Marianne Rosenberg veröffentlicht neues Album „DIVA“ und covert ESC-Siegerlied von Dana International

Doppelter ESC-Bezug! Die deutsche Vorentscheidungsteilnehmerin Marianne Rosenberg („Er gehört zu mir“) covert den ESC-Siegertitel „Diva“ von Dana International aus dem Jahr 1998, verpasst dem Lied einen deutschen Text und macht den Song dann auch noch zum Titeltrack ihres neusten Albums, das ebenfalls den Namen „DIVA“ trägt. Vorgestern hat sie die neue Version von „Diva“ dann auch im deutschen Fernsehen bei „Die große Schlagerstrandparty“ präsentiert.

Dabei war aufgrund des Pressetextes zu dem neuen Album nicht unbedingt ersichtlich, dass sich auf der Platte auch ein ESC-Cover befinden würde:

„Das Album ‚DIVA‘ ist eine Hommage an große Sängerinnen und große Songs, an die von Marianne Rosenberg verehrten Pop-Diven, die sie im Laufe ihrer gut 50- jährigen Karriere immer wieder beeinflussen sollten: Diana Ross, Gloria Gaynor, Grace Jones & Co. – sie waren auf den Postern in ihrem Jugendzimmer zu sehen, sie waren und sind der Soundtrack für zahllose Partys – und auf Deutsch tragen sie auch ganz klar Rosenbergs Handschrift. Ihre Lieblingshits treffen auf ihren aktuellen Sound und ihre brandneuen Texte. Tatsächlich wirken diese Neuinterpretationen so, als seien sie von oder extra für Marianne Rosenberg komponiert worden.“

In einem Post auf Instagram hieß es gar:

„Die größten Disco-Hits der 70er und 80er Jahre in deutscher Sprache im beliebten Marianne-Sound.“

Nicht gerade eine sonderlich passende Beschreibung für „Diva“ von Dana International, das ja bekanntlich aus dem Jahr 1998 stammt und damals den Eurovision Song Contest in Birmingham gewonnen hat.

Die komplette Tracklist des neuen Albums von Marianne Rosenberg sieht übrigens folgendermaßen aus:

  1. Diva (Diva)
  2. So kannst Du nicht gehn (Don’t Leave Me This Way)
  3. Besser ich geh noch heute Nacht (Never Knew Love Like This Before)
  4. Bitte sag nicht Goodbye (Never Can Say Goodbye)
  5. Die Liebe die ich verlor (The Love I Lost)
  6. Fremd (Liebe an die Macht) [I’ve Seen That Face Before]
  7. Stark genug (Version 2022) [I Will Love Again]
  8. Ohne Dich (Gonna Get Along Without You Now)
  9. Herz aus Glas (Version 2022) [Heart of Glass]
  10. Dieses Lied bist Du (If I Can’t Have You)
  11. So wie Du bist (Follow Me)
  12. Der Traum ist aus (Der Traum ist aus)

Im folgenden Video gibt es kurze Hörproben von allen Titeln.

„DIVA“ ist im Handel nicht nur als normale Version verfügbar, sondern auch als Limitierte Fanbox mit Autogrammkarte, Poster, Sonnebrille und aufblarbarem Kissen erhältlich.

Im September kommt Marianne Rosenberg dann auf große „DIVA – Im Namen der Liebe“-Tour, die sie unter anderem nach Berlin, Bochum, Dresden, Frankfurt am Main, Hamburg, Hannover, Köln, Leipzig, München, Nürnberg führt. Alle Termine und Tickets für die Shows gibt es hier bei Eventim.

Wie gefällt Euch Mariannes Rosenbergs „Diva“-Version? Schreibt uns Eure Meinung gerne in die Kommentare.


50 Kommentare

  1. Und ganz zufällig war Marianne am Samstag in der Silbereisen-Show! Ob Marianne auch ein neues Album heraus bringen durfte, wenn sie keinen Auftritt in der Silbereisen-Show hätte haben dürfen?
    Ganz ehrlich hat mir Florian Silbereisen mit seinen Shows aktuell etwas zu viel Macht in der Musikbranche! Ist ja wie früher in den USA mit den Büchern, wo viele Bestseller geworden sind sobald sie in der „Oprah Winfrey Show“ vorgestellt wurden! Ja ich gönne Florian Silbereisen den Erfolg, vor allem, da seine Shows vor rund 15 Jahren ja noch belächelt wurden. Es ist schon großartig wie Florian Silbereisen sowie sein Manager und gleichzeitig Produzent der Shows, Michael Jürgens,diese Shows zum Erfolg geführt haben, aber das kann nicht darin enden, dass die Silbereisen-Shows entscheiden wer in der Musikbranche hauptsächlich Erfolg hat und wer nicht!

