Es ist soweit: Im zeitlich letzten Vorentscheidfinale der diesjährigen ESC-Saison geht es nicht nur darum, wer als Sieger des Festival da Canção 2024 die oben gezeigte Trophäe gewinnt, sondern auch darum, wer das portugiesische Ticket für den Eurovision Song Contest in Malmö löst.
Bereits im November letzten Jahres veröffentlichte der für das 57. Festival da Canção verantwortliche Sender RTP alle 14 Komponist*innen, die in diesem Jahr direkt eingeladen wurden, ein Lied für das Festival zu schreiben. Dabei war ihnen freigestellt, wer das jeweilige Lied im Wettbewerb vorträgt. Erstmals seit 60 Jahren entschieden sich alle Eingeladenen dafür, selbst beim Festival aufzutreten. Zu diesen eingeladenen Musiker*innen und Songwriter*innen gesellten sich weitere sechs, die im Rahmen einer öffentlichen Ausschreibung ausgewählt wurden. Bei dieser Ausschreibung konnten stolze 809 Einreichungen gezählt werden. Aus zwei Halbfinalen qualifizierten sich letztendlich aus 20 Beiträgen des Festivals nun 12 für das heutige Finale.
Zur Wahl stehen im heutigen Finale diese Acts in folgender Startreihenfolge:
1. Silk Nobre – Change
(M: Silk Nobre, Artur Guimarães, Pity / T: Silk Nobre)
2. Rita Onofre – Criatura
(M/T: Rita Onofre)
3. NOBLE – Memory
(M: NOBLE, Rui Saraiva / T: NOBLE)
4. Buba Espinho – O Farol
(M: Buba Espinho, Bruno Chaveiro, Edu Mundo E, Luís Aleixo / T: Buba Espinho)
5. Nena – Teorias da Conspiração
(M/T: Nena)
6. iolanda – Grito
(M: Iolanda, Luar / T: Iolanda)
7. No Maka ft. Ana Maria – Aceitar
(M/T: Duarte Carvalho, Emanuel Oliveira, Ana Maria Ramos, Mara Cortez, Rafael Martins, Marcelo Garrido)
8. Cristina Clara – Primavera
(M: Jon Luz / T: Cristina Clara)
9. Rita Rocha – Pontos Finais
(M/T: Rita Rocha)
10. Leo Middea – Doce Mistério
(M/T: Leo Middea)
11. Perpétua – Bem Longe Daqui
(M/T: Perpétua)
12. João Borsch – …Pelas Costuras
(M/T: João Borsch)
Nachdem sich anfangs keiner der Beiträge klar von den anderen absetzen konnte, scheint sich mittlerweile die Sängerin iolanda international wie auch in unserer Umfrage als Favoritin in Stellung zu bringen. Aber auch Silk Nobre, No Maka, Rita Rocha und vor allem der auffällige João Borsch sollten nicht unbeachtet bleiben.
Festival da Canção 2024: Welche maximal zwei Beiträge sind Deine Favoriten im portugiesischen Finale?
- iolanda – Grito (32%, 137 Votes)
- João Borsch – …Pelas Costuras (17%, 72 Votes)
- Leo Middea – Doce Mistério (8%, 36 Votes)
- No Maka ft. Ana Maria – Aceitar (7%, 32 Votes)
- Rita Rocha – Pontos Finais (7%, 31 Votes)
- Nena – Teorias da Conspiração (6%, 24 Votes)
- Perpétua – Bem Longe Daqui (5%, 21 Votes)
- Silk Nobre – Change (5%, 20 Votes)
- Buba Espinho – O Farol (4%, 19 Votes)
- NOBLE – Memory (4%, 16 Votes)
- Rita Onofre – Criatura (3%, 12 Votes)
- Cristina Clara – Primavera (2%, 7 Votes)
Total Voters: 288
Alle Beiträge des Festival da Canção 2024 findet Ihr auch in unserer Spotify-Playlist.
Die Entscheidung, wer heute Abend das Finale und damit das Festival da Canção gewinnt, wird gemeinsam von der Jury und den Zuschauern getroffen. In der Jury der Halbfinale saßen in diesem Jahr neben der letztjährigen Vertreterin Mimicat: Gisela João (Sängerin), Benjamim (Komponist, als Komponist 2018 beim Festival), Miguel Esteves Cardoso (Schreiber, Kritiker und Journalist), Pedro Oliveira (Sänger der Rockband Sétima Legião), Lura (Sängerin und Teilnehmerin am Festival 2001 und 2019 als Songwriterin) und Lia Pereira (Musikkritikerin und Journalistin). Im heutigen Finale werden aber natürlich wieder die Jurys aus den sieben Bezirken NORTE, CENTRO, LISBOA E VALE DO TEJO, ALENTEJO, ALGARVE, MADEIRA und AÇORES die Punkte vergeben.
