Live-Blog Kroatien: Finale DORA 2024

Foto: Instagram @dora.hrt

Die kroatische Vorentscheidung DORA für den Eurovision Song Contest 2024 biegt auf die Zielgerade. Dabei sind immer noch 16 der ursprünglich 24 Beiträge im Rennen – einschließlich sämtlicher Favoriten. Wird es der erwartete Start-Ziel-Sieg von Baby Lasagna oder gibt es eine faustdicke Überraschung. Heute Abend gegen 23:25 Uhr sollen wir mehr wissen – und den kroatischen ESC-Beitrag kennen.

Das ist die Startreihenfolge für das Finale:

  1. Natalie Balmix – Dijamanti 
  2. Mario Battifiaca feat. Robert Ferlin – Vodu Piti Trizan Biti
  3. Lana Mandarić – More
  4. Boris Štok – Can We Talk
  5. Stefany – Sretnih Dana Dat‘ Će Bog
  6. Pavel – Do mjeseca
  7. Saša Lozar – Ne Plačem Zbog Nje
  8. Lara Demarin – Ne vjerujem ti
  9. Let 3 – Baba Roga
  10. Alen Đuras – A Tamburitza Lullaby
  11. eugen – Tišine
  12. Vatra – Slatke Suze Gorka Ljubav
  13. Damir Kedžo – Voljena Ženo
  14. Baby Lasagna – Rim Tim Tagi Dim
  15. MARCELA – Gasoline
  16. Vinko – Lying Eyes

Bei unserer Vorabstimmung ist Baby Lasagna der überwältigende Favorit. Dahinter folgen bei Euch aktuell Let 3, MARELA, Damir Kedžo und Alen Đuras.

Nachdem bereits Mitte Dezember die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der kroatischen Vorentscheidung für den Eurovision Song Contest 2024 veröffentlicht wurden, hat die kroatische Rundfunkanstalt Anfang Januar die Lieder des Wettbewerbs veröffentlicht. Dabei gab es eine Änderung des Line-Ups: Zsa Zsa hat die Teilnahme mit dem Song „Probudi Usne Moje“ zurückgezogen. Dafür ist Baby Lasagna mit „Rim Tim Tagi Dim“ nachgerückt. Dieser stand bereits auf Platz 1 der deutschen Album-Charts. Er ist nun der heiße Favorit auf den Dora-Sieg und vermutlich der Grund, warum das Land aktuell auf Platz 3 der Wettquoten für den ESC-Sieg gehandelt wird.

Das Finale der „DORA 2024“ startet am Sonntagabend zur besten Sendezeit um 20:15 Uhr. Am einfachsten wird es sein, die Sendung auf dem DORA-Youtube-Kanal zu verfolgen. Darüber hinaus wird sie in der Mediathek des Senders HRT übertragen. Wir werden die Show in diesem Live-Blog mitverfolgen. Vor, während und nach der Sendung könnt Ihr die Geschehnisse unter diesem Beitrag kommentieren.

Einen wunderschönen ESC-Sonntagabend aus Zagreb und Hamburg. Wir haben gute drei Stunden vor uns. Kann man ein Wochenende schöner ausklingen lassen? Über allem schwebt natürlich die Frage: Schafft es Baby Lasagna, das Ticket nach Malmö zu lösen? In gut drei Stunden wissen wir mehr. Bei mir läuft der Stream über YouTube problemlos; ich hoffe, bei Euch auch.

Die Programmankündigungen sind fertig und wir bekommen einen Einspieler mit den Finalist/innen im Umfeld ihres Halbfinaleinsatzes präsentiert. Übrigens einen ganz besonderen Gruß an alle, die in unserer DORA-Final-Umfrage auch Pavel als einen der Favoriten angegeben haben! Um 20:23 Uhr kommen dann endlich die Moderator/innen auf die Bühne. Es sind die beiden Frauen und der Herr, die auch in den Halbfinalen am Start waren: Anja Cerar, Maja Ciglenečki und Duško Ćurlić. Sie erläutern warum und wie wir hier gelandet sind. Das Publikum hat per Telefon und SMS abstimmen. Und dann geht’s lost mit dem ersten Beitrag:

