Nach dem ESC 2025: Weiter Diskussionen über das Televoting-Ergebnis und die generelle Teilnahme Israels

Yuval Raphael im ESC-Finale 2025 – Foto: Corinne Cumming / EBU

Nach dem starken Abschneiden Israels beim diesjährigen Eurovision Song Contest in Basel mehren sich die kritischen Stimmen. Mehrere öffentlich-rechtliche Rundfunkanstalten aus Europa – darunter RÚV aus Island, RTVE aus Spanien, RTÉ aus Irland, Yle aus Finnland, AVROTROS/NPO aus den Niederlanden sowie VRT aus Belgien – fordern nun Aufklärung über die Televoting-Ergebnisse des Finalabends. Über die Forderungen aus Belgien und Spanien berichteten wir bereits unweit nach dem ESC-Finale in Basel am vergangenen Samstag. Dabei bleibt allerdings größtenteils unklar, war genau der Vorwurf oder die Vermutung der jeweiligen Rundfunkanstalten ist.

Der isländische Rundfunk RÚV kündigte, wie auch der spanische Sender RTVE, an, offiziell bei der Europäischen Rundfunkunion (EBU) Informationen über die Televoting-Ergebnisse anzufordern. Hintergrund ist die hohe Punktzahl, die das israelische Lied „New Day Will Rise“ von Yuval Raphael aus vielen Ländern per Zuschauervoting erhielt – gerade auch im Vergleich mit der der deutlich zurückhaltenderen Jurybewertungen. In Island gab es keine Jurypunkte für Israel, das Publikum vergab 4.

Stefán Eiríksson, Intendant von RÚV, verkündete:

„Wir werden selbstverständlich die Entwicklung beobachten und dieselben Informationen zur Televoting-Auswertung bei der EBU anfordern wie RTVE […] Die Televoting-Abwicklung liegt vollständig bei der EBU, die mit Telekommunikationsunternehmen in jedem Land zusammenarbeitet – wir haben derzeit keinen Zugang zu anderen Informationen als denen, die öffentlich gemacht wurden.“

RTÉ aus Irland hat nach eigenen Angaben ebenfalls bei der EBU und dem Voting-Partner Once eine genaue Aufschlüsselung der Zahlen angefordert. „RTÉ freut sich auf die Teilnahme an der Diskussion und Überprüfung des Wettbewerbs“, hieß es vonseiten der Sendeanstalt gegenüber The Independent.

Auch AVROTROS und NPO aus den Niederlanden fordern eine grundlegende Debatte über die politische Rolle des Wettbewerbs. Auf Instagram veröffentlichte AVROTROS folgendes Statement:

„AVROTROS und NPO glauben fest an den unpolitischen und verbindenden Wert des Eurovision Song Contests. Wir stellen jedoch fest, dass die Veranstaltung zunehmend von gesellschaftlichen und geopolitischen Spannungen beeinflusst wird.

Die Teilnahme Israels stellt uns vor die Frage, inwieweit der Song Contest noch als unpolitisches, verbindendes und kulturelles Ereignis funktioniert. Diese Frage möchten wir gemeinsam mit anderen Ländern innerhalb der EBU zur Diskussion stellen.“

Einer ähnlichen allgemeinen Kritik schließt sich auch der finnische Sender Yle an. Yle kritisiert, dass dieselbe Person bis zu 20 Mal abstimmen konnte – und dass Israel im Vorfeld offensiv genau dazu aufgerufen hatte, unter anderem durch Social-Media-Videos in mehreren Sprachen. Dazu Juha Lahti, hauptverantwortlicher Produzent bei Yle:

„Wir werden die EBU auf jeden Fall fragen, ob es an der Zeit ist, die Regeln zu aktualisieren oder zumindest zu überprüfen, ob die derzeitigen Regeln Missbrauch ermöglichen.“

Dass alle Televoter*innen bis zu 20 Stimmen abgeben dürfen, ist allerdings keine neue Regel, sondern seit vielen Jahren gängig.

Bereits vor dem ESC 2025 hatte es stellenweise Kritik an der Teilnahme Israels am Contest gegeben. Im April beendete die EBU die vom spanischen Sender RTVE geforderte Diskussion über einen Ausschluss Israels mit einem Statement.

Nun, in den Tagen nach dem ESC 2025 schaut die EBU zumindest auf die kritisierte Werbekampagne für den israelischen ESC-Beitrag. Ein aktueller Bericht des unabhängigen Faktencheck-Netzwerks Spotlight, das von der EBU gegründet wurde, beleuchtet die digitale Werbekampagne einer israelischen Regierungsbehörde zur für Yuval Raphael und ihren Beitrag.

Laut Spotlight schaltete die Regierungs-Werbeagentur gezielte Google-Anzeigen mit Anleitungen zum Abstimmen. Zudem veröffentlichte ein YouTube-Kanal vom 6. bis 16. Mai 89 Videos in 35 Ländern, in denen Yuval in mehreren Sprachen zur Stimmabgabe aufrief. Der Faktencheck weist allerdings auch darauf hin, dass auch andere Länder (Griechenland, Malta, Polen, etc.) Werbung schalteten.

Yuval Raphael gewann mit 297 Punkten das Televoting. Obwohl die EBU anerkennt, dass die Kampagne von einem verifizierten Google-Werbekonto der israelischen Regierung geschaltet wurde, gab es laut Bericht keine technischen Unregelmäßigkeiten und keinen Betrug beim Voting.

Als Antwort auf eine Anfrage von Eurovision Spotlight sagte Martin Green, Direktor des Eurovision Song Contests:

„Unser Voting-Partner Once hat bestätigt, dass in allen am diesjährigen Grand Final teilnehmenden Ländern sowie im Rest der Welt gültig abgestimmt wurde. Die Abwicklung des Votings beim Eurovision Song Contest ist die fortschrittlichste der Welt, und die Ergebnisse jedes Landes werden von einem großen Team überprüft und verifiziert, um verdächtige oder unregelmäßige Abstimmungsmuster auszuschließen. Ein unabhängiger Compliance-Monitor überwacht sowohl die Jury- als auch die Publikumsabstimmungen, um sicherzustellen, dass wir ein gültiges Ergebnis haben.

Die Regeln des Eurovision Song Contests sind so gestaltet, dass ein fairer und neutraler Wettbewerb gewährleistet ist. Diese Regeln verbieten es teilnehmenden Rundfunkanstalten oder Dritten – etwa Plattenfirmen oder anderen – nicht, ihre Beiträge online oder anderweitig zu bewerben, solange diese Werbung den Wettbewerb nicht instrumentalisieren oder gegen die redaktionellen Richtlinien verstößt. Viele Delegationen setzen bezahlte Werbekampagnen ein, um das Lied, das Profil und die zukünftige Karriere ihrer Künstler*innen zu unterstützen.“

Aus Deutschland gab es bisher keine Kritik an dem Televoting-Ergebnis, dem Abstimmungsverfahren oder der Teilnahme Israels. Allerdings machten zuletzt in sozialen Netzwerken und auf ausländischen News-Webseiten Gerüchte die Runde, dass der Verbleib Israels beim Eurovision Song Contest möglicherweise auf den Druck Deutschlands zurückzuführen sei. Laut dem Journalisten Dr. Martin Gak, der sich auf eine Quelle innerhalb der Europäischen Rundfunkunion (EBU) beruft, habe die deutsche ARD gedroht, sich vom Eurovision Song Contest zurückzuziehen, falls Israel ausgeschlossen werde – so steht es in einem türkischen Zeitungsbericht. Auf Nachfrage von ESC kompakt hierzu sagt der NDR lediglich: „An Spekulationen beteiligt sich der NDR nicht„.

Wir bitten Euch, in den Kommentaren auf eine Polarisierung zu verzichten und die Netiquette einzuhalten. 



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Alki Bernd
Alki Bernd
1 Jahr zuvor

Der gefallene Engel !

Anna01
Anna01
1 Jahr zuvor

Immerhin glorifiziert er Dubai nicht…

Chemieunfall
Chemieunfall
1 Jahr zuvor
Reply to  Anna01

Hat das Nemo etwa gemacht??

Spaceman04
Spaceman04
1 Jahr zuvor
Reply to  Chemieunfall

Bezieht sich wahrscheinlich darauf, dass JJ dort aufgewachsen ist.

Anna01
Anna01
1 Jahr zuvor
Reply to  Chemieunfall

Ist Nemo in Dubai aufgewachsen?

Spaceman04
Spaceman04
1 Jahr zuvor

Er war nur schlauer und hat mit seiner Meinung hinterm Berg gehalten, bis die Abstimmung vorbei war.

Schade, dass er nicht wie Yuval so fair sein kann, und sich auf den Künstler zu konzentrieren.

Last edited 1 Jahr zuvor by Spaceman04
Marko +++
Marko +++
1 Jahr zuvor
Reply to  Spaceman04

Er war nur schlauer und hat mit seiner Meinung hinterm Berg gehalten, bis die Abstimmung vorbei war.

Code of Conduct.

Spaceman04
Spaceman04
1 Jahr zuvor
Reply to  Marko +++

Guter Einwand. Danke!

Marko +++
Marko +++
1 Jahr zuvor
Reply to  Spaceman04

Eurovision.tv > About > Rules > Code of Conduct (updated December 2024)
+
‚Duty of Care Guidance for Heads of Delegations (updated December 2024)‘

Diese zwei Dokumente haben alle Teilnehmer unterschrieben (und sich dran gehalten).

J. Freizeit
J. Freizeit
1 Jahr zuvor
Reply to  Spaceman04

Schade, dass er nicht wie Yuval so fair sein kann, und sich auf den Künstler zu konzentrieren.

? Ich finde es gut, dass er nicht die Künstler zur Zielscheibe macht. Dir wäre es lieber er hätte nur die Exklusion von Yuval gefordert, statt von Israel allgemein, oder wie ist der Kommentar zu verstehen?

Spaceman04
Spaceman04
1 Jahr zuvor
Reply to  J. Freizeit

Natürlich nicht.
Er hätte sich, wie zB Yuval es getan hat, auf die Künstler und ihre Songs konzentrieren können.
Stattdessen wirft er sich volle Kraft voraus in politische Diskussionen und beginnt dabei Russland und Israel zu vergleichen.
Das ist wahrlich nicht sein Job.

norbert
norbert
1 Jahr zuvor

Starkes Statement, danke JJ.

Feunik
Feunik
1 Jahr zuvor
Reply to  norbert

Das Statement war alles, aber nicht stark. Der ESC ist ein Wettbewerb der Rundfunkanstalten, nicht der Regierungen. Wer Israel ausschließen möchte, politisiert den Wettbewerb unnötig weiter.

Egal wie man zum aktuellen Vorgehen der israelischen Regierung im Gazastreifen steht: Legt die Hamas die Waffen nieder, werden die Geiseln befreit, der Krieg beendet und das Leiden im Gazastreifen gestoppt. Legt Israel die Waffen nieder, wird Israel mitsamt all seinen jüdischen und nichtjüdischen Bürgern ausgelöscht.

Wer für Humanität und Frieden einstehen möchte, macht sich stark gegen die Hamas, nicht gegen Israel.

Ich bin wirklich enttäuscht von JJ, allen weiteren ESC Teilnehmern sowie den Rundfunkanstalten, die einen Ausschluss Israels fordern. Sie alle stellen sich damit bewusst oder unbewusst auf eine Seite, auf der auch jene stehen, die unter dem Deckmantel der Israelkritik Antisemitismus verbreiten.

rainer1
rainer1
1 Jahr zuvor

Jeder, auch ein esc-sieger, hat das recht seine meinung zu sagen. Auch dann, wenn diese nicht allen gefällt.

Rouven
Rouven
1 Jahr zuvor
Reply to  rainer1

Wer hat das bestritten?

Danya | דניה | 🎗️
Mitglied
Danya | דניה | 🎗️
1 Jahr zuvor
Reply to  rainer1

Natürlich dürfen sie ihre Meinung äußern. Das stelle ich doch gar nicht in Frage.

Hausmannskost
Hausmannskost
1 Jahr zuvor
Reply to  rainer1

ja klar darf er seine Meinung äussern, allerdings muss man dann auch damit rechnen das die eigene Meinung kritisiert wird. Und oft ist es einfach cleverer seine Meinung nicht immer hinauszuposaunen

Schlippschlapp71
Schlippschlapp71
1 Jahr zuvor
Reply to  rainer1

Aber jede Person muß dann auch damit rechnen, dafür Gegenwind zu bekommen.

Matty
Matty
1 Jahr zuvor

So verspielt man Sympathien bei den ESC-Fans!

Spaceman04
Spaceman04
1 Jahr zuvor
Reply to  Matty

Im Gegenteil.

Germanfan
Germanfan
1 Jahr zuvor
Reply to  Matty

Entweder liebt man den SONG dann spielt das keine Rolle was auch immer der Interpret sagt.

Momo
Momo
1 Jahr zuvor
Reply to  Germanfan

Oder?

Feunik
Feunik
1 Jahr zuvor
Reply to  Germanfan

Dann brauch auch nicht über die Teilnahme Israels debattiert werden.

4porcelli - Help the 🦦 save his people United24k
4porcelli - Help the 🦦 save his people United24k
1 Jahr zuvor

Na wunderbar. Da waren wir erleichtert, dass da ein würdigerer Sieger ist. JJ sollte sich wie Nemo mal vergegenwärtigen, dass er sofort verkloppt werden würde, wenn er in den Banlieus den Mund aufmachen würde.

Spaceman04
Spaceman04
1 Jahr zuvor

Dennoch muss man differenzieren – Nemos Verhalten während des Contests mit seiner Mobbing Clique war eine andere Hausnummer.

Dascha
Dascha
1 Jahr zuvor
Reply to  Spaceman04

Dieses Jahr hat der Code of Conduct das zumindest erstaunlich gut verhindert.

rainer1
rainer1
1 Jahr zuvor
Reply to  Spaceman04

Ja klar. Der eine ist ein böser bube aber der andere ist noch böser….bzws. vertreten eine andere meinung als du.

Spaceman04
Spaceman04
1 Jahr zuvor
Reply to  rainer1

Ja, tun sie. So what? Nemo war ein Arschloch in meinen Augen, sag ich dir ganz offen. Ob von sich selbst aus oder wegen des Code of Conducts gab es so ein Verhalten dieses Jahr nicht.

SoSo
SoSo
1 Jahr zuvor
Reply to  Spaceman04

Weißt du wie viele man als psychisch krank bezeichnen könnte? In dieser Hinsicht läufst du in eine Sackgasse, da ich selbst in dem Bereich tätig bin. Und je nach Therapeut könnte dich dieser auch willkürlich als krank abstempeln. Gründe lassen sich immer finden. Hier etwa „delusional believes“ und die Verbiegung der Wirklichkeit deinerseits.

4porcelli - Help the 🦦 save his people United24k
4porcelli - Help the 🦦 save his people United24k
1 Jahr zuvor
Reply to  SoSo

Die Flucht vor Medien und Fans nach dem Sieg sowie der Blick und der tragische Auftritt in Basel sagen doch alles aus.

SternchenX
SternchenX
1 Jahr zuvor
Reply to  Spaceman04

Nemo als psychisch krank zu bezeichen ist keine Meinung – das ist transphobe Hetze, und das ekelt mich an.

4porcelli - Help the 🦦 save his people United24k
4porcelli - Help the 🦦 save his people United24k
1 Jahr zuvor
Reply to  SternchenX

Nemo ist im Gegensatz zu meinem Patensohn nicht Trans, informiere Dich bitte mal.

Laurine
Laurine
1 Jahr zuvor

Doch. Ich hab Hausarbeiten dazu geschrieben und eine Definition von Trans ist:
„Trans“ (kurz für „transgeschlechtlich“ oder „transident“) bezeichnet Menschen, deren Geschlechtsidentität nicht mit dem ihnen bei der Geburt zugewiesenen Geschlecht übereinstimmt. Das trifft sowohl auf binär-trans Personen (z. B. von Frau zu Mann) als auch auf nichtbinäre Menschen zu, sofern sie sich nicht mit dem bei Geburt zugewiesenen Geschlecht identifizieren.“

Schlippschlapp71
Schlippschlapp71
1 Jahr zuvor
Reply to  Spaceman04

Diese Person hat sich als Pausenact mit dem gräßlichen Aufritt eh das musikalische Grab geschaufelt, selbst schuld. Nemo sah aus wie eine abgehalfterte Diva kurz vor dem Suizid, ich habe mich echt gegruselt.

Last edited 1 Jahr zuvor by Schlippschlapp71
4porcelli - Help the 🦦 save his people United24k
4porcelli - Help the 🦦 save his people United24k
1 Jahr zuvor
Reply to  Spaceman04

Hast Du die Kommentare nicht gelesen? Das waren alles Bambie und Marina, also die Frauen. Nemo war ein Unschuldslamm.

SoSo
SoSo
1 Jahr zuvor
Reply to  Spaceman04

„Mobbing Clique“. Dein Ernst? Warst du hinter den Kulissen etwa dabei und kannst die Situation besser beurteilen?

Spaceman04
Spaceman04
1 Jahr zuvor
Reply to  SoSo

Ja, ist mein Ernst. Ich beurteile das, was ich sehen konnte. Sowohl cliquenhaftes Verhalten, als auch Mobbing, gehören dazu.

Hausmannskost
Hausmannskost
1 Jahr zuvor
Reply to  Spaceman04

Du darfst beurteilen was du sehen konntest, verurteilst aber 4porcelli, weil er beurteilt was er gesehen hat. Deine Doppelmoral ist kaum zu überbieten, gratulation!!

Spaceman04
Spaceman04
1 Jahr zuvor
Reply to  Hausmannskost

Wo verurteile ich den Porcelli?

4porcelli - Help the 🦦 save his people United24k
4porcelli - Help the 🦦 save his people United24k
1 Jahr zuvor
Reply to  Spaceman04

Ich glaub er/sie ist da bei der Antwort in der Zeile verrutscht, hatte ich auch schon bemerkt. Danke auch für Deine Anmerkung zu Hersh gestern (heute?) Abend. Es ist seltsam wie man dann emotional am Mantel der Geschichte hängt.

Spaceman04
Spaceman04
1 Jahr zuvor

Ich bin in der Off-Saison nicht ganz so oft hier auf dem Blog unterwegs, aber ich erinnere mich noch sehr gut an letztes Jahr und deswegen weiß ich eben, das man da emotional manchmal drinhängt.