    Hier ein schönes Video von Jan Böhmermann über die Silbereisen-Shows! Lohnt sich anzuschauen:

  2. AlexESC, da gebe ich Dir vollkommen recht. Mittlerweile treten ja sogar im ZDF bei der Zarrella Show die gleichen Acts auf wie bei Silbereisen. Als ob D/A/CH nichts anderes zu bieten hat als immer die Gleichen.
    Übrigens „Stark genug“ ist die deutsche Version von „I will love again“ von Lara Fabian und nicht „Strong enough“ von Cher.

    • Wollte ich auch gerade schreiben. Hab‘ mich erst gewundert, dass das Cover so gar nicht nach Cher klang, dann festgestellt, dass mir die Melodie trotzdem merkwürdig vertraut ist. Von „I will love again“ hatte ich damals die Maxi-CD.

      Echt ewig nicht gehört. Witzig, dass Marianne Rosenberg den Titel nun irgendwo auf dem Dachboden gefunden hat. Ich hielt den schon für komplett vergessen.

      • Stark genug hat sie glaub schon 2004 veröffentlicht. Dies ist eine neuere Version.Aber Strong enough von Cher hat sie auch auf Deutsch gesungen.das war 1999 ‚Wenn der Morgen kommt‘.

  3. Ich habe es hier und da bereits gesagt. Ich bin ein großer Fan der Marianne-Rosenberg-Musik.

    Bezugnehmend ihr gegenüber als Person habe ich ein etwas ambivalenteres Verhältnis. Sie ist mir nicht gänzlich unsympathisch. Insbesondere habe ich den größten Respekt wie sie früher in den 70er-Jahren mit ihrer berechtigten Angst umging, weil sie als Sintezza nicht nur um ihre Karriere fürchtete, sondern auch persönliche Existenzängste hatte. Deswegen verstehe ich auch TEILWEISE, wenn sie sich von der LGBTQ-Community etwas distanziert. Denn ihr Vorwurf, dass die queere Community hier und da etwas oberflächlich ist und ein beispielsweise Christopher Street Day eben nicht nur zum abfeiern da sei, sondern in erster Linie Mal dazu, um sich an die Polizeigewalt zurück zu erinnern, wie diese wirklich rohe Gewalt anwandte, um der LGBTQ-Community zu schaden, ist ein berechtigter Vorwurf von ihr.

    Aber meiner Ansicht nach stimmt in ihren Interviews – egal ob in Talk-Shows oder in diversen Zeitungen – das proportionale Verhältnis zwischen ihren Hinweisen wie oberflächlich die LGBTQ-Community tatsächlich ist (ich sag es nochmal das stimmt) und der Anerkennung wem sie ihre jahrzehntelange Karriere zu verdanken hat, nicht mehr.

    Außerdem gab es auch bei ihr eine Zeit, in welcher sie gegen Dieter Bohlen und DSDS (Deutschland sucht den Superstar) herzog, weil es RTL eben nur um eine hohe Einschaltquote ginge und diese nur mit einer Schikane gegen die DSDS-Teilnehmer (m/w/d) zu erreichen sei. Wenn man dann allerdings selbst einige Jahre später als Teil der DSDS-Jury bei RTL unter Vertrag steht, dann sind frühere diesbezügliche Aussagen nicht mehr wirklich glaubhaft.

  4. Ich liebe „Diva“, das Original. Sorry, aber ich bin überhaupt kein Fan von Coversongs. Finde ich irgendwie sehr unkreativ, einfach einen deutschen Text auf eine internationale Komposition zu packen. War in den 1970er-Jahren ganz schlimm.

    Gibt wenige Ausnahmen, bei denen ich sogar das Cover besser fand wie das Original („Ti Amor“ von Howard Carpendale oder auch „Freu Dich bloß nicht zu früh“ von Gitte. Aber diese Version von „Diva“ gefällt mir leider überhaupt nicht.

    • @ Gaby:

      Ich dachte früher als kleines Kind, dass der Song „Africa“ von Ingrid Peters ihr eigener Hit sei, bis ich Jahre später Mal mitbekam, dass dies auch nur ein Coversong ist. 😀

      • Ja, das Original kommt von Rose Laurens, Hammer-Nummer.🙂
        Das Cover von Ingrid Peters ist auch nicht schlecht, aber das Original finde ich besser, hat noch mehr Power.

