
Ein letztes Mal heißt es in dieser Vorentscheidungssaison aus Schweden: „Nu kör vi!“ – Das Finale des Melodifestivalen 2024 findet heute Abend in der Friends Arena Stockholm statt. Wer darf beim Eurovision Song Contest in Malmö die Mission Titelverteidigung anpeilen und damit beim Heimspiel in die Fußstapfen von ESC-Doppelsiegerin Loreen treten? Genau das entscheidet das schwedische Publikum heute Abend gemeinsam mit den internationalen Jurys. Zwölf Acts haben sich aus den vergangenen fünf Vorrunden und der neu eingeführten „Finalkvalet“ (die in der schwedischen Presse nicht gut weggekommen ist) für das Finale qualifiziert.
In dieser Startreihenfolge treten die 12 Acts heute Abend im Finale des Melodifestivalen 2024 an:
1. Maria Sur – When I’m Gone
Songwriter: Anderz Wrethov, Jimmy „Joker“ Thörnfeldt, Julie „Kill J“ Aagaard, Maria Sur
2. Jay Smith – Back to my roots
Songwriter: Jay Smith, Jonas Jurström, Jonathan Keyes, Maria Jane Smith, Victor Thell
3. Lisa Ajax – Awful Liar
Songwriter: David Lindgren Zacharias, Sebastian Atas, Victor Crone, Victor Sjöström
4. Smash Into Pieces – Heroes are calling
Songwriter: Andreas ”Giri” Lindbergh, Benjamin Jennebo, Chris Adam Hedman Sörbye, Jimmy „Joker“ Thörnfeldt, Joy Deb, Linnea Deb, Per Bergquist
5. Cazzi Opeia – Give My Heart a Break
Songwriter: Ellen Berg, Jimmy Jansson, Moa ”Cazzi Opeia” Carlebecker, Thomas G:son
6. Annika Wickihalder – Light
Songwriter: Annika Wickihalder, Herman Gardarfve, Linnea Gawell, Patrik Jean
7. Marcus & Martinus – Unforgettable
Songwriter: Jimmy „Joker“ Thörnfeldt, Joy Deb, Linnea Deb, Marcus Gunnarsen, Martinus Gunnarsen
8. Dotter – It’s Not Easy to Write a Love Song
Songwriter: Dino Medanhodzic, Johanna „Dotter“ Jansson
9. Medina – Que sera
Songwriter: Ali Jammali, Anderz Wrethov, Jimmy „Joker“ Thörnfeldt, Sami Rekik
10. Liamoo – Dragon
Songwriter: Anderz Wrethov, Jimmy „Joker“ Thörnfeldt, Julie „Kill J“ Aagaard, LIAMOO
11. Jacquline – Effortless
Songwriter: Dino Medanhodzic, Jacqline Mossberg Mounkassa, Jimmy Jansson, Moa ”Cazzi Opeia” Carlebecker, Thomas G:son
12. Danny Saucedo – Happy That You Found Me
Songwriter: Kristoffer Fogelmark, John Martin, Michel Zitron
Wir haben Euch nach der fünften (und letzten) Vorrunde am vergangenen Samstag gefragt, wer Eure Favoriten für das Melodifestivalen-Finale sind. Das Ergebnis: Mit 21 Prozent aller abgegebenen Stimmen liegen Marcus & Martinus bei Euch (wie auch bereits in den Wettquoten) vorne. Dahinter folgt Dotter mit 14 Prozent aller Stimmen. Maria Sur vervollständigt das Treppchen mit 11 Prozent der Stimmen. Nur wenige von Euch scheinen Annika Wickihalder (2 Prozent) und Lisa Ajax (3 Prozent) unter den persönlichen Favoriten zu haben.
Neben den Stimmen des schwedischen Publikums, welche 50 Prozent des Gesamtergebnisses ausmachen, kommt wie schon in den Vorjahren eine internationale Jury zum Einsatz. Und dieses Jahr sind folgende Länder dabei: Australien, Belgien, Deutschland, Irland, Island, Malta, Serbien und Zypern. Die acht internationalen Juries vergeben je 1, 2, 4, 6, 8, 10 und 12 Punkte, insgesamt also 464 Punkte. Dieselbe Punktzahl wird dann über die Publikumsstimmen hinzuaddiert. Die Publikumsstimmen werden wiederum in acht Altersgruppen (3-9 Jahre, 10-15 Jahre, 16-29 Jahre, 30-44 Jahre, 45-59 Jahre, 60-75 Jahre, 75+ und zusätzlich die per Telefon abgegebenen Stimmen) verteilt, die jeweils ebenfalls 1, 2, 4, 6, 8, 10 und 12 Punkte vergeben.