Chemieunfall
Chemieunfall
1 Jahr zuvor

Finde ich total daneben 😐

Malge1985
Malge1985
1 Jahr zuvor
Daniel13
Daniel13
1 Jahr zuvor
Reply to  Malge1985

❤️

Michael
Michael
1 Jahr zuvor

Ich verstehe ehrlich gesagt bis heute nicht, warum ein total uneuropäisches Land (weder geografisch noch kulturell) beim ESC teilnehmen kann??
Klar wegen EBU und so…aber warum ist die EBU so stark ausgeweitet über Europa hinaus?

Alki Bernd
Alki Bernd
1 Jahr zuvor
Reply to  Michael

Wegen des „B“, das bedeutet nämlich „breit“

4porcelli - Help the 🦦 save his people United24k
4porcelli - Help the 🦦 save his people United24k
1 Jahr zuvor
Reply to  Michael

Israel ist kulturell sehr europäisch.

SoSo
SoSo
1 Jahr zuvor

LOL

Spaceman04
Spaceman04
1 Jahr zuvor
Reply to  Michael

Was ist „kulturell europäisch“? Magst du das mal definieren?

togravus ceterum
Mitglied
togravus ceterum
1 Jahr zuvor
Reply to  Spaceman04

Stell solche Fragen bitte nicht; sonst kommt wieder weiß und christlich

4porcelli - Help the 🦦 save his people United24k
4porcelli - Help the 🦦 save his people United24k
1 Jahr zuvor
Reply to  Spaceman04

Ich hätte das vielleicht als nord-/Westeuropäisch definieren sollen. Zum Teil ist das natürlich historisch bedingt. Es ist etwas wie USA oder Kanada, man fühlt sich in keiner Sekunde fremd. Für mich war gerade in Tel Aviv ein Gefühl der Nähe da.

Marko +++
Marko +++
1 Jahr zuvor
Reply to  Michael

aber warum ist die EBU so stark ausgeweitet über Europa hinaus?

Hat historische Grunde. Kurze Erklärung auf Wikipedia: https://de.wikipedia.org/wiki/Europ%C3%A4ische_Rundfunkunion

Michael
Michael
1 Jahr zuvor
Reply to  Marko +++

Ja schön und gut…aber hat doch mit Europa an sich nix mehr zu tun! Weil es ÜBER Europa hinaus geht…und das widerspricht sich ja selbst durch das Wort „EUROPÄISCHE Rundfunkanstalt“!
Afrika, Naher Osten und Australien etc haben an sich nix verloren beim Europäischem Wettbewerb find ich…zumal Israel-Gebiet religiös schon seit Jahrtausenden gefühlt ein Pulverfass gewesen ist…

Christian W
Christian W
1 Jahr zuvor
Reply to  Michael

Rassismus und primitive AfD-Denke haben beim ESC auch nichts verloren.

Sorry, aber wer solchen Quatsch erzählt, der hat den ESC sowieso nie verstanden.

SoSo
SoSo
1 Jahr zuvor
Reply to  Christian W

Inwiefern nimmst du bitte Bezug auf den Beitrag von Michael? Er sagt seine Meinung, die NICHTS mit irgendwelchen Parteien zu tun hat. Israel liegt definitiv nicht in Europa. Genauso könnte man argumentieren, dass die USA sich doch sehr europäisch verhalten, wenn wir von der derzeitigen Regierung absehen. Oder Japan, Korea, Kanada, … Australien haben wir ja schon.

Schlippschlapp71
Schlippschlapp71
1 Jahr zuvor
Reply to  Christian W

Danke !

Chemieunfall
Chemieunfall
1 Jahr zuvor
Reply to  Michael

Es ist immer noch kein europäischen Wettkampf sonder ein Wettbewerb von Radiosender im EBU Bereich. Also bitte was sind das für komischen Aussagen von dir

Hausmannskost
Hausmannskost
1 Jahr zuvor
Reply to  Michael

Da es kein europäischer Wettbewerb ist, sondern einer der European Broudcasting Union, einer Vereinigung von TV- Anstalten aus der ganzen Welt.

Pascal-ESC
Pascal-ESC
1 Jahr zuvor
Reply to  Michael

Der Contest heißt halt auch nicht European Song Contest wie es mal Frank Elstner vor 15 Jahren gesagt hat, sondern Eurovision Song Contest. Es geht um die Mitgliedschaft in der EBU. Nicht mehr nicht weniger.

Germanfan
Germanfan
1 Jahr zuvor
Reply to  Pascal-ESC

Ja. Der Wettbewerb heißt SONG Contest und nicht Singer-Contest oder Country-Contest oder Show-Contest.

Funi_Cula
Funi_Cula
1 Jahr zuvor
Reply to  Germanfan

Und ist seit den Anfängen in allererster Linie eine TV-Unterhaltungsshow.

Mareike Kaa
Mareike Kaa
1 Jahr zuvor
Reply to  Germanfan

Naja, aber faktisch vertreten die Teilnehmer das jeweilige Land. Beim Einmarsch der Gladiatoren werden ja auch nicht die Senderlogos geschwenkt.

Michael
Michael
1 Jahr zuvor
Reply to  Pascal-ESC

Ok…habt mich erwischt…ich hab das alles wohl immer verwechselt…weil Eurovision ist nicht gleich European…

Biobanänli
Biobanänli
1 Jahr zuvor
Reply to  Michael

Vermutlich weil du zu faul warst zu eruiren, was die EBU ist. Will Dir einen Hinweis geben, neben Israel ist auch Marokko, Tunesien, Jordanien und Ägypten Mitglied der EBU und damit berechtigt beim ESC mitzumachen.

Biobanänli
Biobanänli
1 Jahr zuvor
Reply to  Biobanänli

Vegessen zu sagen, Marokko tat das auch schon mal 1980 oder 82?

undeuxtrois
undeuxtrois
1 Jahr zuvor
Reply to  Biobanänli

1980 mit einem wunderbaren Beitrag!

Ist der Libanon nicht auch EBU-Mitglied?

togravus ceterum
Mitglied
togravus ceterum
1 Jahr zuvor
Reply to  undeuxtrois

Die wollten 2005 mit einem Lied teilnehmen, das ich noch immer gerne höre (Aline Lahoud – Quand tout s’enfuit). Die Teilnahme ist dann aber an libanesischem Recht gescheitert, das es verbietet, irgendetwas aus Israel auszustrahlen.

Schlippschlapp71
Schlippschlapp71
1 Jahr zuvor

Ich mochte das Lied auch…

SoSo
SoSo
1 Jahr zuvor
Reply to  Biobanänli

Diese Diffamierung ist unglaublich. Ja, selbst ich würde mich freuen, wenn der Contest wächst. Aber Israel ist nichtsdestotrotz ein Land, was derzeit Genozid betreibt und dennoch als Enklave in Nahost an ESC teilnimmt. Unter sehr fragwürdigen Umständen. Und Eurovison verbinde ich selbst mit Europa. Vielleicht sollte man dann einfach die Veranstaltung umbenennen.

Spaceman04
Spaceman04
1 Jahr zuvor
Reply to  SoSo

Vielleicht sollte man einfach Meinungen wie deine ignorieren, die auf wenig handfestem basieren.

RoteBeeteausmGlas
RoteBeeteausmGlas
1 Jahr zuvor
Reply to  Spaceman04

Oder man pisst

Hausmannskost
Hausmannskost
1 Jahr zuvor
Reply to  SoSo

Israel ist immer noch ein Land das angegriffen wurde und sich verteidigt. Ob die Verteidigung verhältnismäßig ist, sei mal dahingestellt. Israel verteidigt sich genauso wie dies die Ukraine tut. Beide Länder mit den Mitteln die Ihnen zur Verfügung stehen. Wer also den Ausschluss Isarels fordert, muss auch die Teilnahme der Ukraine zumindest in Frage stellen. Oder darf die Ukraine weiterhin teilnehmen, weil ihre militärische Stärke nicht so groß ist, wie die Isaels?

Chemieunfall
Chemieunfall
1 Jahr zuvor
Reply to  Michael

Michael bitte noch mal die Regel lesen. Es geht hier das alle EBU Länder teilnehmen können und nicht nur Europa. Ich dachte als Fan ist man wissend darüber. Oder ist dieser Account nur da um bewusst nur gegen Israel zu hassen ?

Und Radiowellen gehen sehr weit.

Michael
Michael
1 Jahr zuvor
Reply to  Chemieunfall

Nein ich hasse Israel nicht, würd da sogar mal Urlaub machen wenns nicht so akut wäre! Ich bin wohl kein 100%ig aufgeklärter Fan gewesen und mich diese Frage schon lange beschäftigt! Drum danke für eure Antworten, bin diesbezüglich schlauer! 🙂

Germanfan
Germanfan
1 Jahr zuvor
Reply to  Michael

Übrigens ist sogar der Heilige Stuhl bzw. Vatikan Mitglied der EBU und beim ESC startberechtigt einen Song in lateinischer Sprache zu schicken.

Michael
Michael
1 Jahr zuvor
Reply to  Germanfan

Das wär doch mal was 😆

SoSo
SoSo
1 Jahr zuvor
Reply to  Chemieunfall

Ich kann über deine Beiträge nur noch den Kopf schütteln. Ich hoffe, du bist irgendwann bereit deine Abwehr therapeutisch aufzuarbeiten. Deine Identifikation mit Israel lässt als Filter einfach keinerlei Kritik zu und alles ist sofort Antisemitismus oder nur um gegen Israel zu schießen. Mal als Denkanstoß (Vermutlich hoffnungslos): Was wenn zur Zeit des ESC nunmal viele Beiträge von ESC kompakt auf den Startseiten einzelner bei Google News etc. landen. Am Contest interessierte klicken sich hinein. Und teilen ihre Meinung. Das hat nichts damit zu tun, dass man hierher kommt nur um ein Land zu diffamieren. Aber man überfliegt die Kommentare und ist über die Einseitigkeit, die selbst Fakten ignoriert, einfach nur entgeistert.

Last edited 1 Jahr zuvor by SoSo
Spaceman04
Spaceman04
1 Jahr zuvor
Reply to  SoSo

Wie du dich hier ernsthaft als Therapeut aufspielen willst. Herrlich.

Haraldur
Haraldur
1 Jahr zuvor
Reply to  Michael

Israel ist auch Mitglied der UEFA und spielt um die Fußball-Europameisterschaft (jedenfalls um die Qualifikation). Das mag daran liegen, dass die Nachbarn nicht mit Juden spielen möchten. Übrigens war Viktoria Aschaffenburg als bayerischer Verein Mitglied des Hessischen Fußball-Verbandes gewesen und hat Jahrzehntelang in hessischen Amateuerligen gespielt. Australien gehört im Fußball seit einiger Ziet nicht mehr zu Ozeanien, sondern zu Asien. Einziger Grund: In Ozeanien gibt es keine ernsthaften Gegner. Russland, Aserbaidschan und die Türkei waren im Sport immer bei Europa, obwohl jeweils nur ein kleiner Teil dieser Länder (Türkei: 3 Prozent) geographisch zu Europa gehört. Dass Marokko 1980 am ESC teilgenommen hat, sei nur am Rande erwähnt. Das gehört ja nun auch überhaupt nicht zu Europa.

Germanfan
Germanfan
1 Jahr zuvor
Reply to  Haraldur

Israel hat auch schon mal im Kontinentalverband Ozeanien der Fifa teilgenommen und deshalb bisher ein einziges Mal 1970 in Mexicobei einer Fussball WM teilgenommen.
Hinweis für Michael.
Auch der der Vatikan ist in der EBU und könnte z. B. mit einem 6köpfigen Gregorianischen Gesang teilnehmen. Oder so einem hübschen religiösen Lied zum ESC wie „Dominique“ von Sour Sourir schicken, was 1963 und 1964 ein Welthit war und sogar in USA und Australien Platz 1 der Charts war.

Jonas
Jonas
1 Jahr zuvor
Reply to  Michael

Dann dürfte Zypern eigentlich auch nicht teilnehmen weil es geographisch zu 0% zu Europa gehört. Aber kulturell eben schon. Genau so wie Israel.

Michael
Michael
1 Jahr zuvor
Reply to  Jonas

Ja stimmt! Könnte noch das Argument: „Zypern gehört zur EU, Israel nicht!“ hinzufügen 😜
Kleiner Spass…glaub das hat hier für genug Diskussion gesorgt und ich bin nun etwas schlauer was EBU etc angeht!

Schlippschlapp71
Schlippschlapp71
1 Jahr zuvor
Reply to  Michael

Schweiz, Norwegen und UK gehören auch nicht (mehr) zur EU.

floppy1992
Mitglied
floppy1992
1 Jahr zuvor

Wenn AVROTROS wirklich keinen Einfluss von „geopolitischen Spannungen“ auf den ESC wollte, müssten sie ganz konsequent auch den Ausschluss der Ukraine fordern.
Dass sie genau das nicht tun, finde ich sehr entlarvend.

Spaceman04
Spaceman04
1 Jahr zuvor
Reply to  floppy1992

Wenn man gar keine geopolitischen Spannungen zulassen möchte, dann würde der Contest sogar weiter ausgedünnt werden müssen, als nur Israel und die Ukraine auszuschließen.

Chemieunfall
Chemieunfall
1 Jahr zuvor
Reply to  Spaceman04

Stimmt dann hätten wir den ganzen Balkan mit: Serbien vs Kosovo, Kroatien Und Serbien gegen die anderen Balkanstaaten. Griechenland Vs Türkei, Armenien vs Azerbaijan, Georgien, alle Länder die an Russland grenzen.

Du siehst wie lächerlich das ganze wird

Auch ich hätte Russland und Belarus drinnen gelassen aber anders als Israel oder Ukraine haben beide Radiosender die Regel gebrochen.

Wie gesagt wir können nicht einfach Länder nur meinen andere Haltung zu haben das ist ein Interner Konflikt der hat nichts mit dem Kontest zu tun oder darin zu suche. Es ist wild wie bestimmte Linke Gruppierungen immer wieder ausnutzen wollen. Sie diese etwa lächerliche Aufschrei von Flaggen. Das war ein Goodie keine feste Regel. Da sieht man wie sehr man den Bums aufladen will

Marko +++
Marko +++
1 Jahr zuvor
Reply to  floppy1992

Man möchte die Zukunft des ESCs innerhalb der EBU diskutieren. Israel 2025 ist Anlass, aber die Diskussion wird viel breiter sein.

Chris
Mitglied
Chris
1 Jahr zuvor
Reply to  floppy1992

Nicht zu vergessen sind die Länder (wie z.B. Deutschland und Frankreich), die die Ukraine finanziell unterstützen.
Die müssten dann in diesem wirren Gedankenkonstrukt aber auch alle ausgeschlossen werden. Außer hier gilt natürlich wieder die Doppelmoral.

Kleiner Spoiler: Es sind noch wesentlich mehr Länder beteiligt, die der Ukraine helfen. Also alle dann ausschließen?

floppy1992
Mitglied
floppy1992
1 Jahr zuvor
Reply to  Chris

Was wirfst du mir jetzt genau vor?

Spaceman04
Spaceman04
1 Jahr zuvor
Reply to  floppy1992

Nicht dir, AVROTROS.

Spaceman04
Spaceman04
1 Jahr zuvor

Die Kritik die Spanien und Co darlegt ist sehr dünn mit Argumenten unterfüttert – was genau ist deren Problem? Man müsse eine Untersuchung machen weil der Televote anders ist als der Juryvote? Dann bitte die Schweiz dringend untersuchen. Und Frankreich. Und den Vorjahressieger am besten auch noch.

Zudem diese ganzen Sender ganz ruhig waren, als Juroren letztes Jahr offen angegeben haben damit, Israel aus reiner Missgunst auf den letzten Platz gesetzt zu haben. Da geht’s dann nicht mehr um Transparenz usw?

Der ESC würde weiterhin viel unpolitischer bleiben, wenn diese ganzen Sender nicht andauernd Öl ins Feuer kippen würden.

Last edited 1 Jahr zuvor by Spaceman04
Marko +++
Marko +++
1 Jahr zuvor
Reply to  Spaceman04

 was genau ist deren Problem?

Man kann das seltsame Voting-Ergebnis nicht deuten, weil die Daten fehlen.

Christian W
Christian W
1 Jahr zuvor
Reply to  Marko +++

Es gibt kein seltsames Voting-Ergebnis. Nur weil es dir nicht gefällt, ist es nicht seltsam. Sometimes you don’t get what you want. Ich sag’s gerne nochmal. Und genau deine Argumentation ist mit „dünn“ gemeint.

Es werden Dinge erfunden, weil man nicht verstehen will, dass die Begeisterung für einen seit Jahrzehnten von Terroristen beherrschten Landstrich und die Bevölkerung, die diese Terroristen vollumfänglich unterstützt nicht universell ist und das der verlogene Protest an der Seite von Islamisten und anderen Menschenfeinden eben nicht überall Applaus auslöst. Aktion und Reaktion. Zu diesem Schluss sollten auch die Herrschaften bei den TV-Stationen kommen, insbesondere gerade auch in Island und Irland. Maßgeblich für diese Gegenreaktion mitverantwortlich sein und dann nicht mal ansatzweise gebacken bekommen, dass es jetzt irgendwann mal an der Zeit ist, den antisemitischen, hysterischen Sabbel zu halten.

Marko +++
Marko +++
1 Jahr zuvor
Reply to  Christian W

Erster Absatz ist frei erfunden. Nicht ich empfinde das Ergebnis seltsam, sondern die teilnehmende Anstalten.

Zweiter Absatz ist eine Wiederholung. Versuche mal deine Meinung ohne das Wort antisemitisch zu äußern.

Spaceman04
Spaceman04
1 Jahr zuvor
Reply to  Marko +++

Versuch du mal, einen Beitrag ohne Framing zu verfassen.
Seltsam sind die Ergebnisse von Natur aus nämlich nicht einmal. Also bereits das 4. Wort ist Framing.

Marko +++
Marko +++
1 Jahr zuvor
Reply to  Spaceman04

Sorry, Spaceman, es ist andersherum. Christian W. dichtet mir eine Meinung zu, wo ich mit ‚Man kann das seltsame Voting-Ergebnis nicht deuten, weil die Daten fehlen.‘ das Problem der Anstalten zusammenfasse.

