Live-Blog: Das erste Halbfinale des Eurovision Song Contest 2021

Die ESC-Fieberkurve steigt. Am heutigen Abend kürt Europa die ersten zehn Beiträge, die sich im ESC-Finale 2021 in Rotterdam zu den Big Five und dem Gastgeberland Niederlande gesellen werden.

Nach zwei langen pandemiegeprägten Jahren gibt es endlich wieder eine eurovisionäre Primetime-Show, die gleichermaßen glamourös wie aufregend und spannend zu werden verspricht und die wir hier live mit Euch gemeinsam erleben wollen.

Um etwa 23 Uhr gibt es viel Freude und leider auch Tränen bei sechs der Teilnehmerländer.

Diese großartigen Acts sind im 1. ESC-Halbfinale 2021 dabei:

  1. LITAUEN: The Roop – Discoteque
  2. SLOWENIEN Ana Soklič – Amen
  3. RUSSLAND: Manizha – Russian Woman
  4. SCHWEDEN: Tusse – Voices
  5. AUSTRALIEN: Montaigne – Technicolour
  6. NORDMAZEDONIEN: Vasil – Here I Stand
  7. IRLAND: Lesley Roy – Maps
  8. ZYPERN: Elena Tsagrinou – El Diablo
  9. NORWEGEN: TIX – Fallen Angel
  10. KROATIEN: Albina – Tick-Tock
  11. BELGIEN: Hooverphonic – The Wrong Place
  12. ISRAEL: Eden Alene – Set Me Free
  13. RUMÄNIEN: Roxen – Amnesia
  14. ASERBAIDSCHAN: Efendi – Mata Hari
  15. UKRAINE: Go_A – SHUM
  16. MALTA: Destiny – Je Me Casse

Wer unsere Probenberichte noch einmal nachlesen möchte, findet diese hier.

Douze Points hat außerdem die 1. Durchlaufprobe bereits mit einem Live-Blog dokumentiert, den Ihr hier noch einmal nachlesen könnt.

Unbedingt dabei sein solltet Ihr auch bei unserem Tippspiel für das erste Halbfinale, bei dem es fantastische ESC-Devotionalien zu gewinnen gibt (u.a. übrigens von ABBA).

Wir werden das Geschehen live aus Hamburg Harvestehude für Euch bloggen und mit Euch diskutieren. Jeder einzelne Beiträge hätte das Finale verdient, aber der Chronist drückt speziell noch einmal zwei Ländern besonders die Daumen.

Das ist zum einen die beste Stimme des ESC-Jahrgangs 2021, Sloweniens Ana Soklič, die jede Unterstützung gebrauchen kann.

Und weiterhin wäre es abfab, wenn wir die vier Jungs an Startnummer 10 mehr als einmal tanzen sehen: Die Backgroundtänzer von Albina (Aufmacherfoto) hat niemand so charmant eingefangen wie unser Bloggerchef BennyBenny am Red Carpet, der in diesem Jahr türkis war. Dieses Motiv gibt es nur ein einziges Mal auf der Welt, es ist sozusagen ein ESC-kompakt-Original.

Was meint Ihr, wer darf am 22. Mai im Finale nicht fehlen?

Hier vorab schon einmal ein klitzekleiner Hinweis:

Hier handelt es sich um ein Bild aus der Blogger WG in Kopenhagen. Die Lampe ist von Louis Poulsen, der Holz-Hashtag war ein Merchandise Gig der ukrainischen Delegation. Die Ukraine hat 2014 mit dem Song „Tick Tock“ bereits ESC Geschichte geschrieben. Gelingt das Kroatien heute auch?

Das erste Halbfinale des Eurovision Song Contest 2021 ist gelaufen – gewartet haben wir gefühlt viel länger als zwei Jahre. In unserem Liveblog könnt Ihr das spannende Musik-Spektakel noch einmal Schritt für Schritt nacherleben.

Los geht es, Ihr Lieben!

Peter Urban bezeichnet den ESC als „wissenschaftliches“ Studienprojekt der niederländischen Regierung. Deshalb dürfen 3.500 Zuschauer live in der Halle dabei sein.