Alle Infos zum Melodifestivalen 2024 im Überblick
- Allgemeine Infos zum Melodifestivalen 2024
- 1. Vorrunde: Quickcheck der Beiträge
- Live-Chat und Ergebnis 1. Vorrunde
- 2. Vorrunde: Quickcheck der Beiträge
- Live-Chat und Ergebnis 2. Vorrunde
- 3. Vorrunde: Quickcheck der Beiträge
- Live-Chat und Ergebnis 3. Vorrunde
- 4. Vorrunde: Quickcheck der Beiträge
- Live-Chat und Ergebnis 4. Vorrunde
- 5. Vorrunde: Quickcheck der Beiträge
- Live-Chat und Ergebnis 5. Vorrunde
- Alle Infos und das Presseecho zur „Finalkvalet“
- Startreihenfolge für das Finale veröffentlicht: Wer sind Eure Favoriten?
Das Finale des Melodifestivalen 2024 startet um 20:00 Uhr und geht bis voraussichtlich 22:00 Uhr. Der schwedische Sender SVT überträgt das Finale wie alle bisherigen Shows des Melodifestivalen per Livestream, den Ihr hier abrufen könnt. Für das Finale gibt es außerdem eine Übertragung mit englischem Live-Kommentar von Bella Qvist und wiwibloggs-Gründer William Lee Adams (hier abrufbar). Das Finale begleiten wir an dieser Stelle mit einem Live-Blog. Vor, während und nach der Show könnt Ihr die Geschehnisse unter diesem Beitrag kommentieren.
Bis dahin könnt Ihr Euch bereits mit unserer Melodifestivalen-2024-Playlist auf Spotify warmhören oder die Folge „Ein skandalöses Melodifestivalen“ von ESC BITE mit Stargast Douze Points anhören.
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Einen schönen guten Abend aus Berlin und Välkommen zum Finale des Melodifestivalen 2024! In wenigen Minuten geht das Finale los. Ihr habt es Euch hoffentlich gemütlich gemacht und seid für den Abend bestens vorbereitet.
Bestens vorbereitet sind auch Benny und DouzePoints, die uns aus der Halle in Stockholm grüßen.

Wir sehen zunächst einen Einspieler, wo die 12 Finalistinnen und Finalisten eine spezielle Version von Loreens Siegersong „Tattoo“ einsingen. Dieser geht dann nahtlos über in die Friends Arena, wo Carina Berg zum Instrumental von „Tattoo“ die 12 Acts ankündigt, die in die Halle einlaufen. Dann fehlt eigentlich nur noch die Person, der dieses Intro gewidmet ist: Loreen. Unter großem Jubel betritt sie die Bühne mit der Trophäe, die heute Abend einen Nachfolger findet. Ihr Siegersong wird dann direkt in die Hall of Fame aufgenommen. Loreen bedankt sich beim Publikum für den großartigen Support.
Nach einem kurzen Übergang geht es dann auch direkt in das Starterfeld des Abends. Den Auftakt macht Maria Sur. Ihr seid natürlich herzlich eingeladen, ebenfalls Eure Wertungen für die 12 Auftritte zu vergeben.
1. Maria Sur – „When I’m Gone“
Sichtlich euphorisch, aber dennoch sicher eröffnet Maria Sur den Abend. Zur zweiten Strophe ist auch das Publikum beim Beat voll dabei. In der großen Halle wirken die Lichtinszenierungen nochmal größer und spektakulärer. Die Choreographie mit ihren Tänzern sitzt ebenfalls wie bereits in der Vorrunde. Zum Finale holt Maria Sur stimmlich nochmal aus, das meiste davon sitzt. Ein guter Auftakt für den Abend. 7 Punkte.
2. Jay Smith – „Back to my roots“
Irgendwie ist diese Nummer gut auf Startplatz Nummer zwei aufgehoben. Da ist doch viel Gefälliges, aber eben auch unspektakuläres dabei. „Back to my roots“ dürfte Einzug bei den schwedischen Radiostationen finden, der große internationale Auftritt beim ESC-Finale in Malmö dürfte ihm aber verwehrt bleiben. Jedenfalls bringt er eine musikalische Couleur in das Line-Up, die hervorsticht. 5 Punkte.
