
Im Nachgang des teilweise kontroversen Eurovision Song Contest 2024 hat die slowenische öffentlich-rechtliche Rundfunkanstalt Radiotelevizija Slovenija (RTV SLO) jetzt einen Fragenkatalog an die European Broadcasting Union (EBU) geschickt. Das schreiben deckt eine breite Palette an Themen ab von der Disqualifikation von Joost Klein aus den Niederlanden über das Online- und „Rest of the World“-Voting bis hin zu den Mitgestaltungsmöglichkeiten der am ESC teilnehmenden Rundfunkanstalten.
Im Hinblick auf die einzelnen Themen ist das veröffentlichte Statement nicht wirklich aussagekräftig, da RTV SLO hier nicht in die Tiefe geht oder gar Argumente anführt, sondern erstmal hauptsächlich nur Oberthemen benennt. Einzige Ausnahme ist das Thema Televoting. Hier gibt es bei RTV SLO wohl Fragezeichen im Hinblick auf die hohe Zahl der absolut abgegebenen Stimmen, vor allem über das mittlerweile in Slowenien ebenfalls mögliche Online-Voting. Der slowenische Rundfunk scheint der Ansicht zu sein, dass überproportional viele Stimmen über das Online-Voting abgegeben wurden und die Anzahl der insgesamt abgegebenen Stimmen dadurch signifikant höher war als in den vergangenen Jahren. Hier verlangt RTV SLO eine genaue Aufschlüsslung der Zahlen.
Im ESC-Finale hat Slowenien folgenden Ländern Punkte im Televoting gegeben:
- 12 Punkte: Kroatien
- 10 Punkte: Israel
- 8 Punkte: Ukraine
- 7 Punkte: Frankreich
- 6 Punkte: Zypern
- 5 Punkte: Serbien
- 4 Punkte: Schweiz
- 3 Punkte: Italien
- 2 Punkte: Irland
- Ein Punkt: Schweden
Ansonsten zeigt die Fülle der Themen aber vor allem, dass es der EBU, der zuständigen Reference Group und dem verantwortlichen schwedischen Sender SVT in diesem Jahr wohl nicht gelungen ist, die teilnehmenden Rundfunkanstalten mit ausreichenden Informationen zu versorgen und ihnen das Gefühl zu geben, in alle maßgeblichen Prozesse und Entscheidungen eingebunden zu sein. Das macht RTV SLO am Ende der Mitteilung auch selbst explizit deutlich.
Hier ist die komplette Presseinformation im Wortlaut:
„Nach der diesjährigen ESC-Woche hat Televiziji Slovenija, das sich traditionell um das ESC-Projekt kümmert, einige der dringendsten Fragen gesammelt, die sich aus der diesjährigen Veranstaltung und den damit verbundenen Veranstaltungen ergeben.
Wir betonen, dass die Auswahl für den Eurovision Song Contest ein äußerst wichtiges Projekt für Televiziji Slovenija und Slowenien ist, dass es sich um eine Veranstaltung mit außergewöhnlicher Resonanz in unserem Land und bei unseren Musiker*innen handelt und dass RTV Slowenien gerne ein Teil davon ist. Deshalb fordert Televizija Slovenija nach der diesjährigen polemischen Eurovisionswoche konkrete Antworten auf die drängendsten Fragen der EBU-Verantwortlichen und möchte gleichzeitig mit diesen Fragen eine breitere Diskussion über die Zukunft und Entwicklung des Eurovision Song Contest anstoßen, der, wie bereits erwähnt, dieses Jahr leider von vielen polemischen Diskussionen geprägt war.
Televizija Slovenija bittet daher die EBU um Daten über die Abstimmung des slowenischen Publikums, nicht nur um die Anzahl der Stimmen, sondern um genaue Daten darüber, wie das slowenische Publikum abgestimmt hat. Das Gesamtergebnis lässt einige Zweifel aufkommen, insbesondere die große Zahl „neuer“ Online-Wähler, die es zuvor noch nicht gab.
Televizija Slovenija fordert von der EBU unter anderem genauere Erläuterungen zum Ausschluss der Niederlande; Berichte einiger Medien, dass technische Mittel eingesetzt wurden, um das eigentliche Klangbild des Geschehens im Saal zu ersetzen (Anm.: hier geht es um möglicherweise eingespielten Applaus bzw. gefilterte Buh-Rufe); zum Verbot der EU-Flagge; über den möglichen Einfluss des Sponsors auf den Inhalt der Veranstaltung…
Televizija Slovenija fordert die Gremien der EBU auf, die Einführung des „Rest of the World“-Votings zu diskutieren. Was bedeutet es und warum sollten Bürger*innen aus Ländern, die nicht am Eurovision Song Contest teilnehmen, Einfluss auf den Ausgang des Wettbewerbs haben?
Nicht zuletzt fordert Televizija Slovenija auch dazu auf, darüber nachzudenken, wie die Meinung der EBU-Mitglieder effektiver in die Planung sowie bei wichtigen Entscheidungen einbezogen werden kann und wie man ein demokratischeres Entscheidungssystem aufbaut.“
Die EBU hat sich bislang nicht zu dem Schreiben von RTV SLO geäußert. Dafür haben aber Rundfunkanstalten aus anderen Ländern angekündigt, sich ebenfalls mit ähnlichen Fragen an die EBU zu wenden bzw. bereits gewendet zu haben.
Was glaubt Ihr, spricht RTV SLO hier wichtige Punkte an? Wie könnte zukünftig eine breitere Einbeziehung der teilnehmenden und vor allem auch der kleineren Rundfunkanstalten sichergestellt werden? Schreibt uns Eure Meinung gerne in die Kommentare.
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Also ich finde es richtig und wichtig, was das Slowenische Fernseher hier verlangt bzw. das sie Fragen stellen und Veränderungen anstreben.
Auch die Punkte mit den ROTW Voting und die Disqualifikation von Joost Klein sind berechtigte Fragen.
Irgendjemand muss ja mal versuchen, die EBU in Richtung Transparenz zu schubsen.
Anscheinend scheint die slowenische Rundfunkanstalt nicht mit der Kommunikation durch die EBU zufrieden zu sein. Gut, diesen Punkt kann ich durchaus nachvollziehen. Die Kommunikation seitens der EBU war zumindest fragwürdig. Ich erinnere zum Beispiel daran, dass nach der Disqualifikation von Joost direkt im Internet das Gerücht verbreitet wurde, dass Israel der Grund dafür sei. Die EBU hat dies wiederum erst viel zu spät dementiert. Das Kind ist zu dem Zeitpunkt bereits (leider) in den Brunnen gefallen.
Es ist durchaus interessant zu erfahren, welche Informationen die teilnehmenden Rundfunkanstalten nicht erhalten.
Für mich wirkt dies aber leider wie eine kleine Verschwörungstheorie. Anscheinend scheint man nicht mit dem Ergebnis des Televotings zufrieden zu sein. Ich kann an dieser Stelle selbstverständlich keine belastbaren Argumente liefern, aber das der ESC über Plattformen wie z. B. TikTok massig neues Publikum generiert, liegt auf der Hand.
Mehr Informationen zum Ausschluss der Niederlande würden sich wohl viele Menschen wünschen.
