Irland wählt heute Abend seinen Act für den Eurovision Song Contest 2023 in Liverpool. Macht die Favoritin der ESC-kompakt-Leser*innen CONNOLLY das Rennen (Aufmacherfoto)? Setzt sich der medien-gehypte Ex-Sex-Pistols-Sänger John Lydon aka Johnny Rotten durch? Oder gibt es am Ende noch eine Überraschung? All diese Fragen werden heute zu später Stunde beantwortet sein.
Wie gewohnt dient auch 2023 eine Sonderausgabe der in Irland beliebten „The Late Late Show“ mit Ryan Tubridy als Vorentscheidung für den ESC. Insgesamt bewerben sich sechs Acts um das irische Ticket nach Liverpool und werden voraussichtlich in dieser Reihenfolge auf der Bühne stehen:
- ADGY – Too Good for Your Love
- CONNOLLY – Midnight Summer Night
- Wild Youth – We Are One
- Leila Jane – Wild
- K Muni X ND – Down in the Rain
- Public Image Ltd. – Hawaii
Eurosong 2023: Welcher der sechs Beiträge ist Dein Favorit und sollte Irland beim ESC in Liverpool vertreten?
- Connolly – “Midnight Summer Night” (34%, 189 Votes)
- ADGY – “Too Good for Your Love” (21%, 115 Votes)
- Public Image Limited – “Hawaii” (19%, 104 Votes)
- Wild Youth – “We Are One” (14%, 77 Votes)
- Leila Jane – “Wild” (11%, 60 Votes)
- K Muni & ND – “Down in the Rain” (2%, 9 Votes)
Total Voters: 554
Auch in diesem Jahr gibt es wieder das berühmt-berüchtigte Studio-Panel (den Live-Blog des irischen Finales 2022 könnt Ihr hier nachlesen), das allerdings entmachtet wurde und so zwar seine Meinung sagen, aber nicht mit abstimmen kann. Das Ergebnis wird je zu einem Drittel von einer nationalen Jury, einer internationalen Jury und dem Fernsehpublikum via Televoting entschieden.
Irland tritt in diesem Jahr in der ersten Hälfte des ersten ESC-Halbfinals an, also am 9. Mai 2023. Erklärtes Ziel: Erstmals seit 2018 wieder das Finale erreichen. Der Moderator des heutigen Abends, Ryan Tubridy, geht sogar noch einen Schritt weiter und traut Irland in diesem Jahr gar den ESC-Sieg zu. So oder so, wir dürfen uns heute Abend auf eine unterhaltsame Show freuen.
Die irische Vorentscheidung „The Late Late Show Eurosong 2023 Special“ kann ab 22:35 Uhr online im Livestream verfolgt werden. Wir bloggen die Show an dieser Stelle live und Ihr könnt vor, während und nach der Sendung die Ereignisse unter diesem Beitrag kommentieren.
Guten Abend und herzlich willkommen zu diesem Live-Blog.
Habt Ihr schon einen Livestream? Ich sehe bislang nur „Programme resumes shortly“…
Aha und jetzt funktioniert der Stream. Wir hören die Eurovisionsfanfare und los geht es! Wir sehen Bilder aus vergangenen ESC-Jahren und dann kommt Moderator Ryan auf die Bühne. Er hat ein sehr gute Gefühl im Hinblick auf den Abend und wiederholt das, was ich oben bereits geschrieben habe: Seiner Meinung nach wird Irland den ESC in diesem Jahr wieder gewinnen.
Jetzt wird die internationale Jury vorgestellt. Mit dabei sind Emmelie de Forest, Dr. Eurovision (also der britische), die ukrainische Head of Delegation und ein Slowene, dessen Namen ich nicht mitbekommen habe. Dann wird auch die nationale Jury vorgestellt.
Finde nur ich es affig, dass das Publikum als „wichtigste Jury“ vorgestellt wird, aber auch nur ein Drittel der Wertung ausmacht?
Jetzt kommt das Studio-Panel auf die Bühne und mit dabei sind unter anderem Jedward.
Der Star des Abends darf den Anfang machen. Johnny Rotten wird interviewt und berichtet nochmal vom Hintergrund des Songs „Hawaii“. Nach und nach werden nun die anderen Acts vorgestellt.
