Sam Ryder erobert mit seinem Debütalbum die Spitze der britischen Albumcharts

Foto: Instagram (@samhairwolfryder)

Er hat es geschafft: Mit seinem Debütalbum „There’s Nothing But Space, Man!“ hat Großbritanniens ESC-2022-Vertreter Sam Ryder die Spitze der britischen Albumcharts erobert. Damit ist er der erste ESC-Act seit ABBA im November 2021, der den Thron der britischen Albumcharts erreicht.

Zugleich ist Sam Ryder der erste männliche britische Solokünstler in über drei Jahren, der mit einem Debütalbum auf Nummer 1 einsteigt. Daneben platziert er sich in Download Single-Charts mit „All The Way Over“ (Platz 33), „Space Man“ (Platz 72) sowie in den Physical Top 100 mit „Living Without You“ (Platz 80) und „Somebody“ (Platz 86).

Über seinen Erfolg in den Albumcharts sagt Sam Ryder: „Es sieht so aus, als wäre Weihnachten früher gekommen, weil wir zusammen einen Nummer-Eins-Rekord aufgestellt haben. Vielen Dank an alle. Wenn ihr wüsstet, wie viele Leute so hart daran gearbeitet haben, würde es euch umhauen. Ohne so viele fabelhafte, erstaunliche, optimistische Legenden wäre es nicht möglich gewesen.“

Nach dem zweiten Platz beim ESC in Turin hatte der Singer-Songwriter nur knapp die Chartspitze mit „Space Man“ verpasst. In den Albumcharts ist ihm dieser Erfolg nun also gelungen. Anfang Juni hatte Sam die große Ehre, beim Jubiläumskonzert zu Ehren der Queen vor dem Buckingham Palace zu performen. An Silvester wird er ein New-Year’s-Eve-Special unter anderem mit Mel C und Sigrid als Gästen bei der BBC hosten.

Das Album „There’s Nothing But Space, Man!“ enthält natürlich den ESC-Song „Space Man“, dem Sam den Titel seines Debütalbums gewidmet hat. Daneben befinden sich einige bereits veröffentlichte Songs auf dem Album: „Tiny Riot“, „Whirlwind“ und „More“ verzeichnen bereits Spotify-Streams im mittleren 10-Millionen-Bereich. Nach dem ESC folgten außerdem die Single „Somebody“, die Kollaboration „Living Without You“ mit David Guetta und Sigala sowie zuletzt die Ballade „All The Way Over“.

Habt Ihr damit gerechnet, dass Sam Ryder die Spitze der britischen Albumcharts erobert? Falls Ihr schon in Sams Album reingehört habt: Wie gefällt Euch „There’s Nothing But Space, Man!“? Schreibt uns gerne Eure Meinung in die Kommentare! 


23 Kommentare

    • Ich kann verstehen, dass man den Song nicht mag, aber „überbewertet“ finde ich nicht so richtig. Beim Televoting war er immerhin fünfter.
      Wenn man Stimmen bekommt, oder wenn man viele Platten (oder streams) verkauft, ist man nicht überbewertet, sondern geliebt (abgesehen, ob man ihn mag oder nicht, auch Helene Fischer ist geliebt… 🙂

      • @italojeck

        Deswegen habe ich ja auch geschrieben dass es meine Meinung ist dass der Song überbewertet ist da er musikalisch finde ich abgesehen vom (schmerzhaften Refrain) nicht wirklich besonders ist. Und Plattenverkäufe alleine sind für mich nicht wichtig, sonst müsste ich ja großer Fan von Helene Fischer sein, und Gott bewahre das könnte nicht weiter weg von der Realität sein!! 😉

    • @ESC1994 – ich kann mit dem Song auch gar nichts anfangen und war echt baff, dass er so gut abschnitt. Aber gut, wenn das Image des ESC in UK so aufpoliert wird – wäre schön, wenn das bei uns auch mal passieren würde.

      • @4porcelli

        Die hohe Platzierung verdankt der Song vor allem den Jurys, im Televoting ist er ja nur mit Ach und Krach in den Top 5 gelandet.

      • @ESC1994 – war für mich – auch wenn hier Tele- und Juryvote umgekehrt waren – ähnlich wie Color(s?) of your life aus Polen 2016; das ist für mich Musik, die Heteros in einem bestimmten Alter gerne hören (meine ich gar nicht böse, Geschmäcker sind abgesehen von Keksen verschieden).

      • @Benjamin Hertlein

        Man könnte auch sagen dass es nur sehr knapp für die Top 5 gereich hat, genau genommen lagen sie nur 3 Punkte vor Schweden auf Platz 6.

      • Musik, die Heteros in einem bestimmten Alter gerne hören

        das ist interessant…. 🧐
        ich als Hetero in einem …. aehm … bestimmten Alter kann mich vielleicht wiederfinden… 🙂
        Aber ich denke eher, das ist einfach typische Brit-Pop/Rock-Musik, von Bowie durch Elton John zu Oasis & Konsorten. Nicht mehr und nicht weniger.
        Ich finde den Song sehr nett und habe ihn immer wieder im Auto gerne gehoert (auf USB-Stick).

        Uebrigens, wenn ich an Bowie oder Elton John denke….
        wie waere es mit „Musik, die Homos fuer Heteros schreiben“… 😉

      • Bowie ist neben Freddie tatsächlich eines meiner musikalischen Idole. Bei gefühlt jedem 2. Berlin-Trip gehe ich zum Haus, in dem er damals gewohnt hat.

      • Tja, da bin ich mit Dir mal gar nicht einer Meinung (bei Spanien übrigens auch nicht). „Spaceman“ ist für mich neben 1972 und 1997 der beste britische Beitrag überhaupt – sehr viel Klasse gab es ansonsten kaum.

        Freut mich sehr für Sam, ich werde mir in den nächsten Tagen die Songs vom Album anhören.

    • Volle Zustimmung Thoddy, aber ich kann verstehen das für viele diese Kopfstimme schwierig ist zum anhören. Bei Spaceman mochte ich den gezogenen Ton bei man auch nicht. Aber absoluten Respekt vor dem war er erreicht hat

      • Ich fand wiederum die Kopfstimme bei Gjon dagegen sehr schwierig (eigentlich die ganze Performance). Bei Sam stört es wegen seiner rockigen Art gar nicht.

  1. Das Album ist wirklich großartig. Freut mich für Sam, dass es so gut ankommt. Schade, dass es in Deutschland trotz zwischenzeitlich ganz guter Download-Platzierungen nicht für einen Charteinstieg gereicht hat.

  2. Ich denke er hätte das wohl auch ohne den ESC geschafft, wie bei Måneskin war es aber so doch leichter. Solche Erfolge sind ein gutes Zeichen für den ESC und vielleicht ist die britsche Musikszene etwas näher an den Wettbewerb heran gerückt, ich bin auf den Beitrag der BBC gespannt.

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