Duncan Laurence darf mit seinem neuen Song eröffnen. Es ist schön, ihn wiederzusehen. Er hat mit seinem „Arcade“ Siegersong ausgerechnet in dem ersten ESC-freien Jahr seit über 60 Jahren TikTok und USA-ESC-Charts-Geschichte geschrieben.

Unsere vier Moderatoren betreten die Bühne und sehen gut aus. OMG, was für ein Gefühl, es gibt wieder einen ESC. ich bin bewegt.

Die Televotingnummern werden gezeigt. Bitte die 10 notieren.

 

Litauen: The Roop – DISCOTEQUE

Nicht-Akkreditierte wie Euer Liveblogger sehen jetzt erstmals die vollen drei Minuten im TV-Format, das ist schon sehr emotionalisierend.

Ich wiederhole hier nicht, was wir schon in den Probenberichten und der weiteren Vor-Ort-Berichterstattung geschrieben haben, sondern gebe ich liveblog-typisch besondere Beobachtungen und Liveshow-Spezifika zu Besten, ich denke und hoffe, das ist in Eurem Sinne.

Bei The Roop kann ich gar nicht entscheiden: Schaue ich mir die perfekte Inszenierung an oder die begeisterten Comments in unserer ESC kompakt WhatsApp Gruppe.

Auch Peter Urban ist begeistert. Er empfindet den „Pet Shop Style“ Neustart des ESC als „perfekt“.

 

Slowenien: Ana Soklič – AMEN

Ach Ana. Optik: fantastisch, Austrahlung: mitreissend, Stimme: sensationell – sie füllt die Bühne aus.

Aber der Song packt nicht 100%, soooo schade. Ich drehe die Lautstärke hoch, vielleicht hilft mir das, damit der Funke noch stärker rüberspringt.

Während Ana der LED-„Zweitwand“ entlanggeht, greift sie zu Animationsrufen. Ist das sinnvoll? Ich bin unschlüssig.

Aber ihre Stimme und ihre Körperbeherrschung sind herausragend. „Eine frohe Botschaft voller Hoffnung“ sagt Peter Urban.

 

Russland: Manizha – RUSSIAN WOMAN

Peter Urban erzählt sehr ausführlich die Story hinter dem Song, spricht über Manizha als Botschafterin der Message ihres Titels, die auch innenpolitisch für Furore sorgt.  Wenn das alle Kommentatoren in Europa ähnlich machen, dann wird das die Jurys und auch das Televoting positiv beeinflussen.

Die Harmonie zwischen der Inszenierung und den Backdrop Botschaften ist überzeugend. Ganz stark.

Ganz am Rande: Manizhas Tänzer Alexsandr ist strikingly good looking und lächelt supersympathisch. A winner.

Peter Urban betont die gelungene Crossover-Verknüpfung von „Russian Woman“ zwischen HipHop und russischen Ethno-Klängen.

Mir ist aufgefallen, dass Manizha im letzten Drittel etwas gehetzt klang?

 

Schweden: Tusse – VOICES

Sympathisch präsentiert, sauber gesungen, einwandfrei choreographiert – und doch ein bissel durchschnittlich.

Max schreibt, er hat alle Proben gesehen und das jetzt sei sein bester Auftritt bisher.

Mich bewegen die Schwenks ins Publikum. Echte Menschen, die gemeinsam jubeln. SEHNSUCHT!

 

Australien: Montaigne – TECHNICOLOUR

Es ist ein sehr gutes Video – ganz nach den EBU „Richtlinien“ und doch sehr individuell.

Die Jahrtausendwende-Visual-Effects sind klasse und transportieren sehr gut die Song-Botschaft.

Aber der Song ist zu „speziell“, um ausreichend zu aktivieren, befürchte ich. Das ist weder für die Jurys noch für das Televoting „custumized“.

Die Ausstrahlung von Montaigne und auch ihr „rebellischer“ Charakter transportiert der Clip sehr gut.

 

Nordmazedonien: Vasil – HERE I STAND

Ja, da steht Vasil, aber es wirkt so ein bissel wie aus einem B-Musical in einem Provinztheater. Paderborn oder Karlsruhe oder so…

Ein Song, der es früher zu Vinylzeiten nur auf die B-Seite einer Single geschafft hätte.

