Es ist soweit: Im zeitlich letzten Vorentscheidfinale der diesjährigen ESC-Saison geht es nicht nur darum, wer als Sieger des Festival da Canção 2024 die oben gezeigte Trophäe gewinnt, sondern auch darum, wer das portugiesische Ticket für den Eurovision Song Contest in Malmö löst.
Bereits im November letzten Jahres veröffentlichte der für das 57. Festival da Canção verantwortliche Sender RTP alle 14 Komponist*innen, die in diesem Jahr direkt eingeladen wurden, ein Lied für das Festival zu schreiben. Dabei war ihnen freigestellt, wer das jeweilige Lied im Wettbewerb vorträgt. Erstmals seit 60 Jahren entschieden sich alle Eingeladenen dafür, selbst beim Festival aufzutreten. Zu diesen eingeladenen Musiker*innen und Songwriter*innen gesellten sich weitere sechs, die im Rahmen einer öffentlichen Ausschreibung ausgewählt wurden. Bei dieser Ausschreibung konnten stolze 809 Einreichungen gezählt werden. Aus zwei Halbfinalen qualifizierten sich letztendlich aus 20 Beiträgen des Festivals nun 12 für das heutige Finale.
Zur Wahl stehen im heutigen Finale diese Acts in folgender Startreihenfolge:
1. Silk Nobre – Change
(M: Silk Nobre, Artur Guimarães, Pity / T: Silk Nobre)
2. Rita Onofre – Criatura
(M/T: Rita Onofre)
3. NOBLE – Memory
(M: NOBLE, Rui Saraiva / T: NOBLE)
4. Buba Espinho – O Farol
(M: Buba Espinho, Bruno Chaveiro, Edu Mundo E, Luís Aleixo / T: Buba Espinho)
5. Nena – Teorias da Conspiração
(M/T: Nena)
6. iolanda – Grito
(M: Iolanda, Luar / T: Iolanda)
7. No Maka ft. Ana Maria – Aceitar
(M/T: Duarte Carvalho, Emanuel Oliveira, Ana Maria Ramos, Mara Cortez, Rafael Martins, Marcelo Garrido)
8. Cristina Clara – Primavera
(M: Jon Luz / T: Cristina Clara)
9. Rita Rocha – Pontos Finais
(M/T: Rita Rocha)
10. Leo Middea – Doce Mistério
(M/T: Leo Middea)
11. Perpétua – Bem Longe Daqui
(M/T: Perpétua)
12. João Borsch – …Pelas Costuras
(M/T: João Borsch)
Nachdem sich anfangs keiner der Beiträge klar von den anderen absetzen konnte, scheint sich mittlerweile die Sängerin iolanda international wie auch in unserer Umfrage als Favoritin in Stellung zu bringen. Aber auch Silk Nobre, No Maka, Rita Rocha und vor allem der auffällige João Borsch sollten nicht unbeachtet bleiben.
Festival da Canção 2024: Welche maximal zwei Beiträge sind Deine Favoriten im portugiesischen Finale?
- iolanda – Grito (32%, 137 Votes)
- João Borsch – …Pelas Costuras (17%, 72 Votes)
- Leo Middea – Doce Mistério (8%, 36 Votes)
- No Maka ft. Ana Maria – Aceitar (7%, 32 Votes)
- Rita Rocha – Pontos Finais (7%, 31 Votes)
- Nena – Teorias da Conspiração (6%, 24 Votes)
- Perpétua – Bem Longe Daqui (5%, 21 Votes)
- Silk Nobre – Change (5%, 20 Votes)
- Buba Espinho – O Farol (4%, 19 Votes)
- NOBLE – Memory (4%, 16 Votes)
- Rita Onofre – Criatura (3%, 12 Votes)
- Cristina Clara – Primavera (2%, 7 Votes)
Total Voters: 288
Alle Beiträge des Festival da Canção 2024 findet Ihr auch in unserer Spotify-Playlist.
Die Entscheidung, wer heute Abend das Finale und damit das Festival da Canção gewinnt, wird gemeinsam von der Jury und den Zuschauern getroffen. In der Jury der Halbfinale saßen in diesem Jahr neben der letztjährigen Vertreterin Mimicat: Gisela João (Sängerin), Benjamim (Komponist, als Komponist 2018 beim Festival), Miguel Esteves Cardoso (Schreiber, Kritiker und Journalist), Pedro Oliveira (Sänger der Rockband Sétima Legião), Lura (Sängerin und Teilnehmerin am Festival 2001 und 2019 als Songwriterin) und Lia Pereira (Musikkritikerin und Journalistin). Im heutigen Finale werden aber natürlich wieder die Jurys aus den sieben Bezirken NORTE, CENTRO, LISBOA E VALE DO TEJO, ALENTEJO, ALGARVE, MADEIRA und AÇORES die Punkte vergeben.
