
Der 4. Dezember 2026 wird in die ESC-Geschichte eingehen – „but not in a good way“, um ein bekanntes angloamerikanisches Sprichwort zu zitieren.
Auf der 95. Generalversammlung der European Broadcasting Union (EBU) stand auch der 70. Eurovision Song Contest im Mai 2026 in Wien auf der Tagesordnung. Konkreter ging es um die neuen ESC „Spielregeln“, die die EBU für die Jahre 2026 ff. vorgeschlagen und zur Abstimmung gestellt hatte.
Nicht zur Abstimmung stand die Teilnahme Israels am ESC im kommenden Jahr, wiewohl acht EBU-Mitgliedsender diese beantragt hatten. Da aber die überarbeiteten und weiterentwickelten ESC-Regeln die Diskussion über die Teilnahme eines einzelnen Landes in der Form wie gefordert nicht vorsehen, kam es nicht mehr zu der geforderten Abstimmung.
Diese neue Beschlusslage löste in der Folge dramatische Stunden aus, die in der Geschichte des Eurovision Song Contest einzigartig sind. Nacheinander sagten mit wohlfeilen, sorgfältig vorbereiteten, in der Tonalität zuweilen überhöhten Stellungnahmen die EBU-Mitgliedsender aus Niederlande, Spanien, Slowenien und Irland (in dieser Reihenfolge) ihre Teilnahme am Wettbewerb in Wien im kommenden Jahr ab – und das alles in einer Spanne von etwa nur 45 Minuten.
In unserem Rollbog könnt Ihr die Dramaturgie der EBU-Generalversammlung und ihrer Folgen noch einmal im Detail nachvollziehen. Der Go-Or-No-Tag ist nicht nur für die ESC-Geschichte bedeutsam, er wird auch in der europäischen Kulturgeschichte als ein Einschnitt aufgeschrieben werden.
Weitere Absagen sind nicht ausgeschlossenen. Island etwa will in der kommenden Woche über die Teilnahme in Wien entscheiden. Mit weiteren skandinavischen Ausfällen darüber hinaus ist aber nicht zu rechnen. Finnland und Schweden haben bekräftigt, dabei zu sein, das ist quasi ein nordisches Agenda-Setting.
Ein wenig unter geht in der hitzigen Diskussion (auch hierzulande, wir mussten schon unter ausgewählten Beitragen die Kommentarfunktion deaktivieren), dass politische Verwerfungen immer schon Bestandteil der größten Musikshow der Welt gewesen sind.
Spezifisch brutal klingen die diesjährigen EBU-Aggressionsbotschaften des spanischen Mitgliedssenders RTVE. Gleichzeitig aber gab es in den frühen Grand-Prix-Jahren über die Teilnahme Spaniens ebenfalls Kontroversen. In den 60er-Jahren, als Spanien als Diktatur am ESC teilnehmen durfte, löste diese Zulassung heftigste Diskussion aus und sogar politisch motivierte Protestaktionen auf der Bühne wie sie beispielsweise hier Oliver Rau bei aufrechtgehn.de dokumentiert hat.
Die Weltpolitik ist seit Jahrzehnten ein Begleiter des ESC, mal mehr („1944“) mal weniger („We don’t wanna put it“) subtil. Dennoch fühlen sich die vielfaltigen Herausforderungen 2026 besonders an, weil Traditionsländer die Teilnahme verweigern und mit einer schnellen Rückkehr dieser nicht zu rechnen ist, solange die Entscheidungsträger des politisch motivierten Boykotts weiter „in charge“ sind.
Gleichzeitig haben unter anderem Bulgarien und Rumänien ihre Rückkehr angekündigt und es gibt Hoffnungen, dass Monaco sich zurückmeldet. Außerdem wird über die erstmaligen Teilnehmer Kasachstan und Kanada diskutiert.
Genug zu besprechen gibt es also und wir haben uns auf vielfachen Wunsch unserer Leser*innen entschlossen, Euch am kommenden Sonntag zu einem ESC kompakt LIVE einzuladen. Diese Entscheidung ist uns übrigens nicht leid gefallen, nachdem wir in den letzten Wochen und Tagen leider die Erfahrung machen mussten, dass sich nicht jeder in den Kommentarspalten an eine respektvollen Umgang miteinander hält, wenn auch Meinungen differenzieren können.
Deshalb freuen wir uns, wenn Ihr uns in den Kommentaren Anregungen gebt, was wir besprechen sollten, und auch Fragen stellt. Wir möchten aber gleichzeitig nochmal darum bitten, bei jedweder Diskussion einen respektvollen Umgang mit den Thema und mit anderen Kommentator*innen zu wahren.
Das ESC kompakt LIVE am morgigen Sonntag ab 18:00 Uhr findet Ihr hier auf YouTube und Twitch.
Lasst uns in den Kommentaren gerne wissen, worüber wir sprechen sollten. Und seid gerne dabei, aktiv mit uns zu diskutieren.
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Endlich wieder ESC kompakt LIVE!
Worüber man reden könnte:
– Ein Big 5-Land fällt weg. Was hat das für Folgen? (Finanziell, im Reglement, …)
– Werdet ihr trotzdem über das Benidorm berichten? Der direkte ESC-Bezug fällt ja leider weg.
