Replay Rotterdam (12): ESC-Home-Partys im Lockdown machen wenig Spaß

Foto: Instagram/@_mj_gonzalez

Das beste am ESC-Abend ist, und das behaupte ich jetzt einfach mal, das Event mit Freunden zu verbringen, es zu kommentieren, etwas zu trinken, tanzen, diskutieren – alles was eben dazugehört. Da ich in diesem Jahr nicht vor Ort akkreditiert war, dachte ich, dass ich einfach wieder so eine traditionelle ESC-Party mit meinen Liebsten verbringen könnte. Falsch gedacht. Wieder einmal machte mir Corona einen Strich durch die Rechnung.

Bevor ich anfing, vor Ort bei ESC-Events dabei sein zu wollen, verbrachte ich die Finalabende seit 2014 immer mit der gleichen Gruppe von Freunden. Manche sind ESC-Fans und manche sind einfach ganz normale Menschen ohne Superkräfte. Wir hatten Traditionen wie etwa unser eigenes Punkte- und Bewertungssystem und ein Brauch, bei dem wir an jenem Abend nur Essen aus dem Gastgeberland kochen und mitbringen. Das war immer sehr lustig, interessant und geschmacklich.. nun.. ähm.. innovativ!

In diesem Jahr wollten wir uns also wieder treffen und die WhatsApp-Gruppe wurde auch mit reichlich Vorlaufzeit aus den Tiefen des Chat-Nirvanas ausgegraben. Alle üblichen Verdächtigen sagten auch gleich zu und wollten dabei sein – wenn nur nicht dieser Lockdown gewesen wäre. Die Inzidenzwerte in unserer Region im Südwesten wollten einfach nicht sinken. Zwar blieb die Hoffnung, dass die Zahlen zum ESC hin besser werden und Lockerungen in Kraft treten könnten, aber wir wurden alle eines besseren belehrt. In der ESC-Woche waren die Ausgangssbeschränkungen noch aktiv und ab 21 Uhr durfte man die Wohnung nicht mehr verlassen. Eine riesige Pyjama-Party kam nicht in Frage, da die Kontaktbeschränkungen nur Treffen zwischen maximal zwei Haushalten zuließen.

Was war also der Plan B? Genau, eine Zoom-Party. Wir wollten uns alle per Video zuschalten und so immerhin etwas ESC-Party-Stimmung haben. Um ehrlich zu sein freute ich mich trotzdem, denn während den ESC-Wochen in Rotterdam war ich wieder Feuer und Flamme und komplett im ESC-Fieber. Klar, bin ich das ganze Jahr im ESC-Fieber, aber in der heißen Phase ist das noch einmal eine ganz andere Nummer. Das weiß jeder. Proben zu begleiten, die vielen Nachrichten zu lesen, ESC-Dramen und nicht zuletzt unsere ESC-kompakt-LIVE-Videos – wie konnte man nicht in Stimmung kommen?

Es kam also der große Tag und ich hatte mir fest vorgenommen etwas holländisches zu kochen. Kleine Käse-Stangen mit Dill sollten es sein, das hatte mir ein holländischer Bekannter vorgeschlagen und ich hatte das Rezept so modifiziert, dass selbst ich das nicht vermasseln konnte. Das hat auch ganz gut geklappt, und das sagen alle drei Personen, die die Kräcker probiert haben – voller Erfolg also. Ich besuchte also zwei meiner ESC-Freunde, es gab selbstgemachte Frikandeln und holländische Pommes, wir schalteten alle anderen per Video dazu und los ging es.

Das Fazit? Leider Enttäuschend. Ich dachte, dass so ein ESC-Abend auch mal ausnahmsweise über Zoom stattfinden kann und dass es mir nichts ausmachen würde, aber dem war nicht so. Es war eben nicht das Gleiche, die Internet-Verbindung war nicht immer konstant bei dem Teilnehmer, bei manchen lief der ESC versetzt und es fehlte einfach das Zusammensein. Wir haben den Abend trotzdem gut rumgebracht und unsere Abstimmung durchgeführt, bei der Frankreich vor der Ukraine gewonnen hat. Aber ich hätte einfach gerne alle meine Leute bei mir gehabt.

Ich habe im Nachgang von einigen Bekannten gehört, dass sie den ESC-Abend nicht so verbringen konnten, wie sie es eigentlich gerne getan hätten. Weil sie gerne live in Rotterdam dabei gewesen wären oder weil sie wie ich nicht mit allen Freunden gemeinsam eine richtige Party schmeißen konnten.

Deswegen interessiert es mich nun natürlich brennend, wie ihr so den ESC-Abend verbracht habt und ob ihr durch die Pandemie in irgendeiner Weise eingeschränkt gewesen seid.

Lasst es mich in den Kommentaren wissen!

