Niederlande macht weitere Teilnahme am ESC von „strukturellen Anpassungen“ abhängig

Bild: Corinne Cumming / EBU

Während die Ermittlungen der schwedischen Staatsanwaltschaft gegen Joost Klein (Aufmacherbild), den diesjährigen niederländischen Vertreter beim Eurovision Song Contest in Malmö, noch laufen, hat sich die zuständige Fernsehanstalt AVROTROS zur weiteren Teilnahme des Landes am Musikwettbewerb geäußert. Diese hält man sich offen und macht sie von wesentlichen „strukturellen Änderungen“ abhängig. An deren Ausgestaltung durch die EBU will der Sender „mit den notwendigen Vorbehalten“ mitarbeiten.

Es war zwar nicht das erste Mal, dass ein Act vom Eurovision Song Contest ausgeschlossen wurde. Die Kurzfristigkeit, mit der das jedoch im Mai im Falle von Joost Klein erfolgt ist, war hingegen schon einmalig – und die Reaktion des niederländischen Fernsehens entsprechend scharf: Sie zogen die avisierte Punktesprecherin für das ESC-Finale, Nikkie de Jager, zurück, so dass letztlich Martin Österdahl die zwölf Punkte der niederländischen Jury verkünden musste.

In dem nun von AVROTROS veröffentlichten Update zum ESC hält sich der Sender in Bezug auf die Entwicklungen um die konkreten Untersuchungen im Fall Joost Klein zurück:

„Im Rahmen dieser Untersuchung können wir leider nicht auf die Einzelheiten, die Umstände und den Umgang mit diesem Vorfall eingehen, da dies die Untersuchung beeinflussen könnte.“

Die niederländischen Verantwortlichen bleiben aber bei ihrer Einschätzung, dass der Ausschluss von Joost Klein „unnötig und unverhältnismäßig“ war.

Des weiteren informiert AVROTROS, dass man – wie auch andere Sender – eine Anfrage der EBU erhalten habe, um an einer Untersuchung mitzuarbeiten (wir berichteten). Man habe sich entschlossen, hier „mit den notwendigen Vorbehalten zu kooperieren.“ Dabei geht es offenbar um die Abläufe bei der Produktion des ESC, aber auch um die übergeordnete Entscheidungsfindung und die Möglichkeit für einzelne Sender, hier (zügig) Beschwerden einzureichen. Konkret schreibt der Sender:

„Nicht nur die Organisation in Malmö und der EBU, sondern auch die Rolle und das Mandat der Reference Group (das Komitee der delegierten Teilnehmerländer), die Regeln/Verfahren und die Beschwerdemöglichkeiten im Falle von Beschwerden sowie der erhöhte Druck auf die Künstler und Delegationen im Vorfeld und während des Song Contests sollten Gegenstand einer Untersuchung durch eine anerkannte und unabhängige Forschungsagentur sein.“

Es bedarf nicht besonders viel Phantasie, um zu erkennen, dass der Sender äußerst unzufrieden mit der Möglichkeit des Einspruchs in Malmö war, nachdem die Reference Group Joost Klein disqualifiziert hatte.

Die Passage zum „erhöhten Druck auf die Künstler und Delegationen im Vorfeld und während des Song Contests“ lässt zwei Interpretationen zu: Einerseits kann sich das darauf beziehen, dass Klein sich nicht nach seinem Halbfinalauftritt beim Herunterkommen von der Bühne filmen lassen wollte. Dies war aber erfolgt und somit letztlich der Auslöser zu dem Konflikt mit der Kamerafrau.

Es lässt sich aber auch weiter fassen: Etliche Künstler/innen fühlten sich in Malmö unwohl bzw. unsicher wegen der Teilnahme Israels am Wettbewerb – so auch Klein. Der Druck, hierzu Stellung zu beziehen, lastete aber in der Tat bereits vor dem ESC auf den nationalen Acts. So gesehen kann es hier also auch grundsätzlicher um das Mitspracherecht aller gehen, ob ein Land bzw. ein teilnehmender Sender vom Wettbewerb ausgeschlossen werden kann – und unter welchen Bedingungen.

AVROTROS schließt sein Update mit einem Blick in die Zukunft:

„Der Eurovision Song Contest wurde ins Leben gerufen, um Länder und Völker durch Musik zu verbinden und die gegenseitige Verbrüderung zu fördern. Dies sollte der Ausgangspunkt für die Organisatoren und alle teilnehmenden Länder sein.

Bis AVROTROS zuversichtlich ist, dass strukturelle Anpassungen vorgenommen werden, um die Künstler und ihre musikalische Botschaft wieder in den Mittelpunkt zu stellen, werden wir die Teilnahme am Song Contest weiterhin in Erwägung ziehen.“

Wie bewertest Du das Update von AVROTROS bezüglich der weiteren Teilnahme der Niederlande am ESC? Hältst Du es für möglich, dass das Land nächstes Jahr nicht in der Schweiz dabei ist? Lass uns Deine Meinung in den Kommentaren da. 



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103 Comments
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Vondenburg
Vondenburg
1 Jahr zuvor

Ich geh momentan bei der Formulierung davon aus, dass die Niederlande für nächstes Jahr raus ist.

Danya | דניה | 🎗️
Mitglied
Danya | דניה | 🎗️
1 Jahr zuvor

Mich würde ja sehr interessieren, welche „strukturellen Änderungen“ AVROTROS sich wünscht 🤔.
Ich rechne weiterhin damit, dass die Niederlande am Eurovision Song Contest 2025 teilnehmen werden.

