
Leona ist einer der neun Acts, die am 16. Februar im deutschen ESC-Vorentscheid „Eurovision Song Contest 2024 – Das deutsche Finale“ stehen. Heute schauen wir uns im ESC-kompakt-Songcheck ihren Beitrag „Undream You“ etwas genauer an.
Die 20-jährige Leona weiß schon während ihres Abiturs, dass für sie nichts anderes in Frage kommt als Musik zu machen und zu singen. Von ihrer Mutter und ihrem Stiefvater Frank Rühmann, Singer/Songwriter und Musiklehrer aus Flensburg, erhält Leona schon früh den Rückhalt, Mut und das Selbstbewusstsein diesen Weg unbeirrt zu gehen. Als Inspirationsquelle dienen beispielsweise Musiker*innen wie Cigarettes After Sex, Aurora und Lana Del Rey.
Über ihren Account auf Instagram veröffentlicht Leona erste Coverversionen und kommt unter anderem auch mit Max Giesinger in Kontakt, der sie aufgrund eines Covers der amerikanischen Sängerin Billie Eilish anschreibt. Zusammen nehmen die beiden ihren Song „Fall Into Pieces“ auf, den sie dann auch auf einem Konzert von Max in Flensburg live aufführen.
Das Lied
Nach einem Hinweis des Vaters ihres Mitbewohners bewirbt sich Leona schließlich mit ihren eigenen Songs für den ESC. Dort ist man begeistert, verbindet die junge Wahl-Hamburgerin mit dem Songwriter Simon Davis aus England, der ihr von der Songidee zu „Undream You“ – mitgeschrieben von Elsa Søllesvik – erzählt. Hinter Elsa Søllesvik verbirgt sich keine geringere als die uns bestens bekannte Sängerin Elsie Bay, die es 2022 und 2023 für Norwegen jeweils fast selbst zum ESC geschafft hätte. In London wird der Song schließlich zusammen mit Maria Christensen und Simon Davis verfeinert und fertiggestellt.
Das musikalisch sehr zurückgenommene „Undream You“ handelt von der Traurigkeit, den weiterhin starken Gefühlen und dem Verlangen nach der geliebten Person, die nach dem Ende einer Liebesbeziehung einsetzen können.
„Ich sehe dich in meinem Schlaf.
Das ist der einzige Weg, dich in der Nähe zu halten und zurückzukommen.
Aber ich kann es jetzt nicht mehr entfühlen.
Ich kann dich nicht mehr entträumen.“
Begleitet wird der traurige und eindringliche Gesang Leonas anfangs lediglich von einer akustischen Gitarre und einem sehr ruhig gehaltenen Piano. Auch die später einsetzenden Streicher und weiteren Sounds bleiben während des ganzen Liedes sehr zurückgenommen, damit das Lied trotz Tonrückung zum letzten Refrain hin in seiner träumerischen Atmosphäre bleibt.
Der Check
ESC-kompakt-Leser:innen: So habt Ihr gewertet:
Song allgemein: 5,34/12 Punkten
Eignung des Songs für den ESC: 2,63/5 Punkten
Eignung des Künstlers für den ESC: 3,02/5 Punkten
Gesamtpaket: 2,77/5 Punkten
Im Hinblick auf das Gesamtpaket liegt „Undream You“ bei Euch auf Platz 6 von 8.
Im Hinblick auf die Erfolgsaussichten beim ESC liegt „Undream You“ bei Euch auf Platz 7 von 8.