Bereits in der Serie „Replay Rotterdam“ erschienen:

Unser Rückblick auf den ESC 2021
(1) Das waren die Fan Favourite Fails und Dark Horses des ESC 2021
(2) Måneskin aus Italien waren mit „Zitti e buoni“ auch die Televoting-Sieger
(3) Live-Blogs, Live-Blogs, Live-Blogs
(4) Der Corona-ESC
(5) Das Moderatoren-Team unter die Lupe genommen
(6) Wie der WWF mit dem ESC die Welt retten will
(7) Wie geht’s weiter in und mit Österreich?
(8) So war die Arbeit im Online-Pressezentrum
(9) Täglich ESC kompakt LIVE – mehr als ein Zuckerschock
(10) Erfolgsfaktor Band – Waren Bands in diesem Jahr besonders erfolgreich?
(11) FreeESC vs. ESC


78 Kommentare

  1. Nun, ich verbringe eigentlich immer den ESC-Abend alleine mit einem guten Glas Wein auf meiner Couch. In meinem direkten Umfeld bin ich der einzige Fan.😉

    Aber ich kann es nachvollziehen. Gemeinsames Feiern und überhaupt ein persönlicher Kontakt ist halt durch nichts zu ersetzen. Hoffen wir mal, dass dies nächstes Jahr wieder möglich sein wird. Im Moment sieht es ja gar nicht so schlecht aus, aber man weiß ja nicht wie sich die einzelnen Varianten entwickeln werden.
    Wenn sie mit den Impfungen vorankommen und diese auch gegen diverse Varianten wirken, bin ich eigentlich recht zuversichtlich, dass wir einen ESC erleben werden wie gewohnt.

      • Aus der Pfalz.

        Danke der Anteilnahme, aber das muß Dir nicht leid tun. So kann mich voll und ganz auf die Auftritte konzentrieren.🙂
        Klar, es ist schön, sich manchmal auszutauschen. Aber die Semis habe ich dieses Jahr am Computer verfolgt und nebenbei auf ESCkompakt kommentiert. Das hat viel Spaß gemacht.😊

  2. Ich finds immer spannend, wenn jeder Essen aus seinem Favoriten-Land bringt – mehr Vielfalt als nur das Gastgeber-Land und ein bisserl Wettbewerb noch dazu!.
    Nichtsdestotrotz: #Iwant2lockdownwithMax

  3. Ich habe 3x den ESC in den 1980ern live in den Sälen mitverfolgt, dann 3x in den 1990ern und schließlich 4x zwischen 2000-2018. Insgesamt 10x. Ich finde es reicht. Lieber gucke ich mir das komplette TV-Event vor der Beamerwand an…da bekomme ich auch alles mit🇧🇪🇩🇰🇮🇹🇩🇪🇲🇰🇵🇱🇸🇲

  4. Ich habe den ESC-Finalabend alleine verbracht und konnte mich so auch auf die Auftritte konzentrieren und hier auf dem Blog dann auch meinen Senf dazugeben.

  5. Wow! 🤤🤤🤤 Max ist soooo toll! Ihr solltet ihn auf ESC kompakt viel öfters viel mehr machen lassen. Er sollte besonders in euren Videos auf YouTube und Instagram vorkommen! Wer braucht schon William Lee Adams & Co. von Wiwibloggs? ESCkompakt hat Max, den zukünftigen Star in der Welt der Eurovision Fan Webseiten! Bitte, bitte. bitte mehr von Max!

  6. Ich feiere normalerweise mit ca. 30 geladenen Gästen, Beamer und Stimmzetteln. Jeder ist Pate eines teinehmenden Landes, bringt Essen aus diesem Land mit (kann auch Fantasie sein) und manche verkleiden sich landesgemäß.

    Nun, da ich in einer Vierer-WG wohne, konnte heuer nur noch ein Gast kommen, der übernachten musste (obwohl er im selben Ort wohnt).

    Nun, wir haben trotzdem den Beamer angeworfen und jeder hat für mindestens ein Land gekocht (das Schwarzwälder-Kirsch-Eis galt ausnahmsweise für Deutschland und Island gleichzeitig).

    Eine Online-Konferenz mit über 20 Leuten fand ich Quatsch, da bekommt man ja von niemandem mehr was mit, aber ich bat die Anderen, trotzdem Stimmzettel auszufüllen und mir zukommen zu lassen. Bei uns darf man auch für das eigene Patenland abstimmen, zudem vergeben wir Barbara-Dex- und Hasspunkte.
    Das kam dabei raus:
    Sehr, sehr knapp hintereinander: 1. Schweiz, 2. Frankreich, 3. Ukraine, 4. Litauen, 5. Island (alle anderen folgten mit deutlichem Abstand)
    Unser Barbara-Dex-Award ging an Griechenland und der meistgewählte Hassbeitrag war knapp Serbien.

    Wir hatten so zumindest etwas Grand-Prix-Feeling, aber natürlich war es nicht dasselbe wie sonst.