Zum 60. Geburtstag des Festival da Canção konnten bereits viele ehemalige Festival- und ESC-Teilnehmer*innen auf der Bühne begrüßt werden und es dürfte sicher spannend sein, wer heute Abend noch im Finale auftauchen wird. Wer sich noch schnell schlau machen und in die große Geschichte des Festival da Canção eintauchen möchte, ist herzlich eingeladen in das neu veröffentlichte Archiv des Senders zu schauen. Hier finden sich alle (!) bisherigen Ausgaben des Festivals, die der ausrichtende Sender noch auftreiben konnte. Lediglich die Ausgaben von 1975, 1977, 1981 sind nicht enthalten – von 1973 finden sich nur noch die Gastauftritte in diesem umfangreichen Archiv.
Wie die letzten Jahre wird das Finale erneut von dem wunderbar eingespielten Duo Filomena Cautela (bereits zum achten Mal) und Vasco Palmeirim moderiert. Inês Lopes Gonçalves übernimmt erneut die Kommunikation aus dem Greenroom.
Alle bisherigen Informationen zum Festival da Canção 2024:
- Portugal nimmt am ESC in Schweden teil
- Portugal: Neuer Rekord bei den Bewerbungen
- Das sind alle Komponist*innen des Festival da Canção 2024
- Alle Beiträge für das Festival da Canção 2024 veröffentlicht
- Live-Chat zum ersten Halbfinale
- Die Finalisten aus dem ersten Halbfinale
- Live-Chat zum zweiten Halbfinale
- Die Finalisten aus dem zweiten Halbfinale
- Startreihenfolge fürs Finale
Das Finale des Festival da Canção 2024 wird heute vom portugiesischem Sender RTP ab ca. 22:00 Uhr (deutscher Zeit) übertragen. Einen Livestream findet Ihr auf der Website des Senders. Wir werden die Show in diesem Live-Blog mitverfolgen. Vor, während und nach der Sendung könnt Ihr die Geschehnisse unter diesem Beitrag kommentieren.
Herzlich willkommen zum letzten Vorentscheid der ESC Saison 2024!
Während in Schweden bei den Zwillingen Marcus & Martinus grad Tränen fließen und sie nochmal ihren Mello-Gewinnerbeitrag singen, bereiten wir uns bereits langsam auf den portugiesischen Vorentscheid vor, der in wenigen Momenten beginnen wird.
Was erwartet Euch? Nun – allen voran ein gut gelaunter, aber etwas müder Blogger, der das Finale des Festival da Canção 2024 gespannt für Euch begleitet. Wie für unsere Live-Blogs üblich, werde ich die Auftritte kurz beschreiben und mit Punkten zwischen 1 bis 10 bewerten. Bestimmt kann ich mir auch die ein oder andere persönliche Einschätzung über eine „ESC-Tauglichkeit“ nicht verkneifen. Ich mach mir noch fix einen starken Kaffee und dann geht’s auch schon los. Freut Ihr Euch schon und wie haltet ihr Euch heute wach?
Fanfare und schon geht es los. Filomena Cautela, Vasco Palmeirim und Inês Lopes Gonçalves scheinen ganz aufgeregt und reden wild durcheinander. Und schon wieder ärgere ich mich kein einziges Wort portugiesisch zu sprechen. Ich hoffe auf Übersetzungen in den Kommentaren… Oha, Filomena glitzert heute wie eine Discokugel in ihrem Kleid. Sehr angemessen zum 60. Geburtstag!
Es werden nochmal alle zwölf Teilnehmenden vorgelesen und kurz in den noch überschaubar gefüllten Greenroom geschaltet. Später wird dort sicher wieder die eigentliche Party steigen und glücklich miteinander gefeiert. Aber los geht es mit Silk Nobre, der heute das Finale eröffnet:
1. Silk Nobre – Change
In weißem Anzug und lila Krawatte wirbelt Silk wie ein Prediger über die Bühne. Im Background sehen wir vier Backgroundsänger*innen, die abwechselnd zwei verschiedene Masken vor ihr Gesicht halten. „Change“ ist eine wilde Mixtur aus Funk, Blues und Gospel und wäre somit eine interessante musikalische Farbe in jedem Vorentscheid. Das Publikum ist begeistert. Als Eröffnung super, beim ESC sehe ich Silk nicht. Ich gebe 5 Punkte.