Den Einsatz von technischen Hilfsmitteln, um Buh-Rufe rauszufiltern, finde ich völlig okay. Letztlich kamen die Buh-Rufe gegen Eden Golan nicht durch etwa schlechten Gesang zustande, sondern einfach durch Israel-Hass, der sich da beim Publikum entladen hat. Wichtig und richtig, wenn man da mit Technik entgegengesteuert hat.
Die EU-Flagge würde ich in Zukunft wohl erlauben, aber allgemein kann ich verstehen, dass die EBU eine strikte Flaggenpolitik verfolgt. Wo fängt man an und wo hört man auf?
Den Verweis auf den Sponsor Moroccanoil halte ich ebenso wieder für eine kleine Verschwörungstheorie. Ich persönlich zumindest kann da keinen Zusammenhang zum Inhalt der Veranstaltung herstellen.
Diesen Punkt kann ich wenig nachvollziehen. Schließlich haben die Ergebnisse des „Rest of the World“-Votings kaum Einfluss auf das Endergebnis des ESC. Zusätzlich ist das für die EBU eine weitere naheliegende Möglichkeit, Geld zu verdienen.
Naja das herasufiltern der Buh rufe und einspielen von applaus hilf nur keinen. Die Künstler hören es ja trotzdem. In worst case kann man der EBU dann einfach manipulation vorwerfen. Indem sie versuchen eine heile Welt vorzuspielen obwohl jeder mitbekommen sollte, dass es nur eine farce ist.
Zumal gerade das Buhen dieses Jahr wohl einen Konträren effeckt gehabt haben wird.
Ich finde, dass es auch darum geht, den Fernsehzuschauern eine neutrale Vorstellung von jedem Beitrag zu garantieren.
Das geht aber nicht, wenn man einen Beitrag nur aus dem Grund ausbuht, weil man das Land per se veracht. Daher ist der Einsatz von Anti-Buh-Technologie meiner Auffassung nach gerechtfertigt.
Das ist doch unsinn und das sollte man auch bei all seinen „Die arme Eden“ merken. (Den neutral wurde sie sowieso nicht mehr bewertet und das buhen musste sie auch ertragen.)
Wodurch soll den ein Neutraler effeckt entstehen wenn man die reaktion der Halle ausblendet? So verdreht man die realität und erzeugt teilweiße einfach ein positive Bild das so nicht gegeben ist.
Ich erinnere mal an Jahren wo Beiträge komplett abgefeiert wurden die dann 0 Beim Publikum hatten. Nun könnte man den aluhut aufsetzen und behaupten. Vielleicht wurden die garnicht wirklich gefeiert.
Dann könnte man sich lieber das Publikum ganz sparen. (Wie man es dieses Jahr hätte machen sollen) Dann hättest du deine Neutralität und könntes auch noch Geld sparen.
Genau. Dann müsste man alternativ das Publikum allgemein stummschalten bei allen Beiträgen.
Ich halte es für unfair, wenn eine Künstlerin wegen ihrer Herkunft ausgebuht wird.
Nun aber das ist halt die Realität. Was bringt es das mit Zukerguss zu übergießen? Außer so zu tun als wäre alles heile Welt beim ESC.
Das ist einfach nur heuchlerisch.
Anstatt etwas gegen die Umstände zu tun. Tut man so als existieren sie nicht.
Diese ganze heuchlerei ist doch nur dafür da so zu tun als wäre man nicht politisch obwohl das der ESC eindeutig ist.
Du postulierst Dinge die so nicht zutreffend ist. Der entsprechende Beitrag wurde nicht pauschal seiner Herkunft wegen kritisiert.
Einige allgemeine Hintergründe dazu kann man unter anderem hier entnehmen.
Spiegel: Israel überarbeitet Text seines ESC-Beitrags
Eine besondere Aufmerksamkeit sollte man auch dem letzen Absatz schenken.
Hier bekundet die EBU letztendlich, dass die Situation in dem Land und die Handlungsweisen seiner Regierung problematisch sind, wischt aber die Bedenken mit der Argumentation bei Seite, dass keine Regierungen gegeneinander antreten.
Das wurde insofern kritisch aufgenommen, als dass diese Argumentation bei Belarus oder auch Russland keine Gültigkeit zu scheinen hat und die Regierungen sowie ihre Handlungsweisen dann selektiv doch sehr zentral sind.
Zumal dem Beitrag Israels explizit politische Motive bescheinigt wurden, dass der Text daraufhin überarbeitet wurde.
Haltbar ist das so nicht und könnte berechtigt als Willkür aufgefasst werden.
Fazit:
Die EBU täte gut daran das Projekt ESC für bessere Zeiten auf Eis zulegen.
Österreich hatte damals schon in Wien sehr ausgiebig mit Fake-Applaus und Fake-Jubel gearbeitet – und auch Buh-Rufe gegen Russland herausgefiltert. Man hörte damals ziemlich deutlich, das da nicht alles echt war. Interessant ist eher, dass es danach fast zehn Jahre lang kein Thema mehr war. Ev. hat man es einfach auch nicht bemerkt…..
Das ist eben die ekelhafte, antisemitische Verlogenheit. Der ESC 2015 hörte sich teilweise an wie eine schlechte Sitcom, aber da hat das niemanden gestört.
Im Grunde klingt das ja fast nach einer Argumentation, sich vom ESC zu entfernen. Da werden ja bunt alle Themen herausgeholt, die irgendwie mal von jemandem kritisch kommentiert wurden.
Zu Joost hat die EBU ja verantwortungsvoll kommuniziert (nicht schnell oder mit genauen Namen, aber den Fall grundsätzlich erläuternd). Zur EU-Flagge sollte jeder mitbekommen haben, dass man die vergessen hat und bereits Besserung gelobt hat. Das Thema der unterdrückten Buh-Rufe gibt es ja wie von einigen berichtet seit 10 Jahren. Das RotW-Voting gab es auch im 2. Jahr.
Das diese Themen gerade jetzt öffentlich angesprochen werden klingt für mich nach einer Generalkritik, die irgendetwas anderes erreichen will.
Waren das eigene Televotingergebnis anders als vom Sender erhofft? Versucht der Sender seine Teilnahmegebühren zu drücken oder einen eigenen Rückzug zu begründen?
Ich kann mir ehrlicherweise nicht vorstellen, dass die genannten Themen nicht auch auf diskreterem Wege diskutiert werden könnten. Hier geht es definitiv um eine öffentliche Kritik, weniger um eine wirkliche Lösungsfindung.
Falls die EBU aber wirklich so diskussionsfaul sein sollte, dass der Sender an solch einer öffentlichen Kritik nicht vorbei käme, hätte die EBU es sich aber auch selbst zuzuschreiben.
Vielleicht sollte man nochmal bei Frank-Dieter Freiling vom ZDF nachhören, wie er es während seiner Zeit als Leiter der Reference Group hinbekommen hat, Themen nicht so hochkochen zu lassen. Unter seinem Nachfolger scheint das ja offenbar nicht so gut zu laufen.
Die Televoting-Frage ist wichtig. Man kennt die Einschaltquoten, weiß ungefähr wie viele Stimmen eingehen und dieses Jahr ist alles anders. Man möchte sicher gehen, dass alles sauber abgelaufen ist, kann sich kein weiteres Skandal leisten. (Davon gab es bereits viele in den letzten Jahren.)
