
Mit ihrer souligen Stimmfarbe und ganz viel Lebensfreude hat Sängerin LEONORA (Aufmacherbild) die Jury bei Chefsache ESC 2025 bereits in der Vorrunde begeistert. Ihr für den Eurovision Song Contest gedachter Beitrag kommt zwar deutlich entspannter daher, setzt LEONORAs Gesangstalent aber optimal in Szene. Mit „The Bliss“ versucht sie sich am Samstag im Finale der deutschen Vorentscheidung gegen ihre Konkurrenz durchzusetzen. Wir checken den Song für Euch.
Die 24-jährige LEONORA hat deutsche und italienische Wurzeln und studiert Songwriting. Sie vereint Pop, Funk, Soul und Disco in ihrer Musik und sorgt so für Gute-Laune-Soulpop, der Lebensfreude transportiert. Schon in ihrer Kindheit begann LEONORA mit dem Songwriting; 2021 veröffentlichte sie ihre ersten Songs. Ihr energiegeladener Stil brachte ihr Auftritte auf Festivals und CSD-Paraden ein.
In der Chefsache ESC-Vorrunde präsentierte die Musikerin bereits ihren eigenen Song „Good Day“, der äußerst tanzbar ist und laut Barbara Schöneberger „Wadde hadde dudde da?“-Vibes versprühte. Mit ihren Songwriting-Skills und ihrer kraftvollen Stimme begeisterte LEONORA die vierköpfige Jury jedenfalls und zog ins Halbfinale ein, in dem sie ihren potenziellen ESC-Song „This Bliss“ performte. Dieser wirkt etwas reduzierter und weniger bunt als „Good Day“. Die Jury schickte LEONORA damit dennoch ins große Finale.
Das Lied
In LEONORAs potenziellem ESC-Song „This Bliss“ geht es darum, das Glück zu finden und Alltagssorgen hinter sich zu lassen, in dem man verreist oder einen kurzen Ausflug unternimmt. Die Musikerin singt darüber, an einem völlig neuen Ort Glückseligkeit zu finden. Neue Eindrücke, die einem auf Reisen begegnen, können das Gefühl von Freiheit erwecken und dieses „Glückgefühl“ will sie auch mit nach Hause nehmen.
Rein musikalisch gliedert sich die Nummer sehr gut in das bevorzugte Genre der Raab-Band Heavytones ein. Deren unverkennbarer Soul-/Funk-Sound gilt in allen Raab-Shows als eine Art Markenzeichen. Gut möglich, dass man LEONORA also auch mit dem Wissen für die Shows ausgesucht hat, dass sich ihr Stil perfekt mit dem der Heavytones verbinden lässt. Die Nummer startet sehr ruhig am Piano, das LEONORA im Halbfinale selbst spielte (siehe unten). Im Laufe der Zeit steigert sich der Song immer weiter und die Sängerin kann ihre Stimme optimal unter Beweis stellen.
Der Check
Rick: Vor allem mit „Good Day“ hat LEONORA mich total mitgerissen und mir gefällt einfach ihre natürliche Art auf der Bühne. Auch „This Bliss“ ist ein Song, der zweifelsohne sehr gut geschrieben ist, mich zu Beginn etwas an „Empire State Of Mind“ von Alicia Keys erinnert und der mir sogar regelmäßig ’nen kleinen Ohrwurm beschert. ABER: reduzierter, entspannter Soul ist halt absolut nicht innovativ oder wettbewerbsfähig. Viel zu farblos und ohne Wow-Faktor. Leider. 4 Punkte
Benny: Vorausgeschickt: Ich mag viele der alten Sachen von LEONORA und hätte sie mit genau so einem Gute-Laune-Song gerne auf der Chefsache-Bühne gesehen. „This Bliss“ funktioniert für mich als ESC-Lied überhaupt nicht, weil der Song keine drei Minuten trägt und sich nicht wirklich entwickelt. Der Song ist für mich das anschaulichste Beispiel für die Heavytonisierung der deutschen Vorentscheidung in diesem Jahr – per se sehr hohe musikalische und künstlerische Qualität, aber leider nichts für die große Bühne der zeitgemäßen und internationalen Popmusik. 3 Punkte