3. Lisa Ajax – „Awful Liar“
Mit der ersten Ballade des Abends wird es ruhiger in der Friends Arena. Gesanglich liefert Lisa Ajax wohl die bisher stärkste Leistung. Bei den vielen schnellen, dynamischen Nummern passt „Awful Liar“ dramaturgisch durchaus in das Programm. Doch vermutlich wird es schwer für Lisa Ajax, damit eine vordere Platzierung zu erreichen. Aber unabhängig davon Respekt für diese Leistung. 6 Punkte.
Jetzt folgt ein kleiner Umbau auf der Bühne für Smash Into Pieces, den Moderatorin Carina Berg für eine kleinen poetischen Einschub nutzt.
4. Smash Into Pieces – „Heroes are calling“
So kantig und aggressiv Smash Into Pieces auftreten wollen und das auch durchaus im Staging und der Bühnenperformance übertragen, „Heroes are calling“ hat dann doch recht viele Elemente, die eher dazu dienen, anschlussfähig zu sein. So ist die Nummer ziemlich eingängig und gefällig. Aber eben auch wenig innovativ. 5 Punkte.
5. Cazzi Opeia – „Give My Heart a Break“
Verspielter und bunter geht es bei Cazzi Opeia zur Sache. Dass sie Hitmelodien schreiben kann, hört man auch bei „Give My Heart a Break“. Zugegeben: Auch das ist nicht wirklich die musikalische Neuerfindung. Aber es macht Spaß und Cazzi Opeia weiß, wie sie auf der Bühne abliefert. 7 Punkte.
6. Annika Wickihalder – „Light“
Eine der Überraschungen im Finale ist wohl Annika Wickihalder, die sich aus der „Finalkvald“ am letzten Samstag noch einen Startplatz sicherte. Und trotz der kurzen Zeit bis zum Finale scheint sie bestens vorbereitet. „Light“ ist schön komponiert und hat den typischen Mitgeher-Beat im Refrain, der dann auch die drei Minuten trägt. Mit den vier Sängerinnen zusammen entsteht auf der Bühne auch eine gewisse Dynamik. Und die Windmaschine darf natürlich nicht fehlen. 6 Punkte.
7. Marcus & Martinus – „Unforgettable“
Bei Marcus & Martinus stimmt auch bei der Performance an diesem Abend alles. Und diese Inszenierung hätte es definitiv verdient, nach Loreen für Schweden zum ESC-Heimspiel zu fahren. Dafür 12 Punkte. Der Song – naja, gutes Mittelmaß, aber durch den Auftritt elektrisierender. Dafür 8 Punkte.
8. Dotter – „It’s Not Easy to Write a Love Song“
Wer ein Klavier so auf der Bühne einsetzt, muss damit schon etwas anzufangen wissen. Das gelingt Dotter aber, da sie viel Ausstrahlung mitbringt und durch die verschiedenen Kamerafahrten und die flackernden Lichteffekte eine starke Stimmung schafft. Das zeigt sie auch zum Schluss des Songs, den sie stehend auf dem Flügel beendet. Der ganz große Moment ist die drei Minuten über aber nicht entstanden und so dürfte ihr zweiter Platz mit „Bulletproof“ heute Abend für Dotter nicht zu übertreffen sein. 7 Punkte.
9. Medina – „Que Sera“
Das wird wohl einer der Songs, die bei den schwedischen Sommer-Musikfestivals rauf und runter laufen wird. Diese Art von latin-angehauchtem, eingängigem Pop, hat beim Melodifestivalen ja auch Geschichte und immer wieder Erfolg. Und es ist tatsächlich die einzige schwedischsprachige Nummer im Line-Up. Das wäre eigentlich ein perfekter Show-Opener oder auch Abschluss gewesen. Aber die Produzenten werden sich ihren Teil dabei gedacht haben. Viel Unterhaltung, musikalisch aber überschaubar, was hier geboten wird. Dafür 5 Punkte.
10. Liamoo – „Dragon„
„Dragon“ kommt leider nicht so richtig in Fahrt, gleichwohl Liamoo live gut performt. Aber bis auf den dynamischeren Pre-Chorus vor dem zweiten Refrain ist da wenig impulsives, was im Gedächtnis bleibt. Wenig ändert daran auch das in Flammen gehüllte Bühnenbild und der kurze Moment, in dem Liamoo von der Atmosphäre beeindruckt scheint. 4 Punkte.