Festivalknüller
Festivalknüller
1 Jahr zuvor

Eine sinnvolle strukturelle Änderung wäre wohl: keine Flaggen während Pressekonferenzen über den Kopf ziehen.😏

Teddy
Teddy
1 Jahr zuvor

Wie Recht Du hast

AlexESC
AlexESC
1 Jahr zuvor

Hat Avrotros dies auch Joost Klein mitgeteilt, beim ESC Künstler und ihre musikalische Botschaft in den Mittelpunkt zu stellen? Dies sah bei der Pressekonferenz nach dem 2. Semi nicht so aus. Und ja, dass Acts und ihr Song im Mittelpunkt steht, dies möchten auch wir Fans oder zumidnest die meisten. Leider haben viele EBU-Länder mit ihrem „Verhalten“ vor dem ESC diesen Fakt zurückgedrängt, in dem sie eben die Situation in Israel direkt angesprochen haben und es den Acts freigestellt haben am ESC teilzunehmen. Letzteres hat aber wiederum niemand in Anspruch genommen und somit jetzt im Nachhinein zu beschweren sich „unwohl“ gefühlt zu haben weil Israel teilnimmt hat einen faden Beigeschmack. Jeder hat dies vorher gewusst, dass Israel teilnehmen wird!

Mal schauen, was die Gerichtsverhandlung um Joost Klein als Ergebnis bringen wird. Dann wird sich hoffentlich zeigen, wer hier richtig und wer falsch liegt, dann ist dieses Kapitel schon mal abgeschlossen.

Marko mSuF
Marko mSuF
1 Jahr zuvor
Reply to  AlexESC

Kannst du auch Sachen trennen? Joost Klein ist das eine, hier greift Avrotros das andere auf und bemängelt, dass die EBU nicht ein breiteres Themenfeld untersuchen lässt.

AlexESC
AlexESC
1 Jahr zuvor
Reply to  Marko mSuF

Ich beziehe mich hier auf den letzten Absatz von Avrotros, da dies ihr diesjähriger Act eben gerade nicht eingehalten hat.

Marko mSuF
Marko mSuF
1 Jahr zuvor
Reply to  AlexESC

Deine Eindruck.
Ich bin da viel zurückhaltender, weil ich beruflich mit ähnliche Vorfälle konfrontiert werde und jede 3. Vorwurf sich als falsch herausstellt.

rainer1
rainer1
1 Jahr zuvor

Also ich weiss bis jetzt nur eines sicher: jk hat sich an dieser pk unmöglich und extrem unprofessionell benommen.

4porcelli - Bring Hersh home!
4porcelli - Bring Hersh home!
1 Jahr zuvor
Reply to  rainer1

Dito Marina. Erstaunlich, dass sich gerade 2 der Erfahrenen nicht ok auf einer PK verhalten.

Last edited 1 Jahr zuvor by 4porcelli - Bring Hersh home!
Alex John
Alex John
1 Jahr zuvor
Reply to  rainer1

Marketingtechnisch ging und geht seine Strategie auf. Der Unsympath bleibt im Gespräch, wenn auch mit sehr fragwürdigen Mitteln.
Madonna hat ihre geplanten Skandale wenigstens mit Stil und Klasse durchgezogen, ganz ohne Opfer.

undeuxtrois
undeuxtrois
1 Jahr zuvor
Reply to  rainer1

Bei seinem albernen Getue auf der PK war für mich auch nicht zu erkennen, dass er unter enormen Druck hinter den Kulissen stand. Und wenn er wegen des kurz zuvor stattgefundenen Zwischenfalls mit der Kamerafrau einfach nur ablenken und dadurch einen neuen „Skandal“ kreieren wollte?

Konstantin supports Eden and Israel 2025 💙
Konstantin supports Eden and Israel 2025 💙
1 Jahr zuvor

Fehlt weiterhin eine Entschuldigung der Niederlande, daß sie in Malmö 2024 einem anderen Land einen Finalplatz weggenommen haben. Im Grand Final hätten 26 Länder starten können, nicht 25 …

Ben70
Ben70
1 Jahr zuvor

zum Zeitpunkt der endgültigen Disqualifikation waren die ausgeschiedenen Delegationen wahrscheinlich schon abgereist… – oder?

Andi
Andi
1 Jahr zuvor

Natürlich ist Holland wieder dabei. Deren Stellungnahme baut nun wahrlich keine Mauern auf. Und Holland geht in der Angelegenheit Joost Klein den einfachen Weg, den fast alle gehen: aus dem Täter wird einfach mal das Opfer gemacht.

Uwe
Uwe
1 Jahr zuvor
Reply to  Andi

Ist dann Friesland auch separat dabei?

Andi
Andi
1 Jahr zuvor
Reply to  Uwe

Nur wenn mehrere Länder absagen. Tirol wäre auch bereit mit Gabalier.

4porcelli - Bring Hersh home!
4porcelli - Bring Hersh home!
1 Jahr zuvor
Reply to  Andi

Würg.

Andi
Andi
1 Jahr zuvor

Ist er Dir zu wenig haarig?😎

4porcelli - Bring Hersh home!
4porcelli - Bring Hersh home!
1 Jahr zuvor
Reply to  Andi

Wäre auch mit Bart unerträglich.

Andi
Andi
1 Jahr zuvor

Gib Dir nen Ruck.

undeuxtrois
undeuxtrois
1 Jahr zuvor
Reply to  Andi

In dem Fall einen „rechten“.

Schlippschlapp
Schlippschlapp
1 Jahr zuvor

In der Tat…

Uwe
Uwe
1 Jahr zuvor
Reply to  Andi

Dann lieber Euskal Herria oder auch Catalunya.