1. Natalie Balmix – Dijamanti 

Natalie nimmt den Songtitel sehr wörtlich und steht in einem funkelnden Kleid auf der Bühne. Da ist vermutlich nichts echt, es sieht aber trotzdem nicht billig aus. Nach dem sehr ruhigen Intro nimmt das Lied ab dem ersten Refrain Fahrt auf – und es kommen vier Tänzerinnen dazu. Die Choreographie ist ausgeklügelt und sieht gut aus. Der Song selbst verliert sich am Midtempo-Durchschnitt. Lediglich die kräftige Hookline schafft etwas Reaktion auf Zuschauerseite. Ein guter Start.

7 Punkte

2. Mario Battifiaca feat. Robert Ferlin – Vodu Piti Trizan Biti

Zwei ältere Herren – wenn man das in Alter-Shaming-Zeiten noch so sagen darf – starten als Pfeffer und Salz-Paar – einer schwarz, einer weiß. Zum Refrain tragen sie auf einmal rote Anzüge. Der eine Herr wird in der zweiten Strophe von drei Backgroundsänger/innen weiter entkleidet. Musikalisch springen wir zwischen Klavierballade und Mainstream-Rap mit Folklore-Elementen. Zum Ende liegt der eine Herr mit vier weiteren Köpfen, die so aussehen wie er, auf dem Bühnenboden.

5 Punkte

3. Lana Mandarić – More

Mysteriöser Auftakt- musikalisch wie visuell. Lana steht in einem anthrazitfarbenen Kleid auf der Bühne. Das eine Kleid ist freigelegt, das andere komplett von Stoff bedeckt. Der Color-Code ist schwarz-gelb-grau. Ganz hübsch, aber auch etwas langweilig. Der Song ist wohl eine Midtempo-Ballade. Lana singt sehr angestrengt; mich reißt das aber nicht vom Sockel. In der Brücke nimmt der Song zeitweise Fahrt auf, nur um danach in die alten Muster zurückzufallen. Und diese eine Textteile habe ich jetzt wirklich oft genug gehört.

4 Punkte

4. Boris Štok – Can We Talk

Da bleibt die Bühne aber lange dunkel. Und zu hören ist auch nichts. Und da kommt der Moderator auf die Bühne. Es gibt also technische Probleme. Da haben wir in Deutschland ja auch Erfahrungen mit: Thomas Anders musste seinerzeit doch auch dreimal ansetzen, bist das alles geklappt hat. Die Jury in Zagreb weiß nicht so richtig, was sie tun soll. Aber jetzt ist Boris auf der Bühne und es geht lost.

Boris zeigt seine tattoowierten Oberarme. Mit dieser Midtempo-Ballade mit Klavierbegleitung kann ich nicht viel anfangen. Er singt bemüht und will das beste rausholen, aber der Song gibt’s nicht wirklich her. Seine Interpretation und das Schwenken der Arme hilft nicht wirklich. Der Aufbau des Songs ist wirklich von Note drei an vorhersehbar. No, we can not talk it over.

3 Punkte

Die Auftritte erfolgen immer im Doppelpack, danach kommen immer zwei Moderator/innen in unterschiedlichen Kombinationen und kündigen die nächsten Acts an.

5. Stefany – Sretnih Dana Dat‘ Će Bog

Die Frau mit dem lustigen Hut, die sich nach den ersten beiden Zeilen ihren Schal wegreißt und Schultern zeigt. Zum Refrain reißen ihr vier Tänzer/innen weitere Schleier weg. Das ganze findet im Bodennebel von Zagreb statt. Der Backdrop und auch die Bodengestaltung machen was her. Der Auftritt ist für den nicht wirklich modernen Midtempo-Song durchaus dynamisch, so dass man dranbleibt. Zum Schluss haut Stefany noch ein paar höhere Töne kraftvoll raus. Tut nicht weg.