Zum 60. Geburtstag des Festival da Canção konnten bereits viele ehemalige Festival- und ESC-Teilnehmer*innen auf der Bühne begrüßt werden und es dürfte sicher spannend sein, wer heute Abend noch im Finale auftauchen wird. Wer sich noch schnell schlau machen und in die große Geschichte des Festival da Canção eintauchen möchte, ist herzlich eingeladen in das neu veröffentlichte Archiv des Senders zu schauen. Hier finden sich alle (!) bisherigen Ausgaben des Festivals, die der ausrichtende Sender noch auftreiben konnte. Lediglich die Ausgaben von 1975, 1977, 1981 sind nicht enthalten – von 1973 finden sich nur noch die Gastauftritte in diesem umfangreichen Archiv.
Wie die letzten Jahre wird das Finale erneut von dem wunderbar eingespielten Duo Filomena Cautela (bereits zum achten Mal) und Vasco Palmeirim moderiert. Inês Lopes Gonçalves übernimmt erneut die Kommunikation aus dem Greenroom.
Alle bisherigen Informationen zum Festival da Canção 2024:
- Portugal nimmt am ESC in Schweden teil
- Portugal: Neuer Rekord bei den Bewerbungen
- Das sind alle Komponist*innen des Festival da Canção 2024
- Alle Beiträge für das Festival da Canção 2024 veröffentlicht
- Live-Chat zum ersten Halbfinale
- Die Finalisten aus dem ersten Halbfinale
- Live-Chat zum zweiten Halbfinale
- Die Finalisten aus dem zweiten Halbfinale
- Startreihenfolge fürs Finale
Das Finale des Festival da Canção 2024 wird heute vom portugiesischem Sender RTP ab ca. 22:00 Uhr (deutscher Zeit) übertragen. Einen Livestream findet Ihr auf der Website des Senders. Wir werden die Show in diesem Live-Blog mitverfolgen. Vor, während und nach der Sendung könnt Ihr die Geschehnisse unter diesem Beitrag kommentieren.
Herzlich willkommen zum letzten Vorentscheid der ESC Saison 2024!
Während in Schweden bei den Zwillingen Marcus & Martinus grad Tränen fließen und sie nochmal ihren Mello-Gewinnerbeitrag singen, bereiten wir uns bereits langsam auf den portugiesischen Vorentscheid vor, der in wenigen Momenten beginnen wird.
Was erwartet Euch? Nun – allen voran ein gut gelaunter, aber etwas müder Blogger, der das Finale des Festival da Canção 2024 gespannt für Euch begleitet. Wie für unsere Live-Blogs üblich, werde ich die Auftritte kurz beschreiben und mit Punkten zwischen 1 bis 10 bewerten. Bestimmt kann ich mir auch die ein oder andere persönliche Einschätzung über eine „ESC-Tauglichkeit“ nicht verkneifen. Ich mach mir noch fix einen starken Kaffee und dann geht’s auch schon los. Freut Ihr Euch schon und wie haltet ihr Euch heute wach?
Fanfare und schon geht es los. Filomena Cautela, Vasco Palmeirim und Inês Lopes Gonçalves scheinen ganz aufgeregt und reden wild durcheinander. Und schon wieder ärgere ich mich kein einziges Wort portugiesisch zu sprechen. Ich hoffe auf Übersetzungen in den Kommentaren… Oha, Filomena glitzert heute wie eine Discokugel in ihrem Kleid. Sehr angemessen zum 60. Geburtstag!
Es werden nochmal alle zwölf Teilnehmenden vorgelesen und kurz in den noch überschaubar gefüllten Greenroom geschaltet. Später wird dort sicher wieder die eigentliche Party steigen und glücklich miteinander gefeiert. Aber los geht es mit Silk Nobre, der heute das Finale eröffnet:
1. Silk Nobre – Change
In weißem Anzug und lila Krawatte wirbelt Silk wie ein Prediger über die Bühne. Im Background sehen wir vier Backgroundsänger*innen, die abwechselnd zwei verschiedene Masken vor ihr Gesicht halten. „Change“ ist eine wilde Mixtur aus Funk, Blues und Gospel und wäre somit eine interessante musikalische Farbe in jedem Vorentscheid. Das Publikum ist begeistert. Als Eröffnung super, beim ESC sehe ich Silk nicht. Ich gebe 5 Punkte.