– Prognose für Island
Vielen Dank nochmal für euren Dauereinsatz am Donnerstag!
.
Alles sehr wichtige Fragen. Mich würde bezüglich Benidorm auch noch interessieren, ob die Beiträge eventuell für den SCC zugelassen werden oder nicht (falls man das jetzt schon sagen kann). Oder ob die spanischen NF-Artists von 2026 bei den Family-Charts in die Wildcard-Abstimmung gezählt werden können. Sind aber vielleicht etwas sehr konkrete Fragen…
Wäre auf jeden Fall für die Zulassung der Benidorm Acts.
Ja das habe ich mich auch schon gefragt, aber ich weiß nicht wie weit im Voraus man sich darüber überhaupt Gedanken machen sollte. Der diesjährige SCC ist ja noch nicht mal vorbei. Da sollten wir Berenike vielleicht erstmal ein wenig Bedenkzeit geben. 🤭 Das gleiche gilt für die Family-Charts und manu.
Ja, habe ich mir auch schon gedacht und verstehe das auch komplett. Die Blogger haben ja jetzt schon viel zu tun.
In der Zukunft werden wir uns irgendwann aber damit auseinandersetzen müssen.
Warum sollte man Beiträge zu einer Second Chance zulassen, wenn sie noch nicht mal eine First Chance hatten? Das nächste Benidorm ist eben nur ein nationales Musikfestival. Mehr nicht.
(Und ja, ich bin immer noch enttäuscht oder neudeutsch pissed, dass ich damals Maruv nicht nominieren durfte.^^)
Ich bin ebenfalls dagegen!
Semafoare wurde auch seine First Chance genommen. Ich hab selbst noch keine klare Meinung dazu. Das wollte ich nur mal als eines der Argumente anbringen.
Da werde ich mal reinhören, aber wenn das so ’ne Doom and Gloom-Veranstaltung wird, bin ich auch ganz schnell wieder weg.
Das Glas ist bekanntermaßen immer halbvoll.
Das will ich hoffen.
#teampeter
Oha. Das erste Live, vor dem ich ein bisschen Angst habe.
Die Lottoziehung, sorry, SCC-Patenauswahl hatte es auch in sich 😉
Wird denn mindestens einer der beiden Blog-Otter dabei sein?
Hoffentlich! Berenike wird eher nicht dabei sein, da morgen auch das große Finale des ESC kompakt Second Chance Contest ist. Sie ist die Spielleiterin.
Fratello, jetzt muss ich mal realistisch werden (was ich ohnehin immer bin):
Der eine „Blog-Otter“ ist in festen Händen und glücklich mit einer Frau zusammen und ich vermute der andere „Blog-Otter“ könnte sich – wenn er denn tatsächlich solo ist – jede andere Person dieser Welt aussuchen und wird sich daher garantiert auf keinen von uns hier auf ESC kompakt einlassen. 😀
Konzentriere dich also lieber auf die Themen und Gesprächsinhalte. 😀
Max und Rick sind Single!
Woher weißt du das??
Ich weiß nur dass Benny einen Freund hat. Aber sonst??
Vielleicht ist es ja eine der bekannten Prognosen.
Ja wahrscheinlich.
Voraussichtlich nächste Woche Montag wird Polen zu seiner Teilnahme am ESC ei Statement abgeben:
https://escspot.pl/2025/12/06/tvp-najprawdopodobniej-w-poniedzialek-oswiadczenie-eurowizja-2026/
Hoffentlich macht unser östlicher Nachbar keinen Rückzieher!
Das wäre richtig bitter. 🫣
Kann leider weder das SCC Finale noch das Live verfolgen am Sonntag.
Werde natürlich alles nachholen 🤓.
Beim Finale ist doch für die Songpaten Anwesenheitspflicht. 😉
Jap. Ist in Paragraph 8 Abs. 2 Nr. 3 der Satzung der SCC Songpaten-Gewerkschaft so geregelt. Alex droht bei Abwesenheit die Verpflichtung zur Wahl einer Live-Version beim SCC 2026. 😇😉
P.S. Ich fände ja ein ESCkompakt Live zum SCC Finale ebenfalls mehr als wünschenswert! #TeamSCC💗🇪🇺☮️🎶
Lieber ein schönes Musikvideo als Dreiviertelplayback wie in so manch einem Vorentscheid. 🤓
Vorschlag: die Top Zehn im Live bekannt geben.
Ich erinnere dich dann daran, wenn du wieder das ESC Finale schwänzt🫣😆
Alex vs Malge 1:0
🫡🫡🫡
🫶
Hatte in den gesehenen Medien eher das Gefühl, dass alle nur über den Rückzug Spaniens und der Niederlande sprachen. Auch Irland fand Erwähnung, aber über Sloweniens Rückzug hörte ich kaum, nur weil ich ESC kompakt lese. Österreich berichtete über Sloweniens Rückzug, wahrscheinlich wegen Nachbarschaftsnähe. Aber beim RTL und in der Bild und einigen Zeitungen wurde Slowenien nicht erwähnt, wenn ich mich richtig erinnere. Meistens nur Spanien oder Niederlande oder Irland als Rekordgewinnerland, was aber auch nur der Jury in den 1990ern zu verdanken ist, die ohne Grund englischsprachige Lieder bevorzugte. Zeigt mal wieder, wie sehr kleinere Länder beachtet werden.