Matty
Matty
1 Jahr zuvor
Reply to  Andi

Das Land heißt Niederlande uns das sage ich dir jetzt zum letzten Mal!

FufuDerWauWauHund
FufuDerWauWauHund
1 Jahr zuvor
Reply to  Matty

🤦🏼‍♂️🤦🏼‍♂️🤦🏼‍♂️

Andi
Andi
1 Jahr zuvor
Reply to  Matty

Ich muss Nachsitzen und gelobe Besserung.

undeuxtrois
undeuxtrois
1 Jahr zuvor
Reply to  Andi

Hup Holland Hup 😉

Murzel2003
Mitglied
Murzel2003
1 Jahr zuvor

Jeder Wettbewerb hat seine Teilnahmebedingungen, die jedem bekannt sein sollten. Werden diese Bedingungen nicht erfüllt, ist eine Teilnahme nicht möglich. Die EBU und alle anderen Verantwortlichen sollten sich hüten, sich von wem auch immer erpressen zu lassen. Wer nicht mitspielt ist raus. Das gilt übrigens auch für übermotivierte Kameraleute, nicht nur für antisemitische Mimosen.

Rainer Knuth
Rainer Knuth
1 Jahr zuvor
Reply to  Murzel2003

Scheinbar gab es wenig schriftliche Regelungen dazu und bisher hat scheinbar der gesunde Menschenverstand funktioniert. Dieses Jahr dann eventuell nicht mehr, also muß jetzt alles schriftlich geregelt werden 😬

Matti Meikäläinen
Matti Meikäläinen
1 Jahr zuvor

War das nicht so dass Nikkie von sich aus zurückgezogen hat und der Sender DANN beschlossen hat gar keine Wertung live abzugeben?

Matti Meikäläinen
Matti Meikäläinen
1 Jahr zuvor

Naja, es ist doch so sicher wie das Amen in der Kirche dass NL wieder an den Start geht. Der Sender lässt sich jetzt mit diesen albernen Drohgebärden ein paar Monate von der EBU hofieren um dann gönnerhaft (natürlich ganz kurz vor Schluss, wegen Drama und so) zu verkünden der Sache noch mal eine Chance zu geben.

Honigcremiglecker
Honigcremiglecker
1 Jahr zuvor

Es bedarf nicht besonders viel Phantasie, um zu erkennen, dass der Sender äußerst unzufrieden mit der Möglichkeit des Einspruchs in Malmö war, nachdem die Reference Group Joost Klein disqualifiziert hatte.

Naja, was vielen viel eher sauer aufgestoßen ist (also außerhalb der Bubble hier obv), ist das während dieses ESCs augenscheinlich mit zweierlei Maß gemessen wurde.

Für eine andere Delegation ist das Bedrängen und online Beleidigen von anderen Künstlern u. Journalisten zb scheinbar nicht so dramatisch. Bzw man lässt es dann doch lieber erstmal bis nach der Show unter den Tisch fallen.

Dann das Verbieten von Flaggen und die Zensur, die dieses Jahr statt gefunden hat (wenn sogar Fingernägel schon zu provokativ sind, lol). Ich will gar nicht wissen, wie viel Druck es hinter der Bühne gegeben hat.

Slowenien hat in diesem Zusammenhang nicht ohne Grund nach dem Einfluss des Sponsors gefragt.

Last edited 1 Jahr zuvor by Honigcremiglecker
Christian W
Christian W
1 Jahr zuvor

Es wird ja nicht mit zweierlei Maß gemessen. Immer noch nicht. Es gibt zu den Aussagen der antisemitischen Mobbing-Clique um Bambie Thug keinerlei Beweise. Mittlerweile haben diverse Delegationen selbst widersprochen, dass es dieses ominöse Meeting vor dem Finale niemals gegeben haben soll, in dem die Mobber-Clique aussteigen wollte. Auch andere Aufreger entpuppten sich bei näherem Hinsehen als Luftnummern. Warum verfolgt man diese „Israel ist an allem schuld“-Nummer dann immer noch?

Dann wird immer wieder behauptet, Israel hätte irgendwen bedrängt. Dazu sehe ich immer wieder den gleichen Ausschnitt, der ein paar Sekunden andauert und der eigentlich nichts aussagt, weil man den Kontext nicht kennt. Offenbar geht man auch davon aus, dass Juden sich alles gefallen lassen müssen und sich nicht wehren dürfen. Am Ende wissen wir schlicht nicht, was dort wann vorgefallen ist. Warum ergreift man dann also Partei? Schwieriges Verhalten.

Und Fingernägel in palästinensischem Design sind eben nicht provokativ, sondern schlicht und ergreifend regelwidrig. Nix LOL.

Die Behauptung, dass der israelische Sponsor irgendwas mit dem Verhalten der EBU zu tun gehabt hätte, ist nichts weiter als eine ganz klassische, antisemitische Verschwörungstheorie. Da ist es bis zur jüdischen Weltverschwörung wirklich nicht mehr weit. Beschämend. Und ja: Ihr (und auch der Praktikant, der die slowenische „Anfrage“ zusammengeschwurbelt hat) bewegt euch mittlerweile auf genau diesen kruden Pfaden.

Danya | דניה | 🎗️
Mitglied
Danya | דניה | 🎗️
1 Jahr zuvor

Slowenien hat in diesem Zusammenhang nicht ohne Grund nach dem Einfluss des Sponsors gefragt.

Sie greifen hier auf eine antisemitische Verschwörung zurück. Ekelhaft.

