Serbiens Beitrag für den ESC 2020: „Hasta la vista“ von Hurricane

Hurricane vertritt Serbien mit dem Song “Hasta la vista“ beim Eurvision Song Contest 2020. Das entschieden am Sonntagabend die serbischen Fernsehzuschauer und eine fünfköpfige Jury in dem diesjährigen Finale von Beovizija. Im Finale traten zwölf Acts an, von denen sich letztendlich Hurricane gegen das restliche Teilnehmerfeld durchsetzen konnte.

Im Finale von Beovizija 2020 setzte sich die Gruppe Hurricane sowohl im Juryvoting als auch in der Publikumsabstimmung durch und erhielt in beiden Fällen die Höchstpunktzahl. Die Gruppe besteht aus Sanja Vučić, Ksenija Knežević und Ivana Nikolić. Sanja nahm bereits selbst für Serbien am Eurovision Song Contest 2016 in Stockholm mit „Goodbye (Shelter)“ teil und erreichte den 18. Platz im Finale. Zudem ist Ksenija Knežević die Tochter von Knez, der 2015 für Montenegro am ESC teilnahm und sich ebenfalls für das Finale qualifizierte.

Entstanden ist die Gruppe als Reaktion auf schwere Stürme in der Karibik im Jahr 2017. Die erste Single der Gruppe mit dem Titel „Irma, Maria“, spielt auf zwei heftige Stürme an, die die Region erschütterten. Mit dem im letzten Jahr veröffentlichten Titel „Favorito“ konnte das Trio über 45 Millionen Aufrufe auf YouTube verzeichnen.

„Hurricane“ ist ein schwungvoller Song, der neben der direkten und nach vorne gehenden Produktion die drei Sängerinnen als starke Persöhnlichkeiten darstellt. Neben ethnischen Elementen bringt der Titel alles mit, um ein Dauergast im Euroclub zu werden. Die starke Melodie vereint die Künstlerinnen hinter „Hasta la vista“, welche mit dem Musikvideo ihre Ambitionen unterstreichen, nun auch in Rotterdam weit vorne zu landen.

Hurricane – Hasta La Vista

Auch in diesem Jahr veranstaltete der serbische Rundfunksender RTS seinen traditionellen Vorentscheid „Beovizija“. 24 Songs traten in zwei Halbfinals zunächst an, insgesamt qualifizierten sich davon zwölf Songs für das Finale. Das Ergebnis im Finale wurde jeweils zu 50% von einer Jury und zu 50% von den Zuschauern bestimmt.

Im vergangenen Jahr wurde Serbien beim ESC von Nevena Božović vertreten. Sie landete im Tel Aviver Finale mit „Kruna“ auf Platz 18. Serbien tritt in diesem Jahr in der ersten Hälfte des zweiten Halbfinals am 14. Mai in Rotterdam an.

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74 Kommentare

  1. Es ist natürlich keine Neuerfindung des Rads, aber ein wichtiger und neuer Farbtupfer für den Esc 2020.
    Es macht Spaß , ist nicht auf Englisch und ist zum Glück mal keine langweilige Ballade.
    Sanja wird ihren 18 Platz vom letzten Mal deutlich übertreffen.
    Top 10 für Serbien !

  2. Vorweg – keine Ballade! Das ist beim aktuellen Stand der bekannten Songs auch etwas für sich wert. Ich gehe stark davon aus, dass der Auftritt bis Rotterdam verbessert wird. Der Song wird im 2. Halbfinale sicher auffallen und dank der Unterstützung durch andere Länder vom Balkan/Südeuropa kann das durchaus ins Finale kommen.

  3. Eingängig und aufbausend wie ein Wirbelwind. Da fällt die monotone Melodie gar nicht mehr auf.
    Raffiniert. Wird füs Finale reichen.

  4. Singe, dem Gesang gegeben…das gilt leider nicht den drei Girls, aber egal, das Lied an sich ist relativ ok.

  5. Der Song könnte natürlich genauso gut „shake your boobs“ oder so heissen. Hört sich etwas zusammengeschraubt an. Wenigstens ist das Ergebnis so eindeutig, dass es niemand auf Jurys oder Televoter schieben kann. Bis Rotterdam müssten sie noch am Gesang und Arrangement arbeiten. Ihre Haarbesessenheit, den Nummerngirllook und die körperlichen Vorzüge werden sie sicher a la Fuego konsequent einsetzen..

