Schweden 2024: Stockholm will extra für den ESC eine temporäre Arena bauen – und stößt damit auf Kritik

Foto: Sarah Louise Bennett/EBU

Erst vor ungefähr einer Woche haben wir an dieser Stelle darüber berichtet, dass der Eurovision Song Contest wohl nicht in der Friends Arena in Stockholm stattfinden kann. Grund dafür ist die Welttournee von Superstar Taylor Swift, die ausgerechnet am 17. Mai und damit einem der möglichen Termine für das ESC-Finale 2024 in der Arena gastiert. Davon will sich Stockholm jedoch nicht an der Ausrichtung des ESC 2024 abhalten lassen, obwohl sich auch die Reservierung der anderen möglichen Veranstaltungsorte Globen ( geplante Renovierungsarbeiten) und Tele2 Arena (Belegung durch die Fußballteams Djurgårdens IF und Hammarby IF) schwierig gestaltet.

In der Zwischenzeit wurde bekannt, welche Alternative die Stadt Stockholm in ihrer Interessensbekundung beim öffentlich-rechtlichen Rundfunk SVT angegeben hat: Auf dem Hafengelände Frihamnen soll extra für den Eurovision Song Contest 2024 eine temporäre Arena gebaut werden, die im Nachgang aber auch noch eine Zeit lang für weitere Veranstaltungen genutzt werden könnte. Die Pläne erinnern an den ESC 2014, als eine Arena in der ehemaligen B&W-Werft in Kopenhagen errichtet wurde.

Allerdings berichtet Eurovoix nun, dass die Pläne bei weitem nicht bei allen Stockholmer Lokalpolitiker*innen auf Gegenliebe stoßen. Grund dafür sind vor allem die zu erwartenden hohen Kosten. Und diese Bedenken sind wohl nicht ganz unbegründet: Auch der ESC 2014 in Kopenhagen hatte – vor allem durch die aufwendige Instandsetzung der Veranstaltungshalle – mit unerwartet hohen Kosten zu kämpfen, worüber damals sogar die etablierten Medien in Deutschland berichtet haben. Wie sich dieser Widerstand auf Stockholms Chancen auf den Zuschlag für die Austragung des ESC auswirkt, kann zum jetzigen Zeitpunkt nur gemutmaßt werden, aber ein geschlossenes Auftreten der Stadtgesellschaft wäre sicherlich zielführender.

Mittlerweile ist jedenfalls sicher, dass es bei den vier bislang bekannten Bewerbungen geblieben ist: Der Eurovision Song Contest 2024 wird daher entweder in Göteborg, Malmö, Ornsköldsvik oder Stockholm stattfinden. Welche potenzielle Gastgeberstadt letztendlich zum Zug kommt, soll bereits Anfang Juli bekanntgegeben werden. Wie der aktuelle Stand im Auswahlverfahren ist und was die nächsten Schritte sind, wurde bislang nicht noch kommuniziert – wir halten Euch natürlich wie immer hier auf ESC kompakt auf dem Laufenden.

Was hältst Du von der Idee einer temporären Arena in Stockholm? Kann Dich die Stadt mit diesem Konzept überzeugen oder ist ein anderer Austragungsort Dein Favorit? Schreib uns Deine Meinung gerne in die Kommentare.


47 Kommentare

  1. Dass es, von allen Teilnehmerländern, ausgerechnet in Schweden mal Drama um die gastgebende Location geben könnte, kommt dann doch schon seeeehr überraschend.

    Aber lirum, larum … ich bin mir ziemlich sicher, dass uns Schweden und SVT auch nächstes Jahr wieder einen ESC präsentieren werden, der neue Maßstäbe setzen wird.

    Das ist einerseits empirisch belegt, andererseits … der eine Punkt, der mich mit Loreens zweitem Sieg versöhnlich stimmt.

    An dieser Stelle sei auch an die Hysterie-Anfälle rund um Riga und Kiew (2017) erinnert, die sich letztlich als vollkommen unberechtigt herausstellten. Besser als Turin (scusi, Timo!) waren diese Shows allemal.

    • Leute, Verzeihung für den Doppelkommentar, aber mobile ist diese Seite echt Pest und Cholera. Man hat wirklich nicht die geringste Kontrolle über die Eingabefelder.

      Sorry, liebe Blogger, aber … in Laschets Worten: isso.