Chemieunfall
Chemieunfall
1 Jahr zuvor
Reply to  Spaceman04

Es geht darum das die es nicht glauben das wirklich Leute für Israel anrufen. Weil Hallo da war ne Werbung auf YouTube ode rust dem Time Square da kamen die Votes. Weil normal wählen ja die Leute nur das was ihr Rundfunkanstalt meint zu propagieren, alles ist doch Manipulation. Und auch wenn weniger Pali den Contest schauen, kann es nicht sein das Israel mehr anrufen. Weil Logik /s

Es ist doch alles nur lächerlich

elysian03Cassandra
elysian03Cassandra
1 Jahr zuvor
Reply to  Spaceman04

Es macht nun mal keinen Sinn, dass Israel das Televoting nur basierend auf dem Lied gewonnen hat. Sonst würde das Lied viel mehr gestreamt werden. Es ist offensichtlich, dass Israel Stimmen aus anderen Gründen erhalten hat.
Ausserdem ist es anderen Ländern gegenüber total unfair, wenn man so viel Werbung für sein Lied kauft. Viele Länder können sich das nicht leisten und sind dann somit im Nachteil. Es sollte also eine Regel eingeführt werden, die solche Werbekampagnen verbietet.
Und am besten reduziert man die Möglichkeit für dasselbe Land mehr als 5 Mal abstimmen zu können.

Alex
Alex
1 Jahr zuvor

Da ist doch viel dabei, was völlig unbelegt ist. Die Anzahl der Streams korreliert doch nicht eindeutig mit dem Televoteergebnis. Siehe z.B. den kleinen Österreicher, der auf einmal seine eigene Meinung nach dem ESC wiederentdeckt.

Der Vorwurf, dass Israel Stimmen „aus anderen Gründen“ ist sehr schwammig.
Man kann das Votingsystem generell hinterfragen, aber doch nicht mit Israel als Aufhänger, um seinen persönlichen Anti-Semitismus nochmal schön zur Schau zu stellen oder warum?…

elysian03cassandra
elysian03cassandra
1 Jahr zuvor
Reply to  Alex

Wieso kommen die Leute immer mit Antisemitismus? Das hat nichts mit Religion zu tun. Viele Leute waren für Israel in 2018 (ich ebenfalls). Was das Land aber zurzeit macht, ist nicht in Ordnung.
Und doch, es ist sehr eindeutig, dass Israels Ergebnis nur wegen Politik zu stande kam. Es wird nicht über das Lied gesprochen, sondern immer nur über die Politk, wenn es um Israel geht. Wenn das Lied also keinen Hype irgendwo hat, wie konnte es dann also das Televoting gewinnen?
Und auf mein Argument wegen der Werbekampagne gehst du auch nicht ein, weil du weisst, dass es nicht in Ordnung ist, wenn Länder in solch grossem Ausmass zum Abstimmen ausrufen.

mauve
mauve
1 Jahr zuvor

Das ist leider heutzutage so. Israel-Kritik = Antisemitismus. Leute können sich gar nicht vorstellen, gegen Antisemitismus zu sein und trotzdem die Politik Israels kritisieren zu können. Scwarz-weiß-Schema halt.

elysian03cassandra
elysian03cassandra
1 Jahr zuvor
Reply to  mauve

Echt schlimm so etwas. Es gibt gewiss auch genug Juden, die nicht mit der Israel-Politik zufrieden sind, genauso wie es viele Muslime gibt, die Saudi Arabien schrecklich finden. Man muss Länder und Religion immer trennen.

mauve
mauve
1 Jahr zuvor

Ganz genau! Ein tolles Interview (schon etwas älter) mit der jüdischen Autorin Deborah Feldman, die die israelische Politik kritisiert und Berlin bzw. Deutschland eine „blinde Gefolgschaft“ vorwirft

https://www.deutschlandfunk.de/juedische-autorin-wirft-berlin-blinde-gefolgschaft-gegenueber-der-israelischen-regierung-vor-100.html

Last edited 1 Jahr zuvor by mauve
elysian03cassandra
elysian03cassandra
1 Jahr zuvor
Reply to  mauve

Oh cool! Danke für den Link. =)

undeuxtrois
undeuxtrois
1 Jahr zuvor

„Und doch, es ist sehr eindeutig, dass Israels Ergebnis nur wegen Politik zu stande kam.“

Und genau diese Eindeutigkeit mag ich in meiner Naivität anzweifeln: Ich vermute (weil es mir ähnlich ging), dass das Leben und der Hintergrund der Künstlerin einfach hervorragend zum Text, zur Melodie und zum Auftritt des israelischen Beitrages passte und dass dann viele daheim emotional angepackt zum Hörer griffen (ja, natürlich auch noch Länder-Sympathie-Punkte, die es aber im Baltikum, Skandinavien, Mittelmeer und Balkan genauso gibt) um für „New day will rise“ zu werten.
Der ESC hat immer wieder solche oder ähnliche Auftritte gehabt, sei es Gigliola Cinquetti, Dana, Nicole, Dana International, Conchita, Salvador Sobral, Yamala oder auch Lordi.

Hausmannskost
Hausmannskost
1 Jahr zuvor

ich habe gestern gelesen, das Baller der am zweitmeisten gestreamte Titel des ESC 2025 ist. Wie kann es dann sein das wir so schlecht abgeschnitten haben? Die Streamingzahlen sagen gar nichts über das Voting aus. ich habe zum Beispiel für keinen abgestimmt, aber mir mehrere Lieder heruntergeladen. Es ist offensichtlich, das deine Theorie nicht aufgeht!

Andi
Andi
1 Jahr zuvor

Noch ein Israel- Thread? Ist nicht längst alles gesagt??? Es gibt doch so viele spannende Themen zur Nachbesprechung des ESC.

Malge1985
Malge1985
1 Jahr zuvor
Reply to  Andi

Clickbait. 😉🫣

Andi
Andi
1 Jahr zuvor
Reply to  Malge1985

Ja leider 😔

elkracho
Mitglied
elkracho
1 Jahr zuvor
Reply to  Malge1985

Sehe ich genauso.
Dann muss ich selber auch so konsoquent sein,
und den Artikel nicht anklicken.
Werde mir Mühe geben.

Dascha
Dascha
1 Jahr zuvor
Reply to  Andi

Ich finde es auch schade. Das trübt die Stimmung – nicht nur in den Kommentaren.

undeuxtrois
undeuxtrois
1 Jahr zuvor
Reply to  Dascha

Vor allem, weil ich jetzt von allen Seiten mit Begriffen wie „Schummel-ESC“ etc. belagert werde. Da melden sich Menschen, die überhaupt nicht wissen, was der ESC überhaupt ist.

Und ich kann der Diskussion auch nicht mehr folgen, weil ich zu blöd bin.

Spaceman04
Spaceman04
1 Jahr zuvor
Reply to  Andi

Wenn immer wieder ein Sender ums Eck kommt und vollmundig Untersuchungen ankündigt, dann sollte das von einer Seite wie ESC Kompakt berichtet werden.

Dascha
Dascha
1 Jahr zuvor
Reply to  Spaceman04

Verständlich, aber man könnte im Nachgang ja den anderen Artikel ergänzen.

Jabastalus
Jabastalus
1 Jahr zuvor

Die Rundfunkanstalten sollen doch einfach über den Ausschluss Israels abstimmen, dann ist das Thema vom Tisch.

Alki Bernd
Alki Bernd
1 Jahr zuvor
Reply to  Jabastalus

Die Rundfunkanstalten könnten aber auch ersatzweise über den Anschluss Österreichs abstimmen, dann wäre Österreich vom Tisch und der ESC könnte in Nürnberg stattfinden

Lillie
Lillie
1 Jahr zuvor
Reply to  Jabastalus

Ich würde mal die gewagte These aufstellen, dass, wenn alle Rundfunkanstalten einfach abstimmen würden, Israel ganz schnell raus wäre.

Spaceman04
Spaceman04
1 Jahr zuvor
Reply to  Lillie

Ich würde die gewagte These aufstellen, dass solche Präzedenzfälle den Contest viel wahrscheinlicher „töten“ könnten, als es Israels Teilnahme tun kann.

Danya | דניה | 🎗️
Mitglied
Danya | דניה | 🎗️
1 Jahr zuvor
Reply to  Spaceman04

Zustimmung meinerseits!

Alki Bernd
Alki Bernd
1 Jahr zuvor
Reply to  Lillie

Aber wie sollen sie das bloß anstellen? Den Sendemast hochheben?

Jabastalus
Jabastalus
1 Jahr zuvor
Reply to  Lillie

Das kann gut sein. Es ist ein Entscheid zwischen Pest und Cholera. Aber ich glaube, dass bald ein Entscheid gefällt werden muss, sonst sehe ich schwarz für den Wettbewerb. Manchmal müssen unangenehme Entscheidungen gefällt werden.

Biobanänli
Biobanänli
1 Jahr zuvor
Reply to  Jabastalus

Dumm nur, dass bei einem Auschluss von Israel einige Anstalten wohl den ESC aussetzen würden, wie vermutlich die ARD.

Marko +++
Marko +++
1 Jahr zuvor
Reply to  Biobanänli

ARD wird teilnehmen. Wegen der Wechsel von NDR nach SWR gibt es noch keine klare Position zum Thema.

Jabastalus
Jabastalus
1 Jahr zuvor
Reply to  Biobanänli

Ob die ARD das wirklich durchzieht, bezweifle ich. Ein solches Verhalten passt nicht zur ARD. Und auch diese türkische Quelle verbreitet erstmal nur ein Gerücht.

Biobanänli
Biobanänli
1 Jahr zuvor
Reply to  Jabastalus

Was redet ihr, wenn Merz das sagt, wird Frau Schäuble aka Strobel das ohne Probleme durchsetzen und natürlich auch beim SWR, das ist ihr Haussender. Hab ihr denn wirklich keine Ahnung von deutscher Politik, und Medienpolitik ist alleinig Sache der CDU.

Anmey
Anmey
1 Jahr zuvor
Reply to  Biobanänli

Ich würde es gar nicht nur auf sowas schieben (die ARD ist ja auch Ländersache). Wenn die EBU so eine Entscheidung treffen würde, gäbe es auch jenseits der Regierung einen massiven öffentlichen Aufschrei, das könnte der SWR auch dann nicht durchziehen, wenn er wollte.

Christian W
Christian W
1 Jahr zuvor
Reply to  Jabastalus

So ist aber die EBU nicht organisiert und das ist auch gut so.

Warum waren sie denn wieder alle da von Irland bis Island und Norwegen? Wo es doch 2024 *schnüff*schnüff* ja so furchtbar gewesen ist? Konsequenzen zieht doch keiner. Es steht doch Ländern frei, nicht am ESC teilzunehmen. Niemand wird gezwungen. Stay. The F. Home. Ganz einfach.

Dieses ganze Geblubber ist nichts weiter als antisemitische Folklore ohne jeden Wert und sie werden allesamt wieder nächstes Jahr teilnehmen. So schlimm kann’s ja dann alles nicht sein…

rainer1
rainer1
1 Jahr zuvor

Am nettesten wäre natürlich, israel würde eine künstlerische pause einlegen und sich freiwillig vom wettbewerb zurückziehen. Das wird aber nicht passieren.

Anna01
Anna01
1 Jahr zuvor
Reply to  rainer1

Hab mal ein paa Videos gesehen. Dieser komische Kan Typ, der letztes Jahr dabei war und unangenehm aufgefallen ist, gibt sehr komische vibes. Hatte das Gefühl, so wie er Yuval immer hin und her geschoben hat, dass ihm die Sängerin eigentlich egal ist. Kan wirkt wirklich verzweifelt. Denke also auch nicht dass die eine Pause einlegen werden.

Spaceman04
Spaceman04
1 Jahr zuvor
Reply to  Anna01

Inwieweit deine Analyse auf „Vibes“ hin stichhaltig ist, möchte ich hier nicht bewerten.

Aber KAN könnte schon verzweifelt sein – denn ohne ESC droht dem Sender, dass sie ihre Unabhängigkeit verlieren und ihre Fähigkeit, regierungskritisch zu sein, damit ein Ende hat.

Biobanänli
Biobanänli
1 Jahr zuvor
Reply to  rainer1

Hm, kann ich nicht nachvollziehen, wir sprechen hier immer noch von eine Rundfunkanstalt und nicht von einer rechtsextremen Regierung.
Andererseits, was hast du gegen rechts und auch extrem?

Jorge
Jorge
1 Jahr zuvor

Plattentektonisch gehört Island doch kaum noch zu Europa. Kann die EBU dazu vielleicht mal Stellung beziehen?

Wenn man konkrete Indizien liefert, dann soll untersucht werden. Hat man die nicht, dient das Infragestellen nur dem eigenen politischen Ego, der Diskreditierung eines ungewollten Teilnehmers und schadet der Integrität des gesamten ESC.

Ich persönlich werde übrigens auch weiterhin Powervoting machen (my money – my vote), wenn mir ein Act besonders gefällt. Lächerliche Posse um das Televoting.

Spaceman04
Spaceman04
1 Jahr zuvor
Reply to  Jorge

Da stellt sich einem die Frage, ob sie sich gegen die Änderung zu den 20 Votes hin vor Jahren intern auch sehr gesträubt haben oder den Geldsegen lieber dankend angenommen haben und es jetzt aus anderen Gründen auffällt,dass man das jetzt nicht mehr so mag.

Jorge
Jorge
1 Jahr zuvor
Reply to  Spaceman04

Jepp. Ist doch klar, dass die ganze Diskussion nur als Mittel zu diesem speziellen Zweck dient.

Ich habe vor Jahren auch mehrfach für Daði Freyr und (blöderweise) für Hatari gevotet. Kann ich Island regreßpflichtig machen?

Spaceman04
Spaceman04
1 Jahr zuvor
Reply to  Jorge

Man wünscht es sich fast, dass die 20 Votes zurückgenommen werden um das Geheule der Sender lesen zu können, wenn sie merken, wie sie sich ins eigene Fleisch geschnitten haben.

Solange es möglich ist werde ich jedenfalls meine Votes nutzen, wie ich lustig bin. Habe ganze 15 Anrufe dieses Jahr verschwendet, da Frankreich von Deutschland eh keine Punkte bekommen hat. Würde ich es wieder so machen? Absolut.

Jorge
Jorge
1 Jahr zuvor
Reply to  Spaceman04

Ich bin ja pro Multivoting, ich glaube auch, dass der Einfluss nur selten durchschlägt. Wenn Louane sich bei ihrer Performance in den Sand setzt, passt es doch, dass du deine Votes für sie auch in den Sand gesetzt hast. 😉 Ging mir im Finale aber mit Litauen ähnlich.

Spaceman04
Spaceman04
1 Jahr zuvor
Reply to  Jorge

Man kann damit nur bereits vorhandene Tendenzen verstärken. Es waren zwar nur 5 von mir aber diese Stimmen für Griechenland gingen dieses Jahr durch, weil es genug andere hier im Lande gab, die dafür gestimmt haben. Hab mich richtig gefreut, dass Klavdia von uns 10 Punkte bekommen hat.

Jorge
Jorge
1 Jahr zuvor
Reply to  Spaceman04

Klavdia bekam auch ein Vote von mir, nachdem ich schon für Litauen gevotet hatte. Also laut Island/Spanien war das ein illegitimes Voting. 😉

Alki Bernd
Alki Bernd
1 Jahr zuvor
Reply to  Jorge

In den Bulgur, meine Güte. Das war Bulgur auf der Bühne

Jorge
Jorge
1 Jahr zuvor
Reply to  Alki Bernd

OK, korrigiere: *in die Sand symbolisierenden Korkhäcksel

undeuxtrois
undeuxtrois
1 Jahr zuvor
Reply to  Alki Bernd

Meine maman hat aber immer gesagt: Mit Essen spielt man nicht!

4porcelli - Help the 🦦 save his people United24k
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1 Jahr zuvor
Reply to  Jorge

Litauen? Do solltest dringend Deine Antidepressiva nehmen.

Jorge
Jorge
1 Jahr zuvor

Für jede deiner Depri-Anmerkungen bei Litauen vor dem ESC habe ich ein Vote spendiert. 😉

Spaceman04
Spaceman04
1 Jahr zuvor
Reply to  Jorge

Also doch, Wahlmanipulation durch Beeinflussung anderer. Case closed, wird gleich an die EBU übergeben!!!

Last edited 1 Jahr zuvor by Spaceman04
4porcelli - Help the 🦦 save his people United24k
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1 Jahr zuvor
Reply to  Jorge

Wie viele Telefone hast Du denn 😜?

Malge1985
Malge1985
1 Jahr zuvor

Vielleicht ist Jorge Telefonverkäufer. 🤓🫣

Jorge
Jorge
1 Jahr zuvor

Nicht die Anzahl der Telefone, die Anzahl der Simkarten ist entscheidend! 😉

Malge1985
Malge1985
1 Jahr zuvor
Reply to  Jorge

Deshalb sind Simkarten überall ausverkauft. 🤓🫣

Jorge
Jorge
1 Jahr zuvor
Reply to  Malge1985

Ich habe vor Jahren auf Telefontechnik in Pflegeheimen umgesattelt .. think about it!

undeuxtrois
undeuxtrois
1 Jahr zuvor
Reply to  Jorge

Ein Anruf für Litauen ist nie vergeblich!
Auch in diesem Jahr nicht! Tavoooooo

Biobanänli
Biobanänli
1 Jahr zuvor
Reply to  Jorge

He, ich habe Geographie studiert und dann kommst du mit der Tektonik.
Island als Vulkaninsel ist eher das Resultat von zwei Platten und daher nicht wirklich zuordenbar. Bei Grönland können wir diskutieren ob Trump Recht hat.

Biobanänli
Biobanänli
1 Jahr zuvor
Reply to  Biobanänli

Merke gerade, dass ich meinen Namen ändern muss, wie sagt man nun Biobanane bei den Ösis? Da gibt es wieder kein Wörterbuch für.

Jorge
Jorge
1 Jahr zuvor
Reply to  Biobanänli

biobanause?

Biobanänli
Biobanänli
1 Jahr zuvor
Reply to  Jorge

Böser Schorsch

Jorge
Jorge
1 Jahr zuvor
Reply to  Biobanänli

Nein? Aber biobananerl wird wohl durchgehen.

undeuxtrois
undeuxtrois
1 Jahr zuvor
Reply to  Biobanänli

Wie wäre es mit „Tschunglgurkn“?