AlexESC
AlexESC
1 Jahr zuvor

Vielleicht wäre es wirklich eine gute Idee, dass ein unabhängiges Team die ganze Thematik rund um den ESC 2024 aufarbeitet. Ob eine Forschungsagentur dafür der richtige Ansprechpartner ist, weiß ich nicht, da ich mich hier wirklich nicht auskenne wer für so etwas zuständig sein könnte, ab wen dem so ist, dann let’s go!

Rainer Knuth
Rainer Knuth
1 Jahr zuvor

Schätze das die Niederlande zu 70% beim ESC 2025 dabei sind und einen „ganz speziellen“ Song schicken der die EBU auf die Schippe nimmt. Wenn sie den Text ablehnen stehen sie „doof“ da , lassen sie den Text gewähren dann wird ihnen der Spiegel vorgehalten. Zumindest wäre das meine Wunschvorstellung.

ESCFrank
ESCFrank
1 Jahr zuvor

Sorry Leute, das Ganze nervt mich nur noch ab.
Ist das ein Spiegel der aktuellen gesellschaftlichen Entwicklung?
Jeder pocht auf sein Recht, und wenn man es bis zum äußersten treibt.
Was wollen die (12 weiteren) denn erreichen???
Entschuldigungen, Erklärungen für ihr eigenes Fehlverhalten? Einen nachträglichen Ausschluss Israels?
What a fuck, der ESC ist keine neue Variante einer Show und jeder Teilnehmende weiß, was und wie es abläuft.
Da wird scheinbar eine menge interner Frust auf die EBU abgeladen. Das ist kleingeistig, egozentrisch von Teilnehmenden und TV-Stationen, und der Idee des ESC unwürdig.
Zu J. Klein, auf ein weiteres Titelbild von ihm würde ich hier im Blog auch gerne verzichten wollen, kann den nicht mehr sehen.
Mehr habe ich dazu nicht mehr zu sagen 🙄

Franny
Franny
1 Jahr zuvor
Reply to  ESCFrank

„Ist das ein Spiegel der aktuellen gesellschaftlichen Entwicklung?“ Wohl leider eine rhetorische Frage, die ich trotzdem mit JA beantworte. Ach so, und was Joosts Titelbilder betrifft: Bin genau deiner Meinung.

Last edited 1 Jahr zuvor by Franny
Rainer Knuth
Rainer Knuth
1 Jahr zuvor
Reply to  ESCFrank

Könnte auch um Sachen gehen die im Umfeld des ESC stattgefunden haben und mit der Show rein gar nichts zu tun haben.

Eigentlich ist schon traurig wenn auf einer Pressekonferenz des ESC es andere Themen als gibt als Musik bzw deren Künstler.

Da muß sich leider dann auch die Presse an die eigene Nase fassen wenn Fragen außerhalb der Musik gestellt werden.

Gaby
Gaby
1 Jahr zuvor

Hm… schwierig. Habe ja vollstes Verständnis dafür, dass man nicht bei jeder Kleinigkeit gefilmt werden möchte, erst recht nicht, wenn die Anspannung nach einem Auftritt (noch) nicht abgeflacht ist. Sollte es sich so ereignet haben, dass auf die Aufforderung, bitte nicht gefilmt zu werden, einfach nicht reagiert worden sein, besteht hier in der Tat Optimierungsbedarf. Denn ich denke nach wie vor, auch backstage sollten die individuellen Persönlichkeitsrechte gelten. Ob man deshalb natürlich so heftig reagieren muss (wenn es denn so war) ist sicher eine andere Frage. Nun, vielleicht wird man die Wahrheit herausfinden, vielleicht auch nicht.
Denke, das Verfahren wird eingestellt werden.
Was natürlich der zweite Punkt angeht: Einige Künstler:innen (u. a. auch Joost Klein) haben sich aber gar nicht dem Geist des ESC entsprechend verhalten, wenn man an die arme Eden denkt. Hier wäre vielleicht auch mal ein bisschen Selbstkritik angebracht. Eden ist nämlich NICHT Netanyahu, auch nicht der Sender KAN, so weit ich mitbekommen habe, ist er nicht vom Staat abhängig. Somit sind sie auch NICHT persönlich für das Leid im Gaza-Streifen verantwortlich zu machen. Lange Rede, kurzer Sinn: Das Verhalten gegenüber Eden hat jedenfalls nicht gerade zur Völkerverständigung beigetragen.
Ob die Niederlande nächstes Jahr wieder dabei sind? Keine Ahnung, würde mich aber auf jeden Fall freuen, vor allem hoffe ich auf ein harmonischeres Miteinander der Künstler:innen untereinander.

Rainer Knuth
Rainer Knuth
1 Jahr zuvor
Reply to  Gaby

Dann bitte auch den „Fans“ in der Halle den Vorwurf machen „sich nicht im Geiste des ESC verhalten zu haben“. Das fand ich fast noch schlimmer als irgendein Künstler mit einer „komischen“ Ansicht, denn in der Halle waren es scheinbar nicht nur ein paar Leute sondern deutlich über 10 wenn nicht sogar über 100 Leute die sich nicht schön verhalten haben.

Selber Toleranz einfordern, aber dann eine solche Aktion bringen geht gar nicht. Gilt für alle !