Benny: Leona kann zum Dark Horse werden. „Undream You“ geht sehr tief und wenn das in der richtigen Stimmung inszeniert wird, kann es richtig gut werden. Als Song allein ist es mir aber nicht zwingend genug. 6 Punkte
Berenike: Ein sehr leiser Song. Aber manchmal können ja auch leise Songs sehr laut sein. Damit das passiert, muss Leona es schaffen, die Emotionen an die Zuschauer zu übermitteln. Beim Anhören reicht es bei mir nicht, aber das könnte sich live noch ändern – „Undream You“ hat für mich Vibes von Lenas „Mr. Curiosity“-Version. 5 Punkte
Douze Points: Oh, mit einer richtigen schönen Inszenierung kann das gut funktionieren. Auch wenn ich damit allein dastehe: Ich mag die Kombination aus Stimme und ruhiger, erwartbarer Melodieführung. Hier brauche ich keine künstlerischen Auswüchse in der Komposition, sondern ich will melancholisch träumen – und mich über das positive Ende des Liedes freuen dürfen. 8 Punkte
Flo: „Undream You“ ist eine schön arrangierte und von Leona sehr stimmungsvoll vorgetragene Nummer. Um beim Vorentscheid für Emotionen und den gewissen Funken zu sorgen, braucht es aber gute visuelle Unterstützung. Das Stück für sich genommen ist schön zu hören, aber am Ende muss gerade eine solche Nummer etwas auslösen, um danach nicht wieder in Vergessenheit zu geraten. 6 Punkte
Manu: Es verdient schon Respekt mit welcher stoischen Gelassenheit „Undream You“ nicht in die Falle der immer wieder musikalisch gleich aufgebauten Powerballaden tappt. Leonas süße Stimme trägt das von einer akustischen Gitarre untermalte Lied. Wir sitzen allerdings nicht zusammengekuschelt am Lagerfeuer, sondern suchen einen Beitrag für die größte Musikshow der Welt, bei der die Zuschauer*innen möglichst gebannt das ganz Lied verfolgen sollen. Das sehe ich hier leider nicht und gelingt mir ehrlich gesagt auch sehr selten – auch die späte Rückung mag bei mir nicht so ganz zu funktionieren. Ich gebe gut gemeinte 4 Punkte
Max: Och das ist dann leider etwas zu sachte für meinen Geschmack. Die zarte Stimme von Leona passt absolut zum Song und sicherlich wird man auf der Bühne eine gewisse Atmosphäre erzeugen können. Für mich ist da aber wenig Rums dabei, was auch ruhigere Stücke in so einem Wettbewerb benötigen. 3 Punkte
Peter: Leider langweilig. Gefällig und ohrenschmeichelnd sind noch das Charmanteste, was mir einfällt. Wenn ich bei Jeremy und Lennard im „Grill“ an der Bar sitze und „deep but not too deep“-Talk betreibe, dann darf das gerne im Hintergrund laufen. Ist ein guter Soundtrack beim Gin-Tonic-Trinken und es ist gut vorstellbar, dass die verkopfte Fachjury auf „Undream You“ abgefahren ist, aber Leona dürfte beim ESC und vermutlich auch schon im deutschen Televoting chancenlos sein. 4 Punkte
Rick: Leona wird mit Sicherheit ihre Fans haben, ich zähle aber nicht dazu. Zumindest nicht bei diesem Song. Balladen müssen wirklich für Gänsehaut sorgen, damit ich etwas damit anfangen kann. „Undream You“ macht mich stattdessen einfach nur müde – on top kommt mit Sicherheit noch eine klassische reduzierte Performance. Das ist nix für den größten Musikwettbewerb der Welt, sorry. 2 Punkte
Gesamtpunktzahl: 38/96
Wie gefällt Euch „Undream You“? Wie sollte Leona den Song beim Vorentscheid präsentieren, um weit vorne zu landen? Schreibt uns gerne Eure Meinung in die Kommentare!
Bisher erschienene Songchecks:
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Leider für den ESC untauglich!
🤣🤣🤣🤣🤣🤣🤣🤣🤣
Ich bin ds ganz bei Max, Rick und Peter, aber leider versteht das die kleine Nelis nicht. Ist man ja schon gewohnt.
Bin z.Zt. etwas zaghaft bei Bodine (und ich bin nicht hetero!). Finde Luca so toll, was Aussehen und Stimme angeht, aber der Song…, nee.
Wundert mich nicht dass du das so siehst. Generell ist die ganze Schwulenszene immer extrem intolerant gegenüber ruhigen Stücken obwohl sowas beim ESC immer gerne mal vorne landet
Da bin ich anderer Meinung Matty, aber jeder darf hier seine Meinung äußern! Aber die Inszenierung muß passen sonst wird das trotzdem kein Erfolg.