Tagesschau und Heute Journal haben Slowenien auch ignoriert. In Sachen ESC hängen viele Medien halt noch in den 90ern fest, deshalb auch diese Dramatisierung.
Natürlich ist es um jedes Land schade, was nicht teilnimmt, aber in einigen Medien wird mal wieder ziemlich übertrieben
Die Tagesschau hat Slowenien nicht ignoriert. Mehrere Länder boykottieren ESC wegen Israel-Teilnahme | tagesschau.de
Bei RTL in den Nachrichten sagten sie: “ Spanien, Niederlande, Irland und andere“
Interessant, dass ein weiteres Land (Slowevien) „und andere“ sein kann. Vermittelt einem auch, dass es viel mehr Länder sein könnten, wenn man nicht in Thema ist.
Sehr interessant fand ich auch einen Beitrag im Internet, dass Rekordgewinner Irland nicht teilnimmt und damit „musikalisch hohe Qualität“ den ESC verlässt (der genaue Wortlaut stimmt nicht, aber so in etwa habe ich es verstanden). Ich vermute der Autor hat das letzte Mal in den 90ern den ESC gesehen. 😅 Bitte nicht als Affront nehmen, wer einzelne irische Beiträge mochte, ich gehöre auch dazu! Aber von den irischen 90ern sind wir weit weg.
Bitte nicht so negativ werden.
Ich persönlich würde gerne wissen, ob es Gerüchte darüber gibt, ob ein anderes Land die Big 5 eventuell auffüllen könnte und dadurch direkt qualifiziert wäre (denke da zum Beispiel an Polen). Das könnte Dynamiken nochmal verändern.
Zudem könnte man die veröffentlichen Beiträge zu den Vorentscheiden us Lettland, Estland, Albanien und Montenegro ansprechen und vorläufige Favoriten nennen.
Ollie! Baryak! Bei Lettland und Albanien hab ich noch keinen klaren Favoriten. 😉
Ollie auf die eins 😉 Aus den anderen Ländern wären es Alis/Fifi&Tiri, Tamara/Lana&Dorde und Kautkaili für mich
Auch wenn es ein schwieriges Thema ist, freue ich mich auf den 1. Livestream in dieser Saison 🙂 Hoffe, dass in den Kommentaren keine heftigen Diskussionen stattfindet.
“
Quo Vadis Eurovision Song Contest?“
🕳️
Frage für Sonntag: Was halten die Blogger davon, dass ehemalige ESC Teilnehmer, wie zum Beispiel die Sieger von 2013 und 2017, für einen Boykott ihre Länder für nächstes Jahr aussprechen?
Auch wenn der Anlass alles andere als schön ist, freue ich mich wie immer auf den Livestream. Genug zu besprechen gibt es auf jeden Fall.
OT weil ich das Gefühl hab mich kurz auskotzen zu müssen. Dass der ESC die aktuelle Situation langfristig verkraften wird, da bin ich mir so gut wie sicher. Worüber ich mich echt ärgere sind die teils widerlichen Kommentare, die momentan die ESC Kanäle fluten und aufs Schlimmste beschimpfen. Unfassbar, was ich auf meiner Erkundungstour gerade zu lesen bekommen habe. Von Verschwörungstheorien und öffentlichen Aufrufen zur Erpressung bishin zu wüsten Beleidigungen alles dabei. Richtig schlimm, wie Teile der Community heutzutage so drauf sind …
SO Wahr ….. das passt in diese teils stumpfe Welt …. Gut das die Meisten hier anders sind !!!!! ♥️♥️♥️
Ja! Dass auch ESCK nicht perfekt ist, liegt auf der Hand, aber ich weiß das Forum echt immer mehr zu schätzen. Viele reflektierte, respektvolle User
Genau deshalb lese ich ausschließlich ESCK. 😍
Erspart einem auf alle Fälle viel Stress! Ich steige grad quasi um, weg von den gängigen (a)sozialen Medien. Hält ja echt kein Mensch mehr aus…
Ich bin da auch echt eine Rarität im Freundeskreis. Nahezu jeder hat Insta und TikTok. Ich bin nur noch sporadisch auf FB, bei allen anderen Plattformen bin ich ewig raus bzw. bei TikTok war ich nie.
Beruflich könnte es so zwar schwierig werden, aber bis ich annehmbare Alternativen gefunden habe, geht es für mich nicht anders.
Ich war nie irgendwo in den sozialen Medien ( 🤢 ) unterwegs, und mein Smartphone fliegt raus, sobald ich es nicht mehr für die Arbeit brauche. Wird allerdings schwierig mit der Bank. Ich habe eine Freundin in Wien, die sich standhaft weigert, ein Smartphone zu benutzen und deshalb kein Online-Banking machen kann. Jetzt hat die Bank ihr angedroht, alle Konten zu kündigen. Da sie allerdings beruflich in einer sehr privilegierten und hoch angesehenen Position ist, überlegt sie sich, dagegen gerichtlich vorzugehen.
Na ja, ich will ja eh meinen kleinen Bauernhof auf einer kleinen griechischen Insel haben. Da werde ich dann halt Selbstversorger … 🥕 🍉 🫒 🫛 🍇
Kann ich gut nachvollziehen.