Die Reihenfolge der Beiträge weiter oben war wohl doch nicht die Startreihenfolge. Los geht es nämlich mit Leila.
1. Leila Jane – Wild
Leila hat eine wilde 80er-Jahre Frisur. Auch ihr Song ist eigentlich ein schönes Retro-Stück, aber leider ist das wirklich schlecht gesungen. Ansonsten wäre das eigentlich eine recht stimmige Performance mit passender Choreo. So ist das leider nichts.
Wertung: 7/20 Punkten.
Oh nein, sie tun es wieder! Lobhudelei vom Studio-Panel… Naja, immerhin wurde Leila bis jetzt noch nicht mit Adele vergleichen, das ist also ein Fortschritt im Vergleich zum letzten Jahr.
2. ADGY – Too Good for Your Love
ADGY hat vier Tänzer*innen mitgebracht und tanzt auch selbst. Leider singt auch er nicht wirklich gut. Aber naja, im Euroclub werden wir sicherlich gut auf TGFYL abtanzen. Wow, drei Minuten können auch echt lang sein…
Wertung: 6/20 Punkten.
Jetzt sind wir mal gespannt. Gleich kommen die Mit-Favoriten des Abends.
3. Public Image Ltd. – Hawaii
Also Leute, tut mir leid, aber das ist doch wirklich irgendwo zwischen Frechheit und Körperverletzung. Singen wirklich alle so schlecht oder gibt es da irgendwelche technischen Probleme? Auch John(ny) hört sich ganz schlimm an und das Gefühl des Songs kommt überhaupt nicht rüber.
Wertung: 3/20 Punkten.
Drei potenzielle ESC-Siegerlieder haben wir jetzt gehört, fehlen nur noch drei. Vorher ist aber erstmal Werbung.
Und wir sind zurück aus der Werbung. Jetzt geht es erstmal wieder in eine Talkrunde.
Jetzt die andere große Favoritin:
4. CONNOLLY – Midnight Summer Night
Jennifer beginnt mit dem Rücken zum Publikum und tritt in einem entspannten Band-Setting auf. Passend zum Lied alles sehr dunkel und düster. Und- Halleluja – sie kann singen. Meilenweit der beste Auftritt bislang, auch wenn es auch hier noch Raum für Verbesserungen gibt bis Liverpool.
Wertung: 13/20 Punkten.
5. Wild Youth – We Are One
Auch das klingt jetzt glücklicherweise wieder gut. Ich glaube, wir sind übern Berg. Die Jungs machen das defintiv auch gut. „We Are One“ ist außerdem ein Ohrwurm, aber eben doch auch recht einfach gestrickt.
Wertung: 13/20 Punkten.
6. K Muni X ND – Down in the Rain
Nicht meine Musik, aber das ist zum einen sehr ansprechend präsentiert mit einer guten Show und außerdem auch gut gerappt/gesungen. Ein wirklich gutes Gesamtpaket. Der Refrain ist vielleicht ein bisschen schwach auf der Brust für den ESC. Oh, da schleichen sich dann aber doch auch wieder nicht ganz saubere Töne ein.
Wertung: 10/20 Punkten.
Damit sind alle Lieder durch. Die Leitungen sind jetzt geöffnet und wir sehen den ersten Schnelldurchlauf.
Jetzt gibt es erstmal Werbung.
Die Sendung geht mittlerweile zwar weiter, aber es passiert nichts Wichtiges. Ein bisschen Talk mit dem Publikum, man kennt das.
Als Pausenact gibt es jetzt einen Eurovision-Megamix. Ich habe keine Ahnung, wer die Leute sind, die da singen. Ist ganz unterhaltsam und am Ende kommt noch Niamh Kavanagh.
Ein kurzer Talk und dann verkündet Niamh, dass die Leitungen jetzt geschlossen sind. Dann wird wohl gleich das Voting losgehen.
Aber vorher erstmal noch Werbung.
Es geht weiter. Das Panel wird erneut befragt und es wird deutlich, dass es wohl auf einen Zweikampf zwischen Wild Youth und CONNOLLY rauslaufen wird.
Oha, es geht los. Zuerst ist die internationale Jury dran.
„WILD“ bekommt 2 Punkte.