Alki Bernd
Alki Bernd
1 Jahr zuvor
Reply to  Biobanänli

BB

Jorge
Jorge
1 Jahr zuvor
Reply to  Biobanänli

Sag ich doch!

Was sagst du als Tektonik-Experte zu Zypern? Das gehört tektonisch auch nicht zu Europa – als Tipp für alle, die nach Gründen suchen, andere Länder auszuschliessen.

4porcelli - Help the 🦦 save his people United24k
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1 Jahr zuvor
Reply to  Jorge

Aber Zypern ist ja Teil Griechenlands, das klar Teil Europas ist.

Jorge
Jorge
1 Jahr zuvor

Dann müssen Griechenland also 24 Punkte gestrichen werden. EBU, übernehmen sie!

Biobanänli
Biobanänli
1 Jahr zuvor
Reply to  Jorge

Das Mittelmeer ist ja die Subduktionszone wo die Afrikanische unter die eurasischen Platte abtaucht. Schwer da die Zugehörigkeit zuzuordnen. Hier hat jemand Zypern der europäischen zugeordnet, dafür Teile von Italien der afrikanischen.
comment image

jofan2602
jofan2602
1 Jahr zuvor

Mein Gott, Spanien, Island, Niederlande, Irland: HAUT ab oder haltet gefälligst die Fresse, wenn ihr weiterhin mitmachen wollt. Das nervt nur noch. Der ESC 2025 ist zu Ende. Punkt. Schlechte Verlierer.

Quintus
Mitglied
Quintus
1 Jahr zuvor
Reply to  jofan2602

Mit schlechte Verlierer hat das mal gar nichts zu tun. Ähnliche Forderungen gab es in diesen Ländern bereits vor dem ESC und auch schon im letzten Jahr.

Christian W
Christian W
1 Jahr zuvor
Reply to  Quintus

Und welche Konsequenzen wurden gezogen? Richtig: gar keine. So wird es auch diesmal sein. Da kann man sich die ganze Möpperei auch sparen. Und natürlich handelt es sich um schlechte Verlierer und zwar durch die Bank weg. Hört man irgendwas aus Ländern, die erfolgreich abgeschnitten haben? Nicht, dass ich wüsste.

Lillie
Lillie
1 Jahr zuvor
Reply to  jofan2602

Warum sollen alle die Fresse halten und abhauen, die deine Meinung nicht teilen? ESC dann nächstes Jahr nur noch mit Deutschland und Israel?

wüster Volker
wüster Volker
1 Jahr zuvor
Reply to  Lillie

Fein, dann wird einer zweiter und der andere vorletzter…

Germanfan
Germanfan
1 Jahr zuvor
Reply to  jofan2602

Also der Ton macht die Musik
Etwas respektvoller kann man sich schon ausdrücken.

Jo2602
Jo2602
1 Jahr zuvor
Reply to  Germanfan

Diese Länder sind auch wenig respektvoll. Im übrigen ganz aktuell: In Washington wurden gerade 2 Mitglieder der israelischen Botschaft von einem Hamasaktivisten erschossen. Er soll dabei „Free Palestine“gegroehlt haben. Das kommt dabei raus wenn man ständig gegen Israel hetzt. Ich bin mir sicher alle Judenhasser und Antisemiten werden jetzt vor Freude tanzen. Einfach nur widerlich.

Marko +++
Marko +++
1 Jahr zuvor
Reply to  Jo2602

Oder gibt es einen anderen Anlass?

Bei einer meiner Kunden arbeiten mehrere Palästinenser. Dieser Kunde hat einer Armee-Psychologe ins Haus geholt, weil jeder mehrere Familienmitglieder verloren hat und mit diesen Verlust weiter leben muss. Bomben und Unterernährung rotten ganze Familien aus, darunter auch Leute, die gegen Hamas sind.
Je länger Israel Wasser, Nahrung und Medikamente sperrt, umso schneller wird Israel isoliert dastehen und mit Gegenmaßnahmen konfrontiert werden.

Germanfan
Germanfan
1 Jahr zuvor
Reply to  Jo2602

Was hat das gerade erfolgte Attentat mit dem ESC und dem Voting zu tun. Man könnte auch sagen, das kommt dabei raus, wenn man ein ganzes Gebiet zerstört, Zivilisten tötet und Babys verhungern lässt.

mauve
mauve
1 Jahr zuvor
Reply to  Jo2602

Deine ständigen Unterstellungen, antisemitisch zu sein, sind ebenso widerlich wie das, was Israel in Gaza macht. Wer Scheuklappen aufhat und nicht zwischen Antisemitismus und Kritik am Gazakrieg unterscheiden kann, der kann einem leid tun.

CedricN
CedricN
1 Jahr zuvor

Deutschland sollte sich vom ESC zurückziehen, sofern Israel ausgeschlossen wird. Es sollte auch eher weniger darüber diskutiert warum Israel so viele Televoting-Punkte bekommen hat, sondern wie z.B. Estland,Malta,Finnland oder das UK mehr Jury-Punkte als Israel bekommen haben ???? Israel hatte einen wundervollen Song und Platz 2 absolut verdient

Hieronymus
Hieronymus
1 Jahr zuvor
Reply to  CedricN

Ganz genau

Christian W
Christian W
1 Jahr zuvor
Reply to  CedricN

Ein Land aus politischen Gründen niedrig zu bewerten geht in diesen Ländern ja vollkommen klar, wie man an deren letztjährigen Wertungen eindeutig ablesen kann. Dafür hätten sie zumindest verwarnt gehört. Wenige Jahre vorher hat die EBU Länder wg. „mathematischen Unwahrscheinlichkeiten“ auch aus der Wertung genommen. Nichts anderes ist es, wenn Beiträge mit 25-25-25-24-24 o.ä. bewertet werden, wie bei Israel ja teilweise nachweislich geschehen.

Dieses Jahr hat man sich da ein wenig schlauer angestellt, um Juden keine Punkte geben zu müssen.

eric999
eric999
1 Jahr zuvor

Ich finde die Fixierung auf eventuelle Unregelmäßigkeiten beim Televote in dieser Sache ziemlich unnötig. Ich persönlich kann mir gut vorstellen, dass alles mit rechten Dingen zugegangen ist und das glaube ich der EBU auch. Das bedeutet aber dennoch, dass ganz ganz viele Leute für Israel abgestimmt haben und ein Großteil davon aus politischen Gründen. Das kann keiner wegdiskutieren mit „Yuvals Song war einfach so gut“ – jeder weiß dass der Song nie so weit hochgekommen wäre, wenn er von einem Land wie Tschechien geschickt worden wäre. Und der massive Abstand im 2. Semi spricht auch für sich. Wir haben es mit einem Fall zu tun bei dem ein ESC-Teilnehmerland eine Projektionsfläche für politische Meinungsäußerung wird. Und zwar in einem Maße, das noch nie vorher da gewesen ist. Maximal bei der Ukraine 2022 aber da war man sich ja in Europa einig, dass die Ukraine alle Sympathien verdient. Der Fall Israel spaltet allerdings massiv die Gesellschaft und das schlägt sich im ESC nieder. Ich hatte es unter dem anderen Beitrag schon einmal geschrieben, ich finde es gibt einen Punkt an dem muss man die Idee des Contests, das Miteinander, das Feiern, das „United by Music“ vor sich selbst schützen. Denn diese Werte des ESC sind zu wichtig um sie von einem politischen Konflikt (den der ESC sowieso niemals lösen wird) überstrahlen zu lassen. Und ich finde mit dem Ergebnis dieses Jahr ist dieser Punkt erreicht. Da muss man nicht mal politisch argumentieren – für die Zukunft des ESC als Veranstaltung ist die Teilnahme Israels aktuell kritisch. Daher bin ich für einen Ausschluss, solange bis sich die Lage im Nahen Osten wieder entspannt hat. Sonst sitzen wir irgendwann da mit einem israelischen Sieg, 30 Länder ziehen sich zurück und dann können wir noch so viel „ja aber KAN bzw. der israelische Teilnehmer hat nichts falsch gemacht“ sagen, der ESC ist dann in seiner jetzigen Form Geschichte. Außerdem ist das doch auch unfair für die israelischen Künstler, die weder die Gemeinschaft und die Herzlichkeit des ESC zu spüren bekommen, noch eine objektive Bewertung ihres Beitrags erfahren. Sie sind nur der Spielball politischer Konflikte. Andere mögen eine andere Meinung haben. Ich sehe einen Ausschluss als einzige Lösung aktuell.

Spaceman04
Spaceman04
1 Jahr zuvor
Reply to  eric999

Das Ausmaß war 2022 mit der Ukraine um so vieles krasser (und hatte sogar einen Sieg zur Folge) – dass du das wegwischen möchtest, weil man entschieden hat, dass die Ukraine ggf. diese Sympathie-Votes verdient, Israel aber nicht, spricht nicht für die Unvoreingenommenheit der restlichen Argumentation.

Wenn man so argumentiert, dann muss die Ukraine genauso ausgeschlossen werden.

Jabastalus
Jabastalus
1 Jahr zuvor
Reply to  Spaceman04

Man muss schon berücksichtigen, dass gegen den israelischen Präsidenten international ein Haftbefehl läuft. Nur schon deshalb kann man argumentieren, dass die Ukraine die Sympathievotes mehr verdient hat.

Spaceman04
Spaceman04
1 Jahr zuvor
Reply to  Jabastalus

Das war aber letztes Jahr z.B. nicht der Fall und das Thema war 1:1 identisch.

Schlippschlapp71
Schlippschlapp71
1 Jahr zuvor
Reply to  Jabastalus

Nicht gegen den Präsidenten Herzog, sondern gegen Premierminister Netanyahu.

eric999
eric999
1 Jahr zuvor
Reply to  Spaceman04

Das sehe ich nicht so. Erstens ist der politische Konflikt ein anderer, was wir auch an der allgemeinen gesellschaftlichen Einstellung zu beiden Konflikten sehen (die Ukraine wird durch und durch supportet, da sie sich gegen Russlands unrechtmäßigen Angriffskrieg wehrt; Israel spaltet die Gesellschaft, da einige Leute in Israel den Geschädigten sehen der sich lediglich verteidigt, andere aber das kriegshungrige Land das in Gaza unverhältnismäßig viele Unschuldige tötet). Das führt dazu, dass beide Konflikte sich unterschiedlich beim ESC widerspiegeln und nur der eine spaltet in einem Maße, dass ein politischer Sieg des Landes den ESC zerstören könnte. Man könnte natürlich anfangen und sagen, alle Länder für die politisch abgestimmt wird werden vom ESC ausgeschlossen. Dann muss die Ukraine gehen aber ein Land wie Aserbaidschan darf bleiben. Ist das fair? Entscheidet man auf Grundlage von Menschenrechtsverletzungen und autoritären Regimen müssten Israel und Aserbaidschan beide gehen und die Ukraine dürfte bleiben. Ist das fair? KAN ist immerhin regierungskritisch, während Ictimai das nicht ist. Also nur Aserbaidschan raus? Kann man meinetwegen alles machen aber wo zieht man da die Grenze? Ich argumentiere aber rein mit Blick auf den ESC als völkerverbindende, gemeinschaftliche und positive Veranstaltung. Allein dass Israel teilnehmen darf ist aktuell schon hochpolitisch – so hochpolitisch wie es bei der Ukraine oder Aserbaidschan niemals war. Auch wenn man selbst für eine Teilnahme Israels in der aktuellen Lage ist, muss man anerkennen, dass ein Sieg Israels für den Contest unvorstellbare negative Folgen haben wird (ganz im Gegensatz zu dem der Ukraine 2022 z.B.). Und das ist meiner Meinung nach der Grund, warum in diesem Fall die EBU einschreiten sollte – aufgrund der Gefährdung des Contests und dessen Grundidee und nicht aufgrund politischer Positionen. Wobei sich die EBU sowieso schon politisch positioniert, indem sie Israel teilnehmen lässt, aber das tut für die Argumentation nichts zur Sache.

Spaceman04
Spaceman04
1 Jahr zuvor
Reply to  eric999

Ich teile einfach die Meinung nicht, dass ein Sieg Israels den „Tod des ESC“ bedeutet hätte.

Im Gegenteil, ich wage sogar zu behaupten, dass dann die Luft raus gewesen wäre. ESC 2026 würde nicht in Israel stattfinden, das ist absurd. Also hätte man ihn woanders verantaltet und dann? Dann hätte man bestimmt nicht gleich nochmal aus Solidarität oder Politik oder sonstwas so massiv für Israel gestimmt, wie behauptet wird. Dann hätte der Spuk ein Ende und Israel hätte den ESC gar nicht dafür nutzen können ihr LAND in gutem Licht darzustellen, wie ja befürchtet wird, weil ein anderes ausgerichtet hätte.

Ich sage nicht, dass alles Friede-Freude-Eierkuchen gewesen wäre. Aber die Vernichtung des ESC, das glaube ich nicht und deswegen hatte ich vor der Schreckensmär nie Angst.

Tobiz
Mitglied
Tobiz
1 Jahr zuvor
Reply to  Spaceman04

Ich sehe es auch so, dass der ESC 2026 nicht in Israel stattgefunden hätte, komme aber zu einem anderen Ergebnis.
Nehmen wir an es gibt keine zahlreichen Rückzieher der Sender und es finden sich tatsächlich genug Teilnehmer, um wieder einen kooperativen ESC stattfinden zu lassen.
Der ESC 2023 war eine Bekundung der Solidarität mit der Ukraine (UK stellvertretend für Europa): Wir sind an der Seite der Ukraine. Es wäre fatal, wenn sich Israel quasi unterstützt vom Co-Host in diese Fußstapfen inszenieren und legitimieren kann.
Und welches Land würde das ermöglichen? Deutschland natürlich. Deutschland würde ohne mit der Wimper zu zucken Israel die Bühne für Propaganda bieten und einen neuen Hass auf sich entfachen. Dann sind wir wirklich unbeliebt und da wir eben keine krass starke Diaspora oder ähnlichen haben, müssen wir uns dann auch nicht mehr über den letzten Platz wundern.

eric999
eric999
1 Jahr zuvor
Reply to  Spaceman04

Absolut unwahrscheinlich meiner Meinung nach. Du gehst davon aus dass alle Länder in solch einem Fall trotzdem ganz normal mitmachen würden. Wenn selbst jetzt schon zahlreiche Rundfunkanstalten mit Konsequenzen drohen, dann würden sie das im Falle eines israelischen Sieges erst recht und mit mehr Vehemenz durchsetzen wollen. Außerdem gibt es da die Komponente die Tobiz angesprochen hat. Alleine dass Israel sich (egal ob im eigenen Land als Host oder in einem Drittstaat als Co-Host) inszenieren und legitimieren kann wird so unglaublich viel Backlash mit sich bringen, das will ich mir gar nicht ausmalen. Einen solchen ESC will doch keiner mehr gucken, ganz ehrlich…

4porcelli - Help the 🦦 save his people United24k
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1 Jahr zuvor
Reply to  Spaceman04

Wobei Kalush‘s Song sehr kreativ war in der Mischung aus traditionell, Hip-Hop und Pop. Yuval‘s Song hätte auch 1992 von Irland geschickt werden können. Was natürlich auch seine Zielgruppe hat.

undeuxtrois
undeuxtrois
1 Jahr zuvor

Da hätte dann auch der irische Titel von 1992 gepasst. 🙂

Schlippschlapp71
Schlippschlapp71
1 Jahr zuvor

Stimmt !

Lillie
Lillie
1 Jahr zuvor
Reply to  eric999

Danke für den Kommentar, ich stimme komplett zu.

Dascha
Dascha
1 Jahr zuvor
Reply to  eric999

„United by Music“

„für die Zukunft des ESC als Veranstaltung ist die Teilnahme Israels aktuell kritisch.“

„der ESC ist dann in seiner jetzigen Form Geschichte.“

Ich teile deine Sichtweise nicht. Ich sehe es eigentlich genau andersherum. Ich habe als Antwort auf den Post von RichardESC1997 schon geschrieben: „Ich befürchte, dass man mit Ausschlussaktionen die Büchse der Pandora öffnen würde. Der ESC als völkerverbindendes Event wäre Geschichte.“

Spaceman04
Spaceman04
1 Jahr zuvor
Reply to  Dascha

Es würde ein Präzedenzfall geschaffen werden. Dass dann kleinere Länder mit Konflikten untereinander weiterhin zähneknirschend die Füße still halten würden, halte ich für ausgeschlossen.

eric999
eric999
1 Jahr zuvor
Reply to  Dascha

Ich habe deinen Post gelesen und ich muss gestehen, dass ich ihn in gewisser Weise nachvollziehen kann. Vielleicht hast du recht und die Büchse der Pandora wird mit einem Ausschluss Israels geöffnet. Die Sache ist aber, wenn wir es nicht tun und Israel nächstes Jahr durch politisches Voting gewinnt, haben wir die andere Büchse der Pandora geöffnet, bei der Länder sich aus Protest zurückziehen würden und der ESC als völkerverbindendes Event ebenfalls Geschichte wäre. Wir müssen uns quasi für eine der beiden Risiken entscheiden. Und ich entscheide mich in diesem Fall lieber für einen Ausschluss Israels, vor allem da der andere Fall bislang ja reine Spekulation ist. Wir wissen, dass viele Teilnehmerländer die Teilnahme Israels kritisch sehen. Wie viele einen Ausschluss kritisch sehen wissen wir nicht. Und den Rundfunksender möchte ich erstmal sehen, der sich aus Solidarität zu Israel zurückzieht und den ESC nicht überträgt, geschweige denn sich dem dann drohenden riesigen Shitstorm aussetzen möchte.

Spaceman04
Spaceman04
1 Jahr zuvor
Reply to  eric999

Die Büchse der Pandora ist allein schon, dass man, wenn es so weiter geht, nie wieder einen israelischen Sieg akzeptieren würde, ohne, dass es einen „Shitstorm“ geben würde.

Ich würde mir wünschen, dass die Leute, die hier von temporärem Auschluss doer temporärem Aussetzen sprechen, dies mal realistisch betrachten. Israel macht 1x nicht mit und danach ist alles wieder „normal“? Mitnichten!

Die Nicht-Teilnahme ist ein viel stärkeres Zeichen, als es ein „weiter-so-wie-immer“, wie im Moment, ist.

eric999
eric999
1 Jahr zuvor
Reply to  Spaceman04

Ich denke nicht, dass es ein stärkeres Zeichen wäre. Die Alternative ist ja unter Umständen nicht ein „Weiter-so-wie-immer“, sondern ein „Weiter-so-bis-Israel-dann-endlich-gewinnt“. Und das ist ja das was den Contest dann schädigen könnte.