    Hoffen wir mal das Beste für nächstes Jahr, wenn dann hoffentlich die Impfungen wieder ein normales Fest möglich machen…

    • Ganz ehrlich, wenn Leute zum nächsten ESC immer noch nicht geimpft sind, sollten sie meiner Ansicht nach arbeitslos ohne Stütze auf dem Schrottplatz schlafen (nicht bei Mutti im Keller, die soll sich dem Risiko nicht aussetzen). Die Verweigerungsquote ist erschreckend.

      • Das ist jetzt aber sehr, sehr hart ausgedrückt! Ich wünsche niemandem etwas Böses und unterstelle auch nichts, aber viele kriegen halt einfach keinen Termin für die Impfung oder sind aus anderen Gründen nicht in der Lage, eine Impfung zu erhalten. 🙁

      • Bis nächsten Mai sollte es wohl möglich sein… U30 ist es sicher (noch) schwieriger; mich verbflüfft aber, dass es in den meisten Ländern irgendwie sehr schnell gegen 50% geht und dann stagniert. Im Job hab ich auch so einige Skeptiker; die meisten davon jammern und melden sich 2 Wochen krank bei Schnupfen. Bis April war alles hierzulande eine ziemliche Katastrophe, aber seitdem geht es – bis zur 50er-Marge – ziemlich gut voran. Hoffe, Du hast schon einen Shot bekommen?

      • Hm… ja, hart ausgedrückt, aber im Kern stimmt es ja auch.
        In meiner Nachbarschaft gibt es auch Leute, die Panik vor dem Virus haben, denen man am besten nicht näher wie drei Meter kommen darf. Aber sich impfen lassen, wollen sie sich auch nicht, weil es ja angeblich „sowieso nichts bringt. Da fragt man sich schon manchmal, ob sie denn wollen, dass sich die Situation bessert.

      • Ich finde es wirklich sehr befremdlich – man ist ja leider zB aus den USA gewohnt, dass viele Leute sich wegen irgendwelcher Verschwörungstheorien nicht impfen lassen wollen – aber hierzulande hätte ich das nicht in dem maße erwartet.

      • Ich glaube viele wollen sich gerne Impfen lassen, trauen sich aber nicht so richtig, weil sie vor den Nebenwirkungen Angst haben.

      • Ganz ehrlich, ich hoffe, die Leute haben kein HIV, Krebs, Cardio-Probleme, etc…. die Zahl der schwerwiegenden Nebenwirkungen bei AstraZeneca ist ein Bruchteil von dem, was sie bei den gängigen Nebenwirkungen der Medikamente dieser – und anderer häufig vorkommender – Krankheiten ist.

      • AlexESC

        Ja okay, allerdings wurde vielfach schon von den möglichen Langzeitfolgen einer Covid Infektion gewarnt, die viel schlimmer ausfallen können als die Nebenwirkungen einer Impfung.

        Natürlich, wer generell keine Impfung verträgt – das ist ja eine andere Sache. Aber ich behaupte mal, die meisten Kritiker sind generell gegen das Impfen. (sorry, für Off Tonic)

      • +U30 ist es sicher (noch) schwieriger+
        Ich hatte heute meine Zweitimpfung und zumindest in BaWü gibt es genügend Impfstoff und keinerlei Priotisierung mehr. Also nix schwierig, man kann sich den Termin regelrecht aussuchen, meist schon am nächsten Tag.

      • Ich finde offengestanden da ist inzwischen auch ein gewisses Maaß an Verantwortungslosigkeit dabei, wenn man sich nicht impfen lassen will; gerade in Berufsgruppen, die in viel Kontakt mit anderen Menschen stehen ist es erschreckend, wie viele Leute da anscheinend Widerstände haben.
        Aber man sah heute Abend ja auch den tschechischen Kapitän, der mit sich immer dunkler färbendem Kopfverband, kreuz und queer übers Spielfeld lief – kann weder für ihn noch ggf. für andere gesund sein.

      • @4porcelli: Aus Deinen Posts hier und zum maltesischen Beitrag ziehe ich den gewagten Schluss, dass man bei Dir als beleibter Nichtgeimpfter nicht die allerbesten Chancen hat – könnte ich damit recht haben? (Damit keine Missverständnisse entstehen: Ersteres bin ich noch nicht – äh, noch nicht so richtig jedenfalls, letzteres bin ich noch 😉 )

      • Ich kann es halt nicht nachvollziehen… Du bist ja meine ich auch keine 30 mehr – gibts einen Grund, aus dem Du Dich noch nicht hast impfen lassen oder hattest Du keine Möglichkeit dazu? Zumal es ja mit Sputnik einen Impfstoff gibt, dem Du zu 100% vertrauen solltest ;-).
        Welchen Kommentar zu Malta meinst Du? Dieser unsägliche Beitrag ist ja inzwischen verschwunden und ich hoffe, die gute Destiny hat ihre Berater allesamt in die Wüste gejagt #freeBritney

      • Ich hatte bisher nicht die Gelegenheit. Bei 116117 hatte ich kein Glück, ich habe aber auch keine Nächte am Telefon oder mit 100 offenen Fenstern im Internet verbracht, zumal es andere bestimmt dringender brauchten. Ich bin ein wenig erstaunt, hier zu lesen, dass es jetzt so einfach sei, einen Termin zu bekommen. Immerhin ist für nächste Woche eine Sonderaktion mit dem Johnson-Vakzin in einem Ort in der Nähe angekündigt, da will ich mal mein Glück versuchen.