Auch Peter Urban fühlt sich an einen Musicalauftritt erinnert („Die Schöne und das Biest“).

 

Nikki darf die Werbepause überbrücken und stellt das Audience Participation „Begleitprogramm“ bei Eurovision.tv vor. Danach geht es zu Edsilia in den Greenroom.

Ooooh, es gibt eine Liveschalte zur Montaigne und der gefühlt 100köpfigen australischen Delegation. Da gibt´s kein Social Distancing, der Kontinent bleibt coronafrei unter sich.

 

Irland: Lesley Roy – MAPS

Wie gefallen Euch die Mini Houses als Postkarten? Nicht so spektakulär wie Postkarten sein können, aber kreativ sympathisch gelöst, denke ich.

Es dauert etwas. „Irland schafft wohl den Aufbau wieder nicht (pünktlich).“ whatsappt Benny.

Lesley sieht klasse aus, sie wirkt aber ein wenig übermotiviert-konzentriert und der unentschiedene grüne Overall gibt Rätsel auf. Das Barfuss-Laufen ist aber sympathisch und passt zu ihr.

Alles im allen ist das kein Finalauftritt, I´m very sorry to say. Die anderen Bloggern hadern mit ihrer Livestimme.

 

Zypern: Elena Tsagrinou – EL DIABLO

Nennt mich jemanden, der auf Klischees abfährt, aber das kommt SUPER! Chapeau Marvin!

Und Elena kommt souverän und selbstbewusst rüber, sie wirkt wie jemand, der weiß, was sie tut.

Die „Fusion“ der Tänzerinnen mit dem Backdrop, die rhythmische Spiegelung der Inszenierung, das ist überzeugend umgesetzt. Rot-Silber-Schwarz funktioniert auf großen Bühnen, egal ob bei Kylie, Lady Gaga und Luca Hänni.

„Lady Gaga im Urlaub auf Zypern“ meint Peter Urban. Was man dann so sagt.

 

Norwegen: TIX – Fallen Angel

Peter Urban erläutert die Hintergründe des Namens TIX. Nach unserem Gastreport dazu habe ich noch mehr Sympathien für den Interpreten, dessen Kantigkeit mir schon beim MGP gut gefallen hat.

Hier LIEBE ich die Engel-Teufel-Inszenierung, mir kann sowas gar nicht pathetisch genug sein. Na klar, sind das Holzhammer-Bilder „but in a good way“.

Ich frage mich, wie es wohl weitergeht mit Efendi und TIX?

„You´re so beautiful, Europa.“ ruft TIX am Ende. Recht hat er, aber bringt sowas etwas.

Peter Urban gefällt der Song. Es könnte für´s Finale reichen.

 

Kroatien: Albina – TICK-TOCK

Ach, seufz, die Boyz und Eurovisions best looking female sind dran. I like.

Jetzt in der Abfolge fällt doch sehr auf, dass Jung/Sexy/Frau und 4-5 Tänzer/Tänzerinnen heute Abend nicht wirklich eine Alleinstellung ist. Wird der Zuschauer das so differenziert unterscheiden können wie wir es in der Bubble tun?

Albina ist stimmlich stärker als Elena, aber ist das wichtig? Die Inszenierung von Zypern ist weitaus fesselnder. Catchy.

„Eurodance is back.“ sagt Peter Urban. „Weniger Gaga, mehr Kylie.“

Kann schon sein, aber der maßgebende Unterschied ist vielmehr: Zypern ist einprägsamer.

Kroatiens Inszenierung hat nach 70 Sekunden alles gezeigt, was zu zeigen war.

 

Belgien: Hooverphonic – THE WRONG PLACE

Für Belgien spricht, dass die Darbietung nach diesem visuellen Overload seit Zypern angenehm klar, elegant, ruhig wirkt – auch klassisch im besten Sinne mit Klavier, Schlagzeug, Guitars und Geike als „Anker“ mittendrin.

Der Song bleibt boring, boring, boring – aber ich kann mir gut vorstellen, dass es Fans für dieses authentische Angebot für Intellektuelle gibt.