Und zur Sache ob es überhaupt irgendwann wieder ein „normal“ geben kann: Ja, kann es natürlich! Wenn der aktuelle Konflikt im Nahen Osten vorbei ist und Israel kein gesellschaftlicher Streitpunkt mehr ist. Dann wird auch die Politisierung des Votings für Israel wieder abnehmen. Natürlich wird das dauern, aber vor dem Gaza-Krieg war die Teilnahme Israels ja auch nicht kontrovers.

Spaceman04
Spaceman04
1 Jahr zuvor
Reply to  eric999

Die Wahrscheinlichkeit für „Weiter-so-bis-Israel-dann-endlich-gewinnt“ halte ich für sehr gering. Sie würde zudem auch sinken, wenn die ganzen Sendeanstalten, die im Beitrag genannt wurden, nicht dauernd Öl ins Feuer kippen würden.

Es handelt sich um eine Verschiebung des Meinungskorridors/Overton’schen Fensters, und ich denke, dass dies nachhaltig ist. Die Teilnahme war bereits vorher kontrovers, aber nicht so aufgeheizt – ABER, dies wird in der Rückschau übrigens auch anders erinnert und bewertet, sowohl kollektiv, als auch beim Einzelnen.

„Ich war schon IMMER dagegen, dass Israel da mitmacht.“
„Die benutzen den ESC seit Jahrzehnten um xyz-washing zu betreiben! Das wusste man schon immer!“

Durch Nichtstun verschiebt sich dieser Meinungskorridor nicht einfach zurück. Das zeigt u.a. die heftigste Emotionalität, mit welcher diese Diskussionen geführt werden.

Tobi
Tobi
1 Jahr zuvor
Reply to  Dascha

Die Büchse der Pandora wurde mit Russland geöffnet. Und nein, das ist kein Vergleich der politischen Situation beider Länder. Aber mit dem Ausschluss Russlands, um den Contest nicht „in Verruf zu bringen“ (so die offizielle Begründung der EBU) wurde ohnehin schon Tür und Tor geöffnet für zukünftige willkürliche Entscheidungen.

Laurine
Laurine
1 Jahr zuvor
Reply to  eric999

Absolute Zustimmung!

Christian W
Christian W
1 Jahr zuvor
Reply to  eric999

Aber wofür will man das israelische Fernsehen denn jetzt bestrafen? Dass es unabhängig berichtet? Dass es sich der Netanyahu-Regierung widersetzt und von dieser gerne verboten würde? Gibt es keine ESC-Teilnahme mehr, ist KAN weg vom Fenster. Das hilft der israelischen Gesellschaft sicherlich sehr.

Ich verstehe immer noch nicht, was jetzt der große Fehler ist. Dass Menschen für ein Land abstimmen, dass ihr nicht mögt? Wo wart ihr denn alle, als ruSSland abgesahnt hat, während es in der Ukraine schon gemordet und geschlachtet hat, hm? Und wo waren diese TV-Stationen denn damals? Allesamt und sonders in Moskau beim ESC anwesen, alle nach 2014 begeistert beim ESC dabei. Verlogenheit hoch zehn.

Spaceman04
Spaceman04
1 Jahr zuvor
Reply to  Christian W

Du forderst zu viel.

Als ob die Mehrheit der Kritiker sich genug mit den Strukturen um KAN, Netanyahu oder der israelischen Gesellschaft auseinandersetzen würde, um das zu bemerken.

Feunik
Feunik
1 Jahr zuvor
Reply to  eric999

Der Punkt ist: Die Pro-Palästina-Bewegung politisiert diesen Wettbewerb und verbreitet dabei teils offenen Antisemitismus. Die daraus resultierende Gegenreaktion ist eine logische Folge, denn die Mehrheit der Menschen hat genau auf diese Politisierung keine Lust. Wer wochenlang versucht, den Wettbewerb für ideologische Zwecke zu instrumentalisieren, muss sich nicht wundern, wenn Israel am Ende so viele Televotes erhält. Auf Aktion folgt Reaktion.

mc180
mc180
1 Jahr zuvor
Reply to  Feunik

Genauso ist es. Man muss sich einfach nur ansehen, in welchen Ländern die hohen Punkte vergeben wurde. Das sind alles Länder, in denen es eine laute Pro-Palästina-Bewegung gibt.
Man muss sich nicht wundern, wenn das diejenigen, die Pro-Israel sind dazu anstachelt, aus Prinzip für Israel anzurufen.
Genauso die ganzen Versuche der ESC-Community, hier Israel kategorisch auszuschließen. Das führt einfach nur zu mehr Support von der Gegenseite.

Dass die ESC-Community einfach dermaßen verblendet ist, ist echt zum Haareraufen. Israel und hohes Televoting? Kann nicht sein! Die haben garantiert betrogen!!

RichardESC1997
RichardESC1997
1 Jahr zuvor

Meine Meinung zu Israels Teilnahme dürfte bekannt sein, da ich finde, dass diese „Solidaritätsvoting“ den ESC schaden.
Allerdings müsste man dies dann auch von der Ukraine fordern, da nach meine persönlichen Meinung, die Ukraine vorallem 2022, 2023 und 2025 davon auch sehr profitiert hat.
Der 2024 Beitrag der Ukraine hätte glaube auch, ohne diese „Solidaritätsvoting“ gut abgeschnitten.
So kommt es schon ein bisschen so vor, als ob die anderen Sender wirklich nur Israel die Schuld geben.

Dascha
Dascha
1 Jahr zuvor
Reply to  RichardESC1997

Eben. Wenn, dann muss man schon beide Länder ausschließen. Allerdings haben die zwei Rundfunkanstalten für sich nichts verbrochen und verdienen es eigentlich nicht, ausgeschlossen zu werden.
Ich befürchte, dass man mit Ausschlussaktionen die Büchse der Pandora öffnen würde. Der ESC als völkerverbindendes Event wäre Geschichte.

RichardESC1997
RichardESC1997
1 Jahr zuvor
Reply to  Dascha

Ich sage auch mal so.
Die EBU hat sich auch selbst ins Bein geschossen mit den Ausschluss Russlands, da es das „Größte Futter“ der Israelkritiker ist.

Spaceman04
Spaceman04
1 Jahr zuvor
Reply to  RichardESC1997

Auch nur, weil die Kritiker immer noch nicht verstanden haben, dass da Sender mitmachen.

Oder auch nicht wissen, warum es einen Sender (ITV) dafür in Azerbajan gibt z.B. der EBU Mitglied sein darf, aber alle anderen dort nicht.

Alki Bernd
Alki Bernd
1 Jahr zuvor
Reply to  RichardESC1997

Ins rechte oder ins linke Bein?

RichardESC1997
RichardESC1997
1 Jahr zuvor
Reply to  Alki Bernd

Vllt das mittlere🤣

Christian W
Christian W
1 Jahr zuvor
Reply to  RichardESC1997

Sorry, aber nur weil die Israelfeinde zu dumm für die EBU-Regeln sind, war der Ausschluss des vernichtungskriegführenden Terrorregimes in Moskau doch trotzdem richtig.

RichardESC1997
RichardESC1997
1 Jahr zuvor
Reply to  Christian W

Ja verstehe dich da.
Man muss aber auch akzeptieren, dass es Menschen gibt, die in ihre eigene Blase leben und diese Fakten, durch welche Gründe auch immer nicht akzeptieren.

Lillie
Lillie
1 Jahr zuvor
Reply to  RichardESC1997

Nur dass es bei Israel eine ganz andere Dynamik hat. Bei der Ukraine hatte sich das Televoting bereits 2023 schon wieder runter reguliert. Ja, Ukraine bekommt weiterhin auch viele Televotingpunkte, das liegt aber nicht mMn weniger Solidaritätsvotes, sondern an geflüchteten Ukrainer*innen in diversen Ländern, im Prinzip ein Fall von Diaspora, was ja auch andere Länder haben. Auch hat die Ukraine nach 2022 nicht mehr das Televoting im Finale gewonnen.

Dascha
Dascha
1 Jahr zuvor
Reply to  Lillie

„Nur dass es bei Israel eine ganz andere Dynamik hat. Bei der Ukraine hatte sich das Televoting bereits 2023 schon wieder runter reguliert.“

Und wieso sollte es bei Israel eine andere Entwicklung geben? Ich denke, ohne die ganzen Aktionen der verschiedenen Sender und Störaktionen bei den Shows wären die Auswirkungen auf das Televoting bereits dieses Jahr nicht mehr so bedeutend.

„Auch hat die Ukraine nach 2022 nicht mehr das Televoting im Finale gewonnen.“

Israel hat letztes Jahr auch nicht das Televoting gewonnen. Das ist nur dieses Mal passiert.

RichardESC1997
RichardESC1997
1 Jahr zuvor
Reply to  Dascha

Ich verstehe die Kritik von Lillie schon .
Ich empfinde die Dynamik bei Israel auch als „anders“, als bei der Ukraine.

Spaceman04
Spaceman04
1 Jahr zuvor
Reply to  RichardESC1997

Ist sie auch. Trotziger nämlich, weil der „Feind“ bei der Ukraine zu diesem Zeitpunkt bereits ausgeschlossen war während im Falle von Israel die Querschläger ja von intern kommen, sei es Bambie Thug und wie sie alle heißen, doer dem toleranten ESC Fandom, welches teilweise Beiträge schreibt, die beweinen, dass Yuval überlebt hat.
Ja, selbst bereits gelesen auf X. Hatte dutzende Likes.

Daraus entsteht eine Gegenbewegung – „jetzt erst Recht, wenn die so mit der umgehen, dann rufe ich für die an.“

RichardESC1997
RichardESC1997
1 Jahr zuvor
Reply to  Spaceman04

Ich habe vor meine Spätschicht heute, einfach mal so in Facebook rum gestöbert. Da wurde mir auf einmal ein „Beitrag“ gezeigt, wo dazu aufgerufen wurden ist für Israel abzustimmen. Habe dann einige Kommentare gelesen. Ein User schrieb: „Ich habe 120Stimmen für Israel abgeben.“
Habe allerdings den Name der Seite vergessen.😅

Spaceman04
Spaceman04
1 Jahr zuvor
Reply to  Lillie

Das Ergebnis von Semi 1 widerspricht dir. Da hat sich absolut gar nichts eingependelt.

xCCx
xCCx
1 Jahr zuvor
Reply to  Spaceman04

Das Lied war allerdings sehr gut, auch meine persönliche #1.

Laurine
Laurine
1 Jahr zuvor
Reply to  Spaceman04

Well, die Ukraine war auch vor dem Krieg oft im Televoting erfolgreich. Bird Of Pray ist musikalisch auffallend in dem Jahrgang gewesen, es gab nichts womit es vergleichbar war . Dazu haben sich Schweden und Estland die Televoting Punkte gegenseitig weggenommen – also dieses Semi Ergebnis würde ich mal nicht zu hoch anrechnen

Christian W
Christian W
1 Jahr zuvor
Reply to  Lillie

Die antisemitische Protestwelle hält ja auch an. Aktion und Reaktion. Die Reaktion ist jetzt eben, dass jüdische und pro-israelische Gruppen sich organisieren. Mehr ist hier eigentlich nicht passiert. Insbesondere die Palästina-über-alles-Schreihälse begreifen halt nicht, dass sie es sind, die diesen Gegenprotest doch erst möglich gemacht haben. Selbstreflexion ist in diesen mittlerweile stark an die Querdenkerszene erinnernden Kreise jedoch ein absolutes Fremdwort. Man hält sich ja schließlich (ähnlich wie die Quergurken) für die „Guten“.

togravus ceterum
Mitglied
togravus ceterum
1 Jahr zuvor

Die Hysterie grassiert, beim ESC wie in unseren Gesellschaften. Ich bin nur noch müde …

togravus ceterum
Mitglied
togravus ceterum
1 Jahr zuvor

Malge? Bist Du da? Ich brauch dass jetzt, damit es mir wieder besser geht …

Eins … zwei … drei … 💪😢💪

Malge1985
Malge1985
1 Jahr zuvor

vier …. fünf … sechs …

togravus ceterum
Mitglied
togravus ceterum
1 Jahr zuvor
Reply to  Malge1985

sieben … sieben … ay lyu lyu

DANKE! 🙂

Malge1985
Malge1985
1 Jahr zuvor

Gern geschehen.

undeuxtrois
undeuxtrois
1 Jahr zuvor

TANZEN

togravus ceterum
Mitglied
togravus ceterum
1 Jahr zuvor
Reply to  undeuxtrois

💃 💃 💃

sam
sam
1 Jahr zuvor

Jetzt verstehe ich immerhin warum die EBU so hart bleibt beim Thema Israel und dafür sogar Anschläge in Kauf nimmt. Es geht wieder einmal um das liebe Geld. Sie haben einfach Angst, dass wir Deutschen uns zurückziehen und ihnen dann eine Menge Geld fehlt. Da sieht man Mal wie viel Macht die ARD hat.

Last edited 1 Jahr zuvor by sam
Spaceman04
Spaceman04
1 Jahr zuvor
Reply to  sam

Was genau soll das heißen, „Anschläge in Kauf nimmt“?

sam
sam
1 Jahr zuvor
Reply to  Spaceman04

In diesem Jahr gab es ja versuchte Anschläge, die aber zum Glück vereitelt wurden. Ich sage bloß Farbbomben und Trillerpfeifen. Ja, dass sind auch gewisse Anschläge. Würde man Israel ausschließen, dann würde das sehr viel Dampf rausnehmen und alles wäre entspannter und sicherer. Aber dann würde der EBU sehr viel Geld von uns Deutschen fehlen und das ist für die EBU ein zu hoher Preis. Da hat das Geld leider vor der Sicherheit Vorrang. Nicht falsch verstehen. Ich bin total dafür, dass Israel weiterhin teilnehmen darf, aber die Frage ist zu welchem Preis? Ist es dann überhaupt noch sicher für alle Beteiligten? Und solche Demonstranten können wirklich richtig gefährlich werden. Und wer sagt uns denn, dass die Anschläge nicht noch gefährlicher werden?

Spaceman04
Spaceman04
1 Jahr zuvor
Reply to  sam

Das ist Täter-Opfer-Umkehr, wie sie im Buche steht. Yuval und ihr Team hatten keinerlei Schuld daran, dass andere Menschen Anschläge auf sie hätten verüben wollen.

Da muss man sich eher fragen, in welcher Welt ist es denn normal, dass man sich auf die Seite derer stellt, die diese Anschläge verüben wollen? Und ihnen quasi recht gibt?

Haraldur
Haraldur
1 Jahr zuvor
Reply to  Spaceman04

Das ist ungefähr so, wie wenn man dem Vergewaltigungsopfer die Schuld daran gibt, wenn der Vergewaltiger in den Knast muss.

47110815
47110815
1 Jahr zuvor
Reply to  sam

Das glaubst du doch selber nicht….Deutschland wird gar nichts machen, wie immer. Immer brav den Mund halten und nicht negativ auffallen, keine Meinung kund tun, neutral und feige.
speziell wenn es um das Thema Israel geht hat Deutschland, bekanntermaßen einen Maulkorb.
Bitte Israel zieht euch doch selber vom ESC zurück bis sich die Lage hoffentlich entspannt und alles wieder normal ist.

ESC1994
ESC1994
1 Jahr zuvor
Reply to  47110815

Geh du mit gutem Beispiel voran und verschwinde selbst! 🙄

47110815
47110815
1 Jahr zuvor
Reply to  ESC1994

Nach dir, gerne

Thomas2000
Thomas2000
1 Jahr zuvor
Reply to  ESC1994

Tststs, Immer diese persönlichen Beleidigungen wenn einem die Sachargumente fehlen.

ESC1994
ESC1994
1 Jahr zuvor
Reply to  Thomas2000

Als ob DU ein Heiliger bist, halt da mal schön den Ball flach.

Alki Bernd
Alki Bernd
1 Jahr zuvor
Reply to  47110815

Zurückziehen ist bekanntlich eine unzureichende Form von Verhütung.

4porcelli - Help the 🦦 save his people United24k
4porcelli - Help the 🦦 save his people United24k
1 Jahr zuvor
Reply to  Alki Bernd

Ist sowieso besser wie bei Go-Jo zu schlucken.

Alki Bernd
Alki Bernd
1 Jahr zuvor

Yummy !

Marko +++
Marko +++
1 Jahr zuvor

I say sweet sweet, you say …

Bonello
Bonello
1 Jahr zuvor

Wäre die Diskussion auch wenn die Sängerin für ein anderes Land angetreten ist und das Televoting gewonnen hätte 🤔

Dascha
Dascha
1 Jahr zuvor
Reply to  Bonello

Nein, dann würde es diese Diskussion bestimmt nicht geben. Hier passt das Ergebnis aber nicht zum eigenen Narrativ. Daher die Aufregung.

Last edited 1 Jahr zuvor by Dascha
Tobi
Tobi
1 Jahr zuvor
Reply to  Bonello

Wenn die Sängerin für ein anderes Land angetreten wäre, hätte sie das Televoting nicht gewonnen. Niemand, der schon ein paar ESC-Ausgaben gesehen hat, kann ernsthaft behaupten, dass z.B. Montenegro mit diesem Lied und dieser Darbietung die meisten Stimmen des Publikums bekommen hätte.

Alki Bernd
Alki Bernd
1 Jahr zuvor
Reply to  Tobi

Doch, für Montenegro hätte dasselbe Lied sogar 341 Televotingpunkte geholt. Das weiß man aber !

Spaceman04
Spaceman04
1 Jahr zuvor
Reply to  Tobi

Wer weiß, wer weiß.

Molitva würde heutzutage jedenfalls keiner den Sieg zutrauen, wage ich zu behaupten. Und damals hatten wir reines Televoting.

xCCx
xCCx
1 Jahr zuvor
Reply to  Spaceman04

Heute würde es wohl auch nicht mehr gewinnen. 2007 hatte es im Vorfeld als Topfavorit gegolten.