11. Jacquline – „Effortless„
Eine runde und gut choreographierte Nummer, die direkt ins Ohr geht. Obwohl sie Mello-Newcomerin ist, hat man das aber alles schon so oder in anderer Form gesehen. So fehlt auch ein wenig der Spannungsbogen, um im Laufe des Songs noch für Abwechslung zu sorgen. Viel auszusetzen ist daran nicht, außergewöhnliches findet man aber ebenso wenig. 6 Punkte.
12. Danny Saucedo – „Happy That You Found Me„
Den Abschluss macht Danny Saucedo, der wie schon im Einspieler angeklungen an seine besten Mello-Zeiten mit „Amazing“ anknüpfen will. Musikalisch tut er das absolut. Und ein Teil des Erfolgs liegt sicherlich in der Verknüpfung von Titel und Interpret. Ob ihn das bis nach Malmö trägt, ist aber die Frage. Was kaum aufgefallen ist: In der ersten Strophe ist er vom Text abgewichen, aber es ist nicht als Aussetzer rübergekommen, weil er nahtlos weitergesungen hat. So viel Profi muss man mal sein. 7 Punkte.
Damit haben wir nun alle 12 Auftritte gesehen und der erste Schnelldurchlauf läuft. Das dürfte doch ein recht unangefochtener Durchmarsch von Marcus & Martinus werden, oder wie seht Ihr das?
Die Show hat in jedem Fall die musikalische Qualität des Line-Ups deutlich überstrahlt. Insofern wäre es auch nur logisch, wenn die beste Inszenierung (Marcus & Martinus) das Rennen macht. Aber schauen wir mal, wie die internationalen Juries und das schwedische Publikum entscheiden
Jetzt kommt der „dreizehnte Beitrag“ von Co-Moderator Björn Gustafsson. Er hat eine große Truppe zusammengebracht, darunter ESC-Sieger Måns Zelmerlöw und Eric Saade. So entsteht „Still The One“ von Björnzone. Wie würde wohl diese Boyband abschneiden? Sie nehmen direkt im Greenroom auf dem Sofa von Maria Sur Platz, wo Carina Berg ihnen erklärt, dass auch sie natürlich die Regularien befolgen müssen.
Nun geht es aber in Richtung der Entscheidung des Abends. Zunächst werden die acht internationalen Juries aufgerufen. Darunter auch Deutschland, die deutschen Punkte verliest Alina Stiegler.
Die ersten Punkte kommen aus Belgien. Für Marcus & Martinus 8 Punkte, Medina 10 Punkte und die ersten 12 Punkte gibt es für Cazzi Opeia.
Als nächstes Irland. 8 Punkte für Jay Smith, 10 Punkte für Danny Saucedo und 12 Punkte für Medina. Mit 22 Punkten schieben sie sich an die Spitze.
Nun nach Malta. 8 Punkte für Medina, 10 Punkte für Annika Wickihalder und 12 Punkte für Marcus & Martinus, die auf Platz 2 vorrücken.
Jetzt die serbischen Jurypunkte. 8 Punkte für Maria Sur, 10 Punkte für Annika Wickihalder und 12 Punkte wieder für Marcus & Martinus. Zum ersten Mal stehen sie jetzt an erster Stelle.
Aus Australien gibt es 8 Punkte für Dotter, 10 Punkte für Maria Sur und 12 Punkte wieder für Marcus & Martinus, die nun ihren Vorsprung ausbauen.
Die isländische Jury gibt 8 Punkte für Danny Saucedo, 10 Punkte für Jacquline und 12 Punkte für Marcus & Martinus. Mit 61 Punkten haben sie jetzt schon eine komfortable Führung.
Jetzt vergibt Alina die deutschen Punkte. 8 Punkte für Annika Wickihalder, 10 Punkte für Jacquline und 12 Punkte auch an Marcus & Martinus.
Ganz in den Süden nach Zypern zur letzten Jurywertung. 8 Punkte für Lisa Ajax, 10 Punkte für Liamoo und 12 Punkte ebenfalls an Marcus & Martinus.
Und so sieht das Gesamtergebnis aus:

Marcus & Martinus haben also 39 Punkte Vorsprung vor der Zweitplatzierten Cazzi Opeia und 42 Punkte Vorsprung vor Medina auf Platz 3.