Wie stehen die Blogger dazu, wenn ein Jury-Mitglied wie Mel Ömana schließlich öffentlich zugibt, Israel absichtlich schlechter zu bewerten? Ist das nicht ein Zeichen dafür, dass das Jury-System sehr anfällig für Politisierung ist? Man erinnere sich an die unbestätigten Berichte, als einige Jurymitglieder absichtlich Russland 2016 schlechter bewertet haben sollen, um einen Sieg Russlands bei ESC 2016 zu verhindern.
So wie ich es verstanden habe, will der österreichische Senderchef Roland W. oder so, noch bis Mittwoch versuchen, ein Land davon zu überzeugen, doch noch beim ESC 2026 mitzumachen. Denke, es könnte sich hierbei um Island handeln.
Vielleicht könnte Kanada als Gast im ESC-Finale als 26. Land teilnehmen, so wie 2015 Australien (als 27. Land)?
Meinst du Emmerich D.??
Wann berichtet ihr darüber, dass die israelische Regierung mit dem Präsidenten direkt über Monate hinweg für den Verbleib beim Contest lobbyiert hat und so den angeblichen unpolitischen Charakter des ESC, von dem wiederholt von offizieller Seite geredet wird, sofort wieder gebrochen hat?
Das ist eine wichtige Information, die man auf eurem Blog nicht finden kann.
Wurde bereits in den Kommentaren im Roll-Blog diskutiert.
Hier den Link von Alex John aus dem Roll-Blog-Kommentare:
https://www.ynetnews.com/culture/article/rjx22d1mwg
Wo findet man das denn? Habe es, als ich es vor ein paar tagen gelesen habe, gegoogelt und nichts seriöses gefunden.
Ich lese dieses Argument von dir immer wieder. Das ist doch Humbug. Wieso soll es eine politische Beeinflussung sein, wenn man versucht, den Ausschluss des eigenen Senders zu verhindern? Dann ist doch der Versuch der anderen Seite, den Ausschluss herbeizukungeln, nicht weniger politisch. Was sind dann z.B. diese Abstimmungen der nordirischen Länder bzw. Sender? Kann es eine größere politische Einflussnahme geben als den Versuch, einen Sender aus politischen Gründen auszuschließen?
Nur zu dem Thema? Puh…Das wird schwere Kost…
Hätte ja auch Deutschland vorgeschlagen bezüglich VE, aber ob das bessere Kost wäre, weiß ich aber auch nicht. 🙃
Ich würde gerne mal grundsätzlich wissen, wieso bei den Fans eine möglichst große Teilnehmerzahl als Maß aller Dinge gesehen wird. Mir ist es herzlich egal, ob es 45, 35 oder 25 Teilnehmer gibt. Ich brauche keine zwei Halbfinals, noch nicht mal eins. Ich habe nicht den Eindruck, dass der Gigantismus der letzten Zeit der Veranstaltung gut getan hat. Ich finde auch, dass die ausufernden Intervall-Acts eher störend sind. Entscheidend finde ich, dass Teilnehmer und Fans gemeinsam ein Fest der Völkerverständigung und Toleranz feiern. Diesen Geist habe ich in den letzten beiden Jahren nicht mehr gesehen. Im Gegenteil: Das Motto wurde doch total pervertiert. Dann lieber eine überschaubare, aber friedliche Veranstaltung.
Dem stimme ich vollumfänglich zu. Ich bin in einer Online-Community, wo wir uns gemeinsam alte ESC-Ausgaben anschauen, und die machen mir mehr Freude als das, was wir heute haben. Und ich spreche jetzt nicht über die Beiträge, sondern über das Format: Keine endlosen Überbrückungs-Acts, keine aufgeregt schreienden Moderatoren, keine abgetretenen Witze, keine Hysterie allerortens. Das Ganze hat eine Schlüssigkeit und Kompaktheit, die dem ESC seit den Änderungen der 2000er Jahre mehr und mehr verlorengegangen ist.
Kann jemand belgisch? Bei mir funktioniert der Übersetzer im Browser nicht (warum weiß ich nicht). Verstehe nur Red Sebastian, Belgien und Songfestival.
https://www.hln.be/muziek/red-sebastian-teleurgesteld-dat-belgie-toch-deelneemt-aan-songfestival-politiek-heeft-daar-geen-plaats~a20f3e7e/
So weit ich es verstehe, ist der Dödel gegen eine Teilnahme Belgiens am ESC.
Habe allerdings nur die Überschrift gelesen, die Teil des von Dir geposteten Links ist.
Ich habe unten die Google Übersetzung gepostet.
Habe ich gesehen. Ich finde Flämisch (wie Niederländisch) eigentlich recht einfach zu verstehen. ☺️
Das stimmt. Da kann man sich dass eine oder andere zusammenreimen
Wenn jemand spricht, wird es allerdings haarig, weil man dann keine Zeit hat, darüber nachzudenken …
Ja. Definitiv.
SCHAU. Red Sebastian: „Ich bin enttäuscht, dass RTBF sich trotzdem entschieden hat, teilzunehmen“Heute wurde deutlich, dass Belgien im Mai nächsten Jahres beim Eurovision Song Contest in Wien vertreten sein wird. Der französischsprachige Sender RTBF hat offiziell bestätigt, dass er trotz der Teilnahme Israels einen Kandidaten ausstellen wird.
