Live-Blog Kroatien: Finale DORA 2024

Foto: Instagram @dora.hrt

Die kroatische Vorentscheidung DORA für den Eurovision Song Contest 2024 biegt auf die Zielgerade. Dabei sind immer noch 16 der ursprünglich 24 Beiträge im Rennen – einschließlich sämtlicher Favoriten. Wird es der erwartete Start-Ziel-Sieg von Baby Lasagna oder gibt es eine faustdicke Überraschung. Heute Abend gegen 23:25 Uhr sollen wir mehr wissen – und den kroatischen ESC-Beitrag kennen.

Das ist die Startreihenfolge für das Finale:

  1. Natalie Balmix – Dijamanti 
  2. Mario Battifiaca feat. Robert Ferlin – Vodu Piti Trizan Biti
  3. Lana Mandarić – More
  4. Boris Štok – Can We Talk
  5. Stefany – Sretnih Dana Dat‘ Će Bog
  6. Pavel – Do mjeseca
  7. Saša Lozar – Ne Plačem Zbog Nje
  8. Lara Demarin – Ne vjerujem ti
  9. Let 3 – Baba Roga
  10. Alen Đuras – A Tamburitza Lullaby
  11. eugen – Tišine
  12. Vatra – Slatke Suze Gorka Ljubav
  13. Damir Kedžo – Voljena Ženo
  14. Baby Lasagna – Rim Tim Tagi Dim
  15. MARCELA – Gasoline
  16. Vinko – Lying Eyes

Bei unserer Vorabstimmung ist Baby Lasagna der überwältigende Favorit. Dahinter folgen bei Euch aktuell Let 3, MARELA, Damir Kedžo und Alen Đuras.

Nachdem bereits Mitte Dezember die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der kroatischen Vorentscheidung für den Eurovision Song Contest 2024 veröffentlicht wurden, hat die kroatische Rundfunkanstalt Anfang Januar die Lieder des Wettbewerbs veröffentlicht. Dabei gab es eine Änderung des Line-Ups: Zsa Zsa hat die Teilnahme mit dem Song „Probudi Usne Moje“ zurückgezogen. Dafür ist Baby Lasagna mit „Rim Tim Tagi Dim“ nachgerückt. Dieser stand bereits auf Platz 1 der deutschen Album-Charts. Er ist nun der heiße Favorit auf den Dora-Sieg und vermutlich der Grund, warum das Land aktuell auf Platz 3 der Wettquoten für den ESC-Sieg gehandelt wird.

Das Finale der „DORA 2024“ startet am Sonntagabend zur besten Sendezeit um 20:15 Uhr. Am einfachsten wird es sein, die Sendung auf dem DORA-Youtube-Kanal zu verfolgen. Darüber hinaus wird sie in der Mediathek des Senders HRT übertragen. Wir werden die Show in diesem Live-Blog mitverfolgen. Vor, während und nach der Sendung könnt Ihr die Geschehnisse unter diesem Beitrag kommentieren.

Einen wunderschönen ESC-Sonntagabend aus Zagreb und Hamburg. Wir haben gute drei Stunden vor uns. Kann man ein Wochenende schöner ausklingen lassen? Über allem schwebt natürlich die Frage: Schafft es Baby Lasagna, das Ticket nach Malmö zu lösen? In gut drei Stunden wissen wir mehr. Bei mir läuft der Stream über YouTube problemlos; ich hoffe, bei Euch auch.

Die Programmankündigungen sind fertig und wir bekommen einen Einspieler mit den Finalist/innen im Umfeld ihres Halbfinaleinsatzes präsentiert. Übrigens einen ganz besonderen Gruß an alle, die in unserer DORA-Final-Umfrage auch Pavel als einen der Favoriten angegeben haben! Um 20:23 Uhr kommen dann endlich die Moderator/innen auf die Bühne. Es sind die beiden Frauen und der Herr, die auch in den Halbfinalen am Start waren: Anja Cerar, Maja Ciglenečki und Duško Ćurlić. Sie erläutern warum und wie wir hier gelandet sind. Das Publikum hat per Telefon und SMS abstimmen. Und dann geht’s lost mit dem ersten Beitrag:

1. Natalie Balmix – Dijamanti 

Natalie nimmt den Songtitel sehr wörtlich und steht in einem funkelnden Kleid auf der Bühne. Da ist vermutlich nichts echt, es sieht aber trotzdem nicht billig aus. Nach dem sehr ruhigen Intro nimmt das Lied ab dem ersten Refrain Fahrt auf – und es kommen vier Tänzerinnen dazu. Die Choreographie ist ausgeklügelt und sieht gut aus. Der Song selbst verliert sich am Midtempo-Durchschnitt. Lediglich die kräftige Hookline schafft etwas Reaktion auf Zuschauerseite. Ein guter Start.

7 Punkte

2. Mario Battifiaca feat. Robert Ferlin – Vodu Piti Trizan Biti

Zwei ältere Herren – wenn man das in Alter-Shaming-Zeiten noch so sagen darf – starten als Pfeffer und Salz-Paar – einer schwarz, einer weiß. Zum Refrain tragen sie auf einmal rote Anzüge. Der eine Herr wird in der zweiten Strophe von drei Backgroundsänger/innen weiter entkleidet. Musikalisch springen wir zwischen Klavierballade und Mainstream-Rap mit Folklore-Elementen. Zum Ende liegt der eine Herr mit vier weiteren Köpfen, die so aussehen wie er, auf dem Bühnenboden.

5 Punkte

3. Lana Mandarić – More

Mysteriöser Auftakt- musikalisch wie visuell. Lana steht in einem anthrazitfarbenen Kleid auf der Bühne. Das eine Kleid ist freigelegt, das andere komplett von Stoff bedeckt. Der Color-Code ist schwarz-gelb-grau. Ganz hübsch, aber auch etwas langweilig. Der Song ist wohl eine Midtempo-Ballade. Lana singt sehr angestrengt; mich reißt das aber nicht vom Sockel. In der Brücke nimmt der Song zeitweise Fahrt auf, nur um danach in die alten Muster zurückzufallen. Und diese eine Textteile habe ich jetzt wirklich oft genug gehört.

4 Punkte

4. Boris Štok – Can We Talk

Da bleibt die Bühne aber lange dunkel. Und zu hören ist auch nichts. Und da kommt der Moderator auf die Bühne. Es gibt also technische Probleme. Da haben wir in Deutschland ja auch Erfahrungen mit: Thomas Anders musste seinerzeit doch auch dreimal ansetzen, bist das alles geklappt hat. Die Jury in Zagreb weiß nicht so richtig, was sie tun soll. Aber jetzt ist Boris auf der Bühne und es geht lost.

Boris zeigt seine tattoowierten Oberarme. Mit dieser Midtempo-Ballade mit Klavierbegleitung kann ich nicht viel anfangen. Er singt bemüht und will das beste rausholen, aber der Song gibt’s nicht wirklich her. Seine Interpretation und das Schwenken der Arme hilft nicht wirklich. Der Aufbau des Songs ist wirklich von Note drei an vorhersehbar. No, we can not talk it over.

3 Punkte

Die Auftritte erfolgen immer im Doppelpack, danach kommen immer zwei Moderator/innen in unterschiedlichen Kombinationen und kündigen die nächsten Acts an.

5. Stefany – Sretnih Dana Dat‘ Će Bog

Die Frau mit dem lustigen Hut, die sich nach den ersten beiden Zeilen ihren Schal wegreißt und Schultern zeigt. Zum Refrain reißen ihr vier Tänzer/innen weitere Schleier weg. Das ganze findet im Bodennebel von Zagreb statt. Der Backdrop und auch die Bodengestaltung machen was her. Der Auftritt ist für den nicht wirklich modernen Midtempo-Song durchaus dynamisch, so dass man dranbleibt. Zum Schluss haut Stefany noch ein paar höhere Töne kraftvoll raus. Tut nicht weg.