Laureen: Den Song vergesse ich beim Hören. Er wirkt insgesamt sehr verkopft und erinnert eher an einen Musik-Schulauftritt auf höherem Niveau. Handwerklich gut gemacht, aber ohne den letzten Funken, der wirklich mitreißt. 2 Punkte
Peter: Die Wege des/der Musizierenden sind bisweilen unergründlich. Was mag die mega-sympathische LEONORA veranlasst haben, die Erfolgsformel ihrer Dancefloor-stimulierenden Popsongs mit Discotwist aufzugeben und mit einer Fünf-Sterne-Hotel-Pianobar-Track anzutreten. Stimmlich mega, atmosphärisch klasse für einen schönen Abend mit zwei, drei Bellini Royale, aber ungeachtet der emotionalen Kraft des Low-Midtempo-Songs weit weg vom ESC. 3 Punkte
Douze Points: Gehobene Nachclub-Musik. Super gesungen, ohne Zweifel. Aber ohne jegliche Originalität und Innovation. 3 Punkte
Punktzahlen der anderen Blogger*innen:
- Berenike: 4 Punkte
- Manu: 3 Punkte
- Max: 3 Punkte
- Giulia: 2 Punkte
- Chris: 6 Punkte
Gesamtpunktzahl (alle Blogger*innen): 33/120
Wie gefällt Euch „This Bliss“? Was hat Euch an LEONORAs Performance im Halbfinale gefallen und was könnte für den ESC noch verändert werden? Schreibt uns das gerne in die Kommentare.
Bisher erschienene Songchecks:
- Feuerschwanz – Knightclub
- Benjamin Braatz – Like You Love Me
- Cosby – I’m Still Here
- Abor & Tynna – Baller
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Überraschend ist Finale. Cage wäre besser gewesen, aber die Jury entschied anders.
Cage hatte ne super Stimme, leider falsches Lied. Kann man bei Lenora genauso sagen. #teamCage
Ich hätte Cage auch gerne im Finale gesehen. Glaube gar nicht mal, dass der Song beim ESC sooooo schlecht abgeschnitten hätte. Um Platz 15 hätte ich mir vorstellen können.
Ist mir bis heute ein Rätsel das es dieser Song ins Finale geschafft hat.
In der ersten Runde hatten wir doch eine Coverversion gehört
Das Selbe gilt auch für Moss Kena und Benjamin.
Ich merke das er gute Laune vebreitet. Aber Soul ist nichts meins und der Song ist etwas zu unauffällig.
Stimlich top, aber der Song würde auf der ESC-Bühne gar nicht funktionieren. Warum Leonora statt Cage im Finale steht, wird mir ewig ein Rätsel sein. 2/12
kann Matty nur beipflichten- nicht nachvollziehbar warum Leonora im Finale ist und CAGE nicht… eine vertane Chance,., Leonoara – ja in der Tat- guter Gesang aber auch nicht mehr oder weniger.
Standard ESC-Ballade von vor ca 15 Jahren, bleibt leider
null hängen.
Nein und einfach nein ,das gibt mir wie Cage leider Ann-Sophie Vibes. Song ist bedauerlicherweise langweilig.
Immerhin hatte Leonora über 3 Sendungen eine Bühne. 🥂
Leonora hat auf jeden Fall Talent, aber „This Bliss“ gibt mir absolut gar nichts. Das Lied ist nach meinem Geschmack leider viel zu langeweilig und würde in Basel ziemlich untergehen und die hinteren Plätze belegen. Das leider auch zu recht.
Bei Leonora gefällt mir, dass sie so sicher auf der Bühne wirkt und sich bewegt. Der Song ist leider nix für den ESC, vermutlich steht er nur als „Aussortiermasse“ für das Superfinale in der Finalshow.
Leonora ist eine tolle Künstlerin und ich drücke ihr alle Daumen für ihren weiteren Weg.
Ich finde sowohl ihre Stimme als auch ihre Bühnenpräsenz ziemlich solide. Leider wirkt der Song auf mich völlig belanglos und austauschbar – nichts bleibt im Kopf hängen, und ein Wow-Effekt bleibt ebenfalls aus. Deshalb halte ich den Song für keine gute Wahl für den Eurovision Song Contest in Basel.