Red Sebastian, der im vergangenen Jahr im Namen unseres Landes am Song Contest teilgenommen hat, ist anderer Meinung. In VTM NEWS teilt er seinen Unmut. „Ich bin ein großer Fan des Eurovision Song Contest, seit ich ein Kind war, und es war eine große Ehre, dass ich unser Land vertreten konnte“, sagte der Sänger. „Aber für mich ging es beim Festival darum, Menschen durch Musik zusammenzubringen.“
Obwohl ihm schnell klar wurde, dass politische Fragen in Interviews immer wieder zurückkamen. „In Basel war ich sehr damit konfrontiert, dass es nicht mehr nur um Musik geht“, gibt er zu. „Ich muss sagen, dass ich enttäuscht war, als ich heute sah, dass die RTBF sich trotzdem für eine Teilnahme entschieden hat. Weil ich denke, dass es ein Signal braucht, dass es nicht so weitergehen kann. “
„Ich denke, es ist sehr mutig von den vier Ländern (den Niederlanden, Spanien, Irland und Slowenien, Hrsg.), dass sie sagen, dass sie nicht teilnehmen werden, bis sich etwas ändert“, sagte Red Sebastian. „Und ich denke, es ist auch besser, dass es eine Vereinbarung über Länder geben wird, die in Konflikt stehen, dass sie für eine Weile nicht am Eurovision Song Contest teilnehmen sollten.“
„Es muss ein Festival sein, bei dem es um Musik geht. Politik hat keinen Platz in diesem Festival“, schließt er. Wer unser Land im nächsten Jahr in Wien vertreten kann, ist noch nicht bekannt gegeben.
Eine der Schlüsselfragen überhaupt:
Ich würde gerne wissen, ob die Blogger glauben, dass die neuen Regeln ausreichen, um die Publikums Votingmanipulationen von 2024 und 2025 verhindern zu können.
Die schlüsselfrage überhaupt:
Gibt es zu dieser behauptung irgendwelche beweise?
Dass das ab und zu von ausgewiesenen israel-gegnern vorgebracht wird sehe ich nicht als solchen.
Es gibt keine veröffentliche Beweise, dafür sehr viele Auffälligkeiten.
Ich hoffe, dass in 2026 die Zählfirma neben Stimme/Land, Zeitpunkt auch Endgerät und Kreditkartenummer speichert.
Ich vermute mal, dass es zu den meisten esc-siegern der letzten jahre solche auffälligkeiten gibt. Es wurde doch jeder sieger von irgend einer community gepusht.
Ich seh halt grad bei israels sehr hohen publikums- votings eher die diskrepanz der beiden gruppen: die eine, sehr links, sehr künstlerisch votet dem roten mainstream entsprechend sehr laut gegen israel. Die anderen, eher das “ normale volk“ ist klar pro israel.
In der Regel bekommt ein Land Stimmen unmittelbar nach dem Auftritt und am Ende. Im Fall von Israel hat sich herausgestellt, dass da durchgehend Stimme abgegeben wurden, unabhängig von was während der Sendung passierte.
RTVÉ hat dazu auch Daten veröffentlicht.
Das deutet für mich eher darauf hin, dass viele nicht den song aus israel sondern das land israel supporten möchten. Ich nehme mal an, dass das beim ukrainischen sieg 2022 auch nicht viel anders war
Das erweiterte Votingfenster gibt es erst seit 2024 und seitdem gibt es diesen Auffälligkeiten.
Daher darf man beruhigt sein: den ukrainischen Sieg 2022 war wirklich von Publikum.
Sorry, wird sind bei diesem Thema eher auf einer Seite, aber gibts irgendwo Belege für diese ganzen Telefonsachen? Es ist ein bisschen wie die ganze „die israelische Delegation hat sich in Malmö schlecht benommen,“ das sind zwei Sachen, die immer im den Raum gestellt werden, aber ich hab da keine Belege für gesehen.
Es gibt aus mehrere Länder – Spanien, Italien, Belgien und NL – grafische Darstellungen des Votings. Aus Spanien kam auch einen Grafik, die mehrere Jahren enthält. Dort gab es 2025 auf einmal sehr viele Kreditkarte-Stimmen und ähnlich wie in den anderen Ländern: die Stimmen für Israel wurden durchgehend abgegeben, egal was während der Sendung passierte.
Zu der israelische Delegation in Malmö gibt es mehrere Videos auf YouTube. Ziemlich unverdächtige Quelle ist Eurovibes by Maria, eine polnische Frau, die in den Niederlanden lebt.
Das erweiterte votingfenster hat doch wenig mit publikumsverhalten zu tun. Ich weiss jedenfalls von ganz vielen die für israel angerufen haben. Und das nicht weil sie den song so toll fanden.
Der Grund ist egal. Das erweiterte Votingfenster hat dazu geführt, dass Leute 3 Stunden lang für Israel gestimmt haben. Es gibt zwei Lösungen dafür:
Endgeratnummer und IP-adresse festlegen und damit die Zahl der Stimmen auf 10 begrenzen (wer öfter stimmen will, braucht mehrere Geräte und muss zudem den Standort wechseln)Die Zeit fürs Abstimmen kürzen auf 15 Minuten. Dies ist wirklich effektiv, weil es so schwieriger ist mehr als 10x anzurufen und 10x über den app abzustimmen.So weit meine Infos reichen, wird nur die Zahl der Stimmen geändert auf höchstens 10, alles andere nicht und damit steht jetzt schon fest, dass Israel das Publikumsvoting gewinnen wird.