6 Punkte

6. Pavel – Do mjeseca

Mein Dora-Guilty-Pleasure dieses Jahr. Ich liebe diese antiquierte Schlager-Hookline, die gleich zum Intro kommt. Gute Laune pur! So könnte es für mich drei Minuten weitergehen. Leider hat die Strophe Längen. Wir haben eine Bandsituation, und ein Duo singt. Ich weiß immer noch nicht, wer Pavel ist – Sie? Er? Alle zusammen? Zum Refrain strahlt der Backdrop wie die Dijamanti von Natalie. Die Sängerin lebt das Lied und der Gitarrist auch. Das Lied hätte auch aus den 80ern übrig geblieben sein können. Für für die Klavier-Hook

7,5 Punkte

7. Saša Lozar – Ne Plačem Zbog Nje

Der Einspieler an der Theke in der Sahnekonditorei ist auch grenzwertig. Viele Großaufnahmen vom Gesicht. Wir gehen ganz dicht an den Sänger ran. Und der Herzschlag gibt den Rhythmus vor. Das war alles recht flüssig. Aber was ist da gerade gesanglich im Refrain los? Saša versucht, die Schwächen mit mehr Kraft wegzusingen. Geht so mäßig. Die Choreo ist … reduziert. Vermutlich ist der Text stark. Ich will es zumindest für die Zuschauer hoffen. Gefälliger Song, tut nicht weh. Das Jahr 2024 merkt man ihm auch nicht an. Oh, zum Schluss noch ein bisschen Kopfnote?

6 Punkte

8. Lara Demarin – Ne vjerujem ti

Orchestraler Auftakt mit Streichern. Ausdruckstanz im Dunkeln. Dann ist Lara zu sehen. Die beiden Tänzer/innen im Bilderrahmen tanzen weiter und interagieren mit Lara im … Refrain? Gerade als es drohte langweilig zu werden, kommt ein Rap mit Breakdance-Einlage. Die Bühne ist jetzt auch voller. Und jetzt wird Lara hochgehoben und singt dabei weiter. Respekt. Wieso tanzt der eine Tänzer jetzt mit einer weißen Geige? Die Tänzer sind ganz anschaulich. Daran kann ich mich leichter erinnern, also an eine Melodie.

6 Punkte (drei davon für die Tänzer)

Und jetzt die Vorjahressieger als Küken.

9. Let 3 – Baba Roga

Endlich ein bisschen Action und Chaos. Der Sänger recycelt dann auch seinen Anzug vom letzten Jahr und wird von kleinwüchsigen Küken umtanzt. Da müsste man wohl den Text verstehe. Vier Bandmitglieder sind in Käfigen nur auf der LED-Wand sehen. Da wurde also den kleinwüchsigen Darsteller/innen der Vorzug gegeben. Eine Frau mit Riesenhammer in rosa Plüsch steigt auf ein Podest, keine Ahnung warum. Die „Baba Roga“-Hookline habe ich verinnerlich, bin aber auch ein bisschen genervt.

5,5 Punkte

10. Alen Đuras – A Tamburitza Lullaby

Oh, hier mag ich die Melodieführung, die auch gleich am Anfang kommt und ein bisschen an Western erinnert. Gutes Mello-Vorrunden-Material. Der Sänger hat zwei Backgroundtänzer in grauen Anzügen auf der Bühne und Masken. Alen trägt ein halbtransparentes Hemdchen unter dem Jacket. Das Lied baut sich Electro-poppig zum Refrain auf. Dieser wiederum besteht aus einem Gitarren- (oder Mandolinen-)Solo. Sehr klassische Kost. Das könnte man noch etwas moderner inszenieren, dann würde das durchaus ins Jahr 2024 passen.

7,5 Punkte

11. eugen – Tišine

Dramatischer Balkanballaden-Auftakt im Dunklen. Bis hier ist noch alles gut. Schöner Hintergrund mit den Sternenhimmel. Und dann kommen die schlimmen Ohohoooohohooo’s. Toll, Balkan-Flöte. Höre ich Szenenapplaus. Jetzt sind noch vier Tänzer/innen auf der Bühne, auch diese schwarz gekleidet. Wenn nur der Refrain nicht so enervierend wäre. Oh, eugen kann doch mit der Kamera spielen. Er könnte das Thema Balkan-Balladen in die Neuzeit und zurück zum ESC bringen. Der Refrain hier ist aber zu schwach. Gerne nächstes oder übernächstes Jahr nochmal.