Ich kann schon irgendwie nachvollziehen, weshalb Leonora weitergekommen ist (natürlich rein subjektiv)
Cage hat eine tolle Stimme, ohne Frage. Jedoch verlor sie sich ganz schon im Song. Sie phrasierte was das Zeug hält, dadurch wurde das Hören für mich sehr schwierig. Es war so als würde sie versuchen wollen den Song anspruchsvoller wirken zu lassen, als er es wirklich ist. Dazu kommt bei mir, dass ich mich 10 Min später wirklich nicht mehr an das Lied erinnern konnte, keine Melodie im Kopf, nichts. Als wäre alles von der Festplatte gelöscht worden.
Bei Leonora gefällt mir ihre Stimmfarbe sehr gut. Doch irgendwas an ihrer Ausstrahlung macht sie für mich schwer greifbar. Der Song ist nun auch nicht das Nonplusultra, wirkte auf mich dennoch etwas energetischer als der Song von Cage. Und noch Tage nach dem Halbfinale bin ich mit einem Ohrwurm, von der Stelle im Refrain an der sie „This Bliss“ singt, aufgewacht und ertappe mich immer noch dabei wie ich diese zwei Worte „singe“. Und das obwohl das Lied nicht das ist was ich sonst so höre bzw. nichtmal besonders gut gefällt.
Leonora und ihren Song mag ich sehr gerne. Könnte mir aber auch vorstellen, dass der Song beim ESC untergeht. Sie hat eine tolle Persönlichkeit und Präsenz auf der Bühne, aber der Song hat dann doch nicht genug Wiedererkennungswert
P. S. In diesem Jahrgang scheint es ziemlich viele flottere Nummern zu geben, d. h. um sich ein bisschen abzuheben, wäre es taktisch wahrscheinlich klüger, eine schöne Ballade zu schicken. Irgendwie schade, denn so eine schöne Ballade hätte ich mir von Abor & Tynna gut vorstellen können. Würde vielleicht sogar noch besser zu ihnen passen als „Baller“.
Ach, Leonora. Als Du in der Vorrunde „Good Day“ gesungen hast, hattest Du mich sofort. Du hast Stimme, Ausstrahlung, der Song hat Spaß gemacht, ging sofort ins Ohr, und ich hab mich riesig gefreut, dass Du ins Halbfinale gekommen bist. Und dann das: „This Bliss“ reiht sich 1:1 ein in eine Reihe mit unseren Beiträgen von 2015,16 und 17. Alles begabte, tolle Mädels, deren Songs niemandem wehtaten und an allen vorbeigeplätschert sind. „This Bliss“ ist für mich kein Bliss. Das ist Disappointment, Anger, Frustration. Mann! Wer hat Dir denn dazu geraten, diesen Song für den ESC zu nehmen? Und wenn Du das selber warst: Warum hat man Dich da machen lassen und Dich nicht besser beraten? So hast Du leider keine Chance, und das hätte nicht sein müssen, weil Du nämlich wirklich eine tolle Künstlerin bist und mit einem anderen Song weiß Gott nicht komplett chancenlos gewesen wärst.
Mit Deiner ESC-Teilnahme könnte ich nur dann leben, wenn im Falle Deines Sieges „This Bliss“ in den Wind geschossen würde und Du mit „Good Day“ antreten würdest. Sonst nicht. Vielleicht könnte man das ja sogar noch vor Samstag eintüten?
Das hast Du alles perfekt formuliert.
Joar. Nett. Aber gibt mir so gar nichts. 3 Punkte
Lieblingssong! Allerdings mochte ich „Black Smoke“ damals auch sehr… Hmm! Hoffe, den gibt es bald auf Spotify!
Ich bereite mich innerlich schon mal auf das Szenario vor, dass die Jury Leonora, Benjamin, The Great Leslie, Moss Kena und Abor & Tynna ins Finale lässt, damit Abor & Tynna gewinnen… aber die ARD-Zuschauer keinen Bock auf Österreicher/Engländer haben, sodass es sich zwischen Leonora und Benjamin entscheidet und Leonora dann gewinnt 🫣
Das höchste Glücksgefühl ist also dahinplätschernder Lounge-Sound. Passt ja wunderbar zum grauen Perfect Life. 😛 Beim NDR würde das jetzt gewinnen.
An Levina hatte ich auch schon gedacht. Für mich lediglich VE-Füllmaterial
🤣🤣🤣
Leonora ist für mich in diesem Jahr das „dark horse“ – allerdings im negativen Sinne. Ich stelle mich jetzt schon darauf ein, dass sie das Ding gewinnt.