Sehe auch: https://www.dw.com/de/slowenien-stunde-null-im-%C3%B6ffentlich-rechtlichen-rundfunk/a-66201114
Danke für den Kontext.
Ich glaube zwar, dass die (weiter unten benannte) Israel-Kritik in Slowenien die Haupttriebfeder für die öffentliche Kritik an der EBU sein dürfte. Aber ich hoffe einfach mal, dass die Motive doch nicht so politisch sind, wie ich es gerade glaube.
Die Motive sind eher Inland-politisch. Mit den unterliegenden Daten kann RTV Slovenija nachweisen, dass alles stimmt und somit alle Kritik (‚Komplot! Manipuliert!‘) wiederlegen.
Ich weiß ja, wofür Dein Nick hier steht, aber mein erster Gedanke ist immer „Marko im Suff“ 😜😘
Das ist doch ein Kompliment für dein Gehirn oder? Frei assozieren macht immer Spaß.
mSuF : mit Semi und Finale 🙂
Das mit den Online voting finde ich durchaus einen Interessanten Punkt. Denn das würde ja nahelegen das dieses Jahr deutlich mehr abgestimmt haben wie sonst. In wie weit das wirklich neue fans sind oder Leute die nur mal kurz ihre Protest votes abgegeben haben ist für mich durchaus interessant.
In Positiven Fall würde das ja heißen das ultra viele junge fans dieses Jahr zugeschaut haben.
RTV SLO wird – und das klingt im Artikel ja auch an – nur den Anfang der Diskussion markieren. Dies zeigt auch, dass die doch extrem von Diplomatie und Marketingfloskeln geprägte Kommunikation der EBU an ihre Grenzen stößt und stattdessen klare Kante geboten zu sein scheint.
Ich finde die EBU bzw. Once (so heißt „Digame“ seit kurzem), sollten den Länder mehrere Daten offen legen als wie öffentlich gemacht werden. Einfach damit die Länder/Sender auch mehr „vertrauen“ haben. Dies könnte eben die genaue Anzahl von abstimmenden Personen im Televoting sein und wie viele Personen in einem Land für welches Land gevotet haben. Insofern stimme ich RTV SLO hierbei zu.
Beim JuniorESC könnte man den Ländern, falls dies nicht bereits geschieht, auch mitteilen, wie welches Land im Online-Voting abgestimmt hat. Im Gegensatz zum ESC ist dies beim JESC nämlich nicht -zumidnest öffentlich- einsehbar.
Was ich aber nicht verstehe ist, weshalb RTV SLO jetzt die Thematik Joost Klein heraus holt. Es ist doch alles wichtige gesagt, dass er sich wohl straffällig (ja auch Sachbeschädigung ist eine Straftat) verhalten hat und deswegen die Polizei ermittelt hat und dies dann an die Staatsanwaltschaft übergeben worden ist. Was gibt es hier für RTV SLO nicht zu verstehen?
Was gibt es hier für RTV SLO nicht zu verstehen?
Radio Televiziji Slovenija war nicht beteiligt an der Disqualifikations-Entscheidung, daher möchte man alles haarklein wissen.
Natürlich waren sie nicht beteiligt. Warum auch? Man käme ja zu gar nix mehr, wenn man ständig jede Milchkanne in Europa fragen müsste, ob man denn so oder so handeln dürfe. Irgendwer muss Entscheidungen treffen und in dem Fall war das eben die EBU Reference Group.Dafür gibt es sie ja auch, wie insbesondere Frau Molk aus Slowenien weiß, die dort lange mitwirkte.
Das slowenische Fernsehen macht sich mit diesem infamen Fragenkatalog zum Steigbügelhalter eines straffällig gewordenen Niederländers, der den ESC nachhaltig beschmutzt hat. Eine Schande ist das.
Im schlimmsten Fall wird ihm eine Straftat vorgeworfen. Ob er schuldig ist sollten besser die Gerichte entscheiden.
Davon mal abgesehen hat der Sender ja nur u.a. nach Joost gefragt – der ist ja nur ein Thema von vielen.
Man sollte den Strafenkatalog um ESC-bezogene Maßnahmen erweitern: z. B. das Lied darf nur noch 2 Minuten lang sein; Disqualifikation von der Flaggenparade.
Oder:
Ein Teilnehmerland muss unter dem Namen eines anderen ähnlich klingenden Landes antreten, z.B. Island / Irland.
Ich finde dieses Statement sehr schwierig. Grundsätzlich, weil ich nicht finde, dass man diese Diskussionen in der Öffentlichkeit ausbreiten sollte, aber auch inhaltlich.
Den Punkt mit dem Online-Voting ist komplett gaga. Natürlich gibt es eine „große Zahl neuer Online-Wähler“; es gab ja auch zum allersten Mal ein Online-Voting in Slowenien, dementsprechend sind alle Online-Abstimmenden neu. Ob das jetzt ungewöhnlich viele waren, kann man auch nicht sagen, weil es schlicht keinen Vergleich gibt. Zudem hat RTVSLO die Online-Abstimmung freiwillig eingeführt, niemand hat sie dazu gezwungen. Ich verstehe auch überhaupt nicht, was das Problem mit dem RotW-Voting sein soll.
Das mit der Ausblendung von Buhrufen/Fake-Applaus haben ja schon mehrere Sender moniert, da kann man tatsächlich Argumente dafür und dagegen finden. Es war aber auch nicht das erste Mal, dass der Sound aus dem Publikum „verfälscht“ wurde (ich erinnere mich da an umfangreiche Diskussionen 2015). Den Passus zum Sponsor halte ich für extrem problematisch. Die (Online-)Diskussion um Moroccanoil, um das es ja wohl geht, hat für meine Begriffe stark antisemitische Züge. Dem sollte ein Sender keine Glaubwürdigkeit verleihen.
Die Forderung nach einem „demokratischeren Entscheidungssystem“ unterstütze ich grundsätzlich. Man hat teilweise den Eindruck, dass die Reference Group ihrer Aufgabe, die Meinung der Sender zu vertreten, nicht immer nachkommt.
Sehe ich ähnlich.
Danke für den Hinweis auf Moroccanoil, hatte diesen Bezug überhaupt nicht auf dem Plan.
Ich glaube das Problem ist hier nicht die Branche (Öl – wohlgemerkt kein Benzin, sondern Pflegeprodukte), sondern der Sitz des Unternehmens (Israel).
Entweder das ist Satire oder man kriegt hier mal wieder die Tür nicht zu…
Wenn es Satire ist, dann müssten der gute Ephraim Kishon und Loriot im Grabe rotieren.
„queere Klimagerechtigkeit“ ?
Es wundert mich etwas, dass es jetzt plötzlich Beschwerden wegen dem Fakeapplaus gibt. Dieser künstliche Applaus wurde erstmals 2015 in Wien eingeführt. Und kam in den letzten 9 Jahren immer wieder zum Einsatz.
