
Die Auditions vor der internationalen Jury sind vorbei und aktuell wird im Großherzugtum weiter beraten und aussortiert. Luxemburg und der Sender RTL befinden sich kurz vor der Bekanntgabe der Acts, die am kommenden ESC-Vorentscheid teilnehmen werden. In den letzten Wochen und Monaten haben sich immer mehr luxemburgische Künstler:innen zu ihrer Einreichung geäußert und wir werfen heute einen Blick auf die vielversprechendsten Bewerbungen.
Natürlich ist nicht in jedem der hier genannten Fälle klar, ob sich diese Acts noch im Auswahlverfahren befinden. Da es jedoch um einige durchaus bekannte Namen der luxemburgischen Musikszene geht, wird davon ausgegangen, dass sich die meisten hiervon unter den letzten 50 Acts bzw. sogar den Finalist:innen befinden. Gegebenenfalls können wir also einige der hier Vorgestellten auch am 27. Januar beim ESC-Vorentscheid in Esch an der Alzette erwarten.
CHAiLD x Maz Universe
Ein Künstler, der sich in den letzten Jahren in der luxemburgischen Musiklandschaft fest etabliert hat, ist CHAiLD. Der Sänger hat italienische Wurzeln, lebt allerdings in Brüssel bzw. in Luxemburg. Er war bereits als Opening-Act für Künstler wie Dean Lewis und Mahmood, der bereits zwei Mal Italien beim ESC vertrat, engagiert. Zudem kann CHAiLD mehrere Gigs auf Festivals in Deutschland und Luxemburg vorweisen.
Bei seiner ESC-2024-Einreichung arbeitet er mit dem 24-jährigen Künstler Maz Universe (Aufmacherbild) zusammen, der aus einem kleinen luxemburgischen Dorf kommt und seinen Musikstil als „Emo-Rap“ bezeichnet. Maz konnte bereits beim Luxemburg Music Award 2022 auftreten und hat sich in kürzester Zeit eine treue Fanbase aufgebaut. Vermutlich auch wegen seines unvergleichbaren Stilmixes aus Rap, Metal und düsterem Sound.
CHAiLD und Maz Universe haben gemeinsam vor einigen Wochen den Song „Night Call“ veröffentlicht, den sie beim Sender RTL eingereicht haben und der in den luxemburgischen Spotify-Viral Charts bereits erfolgreich läuft. Die Nummer startet zwar erst einmal als gefühlvolle Ballade, wird durch den Rap-Part von Maz aber in eine ganz andere Richtung gelenkt. Beide Sänger ergänzen sich durch ihre unterschiedlichen Stimmen sehr gut und beenden „Night Call“ sogar mit Zeilen auf Luxemburgisch. Bei einer Umfrage des Musiklabels Beast Records wurde CHAiLD am häufigsten als Wunsch-Act für den ESC genannt.
Irem
Ein ganz anderer Stil kommt von Irem. Die luxemburgische Sängerin mit türkischen Wurzeln studiert Astrophysik an der Uni Wien und singt nebenbei. Sie ist kürzlich vom Luxemburger Label Beast Records unter Vertrag genommen worden und hat jetzt ihre Single „I love you?“ für den ESC-Vorentscheid eingereicht. Die Nummer versprüht Urlaubsfeeling und ist im RnB/Latinpop-Bereich angesiedelt.
Irem macht übrigens auch Werbung für vegane Cookies und hat hierfür einen sehr unterhaltsamen Clip gedreht, der am legendären „Fergalicious“ von Sängerin Fergie aus den 2000ern angelehnt ist. Irem spricht übrigens fünf Sprachen fließend, darunter auch Deutsch. Mittlerweile hat der Nachrichtendienst L’essentiel bestätigt, dass Irem, genau wie CHAiLD und Maz Universe, beim Vorsingen der letzten 50 Acts vergangene Woche dabei war.
Edsun
Das trifft übrigens auch auf Edsun zu. Er gilt als weiterer heißer Anwärter auf den Sieg beim luxemburgischen Vorentscheid und hat seine potenzielle ESC-Nummer bereits veröffentlicht und der internationalen Jury live präsentiert. Edsun ist mehrfach in Luxemburg ausgezeichnet worden und aus der dortigen Musiklandschaft nicht mehr wegzudenken. Er will es mit dem Song „Finally Alive“ nach Malmö schaffen und das Land beim großen Comeback vertreten.
Edsun wurde das Musik-Gen bereits in die Wiege gelegt. Seine Eltern stammen aus dem afrikanischen Kap Verde und haben früher ein Lokal betrieben, indem sie ihren Sohn regelmäßig haben „auftreten“ lassen. Dabei tanzte der kleine Edsun gerne mal auf den Tischen und performte für die Gäste. Der Künstler spielt in Musikvideos und bei Auftritten gerne mit den Geschlechterrollen und setzt sich für Toleranz in der Gesellschaft ein.
Forsan
Im Leben von Xavier van Damme ist wirklich viel los. Er hat nicht nur seine eigene Modelinie gegründet, sondern gibt auch Rap-Workshops für Gefängnisinsassen (!) Nebenbei hat der gebürtige Kolumbianer auch noch drei Katzen und einen Rottweiler. Jetzt will Forsan, wie sich Xavier als Musiker nennt, auch noch zum ESC nach Malmö. Darüber haben mittlerweile auch schon einige luxemburgische Medien berichtet.
Schon seit gut 15 Jahren macht Forsan Musik und rappt dabei auf Französisch; für seine potenzielle ESC-Nummer hingegen rappt er auf Luxemburgisch. „Grousse Jong“ (zu Deutsch „Großer Junge“) ist nicht unbedingt das, was man sonst auf der Eurovision-Bühne hört. Dennoch wäre es aber sicher spannend, den Beitrag zumindest beim Vorentscheid zu hören.
Raftside
Raftside ist ein Electropop-Duo bestehend aus Lars Neugerbauer und Filip Markiewicz, das sehr viel Wert auf Visuals legt – perfekt für den ESC also. Verrückterweise haben die beiden bereits im März eine sogenannte „Eurovision Tour“ durch Deutschland und Luxemburg gegeben, bei der sie beispielsweise auch in Düsseldorf Halt gemacht haben. Ob sie also schon vor der offiziellen Comeback-Meldung von der luxemburgischen Rückkehr wussten? Man weiß es nicht. Eingereicht haben sie für den Vorentscheid jedenfalls die Nummer „Midnight Sun“:
Weitere Impressionen von den Live-Auditions vor der internationalen Jury haben wir hier zusammen getragen. Es liegt nun an diesen Juror:innen, geeignete Beiträge für den Luxemburger ESC-Vorentscheid 2024 auszusuchen. Bereits in wenigen Tagen, Anfang Dezember, will RTL bekannt geben, wer es geschafft hat und um das Ticket nach Malmö kämpfen darf.
Welche Bewerbung überzeugt Dich am meisten? Hast du einen Wunsch-Act für den ESC 2024 von Luxemburg? Lass uns gerne Deine Meinung da.
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Hört sich gut an und mal sehen, wer es in dem Vorentscheid schafft.
Wenn die Chaild-Nummer live auch so klingt, könnte das ein Strong Contender sein. Die anderen Songs finde ich jetzt nicht so spektakulär.
„Finally Alive“ hat ein bisschen was von Belgien dieses jahr, nur noch beliebiger und ohne Gustaphs gute Stimme; ich fürchte, das würde auf der Bühne in Richtung Benny Cristo gehen.
Da haut mich ehrlich gesagt gar nichts vom Hocker. Nicht im Ansatz. Im Gegenteil, einige Lieder krieg ich nichtmal ganz durchgehört, so mies finde ich die. Passiert mir auch eher selten, normalerweise gebe ich den meisten Lieder im ESC-Kontext eine Chance.
Ich vermisse unter den Anwärtern natürlich Vicky Leandros und Corinne Hermès.
Die 80er sind schon etwas her, Daddy-O.
Noch viel mehr vermisse ich Jean-Claude Pascal.
…
Wenn ich so drüber nachdenke, vermisse ich den tatsächlich – macht mich geradezu wehmütig.
Und nein, das hab‘ ich damals nicht live miterlebt. So alt bin ich auch nicht.
Chaild x Maz Universe und Raftside gefallen mir ziemlich gut. Ich könnte mir die beiden Songs auch gut beim Vorentscheid vorstellen
Off Topic: Loreen ist am 25. Dezember in der Helene Fischer Show zu sehen.
Das werden ja schöne Weihnachten.
Ich muss Jastus leider zustimmen, begeistern tut mich da nix. Fand „Night Call“ am Anfang nicht schlecht, sobald der aggressive Rap anfängt verliert mich die Nummer aber komplett. Der Rest ist finde ich entweder völlig belanglos (Irem, Edson, Forsan) oder einfach nur nervig (Raftside).
Wundert mich überhaupt nicht, du redest fast alles schlecht, was vorgestellt wird!
Sagt die Person die Mans Zelmerlöw wegen einer ungeschickten Äußerung vor mehreren Jahren immer noch die Pest an den Hals wünscht. Fass dir mal da gefälligst an die eigene Nase bevor du andere User dumm von der Seite anmachst. 😉
Ausgerechnet du sprichst von „dumm von der Seite anmachen“? Das machst Du doch bei Trevoristos ständig! Besonders hier wird das auffällig:
https://esc-kompakt.de/esc-legende-katja-ebstein-war-das-okapi-bei-the-masked-singer-germany/
Faß dir also selbst an die Nase!
Habe ich gerade gemacht, würde dir gerne ein Bild von schicken aber ich habe deine Nummer nicht. 😉
Stimme @ESC1994 zu. Der Rapteil paßt überhaupt nicht zum Song, wirkt eher störend.
Matty, der Misanthrop will eh nur provozieren. Er, ausgerechnet ER, der ständig Leute beleidigt und Künstler die ihm nicht passen (siehe Blanche) auf unterstem Niveau angeht sollte sich mal schön zurückhalten. Kann er aber nicht, da er nicht den Anstand besitzt.
Im Übrigen habe ich einen vollkommen anderen Eindruck von dir als der Schmarrn den Mr. Wichtigtuer von sich gibt .
Mit dem letzten Absatz hast du eine auf dich passende Selbstbeschreibung getan!
CHAiLD x Maz Universe ist für mich auch beim ESC Finale ein Kandidat für vordere Plätze
also wenn das alles für die Top 50 Luxemburgs zu schwach ist sollten sich vielleicht eher ein paar ihrer Acts in Deutschland bewerben als umgekehrt 😂
Also, „Night Call“ sagt mir noch am ehesten zu, auch wenn mich der Rap-Teil ein wenig stört – irgendwie passt das nicht so richtig zusammen. Die anderen Songs reißen mich leider noch nicht so vom Hocker – aber soll ja nichts heißen.
@mauve
Guck mal in deinem Postfach auf ESC Younited nach, habe dir da vor einiger Zeit was geschickt. 😉
@ESC1994
Mach ich! Hatte leider in den letzten Tagen extrem viel nachzuholen (berufsmäßig), nachdem ich ja länger durch die Grippe Kurse ausfallen lassen musste.
Maz Univerze ist ein sehr guter Live Rapper (macht Vorprogramm mein ich bei Luvre47 Tour).
hier die beiden mit einer Kollabo vor 3 Jahren / live
https://www.youtube.com/watch?v=7n9N4Qn4ilo
gar nicht schlecht.
gibt hier diesen Clip von Chaild der wohl live ist:
https://www.youtube.com/watch?v=x6XSvnG5qhk
scheint was für ausgefallene Klamotten übrig zu haben und sieht gut aus.
Also bei denen gibt es noch ein paar Unwägbarkeiten. Sie müssen in der Endauswahlphase und dann beim VE wirklich immer 100% on fleek sein. Das Potential dafür haben sie. Immerhin steht mit Warner Music ein starker Partner hinter den beiden. Die bei Warner rechnen sich mit denen was aus. Bei Songwriting ist übrigens mit Tun Tonnar der mit bekannteste Rapper Luxemburgs beteiligt.
Dieses Promo-Photo ist besser:
https://www.youtube.com/watch?v=Jfmjx7HZ8rU
Für mich ist es ein Leuchtturm Act der im LUX VE auf gar keinen Fall fehlen darf. Ein Sieg im VE wird nicht einfach werden. Wird auch ne Rolle spielen, wieviele junge Luxemburger den VE dann schauen werden. Passt das, ist die Performance stimmig bis bombastisch und würden sie sehr hoch gewinnen, wären die am nächsten Tag 100% sicher Spoti Nummer 1 in Luxemburg (was noch kein einziger reiner LUX Act geschafft hat). Vllt bin ich over-optimistic. Wir werden sehen.
Hoffe beim offz Musikvid wird geklotzt und nicht gekleckert. Glaube dann könnte das Teil sogar relativ rasch nach Deutschland rüberschwappen.
Für mich enthält Night Call folgende Anspielungen:
Eminem,
‚Brividi‘,
und eigentlich auch in gewisser Weise Anspielung an ‚Stor Mand‘ (ein ganz ähnlich gelagertes Duett mit doppeldeutigem Songtext).
aber spielt natürlich auch die klassische Ballade hörbar mit rein.
Eigentlich eine gute Komposition mit ordentlichen Lyrics. Müsste man als Juror goutieren.
Wer keine prominenten Rap-Parts mag, dem wird das Lied nicht so zusagen, dasja klar. Würde aber reichen, wenn sich ‚die Jugend bis 35‘ auf Night Call kapriziert und die älteren Viewer sich bei den anderen VE Acts sozusagen in den Votes ‚zerfasern‘. Meine, so weit ich weiss, wird es kein Superfinale First vs Second geben.
Exakt. Eminem und Brividi. Beides nicht meins, doch die Mischung gefällt mir dann doch irgendwie ganz gut.
Also von den ganzen Bewerbungen hat mir Night Call am ehesten zugesagt.
raftside zelebriert die alten zeiten,was manchmal,wenn der gegenwart nicht so viel in musikalischen dingen einfällt,keine schlechte idee ist.
tilly electronics und der italo disco früh 80iger lamborghini schlagen ja in eine ähnliche kerbe.
ich denke nur,daß wir davon nichts in den nationalen vorentscheiden hören werden,weil die entscheider ja hip sein möchten.
Hm… die vorgestellten Songs können mich bis jetzt alle nicht begeistern…
Nach dem ersten Hören,könnte ich mir CHAiLD x Maz Universe und Forsan als Luxemburger Acts vorstellen,
Aber mal den Vorentscheid abwarten.
Entscheidend ist auf dem Platz,.
Am coolsten und authentischsten fänd ich Forsan mit dem Rap auf letzebuergisch.
Aber Chaild und Maz Universe ist voll meins. Ich liebe es wenn so Brividi Ballade mit dem geilen Rap gemixt wird. Allerdings war der Übergang sehr doof gemacht. Vllt wirkt das aber auf der Bühne anders ka. Alles andere sorry berührt mich nicht. Ich hoffe aber noch auf was schönes französisches, also jemand der auf französisch singt oder rapt.
„Night Call“ von CHAiLD x Maz Universe und „Grousse Jong“ bzw. der Ausschnitt dieses Songs von Forsan klingen für mich aus dieser Auswahl am vielversprechendsten und interessantesten.
„Night Call“ verbindet auf wie ich finde angenehme und verträgliche Weise Rap mit von vielen eher als ESC-kompatibel betrachteter Musik und besticht auch durch den luxemburgischsprachigen Ausklang des Songs, der zumindest für mich den Song noch ein wenig davon bewahrt, zu unauffällig zu sein. Für mich hätte es hier aber dennoch über den Song verteilt gerne noch mehr Rap sein dürfen, ähnlich wie bei Malik Harris „damals“.
Nicht, weil ich so ein Rapfetischist wäre, sondern eher, um den Song einzigartiger zu machen, auch im Hinblick auf den ESC.
„Grousse Jong“ fände ich für einen ESC aber mindestens genauso spannend, da es mal ein reiner Raptitel wäre, der auch noch auf Luxemburgisch präsentiert werden würde. Bei guter live Rapleistung, guter Inszenierung und Performance drumherum wäre dies voraussichtlich nicht nur ein Feuerwerk der Alleinstellungsmerkmale und bester Song seiner Art beim ESC, sondern könnte darüber hinaus auch so viele Zuschauer interessieren und vielleicht am Ende auch begeistern.
Vielleicht ist er für manche zu gewagt und ein wenig „all in“, aber mit vermeintlicher Sicherheit kommt man bekanntlich ja auch nicht sehr weit beim ESC (siehe u.a. Deutschland).
Rap ist in Europa durchaus eine große Nummer, zudem frisch, auch, wenn er noch nicht so recht beim ESC angekommen ist und eigentlich nur noch für dessen Kriterien (noch) etwas Gewagtes an sich hat. Gerade deswegen würde dieser Song den ESC sehr viel vielfältiger und abwechslungsreicher machen. Wenn hier live alles stimmt, würde ich fast sagen, Luxemburg hat mit Forsan vielleicht schon den bestmöglichen Beitrag für den ESC gefunden.
Die anderen vorgestellten Songs, gerade auch der von RAFTSIDE, haben natürlich auch etwas. Aber ich fände es sehr schade, wenn es nicht vielleicht am Ende sogar am ehesten wirklich Forsan werden würde.
Forsan..ich weiss nicht. Macht der auf richtig Luxemburgisch, oder ist das Luxemburgisch mit starkem französischen Akzent? Finde seine Aussprache sehr undeutlich bzw gemummelt. Kann mir nicht recht vorstellen, wie er das eigentlich live so darstellen will. Mal gucken.
Die Komposition und die Songstruktur find ich ist nicht so gelungen, schwabert ohne Highlights einfach nur so dahin.
Forsan hat bislang nur französischsprachigen Rap gemacht und war in letzter Zeit ohne Erfolg geblieben. Hat nach Grousse Jong direkt paar Tage später zwei französischsprachige Songs rausgebracht. Er hatte aber vor einigen Jahren (vor 4 bis 7) bissl was an Erfolg. Aber nur ganz bissl. Er hat kein Label, sondern veröffentlich im Selbstverlag. Ein großer Nachteil.
Bin mir nicht sicher, dass wir Forsan im VE sehen werden. Es müsste eigentlich noch mehr an Rap in der verringerten Auswahl der letzten 70 sich befinden.
‚Andere Rap Acts‘ wären für ‚Night Call‘ im VE möglicherweise ungünstig, da andere Rap acts im VE grad die paar Stimmen ‚kosten‘ könnten, um ‚ganz vorne‘ dann doch zu verfehlen.
Bei Raftside vermute ich stimmlich problematische Live Darstellung. Könnte mir da vorstellen, dass VE für den Act zu erreichen schwierig werden könnte.
„Bei Raftside vermute ich stimmlich problematische Live Darstellung. Könnte mir da vorstellen, dass VE für den Act zu erreichen schwierig werden könnte.“
was du wieder alles weißt.😃
hab mir halt deren Songs bei Spotify mal angehört. Nach ‚Nachtigall‘ klang das alles leider für mich halt nicht. Aber es ist natürlich nur eine Vermutung. Kein wissen. Weil glaub ich Live Videos von denen gibts bei YT keine (hab aber ehrlich gesagt da jetzt nicht auf YT nach gesucht)
Anhand des Songausschnittes fand ich es auch relativ schwierig, dem Text zu folgen, obwohl ich ansonsten eigentlich Luxemburgisch in Schrift, aber auch in Wort doch gut verstehen kann. Ich tippe eher darauf, dass es ein bisschem dem Rap geschuldet ist, zumindest ich habe das häufiger, dass Geraptes etwas schwerer verständlich sein kann.
Ich wage mich nicht, dies zu beurteilen, aber für mich klingt seine Aussprache eigentlich authentisch.
Dass er sonst auf Französisch rapt, ist für mich eigentlich in keinster Weise ein Nachteil, weil zum einen ja nichts mit diesem Song zu tun hat und zum anderen ihn als Künstler ja noch vielfältiger und interessanter macht.
Auch die fehlenden Highlights stören mich zumindest bei diesem Song irgendwie so gar nicht. Natürlich müsste man hier ohnehin die Wirken der Vollversion abwarten.
Auch, dass er kein Label hat, hindert zumindest mich überhaupt so gar nicht, ihn oder seinen Song interessant zu finden. Vielleicht ist ja sogar gerade deswegen etwas freier und kann auch mal einen Song liefern, der dann rundum anders ist. Für mich klingt der Song dennoch so gut, dass all das „Andere“ eigentlich beim ESC vielleicht halt nur positive Alleinstellungsmerkmale sein könnten und ihm die nötige Aufmerksamkeit bescheren.
Sollte er für Luxemburg nach Malmö fliegen oder fahren, wird das auch danach garantiert was mit einem Label, falls er möchte.
Grundvoraussetzung wäre natürlich für den ESC eine gute Livepräsentation. Stelle ich mir auch schwierig vor, aber die müsste er ja bereits beim Vorentscheid zumindest andeuten können.
„Night Call“ finde ich wirklich gut, aber ich würde „Grousse Jong“ aktuell wirklich bevorzugen und hielte ich auch für die bessere Wahl für den ESC, so sehr da die Erfahrungswerte fehlen, was reine Raptitel angeht. „Night Call“ könnte halt ähnlich wie „Rockstars“ am Ende ein wirklich guter Song mit Rapakzenten sein, der aber vielleicht für viele weder Fisch noch Fleisch ist und am Ende nicht genügend auffällt oder zündet.
Woran dies bei Malik lag, ist eh Spekulation. Seine Leistung war wirklich gut, er war megasympathisch, seine Performance und die Inszenierung hatten Stil und waren wie ich finde gut an den Song angepasst.
Dies hatte wohl auch viel damit zu tun, dass er im radiotauglichsten Vorentscheid seit Menschengedenken halt vielleicht nur als Notlösung, um Schlimmeres zu verhindern, gesehen worden ist und ihm somit auch national wie international der Wind im Rücken fehlte. Aber dennoch könnte man auch überlegen, ob dies vielleicht eine zu unauffällige, sachte Annäherung an den Rap für den ESC war und dies könnte dann auch auf „Night Call“ zutreffen. Obwohl ich den Song von seinem Vibe und seiner auch eher so einschätze, dass er mehr Leute zur Stimmabgabe animiert als „Rockstars“.
moselfränkisch ist je näher man Richtung Luxemburg kommt immer schwerer für Hochdeutsche sprechende zu verstehen. In Luxemburg selbst gibt es dann auch noch Unterschiede.
Für Leute, die selbst diese Sprache, oder eng verwandte moselfränkische deutsche Dialekte sprechen ist es natürlich mit dem Verstehen einfacher. Wenn ich aber Forsans Song mit anderen luxemburgischen Rapsongs vergleiche fällt mir halt schon ein Unterschied in der Aussprachedeutlichkeit auf.
Hmm, haut mich zwar alles nicht vom Hocker, ist aber trotzdem jeweils meilenweit besser als fast alles, was uns bisher hier als deutsche Bewerber vorgestellt wurde…