2. Rita Onofre – Criatura
Weiß könnte die Farbe des Abends werden – auch Rita Onofre greift dauaf zurück. Ihr Lied klingt schon sehr viel mehr nach dem Festival. Auf der Bühne steht nur ein Stuhl, im Hintergrund wechselt sich weißes und gelbes Licht. Zum Ende setzt sich Rita auf den Stuhl… Nettes Lied, aber kein Gewinnerbeitrag in meinen Augen. Auch hier gebe ich gute 5 Punkte.
3. NOBLE – Memory
Noble lässt mich etwas ratlos zurück. „Memory“ klingt für meine Ohren wie ein Lied, dass beim deutschen Vorentscheid vor 20 Jahren im Mittelfeld hätte landen können. Eine 08/15 Ballade auf englisch. Da rettet auch sein übergroßer blauer Anzeug nicht mehr viel. Im Zwischenteil hören wir die 90er Jahre Scorpions E-Gitarre… Nein, für mich ist das nichts. Entschuldigt bitte, vielleicht bin ich zu verwöhnt – aber da erwarte und erhoffe ich etwas anderes im portugiesischen Vorentscheid. 2 Punkte, da Noble gut gesungen hat.
4. Buba Espinho – O Farol
Buba, den ich musikalisch mit seiner Zusammenarbeit mit Barbara Tinoco kennengelernt habe, klingt da gleich schon sehr viel mehr nach Portugal, was nicht nur an der Sprache liegt. Sein Lied ist schön, nicht jeder Ton sitzt da wo er hingehört, in anderen Momenten begeistert mich seine Stimme. Auf dem Backdrop sehen wir das Meer und einen älteren Mann auf einem Felsen der sehnsüchtig auf das Meer blickt. Mir gefällt das sehr gut, und ich fühle mich liebevoll von „O Farol“ umarmt. 6 Punkte
Erste Interviews der bereits Aufgetretenen, einmal Brust zeigen von Noble – und weiter geht’s:
5. Nena – Teorias da Conspiração
Das wir grad von der portugiesischen Nena ein Lied hören, dass übersetzt „Verschwörungstheorien“ heißt… Sachen gibt’s… Nena in gold gekleidet sitzt in der Mitte der Bühne. Neben sich ein Keyboarder, ein Gitarrespieler und diverse Leuchtstäbe. Das Lied bleibt relativ ruhig, wird aber etwas dynamischer. Nena, singt klasse. Die Melodie bohrt sich nicht so richtig in mein Ohr, aber auch dieses Lied ist schön: 6 Punkte
6. iolanda – Grito
iolanda scheint sich ein paar Fans mitgebracht zu haben, das Publikum reagiert zumindest energischer als bisher. Mit „Grito“ („Schrei“) möchte iolanda daran erinnern, dass wir uns jederzeit in verschiedene Versionen von uns selbst verwandeln können, ohne Angst davor zu haben, was als nächstes im Leben geschieht. Visuell wird dies von fünf gesichtslosen Tänzer*innen unterstützt, die um die Sängerin herumtanzen. Die einzelnen Bewegungen sind dabei unterschiedlich, geben sich mal der Melodie und mal dem Rhythmus hin, während iolanda stets im Zentrum bleibt und sich zum Ende hin durch einen ergreifenden Schrei gegen ihre verschiedenen Versionen durchsetzt. Das Lied beginnt acapella, wird dramatisch und energisch. Die zweite Strophe offenbart auf einmal elektronische Sounds und klingt ganz anders als die erste. iolanda singt fantastisch. Ich bin extrem gefesselt, Portugal – das ist es. 10 Punkte!
7. No Maka ft. Ana Maria – Aceitar
Auch Lied Nr. 7 beginnt acapella. Ana Marias Stimme klingt extrem süß. Na Maka selbst hatten in Portugal schon diverse Hits und so klingt „Aceitar“ wie eine kommerzielle Version eines Festivalklassikers. Das passt aber ganz gut, schöne Rhythmen, süße Melodie und gut gesungen. Mir fehlt ein bisschen das besondere und fesselnde, aber ich gebe gern 7 Punkte dafür.