6 Punkte

6. Pavel – Do mjeseca

Mein Dora-Guilty-Pleasure dieses Jahr. Ich liebe diese antiquierte Schlager-Hookline, die gleich zum Intro kommt. Gute Laune pur! So könnte es für mich drei Minuten weitergehen. Leider hat die Strophe Längen. Wir haben eine Bandsituation, und ein Duo singt. Ich weiß immer noch nicht, wer Pavel ist – Sie? Er? Alle zusammen? Zum Refrain strahlt der Backdrop wie die Dijamanti von Natalie. Die Sängerin lebt das Lied und der Gitarrist auch. Das Lied hätte auch aus den 80ern übrig geblieben sein können. Für für die Klavier-Hook

7,5 Punkte

7. Saša Lozar – Ne Plačem Zbog Nje

Der Einspieler an der Theke in der Sahnekonditorei ist auch grenzwertig. Viele Großaufnahmen vom Gesicht. Wir gehen ganz dicht an den Sänger ran. Und der Herzschlag gibt den Rhythmus vor. Das war alles recht flüssig. Aber was ist da gerade gesanglich im Refrain los? Saša versucht, die Schwächen mit mehr Kraft wegzusingen. Geht so mäßig. Die Choreo ist … reduziert. Vermutlich ist der Text stark. Ich will es zumindest für die Zuschauer hoffen. Gefälliger Song, tut nicht weh. Das Jahr 2024 merkt man ihm auch nicht an. Oh, zum Schluss noch ein bisschen Kopfnote?

6 Punkte

8. Lara Demarin – Ne vjerujem ti

Orchestraler Auftakt mit Streichern. Ausdruckstanz im Dunkeln. Dann ist Lara zu sehen. Die beiden Tänzer/innen im Bilderrahmen tanzen weiter und interagieren mit Lara im … Refrain? Gerade als es drohte langweilig zu werden, kommt ein Rap mit Breakdance-Einlage. Die Bühne ist jetzt auch voller. Und jetzt wird Lara hochgehoben und singt dabei weiter. Respekt. Wieso tanzt der eine Tänzer jetzt mit einer weißen Geige? Die Tänzer sind ganz anschaulich. Daran kann ich mich leichter erinnern, also an eine Melodie.

6 Punkte (drei davon für die Tänzer)

Und jetzt die Vorjahressieger als Küken.

9. Let 3 – Baba Roga

Endlich ein bisschen Action und Chaos. Der Sänger recycelt dann auch seinen Anzug vom letzten Jahr und wird von kleinwüchsigen Küken umtanzt. Da müsste man wohl den Text verstehe. Vier Bandmitglieder sind in Käfigen nur auf der LED-Wand sehen. Da wurde also den kleinwüchsigen Darsteller/innen der Vorzug gegeben. Eine Frau mit Riesenhammer in rosa Plüsch steigt auf ein Podest, keine Ahnung warum. Die „Baba Roga“-Hookline habe ich verinnerlich, bin aber auch ein bisschen genervt.

5,5 Punkte

10. Alen Đuras – A Tamburitza Lullaby

Oh, hier mag ich die Melodieführung, die auch gleich am Anfang kommt und ein bisschen an Western erinnert. Gutes Mello-Vorrunden-Material. Der Sänger hat zwei Backgroundtänzer in grauen Anzügen auf der Bühne und Masken. Alen trägt ein halbtransparentes Hemdchen unter dem Jacket. Das Lied baut sich Electro-poppig zum Refrain auf. Dieser wiederum besteht aus einem Gitarren- (oder Mandolinen-)Solo. Sehr klassische Kost. Das könnte man noch etwas moderner inszenieren, dann würde das durchaus ins Jahr 2024 passen.

7,5 Punkte

11. eugen – Tišine

Dramatischer Balkanballaden-Auftakt im Dunklen. Bis hier ist noch alles gut. Schöner Hintergrund mit den Sternenhimmel. Und dann kommen die schlimmen Ohohoooohohooo’s. Toll, Balkan-Flöte. Höre ich Szenenapplaus. Jetzt sind noch vier Tänzer/innen auf der Bühne, auch diese schwarz gekleidet. Wenn nur der Refrain nicht so enervierend wäre. Oh, eugen kann doch mit der Kamera spielen. Er könnte das Thema Balkan-Balladen in die Neuzeit und zurück zum ESC bringen. Der Refrain hier ist aber zu schwach. Gerne nächstes oder übernächstes Jahr nochmal.