Ich lebe seit einigen Jahren als Deutscher in Spanien, daher steht es mir nicht zu, „stolz“ auf die Entscheidung von RTVE zu sein.
Aber ich finde es konsequent und richtig, wie der Sender handelt. Die Haltung spiegelt definitiv die große Mehrheit der Gesellschaft wider. Gut, dass man unter dem Druck der deutsch-österreichischen Fraktion nicht eingeknickt ist und Rückgrat gezeigt hat.
Wenn man international in Fanforen oder unter Social-Posts die Kommentare liest, zeichnet sich das eindeutige Bild, dass die breite Masse hinter den zurückgezogenen Ländern steht.
Es ist (nahezu) einzig die deutsche Community, die – warum auch immer – eine komplett konträre Haltung hat.
Na, in Deutschlans traut man sich kaum, eine differenzierte Meinung zu äußern, denn man wird sofort in die rechte Ecke gestellt.
„Rückgrat zeigen“ nennt man das? Soso….für mich ist das eher Heuchelei. Entspricht es dann auch der „großen Mehrheit der Gesellschaft“, dass RTVE Sportveranstaltungen künftig nicht mehr überträgt, an denen Israel teilnimmt, z.B. die kommenden Olympischen Spiele?
Und nein, ich gehöre nicht zur deutschen Community.
Liebe ESC-Fans,
Euch allen wünsche ich einen ruhigen, besinnlichen Dezember, voll von schönen Momenten im Kreise eurer Liebsten! Gegen Ende des Jahres werde ich immer ein wenig nostalgisch. Ich finde Nostalgie kann etwas ganz wunderbares sein. Deshalb verpacke ich diese Nostalgie nun in einen ESC-Adventskalender und möchte sie mit euch teilen. Jeden Tag gibt es ein neues Türchen mit weiteren ESC-Erinnerungen zu öffnen. Ihr seid alle ganz herzlich eingeladen, wenn ihr wollt, auch eure Erinnerungen aus dem jeweiligen Jahrgang zu teilen. Ich wünsche euch eine schöne Adventszeit und heute einen tollen siebten Dezember und zweiten Advent. Viel Spaß mit dem Adventskalender! 🕯 🕯 🌲 🍫
Ab da begann ich mich so langsam auch für den deutschen Vorentscheid zu interessieren. Und da gewinnt einfach DIE deutsche Girlband schlechthin für uns. Die NoAngels. Aber mir war recht zeitig klar, dass das nix wird. Naja egal. Als damals großer Fan von Popstars (ja, wir waren alle mal jung 😅 ), war das trotzdem ein ziemliches Spektakel für mich die Engel beim ESC singen zu sehen. 🤭 Auch hier habe ich mir nochmal alle Songs als Vorbereitung angehört und das war mal wieder köstlich! Da gab es wieder einige WTF-Momente:
– Ein Sänger steigt aus dem Wäschekorb und Brautsträuße werden ins Publikum geworfen
– Piraten entern die Bühne
– Der Franzose nimmt Helium auf der Bühne 🎈
– Es gibt Zwiegespräche zwischen Engel und Teufel 😇 😈
– Kinderinstrumente und absichtlich falsche Choreos finden statt
– Sogar Eiskunstlauf ermöglicht Eurovision auf der Bühne
Meine Favoriten nach erneutem Anhören:
Sirusho
Mor ve Ötesi
Vânia Fernandes
Kalomira
Rodolfo Chikilicuatre
Jelena Tomašević feat. Bora Dugic
Als Schmankerl zum 2. Advent gibt es hier jetzt für euch Rodolfo:
⬅️
Hier geht es zu Türchen Nummer 6:
https://esc-kompakt.de/italien-ergebnis-und-live-videos-der-vierten-vorrunde-von-sanremo-giovani-2025/#comment-682370
Danke für die tolle Nostalgie. 😀
Gerne doch. 😇
➡️
Hier geht es zu Türchen Nummer 8:
https://esc-kompakt.de/esc-kompakt-second-chance-contest-2025-das-gesamtklassement-und-alle-votingergebnisse/comment-page-1/#comment-683847
Bei Jelena, Vânia und Mor ve ötesi gehe ich mit. Außerdem Boaz, Laka, Miodio, … Überraschung … 🥳 … Ani Lorak, Kraljevi ulice, Euroband, Olta Boka, Tamara & Co. (mag ich viel lieber als Proud) und Sébastien Tellier.
Boaz stand auch erst auf meiner Liste, aber da kam noch zu viel Gutes nach. Deshalb habe ich ihn dann wieder aus der Liste gelöscht.
Neben der bereits oben erwähnten Finanzierungs-Frage (Spanien etc.), würde mich noch folgendes interessieren:
– bei den Nachrichten zur Abstimmung erschien es mir so, dass der Verhaltenscodex bezüglich öffentlicher, regierungs-/ broadcastgesteuerter Eigenwerbung eher eine „Empfehlung“ als eine klare Regelung ist. Ist das tatsächlich so oder habe ich es falsch verstanden? Gibt es da dann evtl. neues Streitpotential?