Na ja, traurig, dass es überhaupt nötig ist, diesen Applaus einzublenden. Gäbe es im Publikum nur Menschen mit Anstand, die nicht die Künstler:innen einfach ausbuhen, bräuchte man keinen „Fakeapplaus.“
Unanständig wäre gewesen, auf heile Welt zu machen.
Unanständig wäre gewesen, sich zum Werkzeug des islamistischen Terrors zu machen und jüdische Künstler aufgrund ihrer Herkunft auszubuhen, während die eigene Lebensweise von islamistischem Terror bedroht und verachtet wird. Ach so. Hupsi. Genau das haben ja viele Fans getan.
Wo waren eigentlich die Pfiffe bei Tali? Hatte ja die gleiche Herkunft und jüdische Identität wie Eden Golan.
Wäre schön, wenn sich der Sender schon so äussert, auch konkrete Anhaltspunkte zu liefern. Das Statement ist in sich überhaupt nicht schlüssig oder stringent.
Es werden ja lauter B-Kategorie Argumente angeführt, so dass man im Subtext zu lesen meint, mit der Teilnahme Israels nicht zufrieden zu sein (welches evtl. Profiteur des RoW-Votings gewesen sei oder der gefilterten Zuschauerreaktion). Die Kritik an der Hallenakustik ist jedenfalls 10 Jahre zu spät.
Und zum Thema effiziente Planung mit Meinung der EBU-Mitglieder – viel Erfolg. Das führt doch unweigerlich zur beliebigen Anpassung der Regularien nach Mehrheitsbeschluß und gegenseitiges Blockieren. Effizienz ist was anderes.
Das Monieren des Sponsors erhärtet diesen Eindruck bei mir. Damit gleitet der Sender beinahe in eine wohlbekannte Verschwörungstheorie ab.
Ja, als ich das bei Anmey gelesen habe, wurde mir das auch noch klarer.
Ich hab jetzt nach Deinem Kommentar kurz gegoogelt; mir war gar nicht bewusst, dass die slowenische Regierung sich extrem israelkritisch positioniert hat. Vor dem Hintergrund versteht man, woher so ein Statement kommt.
Danke für die Hintergrundinfos zu Slowenien und dem Sponsor (an dich und Jorge).
Das rückt natürlich das ganze Statement noch einmal in ein (unschöneres) Licht.
Wobei man natürlich Sender und Regierung nicht immer gleichsetzen kann. Die EBU ist ein Verband der Nicht-Privaten Sender, das sind zum Teil recht unabhänge ÖR-Anstalten aber auch knallharte Staatssender.
In der Slowakei will die populistische „linke“ Regierung gerade den ÖRR abwickeln um einen Staatssender zu gründen. Das hat Netanjahu ja in israel auch versucht, hat es aber nicht ganz geschafft. Aber zumindest stark geschwächt hat er den regierungskritischen Sender.(siehe auch die Kritik von Feddersen)
Das witzigste Modell hat Frankreich, da hat die Regierung beim 1. Programm das Sagen, und die Opposition beim zweiten. Wäre mal eine Aufgabe, die Unabhängigkeit der Sender in der EBU zu prüfen.
Die Slowenin Misa Molk trötete ja als ehemaliges Mitglied der Reference Group vor wenigen Tagen in einer slowenischen Talkshow in ein ganz ähnliches Horn und verstieg sich zu der Meinung, man habe Kriegsverbrechen durch Musik glorifiziert und man hätte Israel ausschließen oder den ESC absagen sollen. Ich erwarte da von einem ehemaligen Mitglied der Reference Group ehrlich gesagt, dass man weiß, warum ein Land beim ESC teilnehmen darf und wie es sich da genau verhält und dass man den ESC nicht einfach so absagen kann ohne auf Millionen von Kosten sitzenzubleiben.
Ansonsten greift dieses von niemandem unterschriebene Schreiben lediglich auf, was man sich in der Fanbubble zusammenschwurbelt. Und ja: Es ist ohne Umschweife natürlich antisemitisch, wenn man zum Erfolg des israelischen Beitrags beim Televoting raunt, dass betrogen wurde oder dass der israelische Sponsor damit etwas zu tun haben könnte. Der betrügende Jude ist ein mehrere Jahrhunderte altes antisemitisches Vorurteil, das eigentlich so bekannt sein sollte, dass sich da keine halbwegs gebildete Person mit abgeben sollte.
Auch spannend: Solange der russischen Diktatur die Buhrufe bzgl. ihrer faschistoiden LGBT-Politik erspart wurden, war komischerweise überall in Europa alles ganz wunderbar und ich kann mich an keine einzige Delegation erinnern, die da den Mund aufmachte, obwohl es insbesondere beim ESC 2015 massiv zum Einsatz kam und streckenweise sehr lächerlich wirkte. Wenn der Antisemiten-Mob nicht zu hören ist, wird es kompliziert. Soso.
Und im letzten Jahr hat man in Slowenien bzgl. der Rest-of-the-World-Jury gepennt oder hat das nicht mitbekommen oder warum holt man das jetzt auch noch raus? Irgendwie alles eher peinlich für RTVSLO.
Ich fand die Buhrufe 2024 absolut widerlich, aber ich habe mich auch über die Buhrufe 2014 und 2015 gegen die russischen Sängerinnen geärgert. Du scheinst es bei Letzteren anders zu sehen und es nicht grundsätzlich schlimm zu finden, wenn ein Teilnehmer oder eine Teilnehmerin ausgebuht wird. Wenn Du mit der Motivation fürs Buhen einverstanden bist, dann ist’s also ok oder sogar unterstützenswert?
2024 war mit dem ganzen sonstigen Hintergrund, den Demonstrationen, dem Polizeischutz, dem Eingesperrt-Sein im Hotelzimmer etc. für Eden Golan aber sicher nochmal eine ganze Stufe traumatischer als für die Interpretinnen damals. Und natürlich hast Du mit Deinem Hauptpunkt recht: Wenn’s gegen Israel geht, werden von so Vielen gleich ganz andere Maßstäbe angelegt als bei anderen Ländern.
Es gab in Malmö nur eine slowenische und keine slowakische Delegation lol
Schade, die größten Geldgeber sollten Fragen an die EBU stellen und auf mehr Transparenz etc. pochen. Nur dann kommt die Bürokratie vielleicht mal zu Potte.
Ob der ESC wirklich unpolitisch ist oder überhaupt sein kann, darüber sollte auch nachgedacht werden. Bzw. wie das zukünftig kommuniziert oder umgesetzt werden soll,
(Auch nach der Einschätzung einiger Blogger von ESC Kompakt besteht Verbesserungsbedarf. Das Team von eurovision.de sieht es vermutlich ähnlich.)
Hauptsache, Frankreich schickt noch mal den Habibi. Um Nizza 2026 gäb‘s sicher keine Kontroverse.
Also von mir nicht. 😀
Obwohl, wenn ich genauer darüber nachdenke, dann gäbe es über Neapel 2026 bestimmt auch keine Kontroverse, sofern Annalisa hoffentlich am Festival di Sanremo 2025 teilnimmt, dieses gewinnen sollte, am ESC 2025 in Zürich teilnimmt und dabei als souveräne ESC-Siegerin hervorginge. 😀
Würd mich freuen.