7 Punkte

12. Vatra – Slatke Suze Gorka Ljubav

Avicii-Gitarrenreferenzen – könnte man denken. Dann wird’s doch eher westernpoppig. Da sind aber auch viele Gitarren auf der Bühne. Ach, da wippt man ja direkt mit. Modern Folkpop würde ich sagen. Da tanzt man nach zwei Litern Karlovačko beim Volksfest auf dem Tisch der Biergartengarnitur. Vatra scheint wirklich Spaß zu haben und überträgt das auch aufs Publikum. Jetzt noch Pyro. Mehr kann man aus so einer Nummer nicht rausholen.

7 Punkte

13. Damir Kedžo – Voljena Ženo

First things first: Die Brille steht Damir besser als das viel zu weit geöffnete Glitzerhemd. Der Auftakt zum Song ist irgendwo zwischen Balkan-Ballade und I am what I am. Das was bei eugen an Tiefe der Stimme gefehlt hat, liefert Damir mit Leichtigkeit. Er braucht keine große Choreo, sondern ist schon eine Erscheinung, zumal mit dem Gesang. Was soll eigentlich der Disco-Beat in der zweiten Strophe? Bäääm, da sitzt der lange Ton wieder. Großartig. Rettet den Song nicht, zeigt aber, was Damir kann. Ist das Gesicht eigentlich vom Botox so?

7 Punkte

14. Baby Lasagna – Rim Tim Tagi Dim

Der Auftritt war für mich am Freitag ja eine kleine Enttäuschung. Mal schauen, ob’s heute besser ist. Am Anfang passiert gleich sehr viel auf einmal – visuell und musikalisch. Hat er heute eine selbstsichere Ausstrahlung? Der Gesang ist jetzt nicht viel überzeugender. Die Outfits sind schon speziell und die Nummer bleibt mit dem Rhythmus hängen. Der Refrain klingt so wie schon 1.000 Mal gehört, also positiv vertraut. Der Technopart überrascht, ist aber gut umgesetzt. Kraftvoll bis zum Schluss, auch wenn ich die letzten 20 Sekunden etwas gelangweilt war.

8 Punkte

15. MARCELA – Gasoline

Sehr guter Auftakt mit dem Mond und der Sängerin als Schatten davor. Der Gesang wirkt aber etwas schwach und gepresst, oder? Eigentlich hat das alles, was es für einen Banger braucht. Aber die Stimme und der Sound gehen nicht ganz zusammen schade. Die Choreo mit den Tänzerinnen ist professionell und gerade für heterosexuelle Männer sicher ansprechend. Das Lied ist dynamisch und kraftvoll, aber auch komplett vorhersehbar. Professionell, aber mich holt’s nicht ab. Trotz des langen Tons am Ende.

6,5 Punkte

Und damit sind wir schon beim letzten Beitrag. Das ging trotz der technischen Panne wirklich zügig.

16. Vinko – Lying Eyes

Ganz schön schwarz-weiß und melancholisch. Ein Mann mit Gitarren im Nebel und im Hintergrund eine Pianistin am Instrument. Die erste Strophe war ganz schön, aber der Pre-Chorus in der Kopfstimme ist schon ein bisschen Katzenjammer. Ach, war das der Refrain? Also, ich brauchen den Refrain nicht noch mal. Tut mir leid. Da hilft jetzt auch das farbige TV-Bild nicht mehr.

3 Punkte

Es ist auch bei mir so, wie ihr alle schreibt: Bis auf Pavel (naja) war der Anfang recht schwach. Die besten Sachen dann zum Ende hin. Bei mir führt dann doch Baby Lasagna, auch wenn ich es etwas zu nah an Käärijä sehe. Auf HRT derweil: Werbung.

