Österreich: Schreiben Cesár Sampson und Joe Traxler in Bulgarien Vincent Buenos Lied für den ESC 2021?

Österreich Joe Traxler ESC 2021 Black Sea Eurovision Songwriting Camp

Volle Österreich-Power im bulgarischen Eurovision Songwriting Camp, über das wir kürzlich bereits berichtet haben. Mittlerweile ist nämlich bekannt, dass nicht nur der Wahl-Wiener Boris Milanov an dem Event an der Schwarzmeerküste teilnimmt, sondern auch Joe Traxler (Aufmacherfoto) und Cesár Sampson.

Cesár Sampson nahm im Jahr 2018 für Österreich am Eurovision Song Contest teil und erreichte in Lissabon mit „Nobody But You“ einen sensationellen 3. Platz. Er hat außerdem den diesjährigen maltesischen Beitrag „All Of My Love“ von Destiny mitgeschrieben.

Joe Traxler hatten wir – damals noch auf dem PRINZ-ESC-Blog – für den ESC 2019 im engeren Favoritenkreis und der Singer-Songwriter hat auch selbst bestätigt, damals in der österreichischen Auswahl gewesen zu sein. Letztendlich fiel die Entscheidung des ORF dann aber auf Paenda und ihren Song „Limits“.

Nun ist bereits klar, dass es für Joe im kommenden Jahr keinen neuen Anlauf in Sachen ESC geben wird, denn wie wir bereits berichtet haben wurde der diesjährige österreichische Vertreter Vincent Bueno direkt für den Contest 2021 in Rotterdam nominiert. Allerdings wird für ihn noch der passende ESC-Song gesucht und bei so viel österreichischem Engagement beim Black Sea Eurovision Songwriting Camp wäre es doch verwunderlich, wenn nicht zumindest potenzielle Songs für Vincent in diesem Rahmen entstehen würden. Ob einer davon dann letztendlich wirklich für Österreich ausgewählt wird, steht auf einem anderen Blatt.

Neben den oben genannten Österreichern und Wahl-Österreichern nimmt auch Ben Dolic am Eurovision Songwriting Camp teil. Da das deutsche ESC-Team des NDR bereits angekündigt hatte, dass Ben wie schon bei „Violent Thing“ für seinen potenziellen ESC-Beitrag 2021 wieder mit Boris Milanov zusammenarbeiten möchte, steht zu vermuten, dass die beiden dieses Projekt aktuell in Bulgarien angehen. Ben Dolic wurde für den Eurovision Song Contest 2021 allerdings nicht direkt nominiert, sondern muss sich in dem bereits aus dem letzten Jahr bekannten Auswahlverfahren beweisen.

Neben den oben genannten sowie der dies- und nächstjährigen bulgarischen ESC-Teilnehmerin VICTORIA nehmen außerdem der schwedisch-amerikanische Sänger und Songschreiber Chris Samuels, der schwedisch-bulgarische Sänger und Songschreiber Martin Masarov und der britisch-deutsche Sänger und Songschreiber Josh Stanley an dem Songwriting Camp teil. Chris Samuels, Joe Traxler und VICTORIA haben einem Instagram-Post nach zu urteilen bereits zu dritt an einem Song gearbeitet. Weitere teilnehmende Künstler und Komponisten sollen in den kommenden Tagen bekanntgegeben werden – wir halten Euch hier natürlich auf dem Laufenden.

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Kurze Randnotiz zum Schluss, um die Gerüchteküche noch etwas anzuheizen: Der diesjährige Melodifestivalen-Teilnehmer Paul Rey hat in seiner Instagram-Story verkündet, dass er gerade gemeinsam mit der kanadischen Komponistin Laurell Barker an neuem (Mello?)Material arbeitet. Außerdem hat unsere deutsche Vorentscheidungsteilnehmerin BB Thomaz das jüngste Foto von Laurell mit vier gelben Herzen kommentiert. Was das alles bedeutet, werden wir dann (vielleicht) in den kommenden Wochen und Monaten erfahren – stay tuned!


7 Kommentare

  1. Duncan Laurence hat doch auch den gleichen Instagram-Post wie BB Thomaz von Laurell Barker mit „LAURELLLLL❤“ kommentiert. Was das wohl zu bedeuten hat???

  2. Natürlich kann man im Nachhinein nicht mehr sagen, wie Joe Traxler in Tel Aviv abgeschnitten hätte.
    „Something Real“ hat etwas mehr Schmiss als „Limits“, meiner Meinung nach.
    Paenda gefällt mir aber vom Typ her besser, hatte schon mehr Eigenständigkeit. Vielleicht war ihr Song doch ein wenig zu avantgardistisch, um zu punkten. Ich glaube nicht, dass Joe Traxler viel besser abgeschnitten hätte. Dafür zündet „Something Real“ zu wenig, meiner Meinung nach. 🙂

  3. Schön, Cesár und Joe können bestimmt einen (für meinen Geschmack) besseren Song für Vincent Bueno schreiben, als es „Alive“ war 🙂
    Die Kooperation Blas Cantó – Duncan Laurence klang schon sehr spannend, und jetzt auch noch Laurell Barker und BB Thomaz im Namenspool, so macht das doch Spaß 😀 Paul Rey und Laurell können mit Sicherheit ebenfalls eine tolle Ballade schreiben.

    Ich sag mal: „maybe it’s a small world“ (übrigens auch ein Name, den ich beim Mello 2021 gerne dabei hätte):

    https://youtu.be/55oghlruDCU

  4. Es tut mir wirklich leid an dieser Stelle schreiben zu müssen, aber die Songs von der kanadischen Songwriterin Laurell Barker bzw. unter ihrer Mitwirkung, finden bei mir überhaupt kein Anklang. Ihre Songs sind einfach bieder, unmodern und verstaubt. Völlig talentlos!
    Leider werden wir noch einiges von ihr beim ESC oder in den Vorentscheidungen zu hören kriegen.

  5. Da Vincent ja für gewöhnlich seine Songs selbst schreibt, kann ich mir nicht vorstellen, dass sein ESC-Song ganz ohne sein Mitwirken entstehen wird. Joe Traxler und Cesar Sampson haben auch einen ganz anderen Stil. Falls Vincent nicht zufällig den Einfall des Jahrhunderts hat, wäre es aber schon wünschenswert, wenn der ORF seinen Song anderswo schreiben lässt.

  6. Persönliches Songwriting schön und gut, aber bei Vincent scheint mir die Produktion entscheidender zu sein und die Nummer dürfte etwas stimmiger sein und mehr als die letzte nageln.

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