Frag mich nur ob Slimane sich das selber nochmal antun würde. Da scheint ja auch nicht alles so super im Hintergrund gelaufen zu sein. Irgendwo gelesen, dass er sich beschwert hatte (Nrj fance glaub), dass im Vorfeld nicht gross auf seine gesundheitlichen Belange eingegangen wurde.
Er war ja auch sehr Emotional nach dem Finale. Da kam glaube viel auf einmal. Emotionen über seiner super 4. Platz aber man hat auch gemerkt wie der Druck so langsam abgefallen ist.
Ein sehr interessantes und wirklich sehr gut gemachtes Video zum Voting
Ich kenne die Strukturen, Gremien und Organe der EBU nicht genau, aber Slowenien hat doch sicherlich als Mitglied der EBU auch die Möglichkeit sich über Entscheidungen direkt informieren zu können. Dafür gibt es doch beim slowenischen TV-Sender hoffentlich zuständige Personen. Teilweise sind einige der angesprochenen „Sorgen“ ja bereits älterer Art, warum jetzt so geballt?
Unabhängig davon sollte es bei der EBU wohl ein mehr an Kommunikation und Transparenz geben, da sind ja wohl auch alle Mitgliedsstaaten gefragt.
Das liest sich alles so, als ob die EBU dringend Nachhilfe bei Transparenz und Kommunikation benötigt – vielleicht gibt es ja schon Anzeichen bei etlichen Ländern, daß mit zweierlei Maß gemessen bzw. kommuniziert wird.
Die Veränderungen, die in den letzten Jahren eingeführt wurden, wurden sicherlich der Reference Group zum Abnicken vorgelegt, aber da sind nicht alle Länder vertreten, so weit ich weiß.
Man könnte also durchaus auf die Idee kommen, daß es beim ESC eine Zweiklassengesellschaft gibt. Und jetzt auch noch das dritte Jahr in Folge, daß der Sieger, nun ja, gewünscht war, da käme ich auch ins Grübeln😉.
EBU goes FIFA goes IOC?
Dunkle Wolken ziehen auf.
Du hattest schon mitbekommen, dass die verschiedenen Fragen eher versuchen, Argumente für eine Israel-Verschwörung beim ESC zu bündeln, oder?
Es geht hier gerade nicht um klein gegen groß, sondern um Israel oder Nicht-Israel.
Da kann die EBU kommunizieren, wie sie will. Wem die Ergebnisse nicht gefallen, der wird nachhaken.
Vor allem der Absatz bzgl. der Disqualifikation von Joost Klein ist wichtig. Der Rest ist m.A. relativ belanglos (Rest of the world-Voting) , wenn nicht gar problematisch (Verknüpfung Sponsorendebatte – Israel).
Zu der Disqualifikation von Joost Klein finde ich es mittlerweile eine Frechheit, dass es noch immer keine klare, einvernehmliche Darstellung darüber gibt, was passiert ist. Da hilft auch kein Verweis auf laufende polizeiliche Ermittlungen, die untersuchen das zwar ggf. strafrechtlich, befinden aber nicht über die Schicklichkeit einer ESC-Teilnahme und die Rechtfertigung einer Disqualifikation. Dies muss die EBU selbst leisten und ist dies bisher schuldig geblieben. Mit jedem Tag, der hierbei noch ins Land geht, komme ich mehr und mehr zu dem Ergebnis, dass dies an den Haaren herbeigezogen ist. Die EBU sollte hier schnell liefern!!
„befinden aber nicht über die Schicklichkeit einer ESC-Teilnahme und die Rechtfertigung einer Disqualifikation. Dies muss die EBU selbst leisten und ist dies bisher schuldig geblieben.“
Durch die Entscheidung der EBU Reference Group, Joost zu disqualifizieren, hat sie doch über die „Schicklichieig“ von J.K. befunden. 🤔
Ich finde es richtig, dass die EBU erst einmal die juristisch fundierten Ergebnisse abwartet und eine sorgsame Bearbeitung der Causa J.K. benötigt halt Zeit. Der Aufschrei wäre doch viel größer, wenn die EBU jetzt ein Statement veröffentlicht und die unabhängigen Gerichte dann zu einem (in irgendeiner Form) anderen Urteil kommen.
Es wäre doch nur natürlich, wenn die Schwedischen Gerichte nach Schwedischem Recht zu anderen Ergebnissen kommen, als die EBU, die ja auch was ganz anderes untersucht und zu bewerten hat.
Klar, wenn er dort verurteilt wird, klärt und erklärt das wahrscheinlich den Vorgang ( wobei das juristische Vergehen auch ggf. so marginal sein kann, dass es die Disqualifikation beim Wettbewerb gar nicht rechtfertigt).
Aber wenn es für eine juristische Verurteilung nicht ausreicht, kann man ja trotzdem zu dem Ergebnis kommen, dass das Verhalten so demütigend oder gewalttätig oder was auch immer war, dass man ihn ausschließen muss.
Daher muss die EBU dies schon selbst klären.
Ich weiß überhaupt nicht, worauf hier gewartet wird, denn die EBU hat das in ihrem knappen Statement eigentlich schon erklärt.
Es gab einen Vorfall zwischen Joost Klein und einer Mitarbeiterin der EBU bzw. SVT. Diesen Vorfall hat Klein gegenüber der schwedischen Polizei auch zugegeben bzw. tat das auch die niederländische Delegation in einem ihrer Statements.
Die EBU erklärte daraufhin, dass dieser Vorfall einen Regelbruch darstellt, unabhängig von strafrechtlicher Relevanz. Das teilte man eigentlich im Statement zur Disqualifikation mit. Für mich gibt’s da keine weiteren Fragen. Ob Klein jetzt verurteilt wird oder nicht, spielt eigentlich gar keine so große Rolle mehr. Wie gesagt: Für die EBU war ausschlaggebend, dass die Konfrontation stattgefunden hat, mehr nicht.
Danke.
Genau so ist es. Danke!
Alles, worin die Berichte bisher übereinstimmen ist, dass es einen Streit gab und dass ein Handy runtergefallen ist.
Dies allein ist nichts, was man nicht mit einen öffentlichen Statement und einer aufrichtigen Entschuldigung aus der Welt hätte schaffen können. Insbesondere, wenn es im Vorfeld auch durch die EBU-Mitarbeiter zu Regelübertretungen gekommen sein sollte.
Das kann man doch jetzt im Nachgang nicht alles unter den Teppich kehren.
Genau, das geht wie das Mobbing der Bambie-Clique gar nicht.
Unabhängig, wie ich zu den einzelnen formulierten Fragen stehe, muss ich feststellen, dass dies Fragen sind, die meiner Auffassung nach nicht gerade selten z.B. im Internet auftauchen und somit irgendwo ihre Berechtigung haben.
Die Möglichkeit eines gewissen Subtextes der einen oder anderen oder vielleicht gar aller Fragen schließe ich nicht aus. Jedoch empfinde ich keine der Fragen per se so formuliert, dass die EBU sie aus irgendeinem Grund mangelhaft beantwortet oder unbeantwortet lassen könnte.
So oder so kann hier durch eine möglichst detaillierte Beantwortung der Fragen meiner Meinung nach eigentlich nichts falsch gemacht werden.