Marina.
Marina.
1 Jahr zuvor

Haben diese Sender auch das hohe Televotingergebnis der Ukraine im Jahr 2022 hinterfragt?

togravus ceterum
Mitglied
togravus ceterum
1 Jahr zuvor

Am Ende kriegen die Idioten auf ALLEN Seiten unseren geliebten ESC noch kaputt …

Malge1985
Malge1985
1 Jahr zuvor

Die Erfinder vom ESC müssen sich doch beim solchen Diskussionen im Grabe umdrehen. 😪

eric999
eric999
1 Jahr zuvor
Reply to  Malge1985

Eine Diskussion verschwindet nicht einfach wenn man sie nicht führt. Der Fall Israel spaltet die ESC-Gemeinschaft und wir müssen die Diskussion führen, so sehr sie auch nervt. Ansonsten müssen wir zugucken wie andere sie führen und auch daran kann der ESC dann kaputt gehen.

Thomas2000
Thomas2000
1 Jahr zuvor

Es kommt jetzt zu einem richtigen Schneeballeffekt.

Immer mehr Staaten, neu UK, schreien laut dagegen auf, daß Israel weiter Tag für Tag Kriegsverbrechen begeht. Die vielen Toten, vielen Bomben, die Vertreibung von 100000 Menschen aus ihrer angestammten Heimat, der Blockade von Hilfslieferungen für hungernde Kinder, nein nein das hat absolut nichts mehr mit Selbstverteidigung zu tun.

Das ist nicht mehr nicht weniger als ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit.

togravus ceterum
Mitglied
togravus ceterum
1 Jahr zuvor
Reply to  Thomas2000

Aber darum geht es doch gar nicht. Ich stimme Herrn Lammy vollumfänglich zu, aber was hat das mit dem ESC zu tun?

Thomas2000
Thomas2000
1 Jahr zuvor

Das alles läuft parallel und fließt ineinander über. Die Regierung Israels hat eine massive Werbekampagne gestartet um ihr Image aufzupolieren. Und warum hat sie das notwendig? Weil sie schwere Kriegsverbrechen begeht, das hängt alles miteinander zusammen.

in der Halle hat man zigmal gehört dass ein Sieg Israels das Ende des ESC bedeutet hätte, weil dann die Politik im Esc nochmals seine zusätzliche Dynamik bekommen hätte.

Alki Bernd
Alki Bernd
1 Jahr zuvor
Reply to  Thomas2000

Eine Dynamik, die Du ihr gerade lustvoll wie sinnentleert verleihen möchtest

togravus ceterum
Mitglied
togravus ceterum
1 Jahr zuvor
Reply to  Alki Bernd

Deshalb habe ich auch nicht geantwortet. Ich tappe nicht in Fallen, die man für mich auslegt.

47110815
47110815
1 Jahr zuvor
Reply to  Alki Bernd

Fakt ist Fakt, bist du so naiv oder ist es dir einfach egal…..

Alki Bernd
Alki Bernd
1 Jahr zuvor
Reply to  47110815

Was war noch der Fakt, ich habe es irgendwie vergessen…

47110815
47110815
1 Jahr zuvor
Reply to  Alki Bernd

😂😂😂 ich glaube bei die ist der Name Programm…permanent besoffen

Alki Bernd
Alki Bernd
1 Jahr zuvor
Reply to  47110815

Ich muss Dir ja eine Chance geben

Geri
Geri
1 Jahr zuvor
Reply to  47110815

Und einen speziellen Tick hat er sowieso

undeuxtrois
undeuxtrois
1 Jahr zuvor
Reply to  Geri

.

Hieronymus
Hieronymus
1 Jahr zuvor

Sollen sie doch alle wegbleiben. Dann wird es halt ein kleiner schnuckeliger ESC. Hätte ich kein Problem mit. 🤷🏼‍♀️

Thomas2000
Thomas2000
1 Jahr zuvor
Reply to  Hieronymus

Israel und Deutschland als einzige ESC Teilnehmer. Das wird sehr schnuckelig.

Geri
Geri
1 Jahr zuvor
Reply to  Thomas2000

D würde dann mal 2. werden

undeuxtrois
undeuxtrois
1 Jahr zuvor
Reply to  Geri

So wie früher in der guten alten Zeit. 🙂
Aber der Gastgeber Österreich wäre ja auch noch da. 😉 also eher Dritter.

Schlippschlapp71
Schlippschlapp71
1 Jahr zuvor
Reply to  undeuxtrois

Frankreich, Tschechien, Italien und Zypern ebenfalls (diese Länder gelten als sehr israelfreundlich)

Christian W
Christian W
1 Jahr zuvor
Reply to  Hieronymus

Ist ja auch nicht so, als hätten die Beteiligten jetzt in den letzten Jahren für große Highlights gesorgt…

Gaby
Gaby
1 Jahr zuvor

Na ja, zugegeben, man könnte diskutieren, ob nicht zwanzig Anrufe pro Anschluss nicht ein bisschen viel sind. Oder man könnte ja sagen, zwanzig Anrufe ja, aber für jedes Land kann man nur eine Stimme vergeben. Das fände ich jetzt aber generell ganz gut, hat für mich mit Politik gar nichts zu tun. Finde es total unfair, der Sängerin Israels gegenüber, die einen phantastischen Job gemacht hat, jetzt noch „nachzutreten“. Sehr missgünstig. Die junge Frau hat doch nun wirklich genug jetzt schon durchgemacht. Für mich klingt das alles nach „schlechte Verlierer“.🙁

Nils
Nils
1 Jahr zuvor

Die Argumentation aus Island (von wo 4 Televoting- und 0 Jury-Punkte an Israel, aber dafür insgesamt 22 und 14 Punkte an Norwegen und Schweden gingen), die Jurywertung als Beweis gegen die Legimität des Televotings anzuführen, ist ja nun wirklich der allerletzte Schwachsinn. Wir WISSEN, dass etliche Jurys Israel aus Prinzip unterbewertet haben – und sei es aus Erwartung des ebenso unhaltbaren Televoting-Ergebnisses.

Ansonsten möchte ich meinen Wunsch von Vorgestern wiederholen: Lasst uns die Nebensaison doch bitte nutzen, jeden Beitrag im Einzelnen zu besprechen. Ist auf jeden Fall erbaulicher und definitiv auch gesünder für die bislang so schön harmonische Stimmung auf dem Blog, als jetzt alle drei Tage die immerselben toxischen Diskussionen zum immerselben von immerhin 37 diesjährigen Teilnehmerländern zu führen. Es wurde doch jetzt wirklich schon alles gesagt und geschrieben – und zwar zigfach.

undeuxtrois
undeuxtrois
1 Jahr zuvor
Reply to  Nils

Jau, mit welchem Beitrag wollen wir beginnen?
Von unten nach oben, also Montenegro oder Aserbaidschan?

Gerade, wo ich es schreibe: Aserbaidschan ist wirklich letzter im Semi geworden?
Ich höre das wirklich gern, aber visuell war das chaotisch dargeboten.

Peach
Peach
1 Jahr zuvor
Reply to  undeuxtrois

Ich glaube Aserbaidschan hat sich mit der Nummer bisschen in den Fuss geschossen. Eine dynamischere Performance hätte der Sänger wahrscheinlich nicht hinbekommen, aber mit so einer statischen Performance mit bisschen rumwackeln und in die Kamera schauen kann man so ein Lied halt auch nicht gerade verkaufen.

undeuxtrois
undeuxtrois
1 Jahr zuvor
Reply to  Peach

Wohl war, vor allem bei der Konkurrenz.

Entweder man inszeniert minimalistisch (wie z.B. Portugal), aber dazu passte der aserbaidschanische Song nun mal nicht.
Ob man das ein bißchen „arg drüber“ aufführt (wie z.B. Polen), hmmm, wohl auch nicht. Aber da muss es etwas dazwischen geben.
Stimmt der Sänger wirkte ein wenig unbeholfen, vielleicht hätte es doch eines weiteren Acts auf der Bühne gebraucht, um das Thema besser zu transportieren.

Mir tat es schon ein wenig leid, weil ich den Song (so ein bißchen retro) schon mag.

Schlippschlapp71
Schlippschlapp71
1 Jahr zuvor
Reply to  undeuxtrois

Mir auch, etwa im Gegensatz zu „Espresso Macchiato“ mochte ich den Beitrag aus Baku ganz gerne.

Nils
Nils
1 Jahr zuvor
Reply to  Peach

So schade es ist, weil’s auch aus dem Grund mein Lieblingsbeitrag des Jahres war: Vielleicht war doch ein Teil des Problems, dass der Song eben nicht die klassische ESC-Dramaturgie hatte, sondern „bloß“ sehr gut gemachter Pop war.

Vor allem war aber wohl der Live-Gesang das Problem. Wenn bei so hohen, quäkigen Tönen noch einiges daneben geht, klingt’s halt doppelt schaurig. Ab der zweiten Strophe wirkte der Sänger auf mich auch sehr gequält.

Biobanänli
Biobanänli
1 Jahr zuvor

ok, ich bin seit Tagen am stumm schalten bein Bluesky, bitte wirklich nur Meldungen bringen, die wirklich auch nachvollziehbare Neuigkeiten bringen. Ob ein Land Werbung für sein Lied gemacht hat, war noch nie eine Kritik beim ESC.
Habe mir gerade heute einige Reaction von unverdächtigen meist amerikanischen Leuten angeschaut, Israel kommt da immer als toll gesungene und ergreifende Ballade weg, das ist nicht mein Geschmack, aber scheinbar war das einfach der Song neben JJ, der ans Herz ging.

togravus ceterum
Mitglied
togravus ceterum
1 Jahr zuvor

Ich glaub, ich such mir ein neues Hobby. Meine Minitrix-Modelleisenbahn und meine Subbuteo-Platte müssten noch irgendwo auf dem Dachboden sein …

Malge1985
Malge1985
1 Jahr zuvor

🤣🤣🤣 Bei der Modelleisenbahn bin ich dabei.

Edit: Wer braucht schon den ESC, wir konzentrieren uns auf den SCC. Oder soll da auch was ausgeschlossen werden? 🤔🤔🤔

Last edited 1 Jahr zuvor by Malge1985
togravus ceterum
Mitglied
togravus ceterum
1 Jahr zuvor
Reply to  Malge1985

Ich werde immer schon im ersten Wahlgang ausgeschlossen … 🤣

Malge1985
Malge1985
1 Jahr zuvor

🤣🤣🤣

RichardESC1997
RichardESC1997
1 Jahr zuvor

Ich kann dir Lego empfehlen, ist aber ein teures Hobby, spreche aus Erfahrung.😅

undeuxtrois
undeuxtrois
1 Jahr zuvor

Briefmarken?

Rike
Rike
1 Jahr zuvor

Ich kann dir Gravitrax empfehlen, das macht Spaß….

Mich persönlich bringt die momentane Lage der Welt an meine Grenzen.Weltpolitisch, Gaza, da könnte ich nur noch heulen, Deutschland, persönlich. Verbringe gerade viel Zeit draußen mit meiner Tochter und spiele Basketball. Vielleicht und da hoffe ich darauf, kann ich nächstes Jahr wieder mit so viel Energie und Liebe den ESC verfolgen. Dieses Jahr ging es nicht.

4porcelli - Help the 🦦 save his people United24k
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1 Jahr zuvor
Reply to  Rike

Hey aber immerhin kommen der EffZeh und der HSV wieder hoch, ist doch etwas!

Rike
Rike
1 Jahr zuvor

Ich habe mich sehr für den HSV gefreut❤️ Ich war auch Sonntag im Stadion und habe dort Geburtstag gefeiert. Mit dem ESC rein und mit dem FC-Aufstieg rausgefeiert. Letztes Jahr sind wir ja an meinem Geburtstag abgestiegen….

Lass es uns doch noch einmal versuchen, dass wir uns gegenseitig Karten besorgen. Letztes Jahr war ich ja noch im Urlaub, als der FC gegen euch gespielt hat. Es wird schwer, aber wir können es ja versuchen.

ich hoffe, dass es dir gut geht. Was macht dein Kopf?

4porcelli - Help the 🦦 save his people United24k
4porcelli - Help the 🦦 save his people United24k
1 Jahr zuvor
Reply to  Rike

Ja, auf jeden Fall! Ich hab mich auch total für Euch gefreut, hatte am letzten Spieltag extra Radio bzw Live-Ticker anklopfen, ja Du weißt schon… Ich blocke sehr viel aus und bin mehr oder minder nach Berlin geflohen, um mich nicht um Sachen kümmern zu müssen. Ich erwäge, mehr oder minder alles dazulassen, nur einige Sachen abzuholen und dann für immer weg. Hat meine Freundin in Houston auch so gemacht und es war eine Erleichterung für sie.
ESC war dann irgendwie umspannend aber entspannt. Armenien war eigentlich das einzige Lied, das ich mochte und es war klar, dass er nicht gewinnt, also freute ich mich total, dass er sich ins Finale kämpfte. Bei Baller war ich dann auch beruhigt, als klar wurde, dass die dran arbeiten. Plus es war irgendwann klar, dass wir nicht letzte werden, weil wir offensichtlich viele Punkte aus der Ukraine und Israel bekommen würden und UK, Spanien und Malta Totalkatastrophen waren. Von daher war ich total entspannt beim Finale
Weltpolitik – furchtbar. Ich bin weiter total auf die Ukraine fokussiert und das Fundraising Projekt, dass ich mit 2 Freunden (die anderen beiden Geiselpaten) mache läuft weiter, das stiftet dann auch irgendwie Sinn.
Es ist schön, wieder von Dir zu lesen!

undeuxtrois
undeuxtrois
1 Jahr zuvor
Reply to  Rike

Oh, herzlichen Glückwunsch nachträglich, hauptsächlich zum Geburtstag (und ein wenig auch zum Aufstieg – man muss auch jönne-könne, ich bin ja heimlich F95-Fan (shh)). 🙂

Rike
Rike
1 Jahr zuvor
Reply to  undeuxtrois

Danke❤️ Und der Fortuna gönne ich es auch mal wieder aufzusteigen. Aber das habe ich ja nie gesagt……
Schön, von dir zu hören. Hoffentlich geht es dir gut.

undeuxtrois
undeuxtrois
1 Jahr zuvor
Reply to  Rike

Doch, alles gut, ich bin gerade nur ein wenig traurig wegen diesem und jenem.
Hoffentlich ist bald SCC ! 🙂

undeuxtrois
undeuxtrois
1 Jahr zuvor
Reply to  Rike

Gravitrax ist toll!

Aber für Herrn Ceterum ist vielleicht die Holz-Kugelbahn besser geeignet. 😉

togravus ceterum
Mitglied
togravus ceterum
1 Jahr zuvor
Reply to  undeuxtrois

Hejhejhej, jetzt Du mal nicht so, als ob ich von gestern wäre. 😉😎

undeuxtrois
undeuxtrois
1 Jahr zuvor

Neeee, aber so vom Stil passt eine schicke kleine Holzkugelbahn eher zu Dir! 🙂

Marko +++
Marko +++
1 Jahr zuvor

Ich glaub, ich such mir ein neues Hobby.

Songs schreiben? Gesangsverein?

Anmey
Anmey
1 Jahr zuvor

Dieses ganze verklausulierte Raunen über das Televoting seitens der Sender nervt mich nur noch. Die sollen offen sagen, was sie wollen, nämlich den Ausschluss von Israel. Den kann man ja fordern, es gibt sinnvolle Argumente dafür, aber dann muss man es auch aussprechen.

Am Ende kann man nicht von der EBU verlangen, dass sie hier einen politischen Präzedenzfall zum Boykott von Israel setzt. Das ist am Ende der entscheidende Unterschied zu Russland 2022 (und Jugoslawien 1993, dem einzigen anderen Fall eines politischen Ausschlusses vom ESC): Damals ist die EBU bloß einer politischen Entscheidung zur Isolation eines Landes gefolgt. Öffentliche Rundfunkanstalten können nicht politische Entscheidungen treffen.

Alki Bernd
Alki Bernd
1 Jahr zuvor

Man muss schon ziemlich mit dem Klammerbeutel gepudert sein, wenn man in Rundfunkanstalten über das Verhältnis von Jurypunkten zu Televotingpunkten in Transgargausien rabuliert.

Genau das zu erötern ist ein wesentlicher Beitrag zum Weltfrieden ! Ich frage mich, warum wir den politikasternden Schlagerfuzzies in öffentlich-rechtlichen Unterhaltungsabteilungen nicht das Außenminsterium anvertrauen.

Rainer Knuth
Rainer Knuth
1 Jahr zuvor

Meine Gedanken zur Situation um Israel herum. Erstens nimmt nicht der politische Staat Israel am ESC Teil sondern der öffentlich rechtlich Rundfunk, der scheinbar auch nicht staatlich kontrolliert wird.

Das die Region/ Land Palästina nicht in der Lage war oder gewillt war die Angriffe der Hamas aus ihrer Region gegen Israel zu verhindern bzw die Anzahl wenigstens zu reduzieren, dann ist doch klar das Israel das irgendwann in die eigene Hand nimmt.

Wie dort vorgegangen wird, das kann man natürlich kritisieren. Habt ihr aber eine „bessere“ Lösung um dauerhaft die Angriffe aus dieser Region auf Israel zu unterbinden?

Zurück zum ESC, es ist und soll ein Musikwettbewerb bleiben und soweit wie möglich die Politik herausgehalten werden.

RichardESC1997
RichardESC1997
1 Jahr zuvor
Reply to  Rainer Knuth

Allerdings fängt da das Problem an.
Man keine Länder teilnehmen lassen die sich in einen militärischen Konflikt befinden und im gleichen Atemzug erwähnen, wie unpolitisch doch der ESC ist. Ich finde es auch einfach unfair den anderen Teilnehmer gegenüber.

Rainer Knuth
Rainer Knuth
1 Jahr zuvor
Reply to  RichardESC1997

Stimmt den Punkt habe ich vergessen, danke für die Ergänzung.

Spaceman04
Spaceman04
1 Jahr zuvor
Reply to  RichardESC1997

Also Israel und Ukraine raus, wer noch? Und sind Waffenlieferungen bereits ein Grund? Weg mit Deutschland, Frankreich, usw.

Rainer Knuth
Rainer Knuth
1 Jahr zuvor
Reply to  Spaceman04

Wie wir sehen , ein sehr schwieriges Thema und man wird es nie jedem Recht machen können. Solange die Mehrheit mit dem Ergebnis leben kann, bin ich aber glücklich.