7 Punkte

12. Vatra – Slatke Suze Gorka Ljubav

Avicii-Gitarrenreferenzen – könnte man denken. Dann wird’s doch eher westernpoppig. Da sind aber auch viele Gitarren auf der Bühne. Ach, da wippt man ja direkt mit. Modern Folkpop würde ich sagen. Da tanzt man nach zwei Litern Karlovačko beim Volksfest auf dem Tisch der Biergartengarnitur. Vatra scheint wirklich Spaß zu haben und überträgt das auch aufs Publikum. Jetzt noch Pyro. Mehr kann man aus so einer Nummer nicht rausholen.

7 Punkte

13. Damir Kedžo – Voljena Ženo

First things first: Die Brille steht Damir besser als das viel zu weit geöffnete Glitzerhemd. Der Auftakt zum Song ist irgendwo zwischen Balkan-Ballade und I am what I am. Das was bei eugen an Tiefe der Stimme gefehlt hat, liefert Damir mit Leichtigkeit. Er braucht keine große Choreo, sondern ist schon eine Erscheinung, zumal mit dem Gesang. Was soll eigentlich der Disco-Beat in der zweiten Strophe? Bäääm, da sitzt der lange Ton wieder. Großartig. Rettet den Song nicht, zeigt aber, was Damir kann. Ist das Gesicht eigentlich vom Botox so?

7 Punkte

14. Baby Lasagna – Rim Tim Tagi Dim

Der Auftritt war für mich am Freitag ja eine kleine Enttäuschung. Mal schauen, ob’s heute besser ist. Am Anfang passiert gleich sehr viel auf einmal – visuell und musikalisch. Hat er heute eine selbstsichere Ausstrahlung? Der Gesang ist jetzt nicht viel überzeugender. Die Outfits sind schon speziell und die Nummer bleibt mit dem Rhythmus hängen. Der Refrain klingt so wie schon 1.000 Mal gehört, also positiv vertraut. Der Technopart überrascht, ist aber gut umgesetzt. Kraftvoll bis zum Schluss, auch wenn ich die letzten 20 Sekunden etwas gelangweilt war.

8 Punkte

15. MARCELA – Gasoline

Sehr guter Auftakt mit dem Mond und der Sängerin als Schatten davor. Der Gesang wirkt aber etwas schwach und gepresst, oder? Eigentlich hat das alles, was es für einen Banger braucht. Aber die Stimme und der Sound gehen nicht ganz zusammen schade. Die Choreo mit den Tänzerinnen ist professionell und gerade für heterosexuelle Männer sicher ansprechend. Das Lied ist dynamisch und kraftvoll, aber auch komplett vorhersehbar. Professionell, aber mich holt’s nicht ab. Trotz des langen Tons am Ende.

6,5 Punkte

Und damit sind wir schon beim letzten Beitrag. Das ging trotz der technischen Panne wirklich zügig.

16. Vinko – Lying Eyes

Ganz schön schwarz-weiß und melancholisch. Ein Mann mit Gitarren im Nebel und im Hintergrund eine Pianistin am Instrument. Die erste Strophe war ganz schön, aber der Pre-Chorus in der Kopfstimme ist schon ein bisschen Katzenjammer. Ach, war das der Refrain? Also, ich brauchen den Refrain nicht noch mal. Tut mir leid. Da hilft jetzt auch das farbige TV-Bild nicht mehr.

3 Punkte

Es ist auch bei mir so, wie ihr alle schreibt: Bis auf Pavel (naja) war der Anfang recht schwach. Die besten Sachen dann zum Ende hin. Bei mir führt dann doch Baby Lasagna, auch wenn ich es etwas zu nah an Käärijä sehe. Auf HRT derweil: Werbung.