2. Rita Onofre – Criatura
Weiß könnte die Farbe des Abends werden – auch Rita Onofre greift dauaf zurück. Ihr Lied klingt schon sehr viel mehr nach dem Festival. Auf der Bühne steht nur ein Stuhl, im Hintergrund wechselt sich weißes und gelbes Licht. Zum Ende setzt sich Rita auf den Stuhl… Nettes Lied, aber kein Gewinnerbeitrag in meinen Augen. Auch hier gebe ich gute 5 Punkte.
3. NOBLE – Memory
Noble lässt mich etwas ratlos zurück. „Memory“ klingt für meine Ohren wie ein Lied, dass beim deutschen Vorentscheid vor 20 Jahren im Mittelfeld hätte landen können. Eine 08/15 Ballade auf englisch. Da rettet auch sein übergroßer blauer Anzeug nicht mehr viel. Im Zwischenteil hören wir die 90er Jahre Scorpions E-Gitarre… Nein, für mich ist das nichts. Entschuldigt bitte, vielleicht bin ich zu verwöhnt – aber da erwarte und erhoffe ich etwas anderes im portugiesischen Vorentscheid. 2 Punkte, da Noble gut gesungen hat.
4. Buba Espinho – O Farol
Buba, den ich musikalisch mit seiner Zusammenarbeit mit Barbara Tinoco kennengelernt habe, klingt da gleich schon sehr viel mehr nach Portugal, was nicht nur an der Sprache liegt. Sein Lied ist schön, nicht jeder Ton sitzt da wo er hingehört, in anderen Momenten begeistert mich seine Stimme. Auf dem Backdrop sehen wir das Meer und einen älteren Mann auf einem Felsen der sehnsüchtig auf das Meer blickt. Mir gefällt das sehr gut, und ich fühle mich liebevoll von „O Farol“ umarmt. 6 Punkte
Erste Interviews der bereits Aufgetretenen, einmal Brust zeigen von Noble – und weiter geht’s:
5. Nena – Teorias da Conspiração
Das wir grad von der portugiesischen Nena ein Lied hören, dass übersetzt „Verschwörungstheorien“ heißt… Sachen gibt’s… Nena in gold gekleidet sitzt in der Mitte der Bühne. Neben sich ein Keyboarder, ein Gitarrespieler und diverse Leuchtstäbe. Das Lied bleibt relativ ruhig, wird aber etwas dynamischer. Nena, singt klasse. Die Melodie bohrt sich nicht so richtig in mein Ohr, aber auch dieses Lied ist schön: 6 Punkte
6. iolanda – Grito
iolanda scheint sich ein paar Fans mitgebracht zu haben, das Publikum reagiert zumindest energischer als bisher. Mit „Grito“ („Schrei“) möchte iolanda daran erinnern, dass wir uns jederzeit in verschiedene Versionen von uns selbst verwandeln können, ohne Angst davor zu haben, was als nächstes im Leben geschieht. Visuell wird dies von fünf gesichtslosen Tänzer*innen unterstützt, die um die Sängerin herumtanzen. Die einzelnen Bewegungen sind dabei unterschiedlich, geben sich mal der Melodie und mal dem Rhythmus hin, während iolanda stets im Zentrum bleibt und sich zum Ende hin durch einen ergreifenden Schrei gegen ihre verschiedenen Versionen durchsetzt. Das Lied beginnt acapella, wird dramatisch und energisch. Die zweite Strophe offenbart auf einmal elektronische Sounds und klingt ganz anders als die erste. iolanda singt fantastisch. Ich bin extrem gefesselt, Portugal – das ist es. 10 Punkte!
7. No Maka ft. Ana Maria – Aceitar
Auch Lied Nr. 7 beginnt acapella. Ana Marias Stimme klingt extrem süß. Na Maka selbst hatten in Portugal schon diverse Hits und so klingt „Aceitar“ wie eine kommerzielle Version eines Festivalklassikers. Das passt aber ganz gut, schöne Rhythmen, süße Melodie und gut gesungen. Mir fehlt ein bisschen das besondere und fesselnde, aber ich gebe gern 7 Punkte dafür.