8. Cristina Clara – Primavera
„Primavera“ ist so ein Lied, das es tatsächlich nur in Portugal geben kann. Sehr besonders und künstlerisch, Cristina besitzt eine fesselnde Aura und ich kann kaum den Blick von ihr abwenden. Im Hintergrund 3 trommelnden Backgroundsänger*innen. Irgendwie wirkt es im ersten Moment strange, aber wenn man sich darauf einlässt ist der Auftritt durchaus interessant und definitiv etwas besonderes. Im Vergleich mit den bisherigen Auftritten gebe ich ebenfalls 7 Punkte – habe aber vollstes Verständnis dafür, wenn man mit „Primavera“ gar nichts anfangen kann.
Es wird langsam voller backstage im Greenroom, wo die Künstler*innen neben ihren Backgroundtänzer*innen und -sänger*innen auch diverse Speisen vorzeigen. Weiter geht’s:
9. Rita Rocha – Pontos Finais
Rita Rocha beginnt singend an der Harfe, hinter ihr ein rauschender Mond. Das klingt ganz wundervoll und nur deshalb sehe ich wohlwollend darüber hinweg, dass sie von der Harfe aufsteht, während diese musikalisch weiter zu hören ist. Neben ihr steht noch eine Band auf der Bühne, die sie einzelnd „besucht“. Im zweiten Teil nimmt das Lied nochmal etwas an Fahrt auf und Rita geht auf die Knie. Das ist sehr wirkungsvoll und ich liebe die Melodie des Liedes. 8 starke Punkte.
10. Leo Middea – Doce Mistério
Strahlemann Leo Middea freut sich anscheinend sehr beim Festival mit dabei zu sein. Das Lied steigert sich zu einem rhythmischen Feuerwerk und ich erwische mich dabei, die ganz Zeit zu grinsen. Leo streckt immer wieder die Arme aus als wolle erd ie ganze Welt umarmen. Er hüpft und tanzt an seinem Mikrofon herum – man muss ihn einfach sympathisch finden. Musikalisch ist sein Lied sicher nicht der stärkste heute Abend aber unfassbar putzig. Ich gebe richtig gut gelaunte 7 Punkte.
11. Perpétua – Bem Longe Daqui
Symathisch geht es weiter – diesmal begrüßt uns die „Gute Laune Studenten-WG“ von nebenan mit portugiesischem Discofunk. Ach, ich mag sowas ja mal ganz gern. Die langen Haare der Sängerin sind ab – das steht ihr auch sehr viel besser so. Das Lied plätschert ein bisschen dahin, trotzdem schaue und höre ich dabei gern zu und vergebe gut gelaunte 6 Punkte.
12. João Borsch – …Pelas Costuras
Auch der stark geschminkte João bekommt viel Applaus. Er steht in der Mitte der Bühne umringt von diversen Mikrofonen. Kein neues Bühnenbild, aber durchaus effektiv. Ein prägnanter Technobeat treibt das Lied voran, der charismatische João läuft von einem Computernerd zu einem Gitarristen, der dann zu einem solo ansetzt, das mich an Daft Punks „Aerodynamik“ erinnert. Nach dem solo setzt erneut der Discostampf ein und João singt seinen Refrain nochmal bis das Lied einfach aufhört. In diesem Lineup fällt „…Pelas Costuras“ natürlich extrem auf, aber ich glaube das wäre beim ESC in Malmö nicht so sehr der Fall. Ich gebe 8 innovative Punkte, hoffe aber ehrlich gesagt, das Portugal etwas anderes nach Schweden sendet.
Bei mir liegt iolanda vorn, dahinter folgen João Borsch und Rita Rocha. Wie sieht es bei Euch aus und was glaubt ihr, wer würde im hart umkämpften ersten ESC-Halbfinale die besten Chancen haben, das Finale zu erreichen?
Es folgt der erste Schnelldurchlauf des Abends (mal schauen wieviele wir davon heute noch bekommen) – abgestimmt werden kann übrigens aber schon seit 5 Tagen.
57 Ausgaben des Festivals in 60 Jahren – das bietet eine Menge an interessanten Rückblicken, die wir heute bestimmt noch das ein oder andere mal zu sehen bekommen.