  6. Ganz ganz gruseliger Billigpop! Ich musste das erste Mal ein …ist ganz furchtbar…vergeben. Das schreit nach letzten Platz bei den Jurys. Finalteilnahme kann ich mir nicht vorstellen. Und falls doch landet der Beitrag dann ganz hinten.
    Für mich sind heuer die Ex- Jugo- Länder ein Totalausfall.

  7. Machen ein bisschen zu sehr auf Erotikmesse die Damen, aber ich habe schon schlimmere Songs dieser Machart gehört.

  8. Schwacher Song, vor allem der Refrain ist ultranervig. Die drei wirken auf der Bühne auch äußerst unsympathisch. Der Fan-Hype um diesen Song ist so erwartbar wie unsinnig.

  9. Der perfekte Song für alle die wirklich ein Gefühl für gute Musik haben, Kreativität besitzen, Stil und guten Geschmack und vor allem einen hohen IQ.Das trifft auf alle zu die diesen Song gut finden….Gratuliere

  10. Bleibt bis Rotterdam hoffentlich in der Landessprache. Ich kann mit der Nummer leben, unbedingt haben muss ich sie nicht. Und die kulturelle Latina-Anmaßung – jo mei. Wird auch irgendwann vorbeigehen.
    Von mir dazu: Alles Gute und Prosit Song Contest!

  11. Ich weiß jetzt schon, wie die Kommentarspalte aussehen wird. 😉
    Ich finds geil, der Revamp gibt noch zusätzlich Power. Wenn das richtig auf die Bühne in Rotterdam gebracht wird, kann das aber mal richtig weit kommen. Mit einem regelrechten Punktehagel aller Balkanländer im Televoting kann eigentlich schon jetzt gerechnet werden. Meine Bronzemedaille momentan!
    Ich hoffe allerdings, wir bekommen endlich noch einen großartigen ruhigeren Song, die Balladen bislang sind eher dürftig.

  12. Finde ich irgendwie süß, das der Autor des Artikel hier wirklich glaubt, das die meisten Zuschauern auf den Gesang der 3 Grazien achten würden. Die 3 Damen stellen doch schon selbst ihre optischen Reize in den Vordergrund. Jeder von denen hat 2 Talente, und nein, es ist weder Gesang noch Tanz. Genau, Hasta La Vista Serbien und zwar im Semi. Ich wünsche mir den Joksimovic zurück.

    • Das wird der Bühnenpräsentation aber nicht ganz gerecht. Allein mit den Beinen kommen schon sechs weitere Talente dazu 😅 Aus feministischer Sicht ein Sturmtief, da wünscht man sich die Sufragetten zurück.

      • Eine feministische Vollkatastrophe, danke danke danke fürs Aussprechen! Und musikalisch… Naja, Geschmackssache eben.

      • Beine können ja durchaus entzücken, aber hier habe ich eher das Gefühl, dass das Stampfartige dann doch abschreckt. Vieleicht organisieren die ja noch einen Choreograph, der das Schlimmste (aka Auftritt gestern) verhindert.

      • Stimmt so hätten wir uns die Öffnung des Ostens bestimmt nicht vorgestellt. Ich bin da ganz Feminist, das ist ja schlimm wie sehr dieser Auftritt den Feminismus zurückwirft. Ich protestiere hiermit offiziell. Bevor muss ich mir den Auftritt noch mal ganz genau ansehen, man(n) muss ja wissen gegen was man protestiert:)

      • @escfan05
        Naja, wer 2016 gegen Gewalt an Frauen und über die Frauenhaus-Probematik singt, wird sich einer gewissen Verwunderung über das 2020 ausgestellte Frauenbild nicht ganz entziehen können 🙂 Sanja Vucic war’s damals, die dunkelhaarige Künstler*in, wenn ich nicht irre.

  13. Das muss man den Serben lassen: Sie haben es geschafft, aus einer ordentlich VE das schlechteste Lied auszuwählen.

  14. Und da haben wir schon die nächsten Kandidaten, die mit Musik, Stil und Gesang so viel zu tun haben wie der SC Paderborn mit der Deutschen Meisterschaft.
    Das Lied ist übelst zusammengezimmert, ich verstehe zwar nicht besonders viel vom Text, aber ich würde mal keck behaupten, dass der nicht für eine Literaturnobelpreis in Frage kommt.
    Das ist Fast-Food-Musik. Wie ein Cheesey nachts um drei von Mekkes. Kannste fressen, aber dann haste halt Magenkrämpfe oder Sodbrennen.
    Serbien, wir haben uns nix mehr zu sagen. We are done.