„Don´t you ever dare to wear my Johnny Cash T-Shirt.“ Peter Urban findet diesen Songtext-Teil stilbildend. Hat was, Peter, stimmt schon.

 

Israel: Eden Alene – SET ME FREE

Die israelische Inszenierung überträgt die Kibbuz-Pop-Rituale israelischer ESC-Hits der 70er Jahre in die Neuzeit. Eden sieht toll aus, der Hairstyle ist crazy sexy cool.

Die Tänzer aus Israel sind technisch brillant. Allein, ich frage mich – nach Zypern, Kroatien und mit Abstrichen auch Australien und Litauen, kriegt der Zuschauer nicht möglicherweise einen Choreo-egal-alles-bunt-und-funky-Overload?

 

Monz ist selbstironisch in der nächsten Pausenschalte. Irgendwie versuche er immer, sich beim ESC in jedem Jahr reinzudrängeln. Ich sollte ergänzen: Er sieht breathtaking sexy aus, he gets better with age. Wie Eric Saade auch, finde ich.

 

Rumänien: Roxen – AMNESIA

Wären die Balladen in diesem Semi besser, sie würden ins Finale durchmarschieren.

Die rumänische Inszenierung erinnert mich erneut an Pina Bausch. Mir zu experimentell.

Roxen klingt ein bissel heiser für mich, ist das nur meine Wahrnehmung? Max schreibt auch, dass nicht jeder Ton sitzen würde.

Alles in allem nicht überzeugend genug, um vorne mitzuspielen.

 

Aserbaidschan: Efendi – MATA HARI

OMG, ist das gay camp.

Hier werden der Ethno-Vulgär-Touch und der späte Startplatz helfen.

Mir gefällt der orientalische Backdrop, der „Let´s go“ Keychange ist großartig.

Viel besser als vorverkauft durch die Probenberichte meiner Co-Blogger, viel stärker als erwartet. Finale.

 

Ukraine: Go_A – SHUM

Go_A sind bei mir megagut vor“belastet“, das Video für die PrePartyES war der originellste Clip der Saison.

Hejj, Split Screen Effekte, cool. Passt.

Der Pressgesang von Kateryna kommt glasklar. Weißer Gesang, weißer Wald.

Eine makellose Inszenierung, modern, kantig, magisch, fast ein Art Piece. Die „Elektromänner“ auf dem Backdrop kommen super.

Das ist abwechselungsstark und rund – das ist sicher im Finale.

 

Malta: Destiny – JE ME CASSE

Nun also zum Schluß noch ein Paukenschlag-Favorit.

Ich verstehe die Botschaft des Outfits, zweifle aber, ob das eine Mehrheits-Meinung ist. Oder doch?

Für Destiny sprechen ihre Ausstrahlung, der starke Song, ihre starke Stimme und auch die lässig und überzeugend interpretierte Songbotschaft. Und die Startposition.

Gegen die Chancen der Inszenierung spricht, dass es – wie schon geschrieben – eine von vielen der Kategorie „starke Frau und übermotivierte Tänzer*innen“ ist. Alle diese müssen sich die Zuneigungen der Televoter und Juryvoter teilen.

Und Maltas Hupfdohlen in Pink haben was von Edel-Stripclub mit Dom Perignon auf der Karte, I am sorry to say. Das ist überhaupt nicht schlimm und ich weiß gar nicht so recht, ob man das noch schreiben darf, aber ein nicht unerheblicher Anteil der Zuschauer wird das möglicherweise denken. Aber Polarisierung hilft ja schließlich.

 

Es folgt der erste Schnelldurchlauf.

Wenn man das alles so wie ich das erste Mal unverstellt hintereinander sieht, dann kommt man zu der Ansicht, dass Songs und Darbietungen mit echter Alleinstellung im Vorteil sind.

„The Power of water“ heisst der Intervall Act. Sehr stark, weit vorne auch im Zeitachsenvergleich. Eine der besten Intervall-Shows der letzten Jahre, sehr eindringlich und visuell spektakulär in blau-weiß inszeniert. Ich erspare es Euch, die wirklich attraktiven „shirtless dancer“ in den Vordergrund zu stellen.