Dass RTVSLO diese Fragen aufwirft, ist für mich eher Symptom der Gesamtstimmung um diesen ESC als Problem selbst.
Die EBU könnte hier mit entsprechenden aussagekräftigen Antworten eventuell wirklich viel rausholen und manch eine Woge glätten.
Außer eigentlich nur durch Nichtbeantwortung einiger Fragen. Die Grundstimmung der Anfrage wirkt dann doch so angespannt, dass der ESC dann wohl mindestens diese eine Rundfunkanstalt perspektivisch zu verlieren droht.
Wenn es dem Sender aber nur um die Antworten geht: Warum hat man dann nicht einfach eine Mail geschickt und auf Antwort gewartet?
Warum hat der Sender schon das Losschicken der Fragen mit einer Pressemitteilung in die Welt getragen (ohne der EBU Zeit für eine Antwort zu lassen)?
Das ist gerade ein PR-Stunt, offenbar aus politischem Kalkül. Die Fragen sind nur Mittel zum Zweck, um die EBU in die Ecke einer vermeintlichen israelischen Verschwörung zu rücken und sich selber als „Aufklärer“ dieser zu bringen.
Ja, ich habe da jetzt mittlerweile eine verhärtete Meinung, aber bei den angesprochenen Punkten (u.a. Kritik an einem Sponsor, den es seit x Jahren gibt und Kritik an einem Voting nach der Premiere im Vorjahr) und der Wahl einer öffentlichen Pressemitteilung kann man doch nicht von einem Akt ohne politische Hintergedanken ausgehen.
Ich bleibe dabei: Slowenien will sich einen ESC-Austritt offen halten und sammelt gerade Argumente für eine Israel-Verschwörung, die man dann hervorkramen kann.
Wer Verschwörungen sucht, wird sie finden. So wirkt deine Meinung auf mich.
Die Pressemitteilung gibt es nur auf Slowenisch auf der eigene Seite. Das heißt: nur für dem Inland gedacht.
Zugegeben, ich bin da momentan sehr negativ gestimmt.
Vielleicht sind diese ganzen Themen, die zuletzt von Israel-Kritikern für Verschwörungstheorien genutzt wurden, nur rein zufällig allesamt in dem Fragenkatalog, klar.
Vielleicht ist es auch die grundsätzliche Art des TV-Senders jegliche Kommunikation zur EBU per Pressemitteilung mit der Welt zu teilen. Kann ich nicht ausschließen, würde die EBU aber wohl nicht toll finden.
Aber das ist – FÜR MICH – mindestens mal zumindest sehr unwahrscheinlich.
Das die Nachricht nur fürs Inland gedacht ist, macht es für übrigens auch nicht besser. Einerseits kann heutzutage jede Art der Kommunikation international breit getreten werden. Andererseits geht es mir ja auch um die generelle Form der Öffentlichkeit, die die Absichten für mich in Frage stellen lässt.
Ich lasse mich aber gerne überzeugen: Warum glaubst du, dass diese Anfrage in die Welt getragen wird, wo man doch eigentlich direktere Kanäle zur EBU haben sollte? Und warum werden hauptsächlich Themen angesprochen, die schon recht öffentlich in der Welt diskutiert werden?
Es sind Themen, die innerhalb Slowenien zur Zeit diskutiert werden. RTV Slovenija macht es jetzt öffentlich, damit sie nicht weiter attackiert wird oder vorgeworfen wird, das Voting gedreht zu haben.
Ich würde nichtmal sagen, dass es dem Sender ausschließlich um die Beantwortung der Fragen geht.
Dies soll schon offensichtlich öffentlichkeitswirksam geschehen, zumindest im nationalen Rahmen, vielleicht auch im internationalen Rahmen – das wissen so genau nur die Verantwortlichen selbst.
Für mich schwingt bei den Fragen auch eine gewisse unterstellende Kritik mit.
Ich denke nur, dass dies bei der Frage, ob man hierauf eingeht, keine Rolle spielen sollte.
Wo die Kritik unbegründet ist, ergibt sich dies dann schlüssig aus den Antworten und nüchternen Fakten. Wo sie vielleicht nicht einfach in eine Kategorie „unbegründet“ oder „begründet“ eingeordnet werden kann, z.B. in dem Punkt des Einblendens von Jubel oder Ausblenden von Buhrufen, erwächst hieraus eine Debatte, die man eh nicht verbieten kann oder weshalb sollte man sie es auch.
Wenn die EBU dieses Eingreifen befürwortet, ist sie ja auch überzeugt davon und kann hier frei die Gründe ihrer Überzeugung aufführen.
Die Antworten wären im Optimalfall aussagekräftig, ausführlich und vermutlich auch schlüssig und könnten eventuell sogar aufzeigen, dass gewisse von vielen geäußerten Sorgen einfach unbegründet sind.
Ich weiß unabhängig von der Motivation von RTVSLO einfach nicht, weshalb die Beantwortung schaden sollte.
Ich sehe eher deutlich größeren potenziellen Schaden, sollte dies nicht geschehen.
Dann hätte RTVSLO ja schon eher eine Begründung, eventuell aus dem ESC auszuscheiden, da gewisse Themen nun einmal im Raum stehen, egal, ob sie begründet sind oder nicht. Dass man aber auf die Debatte keinen Einfluss hat, hat sich um den ESC herum ja deutlich gezeigt.
Die einzige Möglichkeit wäre meiner Meinung nach der Versuche der sachlichen Klärung, möglichst ohne zu große Auslassung von Punkten, die dann Nahrung für Theorien bieten. Wie man ja sieht.
Jetzt mal ehrlich: Hat sich det NDR jemals über die schlechten Ergebnisse bei der EBU beschwert? Was für Anfänger!
Da ist wohl jemand bockig, dass die Televoting-Ergebnisse nicht zur eigenen Gunst ausgefallen sind. 😉 Grundsätzlich ist aber die Initiative des (recht kleinen) Senders zu loben, den ESC 2024 aufzuarbeiten. Bevor aber jetzt jede Rundfunkanstalt eine eigene Anfrage an die EBU schickt hier mein Vorschlag: Die Reference Group lädt nächste Woche zu einem 7-tägigen Workshop ein, der sich mit den (vorher von den Rundfunkanstalten ausgewählten) wichtigsten Themen des ESC 2024 befasst und diese aufzuarbeiten versucht. Dabei wird nicht über die Teilnahme einzelner Länder, sondern nur über die Durchführung des Events. Ergebnis des Workshops ist dann ein von den Rundfunkanstalten mit verfasstes Papier, das die Ergebnisse der Aufarbeitung des ESCs 2024 veröffentlicht und zudem einen Leitfaden für die Teilnehmer in Zukunft (wie verhalte ich mich respektvoll), eine klare Vision für zukünftige Ausgaben (min. bis 2030) sowie einen transparenten, aktualisierten und strengen Strafkatalog für Regelverstöße der einzelnen Rundfunkanstalten veröffentlicht. Dieses Papier soll dann auf einer entsprechenden Website transparent veröffentlicht werden und für alle, die möchten zugänglich sein.