8. Cristina Clara – Primavera
„Primavera“ ist so ein Lied, das es tatsächlich nur in Portugal geben kann. Sehr besonders und künstlerisch, Cristina besitzt eine fesselnde Aura und ich kann kaum den Blick von ihr abwenden. Im Hintergrund 3 trommelnden Backgroundsänger*innen. Irgendwie wirkt es im ersten Moment strange, aber wenn man sich darauf einlässt ist der Auftritt durchaus interessant und definitiv etwas besonderes. Im Vergleich mit den bisherigen Auftritten gebe ich ebenfalls 7 Punkte – habe aber vollstes Verständnis dafür, wenn man mit „Primavera“ gar nichts anfangen kann.
Es wird langsam voller backstage im Greenroom, wo die Künstler*innen neben ihren Backgroundtänzer*innen und -sänger*innen auch diverse Speisen vorzeigen. Weiter geht’s:
9. Rita Rocha – Pontos Finais
Rita Rocha beginnt singend an der Harfe, hinter ihr ein rauschender Mond. Das klingt ganz wundervoll und nur deshalb sehe ich wohlwollend darüber hinweg, dass sie von der Harfe aufsteht, während diese musikalisch weiter zu hören ist. Neben ihr steht noch eine Band auf der Bühne, die sie einzelnd „besucht“. Im zweiten Teil nimmt das Lied nochmal etwas an Fahrt auf und Rita geht auf die Knie. Das ist sehr wirkungsvoll und ich liebe die Melodie des Liedes. 8 starke Punkte.
10. Leo Middea – Doce Mistério
Strahlemann Leo Middea freut sich anscheinend sehr beim Festival mit dabei zu sein. Das Lied steigert sich zu einem rhythmischen Feuerwerk und ich erwische mich dabei, die ganz Zeit zu grinsen. Leo streckt immer wieder die Arme aus als wolle erd ie ganze Welt umarmen. Er hüpft und tanzt an seinem Mikrofon herum – man muss ihn einfach sympathisch finden. Musikalisch ist sein Lied sicher nicht der stärkste heute Abend aber unfassbar putzig. Ich gebe richtig gut gelaunte 7 Punkte.
11. Perpétua – Bem Longe Daqui
Symathisch geht es weiter – diesmal begrüßt uns die „Gute Laune Studenten-WG“ von nebenan mit portugiesischem Discofunk. Ach, ich mag sowas ja mal ganz gern. Die langen Haare der Sängerin sind ab – das steht ihr auch sehr viel besser so. Das Lied plätschert ein bisschen dahin, trotzdem schaue und höre ich dabei gern zu und vergebe gut gelaunte 6 Punkte.
12. João Borsch – …Pelas Costuras
Auch der stark geschminkte João bekommt viel Applaus. Er steht in der Mitte der Bühne umringt von diversen Mikrofonen. Kein neues Bühnenbild, aber durchaus effektiv. Ein prägnanter Technobeat treibt das Lied voran, der charismatische João läuft von einem Computernerd zu einem Gitarristen, der dann zu einem solo ansetzt, das mich an Daft Punks „Aerodynamik“ erinnert. Nach dem solo setzt erneut der Discostampf ein und João singt seinen Refrain nochmal bis das Lied einfach aufhört. In diesem Lineup fällt „…Pelas Costuras“ natürlich extrem auf, aber ich glaube das wäre beim ESC in Malmö nicht so sehr der Fall. Ich gebe 8 innovative Punkte, hoffe aber ehrlich gesagt, das Portugal etwas anderes nach Schweden sendet.
Bei mir liegt iolanda vorn, dahinter folgen João Borsch und Rita Rocha. Wie sieht es bei Euch aus und was glaubt ihr, wer würde im hart umkämpften ersten ESC-Halbfinale die besten Chancen haben, das Finale zu erreichen?
Es folgt der erste Schnelldurchlauf des Abends (mal schauen wieviele wir davon heute noch bekommen) – abgestimmt werden kann übrigens aber schon seit 5 Tagen.
57 Ausgaben des Festivals in 60 Jahren – das bietet eine Menge an interessanten Rückblicken, die wir heute bestimmt noch das ein oder andere mal zu sehen bekommen.