Gaby
Gaby
1 Jahr zuvor
Reply to  Rainer Knuth

Bin ja ganz bei Dir. Habe mich diesbezüglich an anderer Stelle schon klar und deutlich geäußert, deshalb ziehe ich mir den Stiefel jetzt nicht an.
Man hätte von Seiten der EBU bzw. der Gastgeber die Fans mehr zur Ordnung rufen müssen, und Eden mehr den Rücken stärken müssen. Stattdessen hat man sie auflaufen lassen, so kam es mir zumindest vor.
Finde es aber trotzdem traurig, dass es zumindest unter einigen (nicht allen) Künstler:innen keine Solidarität (oder nennen wir es Kollegialität) gab. Mir schien es, dass von allen Seiten alles Böse, was Netanyahu angerichtet hat, auf diese junge Frau projiziert wurde. Und jetzt komme mir bitte keiner: „Ja, wenn man unter israelischer Flagge antritt, muss man schliesslich wissen, worauf man sich einlässt.“ Damit würde man es sich zu einfach machen. Für so ein Benehmen, egal, von welcher Seite, gibt es keine Rechtfertigung.🙁

Last edited 1 Jahr zuvor by Gaby
Rainer Knuth
Rainer Knuth
1 Jahr zuvor
Reply to  Gaby

Eine Lösung für das Problem Flagge wäre nur noch unter dem entsprechenden Ländernamen anzutreten.

Wäre nicht mein Wunsch, könnte aber einige Probleme zumindest verringern.

Und sorry sollte kein Angriff auf dich sein das du die Fans in der Halle nicht mit erwähnt hast, wollte das nur ergänzen weil es mir wichtig erschien.

undeuxtrois
undeuxtrois
1 Jahr zuvor

Die Türkei begründet ihr Fernbleinen seit Jahren mit der für sie vergeblichen Forderung nach „strukturellen Anpassungen“.

Christian W
Christian W
1 Jahr zuvor
Reply to  undeuxtrois

Deren strukturelle Anpassungen würde beinhalten, dass wieder zu 100% Televoting zurückgekehrt wird, weil die Diaspora-Punkte der Auslandstürken dem türkischen Beitrag „zustehen“, wie es ein AKP-Minister tatsächlich einst nannte. Und da muss ich ehrlich sagen: Dann bleibt eben zu Hause.

Und so würde ich das im Fall der Niederlande auch sehen: Jahrelang hat der ESC so funktioniert und plötzlich soll alles so furchtbar gewesen sein, dass man es ja vor lauter Druck hinter der Bühne nicht mehr aushält…? Come on…

undeuxtrois
undeuxtrois
1 Jahr zuvor
Reply to  Christian W

Genauso!

Danya | דניה | 🎗️
Mitglied
Danya | דניה | 🎗️
1 Jahr zuvor
Reply to  Christian W

Volle Zustimmung. 👍

Andi
Andi
1 Jahr zuvor

Anfang Juni sollte doch die Anhörung der Konfliktparteien sein. Also jetzt. Oder sitzt Joost schon im Kerker? Hoffentlich lässt er dann nicht die Seife fallen.

Last edited 1 Jahr zuvor by Andi
Marko mSuF
Marko mSuF
1 Jahr zuvor
Reply to  Andi

Da gibt es eine Verzögerung, weil zuerst Zeugen in den Niederlanden Aussagen werden und alles übersetzt werden muss.

Funi_Cula
Mitglied
Funi_Cula
1 Jahr zuvor

Solange sich alle hinter verklausilierten Formulierungen verstecken, wird niemand von außen beurteilen können, worum es denn nun genau geht und wer was wie falsch gemacht hat. Bis dahin bleiben alle Diskussionen Spekulation.

roxy
roxy
1 Jahr zuvor

Ich habe das alles nicht so verstanden, als ob es um den Fall Joost Klein ginge. Inwiefern sollte der Fall strukturelle Anpassungen nach sich ziehen?

Rainer Knuth
Rainer Knuth
1 Jahr zuvor
Reply to  roxy

Scheinbar wollen verschiedene Künstler auch hinter der Bühne mal Privatsphäre genießen. Die Show findet auf der Bühne statt und nicht dahinter, könnte sein das es dieses Jahr besonders schlimm war mit filmen hinter der Bühne?

Das wäre eine Veränderung die gefordert sein könnte?

blueeye
blueeye
1 Jahr zuvor
Reply to  Rainer Knuth

Das könnte ich mir gut vorstellen. Man lies die Fanmedien aussen vor, mit dem Argument, dass man die Teilnehmenden schützen will. Gleichzeitig produziert man einen Overkill auf den eigenen sozialen Kanälen und lässt den Künstlern keine freie Minute mehr. So extrem wie dieses Jahr kam mir das noch nie vor. Dazu kommen die Erwartungen der Fans, dass die Künstler selber auch noch regelmässig was posten. Und wenn man das macht, muss man noch all die Beleidigungen und Anfeindungen ertragen. Was in Posts zu Israel und auch zu Nemo stand, war zum Teil einfach nur abscheulich. Damit umzugehen, ist garantiert schwierig. Ich denke, die sogenannten Fans können nicht nur auf die EBU losgehen. Viele haben online sehr zur schlechten Stimmung beigetragen. Und das wird man hinter den Kulissen garantiert auch bemerkt haben.

undeuxtrois
undeuxtrois
1 Jahr zuvor
Reply to  blueeye

Das sind die Geister, die gerufen wurden.
Die möchte man los werden, geht aber nicht mehr.
Vermutlich kommt dem Großteil der Künstler es aber gar nicht so ungelegen, wenn sie in den sozialen Medien stattfinden und sie genießen diesen „Ruhm“.
Das läuft dann aus dem Ruder.

Auffällig für mich ist aber nur, dass gerade die Künstler, z.B. Joost Klein, die ihren Erfolg vor allem dem Stattfinden in den sozialen Medien verdanken und diese vorher auch noch entsprechend mit Postings (Mondflug-Auftritt) befeuerten, sich nun so vehement über fehlende Ruhepausen vor Ort beschweren.