        Kurz zu Malta: Was meinst Du damit, dass „dieser unsägliche Beitrag… verschwunden“ ist? Ich hatte übrigens die Kommentare gemeint, in denen von einem Zusammenhang mit Charakterstärke die Rede war.

        Zwischen „nicht alles an Russland schrecklich finden“ und „sich auf alles stürzen, was aus Russland kommt“ könnte vielleicht ja doch ein kleiner Unterschied entdeckbar sein. Aber vielleicht auch nicht, dann frag‘ ich jetzt einfach mal Deine Katze, ob sie mir rät, noch bis zur Zulassung von Sputnik bei uns zu warten 😉

      • Hmmm… in welchem Bundesland bist Du denn? Die Situation scheint sich ja auch von BL zu BL zu unterscheiden – SH zB hatte ja 30.000 Dosen AZ von Dänemark geschenkt bekommen; hier in NRW und wie in den Kommentaren zu lesen in BaWü scheint die Versorgung ebenfalls zu klappen. Ich lese aus Deinem Kommentar, dass Du ev. aus einem kleineren Ort kommst; das ist natürlich oft etwas schwieriger, also ev. eine etwas weitere Fahrt wert? Abgesehen von der gesellschaftlichen Verantwortung, ist es ja ev. auch noch für einen selber nützlich, wenn man sieht, dass etwa Katalonien wieder zum Risikogebiet erklärt wird – also Impfung = win-win!
        Die Katze Tiger rät natürlich, Katzen sind ja schlau, nur zur Impfung mit Wirkstoffen, von denen vollständige Daten zu Phase 3 klinischen Studien vorliegen. Das ist ja weder bei Sputnik noch bei den chinesischen Impfstoffen der Fall ist; ich gehe mal davon aus, dass da auch nichts mehr kommt… und Chile scheint zB böse mit dem/den chinesischen Impfstoffen auf die Nase gefallen zu sein (ich kenn die Daten nicht, aber sie scheinen nicht gegen die Bolsonaro-Variante zu schützen; angesichts der Zahlen entsteht der Eindruck, dass Sputnik nicht gegen Delta schützt).
        Zu Deiner Malta-Frage eine extra-Antwort; das Thema ist ja nicht so ernst.

      • Zum Thema Malta/Dest!n! – unsäglich für mich wie Electric? Electro? Velvet vor einigen Jahren. Bessere Stimme, Lied ist aber aus der Zeit gefallen und passt nicht zu ihr. Man hat den Eindruck, dass sie schlechte Berater hat, die sie hassen und dass sie selbst bei Britneys Vater besser aufgehoben wäre.
        Charakterstärke – fehlt ihr sicher: Siehe das Rumgemaule während der Punktevergabe, zweifellos angestachelt durch die Berater, die ihr vorgegaukelt haben, dass sie Favoritin sei. Es gibt ein paar Pfund zu viel und es gibt außer Kontrolle. Ja, gibt auch gesundheitliche Probleme – aber in diesem Ausmaß sehr selten. Ich hab wie viele während Corona einige Kilo (ehrlich – so 6-8) zugelegt. Jetzt kann ich weiter Pizza futtern und nicht trainieren oder sehen, dass ich die loswerde. Die Hälfte sind wieder runter – aber dann will man ja auch Muskelmasse wieder aufbauen. Der Rest soll bis Ende des Monats passieren. Nur dann gibts die Belohnung; in meinem Falle würden er und ich einander dann helfen, noch ’n paar Pfund zusammen abzubauen. Ich weiß nicht, was Destiny motiviert (ich bin da offensichtlich eher basic), aber sie sollte das rausfinden (wie wir alle). Mein Mentor in der Mittelstufe und der Leiter meines Uni-Theaters sagten mir beide „Eitelkeit ist eine Tugend“ – bei Asterix hieß das weniger flapsig „Mens sana in corporo sano“, ein gesunder Geist in einem gesunden Körper – das Gleichgewicht sollten wir alle anstreben; entkoppelt geht bei Carlo Ancelotti, ansonsten selten.