Ob wir heute eigentlich auch den spanischen Beitrag „Zorra“ von Nebulossa zu sehen bekommen? Das Festival wird ja in disem Jahr bereits zum dritten mal auch in Spanien gezeigt – und Chanel, aber auch Blanca Paloma wurden deshalb auch in den letzten Jahren eingeladen, ihre Beiträge aufzuführen.
Werbung zuende und wir schalten in den Backstage-Bereich, in dem die Moderator*innen zusammen mit allen Teilnehmenden gut gelaunt zwischen den Kisten der Techniker sitzen, Essen verteilen und zusammen singen.
Auch dafür liebe ich dieses Festival einfach! Wenn Barbara bei uns (alte) Klassiker anstimmt wirkt das ja oft ein wenig awkward, hier funktioniert das aber exzelent und ich erwische mich schon wieder dabei aus dem lächeln nicht herauszukommen. Schnelldurchlauf #2.
Zurücklehnen und einfach mal genießen – eine generationsübergreifende musikalische Reise zwischen Kunst, Klassik und rhythmischen Klängen als erster Pausenact.
Filipe Melo und Samuel Úria feiern gemeinsam mit Paulo de Carvalho, Alex D’Alva Teixeira, Ana Lua Caiano und Luca Argel den 50. Jahrestag des 25. April. Das Festival da Canção geht auch bei den Pausenacts seinen eigenen Weg – und das ist gut so.
Nach dem dritten Schnelldurchlauf und einer sehr energischen Anmoderation, darf natürlich auch Mimicat nochmal ihr Lied „Ai Coração“ in einer neuen Version samt Tanz Tangobreak singen.
Noch immer ein klasse Lied, das letztes Jahr etwas unter Wert beim ESC geblieben ist.
Schnelldurchlauf #4 war nun aber der letzte – es kann nicht mehr angerufen werden. Es geht gleich nochmal in die Werbung, vorher gibt es aber noch ein paar Blicke auf bereits feststehende Beiträge des ESCs in Malmö, die die drei Moderator*innen kommentieren. Besonders bei Nebulossa kommen sie ordentlich in Stimmung – war das Lied auch in Portugal ein Hit?
Auch in Portugal darf ein ABBA-Medley nicht fehlen! Hier wird aber live gesungen von Mimicat, Tó Cruz und Anabela und von The Black Mamba musiziert. „Dancing Queen“, „Voulez Vous“, „Fernando“, „Gimme Gimme Gimme“, „Mamma Mia“ und natürlich „Waterloo“ – so macht ABBA auch mir wieder richtig Spaß.
Während im Greenroom ordentlich Cocktails vernichtet werden, genehmigen sich auch Filomena und Vasco zumindest ein Wässerchen um die Jurys anzukündigen:
Oha, nun kommen „schon“ die ersten Jurypunkte:
Jury NORTE: 8 Punkte Buba Espinho, 10 Punkte Leo Middea und 12 Punkte an iolanda
Jury CENTRO: 8 Punkte Buba Espinho, 10 Punkte Leo Middea und 12 Punkte an iolanda
Jury LISBOA E VALE DO TEJO: 8 Punkte Leo Middea, 10 Punkte iolanda und 12 Punkte an Silk Nobre
Jury ALENTEJO: 8 Punkte No Maka, 10 Punkte iolanda und 12 Punkte an Buba Espinho
Jury ALGARVE: 8 Punkte Leo Middea, 10 Punkte Buba Espinho und 12 Punkte an iolanda
Jury MADEIRA: 8 Punkte Nena, 10 Punkte João Borsch und 12 Punkte an iolanda
Es sieht gut aus für iolanda… Nun noch die letzte Jury:
Jury AÇORES: 8 Punkte Leo Middea, 10 Punkte Silk Nobre und 12 Punkte an iolanda
iolanda führt damit vor Leo Middea und Buba Espinho. Ich schätze mal, nachdem iolanda in allen Talentshows in denen sie bisher teilnahm nicht weit gekommen ist, traut sie sich derzeit noch nicht sich richtig sich zu freuen… Mal sehen, ob sie im Televoting auch so gut abschneidet:
1 Punkt für: Nena
2 Punkte für: Buba Espinho
3 Punkte für: No Maka feat. Ana Maria
4 Punkte für: Perpétua
5 Punkte für: Silk Nobre
6 Punkte für: Noble
7 Punkte für: Rita Rocha
8 Punkte für: Leao Middea
10 Punkte für: iolanda
12 Punkte für João Borsch!
Damit gewinnt iolanda das Ticket nach Malmö und vertritt Portugal beim Eurovision Song Contest! Jetzt kann sich iolanda endlich freuen!