 

Beim zweiten Schnelldurchlauf komme ich zu der Erkenntnis, dass Australien und Belgien mehr Quali-Chancen haben als bisher gemutmaßt.

Norwegen ist mit höchster Wahrscheinlichkeit im Finale.

Sicher nicht im Finale sind Irland und Nordmazedonien.

Genauso sicher vorne landen Russland, Litauen, Zypern, Ukraine.

Alles andere verliert sich in den Nebeln von Norwegen, für Kroatien und für Slowenien kann ich nur zitternd hoffen hoffen hoffen.

 

Ach, was geht das folgende Retro-Piece mit Johnny Logan ans Herz. Zwar sind alle ESC-History-Zitate schon zwei Millionen mal durchexerziert worden, aber es ist immer wieder schöööön.

Einar Quinn bringt es auf den Punkt: 3 Minuten machen Dein Leben für immer wunderbar.

 

Auch das dann folgende Comedy „Not winning“ Piece mit Nikki ist nicht originell, doch es geht auch ans Herz.

 

Dann kommt Edsila mit Duncan Laurence (in einer Art Saunajacke) ins Bild. Es wird die Erfolgsgeschichte von „Arcade“ dank TikTok erzählt, ohne dass TikTok erwähnt wird. Duncan bekommt für 1 Milliarde Streams weltweit eine Platin-Auszeichnung, die mir extra für diese Pausen-Inszenierung ausgedacht erscheint.

Es folgen die Kurzinterviews/MAZ der 3/6 fürs Finale gesetzten, die in diesem Semi abstimmen.

Måneskin kommen sympathisch und lässig rüber, der Einspieler ist GRANDIOS. Die müssen gewinnen.

Jendrik wirkt nervös (wäre ich auch), aber supersympathisch und er bringt die Idfh-Philosophie glänzend, glaubwürdig und identifikationsstark rüber. Der Einspieler ist dann wie er ist, dazu ist schon so viel gesagt worden.

Für Jeangu ist der Gig ein Heimspiel, auch er ist sichtlich nervös. Seine MAZ gefällt mir gut.

 

Jetzt wird es sehr sehr sehr spannend. Ich bibbere richtig ein wenig. Was auch immer kommen wird, ich nehme es wie es ist.

 

Der neue EBU-ESC-Verantwortliche Martin Österdahl hat seinen ersten internationalen Auftritt und kündigt das „Voting-Drama“ an.

Here we go:

Norwegen ist weiter, I told you.

Israel, eine Überraschung.

Die EBU macht das dramaturgisch toll – mit Norwegen und Israel zu starten.

Russland geht weiter, logo.

Aserbaidschan folgt Russland, wow. Das war aber auch gut inszeniert und gut platziert im letzten Viertel der Show.

Malta – Harken dahinter.

Litauen – klar.

Zypern – Elena lächelt zauberhaft.

Schweden dann doch – freue mich.

OMG schreibt Benny, die Jungs sind vor Ort nämlich einige Sekunden voraus.

Aaaaaaaaaaaaah

Belgien – Congrats, hätte ich nicht gedacht

Ukraine – sehr verdient.

War das spannend.

Ein tolles Line-Up.

Trotzdem Schluchz: Keine Ana, keine Boyz.

Aber ein Super-Semi war’s.

Alle Ergebnisse findet Ihr hier noch einmal übersichtlich zusammengefasst.

Und Ihr solltet unbedingt bei der Qualifier-PK dabei sein, davon berichten BennyBenny und DouzePoints live. Dort ziehen die zehn qualifizierten Acts auch ihre Starthälfte, es wird also noch einmal richtig spannend. Wer gesellt sich zu Jendrik in die zweite Hälfte der Finalshow?

Aus Hamburg Harvestehude verabschiedet sich herzlich für heute Peter. Wir können schon morgen weiter diskutieren, denn ich werde morgen den Wiwi Jam live bloggen. CU

Und hier gibt es das erste Semifinale noch einmal in voller Länge!