Ob wir heute eigentlich auch den spanischen Beitrag „Zorra“ von Nebulossa zu sehen bekommen? Das Festival wird ja in disem Jahr bereits zum dritten mal auch in Spanien gezeigt – und Chanel, aber auch Blanca Paloma wurden deshalb auch in den letzten Jahren eingeladen, ihre Beiträge aufzuführen.
Werbung zuende und wir schalten in den Backstage-Bereich, in dem die Moderator*innen zusammen mit allen Teilnehmenden gut gelaunt zwischen den Kisten der Techniker sitzen, Essen verteilen und zusammen singen.
Auch dafür liebe ich dieses Festival einfach! Wenn Barbara bei uns (alte) Klassiker anstimmt wirkt das ja oft ein wenig awkward, hier funktioniert das aber exzelent und ich erwische mich schon wieder dabei aus dem lächeln nicht herauszukommen. Schnelldurchlauf #2.
Zurücklehnen und einfach mal genießen – eine generationsübergreifende musikalische Reise zwischen Kunst, Klassik und rhythmischen Klängen als erster Pausenact.
Filipe Melo und Samuel Úria feiern gemeinsam mit Paulo de Carvalho, Alex D’Alva Teixeira, Ana Lua Caiano und Luca Argel den 50. Jahrestag des 25. April. Das Festival da Canção geht auch bei den Pausenacts seinen eigenen Weg – und das ist gut so.
Nach dem dritten Schnelldurchlauf und einer sehr energischen Anmoderation, darf natürlich auch Mimicat nochmal ihr Lied „Ai Coração“ in einer neuen Version samt Tanz Tangobreak singen.
Noch immer ein klasse Lied, das letztes Jahr etwas unter Wert beim ESC geblieben ist.
Schnelldurchlauf #4 war nun aber der letzte – es kann nicht mehr angerufen werden. Es geht gleich nochmal in die Werbung, vorher gibt es aber noch ein paar Blicke auf bereits feststehende Beiträge des ESCs in Malmö, die die drei Moderator*innen kommentieren. Besonders bei Nebulossa kommen sie ordentlich in Stimmung – war das Lied auch in Portugal ein Hit?
Auch in Portugal darf ein ABBA-Medley nicht fehlen! Hier wird aber live gesungen von Mimicat, Tó Cruz und Anabela und von The Black Mamba musiziert. „Dancing Queen“, „Voulez Vous“, „Fernando“, „Gimme Gimme Gimme“, „Mamma Mia“ und natürlich „Waterloo“ – so macht ABBA auch mir wieder richtig Spaß.
Während im Greenroom ordentlich Cocktails vernichtet werden, genehmigen sich auch Filomena und Vasco zumindest ein Wässerchen um die Jurys anzukündigen:
Oha, nun kommen „schon“ die ersten Jurypunkte:
Jury NORTE: 8 Punkte Buba Espinho, 10 Punkte Leo Middea und 12 Punkte an iolanda
Jury CENTRO: 8 Punkte Buba Espinho, 10 Punkte Leo Middea und 12 Punkte an iolanda
Jury LISBOA E VALE DO TEJO: 8 Punkte Leo Middea, 10 Punkte iolanda und 12 Punkte an Silk Nobre
Jury ALENTEJO: 8 Punkte No Maka, 10 Punkte iolanda und 12 Punkte an Buba Espinho
Jury ALGARVE: 8 Punkte Leo Middea, 10 Punkte Buba Espinho und 12 Punkte an iolanda
Jury MADEIRA: 8 Punkte Nena, 10 Punkte João Borsch und 12 Punkte an iolanda
Es sieht gut aus für iolanda… Nun noch die letzte Jury:
Jury AÇORES: 8 Punkte Leo Middea, 10 Punkte Silk Nobre und 12 Punkte an iolanda
iolanda führt damit vor Leo Middea und Buba Espinho. Ich schätze mal, nachdem iolanda in allen Talentshows in denen sie bisher teilnahm nicht weit gekommen ist, traut sie sich derzeit noch nicht sich richtig sich zu freuen… Mal sehen, ob sie im Televoting auch so gut abschneidet:
1 Punkt für: Nena
2 Punkte für: Buba Espinho
3 Punkte für: No Maka feat. Ana Maria
4 Punkte für: Perpétua
5 Punkte für: Silk Nobre
6 Punkte für: Noble
7 Punkte für: Rita Rocha
8 Punkte für: Leao Middea
10 Punkte für: iolanda
12 Punkte für João Borsch!
Damit gewinnt iolanda das Ticket nach Malmö und vertritt Portugal beim Eurovision Song Contest! Jetzt kann sich iolanda endlich freuen!