Von Isaak z.B. habe ich dergleichen so extrem nicht vernommen. 🙂

Rainer Knuth
Rainer Knuth
1 Jahr zuvor
Reply to  undeuxtrois

Der Unterschied zwischen verschiedenen Künstlern hängt wahrscheinlich auch mit den Wettquoten zusammen und natürlich auch mit dem persönlichen Verhalten. Je höher in den Quoten, desto interessanter für eine Berichterstattung.

Wenn Isaak eine bitte geäußert hat, wurde dieser wahrscheinlich auch entsprochen.

Thomas
Thomas
1 Jahr zuvor

Keinen Cent Zwangsgebühren für den ESC mehr. Bitte als kostenpflichtigen Abo-Online-Stream anbieten oder ganz zu den Privaten rüberschieben, dann gibt es halt alle 30 Minuten Werbung. Für so einen Mist darf es keine Kohle mehr geben.

Rainer Knuth
Rainer Knuth
1 Jahr zuvor
Reply to  Thomas

Mit welcher Begründung soll der ESC keine Förderung bekommen? Dient doch der Völkerverständigung, zumindest sollte es so sein.

Bei dem Thema wäre auch jeder Krimi, Tatort usw unmöglich zu fördern durch „Steuergeld“.

Christian W
Christian W
1 Jahr zuvor
Reply to  Thomas

Na? Verlaufen? AfD-Forum ist woanders.

Schlippschlapp
Schlippschlapp
1 Jahr zuvor
Reply to  Thomas

Was für eine Grütze….

eurovision-berlin
eurovision-berlin
1 Jahr zuvor

Eine Änderung könnte sein: Keine Big-5 mehr, oder hier mal andere Länder bestimmen.
Eine weitere Änderung: Weniger Teilnehmerländer.

Rainer Knuth
Rainer Knuth
1 Jahr zuvor

Wichtiger wäre der ESC findet auf der Bühne statt, nicht dahinter. Backstage brauch ich persönlich keine Bilder / Filme sehen außer die Künstler selber machen dies.

AlexESC
AlexESC
1 Jahr zuvor

Ich denke die Big5-Regelung ist aktuell das geringste Problem. Aber um bei diesem Thema zu bleiben: Die Big5-Regelung hätte überhaupt nicht erst eingeführt werden sollen, aber gut, dies wollten ja damals wohl die Sponsoren so. Man kann aber jetzt, meiner Meinung nach, die Big5-Regelung nicht einfach abschaffen, da ich glaube, dass dann die ehemaligen Big5 trotzdem auch weiterhin als Big5 angesehen werden -einfach dadurch weil sie so viele Jahre lang das Privileg hatten automatisch im Finale zu stehen- und man dann auch weiterhin ein verstärktes Auge auf deren Songs setzen würde und somit der Fall eintreten könnte, dass es dann viele Jahrgänge geben würde in welchen keine oder wenn dann nur ein Big5-Land im Finale stehen würde.

Rainer Knuth
Rainer Knuth
1 Jahr zuvor
Reply to  AlexESC

Big 5 gibt es schon lange und das hat mehr mit dem WW2 zu tun. Den das sind die großen Kriegsparteien die sich zusammen durch Musik verständigen sollen.

Wolfgang Krantz
Wolfgang Krantz
1 Jahr zuvor

Hoffentlich kommen die nicht auf die Idee, diesen ungehobelten Trashmusiker 2025 nochmal zu senden. Nur Finnland war noch schlimmer. Gott bewahr !

Rainer Knuth
Rainer Knuth
1 Jahr zuvor

Beurteile bitte seinen Song falls er nochmals antreten sollte und nicht den Künstler.

Jofan
Jofan
1 Jahr zuvor
Reply to  Rainer Knuth

Ist bei der Vorgeschichte leider unmöglich…

undeuxtrois
undeuxtrois
1 Jahr zuvor
Reply to  Jofan

So ist es.

Jorge
Jorge
1 Jahr zuvor

Dann sollen sie eben unter „Niederländische Antillen“ starten.

4porcelli - Bring Hersh home!
4porcelli - Bring Hersh home!
1 Jahr zuvor

Hersh ist verprügelt worden. Ich bin ja auf der Mailing-Liste seiner Mutter und sie spürt das natürlich. Ich bin genauso, ich spüre, wenn Leuten, denen ich sehr nahe stehe, etwas schlimmes passiert oder sie sterben. Meine Mutter hatte das auch. Ich weiß, das klingt bizarr.

Danya | דניה | 🎗️
Mitglied
Danya | דניה | 🎗️
1 Jahr zuvor

#BringThemHomeNow 🎗️

4porcelli - Bring Hersh home!
4porcelli - Bring Hersh home!
1 Jahr zuvor

Danke, es ist so furchtbar. Er ist 23.

Danya | דניה | 🎗️
Mitglied
Danya | דניה | 🎗️
1 Jahr zuvor

Die ganze Situation ist furchtbar und schrecklich. Das Leben ist seit dem 7. Oktober ein ganz anderes. 😞

4porcelli - Bring Hersh home!
4porcelli - Bring Hersh home!
1 Jahr zuvor

Parallel dazu der grauenhafte Krieg in der Ukraine. Die Nachrichten sind unerträglich. Ich bewundere Selenskyy wie er alles durchhält. Die USA wollten ihn ja nach London ausfliegen. Er projeziert immer Mut und Vertrauen. Es gab nur 2 Events wo er fast gebrochen ist, Bucha und der Damm.

Danya | דניה | 🎗️
Mitglied
Danya | דניה | 🎗️
1 Jahr zuvor

Parallel dazu der grauenhafte Krieg in der Ukraine.

Es ist alles so schwer zu ertragen. So viel Leid in der Welt.