Gefühlt konzentriert sich die Bubble gerade sehr auf Feuerschwanz, A&T, Moss Kena und Lyza als mögliche (Raab-)Favoriten. Aber was, wenn es Leonora ist? Ihr Sound ist doch total nach seinem Heavy-Tones-Geschmack und ich würde nicht ausschließen, dass das auch beim ARD-Publikum seine Fans finden wird…
Mag ich sehr gerne, aber eher unpassend für den ESC. Weiß jemand warum der Song bisher noch auf keiner der gängigen Plattformen verfügbar ist?
OT: Der niederländische Beitrag „C´est la vie“ von Claude wurde bereits auf Youtube veröffentlicht. Gefällt mir sehr !
Oops, der Videoclip ist schon wieder verschwunden… Also dann morgen 16.15 Uhr
Linke Seite safe,da Juryfutter.
Aber in die Niederlande fahren wir nächstes Jahr nicht.
In beiden Fällen könntest Du Recht haben..
Ich konnte es mir noch rechtzeitig anhören. Mir gefällt der Song auch relativ gut – vor allem in diesem Jahrgang.
Heavytonisierung trifft es wirklich am Besten. Mir fällt leider nichts Positives zu dem Lied ein.
Sie hat ne schöne Stimme und ist sehr sympathisch, aber mit der Nummer habe ich das gleiche Problem wie bei Cage. Es ist nette Hintergrundmusik, wenn das abends in einer Bar laufen und ich mir z.B. nen Gin Tonic genehmigen würde dann würde ich mit dem Kopf hin und her wippen während ich am Drink nippe, fügt sich perfekt ein ohne groß aufzufallen. Beim ESC ist aber nicht auffallen das sichere Todesurteil, und so würde das sehr weit nach hinten durchgereicht werden. Vielleicht hätten ein paar Jurys dafür was übrig, im Televoting würde es aber wenig bis gar nichts geben.
Schade, denn sie als Sängerin hätte durchaus Potenzial. 🙁
Sehr angehnemer Song von einer tollen Sängerin.
Da tut das Hören überhaupt nicht weh.
Mir gefällt das.
Leider ist der Song nicht so wirklich für den
ESC geeignet.Gerade im Televote würde das leider
wohl untergehen.
Trotzdem steht Leonora für mich zurecht im Finale .
War halt stimmlich einer des besten Acts im Wettbewerb.
Und sowas sollte auch belohnt werden.
Auch mit besseren Blogger-Wertungen.
Hoffentlich versucht es Leonora noch ein zweites Mal.
Dann bitte wieder mit Song ala “ Good day“.
LEONORA ist eine tolle Künstlerin,aber mit diesem Song wird es vermutlich schwierig beim ESC.
Fast so schlimm wie Cage… 🥱🥱🥱
Leonoras Stimme gefällt mir… das war es dann auch schon.
0/10
Wenn man ganz gemein sein möchte, könnte man sagen, es handelt sich eher um „This Schiss“.
Leonora kann ja erwiesenermaßen gut singen, mehr Positives kann ich aber auch nicht sagen. Der Song klingt absolut belanglos und langweilig und würde beim ESC gnadenlos untergehen. Auch so eher ein Song fürs Radio als für die Bühne…
2/12
„Heavytonisierung“
Benny, du bist genial 😂
Ich verstehe überhaupt nicht, warum dieser Beitrag im Finale gelandet ist. Sehr altbacken kommt das daher.
Gesanglich hat sie abgeliefert.Das Lied ist leider nicht auffallend genug.Ich habe die Melodie schon wieder vergessen. Ist geeignet für eine B-Seite einer Single aber nichts für den ESC.
Neulich in der luxuriösen Hotelbar!
Ich hab den Song tatsächlich gleich wieder vergessen. – Kein gutes Zeichen
Eigentlich ein ganz netter Song wie ich finde. Und damit ist mein Problem damit eigentlich auch schon beschrieben. Hätte halt genauso auch in einem beliebigen anderen VE-Jahr teilnehmen können und wäre mir weder positiv noch negativ (die Stimme mal ausgenommen) aufgefallen.
Für mich nicht der schwächste in den Top 9, wäre bei mir aber auch schon im Halbfinale gewichen.
(Also ich mag die Stimme will ich sagen. Nicht missverstehen!)