      • Wow, danke für die beiden ausführlichen Antworten. Ich bin übrigens aus Baden-Württemberg, aber manchmal gibt’s auch Phasen, da kann ich mir den Tag oder die Tage des Außer-Gefecht-Gesetzt-Seins nach der Impfung, von denen mir so viele berichtet haben, nicht leisten, daher habe ich z.B. letzte Woche nicht gesucht. Und was gesellschaftliche Verantwortung betrifft, dachte ich bisher immer: Die Impfung, die ich nicht nehme, kriegt ein Anderer und schützt damit auch wieder Leute, aber so ganz scheint das ja nun nicht mehr zu stimmen. Ich werde auf jeden Fall Tigers (sie? er? Sorry für diese dem binären Denken verhaftete Frage 🙂 ) Rat befolgen 🙂 Danke auch für die Ausführungen zu Beleibtheit und Charakterstärke. Ich denke nur, wenn manche Leute Dauerstress ausgesetzt sind, dann reihen sich solche 6-8kg-Zunehmphasen halt aneinander, und manche kriegen’s leichter weg als andere (da gibt’s durchaus genetische Unterschiede, für die niemand etwas kann).

      • @Thomas – siehe auch Mareikes Beitrag oben zum Thema Warteliste; würde ich (ob bei Impfzentrum oder Deinem Doc) auch empfehlen. Gerade jetzt während der Urlaubszeit scheinen ja einige Leute ihre Impftermine abzusagen, so dass dann kurtfristih Plätze frei werden können. Zum Thema eventuelle Nebenwirkungen – sie sind zweifellos in 99,99% der Fälle weniger schwerwiegend als Corona – und viele haben gar keine (nicht nur ich, sondern auch meine krebskranke Mutter hatte keine).
        Tiger – schwierige Nomenklatur. Sie ist eine Katze aber man sagt meistens doch „der Tiger“ und damit „er“, weil sie gelernt hat, auf den Namen zu reagieren.

      • @4porcelli: Danke nochmal für Deine Tipps. Ich habe jetzt sogar für übermorgen ganz einfach einen Termin in einem Stuttgarter Impfzentrum bekommen (dort wohne ich eigentlich, das andere, was nun doch nicht geklappt hat, war in der Nähe von meiner Mutter, wo ich mich gerade viel aufhalte), kein Vergleich zu meinen früheren Versuchen, wo einfach gar nichts ging. Deiner Mutter alles Gute!

      • Super, danke Dir und freut mich für Dich!

      • Ich habe diese Woche endlich meine erste Impfung erhalten. Ich finde auch das es eine Verantwortungslosigkeit ist sich nicht impfen zu lassen wobei ich gewisse Ängste bei Nebenwirkungen, gerade für Allergiker, schon etwas verstehen kann. Das Problem ist auch das es sowas in der Form noch nie gab und es gibt leider auf Grund dessen viel Verunsicherung.

      • Glückwunsch zur Impfung – ich fand es irgendwie beruhigend und bin froh, diese Woche meine 2. bekommen zu haben! Zum Thema Nebenwirkungen will ich nur noch mal sagen, dass ich seit 12 Jahren hauptsächlich im Bereich Pharma-Marketing arbeite… das bedeutet nicht, dass ich hier eine Koryphäe bin, aber ich kenne viele Leute, die mir die relevanten klinischen Studien erklären und interpretieren können. Und die sagen mir ausnahmslos, dass das Risiko bei sämtlichen hier zugelassenen Impfstoffen (was weder Sputnik noch die chinesischen sind) minimal ist – geringer ist als bei den meisten zugänigen OTC-, geschweige denn Rx-Medikamenten. Die Medien sind hier meiner Ansicht nach verantwortungslos auf den Zug der anti-AstraZeneca-Hysterie aufgesprungen. Also, wer’s noch nicht gemacht hat: Thilo, Bobby, die Katze Tiger und ich rufen Euch ausdrücklich zum Geimpftwerden auf!

      • Glückwunsch an jeden/jede, der/die schon geimpft ist. Da ich die Erkrankung im April schon durchgemacht habe, kann ich meine Impfung erst im Oktober erhalten, so wurde mir gesagt.
        Da ich jetzt erst einmal immunisiert bin. Dies werde ich selbstverständlich wahrnehmen.
        Noch kurze Anmerkung: Die Medien haben mit ihrer Berichterstattung sicherlich auch zum Teil zur Verunsicherung beigetragen.

      • Bei mir in Bremen habe ich auch ganz schnell einen Impftermin bekommen. Hab mich an einem Freitag auf die Warteliste setzen lassen und dachte noch so: Na, das dauert jetzt bestimmt 2–3 Wochen, aber zappzarapp, am Montag sollte ich gleich einen Termin festlegen.

      • Warteliste – sehr guter Tipp! War bei meinem Doc auch auf der Warteliste; dann rief er mich einen Abend um halb 9 an, jemand habe abgesagt, ob ich am folgenden Tag mittags reinkommen könnte – alles blitzschnell!

  7. Wie ich den ESC-Abend verbracht habe?? Ganz einfach mit meiner Mutter, die sich beim Schauen auch bestens amüsiert hat.