  15. Hvala Srbija,… endlich kommt 2020 wirklich auf Touren: Nr 1 DEU
    Nr2 LTU the Roop rulez
    Nr 3 ROM
    Nr4 BEL
    NR 5 CZE
    Nr6 ITA
    NR 7 SRB
    the rest, I don´t care

  16. Hauptsache ein tanzbarer flotter Titel….? Naja, typisches billiges und dazu noch altbackenes ESC Nümmerchen das natürlich ins Finale rutscht und da dank nachbarschaftlicher Unterstützung irgendwo in der Mitte landet. Solche Titel führen bei den „ einmal im Jahr“ Zuschauern zu Schulterzucken…eben ESC

  17. Schade, da hätte Serbien was besseres verdient. der Vorentscheid war durchaus gut, Da ich davon ausgehe, dass bei den Direktnominierungen einige gute schnellere Nummern dabei sind, wird dieses LIed, das sich ja schon an der Grenze zur Parodie bewegt, nicht weiter auffallen.

  18. Die jury und die zuschauer aus dem balkan werden es mit punkten überhäufen. Kommen locker ins final und dort mittelfeld.

  19. Also ich weiß nicht. Das war ja nicht schlecht. Aber es hat mich irgendwie nicht abgeholt. Anstatt noch zwei Tänzerinnen zusätzlich hätte dem Song ein halbnackter Tänzer besser geholfen. Vllt hätten die sich dann besser auf die Stimmen konzentrieren können. So kann ich nur ein solala geben

  20. Jetzt ist das billige Lied echt gewählt worden. Lachflash beim Morgen Kaffee.
    Wenn ich nur an 2019 mit Marvu oder Hatari denke und dann diesen Retro Schrott aus Serbien höre verpackt als Discokugel mit Stampfelement im Beat , kommen mir die Tränen . Da hat der @Florian sogar recht – wenn man (Frau) früh ausfliegt kann Frau Dauergast im Euroclub sein.
    Aber bitte nicht weil das Lied so der Hammer sein soll – eher der Trashfaktor. Bäybeee

  21. Man spürt ganz deutlich, dass diese natürlichen Schönheiten eine fundierte Gesangsausbildung genossen haben. Den Text haben sie mit führenden Literaten des Landes entwickelt. Das ist Kunst!

  22. Jetzt also die Grazien aus Belgrad…. Nach dem hochwertigen Beitrag aus Rumänien natürlich ein deutlicher Niveauabfall, aber für 1/10 reicht es allemal noch. Es gibt tatsächlich noch schlimmere Sachen dieses Jahr.

  23. How dare you, Serbien!?!
    Mit Anrija Jo und Isidore eine so gute Chance, aber zunichte gemacht von der komischen Jury… 🤦‍♂️

    • Da werden kräftig die erotischen Karten gemischt. Was bleibt den Damen auch anderes übrig, denn der Song hat außer Rythmus nichts weiter zu bieten. Schafft es ins Finale, wird aber auf dem Scoreboard selbst auf der rechten Seite keinen Hurricane auslösen.

  24. Bis Rotterdam gehen sich noch ein paar Gesangsstunden aus. Das einzig positive, das man dazu sagen kann,ist, dass es keine Ballade ist.

  25. Na ja, beim ESC muss ja für jeden was dabei sein. Ich mag es nicht, find’s ziemlich billig, und „schwungvoll“ ist sehr euphemistisch ausgedrückt. Was ich schade finde, ist, dass Sanja niveaumäßig so gesunken ist. Ihren Beitrag 2016 fand ich richtig gut, von der Message damals genau das Gegenteil von diesem Song hier. Statt „hasta la vista“ sag ich „adiós“.

  26. So taffe Frauen kommen immer nur aus der Ukraine oder Serbien. Alle anderen schicken bestenfalls Püppchen, oder Frauen, die dem Schönheitsideal demonstrativ nicht entsprechen oder feiern verkleidete Männer als Sensation. Insofern finde ich den Auftritt als Frau fast revolutionär. Hoffentlich bleibt das Lied in Serbischer Sprache. Aber was Besonderes ist es nicht.