4porcelli - Bring Hersh home!
4porcelli - Bring Hersh home!
1 Jahr zuvor

So traurig es ist, ist super, dass wir uns hier austauschen können. Die meisten Leute sehen das alles eher abstrakt.

Danya | דניה | 🎗️
Mitglied
Danya | דניה | 🎗️
1 Jahr zuvor

Ja, der Austausch tut gut.

BREAKING NEWS ❗ Die IDF konnte heute vier Geiseln lebend aus der Gewalt der Hamas befreien. Es handelt sich um Noa, Shlomi, Almog und Andrey. Ich habe gerade ein Video gesehen, in dem Noa auf ihren Vater trifft. Wow 🥺❤️.
Hoffentlich können die verbliebenen Geiseln – darunter „dein“ Hersh – auch schnellstmöglich befreit werden.

4porcelli - Bring Hersh home!
4porcelli - Bring Hersh home!
1 Jahr zuvor

Danke, super Nachrichten! Von den Pics ausgehend sind die alle in der Reserve und wurden von den Terroristen daher als IDF gesehen. Bring Hersh home (die anderen natürlich auch). Ich schick seiner Mutter schnell ne Mail.

Danya | דניה | 🎗️
Mitglied
Danya | דניה | 🎗️
1 Jahr zuvor

TOI schreibt als kurze Einordnung zu den Geiseln:

  • Argamani, was seen in a famous video screaming in fear as she was abducted to Gaza from the Supernova party on a motorbike. Her mother, who is terminally ill, had repeatedly begged to see her before she died. Argamani was also featured in a Hamas published in January. Another clip featuring was aired last week.
  • Meir Jan, 21, was released from army service three months before his capture. He too was taken from the party.
  • Kozlov, 27, was working as a security guard at the rave when he was captured. He is a new immigrant to Israel, having moved here about a year and a half ago.
  • Ziv, 40, was also working as part of the security detail at the desert party. Ziv had gone to the party with two others, Aviv Eliyahu, his wife’s relative, and Jake Marlowe, a friend. Both were killed.

Ich bin so unfassbar glücklich darüber, dass man es geschafft hat, sie zu befreien.

Ich schick seiner Mutter schnell ne Mail.

Ich habe auch eben mit meinen Verwandten in Israel telefoniert. Sie sind überglücklich in Tränen ausgebrochen, als sie von der Nachricht gehört haben. „Schönster Shabbat seit langer Zeit.“

Gleichzeitig darf man die anderen 116 Geiseln, die noch immer in Gaza sind, nicht vergessen.

#BringThemHomeNow 🎗️

4porcelli - Bring Hersh home!
4porcelli - Bring Hersh home!
1 Jahr zuvor

Ich bin auch total happy, bin jetzt aus dem Weg zu Meiner RestoBar, Prosecco!

Danya | דניה | 🎗️
Mitglied
Danya | דניה | 🎗️
1 Jahr zuvor

Ich hoffe, dass du Spaß hattest. 🙂

4porcelli - Bring Hersh home!
4porcelli - Bring Hersh home!
1 Jahr zuvor

Ja, danke! Ich bin tatsächlich noch da, ist ja auch ein Restaurant.

Danya | דניה | 🎗️
Mitglied
Danya | דניה | 🎗️
1 Jahr zuvor

Dann genieße weiterhin die Zeit da. 😃

Spaceman04
Spaceman04
1 Jahr zuvor

Ich habe Noa hier im Blog öfter mal erwähnt, weil mir ihr Schicksal irgendwie besonders nahe gegangen ist.
Ich habe tatsächlich Pipi in den Augen gehabt, als ich das Video mit ihr und ihem Papa gesehen habe und die Nachricht gelesen habe.

Ich dachte wirklich, sie schafft es nicht mehr nach Hause, habe aber so sehr gehofft. Ich bin einfach nur erleichtert, dass sie lebt und dass ihre Eltern sie in ihre Arme schließen können – und dass sie sich noch verabschieden kann von ihrer Mama.

Welcome home, Noa!

Last edited 1 Jahr zuvor by Spaceman04
Danya | דניה | 🎗️
Mitglied
Danya | דניה | 🎗️
1 Jahr zuvor
Reply to  Spaceman04

Ausgerechnet heute hat Noas Vater Geburtstag. Ich bin mir sicher, dass sein größter Wunsch nun in Erfüllung gegangen ist. 🎗️

Spaceman04
Spaceman04
1 Jahr zuvor

Das wusste ich gar nicht – er hat das größte Geschenk bekommen, was er sich wünschen hätte können!
Ich hoffe, dass die Mutter noch ein wenig Zeit mit Noa bekommt. Und natürlich, dass Noa heilen kann. Sie sah zum Glück physisch stabil aus, aber die seelischen Wunden, wer weiß.
Hoffentlich gibt’s bald weitere Geiseln, die nach Hause zurückkehren!

Last edited 1 Jahr zuvor by Spaceman04
Danya | דניה | 🎗️
Mitglied
Danya | דניה | 🎗️
1 Jahr zuvor
Reply to  Spaceman04

Ja, hoffentlich können sie jetzt noch zusammen eine schöne Zeit verbringen.

Ich denke, dass acht Monate in Gefangenschaft schon einiges mit der Psyche machen. Hoffentlich kann sich Noa – so gut wie es geht – davon erholen.

4porcelli - Bring Hersh home!
4porcelli - Bring Hersh home!
1 Jahr zuvor
Reply to  Spaceman04

Ich freu mich auch total! Es ist Strange wie emotional involviert man wird. Ich sehe mich total in Hersh.

