
Montenegro gehört zu den unerfolgreichsten Ländern des Eurovision Song Contest. Nur zweimal in der Geschichte hat man überhaupt das Finale erreicht. Aber warum bleibt Montenegro dem ESC eigentlich trotzdem treu? Darum geht es in der neuen Folge von ESC Update. Reporter Daniel Kähler hat sich das Ganze vor Ort angeschaut. Er hat in Podgorica den Sender RTCG besucht und mit Sender- und ESC-Verantwortlichen gesprochen.
Montenegro wird auch beim ESC 2027 in Burgas wieder dabei sein. Der Act wird wieder über den Vorentscheid Montesong gefunden. Allerdings will man bei RTCG diese Sendung nicht nur als ESC-Vorentscheid nutzen – vielmehr plant man, daraus ein Festival für die noch immer kleine Musikszene des Landes zu machen. Wie man in Montenegro auf den ESC blickt und auch wie gut der öffentlich-rechtliche Rundfunk des Landes aufgestellt ist, ist eines der Themen in ESC Update.
Fünf Länder waren beim ESC 2026 nicht dabei, weil ihre verantwortlichen Rundfunkanstalten sich die Bühne nicht mit Israel teilen wollten. Wegen der Zustände in Gaza hat auch die niederländische Rundfunkanstalt AVROTROS eine Teilnahme am ESC 2027 ausgeschlossen – die Niederlande sind nun aber trotzdem dabei. Die Dachorganisation des niederländischen öffentlich-rechtlichen Rundfunks NPO organisiert die Teilnahme am ESC fortan selbst, die Niederlande sind also das erste boykottierende Land, das zum ESC zurückkehrt. Irland hingegen bleibt bei einer Absage – auch 2027 schickt man keinen Teilnehmer zum ESC. Voraussichtlich wird sich Spanien den Iren anschließen.
Und dann geht der Blick gen Norden: Die nordischen Länder hatten beim ESC 2026 ja ganz unterschiedliche Erlebnisse. Dänemark und Norwegen konnten mit ihren Platzierungen ganz zufrieden sein. Beide Länder haben auch schon Vorentscheide für 2027 angekündigt, Dänemark sogar schon längst mit einem genauen Datum und einem Austragungsort.
Finnland und Schweden dürften gemischte Gefühle gehabt haben. Zwar ist ein sechster Platz für Linda Lampenius und Pete Parkkonen aus Finnland noch immer sehr gut – sie wurden im Vorfeld allerdings als große Siegfavoriten gehandelt. Die Schwedin Felicia holte mit Platz 20 das schlechteste Ergebnis des Landes seit 2010. Was für Lehren hat man in diesen Ländern gezogen? Und wie stehen die Chancen auf eine Rückkehr von Island zum ESC? All das beantwortet Arne Bartram, ARD-Korrespondent in Stockholm, in der neuen Ausgabe des Podcasts.
Die aktuelle Folge ESC Update ist ab sofort online zu hören und wie jede der Podcastfolgen zwei Jahre abrufbar in ARD Sounds und überall, wo es Podcasts gibt.
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Ich fnde es gut, daß Montenegro dem ESC erhalten bleibt ind hätte mich s3hr gefreut, wenn es mit dem Einzug ins Finale geklappt hätte. Vielleicht gelingt es nächstes Jahr.
Im übrigen war es für Schweden in diesem Jahr die schwächste Platzierung im Finale seit 2009. Malena Ernman belegte damals in Moskau den 21. Platz.