Hier nochmal das gesamte Ergebnis auf einen Blick:
Lieben Dank an alle, die noch zu so später Stunde mit dabei waren. Ich hoffe es hat Euch allen so gut gefallen wie mir und ich wünsche Euch nun schöne Träume mit dem Winnerauftritt von iolanda, zu dem sich auch nochmal alle Teilnehmenden auf die Bühne gesellen und sich mit ihr freuen.
Gute Nacht!
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Jetzt kommt meine erste Favoritin: Nena mit ihrer wunderbar eleganten Melodie. 😍
Nena…. Sehr gut vorgetragen und zudem ein guter Song. 👍
Song #5 gefällt mir gut, vielleicht eine Spur zu unauffällig für die ESC-Bühne. Andererseits fällt man ja in diesem Jahrgang mit jeder Ballade auf…
Nena, ach, wie niedlich. Mehr fällt mir dazu aber auch nicht ein. 😀
Teorias da Conspiração… das ist wir eine warme Decke im Winter, so ein feel good Song…und Sie ist eine sehr hübsche Frau
05 Wow! Ein optimistisches Lied irgendwie.
5. Nena
überdurchschnittlich im bereich von startnummer 2.
Wunderschöner Song von Nena 😍
Lied Nr. 5 Gefällt mir wirklich sehr gut.👍 Könnte ich mir auch gut in Malmö vorstellen. Diese schöne Ballade würde bestimmt positiv auffallen.
Nena zurecht eine meiner Favoritinnen des heutigen Abends. Ein souveräner und toller Auftritt.
Canção Nr 5 war jetzt sehr kurzweilig, die Portugiesen wissen einfach, wie man ruhige Töne umsetzt
„sou chama que ainda arde, ainda arde“, sehr schön.
Grito ist auch stark….aber irgendwie ist jetzt Nena in meinem Herz
Ich bin mir eigentlich sicher, dass Iolanda heute Nacht gewinnen wird. Ein sehr eigenständiges Lied und sehr gut vorgetragen.
Ich bin richtig begeistert, Toggie.
Hm, das Iolanda Favoritin ist macht deutlich, dass wir in Portugal sind. 🤣
Die 06, saustark. Ein klasse Auftritt.
Iolanda mit einem starken Auftritt, die Inszenierung exzellent!
Die Inszenierung von Iolanda ist wirklich toll aber der Song nicht annähernd so aufregend wie die Tanzdarbietung
Jetzt also Iolanda. Hm, dieses Mal finde ich Zugang zum Lied, aber mir fehlt schon ein wenig eine bleibende Zeile, da finde ich die sich wiederholende nicht ganz so stark. Könnte damit als Gewinner leben, aber Portugal wird es wohl nicht in meine Top 10 damit schaffen.
Den ersten Auftritt von Iolanda fand ich besser
Lied Nr. 6 Das ist meine Favoritin. Würde Iolanda sehr gerne in Malmö sehen.😍😍😍
6. iolanda
kann gut verstehen warum das der allgemeine favorit ist aber finde ihn jetzt nicht so übermäßig überlegen.
71% buchmacherquote (zweiter 7%) läßt mich dann schon etwas ratlos zurück.
fazit:ist nicht schlecht aber auch kein MARO.
Das kann ich so nur unterschreiben. 🙂 MARO war da eine andere Liga.
IOLANDA… So kann auch weiss eine schöne Farbe werden…. Bezaubernd und hoffentlich nach Malmö 👍👍👍
iolanda, Song und Performance wie gemacht für den ESC, obwohl ich die Melodie von Nenas Song noch viel schöner finde.
Iolanda reißt man wieder komplett die Hütte ab und stellt alles andere am heutigen Abend (selbst in Schweden) in den Schatten
Ich finde die Formulierung „die Hütte abreißen“ irgendwie dabei recht lustig, da der Song war echt in sich gekehrt ist. 😀
In meinem Wohnzimmer nicht. 🤣🤩
Iolandas Song ist ein Lied, das nicht für den ESC oder das Radio gemacht ist. Sowas kann beim großen Wettbewerb scheitern, wie schon 2019. Ansonsten aber ungewöhnlich gut!
Kann ???
Wird !!!