Hier nochmal das gesamte Ergebnis auf einen Blick:
Lieben Dank an alle, die noch zu so später Stunde mit dabei waren. Ich hoffe es hat Euch allen so gut gefallen wie mir und ich wünsche Euch nun schöne Träume mit dem Winnerauftritt von iolanda, zu dem sich auch nochmal alle Teilnehmenden auf die Bühne gesellen und sich mit ihr freuen.
Gute Nacht!
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An leckeren Köstlichkeiten mangelt es den Teilnehmern im Green Room jedenfalls nicht. Zwei Drittel der Auftritte haben wir hinter uns.
Vorhin habe ich was von Käse und Chouriço gehört. 🤤
Von Buba Espinho (aus Alentejo). Und auch etwas zu trinken 😉
Ich trinke meist auch Wein aus dem Alentejo …
Die Masken von Iolandas Tänzer sind übrigens von Tante Gertrud entworfen😅
🤣🤣🤣
Tote können keine Maske machen
Ich muss gestehen ,ich hab mich in die Stimme von 5 Nena verliebt führt bei mir vor der 6Iolanda und 7No Maka
Die Startnummer 1-3 fand ich so lala bis schlecht die 4Ok und die 8 Primavera ganz gut .
Zwischen diesen dreien (5, 6, 7) kann ich mich tatsächlich nicht entscheiden. Liegen bei mir auch vorne.
Ich finde diese site/blog so entspannt. Gerade etwas gelesen auf ein eFacebook-gruppe. Klagen, klagen, klagen, alles ist immer schlecht… puh… Kein geduld 🙂
Rita gefällt mir, aber die Melodie bleibt doch hinter einigen anderen Vorschlägen zurück.
Auf auf in den letzten Block und die letzten Vorentscheidslieder dieser Saison. Ist es dann echt schon vorbei? Ach schade, ich bin jetzt erst warm.
Rita bringt eine Harfe mit und bekommt damit automatisch Pluspunkte von mir, weil ich Harfenklänge liebe. 🙂 Davon hätte ich auch gerne mehr beim ESC. Ich vermisse ein bisschen das Eingängige, aber ich mag den Bruch innerhalb des Liedes.
9. Rita Rocha
grundsolide – minimal unter startnummer 2&5.
Rita mit der Harfe und einem ansprechenden Song, allerdings gefällt mir das Ende nicht.
Den Song von Rita Rocha mag ich nur solange wie sie Harfe spielt
Rita sehr schön, auch der rockige schluss
Lied Nr. 9 – Der Song ist nur im Mittelfeld bei mir, den erste Teil, wo die Dame an der Harfe saß, fand ich ganz schön, hinter flachte es doch etwas ab…
Ne Harfe beim ESC wäre bestimmt auch mal wieder schön
Leo liefert brasilianisches Sommergefühl. das könnte in malmö durchaus funktionieren.
Glaube ich nicht. Seine Stimme… meh…
Wow, die 10 holt mich wieder vor den Bildschirm!
Schade, trägt nicht über die vollen 3 Minuten.
Viel Jubel für Leo am Anfang, mal sehen, was uns erwartet…
Okay, das ist mir ein wenig zu fröhlich und „high“. 😀 Wobei die Backings etwas Kraft reinbringen, das finde ich sehr schön. Den Rest, naja, nicht sonderlich meins.
10. Leo Middea
der brasilianer unter den portugiesen?
sanft singt er dahin.
Beschwingter Auftritt von Leo, der uns an seinem süßen Geheimnis teilhaben läßt.
Best Dress-Award an alle Acts der portugiesischen VE!
Leo hat ja so ein gute Laune Song, würde ich jetzt aber nicht zum ESC schicken.
Lied Nr. 10 – Wirklich nette Gute-Laune-Nummer. Da wird man gedanklich gleich an den Strand „gebeamt“, einen schönen Cocktail in der Hand.🙂
Von Leo Maddea würde ich mir mehr Pfeffer wünschen. Aber das gibt der Song leider nicht her. Schade
Ist in der Tat etwas öde
Perpétua klingen für mich nach Mottenkugeln. Da fehlt mir der zeitgenössische Zugriff auf das Material der 70er.