    • „Aber lirum, larum … ich bin mir ziemlich sicher, dass uns Schweden und SVT auch nächstes Jahr wieder einen ESC präsentieren werden, der neue Maßstäbe setzen wird.“

      welche neuen maßstäbe denn?
      noch mehr schleifen & entseelen?
      da habe ich aber keinen bock drauf.🤠

      • Ich dachte da mehr an Petra und Måns, Justin Timberlake etc. Einfach eine Produktion und Moderation vom Allerallerfeinsten.

      • @Nils

        Also auf internationale „Stars“ von außerhalb kann ich gut und gerne verzichten, und ich hoffe sehr dass wir nächstes Jahr weder Herrn Zelmerlöw der wohl außerhalb des ESC überhaupt keine Karriere mehr hat noch Frau Mede sehen werden.

      • @Nils

        Eigentlich habe ich schon eine Antwort geschrieben, aber da die Netzverbindung wo ich war als ich geschrieben habe sehr schlecht war ist die wohl irgendwo verloren gegangen. Na ja, dann eben noch einmal.

        Finde Petra sehr unnatürlich, distanziert und affektiert, besonders 2013 bei der Punktevergabe hatte man das Gefühl dass sie jeder Spokesperson die nur ein Wort zu viel sagt an die Gurgel springen würde. Beim zweiten Mal 2016 war es etwas besser, aber wirklich warm werde ich mit ihr nicht mehr.

        Außerdem kann mir keiner sagen dass es in Schweden mit seinen über 10 Millionen Einwohnern keine anderen Moderatorinnen gibt.

        Bezüglich Måns: Finde den „Gag“ dass er bei jedem ESC auftauchen muss mittlerweile wirklich abgedroschen. Habe von einem schwedischen Forumsmitglied bei ESC Younited erfahren dass er in Schweden schon länger keinen wirklichen Hit mehr hatte und dort mittlerweile eher als Trash-Promi gilt.

  2. Dass es, von allen Teilnehmerländern, ausgerechnet in Schweden mal Drama um die gastgebende Location geben könnte, kommt dann doch schon seeeehr überraschend.

    Aber lirum, larum … ich bin mir ziemlich sicher, dass uns Schweden und SVT auch nächstes Jahr wieder einen ESC präsentieren werden, der neue Maßstäbe setzen wird.

    Das ist einerseits empirisch belegt, andererseits der eine Punkt, der mich mit Loreens zweitem Sieg versöhnlich stimmt.

    An dieser Stelle sei auch an die Hysterie-Anfälle rund um Riga, Kiew (2017) und Tel Aviv erinnert, die sich letztlich als vollkommen unberechtigt herausstellten. Besser als Turin (scusi, Timo!) waren diese Shows allemal.

    Wird schon.

    • @4porcelli

      Alles klar bei dir?? Der Urlaub auf Lanzarote war richtig toll, auch wenn ich wahrscheinlich etwas zugenommen habe bei dem guten Buffet.

      Lustigerweise hatte ich auf den Rückflug mit Condor einen ganz schnuckeligen Flugbegleiter der optisch tatsächlich etwas wie Consi aussah, nur mit dunkleren Haaren und etwas mehr Bart im Gesicht.

      • @ESC1994 – Cool, freut mich! Mein Fbuddy ist bei der Condor, fliegt aber immer Langstrecke.

      • @4porcelli

        Dann war er es nicht. Sehr netter Typ jedenfalls, denn als ich nachdem ich mein Gepäck hatte den Schalter für den Shuttle nach Regensburg nicht gefunden habe bin ich ihm nochmal über den Weg gelaufen und er war so nett und hat mich hingeführt. Haben uns dann noch etwas unterhalten, habe erfahren dass er ursprünglich aus Sachsen kommt, dann in Brasilien aufgewachsen ist und bevor er nach München gezogen ist drei Jahre in Regensburg gewohnt hat. Fand ich schon ganz cool.

        Was ich sonst bei seinem Anblick gedacht habe verrate ich hier lieber nicht, ist nicht ganz jugendfrei. 😉

        Bezüglich LGBT-Szene ist Lanzarote eher mau, gab nur eine explizite Gay-Bar in Puerto del Carmen und die machte erst um 21:00 Uhr auf und war dazu auch ewig weit weg.

        Das Essen war wie erwähnt toll, besonders cool war dass es jeden Abend ein anderes Thema war, einmal war Asiatisch, einmal Italien, einmal Mexiko und am Samstag doch tatsächlich Deutschland/Österreich. Gab dann wirklich so Sachen wie Wurstsalat, Entenbraten, Käsespätzle, Sauerkraut mit Garnitur (Kasseler, Bratwurst), Obazda, Kaiserschmarrn usw. Habe aber nur Entenbraten und Obazda probiert, die Ente war auch wirklich lecker, der Obazda eher Philadelphia mit seeehr viel Paprikapulver. Auch beim Frühstück eine große Auswahl, habe mir da immer in Omelett machen lassen, kann das nämlich privat nicht machen, fällt beim Wenden immer auseinander.