Da du die Televotingergebnisse ansprichst, hier eine Übersicht wie „Veronika“ in den einzelnen Ländern abgeschnitten hat:
https://pbs.twimg.com/media/GOHcGQAXsAEnM4U?format=jpg&name=4096×4096
Ich würde mal sagen dass ist ziemlich durchgefallen. Auch wenn ich den Song mag bin ich nicht überrascht über das schlechte Ergebnis, solche theatralisch vorgetragenenen Songs in Landessprache haben es beim Zuschauer doch schwer, besonders im Westen.
Ja, leider fallen sphärische Songs so gut wie immer durch beim internationalen Publikum.
Zwei Aspekte des Statements möchte ich noch hervorheben:
„über den möglichen Einfluss des Sponsors auf den Inhalt der Veranstaltung“
Schade, dass sich RTVSLO hier anti-israelischen Verschwörungstheorien bedient. Anstatt sich zu freuen, dass durch die Partnerschaft mit Moroccanoil die Teilnahmekosten gesenkt werden können, vermutet man, dass das Unternehmen mit Sitz in Tel Aviv den ESC manipuliert und für israelische Propaganda ausnutzt. Dann dürfen also 2025 auch Spanien (idealiste), UK (easyjet) und Irland (Baileys) nicht mehr teilnehmen, da diese Länder durch die Partnerschaft des ESCs mit einem in ihrem Staatsgebiet ansässigen Unternehmen Propaganda betreiben. 😉
„um das eigentliche Klangbild des Geschehens im Saal zu ersetzen“
Zuallererst: Das „Klangbild des Geschehens“ in der Halle wurde nicht komplett ersetzt, es wurden lediglich Buhrufe herausgefiltert. Dass vor jedem Auftritt (auch beim slowenischen) in diesem Jahr beim Stageready-Shot Applaus aus der Konserve eingespielt wurde (diese Technik wird seit Jahren beim Melo eingesetzt), stört aber niemanden. Außerdem habe ich oft damit im Zusammenhang den Vorwurf gelesen, die EBU habe die Meinungsfreiheit durch das Herausfiltern von Buhrufen beim israelischen Auftritt beschnitten bzw. verletzt. Hier antworte ich nur mit einem kurzen Leitsatz: Die eine Freiheit (Meinungsäußerung des Publikums) endet dort, wo eine andere (Eden Golans Freiheit im Sinne von Wohlbefinden) beginnt!
Interessanter letzter Satz. Das hat bisher keiner so formuliert gehabt, glaube ich.
Ich fasse das jetzt mal als Kompliment auf, danke.
Als.ob die EBU drauf antworten wird bzw dies für nötig hält
Ich hab den Eindruck, diese Anfrage mit Presseinformation von RTV SLO ist mehr eine Imagekampagne und richtet sich daher mehr an die eigenen Zuseher als an die EBU
Erster Gedanke:
Wäre natürlich glaubwürdiger, wenn es nicht ausgerechnet aus Slowenien käme, denn schon allein der bizarre Prozess der Nominierung von Raiven für Malmö wirft mehr als genug Fragen auf.
Zweiter Gedanke:
Mannomann, da sollte man wirklich sämtlichen Beteiligten dringendst einen Grundkurs in Kommunikation für Anfänger verordnen …
Dritter Gedanke:
Mir selbst wäre in Zukunft vor allem wichtig, daß es keine durch die Festlegung der Startreihenfolge getürkten Sieger mehr gibt: Auslosung der Startreihenfolge! Von mir aus gerne abwechselnd aus zwei Töpfen mit den schnelleren bzw. langsameren Songs.
Normal wäre es auch die Aufgabe von den Big 5 Ländern, die EBU zu befragen.Leider machen sie es nicht und somit kann man dankbar sein das Slowenien die Rolle übernommen hat.Irgendjemand muss mal die EBU befragen was dieses Jahr alles nicht so gut gelaufen ist.
Ich hab dieses ganze politische Theater satt. Wichtig für mich ist, dass Slimane, Marko und Isaak abgeliefert haben.
Satt von Slimane bist du aber immer noch nicht, oder?? 😉
Du auch nicht, wette ich 😜.
Kann sein. 😉
Der ist -abgesehen davon, dass er ein grosser Künstler ist – mein Prototyp. Der erste Mann, den ich attraktiv fand (auch wenn mir das damals noch nicht klar war) war Omar Sharif in Lawrence of Arabia. Der Zweite war Freddie Mercury. Zieht sich durch mein Leben. Werwolf/mein Fbuddy ist ähnliche Optik wie Slimane aber bessere Haare und Bart geht etwas höher.
Ah ja. 😉
Ich bin da ziemlich simpel gestrickt 😜
Raimund Harmstorf in „Der Seewolf“ und „Der Kurier des Zaren“ – Pflichtaufgabe: eine rohe Kartoffel mit bloßer Hand zermatschen …
Ich nehme mal an, wir sind im selben Alter 😜. Tim Thaler?
Ich nehme mal an, wir sind derselbe Jahrgang – Zigeunerjungen sozusagen …
Wobei ich persönlich „Das Haus der Krokodile“ bevorzuge (Tommi Ohrner mit seiner Schwester Carolin). Gruselt mich heute noch angenehm.
Fand ich auch super und hatte dann auch das Buch. Ist tatsächlich auch auf YT.
Schrägerweise ist der Bestatter meiner Eltern der Sohn von Alexandras Bestatter.
Die Stimme von Alexandra ist meine erste bewußte Erinnerung überhaupt. Meine Mutter hatte beim Kochen und während der Hausarbeit meistens das Radio an, und bspw. „Zigeunerjunge“, „Sehnsucht“ und „Mein Freund der Baum“ liefen da ständig.
1969 zählte sie ja zu den vier ursprünglich für den deutschen Vorentscheid nominierten Interpreten, mußte die Teilnahme aber aufgrund von Erschöpfungszuständen absagen – und eine zweite Chance war ihr tragischerweise nicht mehr vergönnt. Ich behaupte noch heute, daß es in Madrid nur deshalb vier punktgleiche Siegerinnen gab, weil die wahre Gewinnerin gar nicht dabei war …
Das erste Lied, dass ich bewusst in Erinnerung habe, ist ausgerechnet Wenn ein Schiff vorüber fährt von Julio Iglesias. Mein Vater war Kapitän und bis zur Einschulung waren wir immer auf dem Schiff, von daher hat das connected. Witzigerweise auch mein Männertyp.
Die ersten Lieder, an die ich mich erinnere, sind Brahms Zwei geistliche Gesänge. 🤓 Die hat meine Omi immer gehört, wenn wir bei ihr waren, und meine Schwester und ich waren sehr oft dort, weil meine Eltern beide ihre Selbständigkeit aufgebaut haben, als wir klein waren.
Klingt cool – auf was für einer Art Schiff?
(Erinnert mich jetzt gerade an „Die Onedin-Linie“ und „Zwei Jahre Ferien“ …)
Kümo, wir sind meist zwischen UK und (je nach Wasserstand) Duisburg oder Rotterdam gefahren.
MS Franziska
Da hatte ich tatsächlich auch dran gedacht.