RichardESC1997
RichardESC1997
1 Jahr zuvor
Reply to  Spaceman04

Wenn du mich so fragst?
Israel und Ukraine raus!
Dafür wäre ich, um auch Neutralität zu zeigen und fairness gegenüber 35 andere Künstler/innen.
Ich bin sehr sicher, dass bestimmt mindestens das gleiche mindestens 30 Teilnehmer denken.
Von JJ, Erika, Sissal und Marko wissen wir ja schon das sie Israels Ergebnis auffällig finden und ich finde das Ergebnis auch auffällig.
Nie und nimmer ist „New day will rise“ 297 Publikumspunkte wert. Genauso wenig war „Stefanie“ 439 Publikumspunkte wert.
Daher muss mein Meinung nach entweder, das Televoting auf maximal 3-5 Votes reduzieren um massiven Powervoting zu verhindert oder Tschau.
Zudem müssen, wir uns nicht wundern, warum die letzten drei Jahre nur die Juryvoting-Gewinner gewonnen haben.
Da die Jury, dieses „Solidaritätsvoting“ runter drücken und da die Jurygewinner auch höchst Televotingtauglich sind.
Daher sollte man die Jurys vielleicht auch in Frage stellen um die Fairness.
Da „New Day will rise“ relativ mehr wert, als „60“ Jurypunkte.
Der Song gibt mir 170-220Punkte Vibes, also in normalen Jahre 7-8 Platzierung insgesamt.
Daher sollten man, meiner Meinung nach auch ggf. auch die Jurys auf so 10-15 Leute steigern und jeweils getrennt in 3×5 Gruppen den ESC schauen lassen.

Spaceman04
Spaceman04
1 Jahr zuvor
Reply to  RichardESC1997

Loreens Sieg 2023 ist nicht vergleichbar und wird aus unerfindlichen Gründen für diese Diskussion herangenommen. Sie war zweite im Televoting!

RichardESC1997
RichardESC1997
1 Jahr zuvor
Reply to  Spaceman04

Ja da hast du recht.

Porsteinn
Mitglied
Porsteinn
1 Jahr zuvor

Die Regeln des Eurovision Song Contests sind so gestaltet, dass ein fairer und neutraler Wettbewerb gewährleistet ist.

Darf hier gelacht werden? So lange Menschen abstimmen, egal ob als Jury oder Publikum, kann es nicht fair und neutral sein, weil man die Leute nicht dazu zwingen kann, fair und neutral abzustimmen.

Spaceman04
Spaceman04
1 Jahr zuvor
Reply to  Porsteinn

Wenn das wirklich ihr Anliegen wäre, dann würden sie zuallererst das Jury-Votum auf die Probe stellen, ob das alles so fair und neutral war.
Fangen wir bei Skandinavien an, dann schauen wir kurz rüber nach italien und San Marino, dann geben wir uns noch einen Abstecher nach Zypern… oh, und natürlich schauen wir uns die Stimmabgabe für Israel im Detail an, was die Jury angeht…

Rainer Knuth
Rainer Knuth
1 Jahr zuvor
Reply to  Spaceman04

Neutral kann man nur sein wenn man nicht weiß woher der Song kommt der eingereicht wurde. Das ist aber in der heutigen vernetzten Zeit nahezu unmöglich schon vorher nichts mitzubekommen.

undeuxtrois
undeuxtrois
1 Jahr zuvor
Reply to  Rainer Knuth

Beim olympischen Vielseitigkeitsreiten gibt es doch diesen Pferdetausch?

Okay, mir kommen da gerade wieder Bilder vor Augen: ich ziehe die Idee zurück!

Tobi
Tobi
1 Jahr zuvor

Es muss sich doch ernsthaft niemand wundern. Zwei Jahre in Folge bezahlt die israelische Regierung eine Werbekampagne für ihren Beitrag, zwei Jahre in Folge machen pro-israelische Influencer und Politiker Stimmung für den Beitrag, und zwei Jahre in Folge landet der Beitrag ganz vorne beim Publikum. Wenn das zur Routine wird, werden sich immer mehr Rundfunkanstalten beschweren. Weil warum sollen die akzeptieren, dass sie – ohne eigenes Zutun – ohnehin keine Chancen auf einen Televoting-Sieg haben.

In den 2000ern haben sich immer mehr Länder über die Punkteschiebereien zwischen Nachbarstaaten beschwert. Irgendwann hat die EBU reagiert und die Jury wieder eingeführt. Ob die Jury weniger Nachbarschaftsvoting betreibt, sei mal dahingestellt. Aber die EBU hat Konsequenzen gezogen. Und die Qualität der Beiträge ist seitdem zweifelsohne auch gestiegen.

Man wird halt auch hier einen Kompromiss finden müssen. Aus meiner Sicht wäre der erste Schritt, die Maximalanzahl der Stimmen zu beschränken, die pro Beitrag abgegeben werden kann. Über Werbeverbote – zumindest staatlich finanzierte – sollte man auch nachdenken. Alles andere ist nur ein weiterer Nachteil für kleine Länder, die sich so was nicht leisten können/wollen.

Alki Bernd
Alki Bernd
1 Jahr zuvor
Reply to  Tobi

Könnte man es nicht wie bei der Zigarettenwerbung machen und bei jeder Werbung ein Banner einblenden: „Das Voting für Israel schadet der Gesundheit Ihrer Rundfunkanstalt“ ?

Last edited 1 Jahr zuvor by Alki Bernd
Rainer Knuth
Rainer Knuth
1 Jahr zuvor
Reply to  Alki Bernd

Über den Text für den Banner sollten wir nochmals diskutieren 🤣

undeuxtrois
undeuxtrois
1 Jahr zuvor
Reply to  Alki Bernd

Banner wäre ja hier für mich ein Teekesselchen-Wort.

AlexESC
AlexESC
1 Jahr zuvor

Es sind irgendwie fast die selben Länder, welche auch bereits im letzten Jahr „Probleme“ mit der Teilnahme Israels hatten, vor allem Island.

Die Frage sollte eher sein, weshalb die Jurys Israel so wenig Punkte gegeben hat, obwohl dies eigentlich ein klarer Jurysong war mit Top-Inszenierung! Der Vergleich Televoting zu Juryvoting hat eigentlich bereits seit letztem Jahr seine Legitimierung verloren, seit ein Jurymitglied (ich glaube aus Norwegen) öffentlich zugegeben hat, dass er Israel hier nicht nach dem Song, sondern eben der Politik „bewertet“ hat.

Die Verantwortlichen Personen bei den Sendern wollen einfach nicht wahrhaben, dass anscheinend die Mehrheit in Europa hinter Israel steht. Und ja, ich mag kein Solidaritätvoting, aber wenn die Jury Israel hier benachteiligt, dann habe ich ehrlich gesagt hier auch nichts gegen Solidaritätsvoting. Wobei man hier sagen muss, dass der Song dieses Jahr wirklich stark war und man jetzt nicht genau weiß, wie viel „Solidarität“ hier wirklich in diesem Voting gesteckt haben, oder lag es eben dann doch viel mehr am Song selbst?

Meine Lösung:
Der EBU sollte eine unabhängige Jury aus Musikexperten zusammenstellen, welche hauptsächlich zur Ergebnisüberprüfung da ist. Dann kann man schauen, ob diese „Prüf“-Jury dann eher dem Publikum oder den ESC-Jurys zugeneigt ist und daraus kann man dann Schlüsse ziehen. Da diese Prüf-Jury vom ESC emotional (weit) weg sein müsste, würde ich die Jury hier mit us-amerikanischen Musikprofis bestücken.

Rainer Knuth
Rainer Knuth
1 Jahr zuvor
Reply to  AlexESC

Dein Vorschlag hat nur einen kleinen Nachteil, würden die Songs von Künstlern rein nach Qualität beurteilt und das von allen Ländern ähnlich, dann könnte ein Ergebnis wie von den Radio-Jury beim deutschen VE damals raus kommen.

Allerdings finde ich deinen Ansatz trotzdem gut, vielleicht sollten die Jurys auch ihre Kultur bzw ihre bevorzugte Musik in ihrer Region mit in die Bewertung einbeziehen. Dann kommt allerdings wieder „Nachbarschaftsvoting“ Zustande.

Last edited 1 Jahr zuvor by Rainer Knuth
Tobi
Tobi
1 Jahr zuvor
Reply to  AlexESC

dass anscheinend die Mehrheit in Europa hinter Israel steht“

Auf Basis des Televotings kann man diese Behauptung nur aufstellen, wenn man nicht weiß, wie Statistik funktioniert. Oder wenn man nicht weiß, dass man 20x für den gleichen Beitrag abstimmen kann.

Außer wir reden von einer einfachen Mehrheit. Die wird aber bei 26 Teilnehmern mit weniger als 4% erreicht.

Marko +++
Marko +++
1 Jahr zuvor
Reply to  AlexESC

Die Verantwortlichen Personen bei den Sendern wollen einfach nicht wahrhaben, dass anscheinend die Mehrheit in Europa hinter Israel steht.

Zahlen aus den Niederlanden von 9. Mai 2025:
3% stellen sich hinter Hamas
11% unterstützen das Vorgehen der israelische Regierung
55% haben Mitgefühl mit der Bevölkerung in Israel
64% empfinden Mitgefühl mit der Bevölkerung in Gaza
56% wollen, dass Israel den ESC fernbleibt
Quelle: RTL-Nieuwspanel & Avrotros-Eenvandaag-Opiniepanel.
Zahlen sind nach Wertung gültig für die gesamte Einwohner der NLn.

Deine Meinung – die Mehrheit stellt sich hinter Israel – wurde ich so nicht unterschreiben. Je nach Land sind die Meinungen verteilt, überall sinken die Zahlen pro-Israel ab.

ToomieTuuna
ToomieTuuna
1 Jahr zuvor

Laureen, ESC Kompakt!!!! Ihr könnt doch nicht wirklich Martin Gak als Quelle zitieren!

Dann könnt ihr auch gleich Ken Jebsen oder Kanye West zitieren. Da merkt man dann leider doch, dass es „nur“ ein Fan-Blog ist und kein journalistischer Background besteht.

Nils
Nils
1 Jahr zuvor
Reply to  ToomieTuuna

Oha. Ein kurzer Blick auf seinen Twitter-Account sagt wirklich alles.

Marko +++
Marko +++
1 Jahr zuvor
Reply to  ToomieTuuna

Arbeitet Martin Gak für die deutsche Welle?

Nils
Nils
1 Jahr zuvor
Reply to  Marko +++

Hat’s zumindest mal getan.

ESC1994
ESC1994
1 Jahr zuvor

So langsam frage ich mich ob es unter solchen Artikeln nicht besser wäre die Kommentarfunktion auszustellen. 😐

Rainer Knuth
Rainer Knuth
1 Jahr zuvor
Reply to  ESC1994

Noch finde ich die Diskussion hier relativ zivilisiert. Allerdings habe ich auch noch nicht alles gelesen.

Thema ist noch schlimmer als Joost kkein 😮

ESC1994
ESC1994
1 Jahr zuvor
Reply to  Rainer Knuth

Nicht nur deshalb, sondern weil diese Artikel und die darauf folgende Diskussion absolut keinen Mehrwert bieten. Mittlerweile hat jeder hier schon gefühlt zwanzig Mal oder häufiger seine Position zu dem Thema geäußert, man dreht sich da nur im Kreis.

Nils
Nils
1 Jahr zuvor
Reply to  ESC1994

Isso.

Rainer Knuth
Rainer Knuth
1 Jahr zuvor
Reply to  ESC1994

Stimmt 👍

Thomas2000
Thomas2000
1 Jahr zuvor
Reply to  ESC1994

Ja, wir wissen ja, dass du über die schrecklichen Bilder der verzweifeltet- schreienden Mütter, denen die Kinder in ihren Armen vor Hunger oder Krankheit wegsterben, weil von israelischer Seite keine Hilfsgüter reingelassen werden, nicht sprechen willst und es dich auch kalt lässt, ja das wissen wir schon.

Alki Bernd
Alki Bernd
1 Jahr zuvor
Reply to  Thomas2000

Genau so wie wir wissen, dass Du sie benutzt?

Spaceman04
Spaceman04
1 Jahr zuvor
Reply to  Thomas2000

Schämst du dich eigentlich nicht, für diese Instrumentalisierung?

ESC1994
ESC1994
1 Jahr zuvor
Reply to  Thomas2000

Weißt du was?? Glaub doch was du willst. 🙄

Haraldur
Haraldur
1 Jahr zuvor

Ich habe zwar noch nie für Israel gevotet, aber im nächsten Jahr werde ich es machen. Diese grauenhafte Debatte demaskiert tatsächlich die halbe ESC-Community als intolerante Heuchler. United by Music? Dass ich nicht lache. Und solche Typen wie Bambie und Nemo haben von mir im Gegenzug auch keine Toleranz mehr zu erwarten.

Rainer Knuth
Rainer Knuth
1 Jahr zuvor
Reply to  Haraldur

Das Motto ist sehr vielen inzwischen leider völlig verloren gegangen. Ich bin ja für Demonstration, aber in der ESC Woche und in einem Bereich um den Veranstaltungsort würde ich alle Demonstration verbieten , egal gegen was sie demonstrieren wollen.

togravus ceterum
Mitglied
togravus ceterum
1 Jahr zuvor
Reply to  Haraldur

Das ist doch gar nicht die ESC-Community. Das sind größtenteils Usernamen, die man hier noch nie gesehen hat.

Spaceman04
Spaceman04
1 Jahr zuvor

Doch, schon. Man muss nur auf diverse andere ESC Seiten, v.a. international, blicken.

togravus ceterum
Mitglied
togravus ceterum
1 Jahr zuvor
Reply to  Spaceman04

Daran habe ich überhaupt kein Interesse. Ich brauche den ganzen Schm*tz nicht in meinem Leben.

Schlippschlapp71
Schlippschlapp71
1 Jahr zuvor
Reply to  Haraldur

Von mir auch nicht !

tomudu
tomudu
1 Jahr zuvor

Off Topic, aber irgendwie auch nicht: Auf Twitter wird Klavdia jetzt von einigen Fans auseinandergenommen, weil sie auf einer ESC-Party zu Nettas „Toy“ getanzt hat und das Video dazu aufgetaucht ist. In den Kommentaren die einhellige Forderung, man müsse sie jetzt auf jeden Fall canceln, weil sie sich damit ja eindeutig auf die Seite der „colonizers“ gestellt hat. Und überhaupt, die zwölf Punkte der israelischen Jury hat Klavdia auch nur bekommen, weil den Juroren klar war, dass sie auf der Seite Israels steht.

Man kann (und sollte) über so etwas ja eigentlich nur müde lächeln, aber wenn ich darüber nachdenke, was für ein unglaublicher Hass hinter solchen Äußerungen stecken muss, werde ich einfach nur traurig. Und ich habe ehrlich gesagt auch keine Ahnung, wie man mit solchen Leuten noch einen sinnvollen Diskurs über Israel beim ESC (oder irgendein anderes Thema) führen soll…

Alki Bernd
Alki Bernd
1 Jahr zuvor
Reply to  tomudu

„Colonizer“ bedeutet ja, dass man das Existenzrecht Israels generell verleugnet und damit die Juden eigentlich ins Meer treiben will oder wahlweise in den Fluss.

tomudu
tomudu
1 Jahr zuvor
Reply to  Alki Bernd

Ich fürchte, damit hast du das Mindset von vielen Leuten die sich an diesem Shitstorm beteiligen ziemlich treffend beschrieben.

Spaceman04
Spaceman04
1 Jahr zuvor
Reply to  Alki Bernd

Die skandieren ja nicht von ungefähr immer ihre Phrase mit dem Fluss und dem Meer.
Viele plappern es dümmlich nach, klar, aber die, die sich das ausgedacht haben, wollen etwas ganz Klares.

Rainer Knuth
Rainer Knuth
1 Jahr zuvor
Reply to  tomudu

Leute es geht um Musik!

Johannes Floehr
Johannes Floehr
1 Jahr zuvor
Reply to  tomudu

Ich stimme dir zu, das macht so doll traurig. Dass Leute wirklich denken, sie würden ein wichtiges und vor allem richtiges Zeichen setzen, wenn sie nun aufhören, zu Songs wie „Toy“ oder „Golden Boy“ zu tanzen (bzw. diejenigen, die es tun, verurteilen): Wie soll da noch eine Diskussionsgrundlage für irgendwas geschaffen werden? Kann der ESC das alles aushalten? Wie? Was tun? Mir haben mehrere Leute empörte Nachrichten auf Instagram geschrieben und sind entfolgt, nur weil ich in Basel beim ESC war. Wie ich „sowas“ denn unterstützen könne. Ich habe keine Lust mit denen zu diskutieren. Das beruht wahrscheinlich auf Gegenseitigkeit. Und das ist schade und gefährlich.

Spaceman04
Spaceman04
1 Jahr zuvor

Ganz ehrlich, dies ist ein Grund, warum ich überhaupt noch über das Thema rede.
Denn auch wenn einige Leute denken, dass alles wieder normal werden würde, wenn Israel 1 oder 2 Jahre aussetzt bzw ausgeschlossen wird, so denke ich, dass wir uns hier nicht selbst belügen dürfen: Sollte es dazu kommen, dass diese Leute „Recht bekommen“, so werden diese Ressentiments nur noch verfestigt und wie man den vernünftigen Umgang mit einem israelischen Beitrag jemals wieder hinbekommen soll, ist mir ein Rätsel. Man würde diesen Umgang legitimieren und normalisieren.

Johannes Floehr
Johannes Floehr
1 Jahr zuvor
Reply to  Spaceman04

Auf Reddit oder vor allem auf Twitter/X kämpft man bereits komplett gegen Windmühlen, da wütet komplett der Hass. Da wird beispielsweise so getan, als habe alleine die Anzeige am Time Square Israels 12 Punkte vom „Rest der Welt“-Voting ermöglicht und sowas, es ist so traurig. Finde wichtig, dass man dagegenhält, aber die sind nicht nur laut, sondern inzwischen leider auch sehr, sehr viele.

togravus ceterum
Mitglied
togravus ceterum
1 Jahr zuvor
Reply to  Spaceman04

Ich mag mir das blöde Triumpfgeheul gar nicht vorstellen, wenn Israel sich zurückziehen sollte. Was meinen die Leute dann, damit gewonnen zu haben?