Perpetua fand ich im Halbfinale echt furchtbar, weil es so gar nicht meins. Heute finde ich es nicht ganz so schlimm, aber es ist leider höchstens streichzart. Und am Ende klang es auch recht schief.
11. Perpétua
das gefällt mir nicht.
Lied Nr. 11 – Verbuche ich jetzt mal unter „Fahrstuhlmusik“ – nicht meine Tasse Tee…
Perpetua, ich mag das ja, auch wenn es ein bisschen dahin plätschert.
Perpétua verbreiten mit ihrem Song gute Laune und ich bin gespannt, wie sie am Ende damit abschneiden werden.
Oh, die Sängerin von Perpetua hat nen Haarschnitt bekommen. Der 70er Flaire ist ganz groovy, das wars dann aber auch
Huch haben die die Sängerin von Perpetua ausgetauscht ? Die hatte im Semi noch rote lange Haare und ne Brille .
Klang leider etwas schief :Der Song an sich ok .
Borsch hat eigentlich meine Lieblingsnummer, aber im Semi wirkte er leider nicht so locker wir der Song cool ist…
Perpetua war mir jetzt etwas zu unscheinbar
Ach, ich würde Joao Borsch nach Malmö fahren lassen, da ist man doch sofort wieder richtig wach 😀
Nur mal ne Frage ist João Borsch auch Non Binär? Oder wirkt sein Äußeres nur auf mich so
Lied Nr. 12 – Wohl die rockigste Nummer des Abends. Also mir gefällt’s.👍
Ich wäre weder überrascht noch enttäuscht, wenn João heute gewönne, aber wie ich bereits gesagt habe: In diesem Jahrgang wird man mit haudrauf light nichts reißen.
Wenn er gewinnen würde und mit Haudrauf hat das schon mal gar nichts zu tun.
Song #12 hat mich gerade wieder aufgeweckt. Sticht auf jeden Fall aus dem Teilnehmerfeld heraus. Die Performance mit den Mikros hat er sich aber von Agoney aus dem vorletzten Benidorm-Fest abgeschaut, oder? 🙂
Die portugiesische Interpretation von Agoney. Sehr ungewöhnliche Klänge in vielerlei Hinsicht für Portugal, schon alleine dafür wäre es interessant, ihn zu schicken. Ich glaube aber auch an einen Sieg Iolandas, und das ist vermutlich auch keine schlechte Entscheidung für Malmö.
Mich erinnert er eher an Damiano von Maneskin
Ein guter Abschluß eines tollen Abends.
Ich finde alle Songs so lala.
Ich liebe Dich.
Mit „alle“ ist in diesem Fall glaube ich nicht die portugiesische VE gemeint, sondern tatsächlich alle.
🤣
Schöner Abend – leider kein Banger dabei.
João ist wahrscheinlich der einzige, der heute Iolanda den Titel streitig machen kann
Ich sollte die Jury’s nicht unterschätzen was betrifft zB Lied 4 oder Lied 9
Ich denke mal auch, daß es so kommen könnte
Mein top 5:
Also das mit den vielen Micros war doch letztes Jahr noch beim Benidorm oder?
Aber irgendwas hat der Act was mich abholt
12. João Borsch
sicher erster kandidat was schönhören betrifft – 7% siegerquote – das ist schon ganz ok aber würde das in malmö groß auffallen?
hmmm bin da eher skeptisch.
bei mir ist er auf platz 4 platzgleich mit frau 71%.
Meine Top 3
Joao Borsch
Nena
iolanda
Hier meine Top 5: 1. Iolanda, 2. Cristina, 3. Nena, Joao, Silk Nobre
Mein Final Ranking
Ganz ähnlich bei mir, Deine 1,3,4 sind meine 1,2 und 3, Deine 2,5,6,7,8, und 9 sind auf meinem geteilten vierten Platz, auch mit 10, 11 und 12 bin ich einverstanden.
Nena, Iolanda und Leo sind meine Lieblinge. Dürfen alle nach Malmö. Joao ist mir zu schräg und Noble zu konventionell.
So, jetzt noch fix die ersten beiden Lieder nachgeholt.
Silk ist in manchen Momenten schon ganz geil, aber zum Ende hin übertreibt er doch ein wenig. Wäre sicher chancenlos, aber ich mag es sehr.
„Criatura“ hingegen, hm. In den Strophen zeigt es Potenzial, aber der Refrain fällt flach aus, sehr schade.