Mein Freund der Baum… 🙁
Meine Eltern haben über Schlager und Popmusik leider immer ein wenig die Nase gerümpft (wobei ich’s dann später öfters mal geschafft habe, mit dem einen oder anderen meiner Lieblingssongs bei meiner Mutter einen Treffer zu landen), aber Alexandra hat meine Mutter auch gemocht, vor allem „Mein Freund der Baum“, und sie hatte sogar eine LP, daher war Alexandra meine erste Bekanntschaft mit populärer Musik, genauso wie die deutsche Version des Musicals „Hair“ (davon gab’s auch eine Platte).
Im Nachbarhaus gab es Heintje-Fans, die ihre LPs immer sehr laut gehört haben. Ich konnte das Schwalbenlied dann irgendwann auswendig: ein Trauma. 😉
Mein älterer Bruder hatte eine LP von Frank Zappa: da habe ich dann Charly Brown phonetisch mitgesungen… ich war ja als kleiner Junge ja schon Peanuts-Fan (und bin es noch). 😉
Mein Daddy war ABBA-Fan, von daher war ich da schnell auf korrektem Kurs
Alexandra😍
Bei „Mein Freund, der Baum“ muss ich heute noch schlucken, so traurig, aber gleichzeitig so schön…
Und leider so aktuell wie eh und je… nur mit anderer Todesursache. 🙁
Genau, guter Jahrgang! Siw hatte auch den Song Z-Hochzeit und es gab die Sauce und das Schnitzel. Ist interessant, wie sich Sprache entwickelt.
Stimmt.Wir bewegen uns immer wieder im Kreis.
Ich hab mir noch mal die Flaggenparade angeschaut und es gab noch ein paar interessante Sachen. Die Tonabmischung war bei Estonia, Dons und Norwegen so, dass man den Applaus kaum hörte. Bei Marko war er am lautesten, offensichtlich sollte er gepusht werden.
Die Kameraführung war bei Angelina eine Katastrophe, sie war die einzige super-attraktive Frau, von der es keine Großaufnahme gab und wirkte verloren. Slimane hingegen wurde inszeniert wie Cary Grant.
Und was soll das jetzt aussagen? Dass die Kameraoptionen bzw. hörbaren Publikumsreaktionen in der Flaggenparade Einfluss auf das ESC-Ergebnis haben?
Die Theorie fände ich nämlich sehr wild.
Kann es vielleicht auch sein, dass Estland, Lettland und Norwegen einfach weniger gut ankamen und daher weniger enthusiastische Fans in der Halle hatten? Auch ich würde es nicht schaffen 25 mal am Stück in voller Lautstärke zu jubeln – zumal man sich bei seinen Favoriten ja besonders anstrengen dürfte, während man ansonsten eher „Höflichkeitsapplaus“ spendet.
Davon mal abgesehen: Die TV-Produktion versucht unterschiedliche Kamerawinkel durchzugehen, damit nicht jede Künstlerin bzw. jeder Künstler gleich abgefilmt wird. Falls A.M. hier etwas weniger gut erkennbar war: Schade. Ist aber wurscht, weil ja ihr Musikauftritt im Vordergrund stehen sollte und da haben die Delegationen Mitspracherecht.
Off-Topic:
Rai hat bestätigt, dass Carlo Conti künstlerischer Leiter und Host der Sanremo Ausgaben 2025 und 2026 sein wird. Vielleicht erinnert sich der ein oder andere, er hat bereits 2014, 2015 und 2016 Sanremo gehostet.
https://www.rai.it/ufficiostampa/assets/template/us-articolo.html?ssiPath=/articoli/2024/05/Carlo-Conti-Direttore-artistico-e-conduttore-di-Sanremo-0a761018-8bdf-42ad-a802-2a19b5cbe496-ssi.html
Carlo Conti ist neuer künstlerischer Leiter des Sanremo-Festivals:
https://eurovoix.com/2024/05/22/italy-carlo-conti-new-host-artistic-director-sanremo/
Er ist Nachfolger von Amadeus.
Es sollten nur Länder abstimmen dürfen die auch dabei waren, sonst niemand.
Das slowenische Fernsehen spielt an sich bei der EBU keine besondere Rolle. Vergleichbar mit der eigentlich zu erwartenden Rolle von SVT. Die wirklich bedeutenden Sender sitzen ja in anderen Ländern. SVT hat eine völlig überzeichnete Rolle vor allem, was den ESC betrifft. Die ist zu beseitigen. Wäre per Mehrheitsbeschluss leicht möglich.
Dass das SLO TV nicht über die genauen Votingzahlen der eigenen Zuschauer genauergesagt Votingteilnehmer verfügt ist natürlich ein Witz in Tüten.
Die Sender wissen scheints also alle überhaupt gar nicht (Ausnahme wohl SVT), wie eigentlich das Votingverhalten der eigenen Zuschauer ist, geschweige denn, wie es denn genau im Ausland aussieht. Geheime SVT-Sache, oder was?
Es gibt nur grobeste Infos, die aber auch eh der allgemeinen Öffentlichkeit zur Kenntnis gebracht werden. Irre, dass die Sender da nicht mehr wissen und sich das sogar bieten lassen. Kann man nur den Kopf drüber schütteln.
Gratis Voting darf es auf gar keinem Fall geben. Ebensowenig, wie die 20 Votes je Gerät Option. Muss ganz dringend abgeschafft werden. Blöderweise schielen die Sender auf die paar Kröten, die dabei reinkommen.
Vollkommen fern der Realität ist das Verbot ausgerechnet der europäischen Flagge. Eigentlich ja eine Ungeheuerlichkeit.
Bin, was das Rest-Of-World Voting betrifft sehr kritisch. Wieviele personen und in welchen Ländern nehmen daran teil (niemand weiss es, ausser ein paar Heinos bei der EBU) und so wirklich verstanden habe ich nie warum das eigentlich sein sollte, ausser mit der Begründung, dass man ein paar Tausend Kröten reinholen will…
Anstatt die Einnahmen erhöhen zu wollen würde ich dringend mal daran arbeiten die Kosten zu senken. Es gäbe sehr viel Einsparungspotential.
Die Überblendung unfairer Zuschauerreaktion vor Ort halte ich, so wie es lief, für akzeptabel. Man hat ja ganz klar Buhrufe gehört.
Buhrufe widersprechen erheblich den guten Sitten beim ESC.
Leider hat dieser ESC auch bei den Bühnenpräsentationen kein gutes Beispiel dafür gegeben, dass man zumindest rudimentär was von ‚guten Sitten‘ hält.
Bin keineswegs prüde, aber warum muss ich da nackter Männerärsche angesichtig werden, wenn ich das nicht will, oder einem grenzdebilen Hexenschreisabbat zuschauen? Frauenärsche will ich da auch nicht sehen. Meine Güte nochmal Fünckchen Restverstand muss doch noch da sein. Verantwortung haben hier die Sender bei der kandidaten/Songauswahl…
Freiheit ist nicht grenzenlos, sondern hat durchaus aus Grenzen und kommt mit Verantwortung einher.
Grenzdebiler Hexenschreisabbat lol herrliches Wording!
Und dieser wahnsinnige Irrsinn wird auch noch auf Platz 6 gewertet.
Weil Bambie so sympathisch ist.
Nur kurz mal angemerkt, dass hier der slowenische Pressetext in „Gender-Deutsch“ übersetzt wird. Mit Sternchen. Finde ich nicht gut.