Spaceman04
Spaceman04
1 Jahr zuvor

Ganz ehrlich? Den Sieg über das Böse. Kein Mist, das ist, wie es hochstilisiert wird.
Nicht umsonst wird v.a. Eden häufiger mit Hörnern dargestellt. Ich habe auch gelesen, dass sie Yuval als „Baby-Killer“ betiteln usw aber die Hemmschwelle hin zu entmenschlichenden Aussagen scheint da ein kleines bisschen höher, als bei Eden.

Johannes Floehr
Johannes Floehr
1 Jahr zuvor
Reply to  Spaceman04

Und wenn dann Menschen als Reaktion darauf „erst recht“ für Israel anrufen, stärkt das ja sogar ins eigene Narrativ.

togravus ceterum
Mitglied
togravus ceterum
1 Jahr zuvor
Reply to  Spaceman04

Du solltest mal Deine Zynismusantennen einer Prüfung unterziehen lassen … Das war ein rhetorische Frage im zynischen Gewand.

4porcelli - Help the 🦦 save his people United24k
4porcelli - Help the 🦦 save his people United24k
1 Jahr zuvor

Einige Leute in der pro-Israel Fraktion sind ähnlich manisch wie die anti-Israel Trolle. Sie hauen stundenlang in die Tasten und alle beide sollten mal die Crystal-Pfeife beiseite legen, unter die Dusche springen und Gatorade trinken. Es wirkt alles immer unnatürlich frenetisch.

Spaceman04
Spaceman04
1 Jahr zuvor

Ob es ein Zeichen von Manie ist, dass ich diese Frage nicht als rhetorishe Frage gelesen habe? Wer weiß.

togravus ceterum
Mitglied
togravus ceterum
1 Jahr zuvor

Das ist ja genau das, was ich seit Wochen schreibe. 🙂

undeuxtrois
undeuxtrois
1 Jahr zuvor

Nicht Gatorade, sondern Gerolsteiner Longnecks!

Spaceman04
Spaceman04
1 Jahr zuvor
Reply to  tomudu

Ich feier Klavdia. Sie war zu allen nett, hat Spaß gehabt und hat eine Hammer-Performance abgelegt.
Wünsch ihr alles Gute für die Zukunft.

Dieses Geplänkel ist mittlerweile nur noch unwürdig. Diese Leute behandeln Israelis und Juden, als hätten sie Pest und Lepra und jegliche Kontaktschuld, wie Klavdias Tanzen zu Toy wie eine Sünde und merken gar nicht, wie krank dieses Verhalten ist.

Schlippschlapp71
Schlippschlapp71
1 Jahr zuvor
Reply to  Spaceman04

Klavdia war neben Albanien und der Schweiz meine Favoritin.

Delta
Mitglied
Delta
1 Jahr zuvor
Reply to  tomudu

Auf Social Media (insbesondere Twitter) sollte man unabhängig von allem mMn nicht sonderlich viel geben.

SoSo
SoSo
1 Jahr zuvor

Dazu bleibt nur zu sagen: 🇵🇸🕊️

Micha
Micha
1 Jahr zuvor
Reply to  SoSo

Du hast die Israel Flagge vergessen. Oder geht’s dir gar nicht um Frieden?

Tobiz
Mitglied
Tobiz
1 Jahr zuvor

Ich hoffe, dass sich etwas tut beim Abstimmungsverfahren. Israel rauszuwerfen ändert zunächst nichts an der Ursache, aber für den Contest wird wohl auch das passieren müssen.

Jared
Jared
1 Jahr zuvor

Was ist denn das für eine vergiftete Kommentarsektion hier? Leute werden emotional und droppen dann sowas wie „Nemo ist psychischkrank“, Länder die keine Lust auf ein weiteres Drama wie dieses und letztes Jahr haben sollen „die Fresse halten“ oder „sich alle zurückziehen“, aha. Das ist also die Lösung. Kommt mal runter.
Fakt ist, es gibt zwei Meinungen und für viele spielen die politischen Entscheidungen die zentrale Rolle beim Ausschluss des Landes aus dem ESC, andere bleiben standhaft bei der Meinung man muss den freien Sender KAN und die verbundene ESC-Teilnahme von der Politik des Landes trennen. Das sind zwei Meinungen und nicht jeder geht mit der anderen d’accord. Man muss sich hier aber auch nicht jedes Mal in den Kommentaren bekriegen. Äußert eure Meinung und lasst anderen ihre. Wenn euch die Einsicht fehlt, zu verstehen, warum manche es so sehen und andere anderes, ist da euer Problem und eine Diskussion ist nur verschwendete Energie.

Patrick
Patrick
1 Jahr zuvor

Gibt es eine Möglichkeit bestimmte User zu blocken? Einige Kommentare sind wirklich unterirdisch!

Matty
Matty
1 Jahr zuvor

Zen Länder haben ihre Teilnahme am ESC im nächsten Jahr bestätigt:

https://www.instagram.com/p/DJ7QeXaIbv1/?igsh=d3d5amliaXRsMTUz

Andi
Andi
1 Jahr zuvor
Reply to  Matty

Falls diese Liste stimmt….Schön das Montenegro und San Marino wieder dabei sind.

Matty
Matty
1 Jahr zuvor
Reply to  Andi

Finnland hat auch bekanntgegeben, daß am 28. Februar 2026 der nationale Vorentscheid UMK stattfinden wird:

https://eurovoix.com/2025/05/16/finland-uuden-musiikin-kilpailu-2026-february-28/

Austragungsort ist wie in diesem Jahr die Nokia Arena in Tampere.

Marko +++
Marko +++
1 Jahr zuvor
Reply to  Matty

inklusive Deutschland.

4porcelli - Help the 🦦 save his people United24k
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1 Jahr zuvor
Reply to  Marko +++

🐹 wekenland auch!

Shamso
Shamso
1 Jahr zuvor
Reply to  Matty

Vielen Dank für den Link

47110815
47110815
1 Jahr zuvor

ESC Kompakt hat hier dieses Fass aufgemacht und diesen Artikel gebracht. Und das ist auch gut so.
Vergiftete Statements?…nein, jeder hat seine Meinung. Pro Israel und Kontra Israel. Warum kann man in der heutigen Zeit seine Meinung nicht mehr kundtun ohne als Antisemit oder Nazi bezeichnet zu werden. Klar kann man Israel kritisieren, und es besteht auch sehr viel Grund dazu.
Aber hat diese Kritik beim ESC was zu suchen? JA natürlich
Ich finde das Israel in den letzten Jahrzehnten sehr viel für den ESC getan hat. Musikalisch und kulturell, Israel gehört in die ESC Familie ohne Diskussionen.
Im Moment ist diese Beziehung aber gestört, Lösungen müssen gefunden werden.
Ansonsten werden diese Diskussionen nicht aufhören, besser gesagt sie werden ausufern. Und das möchte doch niemand.

Matty
Matty
1 Jahr zuvor

Traurige Nachricht aus Washington:

https://www.tagesschau.de/eilmeldung/schuesse-israelische-botschaft-washington-100.html

Der Täter wurde festgenommen.

funtasticc
Mitglied
funtasticc
1 Jahr zuvor

Mir geht diese antisemitische Debatte inzwischen ziemlich auf die Nerven, denn eigentlich dürfte es diese Debatte gar nicht geben.

Interpret*innen treten zwar unter der Flagge ihres Landes auf, aber nicht für ihre Regierung. Und selbst wenn sie dahinterstehen würden… dürften AfD-Wähler noch am Wettbewerb teilnehmen?

Der Ausschluss von Sendeanstalten widerspricht dem eigentlichen Sinn des ESC, nämlich dem Gedanken der Völkerverständigung. Ausschluss bei einer Veranstaltung hilft nicht, den Konflikt zu lösen, sondern verschlimmert ihn in der Regel.

Es gehört sich nicht, Menschen auf offener Bühne auszubuhen. Die sollen sich was schämen.
Wer die Teilnahme eines Senders nicht erträgt, soll einfach nicht teilnehmen. Macht aber merkwürdigerweise keiner.

Die Regierung Netanjahus und ihr Handeln gegenüber den Palästinensern ist fürchterlich. Die Einwohner*innen Israels sind es nicht, sie sind wie du und ich. Davon sind einige auch fürchterlich und dürfen trotzdem als Gast die Veranstaltung besuchen.

Jabastalus
Jabastalus
1 Jahr zuvor
Reply to  funtasticc

Sorry, aber da bin ich nicht bei dir.
Klar steckt direkt nicht die Regierung hinter einem Beitrag. Aber auf dem Scoreboard steht nun mal der Name Israel und die dazugehörige Flagge, nicht das Logo von KAN. Und der Präsident des Landes hinter dieser Flagge wird international wegen Kriegsverbrechen zur Verhaftung ausgeschrieben.
Irgendwo gilt es einfach, eine Grenze zu setzen. Mag sein, dass diese noch nicht erreicht ist, aber man sollte sie definieren. Ansonsten muss man auch so konsequent sein und sich zugestehen, dass man eine Hakenkreuz-Flagge auf dem Scoreboard bei einem allfälligen Song Contest 1942 auch nicht als Problem erachtet hätte. Denn nur der Rundfunk wäre ja hinter dem Beitrag gestanden.
Wie gesagt, es braucht eine Entscheidung und eine Definition einer roten Linie.

Last edited 1 Jahr zuvor by Jabastalus
Dascha
Dascha
1 Jahr zuvor
Reply to  Jabastalus

„Name Israel und die dazugehörige Flagge“

Aber die Flagge und der Name stehen für so viel mehr. Nicht die Regierung. Auch die Regierungskritiker haben bei ihren Demonstrationen Israelflaggen dabei.

Schlippschlapp71
Schlippschlapp71
1 Jahr zuvor
Reply to  Jabastalus

Nein !

Germanfan
Germanfan
1 Jahr zuvor
Reply to  funtasticc

Die Regierung Netanjahus und ihr Handeln gegenüber den Palästinensern ist fürchterlich. Die Einwohner*innen Israels sind es nicht, sie sind wie du und ich.

Das ist doch zu blauäugig. Wenn die Einwohner Israels nicht die Politik von Netanjahu befürworten, wieso wird er dann immer wieder gewählt?

Und natürlich denkt jeder Zuschauer es ist ein Wettstreit zwischen Ländern – so wird es doch von der EBU vermarkten.wenn es „nur“ ein Wettstreit zwischen Rundfunkanstalten der EBU wäre, könnten aus manchen Ländern (wie z. B. Deutschland) mehrere Songs teilnehmen, denn soweit ich weiß könnten ja dann das ZDF, BR, SWR, NDR usw. Jeder selbständig für seine Rundfunkanstalt einen Song schicken.

Gaby
Gaby
1 Jahr zuvor
Reply to  funtasticc

Danke für diesen Kommentar.👍
Habe mich schon auch manchmal gefragt: Wenn in Deutschland bei der nächsten Bundestagswahl die Mehrheit bekommt (was hoffentlich NIE eintreten wird, aber leider nicht mehr so unwahrscheinlich ist) fänden es dieselben Leute, die jetzt den Ausschluss des israelischen Senders fordern, auch okay, wenn die ARD dann büßen muss für die Politik und international deren Ausschluss gefordert wird?

Bernd
Bernd
1 Jahr zuvor
Reply to  Gaby

Weil Deutschland dann so böse ist, wie jedes andere rechte Land in Europa? Oder wie jetzt Israel?

David
David
1 Jahr zuvor
Reply to  funtasticc

KAN missbraucht den ESC aber eindeutig als Propagandamaschine für den Konflikt. Letztes Jahr „October Rain“, dieses Jahr eine Überlebende des Hamas-Massakers und staatliche Intervention für die massivste Werbekampagne ever für einen Beitrag. DAS ist doch das wahre Problem.

Bernd
Bernd
1 Jahr zuvor
Reply to  David

Absolut. Und man kann da die Sänger auch nicht raushalten. Sie machen da ja bewusst mit und zudem ist denen auch durchaus bewusst, dass eine gute Platzierung und damit vmtl viel Wohlstand einhergeht.

Biobanänli
Biobanänli
1 Jahr zuvor
Reply to  David

Wenn es Propaganda wäre, würde die EBU einschreiten. Und warum schreibst du „eindeutig“ und nicht „nach meine Meinung“?

Anna01
Anna01
1 Jahr zuvor

Meine Meinung dazu ist:
Ich hoffe sehr, dass die EBU das transparent aufklären kann oder andere investigative Journalisten.
1. Aufklärung ist wichtig
2. Wenn Israel im Kontest bleibt, dann werden jedes Jahr die Vorwürfe erhoben, sofern Israel immer eine hohe Pubktzahl bekommen würde.
3. Hoffe, dass dann weniger Verschwörungstheorien geben wird, aber da auch Künstler*innen und Delegationen das so verbreiten, ohne abzuwarten, ob da was dran ist, und wir generell in einem postfaktischen Zeitalter leben, ist die Hoffnung vergebens
4. EBU sollte neue Regularien bzgl. Werbung ausarbeiten.
5. Vielleicht auch das Votingsystem ändern.

Israa
Israa
1 Jahr zuvor

Danke für den Beitrag! Ich glaub mir wäre ein Hinweis wichtig bzgl der Werbekampagnen. Die anderen Länder haben Werbung gemacht, ja, aber der wichtige Unterschied ist, dass das entweder vom Label, von der Rundfunkanstalt oder auch eigenes Geld vom Künstler waren, also keine Regierung. Und das ist der kleine, aber feine Unterschied. Den Hinweis findet man nur raus, wenn man sich den Spotlight Artikel durchliest. Zusätzlich hat auch nur Israel konkret erklärt, wie abgestimmt wird etc und teilweise wurden des auch während des offiziellen Livestreams unterbrochen (zumindest in einigen Ländern).

Holgivision
Mitglied
Holgivision
1 Jahr zuvor

Es gibt hinweise aus Schwedischen Medien, dass Martin Österdahl nach dem ESC 2026 als Executive Supervisor zurücktritt. In einem Gerichtsverfahren wegen seiner schwedische Wohnung hat er gesagt, dass er nach seiner Arbeit bei der EBU nächsten Frühjahr mit seiner Familie dorthin zurückkehrt.

HansKlok92
HansKlok92
1 Jahr zuvor
Reply to  Holgivision

Warum hat Martin ein Gerichtsverfahren wegen seiner Wohnung? Worum geht es da? 🙂

Thorsten 🎗️
Thorsten 🎗️
1 Jahr zuvor

Ich denke, es ist Zeit, dass Motto des Grand Prix an die Gegenwart anzupassen:
“united by hate” ist doch viel passender. Oder?
Ich finde es befremdlich, wie sich die aktivistische Flaggen-Community mit permanenten Selbstversicherungen zu “seid freundlich zueinander” der eigenen Grossartigkeit versichert, und wenn man genau hinschaut sieht man Ausgrenzung Ablehnung, Selbstüberschätzung und offenen Hass.
Nennenswerte Teile der Blase sind schlicht antisemitisch.
Immerhin: das Televoting Publikum ist es nicht.

https://www.derstandard.de/story/3000000270931/esc-sieger-jj-wuenscht-sich-bewerb-in-wien-ohne-israel

Holgivision
Mitglied
Holgivision
11 Monate zuvor

Aus dem Artikel geht zumindest hervor, dass Grit Krüger die neue Iris Bents ist 😀

Johannes Floehr
Johannes Floehr
1 Jahr zuvor

Gucktipp bezüglich des Israel-Themas, aber auch ganz grundsätzlich: „Overthinking Eurovision“ hat ein Video zum Finale gemacht:

https://youtu.be/5_ruYZS8hew?si=3QmZan0Dnw5kLwMf

Interniko
Interniko
1 Jahr zuvor

So, Freunde. Ab und zu muss auch mal etwas Ablenkung von den schweren Themen sein.
Hier Lena Valaitis 1992 beim ESC-Vorentscheid in Magdeburg.
„Wir seh´n uns wieder“.
Was wohl auch auf das Artikelthema zutrifft.
Aber jetzt erstmal viel Spaß 😀

Tjure
Tjure
1 Jahr zuvor

…Hintergrund ist die hohe Punktzahl, die das israelische Lied „New Day Will Rise“ von Yuval Raphael aus vielen Ländern per Zuschauervoting erhielt – gerade auch im Vergleich mit der der deutlich zurückhaltenderen Jurybewertungen…

Man könnte diese Aussage auch umdrehen und sich die Frage stellen, warum war die Jury mit den Punkten so zurückhaltend? Man kann das Verhalten der Jury durchaus auch als politisch werten, wenn man nun zweimal in Folge den israelitischen Beitrag so gut wie ignoriert.

Aka Nichts
Aka Nichts
1 Jahr zuvor

Ist jetzt vielleicht etwas früh das nach zwei Ausgaben zu sagen, aber ich glaube das Problem könnte sich bis zu einem gewissen Grad selbst erledigen. Sehen wir uns dafür zunächst die Ukraine an: Diese hat 2022 gewonnen vor allem durch das Zuschauervoting mit 439 Punkten im Televoting. 2023 waren es 189 Punkte, 2024 307 Punkte, 2025 158 Punkte. Man sieht selbst bei den in der Bubble beliebten Teresa & Maria war der Abstand zu dem Ergebnis 2022 sehr groß.
Schaut man nun auf Israel: 323 Punkte 2024, dagegen 297 Punkte im Jahr 2025. Das mag vielleicht ein leichter Rückgang sein, aber es deutet etwas an das man öfter in der Politik sieht: Das Interesse für politische Unterstützung geht zurück. Der einzige Grund, warum es eine höhere Platzierung gab, war die allgemeine breitere Verteilung der Punkte im Vergleich zum letzten Jahr. Selbst JJ hat weniger Punkte dieses Jahr als der VIERTE Platz vom letzten Jahr.
Kurzum, wenn das Interesse an der Unterstützung Istaels durch die Zuschauer sinkt, dann auch die Proteste gegen die Teilnahme seitens der Sender.

Pascal534
Pascal534
1 Jahr zuvor
Reply to  Aka Nichts

Die Punkte waren dieses Jahr aber generell sehr stark verteilt. Finnland hat die höchste Punktzahl eines Platz 11 erreicht und Deutschland die höchste Punktzahl eines Platz 15.

Fast 200 auf Platz 11 ist aber auch viel. Das kommt vor allem durch die Jury, die war sich sehr uneinig dieses Jahr. Aber auch die Zuschauer waren sich uneinig, erstmals seit 2019 hat der Sieger im Televote keine 300 erreicht

Fand ich gut, die Punktevergabe war sehr spannend, und das neue System im Finale war sehr cool