Nachdem das Voting erklärt wurde, kann jetzt 15 Minuten abgestimmt werden. Was würde da besser passen als ein Schnelldurchlauf? Eben. Es folgen Bilder aus dem Greenroom und die Nummern zum Voten werden nochmal genannt. Und ab in den nächsten Schnelldurchlauf. So, bald dürften die 15 Minuten durch sein. Im Greenroom wird Rotwein getrunken. Prost! Und der Countdown wird gezählt. Das Voting ist beendet.

Ok, das ist absurd: Als Pausenact singen jetzt Let 3 ihren Siegbeitrag vom letzten Jahren. Die Band ist ja noch im Wettbewerb, auch wenn jetzt das Voting beendet ist. Naja, anders als in Deutschland darf der Vorjahressieger nochmal auftreten. Und diese Performance und der Song scheinen etwas gerevampt. Der Greenroom feiert. Die Kapelle spielt gleich noch einen Song und steht weitgehend in weißem Feinripp auf der Bühne. Auch der Auftritt ist Chaos-Party mit dem Chame des Unprofessionellen, aber sehr Kreativen.

Habe ich das richtig verstanden: Jetzt erstmal Nachrichten? Nein, offenbar nicht. Sondern es werden Bilder vom ersten Dora-Festival in Opatija 1993 gezeigt. Es beginnt eine Zeitreise mit Hits, die in die ESC-Geschichte eingegangen sind. Neka mi ne svane, Maria Magdalena, Moja Stikla – yeah!

Schalte nach Osijek. Offenbar geht es jetzt um die Jury. Eine Frau vergibt Punkte in ESC-Logik. Baba Lasagna bekommt 12 Punkte.

Jury der Ukraine: Die Jury konnte gestern aus Sicherheitsgründen nicht voten, hat das aber heute Abend nachgeholt. 12 Punkte Vinko.

Rijeka (ist doch auch Kroatien?): 12 Punkte an Baby Lasagna.

Jury aus Island: 12 Punkte an Baby Lasagna. Er hat jetzt 46 Punkte. Sieht nach Durchmarsch aus.

Split (also eine weitere kroatische Jury – Dalmatien, sagt sie): 12 Punkte Baby Lasagna.

Jury aus Italien: 12 Punkte an Vinko!! Und keine an Baby Lasagna? Habe ich das richtig gesehen.

Und jetzt geht’s nach Hamburg – in meine Nachbarschaft: Marcel Stober vergibt für die deutsche Jury 12 Punkte an eugen. Nur 4 Punkte für Baby Lasagna. Aber 6 für Pavel 🙂

Zagreb: 12 Punkte an Baby Lasagna.

Damit haben wir folgenden Zwischenstand: Baby Lasagna deutlich vorn mit 74 Punkten. Dahinter Vinko mit 59 und Let 3 mit 55. Damir Kedžo auf Platz 4 vor MARCELA und dann schon Pavel!!!

Die eine Moderatorin geht durch den Greenroom und spricht mit den Favorit/innen der Jury. Zeit für Werbung. Und dann geht es auch gleich weiter. Kommt jetzt die finale Krönung von Baby Lasagna?

Die Punkte werden jetzt von unten nach oben verlesen. Ich führe das nicht einzeln auf, sondern es kommt gleich der Screenshot. Boris Stok hat erstaunliche 13 Punkte vom Publikum bekommen. Wofür? eugen bekommt auch nur 15 Punkte. Alen ist aufgeregt und bekommt immerhin 27 Punkte. Pavel nur 15 🙁 Marcela 20 Punkte. Sie freut sich aber. Damir bekommt 22 Punkte. Auch nicht die Welt. Let 3 24 Punkte, insgesamt 79. Nur 5 mehr als Baby Lasagna. Er bekommt 247 Punkte. Offenbar mehr als alle anderen zusammen – naja, vielleicht. Aber die Punkte-Übersicht zeige sie nicht nochmal. DAs ist ja wie beim NDR. Er nimmt einen Schluck Rotwein und geht zur Bühne. Das ist also der kroatische Vertreter beim ESC.

Screenshot: hrt.hr

Auf dem Screenshot ist er noch nicht auf Platz 1 vorgerückt. Aber erstaunlich, dass Vinko auch ganz gut beim Publikum angekommen ist.