Na ja, 2019 war musikalisch eine ganz andere Kiste. Iolanda traue ich durchaus eine Finalteilnahme zu.
Ich finde ja immer: Lieber mit Qualität scheitern als mit billigen Tricks in die TOP 10 kommen …
„Aceitar“ hat auch eine sehr schöne Melodie. Hach, FdC … 😍
Ah, ich glaub die 07 war meine Favoritin der Vorrunden. Der Schönhöreffekt hat eingesetzt. Sie ist nicht mehr allein auf meinem Zettel.
Kann die allgemeine Begeisterung für „Grito“ nicht nachvollziehen. Keine Melodie und einschläfernd.
Ging mir ebenso mein ersten Hören (da hatte ich Sekundenschlaf, aber da war ich auch wirklich müde). Jetzt im wachen Zustand fand ich das deutlich besser. Ist wohl eher ein Grower.
Und da sind wir nun bei Ana Maria (ich schätze mal, dass sie es ist). Hach, die Backings finde ich echt schön, davon sollte es mehr geben. Ihre Stimme hingegen finde ich grenzwertig, das zerstört die Aura des Liedes leider.
Song #7 mag ich auch, sehr schön entspannt und eine angenehme Melodie.
No maka gefällt mir bis jetzt am besten
Song #5 wunderschön. Song #6 wunderschön. Song #7 wunderschön. Hach, ich kann mich nur wiederholen.
07 Erst dachte ich, dass sie auf dem Weg zum Junior Eurovision falsch abgebogen ist, aber dann entwickelt sich dad Lied totaaaaaaal schön. 😍
Lied Nr 7 – Süss… aber irgendwie auch zu … harmlos😉
Bei No Maka feat. Ana Maria gefällt mir der Auftritt von heute Abend auch besser als der im Halbfinale. Da hatte Ana stimmliche Unsicherheiten.
Jetzt freuen wir uns erstmal auf den Frühling….
Jetzt kommt meine 2. Favoritin. Cristina bietet Understatement at its best. 😍
Iolanda und No Maka waren sehr schön.
7. No Maka ft. Ana Maria
finde ich im direkten vergleich zu iolanda besser,was wohl auch daran liegt,daß dieser song sagen wir mal europakompaktibler ist – klare melodielinie mit lxandravibes in der stimme aber bei 3% siegerquote kann das mädel natürlich einpacken.
Iolanda sticht schon deutlich heraus. Da ist der Favoritenstatus vollkommen berechtigt.
Ein wenig Nervosität konnte man heute aber heraushören.
Canção Nr 7 gefällt mir persönlich auch sehr gut, wäre beim ESC aber wahrscheinlich chancenlos
8. Cristina Clara
echt portugiesisch (?) – das gefällt mir ausgezeichnet – leider nur 1% siegquote – bei mir ist das top3.
Bei mir auch. Ich hoffe, dass sie am Ende nicht João mit seiner Haudrauf Nummer light schicken …
Was mir in Portugal immer fehlt, ist wenigstens etwas Härte in irgendeine Richtung, alle Lieder kommen so sanft daher. Das muss man definitiv mögen.
Cristina mag ich bislang am besten, hat sie gut gemacht, ein bisschen Kraft hätte da aber sicher nicht geschadet.
auch der sanftheit wohnt eine kraft inne. 😊
die Kraft des Einschlafens! 😛
junge! 🤠
Christina mit ihrem frühlingshaften PRIMAVERA bringt auch eine schöne Farbe. Mag ich. 😊
Die Inszenierung mit den Blumen, die aus Schuhen wachsen, ist originell und mal was ganz anderes. Hoffen wir, daß der Frühling auch bald bei uns kommt.
Song #8 braucht sehr lange, um in Fahrt zu kommen, ist eher nichts für mich…
Lied Nr. 8 – Sehr interessanter Song – im positiven Sinne. So etwas möchte ich aus Portugal hören bzw. sehen. Gerne nach Malmö.👍
Primavera hat mir heute gut gefallen selbst der Sprechbreak war nicht mehr ganz so störend
Canção Nr 8 bringt nochmal eine sehr schöne portugiesische Farbe in den Wettbewerb. Das darf natürlich nicht fehlen
Finde das ja sehr toll, dass die in Portugal immer irgendetwas zu essen im Greenroom haben und die Moderatoren die Künstler dann auch immer darauf ansprechen. 😀
Essen und Portugal… immer zusammen 🙂