„Down in the Rain“ bekommt 4 Punkte.
„Hawaii“ bekommt 6 Punkte.
„Too God For Your Love“ bekommt 8 Punkte.
„We Are One “ bekommt 10 Punkte.
„Midnight Summer Night“ bekommt 12 Punkte.
Weiter geht es mit der nationalen Jury.
„Wild“ bekommt 2 Punkte.
„Too God For Your Love“ bekommt 4 Punkte.
„Hawaii“ bekommt 6 Punkte.
„Down in the Rain“ bekommt 8 Punkte.
„Midnight Summer Night“ bekommt 10 Punkte.
„We Are One“ bekommt 12 Punkte.
CONNOLLY und Wild Youth liegen also gleichauf und das Publikum wird entscheiden.
Jetzt machen sie hier aber Tempo.
Das ist das Ergebnis des Televotings:
„Wild“ bekommt 2 Punkte.
„Too God For Your Love“ bekommt 4 Punkte.
„Hawaii“ bekommt 6 Punkte.
„Down in the Rain“ bekommt 8 Punkte.
„Midnight Summer Night“ bekommt 10 Punkte.
„We Are One“ bekommt 12 Punkte.
Damit haben Wild Youth gewonnen und fahren mit „We Are One“ nach Liverpool.
Die Jungs dürfen jetzt natürlich nochmal auf die Bühne und ihren ESC-Beitrag erneut singen.
Danke an Euch alle, die Ihr heute mit mir durchgehalten habt. Vergesst nicht, in unserem ESC-Barometer darüber abzustimmen, wie Euch „We Are One“ gefällt.
Gute Nacht!
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3 ganz miese Auftritte bisher . Der Tiefpunkt war Adgy , das war an schiefen Tönen nicht zu überbieten- Der Moderator bekommt 0Punkte . Die Bühne ist dunkel und hässlich . Ich hoffe sehr auf Connolly
Sorry, sowohl die Songs, als auch die Pause langweilen mich zu tote.
Bislang ist ADGY (Song 2) für mich das einzige, wo ich keine Kopfschmerzen bekommen würde. Und das obwohl er mit seinem Gesang genau das probiert hat.
Die zweite Hälfte kann nur besser werden.
Das ist Irland!!! Es kann auch ganz einfach auf dem bisherigen Niveau bleiben oder sogar noch etwas weiter abfallen …
Puh, mit Ausnahme des deutschen Vorentscheids 2022 habe ich in 18 Jahren ESC-Vorentscheide nichts Vergleichbares erlitten …
Was war an dem VE schlimm`?
Ich biete den irischen Vorentscheid 2022.
die siegerin war ok nur etwas zu brav in turin.
Hoffentlich kommt jetzt jemand,der auch singen kann
Auweia – warum landen in den Vorentscheidungen Leute, die nicht singen können ?
Cruachan wurden dagegen abgelehnt.
„Hawaii“ war gerade eben das pure Grauen.
Was jetzt schon wieder „Programme resumes shorty“ ?
Die Sendung ist auf dem Niveau dessen, was uns normalerweise der NDR anbietet.
Irland nur noch peinlich, aber ich hoffe noch auf Connolly.
Wahrscheinlich konnten Cruachan singen.^^
Man muss aber auch sagen, dass sich die Lieder beim ESC dann besser anhören, vielleicht bekommen die das im Studio einfach nicht gebacken-
Der Greenroom Moderator….sensationell…der hat auch noch die großen irischen ESC Erfolge erlebt..
So ziemlich alle deutschen Vorentscheidungen ab 2017 waren auf dem ähnlich bescheidenen Niveau wie diese irische Valiumshow.
2018/2019 waren gut. Zumindest was die Songs betrifft.
Also ich amüsiere mich ganz ausgezeichnet.
Das ist so jenseits von Gut und Böse das es schon wieder gut ist
Ja, alles sehr „Grinch“ da. 😀
Brooke hat im letzten Jahr auch einen riesiegen Sprung gemacht vom Vorentscheid zum ESC Auftritt. Mal abwarten.