Nach einem Gespräch mit den Moderatoren tritt Baby Lasagna noch einmal auf und präsentiert seinen ESC-Song für Malmö. Wir haben jetzt auch schon das ESC-Barometer freigeschaltet – Ihr könnt ab jetzt drei Tage lang voten, wie Euch der Beitrag gefällt.

Die Show ist jetzt schon zu Ende – früher als ich gedacht hatte. Es werden noch einmal Bilder von den Auftritten eingeblendet. Dann ist Feierabend. Vielen Dank an alle, die heute Abend mit dabei waren und mitkommentiert haben. Nächstes Wochenende folgen dann die nächsten Live-Blogs. Außerdem planen wir wieder ein ESC-kompakt-LIVE, um alles zu besprechen.

Gute Nacht und bis bald!



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587 Comments
JoBi
JoBi
2 Jahre zuvor

Let 3: So lala.

J.D.L.
J.D.L.
2 Jahre zuvor

Bei Let 3 finde ich es geil, dass die Dragdiktatoren-Outfits wieder dabei sind, auch auf der LED-Wand, ansonsten musste der arme Bibo aus der Sesamstraße Federn lassen 7/10

SvenEsc
SvenEsc
2 Jahre zuvor

Let 3 , crazy wie immer, aber irgendwie leider nicht so stark wir im letzten Jahr. Aber eine Aufmunterung bisher 😊

Benjamin Hertlein
Admin
2 Jahre zuvor

9) Wäre wahrscheinlich mein Favorit, wenn sie nicht letztes Jahr ein viel stärkeres Lied am Start gehabt hätten. So ist es nur more oft the same und ich würde wirklich gern jemand anderen für Kroatien beim ESC sehen.

togravus ceterum
Mitglied
togravus ceterum
2 Jahre zuvor

Let 3 – Baba Roga: Es wäre interessant zu sehen, ob Let 3 beim ESC.Televoting 2 Jahre in Folge funktioniert, und bei der Konkurrenz wäre mich OK, wenn sie nach Malmö fahren. Kann mir jemand sagen, ob das Paket politisch korrekt war?

Matty
Matty
2 Jahre zuvor

Let 3, die Gewinner des letzten Jahres mit einem schrägen Song und einen ganz schrägen Auftritt. Erinnert an die „Erste Allgemeine Verunsicherung“, die ja auch eigenartige Auftritte bei ihren Songs hatten. War auf jeden Fall kurzweilig und der Song fällt auf.

tenor78
tenor78
2 Jahre zuvor

Bitte, bitte, bitte nicht nochmal Let3!
Gelbes Grauen…

Andi
Andi
2 Jahre zuvor

Jetzt kommt ein sehr schönes Lied.

togravus ceterum
Mitglied
togravus ceterum
2 Jahre zuvor

Alen Đuras – A Tamburitza Lullaby: Ah, jetzt läuft wieder die Fabrizio Faniello-Nummer …

Andi
Andi
2 Jahre zuvor

In sehr attraktiv!

Koala_Karl
Koala_Karl
2 Jahre zuvor

Ach das fand ich schon im Semi so niedlich

Dina
Dina
2 Jahre zuvor

Ich mag nur den Instrumental-Teil.

J.D.L.
J.D.L.
2 Jahre zuvor

Alen Duras bringt mit seiner Inszenierung die Katzenvibes, die einem fehlen, sein Lied gefällt mir gut, aber sein Englisch müsste nicht unbedingt sein 6/10

Cali
Mitglied
2 Jahre zuvor

Hach ja, die Schwedennummer mit ein wenig Balkanklängen als Dressing. Ist mir zu flach, gerade der Refrain. Aber ich könnte mir schon vorstellen, dass das seine Anhänger findet, auch wenn es 15 Jahre zu spät kommt.

Qwert
Qwert
2 Jahre zuvor

also nein danke

Benjamin Hertlein
Admin
2 Jahre zuvor

10) Hat für mich das größte ESC-Potenzial bislang. Auch aus der Inszenierung kann man auf jeden Fall was machen, Ohrwurm und gut gesungen.