– Aus meiner Sicht hat man nicht an der Regelung für unpolitische Beiträge geschraubt. Wäre das nicht etwas reformierungsbedürftig gewesen? Hat die EBU es sich da zu einfach gemacht und zu lange Jahre weggesehen (schon lange vor diesem Konflikt)?
Im langen Rückblick fällt mir da natürlich Jamala ein, aber auch das von mir sehr geliebte „Non mi avete fatto niente“. (Die Beiträge der letzten 2 Jahre spare ich jetzt bewusst aus.) Ist das schon Polititik, muss das weg, reicht es wenn man einfach einen politischen Text ändert, dann hingeht und sagt es ist jetzt unpolitisch (da steht der Elefant dann ja praktisch trotzdem mit im Raum)? Oh, oh, schwieriges Thema…
– Was erwartet ihr für eine Stimmung beim ESC in Wien? Ich weiß das ist lesen in der Glaskugel und nur Prognose!
Werden andere die Positionen der bisherigen Streithähne auffüllen und es geht munter weiter wie in den beiden Vorjahren oder kehrt da jetzt etwas Ruhe ein?
Auch interessant: Wadephul während des Besuches seiner isländischen Amtskollegin sagt, dass Israel traditionell zum ESC dazugehört und „appelliert“ an die zurückgezogenen Teilnehmer, ob sie ihre Entscheidung nicht überdenken wollen. Þorgerður Katrín, die Außenministerin Islands sagt, dass sie mit dem Kulturminister Gespräche führen wird, aber sagt auch, dass die Teilnahme Sache des Rundfunks, also RÚV ist und dass es eine heikle Frage sei, die man erst in allen Aspekten prüfen will.
Zu sehen hier ab Minute 20: https://www.youtube.com/watch?v=IJUT0VMK2o8
Um 17.30Uhr spielen meine⚽️Jungs,da bin ich sehr treu und werde deshalb ESCK live verpassen,aber nachschauen. Beim SCC Finale bin ich natürlich dabei 😉.
Dann auch von mir noch ein paar Vorschläge worüber man reden könnte:
Hätte die EBU, vor allem während der letzten Monate, anders mit der ganzen Sache umgehen müssen oder haben die alles in ihrer Macht stehende gemacht?
Hätte, aufgrund des Vorwurfs von RTVE, dass KAN einen Regelbruch begannen hat, auch mal ein deutliches Statement (in Form einer Pressemitteilung) von der EBU kommen müssen, ob dies auch wirklich der Fall war oder nicht oder es eher im „Grauzonen“-Bereich war?
Würden klarere Regeln, wie beim Sport, nützlich sein, wo man direkt weiß, wenn diese oder jene Regel gebrochen wird, dann gibt es eben diese oder jene Konsequenzen? Bei leichteren Vergehen z.B. Punktabzug, bei schweren Disqualifikation. Klappt natürlich nicht zu 100 Prozent, denn beim Sport gibt es auch immer oft Diskussionen, aber vielleicht besser, wenn man gleich die Konsequenzen eines Regelbruchs aufzeigt.
Habt ihr selbst Wünsche oder Vorschläge, bezüglich neuer Abstimmungsregeln, für den ESC?
Vielen Dank für Euer Wirken. Ich habe das Gefühl, dass ESC Kompakt eines der wenigen Fan-Medien ist, denen man noch vertrauen kann und bei Euch ein differenzierter Meinungsaustausch möglich ist. Offenbar gibt es bei jüngeren ESC Fans außerhalb des deutschsprachigen Raums ja eine stark emotional aufgeladene Solidarisierung mit Palästinensern und eine pauschal kritische Haltung gegen Israel. Ob die Diskussion der Ursachen in einen ESC Podcast gehört, weiß ich nicht. Social Media Dynamiken, aktivistische Popkultur, generationenspezifische Moralbilder und natürlich eine geografische und historische Distanz zum Holocaust könnten eine Rolle spielen. Ich hoffe, dass beim ESC im Mai mit großteils “Normalo-Publikum” der Grundgedanke des ESC wieder vor das Politische tritt. (Ich hoffe dort jedenfalls keine aktuell die negative Stimmung aufheizende ESC Influencer und Youtuber nicht sehen zu müssen. Sollen sie dann dem ESC dann doch bitte wirklich fern bleiben).
Ich hoffe dort jedenfalls keine aktuell die negative Stimmung aufheizende ESC Influencer und Youtuber nicht sehen zu müssen. Sollen sie dann dem ESC dann doch bitte wirklich fern bleiben
Das hoffe ich auch, aber leider sind diese Gestalten auf so ’ner seltsamen moralischen Mission, um den ESC vor dem Bösen zu retten. Wird schwer werden die fernzuhalten, aber ich hoffe, dass sie zumindest keine Akkreditierung bekommen.
Ich muss auch sagen dass die diskussion hier im grossen und ganzen recht gesittet abläuft. Wenn nicht, wie letztens mal, irgendwelche internet-trolle die seite stürmen.
Weiteres Thema für heute Abend: Was hört und denkt ihr wie es jetzt mit dem deutschen Auswahlverfahren weitergeht? Hören wir noch vor Weihnachten?