Spaceman04
Spaceman04
1 Jahr zuvor

Absolut. Das sind Menschen, die wohl (in meinem Falle) niemals erfahren werden, dass ich um sie gebangt habe.
Ich habe am 7.10 das Video von Noa gesehen und seitdem war es irgendwie im Hintergrund immer präsent. Ab und zu kam mir einfach der Gedanke, was wohl mit ihr ist, ob sie lebt, etc.
Und dann die Mutter, diese Geschichte hat mich sehr berührt.

Hoffe das Beste für Hersh

4porcelli - Bring Hersh home!
4porcelli - Bring Hersh home!
1 Jahr zuvor
Reply to  Spaceman04

Danke, er ist ja von Supernova gekidnappt worden und sie haben ihm einen Unterarm mit einer Granate abgeschossen. Er konnte das abbinden und sie haben ihn nach Gaza verschleppt. Ich war so happy, dass er noch lebt, ich dachte, er wäre tot.

undeuxtrois
undeuxtrois
1 Jahr zuvor

Das stimmt, durch euren Austausch hier ist man näher dran. Danke euch.

Das sind sehr gute Nachrichten, die vier haben noch einen langen Weg vor sich.
Ich hoffe weiter mit euch. 😀

4porcelli - Bring Hersh home!
4porcelli - Bring Hersh home!
1 Jahr zuvor
Reply to  undeuxtrois

Danke Dir!

Danya | דניה | 🎗️
Mitglied
Danya | דניה | 🎗️
1 Jahr zuvor
Reply to  undeuxtrois

Danke für deinen lieben Kommentar. 😄

Thomas O.
Thomas O.
1 Jahr zuvor

Da sind sie wieder, die Nebel von Norwegen und sie werden uns noch eine ganze Weile begleiten

Rainer Knuth
Rainer Knuth
1 Jahr zuvor
Reply to  Thomas O.

Man hält sich der Nebel lange 😅

Teddy
Teddy
1 Jahr zuvor

Unglaublich
Joost war nicht nur einmal negativ aufgefallen
Die sollten lieber intern Überlegungen anstellen
Aber ich bin gewiss Sie werden teilnehmen

Der Thoddy
Der Thoddy
1 Jahr zuvor

AVROTROS hatte seinen Teilnehmer Joost Klein und sein Benehmen nicht im Griff ….. und droht jetzt mit Nichtteilnahme?
Das ich nicht lache! Wenn die EBU sich nach den Bedingungen eines einzelnen Teilnehmerlandes richtet, was folgt dann alles in den nächsten Jahren noch. Das wäre dann wirklich das Ende vom ESC.

Von mir aus braucht die Niederlande nicht 2025 antreten, wenn sie es nicht will.

Wenckebach
Wenckebach
1 Jahr zuvor

Die gesamte Angelegenheit ist einfach nur peinlich für den ganzen ESC. Jetzt haben viele Länder ihre Teilnahme in der Schweiz abhängig gemacht, wie die Untersuchungen und Entscheidungen der Kommission aussehen wird. Die Schweiz kann am wenigsten dafür das vorherige Probleme dazu führen das eventuell viele Länder absagen werden. Traurig für die vielen ESC Fans Weltweit die ihre Liebe und Zuneigung seit Jahren in den ESC geben. Wir hoffen alle werden sich beruhigen, und 2025 in der Schweiz werden viele schöne Momente gefeiert werden. Love is love.

katzen1fan
Mitglied
katzen1fan
1 Jahr zuvor
Reply to  Wenckebach

Nun zumidest der Krieg in Gaza sollte bis dahin vorbei sein. Denn wenn der Krieg da noch ein Jahr weiter gehen würde bleibt von Gaza garnichts mehr übrig außer Trümmer. Von daher besteht zumindest die Hoffnung das sich der Konflickt in laufe der nächsten Monate erstmal beruhigt und damit auch die absolut verständliche Ablehnung bzw auf der anderen Seite die verständliche Sympathie mit Israel kein Thema mehr sein sollte.

Außer Israel macht er erneut zum Thema in ihren Song.^^

Last edited 1 Jahr zuvor by katzen1fan
Ericerule
Ericerule
1 Jahr zuvor

Also fürs Mobbing und asoziale benehmen, hat er sich aber nicht besonders unwohl gefühlt.
Hat jedenfalls als Täter, top geschauspielert, der joosti

Robert Starowsky
Robert Starowsky
1 Jahr zuvor

Wenn sich die Beschwerden letztlich gegen Isrsel richten sollten, sollten sie abgewiesen werden. Es kann nicht sein, dass unpolitische Künstler für die Politik ihrer Regierung verantwortlich gemacht werden.

Ben70
Ben70
1 Jahr zuvor

Ich verstehe ja nicht, dass der niederländische Sender einen auf beleidigte Leberwurst macht. Ich denke es muss doch etwas erhebliches, nicht tolerierbares vorgefallen sein, aufgrund dessen JK disqualifiziert wurde. AVROTROS sollte sich m.E. zurückhalten, bis der Vorfall aufgearbeitet wurde. Es handelt sich immerhin um eine Form von Gewalt. Weiß jemand wie überhaupt niederlandeintern die Reaktionen auf die DQ waren. I

Marko mSuF
Marko mSuF
1 Jahr zuvor

Etliche Künstler/innen fühlten sich in Malmö unwohl bzw. unsicher wegen der Teilnahme Israels am Wettbewerb =>
Avrotros hat bei alle Teilnehmer der letzten 8 Jahren noch mal nachgefragt und das Thema Drück haben alle erwähnt. In der Öffentlichkeit gibt es Aussagen von S10, Douwe Bob, Mia Nicolai hierzu.