        Jedenfalls würde ich das Hotel definitiv wieder buchen. 🙂

      • ESC1994 – LOL, nice! Meiner ist Portugiese aber ab 7 Jahren in Deutschland. Schrägerweise müssen mein und sein Vater sich über den Weg gelaufen sein; seiner hat in Duisburg-Walsum im Hafen gearbeitet und wir waren mit dem Schiff ziemlich oft da; mein Daddyhat immer mit der Crew da geredet.
        Kanaren ist natürlich GC, wenn man weggehen will. Sind zwar viele skurrile Gestalten, aber man hat Auswahl and Locations. Büffet klingt super mit den Themen, sonst hat man ja oft das Problem, dass es einem nach einigen Tagen über wird, weil es alles das gleiche ist.

      • @4porcelli

        Hatte mir vorgenommen weniger Bilder vom Essen zu machen, ist mir aber irgendwie nicht so gelungen. 😉

        Auch schön war dass man sich Fisch und Fleisch aussuchen durfte und das wurde dann vor den eigenen Augen angebraten nach Wunsch. Habe mir am ersten Abend ein schönes Entrecote medium braten lassen, das war richtig lecker. Oder am Sonntag ein dickes Thunfisch-Steak, innen noch schön roh.

        Von den Desserts fange ich gar nicht erst an, besonders geil war so ein Schokuchen der den Ausdruck „Death by Chocolate“ wirklich verdient hat.

      • @ESC1994 – klingt super! Strand auch gut? War das ein Riu Hotel?

      • @4porcelli

        Nein, gehört nicht zu Riu. Hat aber wohl tatsächlich eine deutsche Leitung.

        Habe vorhin einen Link dagelassen falls du Interesse hast. 😉

        Strand war auch schön, so dunkelgrauer Sand. War sehr flach abfallend, selbst nach 100 Metern im Wasser konnte man noch sehr gut stehen, also ideal für Kinder. Was auch cool war dass wir die Liegen am Strand auf Kosten des Hauses nutzen konnten. Man musste 7 € für eine Liege plus Schirm pro Tag zahlen, bekam vom Kontrolleur aber immer so eine Art „Coupon“, wenn man den dann an der Rezeption gezeit hat bekam man das Geld zurück. Man lag quasi umsonst am Strand was sehr cool war.

      • @ESC1994 – Danke, sieht gut aus! Sehr cool mit den Liegen, das läppert sich sonst schnell zusammen. Nizza vor 2 Jahren war 15 Euro pro Person.

      • @4porcelli

        Habe Getränke wenn möglich immer auf Spanisch bestellt, habe für meine Aussprache auch Lob bekommen. 🙂

        Habe aber tatsächlich in der Woche hauptsächlich für Getränke über 130 € bezahlt (Halbpension), muss gestehen dass ich mir an der Bar schon mal gut und gerne drei Drinks genehmigt habe, darunter natürlich mein absoluter Favourite Mojito. Die Cocktails waren preislich so im Bereich 5,00-6,50 € was völlig in Ordnung war.

      • @ESC1994 – bisschen in Landesprache chatten kommt immer gut. Beim Riu auf FC letztes Mal waren die Drinks auch inklusive. Am ersten Abend Kollegen rausgesucht, 10er Trinkgeld gegeben, dann hat er auch immer gut gemischt.Mojitos sind lecker aber kalorienmässig tödlich mit dem Rohrzucker.

      • @4porcelli

        Caipirinha, Sex on the Beach, Cosmopolitan, Tequila Sunrise, Margarita, Long Island Ice Tea sowie Pina Colada sind aber auch lecker. 😉

        Waren viele Engländer im Hotel, zum Ende hin wurden es dann mehr Deutsche was wohl am Ferienbeginn in NRW liegt.

      • Nur zur Info: Diese Cocktails habe ich alle über sieben Tage verteilt getrunken, nicht dass ein falscher Eindruck entsteht.

      • @ESC1994 – Cosmos sind meine Favorit, mach mir zuhause auch manchmal einen. Gab’s denn auch ein paar wohlgenährte Hotelkatzen?

      • @4porcelli

        Ja es gab eine Katze die aber recht scheu war. Sie war aber mehrere Male gut von meiner Terrasse aus zu sehen und konnte sie daher gut ablichten mit der Kamera.