  8. Ich muss sagen, ich bin schon neidisch.
    Ich seh den ESC jedes Jahr alleine mit Kopfhörern, weil man Schatz da ist und die Musik nicht mag. Er mault ein bisschen rum dazu, weil er im Wohnzimmer nicht netflixen kann und spätestens beim Voting pennt er weg. Aber Mami schreibt immer SMS, wen sie gut findet und für wen ich stimmen werde. Dieses Jahr haben wir sogar telefoniert, weil es so viele Favoriten gab. Hej! 😁

  9. Ich habe den ESC Abend zusammen mit meiner Freundin angeschaut, die total für die Schweiz war. Und ich war ja bekanntlich für Italien.

  10. Wie immer habe ich den ESC mit meinen halbwegs erwachsenen Töchtern mit ausgeprägtem Musikgeschmack gesehen. Das geht aber nur, weil ich die Songs schon vorher kenne. Für meine Töchter ist nach 10 Sekunden alles klar. Song ist scheisse oder auch nicht. Dann geht das Gequatsche weiter, Chipstüten überknistern Balkanballaden und aufs Klo rasen während ergreifenden Passagen. Immer wieder kommen Nachfragen wie das mit der Punktetabelle geht u.s.w.
    .
    Deswegen – ich beneide jeden der alleine gucken kann.
    .
    Meine grössere Tochter hat dann einen Hammer Cocktail gemixt, der mich erstmal gleich aus der Bahn gekickt hat. Die Jüngere ist nicht so vom ESC angetan, erst als The Dark Side kam, ging der Abend für sie los. Beide haben wie auch ich auf Schweden getippt, die Schweiz packte sie erstaunlicherweise aber auch, selbst die Ukraine wurde bejubelt, als Maneskin dann gewonnen hat, lagen wir uns fast weinend in den Armen. Ja, Rock n Roll never dies, und das ist gut so.
    Eine italienische Band kommt selbst bei dem ESC Verächter von Vater an, der immer alleine gucken muss.
    Aber gut das ich die Songs schon vorher kenne.
    .
    Eigentlich doch ganz schön mit denen.🙂

    • Bei uns sind die Leute angehalten, zumindest während der Lieder einigermaßen ruhig zu sein (die, die ununterbrochen die ganze Zeit babbeln, werden leider das nächste Mal nicht mehr eingeladen). Und die Regeln werden vorher erklärt (trotzdem sind natürlich immer auch Stimmzettel falsch ausgefüllt – meine Gäste wären wunderbar dazu prädestiniert, in offiziellen Länderjurys zu sitzen).

  11. Normalerweise wäre ich mit Familie in Rotterdam gewesen. Das klappte ja nun leider nicht.Mit unserer kleinen, aber feinen ESC Stammtischtruppe konnten wir uns dann auch leider nicht treffen , um zusammen den ESC zu schauen, zu feiern und zu fachsimpeln. Also blieb jeder zu Haus und wir kommentierten wild per whats app den ganzen Abend. Das war auch lustig, zumal wir das auch zu fast jeder Vorentscheidung machen und auch zwischendurch. Natürlich ist es viel schöner, wenn wir alle zusammen geschaut hätten. Aber so war es auch total lustig, wir hatten großen Spaß.

  12. Der ESC ist bei mir eine familiäre Angelegenheit. Von meinen Eltern `98 als kleiner Bub angefixt hat’s mich nicht mehr losgelassen. Zu der Zeit befand sich meine Mutter im Krankenhaus und da die Aufenthaltszeit für Besucher auf eine Stunde begrenzt war, hab ich ihn dieses Jahr mit meinem Vater geschaut + Chat mit einer Freundesgruppe auf What’s App.
    2015 war das erste und letzte Mal, dass ich eine ESC-Party gegeben hab. Die Hälfte der Leute tauchte erst auf, nachdem die Show bereits angefangen hatte. Einigen gefiel, was sie sahen, andere widerum waren davon überhaupt nicht angetan und redeten demonstrativ über das Geschehen. Und dann gab’s zwei Grüppchen, die sich wie Öl und Wasser vertragen haben. Stressig!

  13. Morgen gibt es eine neue Ausgabe des ZDF-Fernsehgarten und da treten bei Andrea Kiewel gleich zwei ehemalige ESC-Teilnehmerinnen auf: Michelle (2001) und Elżbieta „Ela“ Steinmetz (2014 mit Elaiza). Deren aktueller Song heißt „Zusammen“:

    https://www.youtube.com/watch?v=_VrfXBnscU0

    Zuvor duettet in der ARD-Unterhaltungsshow „Immer wieder sonntags“ Kathy Ann Kelly mit Jay Alexander (bürgerlich Jochen Alexander Pfitzenmeier). Deren aktueller Song heißt „Just one sky“ (Nur einen Himmel):

    https://www.youtube.com/watch?v=hNdzqg51iP0

    „Immer wieder sonntags“ beginnt um 10 Uhr und der ZDF-Fernsehgarten um 12 Uhr.