      • @Gaby:

        Mary Roos, eine Sängerin, die ich persönlich sehr mag und deren Songs ich echt toll finde muss angeblich kurz nachdem Modern Talking „you’re my heart, you’re my soul“ heraus gebracht haben, genau dieses Lied ebenfalls gecovert haben. Angeblich soll das Cover „Ich bin stark nur mit dir“ heißen. Aber dieses Cover ist an mir komplett vorbei gegangen. Davon kriegte ich nichts mit. Gott sei Dank. Denn dieses Cover hätte ich in meiner kindlich / jugendlichen Art wahrscheinlich total bescheuert gefunden. Denn Modern Talking waren damals für mich die Größten. 😀

      • @Timo 1986

        Ja, das stimmt, Mary Roos hat „Your my heart, your my soul“ gecovert. Finde ich den schwächsten Song von Mary Roos, die ich sehr verehre.

        P. S.: Von Modern Talking hatte ich auch 2!! Platten. Mochte ich auch, dazu stehe ich.😀

      • Hier eine kurze witzige Version von „Ich bin stark nur mit dir“ gesungen von Mary Roos mit „Gaststar“ Andy Borg beim „Winterfest der Volksmusik“ vom Februar 2005. Auch wieder eine Silbereisen-Show, aber hier merkt man den Unterschied zwischen den heutigen Silbereisen-Shows und den frühen Anfängen vom Konzept her. Damals war etwas mehr „Entertainment“ und heute ist es eigentlich „nur“ eine reine Musikshow. Kurz zur Info: Die Stars sind damals während ihres Songs Schlittschuh gefahren und eine zweiköpfige Jury -bestehend aus Andy Borg und Stefan Mross- haben Punkte vergeben. Das ganz natürlich alles nur zum Spaß und nicht ernst!

    • Gaby da gibt es noch mehr Beispiele wo das Cover besser oder mindestestens genau so gut ist. Ein Bett im Kornfeld von Jürgen Drews. Das Original kennt kaum einer. Paolas Blue Bayou von Roy Orbison – beides Hits. Juliane Werding hatte sogar zwei Hits die Cover waren. Am Tag als Conny Kramer starb im Original von Joan Baez und Nacht voll Schatten im Original von Mike Oldfield.
      O la Paloma von George Baker Selection wurde von Nina und Mike gecovert und auf deutsch gesungen und mit den Ö la palöma Boys wurde es unlängst nochmal zum Hit.
      Man könnte noch viele Beispiele finden. Cover sind nicht nur schlechte Kopien. Sehr oft werden alte vergessene Songs wieder zu Hits oder gute Songs bekommen ein neues Gewand oder bekannte Melodien neue Texte. Ob es bei Marianne Rosenberg gelungen ist darüber kann man streiten. Ich muss es nicht öfter hören

      • „Ein Bett im Kornfeld“ – das Original von den Bellamy-Brothers gefällt mir viel besser.
        Aber okay, „Am Tag als Conny Kramer starb“ gefällt mir auch wesentlich besser als das Original von Joan Baez. Gehört auch zu den besagten Ausnahmen. Mag Juliane Wedding sowieso sehr gerne.
        Sorry für OT, aber ich liebe manchmal solche Plaudereien.😊

      • Ja da hast du recht, manchmal ist es schön einfach zu plaudern. Und viele Cover sind auch wirklich schlimm. Mir fällt auch noch ein Welthit ein der ein Cover ist. Das ich wie bei Ingrids Africa lange nicht wusste. I will always love you von Whitney Houston ist ein Cover.
        ABBA ist noch ein gutes Beispiel wenn wir von Covern reden. Da gibt es viel gute aber auch viele schlechte Cover

      • Kein Cover, aber dennoch: Ich bin bis heute davon beeindruckt, wie Madonna in „Hung up“ die legendäre Bridge aus „Gimme! Gimme! Gimme!“ bis zum Umfallen gesamplet und da trotzdem ihr ganz eigenes Ding draus gemacht hat, dem bis zur Augenhöhe mit dem Original echt nicht viel fehlt. Aber gut, sie hatte schon immer einen sechsten Sinn für herausragende Produzenten. In dem Fall Stuart Price, der auch als Teil von Zoot Woman einige grandiose Sachen gemacht hat (besonders warm empfohlen: „Saturation“).