        Was auch ganz nice war dass es jeden Tag von 15:00-17:00 Uhr am Pool frische Crepes und Waffeln verkauft wurden. Habe mir zweimal ne Waffel gegönnt und danach ordenlich Vanillesauce, Rote Grütze und Puderzucker drüber. Man gönnt sich ja sonst nichts. 😉

      • @ESC1994 – Ich hatte gestern auch ne Waffel, mit Erdbeeren und Zitroneneis. Eiscafé ist schon ewig da, hat aufgemacht, als ich aufs Gymnasium kam, hat der Sohn vor’n paar Jahren übernommen. Selbe Rezepte, echt guter Laden.

  3. @Nils + an alle anderen (m/w/d) natürlich auch:

    Ach ja, es hätte alles so schön sein können.

    Man stelle sich vor der ESC-Sieger 2023 hieße Marco Mengoni und der ESC 2024 würde in der Arena von Verona stattfinden. 😀 💜

    Ich behaupte jetzt mit meinem gefährlichen technischen Halbwissen einfach mal, dass dies durchführbar wäre. In ihr gibt es 15.000 Sitzplätze und beeindruckende Opern von Giuseppe Verdi bzw. Konzerte sämtlicher Musik-Größen (m/w/d) aus Italien werden ohnehin jedes Jahr in der Arena von Verona aufgeführt.

    Okay, das mit der Technik müssten die italienischen ESC-Verantwortlichen (m/w/d) noch etwas üben. Aber bis nächstes Jahr hätten sie auf jeden Fall eine technisch funktionierende Sonne als Licht- und Bühnenspektakel auf die Reihe gekriegt. Das behaupte ich jetzt einfach mal so. 😉

    Ich träume ohnehin davon, wenn der ESC mal wieder irgendwo in Südeuropa stattfindet, dass dies dann ein Open-Air-Spektakel wird. Neben der Arena in Verona oder dem Kolosseum in Rom fände ich noch ein Hafen-Open-Air-Event in Porto, ein Freilichtspektakel in einer Stierkampfarena in Malaga, eine Beach Party in Athen / Nizza oder ein Open-Air-Konzert am Mondsee in Österreich wirklich mal innovativ.

    Schweden wird uns ESC-Fans (m/w/d) aber sicher eine super Event-Location bieten. Dennoch ist und bleibt mein Favorit Göteborg.

    • Einen Open-Air-ESC in Verona fänd ich auch mal spannend! Das kann man aber vermutlich wohl für immer ausschließen – dafür dürften Licht- und Bühnentechnik mittlerweile dann doch von zu großer Bedeutung sein. Wenngleich Lissabon ja gezeigt hat, dass eine Kleidergröße kleiner dem Vergnügen ESC auch noch keinen Abbruch bereitet.

      Ich würde übrigens auch Göteborg favorisieren. Auch, aber längst nicht nur wegen Ace of Base.

    • Träume sind ja bekanntlich für alle da, ESC-Regularien aber eben auch einsehbar. Laut EBU muss die Event-Location ein Dach haben. Ist ja auch logisch, denn wie soll man sicherstellen, dass es mehr als sechs Wochen lang, die die Bühne aufgebaut ist, wirklich gar nicht regnet? Aus der Traum.

  4. Kann die kritischen Stimmen aus der Stockholmer Lokalpolitik durchaus nachvollziehen. ESC gut und schön – aber nicht um jeden Preis, das Geld wird sicher an anderer Stelle dringender gebraucht, als jetzt Millionen für eine Halle zu verplempern.

  5. Ich meine das ist ein bisschen wie mit dem Kopf durch die Wand wollen. Wenn in Stickholm keine Halle frei ist dann baut man eine Hauptsache es findet in Stockholm statt. Als gäbe es in ganz Schweden keine Möglichkeit den ESC stattfinden zu lassen. Ich kann zwar verstehen das man so ein Event in der Stadt haben will aber man muss auch erkennen können wann der Preis dafür zu hoch ist bzw. es an Unsinnigkeit grenzt. Stockholm sollte zurückziehen.

  6. Ja, vielleicht mal warten was sie sich da genau überlegt haben?
    Ein Schloß in den Wolken bauen die Schweden doch nicht, dafür sind sie doch viel zu nüchtern und pragmatisch

  7. Die Lokalpolitiker haben vollkommen recht. ESC wurde so extravagant und teuer daß es sich nur wenige Länder leisten können es auszutragen.
    Da soll man die Finanzierung neu gestalten oder und allen Ecken sparen außer es findet sich ein Sponsor der alle Kosten übernimmt. Niemals soll man da die Stadtbürger damit verschulden.