Oha, mit dem Rücken zum Publikum anfangen ist ganz schlecht #Ann-Sophie
Connolly danke 🙏🏻 es liegt also an den Sängern nicht an der Technik
Wow, ein guter Song, und auch noch gut gesungen und performt! Ein anderes Kleid für Liverpool und das könnte was werden mit dem Finaleinzug. 7.5 Punkte
Connolly wird es wohl machen, obwohl ich mir von dem Auftritt mehr erhofft habe. 6,5/10
Sehe ich auch so !
Das ist doch jetzt gar nicht so schlecht.
Lied Nr. 4: kommt es mir nur so vor oder ist sie relative leise? Ansonsten.. ok, aber nicht der Reißer. Erschreckend das man damit meilenweit vor den ersten drei Songs steht.
Nein Nein Nein….auch die letzte Chance mit schlechtem Gesang vertan. Was ist da los bei den Iren.
4. CONNOLLY 8/10
Mein Favorit vorher , sie singt nicht besonders schief das gibt heute Extrapunkte . Ich find sie niedlich und wenn sie ein bisschen Selbstvertrauen bekommt kann sie das rocken.
Aber dem Publikum scheint es zu gefallen
Das war echt gut. Song 4 macht es.
an der Performance muss aber dringend gearbeitet werden und was sollte das Sackkleid?
Auch Conolly zerstört ihr Lied.
Conolly soll gewinnen.
Und die Herren nach Liverpool mitnehmen <3
Song 4 gefällt mir weniger. Die Backgrounsängerin war ziemlich motiviert.
„gut gesungen“, „nicht so schlecht“, „schlecht“, „nicht besonders schief“, „zerstört“ …. Ich glaube damit wir alle Möglichkeiten hier in den Kommentaren abgedeckt.^^
4. Connolly – “Midnight Summer Night
etwas besser gesungen aber der blutleere sound bleibt grütze – der song ist auch besser – gebe mal vorsichtige 4/10
yeah, she could go global…
Zumindest mal kein Totalausfall, das Lied ist gar nicht schlecht, aber es fehlt natürlich das ESC-mäßie
Connolly: Der beste Song bis jetzt, aber sie fühlte sich sichtlich unwohl auf der Bühne. Und was für eine komische Aufmachung…
Immerhin kann sie singen. Und der Song hat Potential.
Hat ihr aber nix gebracht, weil der Song und Interpretin hochgradig nervig waren.
Brooke meinte ich….
Conolly mit Kate Bush zu vergleichen ist auch eine Fechheit. Kate Bush bewegte sich Feen-haft bei ihren performances. Conolly wie ein Bauerntrampel
das habe ich gar nicht mitbekommen aber wenn es stimmt,wäre das sehr peinlich.
Sie wird gewinnen. Dann heißt es üben üben üben. Vielleicht ist noch etwas zu retten. Wenn es so bleibt wird es nix mit Finale.
Warum versucht Connolly zu tanzen? Paßt zu dem Song doch gar nicht und mit den langen Tönen sollte sie es auch besser lassen…
Ob, da haben einige den U2-Nachwuchswettbewerb gewonnen…
Lied Nr. 5: endlich mal Stimmung, kann von mir aus nach Liverpool
Tonight we are one gefällt mir besser als Conolly vorher.
Wenn ich mir diese Lieder und „Künstler“ so anhöre (eher antue) ….dann wünscht man sich ganz spontan diese junge Dame zurück (denn die singt trotz Hals- und Brustentzündung 1000 x besser als alle diese Aushilfskellner hier):
Das outfit ist aufregender als der Song
Wild Youth hat was von Sunlight von 2016. Ich fürchte, das könnte auch gewinnen.
5. Wild Youth 5/10
Mir persönlich zu dramatisch in der Darstellung 😀 . Song ist Klischee-Pur für den ESC .
Song 5: gefällt mir weniger.
Wild youth wird wohl gewinnen
Endlich Song 5 finde ich am besten und er kann auch singen.
Wahrscheinlich denken die Iren, dass man mit „We Are One“ den ESC gewinnen würde. Wobei die Nummer zumindest halbwegs professionell präsentiert wurde.
Wild Youth waren jetzt nicht so übel. Und die Töne saßen.
Conolly war toll und hat den besten Song. Bisher meilenweit besser als der Rest und noch viel Potential
Vom Gesamtpaket war Wild Youth jetzt tatsächlich das Beste.