568 Kommentare

  1. Viel Spaß und mein Tipp, wer ins Finale einzieht:

    01. Schweden
    02. Litauen
    03. Zypern
    04. Belgien
    05. Rumänien
    06. Malta
    07. Irland
    08. Israel
    09. Ukraine
    10. Rußland

  2. So wird es wohl ausgehen:

    01.LITAUEN: The Roop – Discoteque
    03. RUSSLAND: Manizha – Russian Woman
    04. SCHWEDEN: Tusse – Voices
    08. ZYPERN: Elena Tsagrinou – El Diablo
    09. NORWEGEN: TIX – Fallen Angel
    10. KROATIEN: Albina – Tick-Tock
    12. ISRAEL: Eden Alene – Set Me Free
    14. ASERBAIDSCHAN: Efendi – Mata Hari
    15. UKRAINE: Go_A – SHUM
    16. MALTA: Destiny – Je Me Casse

  3. Ich bin guter Dinge, daß es heute Abend die eine und andere Überraschung gibt und es bei den Wettanbietern noch zu Verschiebungen kommt.

  4. Die Israelfinalquoten sind seit gestern Abend deutlich gesunken. Hat Eden gestern einen schwächeren Auftritt als erwartet hingelegt?
    Belgien hingegen steigt langsam in der Wettgunst bezüglich der Finalwette

    • Ich hab gestern bei OnEurope mitgelesen. Die fanden Belgien den besten Auftritt des Abends. Eden hat wohl ein paar hohe Töne versemmelt.

      • Ok dann könnte es mit den 10/10 bei mir klappen. Belgien habe ich sicher im Finale gesehen, wird bei den Jurys bestimmt 100 Punkte gemacht haben

  5. Dann lasst mal die Spiele gewinnen. Wird es vor dem Halbfinale noch ne Probe geben? Oder dürfen sich die Künstler vor ihrem Auftritt heute abend noch ausruhen?

  6. Es ist tatsächlich ESC und ich freu mich dass er stattfindet, und über jeden einzelnen Beitrag!

    Kann es immernoch kaum glauben.

    Der Wettbewerb ist mir relativ nebensächlich, schade dass welche schon heute rausfliegen.
    Ich hätte nichts gegen ein Finale mit 39 Teilnehmern am Samstag 😀

    Aber ja, ich freu mich auch auf die Punkteverteilung 😀

  7. Zwei Männer sind gestorben, die beim Eurovision Song Contest durch legendäre Duette in Erscheinung getreten sind. Svante Thuresson sang zusammen mit Lil Lindfors beim ESC 1966 den jazzigen „Nygammal vals“ für Schweden. Sie wurden hinter Udo Jürgens Zweite, vor allem mit Hilfe der anderen skandinavischen Länder. Thuresson starb am 10. Mai und wurde 84 Jahre alt. Heute starb Franco Battiato mit 76 Jahren. Zusammen mit Alice besang er beim ESC 1984 „I treni di Tozeur“ für Italien. Sie wurden Fünfte.

      • Si può sperare
        Che il mondo torni a quote più normali
        Che possa contemplare il cielo e i fiori
        Che non si parli più di dittature
        Se avremo ancora un po‘ da vivere
        La primavera intanto tarda ad arrivare

    • Oh nein. Ich wollte so gern noch zu einem Konzert von ihm. Für mich einer der besten, vielleicht sogar der beste Musiker aller Zeiten.

  8. Viel Spass heute abend. Ich freue mich auch riesig drauf. Und für Samstag: Ick freu mir riesig, das es stattfindet. Da ist mir die Platzierung von Deutschland schon fast egal. Hoffe das Jendrik Spaß hat auf der Bühne und das es hier und da, dann doch Punkte gibt. Nicht viel erwarten, da wird man nicht so enttäuscht.

  9. Ich habe gehört das Irland gestern seinen bisher besten Auftritt hatte im Juryfinale und das freut mich sehr. Ich hoffe es zahlt sich aus und wir sehen Lesley im Finale . Ich werde jedenfalls dafür anrufen .

  10. Ich denke wir werden uns von diesen 6 Ländern verabschieden müssen ( nicht mein persönlicher Geschmack)

    16. Rumänien ( leider )
    15. Australien (leider)
    14. Nordmazedonien
    13. Israel
    12. Slowenien
    11. Schweden oder Norwegen (beide kommen nicht weiter)

  11. Ich habe fast den gleichen Tipp:

    Sicher NQ Nordmazedonien, Slowenien, Australien

    Wahrscheinlich NQ Israel, Irland (obwohl ich es ins Finale getippt habe besteht wenig Hoffnung)

    Der letzte NQ ist entweder Norwegen oder Aserbaidschan.

    Schweden in der Tat sehr wacklig, aber bei dem eher mäßigen Niveau von Semi 1 dürfte es Tusse dennoch schaffen. Am Donnerstag wäre er wohl draußen…

  12. Ich hab nach gestern Abend auch mal getippt und denke, dass die folgenden zehn weiterkommen:

    Litauen
    Russland
    Schweden (aber nur knapp)
    Zypern
    Norwegen (auch nur knapp)
    Kroatien
    Belgien (die müssen gestern suuuuuuper gewesen sein)
    Aserbaidschan
    Ukraine
    Malta.

    Israel wird Elfter, Rumänien Zwölfter, Irland Vierzehnter. Ich hoffe, dass ich mich in allen drei Fällen irre, aber dieses Semi hätte auch leider wieder mehr als zehn Weiterkommer verdient.

  13. Ich sehe das komplett anders meine Lieben.

    Rumänien kommt ganz sicher weiter . Die jüngere Generation wird für diesen coolen Track voten .

    Auch Belgien kommt sicher weiter garantiert Top 3 bei der Jury.

    Australien muss leider gehen , hat auch mit der nicht Anwesenheit zu tun.

    Ebenfalls gehen müssen Slowenien und Israel ,
    Norwegen und Aserbaidschan auch ,die Letze in der Jury werden .

  14. Breaking News: Dr. Eurovision hat auf Instagram eine Story gepostet, inkl Foto – Demnach ist Flo Rida gerade im Hilton Rotterdam angekommen. San Marino did it, the mad men did it! 😱

  15. Oh, jetzt hat mir die Nachricht vom Tod von Franco Battiato mal kurz die Vorfreude an heute Abend verhagelt. „I Treni di Tozeur“ ist einer meiner All-Time-Favourites. Ich bin, extra wegen des Liedes, vor 10 Jahren mal mit dem Zug von Tozeur weggefahren, obwohl der Bus eigentlich praktischer gewesen wäre. Hier nochmal der komplette Auftritt (im Link weiter oben war es nur ein Ausschnitt):

    https://www.youtube.com/watch?v=hCj_2jKs_qE

    Aber Tränchen weggewischt: Ich wünsch euch allen viel Spaß heute Abend.

    Um meine drei absoluten Weiterkommwunschkandidaten Litauen, Russland und Ukraine muss ich mir ja keine sorgen machen. Und Vasil kommt leider sicher eh nicht weiter, ich kann also ganz entspannt zuschauen…

  16. Leider kann man den ESC dieses Jahr ja nicht wie gewohnt schauen, weshalb ich die Halbfinals im Kreise der Familie genießen werde.
    Besonders schade finde ich, dass die alljährliche ESC-Party meiner Eltern am Samstag das zweite Jahr in Folge ausfallen muss. Die Tradition der ESC-Party meiner Eltern mit ca. 10 Gästen, die sich alle verpflichten müssen, während der Auftritte nicht zu reden, geht bis in die 1960er zurück … da war ich noch nicht mal geboren.

      • Nur während der Auftritte. Ich gebe bei den Postkarten auch immer Hintergrundinfos.

      • Ich weiß noch wie ich vor Schweden 2018 gesagt habe: Nach 2012 und 2015 würde ein Sieg rhythmisch passen, aber das wird dieses Jahr nicht geschehen. Kommentar nach Auftritt von meiner besten Freundin: Bist du sicher?

      • Ach, sind sie nicht manchmal niedlich, diese ESC-Amateure. 🙂

  17. Ich freue mich auch auf heute Abend und bin gespannt. Ich habe gestern wie die Jury Punkte verteilt. Bei mir sieht es so aus:

    1. Ukraine 12 Punkte (Favorit)
    2. Nordmazedonien 10 Punkte (Favorit)
    3. Norwegen 8 Punkte (Vielleicht ein Favorit)
    4. Litauen 7 Punkt (Sicherer Qualifikant)
    5. Irland 6 Punkte (Qualifikation ?)
    6. Russland 5 Punkte (Sicherer Qualifikant)
    7. Malta 4 Punkte (Sicherer Qualifikant)
    8. Kroatien 3 Punkte (Sicherer Qualifikant)
    9. 2 Belgien 2 Punkte (Sicherer Qualifikant)
    10. Schweden 1 Punkt (Qualifikation ?)
    11. Aserbaidschan 0 Punkte (Qualifikation ?)
    12. Rumänien 0 Punkte (Qualifikation ?)
    13. Israel 0 Punkte (Sicherer Ausscheider)
    14. Australien 0 Punkte (Sicherer Ausscheider)
    15. Slowenien 0 Punkte (Sicherer Ausscheider)
    16. Zypern 0 Punkte (Qualifikation ?)

  18. Mein Tipp fürs 1.Semi mit Platzierung (in Klammern der Grund für die jeweilige Platzierung):

    1.Litauen (wegen Jury und Televotes)
    2.Russland (wegen Jury und Televotes)
    3.Malta (wegen Televotes)
    4.Ukraine (wegen Jury)
    5.Belgien (wegen Jury)
    6.Zypern (wegen Televotes)
    7.Schweden (weil es Schweden ist)
    8.Irland (wegen Bühne und Televotes)
    9.Norwegen (wegen seiner Lebensgeschichte und Televotes)
    10.Australien (wegen Jury und Mitleidsbonus)
    11.Aserbaidschan (wegen Jury)
    12.Kroatien (wegen Jury)
    13.Slowenien (wegen Televotes)
    14.Rumänien (wegen Jury)
    15.Israel (wegen Jury und aktuellem Gaza-Konflikt mit Palästina)
    16.Nordmazedonien (wegen verstörender Dotter-Kopie und Televotes)

    Wenn ich es mir aussuchen dürfte, hätte ich es wie folgt gemacht:

    1.Malta
    2.Israel
    3.Rumänien
    4.Kroatien
    5.Russland
    6.Zypern
    7.Aserbaidschan
    8.Schweden
    9.Norwegen
    10.Slowenien
    11.Ukraine
    12.Belgien
    13.Irland
    14.Australien
    15.Litauen
    16.Nordmazedonien

    • Bei den Plätzen 1-10 beziehen sich die Gründe aufs Weiterkommen und bei den Plätzen 11-16 aufs Ausscheiden

      PS: Das mit der „Applaus-App“ finde ich blöd, da man so ja schon erkennen kann, wer wie beim Televoting in etwa abschneiden wird. M.M.n. hätte auch locker der Applaus der 3.500 Zuschauer gereicht.

  19. Um meine Verbundenheit mit ESC Kompakt zu zeigen, habe ich mir Katjes besorgt zum naschen. Kurz eine Frage, wie kommt bzw. kam es zum Katjes – Hype auf ESC Kompakt?

  20. Ich werde im Live Blog wenig bzw. fast gar nichts kommentieren da ich die Show genießen möchte und das schreiben mich ablenkt. Ich hoffe ihr habt nichts dagegen.

  21. Ich wünsche allen viel Spaß. Macht es vielleicht wie ich und genießt den Abend ohne hier mit zu kommentieren.

  22. Habs mir auch bequem gemacht. Euch viel Spaß. Mögen die Besten heute ins Finale kommen. Am meisten freue ich mich auf: Litauen, Schweden, Zypern und Malta. Gespannt bin ich dann noch auf den Auftritt von Irland und Norwegen.

  23. Sehr interessant. Hatte eben eine Freundin zu Besuch, die sich immer nur das Finale anschaut und für vier Leute anruft. Sie hatte die Lieder vorher noch nie gehört und ich habe ihr 15 Lieder vorgespielt Sie würde für Frankreich, Russland, Bulgarien und Uk anrufen. Ukraine fand sie einfach nur anstrengend und Malta gar nicht gut. Viel Spaß euch allen😊

  24. Tippe auf

    Litauen
    Slowenien
    Russland
    Schweden
    Zypern
    Aserbaidschan
    Israel
    Ukraine
    Malta
    Kroatien

    es geht loooooooooos

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