Nachdem das Voting erklärt wurde, kann jetzt 15 Minuten abgestimmt werden. Was würde da besser passen als ein Schnelldurchlauf? Eben. Es folgen Bilder aus dem Greenroom und die Nummern zum Voten werden nochmal genannt. Und ab in den nächsten Schnelldurchlauf. So, bald dürften die 15 Minuten durch sein. Im Greenroom wird Rotwein getrunken. Prost! Und der Countdown wird gezählt. Das Voting ist beendet.

Ok, das ist absurd: Als Pausenact singen jetzt Let 3 ihren Siegbeitrag vom letzten Jahren. Die Band ist ja noch im Wettbewerb, auch wenn jetzt das Voting beendet ist. Naja, anders als in Deutschland darf der Vorjahressieger nochmal auftreten. Und diese Performance und der Song scheinen etwas gerevampt. Der Greenroom feiert. Die Kapelle spielt gleich noch einen Song und steht weitgehend in weißem Feinripp auf der Bühne. Auch der Auftritt ist Chaos-Party mit dem Chame des Unprofessionellen, aber sehr Kreativen.

Habe ich das richtig verstanden: Jetzt erstmal Nachrichten? Nein, offenbar nicht. Sondern es werden Bilder vom ersten Dora-Festival in Opatija 1993 gezeigt. Es beginnt eine Zeitreise mit Hits, die in die ESC-Geschichte eingegangen sind. Neka mi ne svane, Maria Magdalena, Moja Stikla – yeah!

Schalte nach Osijek. Offenbar geht es jetzt um die Jury. Eine Frau vergibt Punkte in ESC-Logik. Baba Lasagna bekommt 12 Punkte.

Jury der Ukraine: Die Jury konnte gestern aus Sicherheitsgründen nicht voten, hat das aber heute Abend nachgeholt. 12 Punkte Vinko.

Rijeka (ist doch auch Kroatien?): 12 Punkte an Baby Lasagna.

Jury aus Island: 12 Punkte an Baby Lasagna. Er hat jetzt 46 Punkte. Sieht nach Durchmarsch aus.

Split (also eine weitere kroatische Jury – Dalmatien, sagt sie): 12 Punkte Baby Lasagna.

Jury aus Italien: 12 Punkte an Vinko!! Und keine an Baby Lasagna? Habe ich das richtig gesehen.

Und jetzt geht’s nach Hamburg – in meine Nachbarschaft: Marcel Stober vergibt für die deutsche Jury 12 Punkte an eugen. Nur 4 Punkte für Baby Lasagna. Aber 6 für Pavel 🙂

Zagreb: 12 Punkte an Baby Lasagna.

Damit haben wir folgenden Zwischenstand: Baby Lasagna deutlich vorn mit 74 Punkten. Dahinter Vinko mit 59 und Let 3 mit 55. Damir Kedžo auf Platz 4 vor MARCELA und dann schon Pavel!!!

Die eine Moderatorin geht durch den Greenroom und spricht mit den Favorit/innen der Jury. Zeit für Werbung. Und dann geht es auch gleich weiter. Kommt jetzt die finale Krönung von Baby Lasagna?

Die Punkte werden jetzt von unten nach oben verlesen. Ich führe das nicht einzeln auf, sondern es kommt gleich der Screenshot. Boris Stok hat erstaunliche 13 Punkte vom Publikum bekommen. Wofür? eugen bekommt auch nur 15 Punkte. Alen ist aufgeregt und bekommt immerhin 27 Punkte. Pavel nur 15 🙁 Marcela 20 Punkte. Sie freut sich aber. Damir bekommt 22 Punkte. Auch nicht die Welt. Let 3 24 Punkte, insgesamt 79. Nur 5 mehr als Baby Lasagna. Er bekommt 247 Punkte. Offenbar mehr als alle anderen zusammen – naja, vielleicht. Aber die Punkte-Übersicht zeige sie nicht nochmal. DAs ist ja wie beim NDR. Er nimmt einen Schluck Rotwein und geht zur Bühne. Das ist also der kroatische Vertreter beim ESC.