  14. Die großen ESC-Partys(15-20 Leute) wie von 1998-20011 mache ich nicht mehr. Zu viel Stress, zu viele Leute, zu viel Gequatschte.
    Inzwischen sind wir ein Fan (ich) und 5 Interessierte die sich regelmäßig für VE’s und zum ESC treffen. Ganz entspannt, mit einigen Geschmacksdifferenzen 🙄 Drinks, Snacks und Spaß.
    Da haben wir weder 2020 „Shine A Light“ noch 2021 eine Ausnahme gemacht…ob erlaubt oder nicht 🤷‍♂️
    war und sechs egal

  15. Ich habe den ESC zu ersten Mal alleine verbracht und zum ersten Mal in meiner eigenen Wohnung. Und auch zum ersten Mal mit meiner Com – Dex, wie geil war das denn! Ich bin eher der Einzelgänger und habe mit Alleinsein kein Problem damit. Ich mag sogar die Einsamkeit. Da ich die der einzige in meiner Familie bin, der den ESC mag, gibt es bei einer Familienrunde keine so große Diskussionen. Momentan bin ich in einer ESC – Begeisterung – Pause, aber sobald so das FiK kommt, bin ich wieder voll da.

    • Ich schau den Grand Prix auch am liebsten alleine; ich war einmal auf einer Grand-Prix-Party und die Missachtung der Beiträge durch viele Gäste, die nur daran interessiert schienen, sich über die Outfits der Künstler lustig zu machen (wobei ich im verärgerten Rückblick vielleicht etwas übertreibe), haben mir weh getan.

  16. Erinnert Ihr Euch noch an die Girlband Vanilla Ninja? Vor 16 Jahren vertrat sie die Schweiz beim ESC und belegte im Finale mit „Cool Vibes“ den achten Platz. Vor 12 Jahren hatte sie sich aufgelöst und feiert nun in diesem Jahr ihr Comeback. Ihr aktueller Song heißt „Gotta get it right“, der auch auf dem künftigen Album mit dem Titel „Encore“ erscheinen wird:

    https://www.youtube.com/watch?v=pcRmwd-32LU

    Vanilla Ninja nahmen zudem am „Eurolaul“, dem estnischen ESC-Vorentscheid teil, und zwar 2003 mit „Club Kung Fu“ und 2007 mit „Birds of Peace“. Gruppenmitglied Maarja Meriste-Kivi nahm am Eurolaul 2002 und Lenna Kuurmaa 2010, 2012, 2014 und 2017 als Solokünstlerin und 2012 im Duett mit Piret Järvis auch am Eurolaul teil.

  17. Schweiz 2005 mochte ich auch…. Ich möchte Euch aber nur mitteilen, daß Mariposa künftig unter einem neuen Nicknamen hier posten wird,

    • Oh man das ist aber eine Verschlimmbesserung. Mariposa war Kult. Das hat sofort jeder verbunden mit Begeisterung für Landessprache. An Schlippschlapp muss ich mich erst gewaltig dran gewöhnen

    • Wenn du fühlst, das der Zeit für einen Wechsel gekommen ist, dann lass dir auch von den anderen nichts einreden. Und ich darf ohnehin nicht meckern, ich war damals ja auch erst unter einem anderen Namen unterwegs (Little Imp). Also willkommen im neuen Internet-Lebensabschnitt. 🙂

      • Ja, ja, aber Du hast das nur geändert, weil Du denselben Nick auch auf Romeo benutzt und gedacht hast „klingt wie Porn klappt hier besser als little“ ;-).

  18. @ 4porcelli

    Es gibt für mich nichts Langweiligeres als Dating-Portale a la Gayromeo. Du wirst es kaum glauben, mein Leben läuft auf vielen Ebenen analog ab, ich bevorzuge eher den sozialen Kontakt. Ich bestitze auch kein Smartphone, ist für mich nicht praktikabel.

    • Deine Haltung zu Smartphones ist sehr sympathisch, ich widersetze mich der Verwandlung zum Smombie bisher ebenfalls erfolgreich.

      Ich muss gestehen, dass mir Dein alter Name besser gefällt, aber wenn Du die Klammer zum festen Bestandteil des neuen Namen machst, ist ja alles ok 🙂 Wenn ich so etwas machen sollte, würde es dagegen kompliziert werden, dann hätte ich ja eine Doppelklammer …

    • Ich glaub Dir das absolut – leider ist es heutzutage ja zT fast unmöglich face 2 face ohne was digitales auf die Reihe zu bekommen.
      Persönlich könnte ich inzwischen gar nicht mehr ohne Smartphone – hat aber (unüberraschenderweise) nix mit Instadumb zu tun, aber ich hab in über 12 Städten gewohnt und da ist es super, um mit Freunden in Verbindung zu bleiben bzw. die Connection wieder zu etablieren.

      • Ich besitze immerhin ein gewöhnliches Taschentelefon für Notfälle und mein Bekanntenkreis erreicht mich auch so mühelos. Ansonsten so nur soviel Kontakt wie notwendig.

      • Ich warte halt immer auf den Anruf von Schreiber/Wolfslast/Kirkorov, dass ich nächstes Jahr von 10 Juries ausgewählt werde, Deutschland mit „Perfect sugar life“ in Mailand zu vertreten!

  19. Jimmy Rainsford and Ryan Hennessy von der irischen Band Picture This haben in einem Interview mit der Tageszeitung The Irish Mirror erklärt, daß sie gerne im kommenden Jahr den ESC-Beitrag ihres Landes schreiben würden:

    https://escxtra.com/2021/07/04/picture-this-eurovision-writing-song/

    Diese Woche hat die vierköpfige Formation auch einen neuen Song veröffentlicht und der heißt „Addict of Magic“:

    https://www.youtube.com/watch?v=OcvqlBPE66M

    Hier noch eine weitere Kostprobe ihrer Musik mit dem Titel „Lucky I was Loved“:

    https://www.youtube.com/watch?v=uAtdMssxuJw

    Schön wäre es aber auch, wenn Picture This selbst nächstes Jahr auf der großen ESC-Bühne stehen würden.

  20. Ich kenne die Band bislang nicht, lasse mich aber gerne überraschen. irland wäre ein Erfolg nach so vielen Jahren der Dürre nun echt zu wünschen.

  21. Bis auf 2019 hab ich seit 2011 jeden ESC mit meiner Oma geschaut, dazu Käseigel, Schokobrunnen und weitere Leckereien.
    Bis auf wenige Male waren wir dabei immer allein, das wird sich nächstes Jahr bestimmt ändern, denn meine Schwester ist seit Måneskin (und gerenell 2021) dem ESC-Fieber verfallen.
    Das ist echt toll, wenn man mal mit jemanden über alle (!) Teilnehmer ausgiebig sprechen kann!
    Eine große Party hab ich bisher noch nie am ESC-Abend veranstaltet oder besucht. Die tolle Zeit mit meiner Oma ist mir viel mehr wert als feiern und es ist auch mal toll zu sehen, welche Songs der ü70 gefallen.

      • Edith Piaf (wie sie sie immer nannte) bzw. Barbara Pravi war ihr absolute Favorit.
        Sie fand auch Gjion toll und die Niederlande. Albanien fand sie auch großartig und Deutschland hat ihr auch gefallen. Auch von Portugal, Island und Litauen war sie ein Fan.

        Italien und Finnland haben ihr hingegen überhaupt nicht gefallen, genauso Aserbaidschan, die Ukraine, das UK, Schweden und Belgien. Diese fand sie grauenvoll oder einfach langweilig.

    • Das einzige Mal, wo ich den ESC in Gesellschaft geschaut habe, war 2012 in einem Hotel in Frankfurt, da ich an diesem Wochenende auf einer Sitzung war. Das war lustig, aber ich muß ehrlich sagen, dass ich mir den ESC noch einmal in Ruhe angeschaut habe, als ich zu Hause war. Man hat doch viele Dinge nicht mitbekommen, da ich der einzige wirkliche Fan war. Aber es war schon interessant, wie die Songs bei „Nichtfans“ angekommen sind.🙂

  22. Noch kurz ein anderes Thema:

    Ein Kollege sagte letztens in die Runde: „Das war ja mal wieder klar, dass die vielen Zuschauer nur bei der EM kritisiert werden, beim ESC war das ja auch egal.“

    Ich finde man kann die Situation von jetzt in England nicht mit der in den Niederlanden vergleichen: Ja, die Inzidenzen waren ähnlich (bzw. jetzt hat England mittlerweile höhere Inzidenzen), aber es grassierte in Rotterdam keine Delta-Variante durch’s Land, die um ein vielfaches ansteckender als die bisherigen Varianten ist, und zudem sind die Inzidenzen damals nicht so stark gestiegen wie im UK (wenn ich mich richtig erinnere, sind sie sogar gefallen).
    Zudem gab es in der Bubble sehr wohl eine kritische Diskussion zu der Zuschauerzahl. Ja, es wurde medial nicht so in den Vordergrund gedrängt wie jetzt bei der EM. Es waren aber auch viel weniger Zuschauer und zudem waren alle getestet.

    Für mich ist das Glas ja auch meist halb voll, aber mit den EM-Spielen treibt das UK seine Inzidenz (und leider auch die der anderen europäischen Ländern) in so enorme Höhen, dass man sich von einem Spätsommerurlaub nach Österreich im September fast schon wieder verabschieden kann… Unser einziges Glück in Deutschland ist, dass die Inzidenzen derzeit so niedrig sind, dass lokale Hotspots auch mit der Delta-Variante bisher noch keine größeren lokalen Anstiege erzeugen konnten.

    Ich hoffe für uns alle das Beste, dass wir gut durch diesen Sommer kommen und ihn noch etwas genießen können.
    Hoffentlich macht sich auch die Impfung im Bezug auf die Neuinfektionen bemerkbar.

    Aber wie gesagt, ich finde, man kann die Situation derzeit im UK nicht mit der Lage in den NL im Mai vergleichen!

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