Nach einem weiteren Schnelldurchlauf ist das Abstimmungsfenster nun geschlossen. Doch bevor die Publikumsstimmen verlesen werden, hat Björn Gustafsson noch einen Auftritt. Später kommt auch Carina Berg für die Nummer auf die Bühne.
Jetzt kommt das Ergebnis der Publikumsstimmen. Über 1,2 Millionen Personen haben abgestimmt.
Als Erstes bekommt Jay Smith seine Publikumsstimmen. 26 Punkte gibt es für ihn dazu, insgesamt also 46.
Für Dotter gibt es 8 Punkte, insgesamt 34 Punkte.
Für Lisa Ajax gibt es 11 Punkte, das macht 37 Punkte.
Für Smash Into Pieces gibt es 59 Punkte, damit schieben sie sich mit insgesamt 90 Punkten an die Spitze.
Für Danny Saucedo gibt es 40 Punkte, das macht insgesamt 74 Punkte.
Für Maria Sur gibt es 35 Punkte, sie kommt auf 72 Punkte.
Liamoo bekommt vom Publikum 45 Punkte und hat damit insgesamt 83 Punkte.
Für Annika Wickihalder gibt es 25 Punkte vom Publikum, insgesamt macht das 63 Punkte.
Für Jacquline gibt es 21 Punkte, das sind insgesamt 61 Punkte.
Für Medina gibt es 61 Punkte, die bisher höchste Wertung und folgerichtig mit 104 Punken im Moment der erste Platz.
Jetzt kommen noch die Punkte für Cazzi Opeia und Marcus & Martinus.
Für Cazzi Opeia gibt es 41 Punkte, damit landet sie bei 87 Punkten.
Die Entscheidung fällt also zwischen Marcus & Martinus und Medina. Marcus & Martinus bräuchten nur 20 Punkte, um zu gewinnen.
Marcus & Martinus bekommen 92 Punkte und gewinnen damit das Melodifestivalen 2024!

Mit dem Siegerbeitrag „Unforgettable“ von Marcus & Martinus endet das Melodifestivalen 2024. Die Zwillingsbrüder gehen dann am 11. Mai beim ESC-Finale in Malmö auf Mission Titelverteidigung. Und mit diesen Bildern endet an dieser Stelle auch der Live-Blog zum Melodifestivalen 2024. Euch noch ein schönes Wochenende und danke fürs Mitverfolgen und -kommentieren!
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Die nächste Top 5 Platzierung für Schweden beim ESC
KI regelt.
Okay. Also wieder Schwedenplastik. Top 5 mit hohen Juryergebnis und Televoting unter ferner liefen.
So wie im letzten Jahr???
Nope. Letztes Jahr gab es einen verdammt guten Song. Wenn Du aber etwas weiter in die Vergangenheit schaust, wirst Du jede Menge glattpoliertes Schwedenplastik finden. Von daher „wieder Schwedenplastik“
Tattoo war doch auch Schwedenplastik, der super inszeniert dargeboten wurde.
Da gab es wirklich nicht viel Spezielles am Song…aber da hat ja jeder seine eigene Meinung zu
Also ohne die Bühnenshow ist der Song sehr schwach
Finde ich nicht. Mich hat diese Überinszenierung eher gestört. Das war letztes Jahr übrigens der einzige Minuspunkt für Tattoo bei mir.
Bin immer erstaunt wie man sowas bei einer Entertainment-Sendung als negativ empfinden kann, wenn Acts ne ausgeklügelte Show mitbringen.
Dass das Show-Element immer dominanter wurde, finde ich eine der traurigen Entwicklungen beim ESC, der von der Grundidee eigentlich ein Komponisten-Wettbewerb und keine Entertainment-Show ist.
Was nicht heißen soll, dass mir ausgeklügelte Inszenierungen grundsätzlich missfallen würden, bei Cazzy Opeia z.B. hat m.E.die schöne Inszenierung nicht vom Lied abgelenkt, aber das ist wohl auch ein bisschen Geschmackssache.
Ja das ist sicherlich Geschmacksache. Ich gucke mir lieber fast 30 Performances an bei denen etwas visuell dargeboten wird, als 30 Performances wo die Interpreten nur am Mikro stehen. Wenn ich mich nur auf den Song konzentrieren will, dann höre ich mir die Lieder bei Spotify usw. an, aber bei einer Live Performance, besonders bei einem Wettbewerb, will ich visuell etwas erleben.
Und wir dürfen nicht vergessen zu welcher Zeit der Grundgedanke des ESC entstanden ist, das ist bald 100 Jahre her. Der ESC muss mit der Zeit gehen und dass er es endlich macht ist doch super.
Dass der ESC nicht genau so aussehen muss wie vor 68 Jahren, sehe ich durchaus ein. Aber dass der Grand Prix immer den Ruf hatte, nicht jeden Zeitgeistquatsch mitzumachen, fand ich durchaus sympathisch.
Die Zeiten ändern sich, heute entertaint halt ne geile Show, wer sich ständig nach Lys Assia sehnt, findet es bestimmt auch schade, dass das schwaz-weiß Fernsehen abgeschafft wurde 🙂
Man kann ja die Farbe am Fernseher runterdrehen 😉
Ja, die Zeiten ändern sich, die Aufmerksamkeitsspanne der Fernsehkonsumenten wird immer kürzer, wenn nicht alle 2 Sekunden irgendwas Aufregendes passiert, wird weitergezappt.
Erfolg hat viele Neider
Das war doch wieder ein sehr schönes Mello-Jahr. Schade, dass es schon wieder vorbei ist. Gute Nacht an alle hier!
‚Landslide‘ scheint das Wort dieser Saison zu werden.
Dotter hat es wirklich ganz, ganz hart erwischt. 8 Punkte bedeutet nur 2% der Votes. Jay Smith ging auch vollkommen unter. Weiss der Geier, wie dessen guten Streamingwerte zu Stande kommen..
Naja aber sie war zumindest im Finale. Sie kennt es ja auch direkt im Semi raus zu fliegen.
Noch so eine Ufftata-Rumms Nummer. Langsam reichts mir damit. Und der letzte Platz für Dotter ist eine Frechheit. Wo haben die Leute ihre Ohren ?
Vor allem klingt es diesmal total nach Kinderdisco. Der Text ist auch ganz übel…..
sorry aber sie hat schlecht gesungen…und die Performance war langweilig
du also die hat am Ende ihres Songs leider tonlich danebengegriffen (auch mal zwischendurch nicht ganz auf Linie gewesen) und in den Schnelldurchläufen lief ausgerechnet diese Stelle vom Ende ihres Songs, was ich sehr unfair fand….
Wobei eigentlich da ja keiner gesanglich wirklich überzeugt hat.
Bei M&M kommt es mir so vor als ob die ständig nen Chorus im Background haben. Viertel-Playback ^^
Maria Sur hatte auch nicht alles astrein rübergebracht, hatte aber ein sehr gutes Lied, das mir persönlich viel besser gefiel, als der Siegertitel. Wurde auch nicht belohnt – schade.
Für mein Verständnis hat Dotter nicht „danebengegriffen“. Im Gegenteil fand ich das nicht ganz so aalglatte Singen bei ihr stilistisch völlig passend. Ich fand mich von ihr gut unterhalten.
Das ist mir bei M & M auch aufgefallen. Ich meine da jede Menge Stimmverzerrung gehört zu haben.
Mindestens Halbplayback. Aber trete mal als Sängerin gegen ein Tonstudio an, ist nicht so einfach.
Insgesamt ein tolle und sehr unterhaltsame Show. 120 Minuten ging es um Musik die megamäßig in Szene gesetzt wurde, die Halle war super und das Publikum so feuerig. Danke Schweden!
ich fand die Musik weitgehend eintönig. Meist besseres Kinderlied Niveau. Kein Vergleich zum herausragenden Musikangebot bei San Remo…
Auch in Schweden alles gut gegangen. Toller Titel!
Man fragt sich nun erst recht, warum nur in Deutschland der große Favorit nicht gewinnen konnte.
Weil er nicht der Favorit aller war.
Bubble, Wettquoten, internationale Reaktionen – überall war Ryk ganz vorne. So wie jetzt M&M. Aber in D hat’s die Jury verbockt, das Votingsystem hat’s noch schlimmer gemacht und das deutsche Publikum hat sich wie so oft falsch entschieden oder wollte Max Mutzke verhindern, nachdem aufgrund des Votingsystems klar war, dass Ryk kaum noch eine Chance hatte und es nur noch zwischen Max und Isaak entschieden wurde. Ich gehe total Bennys These mit, dass das Publikum sonst Ryk 12 Punkte gegeben hätte. Das war alles recht knapp da oben.
In Schweden lief nun alles so, wie es erwartet wurde und sein sollte.
Wie kann Dotter letzte sein, ( war bei auf Platz4) und Cazzy auf Platz 3???( war bei mir letzte)
Verstehe ich auch nicht
😢
Bei mir war Cazzy Opeia auf 1. Leider ist sie wegen des Televotes noch auf Platz 4 abgerutscht und zu allem Überfluss von Smash into Pieces überholt worden.
Ich hab mich damit abgefunden zu hinterfragen, warum Titel, die mir gefallen, meist weiter hinten landen.
Beide Auftritte (Dotter und Cazzi Opeia) waren wesentlich besser, als der Sieger. Cazzi dabei mein absoluter Favorit.
Die meisten Anrufer sind Jugendliche besonders in Schweden
dürfen die 2 Bubis eigentlich noch so spät auf der Bühne stehen? Montag ist doch sicher wieder Schule….
Freue mich sehr über das gute Abschneiden von Cazzi Opeia, mein Lieblingslied aus der ESC-Saison 2024! 😊
Also da ich live dabei war, vllt mal eine andere Meinung:
Das Lied war schon nicht schlecht, aber nicht so krass wie das Ergebnis aussagt.
Stimmungsmäßig war Medina eindeutig in der Halle am besten.
Ebenfalls ein grower war Give my Heart a Break.
Durch meinen persönlichen Geschmack war Smash into pieces am besten.
Nicht nur durch den. Das Gesamtpaket von SIP war das Beste. Mit Medina in der Halle stimmt aber es war kein einziger Liveton dabei sondern die Halle wurde von Backing Tracks erschlagen.
Medina wurde vor allem durch die Jury massiv überbewertet, Dotter hingegen ist zu weit unten gelandet.
Aber mit dem klaren Ergebnis hat Schweden alles richtig gemacht: Der Auftritt von M&M ist richtig stark und absolut mitreißend. Ich fand auch Maria Sur sehr gut.
Die Stimmung in der Halle (immerhin 27.000 Zuschauer*innen) war fantastisch. Und alles extrem gut organisiert. Und am Ende hat das beste Lied gewonnen.
Yes, aber ich finde der Punktestand war zu krass als es in Wirklichkeit war.
Ja, ich geb Dir recht. Medina war in der Halle definitiv mehr gefragt 🥳
Isso, meinFreundin und ich haben uns in der Halle davon auch tragen lassen, obwohl wir In i Dimman vor 2 Jahren stärker fanden.
Ich finde es übrigens komisch, dass die 0- 15 Jährigen, durch die Aufteilung doppelt soviel Punkte geben wie die 16 bis 29 jährigen….
Hat jetzt keinen Unterschied gemacht, aber komisch ist es schon…
Die Stimmung war längst nicht so gut wie in den Vorjahren. Kein Vergleich zum letzten Jahr, von anderen Jahren brauchen wir gar nicht zu reden. Gänge völlig verstopft,die Show vorher runter gespart und selbst die Promostände draußen ein Witz. Marabou weg, Malaco weg. Auch keine Ordnung beim Einlass, Minitaschen mussten in einem Zelt jwd abgegeben werden.
Es hat sich viel verändert!
Sprechen die beiden eigentlich auch Schwedisch oder verstehen die Schweden das wenn sie auf Norwegisch sprechen?😅
Ich mit meinem A2 Schwedisch habe bisschen was vom Norsk MGP verstanden aber das waren so ganz einfache Sachen, deshalb frag ich mich wie das jetzt in ihrem Fall ist 😅
Die Sprachen sind sich so ähnlich, dass die sich sehr gut untereinander verständigen können, auch wenn sie nur in „ihrer“ Sprache sprechen. Es ist eher so wie ein starker Akzent/Dialekt.
Danke dir! 🤗
Was im Zusammenhang mit dem deutschen Finale so heftig kritisiert wurde, nämlich weiterhin offenes Televoting nach dem Juryvoting, wurde in Schweden exakt genauso gehandhabt. Hier stört sich offenbar niemand daran. Okay, es war auch nicht wirklich eng in Schweden…
Heute feiert Owe Thörnqvist, der vor sieben Jahren beim Melodifestivalen antrat, Geburtstag. Er wird 95 Jahre alt und dürfte damit wohl der älteste noch lebende Teilnehmer sein.