  5. Dieser Artikel fühlt sich an, als ob ich mich in eine Synchronschwimmveranstaltung verlaufen hätte … Das ist so gar nicht meine Welt. Ich habe den Artikel trotzdem mal überflogen, weil man ja nie weiß, wann man das gewonnene Wissen mal brauchen kann. 😎🤓

    • Eben, stell Dir mal vor, Du wirst zu einem Quiz eingeladen, da kommen ja manchmal die kuriosesten Fragen. Und schon kann man glänzen.😀🤓

    • Also da guck ich lieber Synchronschwimmen, Eiskunstlauf oder Frauenfußball als Motorradrennen. Ist alles wohl Ansichtssache 😅

      • Und für mich sind Sportübertragungen so relevant und interessant wie das berüchtigte umgekippte Fahrrad in China, also gar nicht.

      • Korrektur: Ich bin nicht so der Fußballfan, aber bisher habe ich mir bei WM und EM zumindest die Spiele der Nationalmannschaft angeschaut,aber diese WM werde ich komplett boykottieren!!

    • #Team Turmspringen bei den Summer Games
      (natürlich nur der Akrobatik und nicht der *hust* Ästhetik wegen).

      Zu Marianne Rosenberg: Es gibt wohl Fans von alten Teebeuteln mit doppelten Aufguss. Musikalisch war das nie mein Ding. Ihre Lebensgeschichte mit den Brüchen und der nicht einfachen Kindheit war aber interessant.

  6. Es gibt aber auch den umgekehrten Fall. Das deutsche Schlager gecovert werden.
    Ein schönes Beispiel, das ich erst unlängst gefunden habe :

  7. Dass sich die meisten Kommentare NICHT auf die eigentlich besprochene neue CD von Marianne Rosenberg beziehen, spricht Bände.

    So gerne ich La Rosenberg mag/mochte:

    die Covers sind ja unerträglich mit Plastikarrangements zugekleistert, ich hab es kaum geschafft, die Playlist durchzuhören und werde das sicher kein zweites Mal tun, Sorry Marianndl…

  8. Huch, kann es sein, dass hier noch niemand gefordert hat, Marianne Rosenberg endlich direkt für den ESC zu nominieren? Dann fang ich mal an: Marianne 2023! 🙂 Ich bin zwar auch alles andere als ein bedingungsloser Fan und ihre Bühnenpräsenz ist doch eher unterkühlt, aber irgendwie fänd ich’s klasse. Es würde zwar wahrscheinlich auch kein besseres Ergebnis rausspringen als seinerzeit bei Engelbert oder Bonnie Tyler, aber so what?

  9. Falls du es noch nicht mitgekriegt hast, Marianne ist am ESC nicht interessiert.

    Übrigens mir gefällt das neue Album gut.

  10. Nichts gegen Marianne Rosenberg, die in Laufe ihrer Karriere zweifelsohne großartige Hits hatte und tolle Alben abgeliefert hat – aber ihr letztes Album und leider auch das neue Werk finde ich offen gesagt ziemlich grottig.

    Das hat so gar nicht mehr das Niveau von z.B. „Luna“, „Himmlisch“ oder „Im Regenrhythmus“, wo Marianne auch mal mit Chanson-, Dance- oder Ethnosounds experimentiert hat und die textlich auch ambitionierter waren.

    Oben genannte Album waren leider (zu unrecht) Flops, aber als Konsequenz allen Anspruch über Bord zu werfen und nur noch den Silbereisen-Show-konformen 0815-Telamo-Stampfsound zu machen ist doch auch nicht das Wahre.

    Find ihre Stimme auf den neuen Songs auch kaum anhörbar – dünn, nasal und mit Effekten überfrachtet, hört sich furchtbar an. Da wäre weniger mehr gewesen.

  11. Die Coverversion von DIVA ist leider langweilig. Das Original ist unerreicbar.Das ganze Album enttäuschend, ausser das Lied von Rio Reiser. Die neuen Versionen von Stark genug und Herz aus Glas sind auch keine Verbesserung. Aber das Cover von Dont leave me this way ist unerträglich. Schade, wo MR so gute Alben in den 8oer und 90 ern gemacht hat.

  12. Dass Marianne Rosenberg so tut, als ob die Plastikarrangements der heutigen 20er-Jahre den Perlen aus den 70er-Jahren – ich sag‘ nur Philly-Sound – auf Deutsch das Wasser reichen können, ist schon lustig. Zumal sie ja selbst in den 70er-Jahren den Philly-Sound in deutschen Coverversionen dem deutschen hitparadengestählten Zuschauer nähergebracht hat wie sonst niemand, ist schon eine besondere Art der Selbstreferenz – oder auch Ironie.