  27. Oh, da hat mich heute morgen eiskalt das „Ausgerechnet dieses Lied“-Syndrom erwischt, das wahrscheinlich jeder Fan kennt. Man denkt sich: Alle Songs sind echt ziemlich gut, bis auf dieses eine. Und ausgerechnet dieses Lied gewinnt dann. 🙂
    Singen können die Drei ja, aber es waren für meinen Geschmack viel, viel interessantere Songs dabei. Na ja, ist wohl der Ausgleich dafür, dass 2020 auch schon öfter meine Favoriten gewonnen haben 🙂

  28. Als ob Serbien nicht ein besseres Lied gehabt hätte, das ist so ziemlich das schlimmste Latinodancelied, das mir in den letzten Jahren zu Ohren gekommen ist. Wenn das ins Finale kommt, krieg ich ne Krise.

  29. Absoluter Schrott; billig und dated und singen können sie auch nicht. Und noch nicht mal Fun-Schrott, sondern irgendwo zwischen agressiv und hysterisch. Ja, würde ich auch sagen, wenn das von 3 Typen „gesungen“ werden würde.

  30. Die VE`s von Serbien und Kroatien schon seit Jahren musikalisch fürchterlich rückständig und die letzten montenigrinische waren es ja auch. Der mediterrane Glanz des alten Jugoslawiens ist dahin.

    Das ist eben nicht „Fuego“ sondern auch im Video die (Selbst-)darstellung von Frauen als dumme Luxusnutten, das beliebte Muster in homophoben und korrupten Nationen. Warum lässt man die Musik nicht einfach weg und kommt gleich zur Sache?

    Einfach nur widerwärtig.

  31. Billiger Discostampfer vom Balkan at its best. Genau das will man doch beim esc sehen 😁 freue mich auf die Performance im Mai, denke da geht noch ne Schippe mehr

  32. Serbiens Monrose für Arme mit versuchen wie Eleni Foureira zu wirken, dürfte aber im schwachen 2. Halbfinale durchkommen. Leider…..

    • By the Way: Manchmal habe ich das Gefühl, man muss sich dafür entschuldigen, wenn einem ein Song gefällt, den die Masse als „billig“ abklassifiziert. Merkwürdig.

      • Nö, mustu nicht. Aber dann wirst du eben in eine Kathegorie gesteckt, in die du vielleicht nicht willst. Daher kommt das Bedürfnis von dir, mit der Entschuldigung klar zu machen, dass du normalerweise einen besseren Geschmack hast.

  33. Urgh, also sollte dieser Song es irgendwie ins Finale schaffen dann habe ich schon den Zeitpunkt für eine Toilettenpause gefunden!!

    Ganz gruesliger, billiger Balkan-Discostampfer!!

  34. Man oh man! Ich dachte wir hätten die 00er Jahre hinter uns, damals gab es solche billige Popnummer zuhauf, bei denen es einzig und allein um „Sex sells“ ging und rein gar nichts mit Musik zu tun hatten. Diese Damen hier können weder singen noch tanzen. Der Song hat keinerlei Melodie ist billig Produziert und der Ethnoeinfluss stört hier mehr als er nützt. Einzig positive ist, dass es (noch?) in Landessprache ist. Ich hoffe das fliegt hochkannt im Semi raus! Lieber 20 Balladen im Finale als diese Nummer!

  35. Sagen wir mal so: würde es nur 1 Minute gehen, wäre das sogar eine gute Nummer. Leider fängt sie aber an, nach 1 Minute zu nerven. Repetetiv ist die Nummer aus Griechenland zwar auch, aber auf eine viel weniger unangenehme Art und Weise.

  36. Ich hab für “ so lala “ weil der Beat mir gefällt aber leider hört man dabei noch die Stimmen .
    Wird wohl im Contest der Balladen weiter kommen , weil es tanzbar ist . Wäre aber auch keine Schande wenn nicht 😉

  37. Die Strophen haben auch hier Potenzial, aber der Refrain ist doch ziemlich billig, genau wie der Auftritt insgesamt. Sanjas Song von 2016 war tausendmal stärker.

  38. Also sagen wir mal so: Verglichen mit den anderen ESC-Songs mit exakt demselben Titel ist der serbische Beitrag 2020 deutlich besser. Das ist aber halt nicht wirklich ein Kompliment … Begeisterungsstürme ruft das bei mir nicht hervor.

  39. Ist das nun neuer feministischer Porno oder fehlt da nur der Pimp auf der Bühne, um das alte Klischee vollständig zu bedienen? 🤷‍♂️ Ich bin unschlüssig.

    Zu dem Video, in dem sich die Mädchen in Boxen, die an Schaufenster erinnern, wie eine Ware anbieten, passt der Soundtrack ja irgendwie. Ansonsten: Keine Ironie erkennbar, vermutlich ernst gemeint. Also Trash pur.
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