Screenshot: hrt.hr

Auf dem Screenshot ist er noch nicht auf Platz 1 vorgerückt. Aber erstaunlich, dass Vinko auch ganz gut beim Publikum angekommen ist.

Nach einem Gespräch mit den Moderatoren tritt Baby Lasagna noch einmal auf und präsentiert seinen ESC-Song für Malmö. Wir haben jetzt auch schon das ESC-Barometer freigeschaltet – Ihr könnt ab jetzt drei Tage lang voten, wie Euch der Beitrag gefällt.

Die Show ist jetzt schon zu Ende – früher als ich gedacht hatte. Es werden noch einmal Bilder von den Auftritten eingeblendet. Dann ist Feierabend. Vielen Dank an alle, die heute Abend mit dabei waren und mitkommentiert haben. Nächstes Wochenende folgen dann die nächsten Live-Blogs. Außerdem planen wir wieder ein ESC-kompakt-LIVE, um alles zu besprechen.

Gute Nacht und bis bald!



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587 Comments
Quintus
Mitglied
Quintus
2 Jahre zuvor

Interessanter Beitrag auf Startnummer 2. Hat mir gut gefallen.

inga
inga
2 Jahre zuvor

Für mich klingt das wie ‚Baby One More Time‘ von Britney Spears.

togravus ceterum
Mitglied
togravus ceterum
2 Jahre zuvor

Lana Mandarić – More: Geschrei ohne Sinn oder Ziel.

tomudu
Mitglied
tomudu
2 Jahre zuvor

Sehr schön auf den Punkt gebracht. 😀

Matty
Matty
2 Jahre zuvor

Bei Lana dachte ich zuerst, sie singt einen englischsprachigen Titel. Gut, daß sie in Landessprache performt und einen Song über das Meer präsentiert.

Dina
Dina
2 Jahre zuvor
Reply to  Matty

Hier bedeutet es Albtraum, nicht Meer.

Matty
Matty
2 Jahre zuvor
Reply to  Dina
Cali
Mitglied
Cali
2 Jahre zuvor
Reply to  Matty

Matty, nichts für ungut, aber wenn ich mich richtig erinnere, kann Dina die Sprache. 😀

Dina
Dina
2 Jahre zuvor
Reply to  Matty

Ein Wort kann mehr als 2 Bedeutungen haben. In dem Kontext des Liedes steht es aber für Albträume und nicht für das Meer.

Cali
Mitglied
Cali
2 Jahre zuvor

So ein Lied wie „More“ muss man sich erstmal trauen, wenn die Tontechnik nicht optimal ist. 😀 Dafür gibt es einen Respektpunkt. Aber ich muss gestehen, dass ich den Song ganz cool finde. Etwas übertrieben im Refrain, das stimmt, aber sie gibt ihr Bestes.

Tami
Tami
2 Jahre zuvor

Also ich mag den Bodennebel..

Matty
Matty
2 Jahre zuvor

Guter Gesang mit Windmaschinenunterstützung.

J.D.L.
J.D.L.
2 Jahre zuvor

„More“ klingt instrumental ziemlich modern, aber es fehlt leider etwas Tempo.
Zumal ich auch nicht das Konzept ihres Outfits mit dem einen langen Bein verstehe.
Stimmlich ok, 5/10

Raelfkes
Raelfkes
2 Jahre zuvor

Guten Abend, da war ja bei den ersten 3 Auftritten schon mehr Choreo als beim deutschen Finale. Tolle Bühne bei DORA.

Benjamin Hertlein
Admin
2 Jahre zuvor

3) Sehr anstrengendes Lied und etwas tonlos vorgetragen. Nope,

JoBi
JoBi
2 Jahre zuvor

Lana Mandaric: So lala.

tomudu
Mitglied
tomudu
2 Jahre zuvor

Bei Song #3 klingt die Stimme leider auch nicht immer gut. Der Song verliert sich irgendwo im Midtempo-Sumpf.

Koala_Karl
Koala_Karl
2 Jahre zuvor

Ist das Standbild Teil der Performance?

Matty
Matty
2 Jahre zuvor

Boris verspätet sich, der Flügel ist schon da.

Benjamin Hertlein
Admin
2 Jahre zuvor

Technical disorder?

SvenEsc
SvenEsc
2 Jahre zuvor

Irgendwie recht Altbacken die Nummer , fängt gut an und wiederholt sich denn nur. Da hilft auch kein Bodennebel und eine Windmaschine.

J.D.L.
J.D.L.
2 Jahre zuvor

Technische Probleme bei SOng 4

Cali
Mitglied
Cali
2 Jahre zuvor

Die Einbeinige wollte wohl nicht von der Bühne und somit kann Boris erstmal nicht starten. 😉

Benjamin Hertlein
Admin
2 Jahre zuvor

Und ich dachte schon, unser Fernseher hängt.

Dina
Dina
2 Jahre zuvor

Die Weste lenkt mich ab vom Song.

Cali
Mitglied
Cali
2 Jahre zuvor

So, jetzt darf er endlich mal singen.
„Can We Talk“ ist viel zu zart für den ESC, klar, das wird hier keine Chance haben, aber ich freue mich trotzdem, dass er im Finale ist, ich mag solche Lieder einfach. 🙂

tomudu
Mitglied
tomudu
2 Jahre zuvor

„Can We Talk“ fände ich ganz gut, wenn der Sänger a) singen und b) Englisch könnte.

Thomas M. (mit Punkt)
Thomas M. (mit Punkt)
2 Jahre zuvor
Reply to  tomudu

Ich finde, er kann schon singen, auch wenn’s nicht perfekt war. Auch er (wie die Sänger bei Nr.2) hat eine Stimme, die ich sehr mag.

togravus ceterum
Mitglied
togravus ceterum
2 Jahre zuvor

Boris Štok – Can We Talk: Furchtbar. Furchtbar. Alles nur furchtbar. Außer die Oberarme vielleicht …

J.D.L.
J.D.L.
2 Jahre zuvor

Boris Stok, rein optisch hätte ich eher was mit Rock erwartet, stattdessen gab’s Kuschelrock in nuschelndem Englisch
Man sollte ihm nochmal sagen beim Singen den Mund zu öffnen

Matty
Matty
2 Jahre zuvor

Boris mit „Can we talk?“: könnte auch beim deutschen Vorentscheid laufen. Leider ist der Text etwas repetitiv.

nononon
nononon
2 Jahre zuvor

Boris erinnert mich an Ricky Martin

Benjamin Hertlein
Admin
2 Jahre zuvor

4) Trendsetter Marco Mengoni. Auch ein bisschen zu zahnlos im Refrain, aber gute Stimme und die Strophen gefallen mir gut.

JoBi
JoBi
2 Jahre zuvor

Boris Štok: Finde ich so lala.

Ingvaarus
Ingvaarus
2 Jahre zuvor

Boris gefällt mir heute viel besser wie in der Semi, aber sein Outfit gehört nach wie vor in die Tonne.

SvenEsc
SvenEsc
2 Jahre zuvor

Joa zum nebenbei hören ganz nett, für hier und den ESC überhaupt nichts.

tenor78
tenor78
2 Jahre zuvor

Schöner Song von Boris. Hat das technische Problem gut weggesteckt. Ist natürlich auch ein Hingucker.

tomudu
Mitglied
tomudu
2 Jahre zuvor

Die legen aber ein ganz schönes Tempo vor bei den Songs… Und gleich kommen dann sicher zwei Stunden Voting-Pause oder so.

Tami
Tami
2 Jahre zuvor
Reply to  tomudu

Bei den Halbfinal-Shows war es jeweils nur eine Viertelstunde. In den ‚Schnell‘-Durchläufen wurden dann aber jeweils 30 Sekunden pro Lied gezeigt, da war die Viertelstunde nach zwei Schnelldurchläufen auch schon wieder vorbei XD

togravus ceterum
Mitglied
togravus ceterum
2 Jahre zuvor

Stefany – Sretnih Dana Dat‘ Će Bog: Da finde ich leider gar keinen Zugang, auch wenn es gut gesungen ist.

Tracycologne
Tracycologne
2 Jahre zuvor

Gut gesungen?… Na ja….

Dina
Dina
2 Jahre zuvor

Gott wird uns glückliche Tage schenken. 🙈

togravus ceterum
Mitglied
togravus ceterum
2 Jahre zuvor
Reply to  Dina

Aber nicht bei diesem VE …

Cali
Mitglied
Cali
2 Jahre zuvor

Bei Stefany habe ich mich ja echt gewundert, wie sie überhaupt weiterkam. Heute finde ich den Song besser, aber man vergisst ihn wirklich sehr sehr schnell. Wirkt auf mich wie Puderzucker.

Benjamin Hertlein
Admin
2 Jahre zuvor

5) Bislang die Beste. Nebel, Performance, Stimme, Outfit, Backdrop, alles da. Song nicht super stark, aber ganz okay.

J.D.L.
J.D.L.
2 Jahre zuvor

Stefany wollte eigentlich zur Hochzeit, musste aber vorher noch kurz zum Vorentscheid, hohen Töne naja, das LIed gefällt mir ganz gut 5/10

Matty
Matty
2 Jahre zuvor

Stefany ganz in Weiß und der Titel heißt übersetzt „Gott wird glückliche Tage schenken“. Einen glücklichen Tag hat sie schon, denn sie ist im Finale. Der Song könnte bei uns in Deutschland als Schlager durchgehen.

JoBi
JoBi
2 Jahre zuvor

Stefany: So lala.

Raelfkes
Raelfkes
2 Jahre zuvor

Die Nummer 2 fand ich ja wirklich interessant, wenn auch speziell. Aber sowohl Boris (4) und Stefany (5) bleiben etwas Stimme schuldig.

Ah, Pavel – jetzt bin ich gespannt.

SvenEsc
SvenEsc
2 Jahre zuvor

Stefany, eigentlich ein ganz guter Song mit einer tollen Melodie. Das Problem ist ihre Stimme, gerade der letzte Ton . Aber ja schon mal gut

Andi
Andi
2 Jahre zuvor

Am Besten ist immer noch die Dora- Melodie. Ein echter Ohrwurm bei den Postcards.

Benjamin Hertlein
Admin
2 Jahre zuvor

Huch, anscheinend liege ich heute mit den meisten von euch nicht auf einer Linie 🤷‍♂️

togravus ceterum
Mitglied
togravus ceterum
2 Jahre zuvor

Pavel – Do mjeseca: In solch einem schwachen Feld fällt selbst mir Schlager positiv auf. 🥳

inga
inga
2 Jahre zuvor

Bei den ersten Tönen dachte ich, es kommt das nächste ABBA-Medley.

Koala_Karl
Koala_Karl
2 Jahre zuvor

The winner takes it aaaaall!! Ach nee..

tomudu
Mitglied
tomudu
2 Jahre zuvor

Ach, das kroatische ABBA hat es auch ins Finale geschafft…

Dina
Dina
2 Jahre zuvor

Hommage an die Jugo-Lieder der 80er

Cali
Mitglied
Cali
2 Jahre zuvor

Jaaaa, die ABBA-Coverband ist am Start! 😀 Die habe ich ja schon fast verdrängt. Ich hoffe, sie mussten dafür nicht wie Madonna damals (angeblich) 250 Millionen Dollar ihnen zahlen…
Bei den anderen fiel es mir ehrlich gesagt noch nicht wirklich auf, aber herrje, sie klingt ja wirklich nicht gut. Und das auch noch bei einem Lied, was jetzt nicht sonderlich anspruchsvoll ist. Au weia.

Andi
Andi
2 Jahre zuvor

Sie erinnert mich an Frau Litauen 2005. Wobei der 05- Schwedenschlager origineller klang.

J.D.L.
J.D.L.
2 Jahre zuvor

Duo PAVEL mit einem Song der aus der Zeit gefallen ist, mit Goldhemden schreit das irgendwie etwas Modern Talking 4/10