Warum ist überhaupt so ein chancenloses Lied im Rennen? War hier der Chef bei der Vorauswahl nicht anwesend? Ich würde mich kaputt lachen, wenn dieser Song am Samstag unter den Top 5 ist.
Ich mag den Song und Leonoras soulige Stimme, ihre sichere Bühnenpräsenz, die Athmosphäre des Liedes und ihre positive Ausstrahlung.
Wahrscheinlich ist er nicht unbedingt was für den ESC. Da hebt es sich einfach zu wenig ab.
Trotzdem könnte ich sie mir gut auf der großen Bühne vorstellen mit einem anderem Song.
Was reden hier alle von Soul? Damit hat Leonora und damit hat „The Bliss“ nichts zu tun. Das ist allenfalls Jazz. Wiedererkennungswert hat die Stimme auch keinen.
Für mich eine der größten Unverständlichkeiten, dass dieses Lied im Finale gelandet ist. Aber je länger drüber nachdenkt, desto mehr Sinn ergibt es: Das ist ein Lied, welches aus der Feder von Raab höchstpersönlich stammen könnte. Es ist original dieser Jazz Big Band Sound, den Raab und die Heavytones so lieben.
Eine Mischung aus Jazz, Soul und Pop beim ESC? Bei Ann-Sophie, deren Lied ich mochte, bedeutete das damals der Untergang. Bei Cesar Sampson bedeutete es 2018 aber den 3. Platz. Leonora ist aber kein Cesar Sampson und „This Bliss“ ist kein „Nobody But You“.
Die Reimungen im Refrain sind so einfallsreich wie die eines Kinderliedes, aber um ehrlich zu sein: Eingängig ist es irgendwie schon. Ich finde, das kann man nicht bestreiten.
Die Skyline einer amerikanischen Großstadt wurden auf das Backdrop projiziert, aber das Lied erreicht leider nicht die Höhe der New Yorker Wolkenkratzer. In einem Jazz-Keller, einer Bar, einem Fahrstuhl oder einer Anrufer-Warteschleife ganz passend. Ansonsten ist es einfach dieser „easy on the ear“-Sound, der einen nicht stört, aber auch nicht berührt. Weil der Song eben auch nicht die Ambition besitzt.
Leonora verfügt für mich persönlich über wenig Charisma und ihre Bühnenpräsenz ist ebenfalls schwach. Stimmlich ist sie ebenfalls nicht auf dem Level, welches es braucht, um ein solches Lied zu performen. Ich hätte gerne einen Jaln oder eine Cage mit diesem Lied gehört.
Leonora kommt mit einer typischen ESC Ballada daher, die leider nicht das Rad neu erfindet mir gefällt es aber.
Der Auftritt ist ein typischer Balladenauftritt beim ESC
persönlicher Geschmack 7 von 12 Punkten
Auftritt 8 von 12 Punkten
Platz 09: Julika – Empress > persönlich 2 von 12 Auftritt 6 von 12
Platz 08: Moss Kena – Nothing Can Stop Love > persönlich 2 von 12 Auftritt 7 von 12
Platz 07: Abor & Tynna – Baller 3 von 12 Auftritt 4 von 12
Platz 06: LYZA – Lovers On Mars > persönlich 4 von 12 Auftritt 4 von 12
Platz 05: Feuerschwanz – Knightclub > persönlich 6 von 12 Auftritt 8 von 12
Platz 04: Leonora > This Bliss > persönlich 7 von 12 Auftritt 8 von 12
Platz 03: Benjamin Bratz – Like You Love Me > persönlich 9 von 12 Auftritt 3 von 12
Platz 02: Cosby – I’m Still Here > persönlich 10 von 12 Auftritt 10 von 12
Platz 01: The Great Leslie – These Days > persönlich 12 von 12 Auftritt: 9 von 12
Der Song „This Bliss“ ist der große Wurf. Ich sage voraus, dass wir den noch Jahre überall wieder hören werden. Absoluter Knaller. Da stimmt einfach alles. Super aufgebaut und mitreißend. Seit Tove Lo‘ Stripped Album nicht so einen Wow- Song gehört.
Schade, dass die Ni-Ka aus der ersten Show nicht mitgenommen haben. Die hat mich auch mit ihrer einzigartigen Tina Turner Stimme richtig geflashed.