    Also Stockholm wird nicht Austragungsort sein und das freut mich denn ich finde SVT hat den ESC manipuliert und ungerecht gewonnen.

    • „Also Stockholm wird nicht Austragungsort sein und das freut mich denn ich finde SVT hat den ESC manipuliert und ungerecht gewonnen.“

      🍿🍿

    • Klar, SVT, was nicht mal den ESC jetzt stemmen kann, hat Billionen darin investiert, den ganzen ESC2023 zu kaufen!! Das sagt nämlich irgend ein Hans aus dem ESC Kompakt Forum, also muss es stimmen!

    • Wieso wird Stockholm nicht Austragungsort sein? Wo steht das? Nirgends.

      Und wo und wann hat SVT jetzt den ESC manipuliert? da bin ich jetzt aber auf harte Fakten gespannt. So langweilig, dieses ESC-Geschwurbel. Gleiche Kategorie wie Chemtrails und Impfrülpsereien. Nicht alles, was euch nicht in den Kram passt, ist Manipulation und Verschwörung. Dieser IQ-Limbo ist sowas von massiv lästig.

  8. Also das ist jetzt nun mal wirklich mit dem Kopf durch die Wand! Dann den ESC doch bitte lieber in Malmö oder Göteborg, wobei ich Göteborg bevorzugen würde, einfach weil Malmö ja „erst“ vor 10 Jahren dran war. Das Göteborg den ESC ausgerichtet hat ist ja dann doch schon ein Weilchen länger her.

  9. SVT hat jetzt auch kleine Änderungen für das Melodifestivalen 2024 angekündigt:

    Es werden diesmal 30 Songs (statt wie vorher 28) antreten, es wird 5 Heats mit je 6 Lieder geben (statt 4 Heats mit 7 Liedern) und am Ende haben wir 12 Finalisten, also 2 aus jedem Heat und 2 aus all den vorherigen Non-Qualifiern nach der 5. Heat. Wird spannend zu sehen/hören ob diesmal auch die Qualität der Songs wieder besser ist. 😀

  10. Vermutlich würde ein Gespräch mit den Verantwortlichen aus Kopenhagen reichen, um Stockholm von dieser Idee abzubringen. Allerdings hat die Opposition im Stadtrat natürlich wenig Handhabe, wenn die Mehrheit sowas umsetzen will. SVT kann das grundsätzlich egal sein, sie tragen ja die Kosten nicht, aber trotzdem steigen dadurch natürlich Malmös Chancen.

  11. Also ich finde man sollte mit dem bestehenden Event-Hallen arbeiten. Dann findet der ESC eben nicht in Stockholm statt, na und? Eine vorübergehende Halle zu errichten, das kann doch auch umwelttechnisch nicht gut sein. Göteborg ist dann der Favorit, weil sehr schöne Stadt und hat den ESC länger nicht ausgetragen.

    • Göteborg aht aber keine Halle. Das Scandinavium ist wohl zu klein und erfüllt nicht alle Anforderungen der EBU.

  12. Wäre doch super wenn Loreen den ESC moderiert. Dauermeditierend, mit Räucherstäbchen und Fingernägelgefurchtel.

  13. Betrachtet man die Debatte um den Austragungsort ganz nüchtern, deuten die Zeichen ganz klar auf Malmö 2024.

    Stockholm kann im Mai 2024 keine Halle anbieten. Die Fußballballteams die in der Friends Arena und Tele2 Arena spielen, wollen nicht umziehen. Der Globen wird renoviert. Der Neubau einer Halle im Hafen von Stockholm ist aberwitzig teuer und weder der Bevölkerung noch der EBU (Stichwort Planungssicherheit) vermittelbar. An sich erinnert mich der Vorschlag einwenig an die Berliner Bewerbung für den ESC 2011, die ein temporäres „Zelt“ auf dem Tempelholfer Flughafen vorsah.

    Das Scandinavium in Göteburg entspricht schlichtweg nicht den Standards, die die EBU für die Austragung eines modernen ESC voraussetzt.

    Last but not least, ein modernes Millstreet in Örnsköldsvik ist auch ausgeschlossen weil die nötigen Voraussetzungen (ÖPNV, Hotels, Halle für 11.000 Personen) nicht in dem Umfang vorhanden sind.

    Insofern spricht bei der öffentlich bekannten Faktenlage nahezu alles, dass der ESC 2024 in Malmö stattfinden wird.

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