    Die heutige Schlagermusik, oder auch Ohrenpest oder Müll wie ich sie gerne nenne, entwürdigt somit eine der Ikonen der deutschen Schlagerszene mit aktiver Beihilfe der Akteurin.
    Wie gesagt, lustig.

    Dennoch unerträglich und unhörbar diese neue Platte. Da bleibe ich doch lieber bei den Marianne-Platten aus den 70ern, das war wenigstens noch Musik😉, mit vielen Geigen, Rhythmus & Groove sowie Melodien, die auch nach 50 Jahren noch zünden.

    • Hast Du eigentlich je etwas Positives zu sagen? Es muss furchtbar sein, nichts zu mögen.

      • Doch, hat er oder sie: „Da bleibe ich doch lieber bei den Marianne-Platten aus den 70ern, das war wenigstens noch Musik, mit vielen Geigen, Rhythmus & Groove sowie Melodien, die auch nach 50 Jahren noch zünden. “
        Also, für cars10 Verhältnisse ist das schon so etwas wie ein Kompliment.🙂

      • Gaby – lach, das hatte ich tatsächlich übersehen.

  13. Etwas Off-Topic, aber wenn es schon um Cover-Versionen geht: Ich habe kürzlich entdeckt, dass Lena Valaitis 2013 tatsächlich „Drip Drop“ gecovert hat. Finde ich total schräg, vor allem, weil ich bei der Musik direkt Safuras Hochleistungschoreographie vor Augen habe und Lenas sagen wir mal altersgerechte Performance dazu schon einen extremen Kontrast bildet. Und der Text erst 😀 („Alle Wege der Lust, hinauf und hinab, geh‘ ich zu Ende…“)
    ich möchte gerne mal wissen, wie sie ausgerechnet an den Song geraten ist 😀

    • Lieber floppy1992: Den Begriff „Drip Drop“ und das Attribut „Ü70 altersgerecht“ sind in Kombination eine ganz ganz fiese Humorfalle von dir! Gerade, wenn es um den femininen Nässeschutz geht, soll man keine Witze machen! Pfui! 😉

    • Also ich kannte diese Version und finde sie ungewöhnlich aber sehr gut. Komisch, sobald eine Sängerin mutig genug ist die ausgetrampelten musikalischen Pfade zu verlassen ist es auch wieder nicht recht.

      • Geschmäcker sind verschieden. Ich habe ja grundsätzlich nichts dagegen, sondern finde einfach das Gesamtkunstwerk irgendwie skurril.
        Und so wahnsinnig unausgetrampelt sind die Pfade, die Lena hier hinauf und hinab bis zum Ende beschreitet eigentlich auch nicht. Es bleibt halt ein netter, schwedischer Pop-Schlager.

  14. Diana Ross, Gloria Gaynor und Grace Jones hingen ganz sicher nicht im „Jugendzimmer“ von Marianne Rosenberg. Als die ihre Blütezeiten in den 70ern hatten, war sie ja selbst schon ein etablierter Star. Bei ihr hing doch vorher Mr. Paul McCartney.

  15. „Jedes Mal, wenn du ins Flugzeug steigst
    Hör‘ ich „Everything I do“
    Und Bryan Adams singt den ganzen Schmerz (hier ist eine Silbe zu viel! Sie singt Bry’n Adams)
    Er weiß, Facetime tut uns nicht gut“

    oder

    „Viva Madonna, Viva Jane Fonda“

    Viel mehr muss man dazu wohl nicht sagen. Ich mag Marianne seit Ende der 80er und hab sie mehrmals live gesehen. Aber die Texte des aktuellen Albums?! OMG! Entweder musste es sehr schnell gehen oder sie hat wirklich jeglichen Anspruch über Board geworfen. Oder wird sie vielleicht erpresst oder als Geisel gehalten?

  16. Ich war immer ein riesiger Rosenberg-Fan… bin mit ihr „groß“ geworden und möchte behaupten, alle ihre Platten/CD‘s zu kennen. Allerdings muss ich feststellen, dass die letzten Veröffentlichungen mir mehr und mehr auf den Magen schlagen und sich eine riesige Enttäuschung breit macht : Waren die Texte schon früher schwer verzeihlich, kann man sich das neueste Machwerk nicht mehr anhören. Die gute Marianne hat Ohren und wird doch wissen was sie da singt. Ich bin fassungslos! Schade, sehr schade, da demontiert sich eine Schlagerikone- aus welchen Gründen auch immer. 🙁

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