Mir wird das alles zu sehr aufgebauscht. Fakt ist die Hetzer sind auf ganzer Linie gescheitert. Gerade mal 4 Nationen haben bisher abgesagt. Bulgarien, Moldawien und Rumänien kommen zurück. Die Bedeutung der 4 Boykottierer für den ESC wird überdramatisiert. Italien war über ein Jahrzehnt nicht beim ESC dabei und hats dem ESC grundsätzlich geschadet? NEIN. 1970 waren gar nur 12 Nationen am Start. Das wird auch 2026 deutlich mehr sein. Unabhängig davon ob ESC-Kompakt über Benidorm berichten wird, was ich nicht hoffe, werde ich mir das sowieso nicht antun.
Ganz ehrlich: Auf den Livestream habe ich so wenig Bock wie selten.
Ich ahne schon, dass sich dis Diskussion im Kreis drehen wird.
Vielleicht schafft’s ja ein weiteres Thema in den Stream.
Die Hoffnung stirbt zuletzt.
Ich konnte nur die ersten 40 Minuten hören, weil dann meine Mutter angerufen und gefragt hat, ob ich Appetit auf hausgemachte Tortellini in Knoblauch-Salbei-Butter habe. Da war ich dann weg …
Die ersten 40 Minuten haben mir gut gefallen, aber gegen Tortellini kommt bei mir kaum was an. 😍
Jetzt bekomme ich Hunger.
Ich hab zugenommen. Das dauert jetzt wieder ein paar Tage, bis ich beim Ursprungsgewicht angekommen bin. 2 kg sind schnell drauf, aber runter… puh.
Da muss ich wohl jetzt besonders viel fegen… und… nun ja… *hihi*
Mit den Tortellini und der Bolognese gestern werde ich auch ein paar Tage zu kämpfen haben, vor allem weil ich alles immer mit viel frisch geriebenem Parmesan-Käse mag.
Aber da kann man doch auch nicht nein sagen. 😉
Ich hab aber seit 2 Wochen auch ständig Hunger. Emotionsausgleich oder so. Oder Stressbewältigung… kA.
Dann gehe ab Donnerstag mal lieber nicht zu Kaufland, ab da gibt es Pom Bären für 0,88. 😋
OmG!
Legitimer Grund um den emotionalen Peter zu verpassen. 🤭
Aw! Das war doch lieb.
Ja total! 🫶
Klingt lecker! Musst du dir unbedingt noch nachören. Fand es total klasse!
Zu der Frage WasWirdInWienPassieren?
Alles wird ausgeblendet, da gibt es die heile ESC-Welt und man macht weiter, wo man das vorherige Mal aufgehört hat.
Johnny Logan reiht sich in die Schlange ehemaliger ESC-Gewinner ein, die gegen Israel beim ESC sind.
Damit hatten wir Portugal 2017, Dänemark 2013, Schweden 2012&2023… habe ich jemanden vergessen?
Die letzten zwei Gewinner.
In Australien gab es auch Proteste wegen der Teilnahme am ESC 2026:
https://www.aussievision.net/post/protestors-rally-in-melbourne-over-sbs-s-eurovision-participation?utm_source=ig&utm_medium=social&utm_content=link_in_bio
Mittendrin war unter anderem die ehemalige ESC-Teilnehmerin Montaigne!
Das es auch Antisemiten in Australien gibt ist keine Überraschung. Aber naja.
Natürlich gehen jetzt in einigen Ländern die Anti-Israel-Schreihälse auf die Straße, während alle anderen zu vernünftig sind, sich über die Sache aufzuregen. Da kann man nur hoffen, dass die Sender standhaft bleiben.
Wenns über friedliche Demos hinausgeht, gibts ja immer noch die Polizei. Ich finde aber das sollte man grundsätzlich nicht zulassen. Antisemitismus und Judenhass ist leider zum Mainstream geworden.
Zum Mainstream ist die Israelkritik wegen Völkermord geworden und nicht der Antisemitismus.
Netanjahu und seine Bande sollte vor ein internationales Gericht gebracht werden.
Gerade das ESC-Kompakt auf Spotify gehört. Einfach Danke dafür.
Eine Woche nach dem großen Knall habe ich das Ganze nochmal verarbeitet und mir dabei Gedanken darüber gemacht, ob die Aussteiger vielleicht einen Alternativwettbewerb zum ESC ins Leben rufen könnten. Also ein bisschen so wie der #FreeESC von Stefan Raab, den man sogar noch internationaler machen wollte als die ersten beiden Ausgaben. Aus der dritten Auflage, bei der man noch andere Sender aus Europa beteiligen wollte, eventuell auch Länder, die beim ESC nicht mehr dabei sind (Ungarn, Türkei), wurde jedoch nichts mehr, und spätestens mit Raabs Wechsel zu RTL dürfte man diesen Plan zumindest bei ProSieben nicht mehr weiterverfolgen. Aber vielleicht wird der Gedanke in irgendeiner Form noch einmal aufgegriffen werden, egal ob mit oder ohne Stefan Raab.
Um aber mal etwas Positives in die Runde zu bringen (habe ich gerade entdeckt):
Laurita Spinelli aka Laura Kästel von den S!sters hatte im März einen ihrer wenigen Auftritte nach dem ESC 2019:
https://www.youtube.com/watch?v=P49wB4woojI
Und auch ihre Mitstreiterin vom damaligen VE, Makeda Michalke, war mit von der Partie: