Nach dem ESC 2024: Beschwerden von mindestens 13 Delegationen werden unabhängig untersucht

Mindestens 13 Delegationen sollen während oder nach dem Eurovision Song Contest 2024 eine formale Beschwerde über die „unsicheren Arbeitsbedingungen“ in Malmö bei der European Broadcasting Union (EBU) eingereicht haben. Das berichtet das niederländische Fernsehmagazin „RTL Boulevard“. Zur Aufarbeitung dieser Beschwerden hat die EBU nun eine unabhängige Untersuchung eingeleitet, in deren Rahmen die teilnehmenden Delegationen zu ihren Erfahrungen beim ESC 2024 befragt werden.

Unter den 13 Delegationen, die eine formale Beschwerde eingereicht haben, sollen Norwegen (Aufmacherbild: Gåte), die disqualifizierte Niederlande, der nächstjährige Gastgeber Schweiz sowie Irland und Portugal sein. Auch der slowenische Rundfunk RTV SLO hatte einen Fragenkatalog an die EBU geschickt (wir berichteten). Unklar bleibt allerdings auch in der aktuellen Berichterstattung einmal mehr, über welche konkreten Tatsachen sich die jeweiligen Delegationen und/oder Künstler*innen beschwert haben. Es soll dabei aber unter anderem auch um „unsichere Arbeitsbedingungen“ gehen.

Um die Sachlage aufzuklären und Maßnahmen für den kommenden Eurovision Song Contest abzuleiten, werden die Delegationen aktuell eingehender zu ihren Erfahrungen in Malmö befragt. Um Abhängigkeiten und die Angst vor Konsequenzen zu vermeiden, werden die Gespräche von unabhängigen Personen durchgeführt und es besteht die Möglichkeit, dass die Eingaben anonymisiert an die EBU weitergegeben werden.

Die EBU selbst hat das Vorgehen gegenüber RTL Boulevard bestätigt:

„Die European Broadcasting Union (EBU) ist bestrebt, ihre Dienste und Veranstaltungen kontinuierlich zu verbessern.

Um den Eurovision Song Contest weiter zu stärken, haben wir einen unabhängigen Experten gebeten, sich den ESC 2024 in Malmö anzuschauen, um Erkenntnisse und Lehren mit den Leitungsgremien der EBU zu teilen und so die kontinuierliche Verbesserung dieser globalen Veranstaltung zu unterstützen.“

Als Wortführer der betreffenden Delegationen fungiert einmal mehr der norwegische Delegationsleiter Stig Karlsen:

„Die EBU hat sich in positiver Weise an uns gewandt und uns eingeladen, den ESC 2024 aus unserer Sicht zu bewerten. Als Vertreter von NRK habe ich unsere Erfahrungen und Bedenken bereits einem von der EBU beauftragten externen Vertreter mitgeteilt.

Wir haben die feste Absicht, am ESC 2025 teilzunehmen, aber es hängt von den Maßnahmen ab, die die EBU ergreifen wird, um sicherzustellen, dass uns keine weitere Saison voller Polarisierung, Politik und Sicherheitsbedenken bevorsteht.“

Welche konkreten Punkte auch immer in diesem Prozess auf den Tisch kommen, es ist sicherlich sinnvoll, dass die EBU und die am ESC teilnehmenden Sender bzw. Delegationen jetzt im Austausch stehen, um den ESC 2024 aufzuarbeiten und konkreten Verbesserungsvorschläge zu erarbeiten.

Wir werden Euch hier auf ESC kompakt natürlich weiterhin auf dem Laufenden halten.



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159 Comments
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Geri
Geri
1 Jahr zuvor

Richtig so
Dieser Contest war unter jeder Kritik
Zum Abgewoehnen
Wenn sich nichts aendert boykottieren

Christian W
Christian W
1 Jahr zuvor
Reply to  Geri

Was soll sich denn ändern? Und immer diese Kleinkind-Attitüde: Wenn ich nicht kriege, was ich mir in den Kopf gesetzt habe, dann spiele ich nicht mehr mit. Werdet mal erwachsen! Es nervt!

Geri
Geri
1 Jahr zuvor
Reply to  Christian W

Wieso nervt das??
Das ist die Meinung von vielen
Werd du erwachsen

bisschenfrieden
bisschenfrieden
1 Jahr zuvor
Reply to  Geri

Es nervt, weil es so unkonkret ist. Was genau soll sich ändern? Vor allem, wenn es unterschiedliche Anforderungen und Bedürfnisse gibt? Und was ändert ein Boykott?

Jastus
Mitglied
Jastus
1 Jahr zuvor

Ich würde mal behaupten, dass die meisten, die den ESC boykottieren wollen oder andere dazu aufrufen, dies zu tun, sowieso nie wirklich Fan des ESC waren und den -wenn überhaupt- nur so nebenbei verfolgt haben. Etwas zu boykottieren, das man ohnehin nie verfolgt hat, ist denkbar einfach, aber völlig bedeutungslos.
Ziel ist es dann, zu suggerieren, dass die Fans sich vom Contest abwenden würden und sie erhoffen sich davon, Stimmungsmache gegen den Contest und für ihre eigene Sache zu erwirken. Solche Postings haben daher für mich keine Relevanz. Ähnlich wie die ewigen „GEZ WEG!!!“-Schreihälse, die dem ESC eine Irrelevanz attestieren wollen, wobei sie hier ihr persönliches Desinteresse an der Sendung massiv überhöhen und auf die Allgemeinheit übertragen.
Einfach ignorieren.

undeuxtrois
undeuxtrois
1 Jahr zuvor
Reply to  Geri

Alles was man sagt, ist man selber!

ECD534
ECD534
1 Jahr zuvor
Reply to  undeuxtrois

Wie alt bist du? 6? Den Satz kenne ich eher aus der Grundschule.

undeuxtrois
undeuxtrois
1 Jahr zuvor

Gut, dass ihr das hier aufgreift und weiterhin sachlich berichtet: danke dafür. 🙂

Auch gut, dass die EBU wohl alles ernst nimmt. Das ist wichtig.

Thilo mit Bobby
Mitglied
1 Jahr zuvor
Reply to  undeuxtrois

Dem ist nichts hinzuzufügen

Micha
Micha
1 Jahr zuvor
Reply to  undeuxtrois

Sehe ich ganz genau so!

togravus ceterum
Mitglied
togravus ceterum
1 Jahr zuvor
Reply to  undeuxtrois

Da brauche ich jetzt gar keinen Kommentar mehr schreiben, weil du ja schon alles auf den Punkt gebracht hast.

byJannik
byJannik
1 Jahr zuvor

Erst der Vorfall mit Joost, dann die Videos in denen die israelische Delegation, andere Delegationen quasi völlig sinnfrei nötigt und jetzt haben sich schon ganze dreizehn Delegationen beschwert? Ja, diese „Untersuchung“ ist zwingend nötig, will gar nicht wissen, was da manche Leute hinter den Kulissen durchmachen.

Waterloo
Waterloo
1 Jahr zuvor
Reply to  byJannik

Mit welchen Videos hat die iraelische Deligation andere Delegationen quasi völlig sonnfrei genötigt? Und wozu wurden sie von Israel genötigt? Wo kann man das Material einsehen?

rainer1
rainer1
1 Jahr zuvor
Reply to  Waterloo

Guck nur mal dieses kurze video.
https://youtu.be/doVZ49Oko0U?si=AKtH9puxZU_an9eh

Porsteinn
Mitglied
Porsteinn
1 Jahr zuvor
Reply to  rainer1

Das ist kein Beispiel für Nötigung. Das ist Beleidigung/Verleumdung. Und sicher nicht der erste Kommentator mit Aussagen, die als Beleidigung etc. durchgehen könnten.

rainer1
rainer1
1 Jahr zuvor
Reply to  Porsteinn

Aber sicher ein puzzleteil warum sich einige delegationen genötigt sahen, sich bei der ebu zu beschweren. Und nicht zu unrecht.

togravus ceterum
Mitglied
togravus ceterum
1 Jahr zuvor
Reply to  Porsteinn

Eben. Man denke nur mal an die Kommentare, die Terry Wogan v. a. über Beiträge aus Osteuropa vom Stapel gelassen hat.

rainer1
rainer1
1 Jahr zuvor

Du glaubst aber nicht das terry wogan’s teilweise rassistischen sprüche heutetzutage auch nur ansatzweise geduldet würden.

Christian W
Christian W
1 Jahr zuvor
Reply to  rainer1

Da wird aber niemand genötigt, sondern das sind im Zweifel regelwidrige Aussagen der Kommentatoren. Wie diese zu bewerten sind, muss die EBU sehen. Als Schweden und Belgien 2002 dazu aufgerufen haben, nicht für Israel zu stimmen, ist allerdings auch absolut gar nichts passiert. Genötigt wird hier aber niemand.

Und ich möchte nicht wissen, was einige der Kommentatoren so von sich geben, insbesondere in Ländern, in denen kaum jemand von außerhalb zuschaut. Armenien und Aserbaidschan fielen mir das spontan ein…

Nils
Nils
1 Jahr zuvor
Reply to  rainer1

Heftig. Die beiden Kommentatoren sollten von der EBU gesperrt werden, falls das irgendwie möglich ist.

Waterloo
Waterloo
1 Jahr zuvor
Reply to  rainer1

Das ist weder Nötigung noch Beleidigung. Das sind lediglich Kommentare zu den Acts und Ländern, die einen Boycott Israels gefordert oder befürwortet haben. Dass die Kommentatoren diese Tatsache ihren Landsleuten mitteilen, ist weder kriminell noch verwerflich. Sollte man die Ausgrenzungsversuche dem heimischen Publikum verschweigen? Einen Beitrag des israelischen Senders als Nötigung von Delegationen in Malmö beim Ablauf des ESC Vor Ort zu bezeichnen, ist schlicht abwegig und nicht zutreffend.

byJannik
byJannik
1 Jahr zuvor
Reply to  Waterloo

Das war doch ein größeres Thema, oder? Auf den Social Media Kanälen wurden wohl mehrere Videos von Delegationsmitgliedern Israels veröffentlicht, darunter welche in denen sie andere Delegationen filmen und belästigen, selbst nachdem diese im Video darum bitten, dies zu unterlassen. Auf die Schnelle habe ich das hier wiedergefunden, das am Tag viral ging, an dem Joost nicht im Jury Finale aufgetreten ist, ist aber nicht der offizielle Kanal, sondern nur ein Repost: https://x.com/kann_news/status/1788919813231747472

Christian W
Christian W
1 Jahr zuvor
Reply to  byJannik

Das sind allerdings auch immer nur irgendwelche Ausschnitte. Niemand weiß, wer der Typ eigentlich ist, niemand weiß, was dem vorausgegangen ist usw. Das war bisher alles immer sehr dünn, was da gezeigt worden ist.

byJannik
byJannik
1 Jahr zuvor
Reply to  Christian W

Ja das stimmt, aber es ist zumindest verdächtig und wenn sowas häufiger vorgefallen sein sollte, ist das auch ein guter Grund für Beschwerden.

Festivalknüller
Festivalknüller
1 Jahr zuvor
Reply to  byJannik

Man kann wohl kaum das Kinder-Geplänkel mit der Forderung einiger Delegationen nach Ausschluss und Boykott von Israel gleichsetzen.
Hier wird nur das übliche Narrativ der Täter-Opfer-Umkehr bedient.

byJannik
byJannik
1 Jahr zuvor

Macht glaube ich auch keiner, ein Grund für die Beschwerden könnte das Benehmen allerdings trotzdem auch sein, gerade da, wie im Video zusehen, mehrfach darum gebeten wurde, es zu unterlassen? Gerade wenn das mehrfach vorgekommen ist, sehe ich aber auch nicht, wieso man sich nicht darüber beschweren sollte.

Biobanänli
Biobanänli
1 Jahr zuvor
Reply to  byJannik

Ich bin immer mehr frustriert ob der Qualität der Kommentare hier. Irgendwelche soziales Medien (ohne diese benennen zu können) werden pauschal als Quelle für Nötigungen hinter der Bühne zitiert. Und das Ganze ohne dass wir wissen, weswegen sich die Delegationen beschwert haben.

byJannik
byJannik
1 Jahr zuvor
Reply to  Biobanänli

Aha und was stört dich an meinem Kommentar, ich habe nur zwei der großen Themen erwähnt, die in den letzten Wochen sowieso schon für viel Gesprächsstoff gesorgt haben und die eben hinter den Kulissen stattgefunden haben, natürlich wissen wir nicht was der Grund für die Beschwerden sind, behaupte ich aber auch nicht, trotzdem halte ich es aufgrund der Vielzahl der Beschwerden verschiedener Delegationen für notwendig, dass diese untersucht werden.

MedPlexi
MedPlexi
1 Jahr zuvor
Reply to  Biobanänli

Oh nein wie schlimm man spekuliert im Kommentarbereich. SCHÜTZT DIE QUALITÄT!

Last edited 1 Jahr zuvor by MedPlexi
Vondenburg
Vondenburg
1 Jahr zuvor
Reply to  Waterloo

https://www.youtube.com/watch?v=DlPsmI7OUaM

Die Bildunterschriften musst Du allerdings noch selber übersetzen. Die Version mit englischen Bildunterschriften findest Du dann auf Tiktok.

Vondenburg
Vondenburg
1 Jahr zuvor

AVROTROS hat übrigens gestern ein Update zur Sache ESC und Disqualifikation rausgebracht:
https://www.avrotros.nl/article/update-avrotros-met-betrekking-tot-het-eurovisie-songfestival~576/

(Englischer Text unten drunter)

Marko mSuF
Marko mSuF
1 Jahr zuvor
Reply to  Matty

Und an 3 andere Stellen 🙂
Ich war ein bisschen überrascht, dass es jetzt veröffentlicht wurde. Es gab einige Fragen ob, wann, wie man Songs für 2025 einreichen kann. Vorerst nicht.

Nils
Nils
1 Jahr zuvor
Reply to  Vondenburg

„Until AVROTROS is confident that structural adjustments will be made to the artists and their musical message back in the center, we will keep participation in the Song Contest under consideration.“

Das klingt für mich nach der nächsten Rauswurf-Forderung.

Jared
Jared
1 Jahr zuvor
Reply to  Nils

Müsste es dafür nicht erstmal eine erste von niederländischer Seite aus geben?

Marko mSuF
Marko mSuF
1 Jahr zuvor
Reply to  Nils

Nicht unbedingt. Ohne Reformen steigt Avrotros aus, NPO wird keine andere Anstalt beauftragen, also gibt es zumindest ein ESC ohne den Niederlanden. So einfach ist es.

Last edited 1 Jahr zuvor by Marko mSuF
Vondenburg
Vondenburg
1 Jahr zuvor
Reply to  Marko mSuF

So sieht das für mich auch aus.

elkracho
Mitglied
elkracho
1 Jahr zuvor
Reply to  Marko mSuF

Nicht unbedingt. Ohne Reformen steigt Avrotros aus,

Dann schmollen sie halt mal ein Jahr.
Glaube mir,die kommen wieder.
Würde da als EBU hart bleiben.

Marko mSuF
Marko mSuF
1 Jahr zuvor
Reply to  elkracho

Ich bin etwas näher dran als du und kann dir sagen, dass man nicht schmollt, sondern zu tiefst enttäuscht ist. Zwischen Malmö und Hilversum ist das Vertrauen auf halber Strecke liegen geblieben.
Es geht nicht um alles, das in anderen Kommentaren wiederholt und erneut verdauert wird, sondern um die Art und Weise wie ein ESC organisiert wird.
Im Hintergrund spielen auch die Erfahrungen von 2020 und 2021 eine Rolle.

Festivalknüller
Festivalknüller
1 Jahr zuvor
Reply to  Marko mSuF

Natürlich bauen die Niederländer mit ihrer Aussage viel Druck gegenüber der EBU auf.
Sichere und bessere Arbeitsbedingungen in einem selbst geschaffenen Stressklima zu fordern, kommt mir jedoch deplatziert vor.
Fehlverhalten ging in erster Linie von Teilnehmern und Delegationen vor Ort aus. Hier liegt der Hund begraben, abgesehen von unsäglichen Medienberichten wie die von VG aus Norwegen über die 6fache Boykottdrohung, die allerdings 2x schon dementiert wurde.
Die EBU hätte allerdings schon im Vorfeld viel härter durchgreifen müssen, um die Eskalationen in Malmö einzugrenzen.

Vondenburg
Vondenburg
1 Jahr zuvor

Ihr Beide (elKracho und Festivalknüller) verwechselt da glaube ich was. Die Niederländer alleine bauen keinen Druck auf. Wenn sie raus sind, sind sie halt raus. Wäre schliesslich nicht das erste Mal.
Die formale Beschwerde von 13 Delegationen dagegen ist was Anderes. Das letzte Mal dass ähnlich viele Delegationen raus waren, wurde das Punktesystem vollständig umgestellt.
Und um ganz ehrlich zu sein, wenn 13 Delegationen sich da formell beschweren, würde ich persönlich erstmal abwarten, was die unabhängige Untersuchung ergibt. Die machen das nicht aus Jux und Tollerei.Ich fürchte da ist hinter den Kulissen wesentlich mehr passiert, als was bisher offiziell nach draussen gedrungen ist.

Festivalknüller
Festivalknüller
1 Jahr zuvor
Reply to  Vondenburg

Ja, die Niederländer und die anderen Beschwerdeführer bauen gemeinsam Druck auf. Jeder eben mit seinem speziellen Anliegen.
Die Disqualifikation mag unverhältnismäßig gewesen sein, ist aber nicht mehr zu ändern.
Ändern können sämtliche Beschwerdeführer aber ihre Einstellung zu einem friedens- und gemeinschaftsstiftenden Wettbewerb.

Vondenburg
Vondenburg
1 Jahr zuvor

Dann auch an Dich: Welche Beschwerden gab es denn? Waren es verschiedene? War das eine allgemeine Beschwerde von 13 Delegationen? Ging es denn um das Strafmass der Disqualifikation?
Leute nimmt doch erstmal ein wenig Abstand von diesen Spekulationen und wartet die Ergebnisse der Untersuchungen ab.

Marko mSuF
Marko mSuF
1 Jahr zuvor
Reply to  Vondenburg

Vorher waren die Niederlande nicht dabei, wenn den ESC am 4. Mai statt fand.

Brötchen
Brötchen
1 Jahr zuvor

„Selbstgeschaffenes Stressklima“ besser kann man die Teilnahme Israels beim ESC nicht beschrieben. Bleiben die zuhause und kümmern sich lieber drum nicht Anlass für Klagen beim Stragerichthof zu liefern, kommen DANN wieder ohne Ballast und alle sind happy. Aber nein, wäre ja zu einfach.

Festivalknüller
Festivalknüller
1 Jahr zuvor
Reply to  Brötchen

Das bezog sich allein auf die angespannte Stimmung unter den Teilnehmerländern in Malmö.

rainer1
rainer1
1 Jahr zuvor

Die KAN-kommentatoren haben jedenfalls jeden act, der sich für frieden und gegen die bombardements von zivilisten ausgesprochen hat, als antisemiten bezeichnet. Und das live im tv.
Allein das wäre für mich schon ein grund, dem fernsehsender mal eine denkpause zu verordnen.
Wie sich die israelische delegation den konkurrenten gegenüber verhalten hat, weiss ich aber nicht.

Last edited 1 Jahr zuvor by rainer1
Christian W
Christian W
1 Jahr zuvor
Reply to  rainer1

Die Mobber-Gang um Bambie Thug hat sich aber nicht für Frieden eingesetzt. Das stimmt einfach nicht. Sich für Frieden einzusetzen hätte bedeutet zumindest einmal das Maul bzgl. der Hamas aufzumachen und die Massaker des 7. Oktobers zu erwähnen. Nichts davon fand stand. Was stattfand war eine antisemitische Hatz auf eine 20-jährige.

Und wie soll man Personen denn sonst nennen, die andere Menschen ablehnen, weil sie Juden oder Israelis sind? Dass man auch irgendwie immer meint, Juden hätten den ganzen Hass einfach so hinzunehmen und die Schnauze zu halten.

rainer1
rainer1
1 Jahr zuvor
Reply to  Christian W

Soviel ich weiss hat nurBT aussagen in dieser richtung gemacht. Eine “ mobber- gang“ kann ich da nicht sehen.
Und ich glaube ich muss es in jedem artikel wieder erwähnen: längstens nicht jeder der gegen das netanyahu- bombardement im gaza ist, ist antisemit.

Tobiz
Mitglied
Tobiz
1 Jahr zuvor
Reply to  rainer1

Sowohl Marina Satti als auch Joost haben Eden bei ihrer Pressekonferenz gestört und viele Teilnehmer haben sich in irgendeiner Form zu Israel geäußert, mal deutlicher und mal weniger deutlich.

Und da stimme ich zu: Nichts daran war „friedlich“. Die Aktionen hatten immer Israel beim ESC als Ziel, nicht Gaza oder die Menschen, für die sie sich angeblich einsetzen.
Ich kann an einer Hand abzählen, wie oft ich tatsächliche Unterstützung für Palästina seitens der ESC-Fans oder der Künstler in meiner Timeline hatte und zwar seit Oktober. Dem Gegenüber könnte ich ein Buch füllen mit teilweise antisemitischen Hasskommentaren Eden gegenüber.
In Corona haben wir auch nicht mehr hingekriegt, als für die Pflege im Krankenhaus zu klatschen.

Last edited 1 Jahr zuvor by Tobiz
Bittenichtknicken
Bittenichtknicken
1 Jahr zuvor
Reply to  Tobiz

joa, weiss ich jetzt nich so. hab die Pressekonferenz live gesehen und nix davon mitbekommen.

man hört Joost leise im Hintergrund „Why not“ fragen, auf die Beteuerung das die Israelische Künstlerin keine kritischen Fragen zu dem Risiko, dass sie durch ihre Teilnahme unweigerlich auch anderen aufgedrückt hat.
Und ehrlich gesagt, find ich okay, kann man mal fragen.
Und mehr ist auch nicht passiert.

Sich schlafend stellen oder sich die Flagge ins Gesicht ziehen ist nicht die feine Art, aber „stören“ ist def was anderes.

Festivalknüller
Festivalknüller
1 Jahr zuvor

Die Frage des Journalisten war doch ziemlich daneben. Der Künstlerin wegen der Sicherheitsbedenken Schuldgefühle einzureden, macht mal wieder das Opfer zum Täter. Kein Ruhmesblatt für den Pressevertreter, dem die Akkreditierung für 2025 verweigert werden sollte.

undeuxtrois
undeuxtrois
1 Jahr zuvor

So sehe ich das auch.

Und das ein Künstlerkollege dann seiner Mitstreiterin nicht zu Seite steht, sondern im Gegenteil noch die Situation zusätzlich anfacht und sich danach affig versteckt:
Das war völlig daneben.

dirtsa
dirtsa
1 Jahr zuvor
Reply to  rainer1

Richtig!
Ich bin kein Antisemit, wage noch nicht mal mir anzumaßen wirklich zu wissen, wo Schuld oder Unschuld in diesem Konflikt liegt.
Aber ich konnte nicht verstehen, wieso Israel zugelassen wurde, wenn z.B. Russland seit 2 Jahren nicht zugelassen ist.
Ohne irgendwen verurteilen zu wollen hätte ich es besser und deutlich konfliktfreier gefunden, wenn Israel dieses Mal nicht teilgenommen hätte. Es war ja vorprogrammiert, dass es da verschiedene Meinungen gibt und nicht jeder über die Teilnahme glücklich ist.
Ich hatte nichts persönlich gegen Eden, fand ihr Lied auch recht nett, wenn auch nicht am Besten, aber ich hätte nicht für sie angerufen, vor allem nicht im Semi, um die aufgeladene Situation im FInale zu umgehen.
Dass dann doch so viele für sie angerufen hatten, war dann auch eindeutig politisch. Also Eden und ihr Song wurden von fast keinem unpolitisch gewählt oder eben nicht gewählt. Das Ergebnis spiegelt also nicht wirklich wieder, wie der Song unpolitisch abgeschnitten hätte.

Reka
Reka
1 Jahr zuvor
Reply to  Christian W

I totally agree with you, wie die Briten sagen.

Die beiden Moderatoren nutzen den spezifischen jüdischen schwarzen Humor, Satire und auch Zynismus, um die Fraternisiering mit den Positionen der Hamas hervorzuheben. In voller Konsequenz bedeutet dies, die Auslöschung des Staates Israel implizit zu unterstützen. Siehe Herta Müller:
https://zeitung.faz.net/faz/feuilleton/2024-06-03/ich-kann-mir-die-welt-ohne-israel-nicht-vorstellen/1033593.html

Wer den bitteren (jetzt sage ich) israelischen Humor erkunden möchte, schau sich: Tel Aviv on Fire an.
Filme: Tel Aviv on Fire – https://www.ardmediathek.de/video/Y3JpZDovL3dkci5kZS9CZWl0cmFnLXNvcGhvcmEtZTI5MzIzNTMtZDI2ZC00OTlhLThmZDktNDQyYTNmNjAwZjhl

AlexESC
AlexESC
1 Jahr zuvor

Ich habe keine Ahnung, was diese Delegationen mit „unsicheren Arbeitsbedingungen“ meinen! Auffällig, dass u.a. ausgerechnet Norwegen, Irland und vor allem Niederlande dies anprangern. Bei der Niederlande dürfte wohl jeden klar sein weshalb ich das komisch finde und bei Irland halt eben wegen BT, denn Mobbing -und es war für mich Mobbing so wie sich BT verhalten hat- ist für mich auch ein Teil von „unsicheren Arbeitsbedingungen“.
Und NRK möchte keine weitere Saison voller Polarisierung, Politik und Sicherheitsbedenken? Dies möchte ich und wohl viele andere ESC-Fans auch, aber NRK sollte sich hierbei, bei den Themen Polarisierung und Politik, mal selbst an die Nase fassen.

Ich kann mich nur wiederholen, was ich seit rund einem Monat wohl schon gefühlt tausend mal erwähnt habe. Wir brauchen klare Regeln mit klaren Strafen die man für das jeweilige Vergehen zu erwarten hat. Und wenn eine Regel gebrochen wird, dann muss die Strafe, wie eben beim Sport, auch konsequent verhängt werden ohne wenn und aber!

J. Freizeit
J. Freizeit
1 Jahr zuvor
Reply to  AlexESC

Keiner weiß doch wirklich was im Hintergrund so abgeht, außer die Betroffenen. Die Sachen die du genannt hast, obwohl ich hier BT gern etwas in Schutz nehmen würde, weil BT sich meines Wissens nach nie gegen Eden Golan selbst, sondern nur die Teilnahme Israels perse gestellt hat, da BT Palästina unterstützen, sind nur die, die nach außen vorgedrungen sind (und die Teilnehmer selbst betroffen haben). Ein unwohles Befinden kann jedoch auch von den anderen Mitgliedern einer Delegation ausgehen und nur weil du dir bei Norwegen, Niederlande und Irland etwas zusammenreimst, heißt das nicht zwingend dass es den anderen 11 Delegationen um das gleiche Thema ging. 🤔

Last edited 1 Jahr zuvor by J. Freizeit
AlexESC
AlexESC
1 Jahr zuvor
Reply to  J. Freizeit

Ich wüsste jetzt nicht, wo ich mir etwas „zusammen reime“?

4porcelli - Bring Hersh home!
4porcelli - Bring Hersh home!
1 Jahr zuvor
Reply to  AlexESC

Du reimst nicht? Mal wieder Naiv.

undeuxtrois
undeuxtrois
1 Jahr zuvor

Ich finde den gar nicht schlecht. 😉

AlexESC
AlexESC
1 Jahr zuvor
Reply to  AlexESC

Ich bin ja kritikfähig, aber bitte helft mir wenn dann auf die Sprünge, falls bzw. was ich hier mir „zusammen reime“!

LoicLover
LoicLover
1 Jahr zuvor
Reply to  AlexESC

Ich glaube sie meinen das aus dem Text nicht hervorgeht welche Beschwerde welches Land gemeldet hat und es sich bei ihnen also nicht unbedingt um etwas mit Israel zu tun haben muss (auch wenn es naheliegend ist, bleibt das nur ne Vermutung) zumindest interpretiere ich die Kommentare so

AlexESC
AlexESC
1 Jahr zuvor
Reply to  LoicLover

Danke für die Info!
Also wenn es darum geht, ich habe dies auch nicht so gemeint mit Israel! Ich fand es halt nur komisch, wenn gerade auch diese Länder sich über „unsichere Arbeitsbedingungen“ beschweren. Das beste Beispiel ist hier eben Niederlande und der Vorfall mit Joost Klein. Avrotros hat wohl sehr viel dafür getan, dass Joost Klein trotz des Vorfalls beim ESC teilnehmen sollte, aber beschwert sich im Nachhinein über „unsichere Arbeitsbedingungen“, obwohl dies was Joost Klein möglicherweise getan hat -zumindest für mich- in die Richtig von „unsicheren Arbeitsbedingungen“ geht.

Porsteinn
Mitglied
Porsteinn
1 Jahr zuvor

 aber es hängt von den Maßnahmen ab, die die EBU ergreifen wird, um sicherzustellen, dass uns keine weitere Saison voller Polarisierung, Politik und Sicherheitsbedenken bevorsteht

Mit anderen Worten: Ausschluss Israels. Oder wie darf man das verstehen? Wenn sich der Nahost-Konflikt bis dahin nicht entspannt hat, werden wir mit großer Wahrscheinlichkeit ein 2024 reloaded erleben.

Teddy
Teddy
1 Jahr zuvor

Wahrscheinlich ist auch das Haarspray ausgegangen…mein Güte was für ein Aufwasch. Dann mal los ihr 13 Muskeltiere….

Matty
Matty
1 Jahr zuvor

Hier noch eine Performance von „The Code“:

Geri
Geri
1 Jahr zuvor
Reply to  Matty

Der Rohrkrepierer der Saison

Danya | דניה | 🎗️
Mitglied
Danya | דניה | 🎗️
1 Jahr zuvor
Reply to  Matty

Danke für das Video. 🙂

Thilo mit Bobby
Mitglied
1 Jahr zuvor
Reply to  Matty

Danke Matty

RichardESC1997
RichardESC1997
1 Jahr zuvor

Bin immer noch dafür, das Länder, die sich in einen militärischen Konflikt befinden nicht mehr am ESC teilnehmen dürfen.

AlexESC
AlexESC
1 Jahr zuvor
Reply to  RichardESC1997

Es sollte so bleiben wie aktuell und nur Länder von denen ein militärischer Konflikt ausgeht nicht mehr teilnehmen dürfen.

Tobiz
Mitglied
Tobiz
1 Jahr zuvor
Reply to  RichardESC1997

Das ist super willkürlich. Ist Deutschland Teil eines militärischen Konftlikts, weil wir Waffen an die Ukraine liefern?

Haraldur
Haraldur
1 Jahr zuvor
Reply to  Tobiz

Ja, auf jeden Fall. So wie halb Europa. Und alle Länder, deren Truppen irgendwo auf der Welt im Einsatz sind, z.B. als Blauhelme. Afghanistan wäre natürlich auch ein Ausschlusskriterium gewesen, aber das hat sich ja erledigt.

Ihr müsst schon eine bessere Argumentation überlegen, wenn Ihr Israel rausmobben wollt. Z.B. könntet Ihr Länder ausschließen, in denen Juden in der Regierung sind. Das wollt Ihr doch eigentlich…

Ja, ich bin unsachlich. Dieser schlecht getarnte Judenhass geht mir einfach auf den Geist. Bringen jüdische Extremisten in Europa unschuldige Leute um? Habe ich noch nie gehört. Palästinensischen Terror kennen wir auch in Europa spätestens seit Olympia 1972, oder auch Modaduschu 1977. Ich habe nie etwas lächerlicheres gehört als „Queers for Palestine“.

Danya | דניה | 🎗️
Mitglied
Danya | דניה | 🎗️
1 Jahr zuvor
Reply to  Haraldur

„Queers for Palestine“ – ich würde das ja als „Chickens for KFC“ bezeichnen – ist wirklich dämlich. In keinem anderen Land im Nahen Osten kann die LGBTQ-Community besser leben als in Israel. Tel Aviv ist eine der LGBTQ-freundlichsten Städte weltweit. Ich war 2022 im Juni – also während dem Pride Month – in Tel Aviv. Regenbogenflaggen überall in der Stadt. Kein Hass, nur Liebe.

In Gaza würde man – vorausgesetzt die Hamas regiert – solche Menschen von Hochhäusern schmeißen. Auch die palästinensische Autonomiebehörde im Westjordanland ist alles andere als LGBTQ-freundlich.

Dr.Pepper
Dr.Pepper
1 Jahr zuvor

Demnach hätten Deutsche und alle ihre Nachkommen zb auch keine Menschenrechte verdient und das systematische Aushungern und Kriegsverbrechen von Deutschen wären im zweiten Weltkrieg voll okay gewesen.

Menschenrechte nur für Leute, die nicht dummerweise in einem Unrechtsstaat geboren wurden (in dem es seit 18 Jahren keine freien Wahlen gegeben hat und die knappe Hälfte der Einwohner Minderjährig ist.)

Macht voll Sinn – oh wait – nein macht es nicht.

Danya | דניה | 🎗️
Mitglied
Danya | דניה | 🎗️
1 Jahr zuvor
Reply to  Dr.Pepper

Inwiefern sind Sie durch meinen Kommentar zu der Schlussfolgerung

Demnach hätten Deutsche und alle ihre Nachkommen zb auch keine Menschenrechte verdient und das systematische Aushungern und Kriegsverbrechen von Deutschen wären im zweiten Weltkrieg voll okay gewesen.

gekommen?

undeuxtrois
undeuxtrois
1 Jahr zuvor

Ich habe das auch nicht verstanden.
Vielleicht falsch zugeordnet?

Wobei ich schon den zitierten Satz vom Dr.Pepper nicht verstanden habe, liegt aber vielleicht an mir?

Danya | דניה | 🎗️
Mitglied
Danya | דניה | 🎗️
1 Jahr zuvor
Reply to  undeuxtrois

Nein, es liegt nicht an dir. Ich kann mit der Aussage von Dr.Pepper auch nur wenig anfangen. Deswegen wünsche ich mir ja eine Erklärung von Dr.Pepper. 🙂

Last edited 1 Jahr zuvor by Danya | דניה | 🎗️
Thomas M. (mit Punkt)
Thomas M. (mit Punkt)
1 Jahr zuvor

Vielleicht so: „Etwas Positives über Israel schreiben (LGBT-Community, Tel Aviv) –> alles, was die israelische Regierung macht, gut finden —> den Palästinensern keine Menschenrechte zugestehen wollen und Kriegsverbrechen an ihnen gutheißen.“

Eigentlich zu simpel, um wahr zu sein, aber mich wundert inzwischen (fast) gar nichts mehr.

Vielleicht meint er/sie aber auch, dass man, gerade weil es den Palästinensern unter der Hamas so schlecht geht, sich für sie einsetzen müsste und er/sie missversteht Deine Kritik an „Queers for Palestine“ als Kritik am Einsatz für gleiche Rechte auch für schwule Palästinenser (während Du sicher nichts gegen „Queers for Palestine“ hättest, wenn die sich nicht vorrangig gegen Israel, sondern gegen die Homophobie der Hamas wenden würden).

Danya | דניה | 🎗️
Mitglied
Danya | דניה | 🎗️
1 Jahr zuvor

Vielen Dank für deinen Kommentar.

Ich habe schon oft in diesem Forum zum Ausdruck gebracht, dass ich kein Fan der aktuellen israelischen Regierung bin. Ich hoffe nicht, dass mein Kommentar so verstanden wurde, als würde ich den Menschen in Gaza ihr Existenzrecht absprechen.

Du hast es richtig erfasst. Meine Kritik richtet sich unter gar keinen Umständen an die LGBTQ-Community in den palästinensischen Gebieten. Ich kritisiere, dass bei Bewegungen wie„ Queers for Palestine“ Israel-Hass und Antisemitismus weit verbreitet ist.

Danya | דניה | 🎗️
Mitglied
Danya | דניה | 🎗️
1 Jahr zuvor

Früher waren es muslimische / arabische Länder, die Israel aus internationalen Wettbewerben kicken wollten.
Heutzutage schließen sich dem immer mehr auch europäische Staaten an. Ich finde das – vielleicht auch aufgrund meiner Lebensgeschichte – erschreckend.

Marko mSuF
Marko mSuF
1 Jahr zuvor

Was zwei Gründe hat. Einerseits hat die Demographie in Europa sich geändert, andererseits gibt Israel ausreichend Anlass für solche Forderungen.
Die Welt ändert sich, nicht immer zu gutem.

Danya | דניה | 🎗️
Mitglied
Danya | דניה | 🎗️
1 Jahr zuvor
Reply to  Marko mSuF

Da hast du durchaus Recht. Die aktuelle israelische Regierung schadet Israel erheblich.

4porcelli - Bring Hersh home!
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1 Jahr zuvor

Netanyahu, Ben-Gwir, etc. bringen Israel in Verruf.

Last edited 1 Jahr zuvor by 4porcelli - Bring Hersh home!
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1 Jahr zuvor

Itamar Ben-Gvir hätte niemals einen Minister-Posten bekommen dürfen. Er durfte aufgrund seiner radikalen Haltung ja zum Beispiel auch nie Wehrdienst leisten.

4porcelli - Bring Hersh home!
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1 Jahr zuvor

Und dann noch in einem für ihn erfundenen Ministerium, das gab’s ja vorher nicht. Smotrich ist genauso bizarr, Finanzminister sind sonst ja eher Technokraten oder Business-Typen.

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1 Jahr zuvor

Bei den vielen Ministerien kommt man da leicht durcheinander.
Smotrich ist auch schlimm, ja.

4porcelli - Bring Hersh home!
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1 Jahr zuvor

Noch besessener von “Siedlern”, kommt ja auch aus einer Siedler-Familie. Das muss mal aufhören.

Last edited 1 Jahr zuvor by 4porcelli - Bring Hersh home!
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1 Jahr zuvor

Diese Leute sollten keine Regierungsverantwortung tragen. Dieses Kabinett ist eine Bedrohung für die Sicherheit des Landes. So empfinden es auch meine Verwandten in Israel.

Es braucht eigentlich Neuwahlen, aber es wird wohl niemand aus dieser Regierung austreten. Smotrich und Ben-Gvir wissen sehr genau, dass sie nie wieder in solche machtvollen Positionen kommen werden.

Haraldur
Haraldur
1 Jahr zuvor

Ohne Zweifel ist die israelische Regierung ein Problem.

Aber welche Regierung würden wir in D wählen, wenn wir jahrzehntelang exzessivem Terror und Vernichtungsphantantasien unserer Nachbarn ausgesetzt wären? Beim deutschen Hang zu Übertreibungen aller Art möchte ich das lieber gar nicht wissen.

4porcelli - Bring Hersh home!
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1 Jahr zuvor

Das ist natürlich einmal die Joost-Geschichte und dann die Situation. Auf der einen Seite haben wir die Mobbingclique, auf der anderen anscheinend Fehlverhalten der israelischen Delegation. Isaak und Kaleen haben sich einwandfrei verhalten, wir können stolz sein. Dito Slimane, Nutsa. Silia und Marko.

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1 Jahr zuvor

Tali fand ich auch super!

4porcelli - Bring Hersh home!
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1 Jahr zuvor

Das stimmt! Ich wusste, ich hatte jemanden vergessen.

Danya | דניה | 🎗️
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1 Jahr zuvor

Mein Wunsch für den ESC 2025 ist ja, dass sich hoffentlich alle Künstler super benehmen. Dann wäre so eine Auflistung gar nicht mehr nötig. 😄

4porcelli - Bring Hersh home!
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1 Jahr zuvor

Ich fand das total bizarr und asi. Netanyahu war ja mit Unterbrechungen an der Macht bevor sie geboren wurde, sie kann nichts für ihn.

Danya | דניה | 🎗️
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1 Jahr zuvor

Selbstverständlich kann sie nichts für diese Regierung.

Haraldur
Haraldur
1 Jahr zuvor

Wurde Tali nicht auch angefeindet, weil sie in Israel geboren ist?

Danya | דניה | 🎗️
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1 Jahr zuvor
Reply to  Haraldur

Ja, auch Tali wurde im Internet angefeindet, weil sie in Israel geboren wurde und Jüdin ist. Wäre Eden Golan nicht, dann wäre wohl der ganze Hass, den dieses Jahr Eden Golan bekommen hat, an Tali Golergant übergegangen. Echt schlimm.

rainer1
rainer1
1 Jahr zuvor

Mich würde doch mal interessieren anhand von was du genau zwischen gut und böse klassifizierst. Nach songs? Nach aussehend und ob sie dein typ sind? Nach bekanntschaften die sie in der esc-welt gemacht haben? Oder nach nicht vorhandenen aussagen?

4porcelli - Bring Hersh home!
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1 Jahr zuvor
Reply to  rainer1

Ich sag ja klar, dass es von beiden Seiten Vorwürfe gibt. Ich frage ernsthaft, wo Deine Kehrtwende herkommt. Vor dem ESC warst Du fast fanatisch pro-Israel, jetzt ziemlich kritisch.
Ich weiß, es sieht aus, als ob ich nach Aussehen Urteil, aber letztes Jahr waren meine Favorites Frankreich und Portugal, die beide wie Drag Queens wirkten (was nichts schlechtes ist).

Rachel
Rachel
1 Jahr zuvor

Warum sind deine Kommentare vom Tenor her eigentlich immer gleich? Person A ist Teil der „ach, so bösen, Mobbingclique“ und Person B hat sich „einwandfrei“ verhalten. Und in China ist ein Sack Reis umgefallen.

Gaby
Gaby
1 Jahr zuvor

Na ja, mal abwarten, was genau diese Sendeanstalten der EBU vorwerfen. Die Vermutung liegt natürlich nahe, dass es um die Teilnahme Israels am ESC geht.
Wenn dem so sein sollte, scheinen einige den Sinn und Zweck des ESCs nicht verstanden zu haben…

undeuxtrois
undeuxtrois
1 Jahr zuvor
Reply to  Gaby

Was wohl davon geblieben wäre, wenn es Israel nicht ins Grand Finale geschafft hätte?

Alex John
Alex John
1 Jahr zuvor

Mein Gott ist das alles ein Theater.
Keiner hat die betreffenden Länder gezwungen teilzunehmen.
Andere Künstler würden alles daran setzen bei diesem Wettbewerb mitzumachen.
Warum haben eigentlich die anderen 24 Länder nix auszusetzen?
Das Dauermotto United by Music kann man in die Tonne kloppen.
Die EBU bestimmt die Teilnehmerländer nach ihren Kriterien.
Wer das nicht akzeptiert, darf gerne zuhause bleiben.
Es ist ’nur‘ ein Musikwettbewerb!

Jared
Jared
1 Jahr zuvor
Reply to  Alex John

Find’s traurig solche kommentare wie deinen zu lesen Alex, als dürften die Ländern sich nicht über Probleme beschweren oder kritisieren nur weil sie freiwillig am Contest teilnehmen. Kommunikation ist so wichtig….

Jonas
Jonas
1 Jahr zuvor
Reply to  Jared

Das war ja kein Beschweren, was es da gab.. Das war bei manchen Delegationen purer Antisemitismus.

Jared
Jared
1 Jahr zuvor
Reply to  Jonas

Auch der Kommentar, in der aktuellen Debatte um Israel und Palästina stumpf von Antisemitismus zu sprechen zeigt immer das man sich damit nicht richtig auseinandersetzt oder die andere Seite völlig ignoriert, obwohl sie durchaus ihre Punkte hat. Die Leute die gegen eine Teilnahme Israels sind, sind das meist aus völlig anderen Gründen als Judenhass, nur weil dir diese egal sind, du sie nicht nachvollziehen möchtest oder kannst oder sich leider auch mal echte Antisemiten darunter mischen, finde ich es nicht richtig den Delegationen die sich beschwert haben jetzt Antisemitismus zu unterstellen…. vor allem weil wir bei 13 Delegationen gar nicht wissen können ob die Beschwerden überhaupt etwas mit Israel zu tun haben oder nicht ganz andere Dinge Grund sind..

Alex John
Alex John
1 Jahr zuvor
Reply to  Jared

Was denn für Probleme?
Ich gehe mal davon aus , dass die Ausrichter in Schweden jeden Willkommen geheißen haben.
In den zwei Wochen, die man vor Ort ist, sollte man sich auf den Auftritt konzentrieren und von mir aus Werbung machen für den Song.
Ein gute Stimmung und ein gutes Miteinander zu schaffen kann auch nicht schaden und wäre zu begrüßen.
Wenn man dazu nix beitragen will kann man sich ja vom Trubel abkapseln. Politik sollte man da raushalten. Es ist ein Song Contest und kein Wettbewerb um die größten Befindlichkeiten.
Die ganzen Despoten dieser Welt lachen sich doch ins Fäustchen.
Die müssen mittlerweile gar nix mehr dazu beitragen, dass sich der ESC selbst zerstört.
Was kann man eigentlich am Motto United by Music missverstehen?

Jared
Jared
1 Jahr zuvor
Reply to  Alex John

Wir wissen es doch schlichtweg nicht. Es kann mit SVT zusammenhängen, mit akkreditierter Presse, vielleicht mit sowas wie fehlenden Rückzugsorten für Künstler… wir wissen es nicht.

Danya | דניה | 🎗️
Mitglied
Danya | דניה | 🎗️
1 Jahr zuvor

Anderes – schöneres – Thema:

Eden Golan 🇮🇱 hat bei der United Hatzalah Gala in New York 🇺🇸 Gala vor wenigen Tagen neben „Hurricane“ (Link dazu: https://youtu.be/fMts1oaZ244?si=j5abJZD7W_KlkHjD) auch noch „Rise Up“ (Link dazu: https://youtu.be/GRU43cXpu3k?si=Lj3dRqZuvhDMV5KQ) und „I Don’t Want to Miss a Thing“ (Link dazu: https://youtu.be/lX_Zw4olUI0?si=K4xgm9-SzKpJrVUa) gesungen.

Sehr berührend 🥹, finde ich!

Last edited 1 Jahr zuvor by Danya | דניה | 🎗️
4porcelli - Bring Hersh home!
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1 Jahr zuvor

Standing ovation für. Wolodymyr Selenskyy im französischen Parlament. Mirage Kampfjets sind auf dem Weg, dazu 30 weitere Kampfjets von Belgien. Der Otter fliegt!
https://youtu.be/uj9jZ7KStPA?si=Vm2jx-_kKTae5oJI

Jonas
Jonas
1 Jahr zuvor

Ich finde es relativ beschämend, was da momentan im Nachgang noch alles passiert. Man darf von der Israelischen Politik halten was man will. ABER beim Contest wurde alles auf eine junge Frau projiziert, die nunmal nix für die Politik ihres Landes kann. Die Mobbergang aus Schweiz Irland Griechenland und den Niederlanden hätten ebenso bestraft gehört. Zumindest mit einer saftigen Geldstrafe. Griechenland und Holland hätten allein nach ihrem respektlos Auftritt in der PK sanktioniert gehört.
Die Kommentare der israelischen Kommentatoren finde ich zum Teil auch fragwürdig. Klar ist man immer Patriotisch und versucht die anderen Länder etwas runterzumachen. Das hat Terry Wogan, genau so wie Peter Urban, getan.

Unterm Strich: Israel hatte genau so das Recht teilzunehmen wie alle anderen auch. Und wer jetzt wieder mit Russland kommt: die Russischen Sender verbreiten Propagabda und stehen null für Pressefreiheit usw. KAAN ( Israel) hat sich bemerkenswerter Weise zu einem tatsächlich sehr regierungskritischen Sender entwickelt, der voll hinter den Werten der EBU steht.

Vondenburg
Vondenburg
1 Jahr zuvor
Reply to  Jonas

Woher weisst Du dass es um die Teilnahme Israels geht? So weit ich weiss hatte der Vorfall mit Joost auch keine israelische Beteiligung.
Lehnt Euch doch einfach mal zurück und wartet die Ergebnisse der Untersuchungen ab! Ich denke es wird wenn überhaupt dann nur am Rande um Israel selber gehen.

Jabastalus
Jabastalus
1 Jahr zuvor
Reply to  Jonas

Bitte nenne Beweise, dass Nemo Mobbing gegen Israel ausgeübt haben soll. Alleine die Freundschaft zu Marina und Mambie macht Nemo noch nicht zum Israel-Hasser.

Last edited 1 Jahr zuvor by Jabastalus
4porcelli - Bring Hersh home!
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1 Jahr zuvor
Reply to  Jabastalus

Also ich würde nicht mit solchen Leuten oder AgD-Mitgliedern abhängen, da muss man gegen angehen oder zumindest ignorieren.

Thomas M. (mit Punkt)
Thomas M. (mit Punkt)
1 Jahr zuvor

Wenn Nemo sich aber schon vor Beginn der Feindseligkeiten gegenüber Eden Golan mit manchen „AgD-Mitgliedern“ angefreundet hat? Woher weißt Du, dass er/sie nicht im Hintergrund versucht hat, auf Bambie Thug einzuwirken, aber vielleicht einfach nicht bei ihr durchkam?

Mich nervt schon ein bisschen diese kategorische Einteilung in gute und in böse ESC-Teilnehmer. Auch die Forderung, dass man Freunde fallen lassen soll, nur um nach außen zu demonstrieren, dass man zu den moralisch Guten gehört, finde ich deplatziert.

Damit keine Missverständnisse aufkommen, selbstverständlich finde ich Äußerungen wie „Ich habe darüber geweint, dass Israel ins Finale gekommen ist“ (Bambie Thug, sinngemäß zitiert) völlig daneben. Aber warum diese Konzentration auf ein paar ESC-Künstler, und nicht auf den großen Anteil an ESC-„Fans“ in der Halle, die Eden Golan gnadenlos ausgebuht haben oder auf die „Fans“, die im Internet Stimmung gemacht oder den israelischen Beitrag einfach konsequent bei ihren Bewertungsvideos ignoriert haben?

Last edited 1 Jahr zuvor by Thomas M. (mit Punkt)
4porcelli - Bring Hersh home!
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1 Jahr zuvor

Man würde ja eh nicht mit AgD-Fans abhängen, sowas kann man ja früh rausfiltern. Nemo ist mir offengestanden völlig egal, ich fand das Lied primär anstrengend.

Thomas M. (mit Punkt)
Thomas M. (mit Punkt)
1 Jahr zuvor

Eine non-binäre-Person ist Angehörige einer recht kleinen Minderheit, von daher finde ich es jetzt nicht überraschend, dass man anderen non-binären Personen, die man irgendwo trifft, grundsätzlich erst mal positiv gegenüber eingestellt ist. Ist es so erstaunlich, dass da eine Freundschaft entsteht?

Bambie Thug hat sich ja mal als „Freedom Fighter“ bezeichnet, sieht sich also auf der Seite der „Guten“. Ich fürchte, bei vielen aktivistischen jungen Leuten herrscht heutzutage (und früher war das vielleicht auch nicht arg anders) oft ein eher simples, manichäisches Weltbild vor. Bestimmte Sachen sind gut, wie „queer“, „Black Lives Matter“, „Me too“ und „Extinction Rebellion“ und immer mehr in diesem Milieu eben auch Palästina, und andere Sachen sind schlecht, wie „alter weißer Mann“ und zuletzt leider immer mehr Israel, das mit bösen weißen Kolonialisten identifiziert wird. Das moralische Überlegenheitsgefühl, das daraus entsteht, in all diesen Dingen „auf der richtigen Seite“ zu stehen, führt auch dazu, das man meint, man muss sich den „falschen“ Leuten gegenüber nicht besonders höflich verhalten.

Damit will ich keineswegs das hier oft beschriebene Mobbing-Verhalten aus dieser Gruppe heraus rechtfertigen, aber wenn man sich in einer Gruppe wähnt, die für „das Gute“ kämpft, und sich gewiss auch dem Druck von Fans aus ähnlichen Milieus ausgesetzt sieht, gehört schon ein größeres Maß an Charakterstärke dazu, den anderen „Freedom Fighters“ zu widersprechen, womöglich gar öffentlich. Diese Charakterstärke hatte leider niemand aus besagter „Clique“, trotzdem finde ich das Urteil mancher hier in Richtung „Die sind für mich für immer unten durch und absolut verachtenswert“ etwas hart. Ich hoffe, manche der „Clique“ werden mit einer gewissen Distanz zum ESC erkennen, dass ihr Verhalten nicht in Ordnung war und daraus lernen.

Last edited 1 Jahr zuvor by Thomas M. (mit Punkt)
4porcelli - Bring Hersh home!
4porcelli - Bring Hersh home!
1 Jahr zuvor

Es scheint ja doch einige nicht-binäre Leute zu geben, darum hatte ich ja gestern danach gefragt. Ist sicher auch eine Generationsfrage. Als wir aufgewachsen sind, sagte man ja erst “Ich glaube ich bin eventuell bi” und lief dann leicht panisch um die gay bar. Viele Schwule unseren Alters haben kein Konzept von Trans, ich kann nicht sagen, wie oft ich den Satz “Lustig, dass Dein Kumpel ein Kleid trägt” gehört hab.

Thomas M. (mit Punkt)
Thomas M. (mit Punkt)
1 Jahr zuvor

Ich denke, das Widerstreben, sich ganz klar einem Geschlecht zuzuordnen (was ja auch etwas ganz anderes als „Trans“ ist), gab es immer schon, nur gab es früher das Wort non-binär dafür noch nicht.

Für mich war damals die Pubertät mit diesem Auseinanderfallen der Geschlechterrollen etwas ganz arg Schlimmes, ich fand dieses supermännliche Verhalten vieler meiner Altersgenossen einfach total bescheuert und konnte mich nie damit identifizieren (ok, vielleicht fand ich’s in manchen Fällen insgeheim auch ein bisschen attraktiv, aber mich selbst so verhalten – niemals!). Ich wäre damals am liebsten immer „Kind“ geblieben und bin daher auch so Dingen wie „Tanzkurs“ mit diesem ganzen geschlechterstereotypen Verhalten ferngeblieben, wie auch sonst allen Events, bei denen es darum ging, sich möglichst männlich oder weiblich zu zeigen. Für mich war die Existenz von Discos ein Segen, weil man da auch einfach nur allein tanzen konnte, so bin ich doch auch ab und zu mal rausgekommen.

Gaby
Gaby
1 Jahr zuvor

Für mich war die Existenz von Discos ein Segen, weil man da auch einfach nur allein tanzen konnte, so bin ich doch auch ab und zu mal rausgekommen.“ Echt jetzt? In so eine Disco wäre ich gar nicht erst reingekommen. Dort wird doch erst recht verlangt, dass man sich besonders „aufbrezelt“. Allein schon diese machohaften Türsteher, die sich anmaßen, zu entscheiden, wer würdig ist, diesen „Schuppen“ zu betreten und wer nicht fand ich total bescheuert.
Mein „Ausgehen“ war eine ganze Weile das Kino. Dort konnte ich auch alleine hingehen, und es war den Leuten total egal, ob man Jeans oder Minirock trägt.😉

Thomas M. (mit Punkt)
Thomas M. (mit Punkt)
1 Jahr zuvor
Reply to  Gaby

In meinem kleinen Universitätsstädtchen gab es diese Nobelschuppen mit machohaften Türstehern damals zum Glück nicht, und meine ersten Discos waren eher Schuldiscos und später Discos mit eher studentischem Tanzpublikum, da war Aufbrezeln zum Glück nie Pflicht 🙂 Ins Kino bin ich auch immer ganz gern gegangen (und das tue ich auch heute noch, wenn auch leider seltener als früher).

Last edited 1 Jahr zuvor by Thomas M. (mit Punkt)
undeuxtrois
undeuxtrois
1 Jahr zuvor
Reply to  Gaby

Dann hätten wir uns ja eigentlich im Kino treffen müssen? 😉

Ich habe das geliebt. Der einzige Superheld, den ich im Kino akzeptiert habe, war 007. Ansonsten gern was aus Frankreich.

4porcelli - Bring Hersh home!
4porcelli - Bring Hersh home!
1 Jahr zuvor

Tanzkurs hab ich 2x gemacht und auch lange Fußball gespielt, danach schwimmen. Hier oben ist auch keine ausgeprägte Machokultur. Disco ging für mich meistens so 2 Stunden, in dem Zeitraum hat man dann hoffentlich nen Typen gefunden.

4porcelli - Bring Hersh home!
4porcelli - Bring Hersh home!
1 Jahr zuvor

Kino ist ja leider unattraktiver geworden wegen der zahlreichen Superhelden-Filme, die mich überhaupt nicht interessieren. Filme, die mich interessieren, laufen eher auf Streamern, aber da fehlt das Gemeinschaftserlebnis.

Last edited 1 Jahr zuvor by 4porcelli - Bring Hersh home!
Thomas M. (mit Punkt)
Thomas M. (mit Punkt)
1 Jahr zuvor

In Superhelden-Filme würden mich auch keine 10 Pferde bringen. Zum Glück zeigen die Kinos in meiner Nähe zumindest ab und zu auch Arthouse-Filme.

4porcelli - Bring Hersh home!
4porcelli - Bring Hersh home!
1 Jahr zuvor

Ganz furchtbar, ich hatte mir Iron Man angeguckt, weil es angeblich toll sein sollte, aber bin nach so 90 Minuten gelangweilt rausgegangen.

Gaby
Gaby
1 Jahr zuvor

Muss ehrlich sagen, der Kinobetreiber in unserem Städtchen ist wirklich sehr engagiert. Macht mitunter richtige Events aus neuen Blockbustern, indem er schon die Hauptdarsteller eingeladen hat usw. Dieses Jahr gibt es auch wieder Freiluftkino in einer alten historischen Ruine bei uns vor Ort. Komme aber leider nicht mehr so oft dazu…

Thomas M. (mit Punkt)
Thomas M. (mit Punkt)
1 Jahr zuvor

Für mich war das „Abtanzen“ solch ein Hochgenuss, dass es für mich kein Mittel zum Zweck war, sondern der Zweck selbst 🙂

Thomas M. (mit Punkt)
Thomas M. (mit Punkt)
1 Jahr zuvor

Wieso kommt das jetzt da unten beim Kino-Unter-Unter-Unter-Thread raus und nicht beim Disco-Unter-Unter-Unter-Thread weiter oben, wo ich auf „Antworten“ gedrückt habe? Nun ja, höchste Zeit den Computer runterzufahren … Gute Nacht!

togravus ceterum
Mitglied
togravus ceterum
1 Jahr zuvor

Das Verhalten der teilnehmenden Acts hat dann aber doch noch mal eine andere Relevanz als das von x-beliebigen Fans.

Thomas M. (mit Punkt)
Thomas M. (mit Punkt)
1 Jahr zuvor

Nun, das hundertfache Niederbrüllen einer Sängerin vor einem Millionenpublikum an den Bildschirmen, um diese fertig zu machen, finde ich schon deutlich relevanter als ungehobeltes Verhalten von Künstlern während einer Pressekonferenz, die kaum jemand außer ein paar Hardcore-Fans interessiert.

Andi
Andi
1 Jahr zuvor

Mindestens 13 Delegationen haben sich beschwert. Das ist gut 1 Drittel der Teilnehmer. Das sind verdammt viele. Und wenn sich nur eine Delegation beschwert hätte, es ist sehr gut, dass die EBU hinhört und alles aufgearbeitet wird. Weil aus diesen Erfahrungen kann man lernen und zumindest versuchen, dass es in Zukunft besser läuft.

Last edited 1 Jahr zuvor by Andi
EscFan
EscFan
1 Jahr zuvor

Der erste Schritt muss sein, Israel vom Wettbewerb auszuschließen! Wer Kriegsverbrechen begeht, hat beim ESC nichts zu suchen!

Danya | דניה | 🎗️
Mitglied
Danya | דניה | 🎗️
1 Jahr zuvor
Reply to  EscFan

Nein, Israel sollte nicht vom Eurovision Song Contest ausgeschlossen werden.

Kriegsverbrechen müssen genau aufgearbeitet und die Verantwortlichen bestraft werden.

Vondenburg
Vondenburg
1 Jahr zuvor
Reply to  EscFan

Warum sollte das der erste Schritt sein? Weisst Du überhaupt um welche Beschwerden es geht?

Danya | דניה | 🎗️
Mitglied
Danya | דניה | 🎗️
1 Jahr zuvor
Reply to  Vondenburg

Gewisse Leute nutzen jede Gelegenheit, um gegen Israel zu schießen.

Konstantin supports Eden and Israel 2025 💙
Konstantin supports Eden and Israel 2025 💙
1 Jahr zuvor

Ich les‘ dann die Abschlusserklärung – falls sie kommuniziert wird …

Christian W
Christian W
1 Jahr zuvor

Viele dieser Vorwürfe der 13 Delegationen sind ja hanebüchener Bullsh*t, siehe Spanien. Da hetzt ein spanischer „Journalist“ (We all know he was NOT a journalist) in widerwärtigstem Hamas-Ton gegen Israel und beschwert sich danach, dass Israelis ihm dann mal zwei Worte dazu gesagt haben? Und das ist dann Einschränkung der Pressefreiheit? Sorry, RTVE, aber man kann sich auch zum Obst machen…

Portugal beschwert sich darüber, dass die EBU es sich vorbehalten hat, regelwidrigen Protest zu unterbinden und ein anderes Video der Performance hochzuladen, was aber dann doch nicht gemacht wurde. Nothingburger nennt man sowas.

Und dann kommt eben dazu: Play stupid games, win stupid prizes! Es gibt Regeln und an die muss man sich halten, was ja einige Künstler scheinbar nur schwer konnten. Jedem war klar, dass Israel dort sein wird, was die EBU lang und breit erklärt hat. Wer dann immer noch möppert, der muss dann eben auch die Konsequenzen seines Handelns aushalten können und dann nicht wimmernd das Opfer mimen. Und auch 2025 wird Israel wieder dabei sein. Das sollte man auch in Norwegen bereits verstanden haben.

Dass übrigens die israelischen Kommentatoren scheinbar regelwidrig gehandelt haben, muss die EBU untersuchen, aber wenn man sich anschaut, welche viel skandalöseren Regelverstöße (Aserbaidschan 2009, 2013 u.a.) da bestenfalls zu einer Geldstrafe führten, darf man da eigentlich nicht zu viel erwarten.

Vondenburg
Vondenburg
1 Jahr zuvor
Reply to  Christian W

Du kennst also die formalen Beschwerden der 13 Delegationen?
Dann keg mal los: Was waren das für Beschwerden, die der EBU vorgelegt wurden? Bitte mit Beleg!

christliches
christliches
1 Jahr zuvor

Ich hoffe 2025 gewinnt ein Song mit dem Titel „Doppelmoral“ den ESC. Unter diesem Titel könnten sich endlich alle Nationen und ihre Künstler vereinen.

Daniela
Daniela
1 Jahr zuvor

Die Norweger beschweren sich über “Polarisierung” und “Politik”? Darüber kann ich nicht mal mehr trocken lachen.

Der israelische Broadcaster ist festes Mitglied der EBU und diese Tatsache immer wieder in Frage zu stellen, ist ermüdend.

Wenn die Beschwerde wäre, dass sich die israelische Delegation bzw. die Kommentatoren unter aller Sau benommen haben (so gerüchtet es zumindest), könnte ich das nachvollziehen. Aber diese “Sicherheitsbedenken” in Kombination mit “Polemik & Politik” könnte man problemlos auch auf viele andere Gebiete in EBU-Land ausdehnen, hat uns alle auch nie gestört.

Knoppers
Knoppers
1 Jahr zuvor
Reply to  Daniela

Die Angst vor einem Terroranschlag, weil eben Israel teilnimmt war aber dieses Jahr schon sehr konkret.

Ich kann mich an keinen solchen Fall erinnern, auch nicht das überall so massiv die Sicherheit hochgefahren wurde.

Im Zweifelsfall wäre eben nicht nur die Künstlerin betroffen gewesen, sondern auch das Publikum, die anderen Künstler/innen, Journalisten/innen, Mitarbeiter/innen.

Wenn die Beschwerde wäre, dass sich die israelische Delegation bzw. die Kommentatoren unter aller Sau benommen haben (so gerüchtet es zumindest), könnte ich das nachvollziehen.

Ist es. Mindestens Irland hat sich darüber beschwert.

Last edited 1 Jahr zuvor by Knoppers
undeuxtrois
undeuxtrois
1 Jahr zuvor
Reply to  Knoppers

Bedauerlicherweise ist in diesen Zeiten überall und jederzeit die Angst vor Terroranschlägen vorhanden, wir leben in unsicheren Zeiten und gerade Großereignisse sind bedroht.

Danya | דניה | 🎗️
Mitglied
Danya | דניה | 🎗️
1 Jahr zuvor
Reply to  Knoppers

Die Angst vor einem Terroranschlag, weil eben Israel teilnimmt war aber dieses Jahr schon sehr konkret.

Hier machen Sie – wahrscheinlich nicht absichtlich – das Opfer zum Täter. Das erhöhte Risiko eines möglichen Terroranschlags ist nicht auf die Teilnahme Israels zurückzuführen, sondern auf gewaltbereite Islamisten, Antisemiten und schlicht Israel-Hasser.

katzen1fan
Mitglied
katzen1fan
1 Jahr zuvor

Fakt ist. Es tauchen nun doch immer mehr belegen dafür auf das sich der Israelische Sender und oder Delegation auch daneben benommen haben. Ich hoffe so langsam können wir dann mal aufhören hier ihnen die Opfer Rolle zu zuspielen und festhalten das es wohl von anfang an auf beiden Seiten Leute gab die Stress gemacht haben.

Am Ende war eventuell dann Eden diejeniege die das an meisten abbekommen hat. Aber zumindest einige Mitglieder der Israelischen Delekation haben mit gezündelt. Hexenzirkel + Hexenjäger halt. (nun meinen neuen Begriff den ich einführe)

ESC1994
ESC1994
1 Jahr zuvor

Hi Leute, wollte euch nur ein Update geben. Bin mittlerweile gelandet, der Flug hatte aber eine Stunde Verspätung und generell war es irgendwie nicht soo toll.

Tipp für alle: Meidet Marabu!!

Thomas M. (mit Punkt)
Thomas M. (mit Punkt)
1 Jahr zuvor
Reply to  ESC1994

„Meidet Marabu!“
Warum? Warst Du mit deren Wasser- oder Aquarellfarben unzufrieden 😉 ?

Ich hoffe, dass die Stunde Verspätung das mit Abstand Negativste an Deinem Urlaub bleiben wird, hab‘ eine schöne Zeit!

togravus ceterum
Mitglied
togravus ceterum
1 Jahr zuvor
Reply to  ESC1994

Gruß nach Lanzarote. 😎

Timo1986
Timo1986
1 Jahr zuvor
Reply to  ESC1994

Genieße deine Cocktails auf der Liege am Pool oder am Strand. 😀

Prost / Salute

undeuxtrois
undeuxtrois
1 Jahr zuvor
Reply to  ESC1994

Ich ess das ganz gern. 😉

ESC1994
ESC1994
1 Jahr zuvor
Reply to  undeuxtrois

Buenas tardes aus Lanzarote.Marabu ist ne Airline, nur zur Info.

Gönne mir jetzt noch ein paar Drinks.

undeuxtrois
undeuxtrois
1 Jahr zuvor
Reply to  ESC1994

Hihihi… das hatte ich fast geahnt. Ich wollte nur ein Späßchen machen.

Salute und cheers.

katzen1fan
Mitglied
katzen1fan
1 Jahr zuvor
Reply to  ESC1994

Wir haben ja heute unsere zweite Runde Schwingenschlag gespielt. Unglaublich spaßiges Spiel.

christliches
christliches
1 Jahr zuvor

Ihr wisst alle zu viel. Wieviel wisst ihr noch nach Anhören dieses Videos?

eurovision-berlin
eurovision-berlin
1 Jahr zuvor

Ich glaube, die Slowenen haben sich über das sonderbare Voting-Ergebnis beschwert. Die vielen Publikumsstimmen für Israel seien unglaubwürdig, da Israel zuvor überhaupt kein Thema in Slowenien gewesen sei.

Und auch hier kann ich mich nur wiederholen: Weniger Teilnehmer pro Jahr, dann ist es auch sicherer. Im Finale sollten nicht mehr als 15 antreten.

TomBadil
TomBadil
1 Jahr zuvor

Ich persönlich fand die vielen Publikumsstimmen für Israel ebenfalls unwahrscheinlich. Es ist sehr schade, dass es (meines Wissens) dazu keine weiteren Analysen gegeben hat – vermutlich hätten diese gezeigt, dass diese Stimmen in der Hauptsache durch Mehrfach-Votes einiger Weniger zustande gekommen sind.

–> Die Konsequenz, daher weniger Finalteilnehmer zuzulassen, kann ich gedanklich nicht nachvollziehen. Es geht hier immerhin um einen Song-Contest Europäischer Länder, da sollten auch im Finale möglichst viele Länder vertreten sein.
Mein Vorschlag wäre es, die Mehrfach-Votings ersatzlos zu streichen.
Ein Telefon – Eine Stimme.

katzen1fan
Mitglied
katzen1fan
1 Jahr zuvor
Reply to  TomBadil

Nein unwahrscheinlich waren die nicht. Zumindest in Deutschland wurde doch bei den ganzen Leute die sonst nie den ESC schauen dazu aufgerufen für Israel zu wählen da sie unfair behandelt werden und ähnliches habe Ich auch in english auf Social Media’s gelesen.

Es ist sogar sehr wahrscheinlich das Israel um ein vielfaches mehr an Publikums Stimmen bekommen hat wie normal. Zu gleichen Zeit haben durchaus merkbar viele den Contest Boykotiert und nicht abgestimmt. So wird sich Israel gerade in den Ländern wo man sie eher nicht auf den ersten Plätzen gesehen hat sich vorbei geschoben haben an den Songs die durch den Boykot weniger bekommen haben.

Jofan
Jofan
1 Jahr zuvor

Wenn wir die ganze heiße Luft, die da entsteht, einfangen und als Energieträger benutzen könnten, dann wären wir ab morgen klimaneutral! 🥳