Matty
Matty
2 Jahre zuvor

Alen mit einem Wiegenlied für Katzen. Mit Tamburitza bzw. Tamburica ist die Laute gemeint, die der Mann mit Hut spielt:

https://de.wikipedia.org/wiki/Tamburica

Der Song ist auf jeden Fall ein Kontrast zu dem von Let 3 und gut vorgetragen.

JoBi
JoBi
2 Jahre zuvor

Alen Duras: So lala.

tenor78
tenor78
2 Jahre zuvor

Alen: der nächste Hingucker. Hat eine tolle Bühnenpräsenz. Schönes Lied, aber wohl zu unauffällig.

SvenEsc
SvenEsc
2 Jahre zuvor

Das Instrumental fand ich auch besser als alles andere . Aber es steigert sich jetzt etwas.

Dina
Dina
2 Jahre zuvor

Jetzt kommen 2 schöne Songs.

Thomas M. (mit Punkt)
Thomas M. (mit Punkt)
2 Jahre zuvor

Alen Duras: Mein einer Studioversionsfavorit hat mich nicht enttäuscht. Jetzt kommt der andere.

Thomas M. (mit Punkt)
Thomas M. (mit Punkt)
2 Jahre zuvor

eugen: Zwar ein paar Wackler drin, aber trotzdem schön!

Andi
Andi
2 Jahre zuvor

Einer hübscher jagt den nächsten.

Dina
Dina
2 Jahre zuvor

Die klassische Balkanballade, hach, I can’t resist!

Benjamin Hertlein
Admin
2 Jahre zuvor

11) Endlich die klassische Balkan-Ballade. Zeitlos, klassisch, schlicht – und schön. Bin dabei!

togravus ceterum
Mitglied
togravus ceterum
2 Jahre zuvor

eugen – Tišine: Eines der wenigen DORA 2024-Lieder, bei denen ich nicht weglaufen möchte. Schade, dass seine Stimme nicht kräftiger ist.

Qwert
Qwert
2 Jahre zuvor

bisschen langweilig

Qwert
Qwert
2 Jahre zuvor
Reply to  Qwert

die stimme müsste da stärker sein um den Song zu tragen

Cali
Mitglied
2 Jahre zuvor

Heilige Maria, das Gesamtpaket würde so fast auch schon beim ESC funktionieren, das muss man ihm lassen. Wobei er schon sehr schief klingt, er scheint doch sehr unter der Technik zu leiden. Sollte heute Abend hoffentlich weit kommen.

JoBi
JoBi
2 Jahre zuvor

Eugen: Gefällt mir gut.

tomudu
Mitglied
tomudu
2 Jahre zuvor

Die #11 ist gut gesungen und als Song grundsolide, das reicht für mich heute schon, um in meinem Ranking vorne dabei zu sein.

Matty
Matty
2 Jahre zuvor

Der Song von Eye-Candy Eugen heißt „Die Stille“. Eine gefühlvolle Ballade, die auch gut inszeniert wurde.

Cali
Mitglied
2 Jahre zuvor
Reply to  Matty

Mal sehen, ob Dina das bestätigen kann mit der Übersetzung. 😉

Matty
Matty
2 Jahre zuvor
Reply to  Cali

Die Übersetzungen der Lieder findet man hier:

https://de.wikipedia.org/wiki/Dora_2024

Dina
Dina
2 Jahre zuvor
Reply to  Cali

Hier hat er mal recht. 😉

SvenEsc
SvenEsc
2 Jahre zuvor

Eine etwas moderne Balkan Ballade, nicht schlecht aber das braucht ne bessere Stimme.

Andi01
Andi01
2 Jahre zuvor

Nach San Marino gestern sehr erfrischend wie schnell sie mit den Songs durchziehen – I like!

Andi
Andi
2 Jahre zuvor
Reply to  Andi01

Das dicke bzw lange Ende kommt noch. Wird ein langer Abend.

Andi01
Andi01
2 Jahre zuvor
Reply to  Andi

Och nööö… 20 Minuten Televoting Pause reicht doch vollkommen

Raelfkes
Raelfkes
2 Jahre zuvor

Alen‘s Lullaby hatt etwas – vor allem der Part mit der kleinen Gitarre (?).
Eugen war für mich für den Song stimmlich zu schwach.

tenor78
tenor78
2 Jahre zuvor

Tolle Effekte bei Eugen. Passabler Song.

Amion
Amion
2 Jahre zuvor

Pavel können von mir aus nach Malmö, würde auffallen in einem Jahrgang der lärmenden Draufhau Songs.

47110815
47110815
2 Jahre zuvor

Also das bei der Auswahl Baby Lasagna gewinnen wird ist echt nicht schwierig. Ein schlimmes Angebot aus Kroatien.

Tami
Tami
2 Jahre zuvor

Vatra – das Lied ist ganz okay. Aber die Gitarristin ist echt toll 🙂

Last edited 2 Jahre zuvor by Tami
schmabi
Mitglied
schmabi
2 Jahre zuvor

Okay, also Eugen war um Welten besser als noch im Semi. Ganz solide für eine Balkan Ballade. 🙂

togravus ceterum
Mitglied
togravus ceterum
2 Jahre zuvor

Vatra – Slatke Suze Gorka Ljubav: Endlich mal 💃💃💃

Benjamin Hertlein
Admin
2 Jahre zuvor

Wie im letzten Jahr: Die Produzenten ordnen die Beiträge in aufsteigender Reihenfolge von übel nach toll.

Benjamin Hertlein
Admin
2 Jahre zuvor
Reply to  Douze Points

😂

Qwert
Qwert
2 Jahre zuvor

ne. sorry, dass ich so negativ bin aber das ist es alles nicht.

Cali
Mitglied
2 Jahre zuvor

Man kann recht unschwer erkennen, dass die besseren Lieder fast alle in die zweite Hälfte geschoben wurden. 😀 Sind wir hier denn beim Mello oder MGP oder was?!
Vatra ist nicht mein Fall. Kommt auf einem Konzert sicherlich nett – alternativ ginge ja auch der berühmt, berüchtigte Fahrstuhl.

Cali
Mitglied
2 Jahre zuvor
Reply to  Cali

Großes Lob: Heute singt er das „Lalala“ nicht mit und das ist viel besser. 😀

Dina
Dina
2 Jahre zuvor

Süße Tränen, bittere Liebe..
Sje-sje-sjevernim morima
Toller Song ❤️

Qwert
Qwert
2 Jahre zuvor

🙄

Thomas M. (mit Punkt)
Thomas M. (mit Punkt)
2 Jahre zuvor

Oh, VATRA sind ja eigentlich auch gut, die hatte ich vorher gar nicht auf dem Schirm!

Dina
Dina
2 Jahre zuvor

Sind in meiner Top 3

Benjamin Hertlein
Admin
2 Jahre zuvor

12) Mir gefällt dieser Midtempo-Rock-Kneipen-Song. Und sehr sympathisch dargeboten.

JoBi
JoBi
2 Jahre zuvor

Vatra: Finde ich so lala.

inga
inga
2 Jahre zuvor

Das Publikum spielt gelangweilt mit dem Handy.

Andi
Andi
2 Jahre zuvor
Reply to  inga

Die warten nur auf Baby Lasagne.

Goynen1967
Goynen1967
2 Jahre zuvor
Reply to  inga

Von San Marino nach Kroatien ist es ja nicht so weit…das Publikum wurde einfach nach Kroatien verpflichtet

Matty
Matty
2 Jahre zuvor

Vatra mit einer Uptemponummer in dem es um süße Tränen und bittere Liebe geht. Im Video tragen die Bandmitglieder Tiermasken, bei ihrem Auftritt glücklicherweise nicht. Gefällt mir gut.

Goynen1967
Goynen1967
2 Jahre zuvor

Bei DORA hört man sich im Laufe der Woche die Songs auch schön…ich finde alle Songs besser als in der Woche…

Benjamin Hertlein
Admin
2 Jahre zuvor
Reply to  Goynen1967

Das ist doch bei jeder Show so 😉