Das kann auch die nicht, denn alle wissen ja, wi dilettantisch der NDR dabei vorgeht!
Ich finde, der Song passt sehr gut zu Maries. Könnte die Geschichte derselben Frau sein. Erst ist sie so naiv, sich auf den Typen einzulassen, und kaum ist er weg, kann sie ihn und die traumhafte Nacht nicht mehr vergessen. Und fällt wahrscheinlich das nächste Mal wieder auf ihn herein. 😉
Es kommt auf die Performance an, Portugal hat 2017 mit Salvador Sabral unerwartet den Sieg eingefahren. Niemand dachte dies.
Deshalb auch leise Töne könnten am Ende siegen.
Amar pelos dois ist aber leider auch um einiges stärker und besonderer als Undream You… Wäre es wenigstens auf Deutsch gewesen, hätte es sich noch ein bisschen abheben können. Aber so ist es sehr berechenbar.
Dark Horse <3
Ich habe hier ähnlich wie bei Isaak relativ wenig bedenken bei der Künstlerin und halte Leona für eine hervorragende Sängerin.
Die Vorbehalte für den Song sind bei mir allerdings auch hier mehr als ausgeprägt.
Der Song löst in mir recht wenig aus und würde nach mehrmaligen hören von mir wohl leider auch geskippt werden.
Das muss für den ESC natürlich nichts heißen, aber ich denke da muss schon eine sehr ordentliche Performance her.
Für den Beitrag an sich gebe ich gut gemeinte 6/12 Punkte und schließe damit, dass ich persönlich Leona gerne auch mal auf Deutsch hören würde 🙂
Hoffnungs- und chancenlos. So wie jeder Song dieser kläglichen Vorentscheidung.
Kann ich kurz machen: Gibt mir einfach nix. Sicherlich einer der ESC-tauglicheren Songs, aber Bäume reißt diese Sorte konventioneller Balladen dort in aller Regel auch nicht aus. Zudem ist mit „Oh Boy“ auch eine deutlich weniger schablonenhafte Ballade am Start.
Heute wurde im privaten Lokalradio Leonas Song vorgestellt, davor hörte ich dort Isaak.
Der Auftritt muss visuell fesseln. Ansonsten hält die Aufmerksamkeit nicht und die Gedanken treiben weg.
Es hängt stark vom Auftritt und dem Set ab.
Also für mich einer der erfolgsversprechenden Songs des deutschen Finales. Vorausgesetzt die Inszenierung unterstützt den Song richtig gut. Gibt genug Beispiele das solch ein Song beim ESC funktioniert, klar wird er nicht gewinnen aber wenn alles passt sollte top 10 drin sein.
Hoffe ihr Auftritt haut alle aus den Socken.
Leona wirkt auf mich noch sehr schüchtern. Was grundsätzlich ja nicht negativ sein muss aber für den ESC halt nicht von Vorteil ist. Sie hat eine bezaubernde Stimme und ihr Song ist absolut hörbar aber auf der grossen ESC Bühne sehe ich sie (noch) nicht.
Sehr gut!!
Vielleicht ein bisschen mehr Dynamik bei der Bruecke (grosser Streicher-Schwung usw.), aber das Lied gefaellt mir.
Minuspunkt: ich vermisse immer die deutsche Sprache.
(Ach, Frida…. seufz)
Das ist im deutschen VE das einzige Lied, das ich mir freiwillig anhören würde, aber für den ESC, glaube ich, ist das einfach nichts.
Gerade mit gefühlsbetonten Songs war Deutschland zuletzt erfolgreich. Gibt auch genug Beispiele das solche Songs beim ESC funktionieren.
Ja, bei Victoria hat die Schiene ja auch ganz gut funktioniert (ein 11. Platz wäre für das gebeutelte Deutschland ja ein Riesenerfolg), aber wir müssen erst mal abwarten, ob Leona live so stark ist wie Victoria. So was kann auch ganz schnell langweilig werden.
Stimme dir voll zu.
Und Victoria hat auf einem Felsen performt. Das kann auch Marvin Dittmann inszenieren.
Bester Kommentar, den ich heute gelesen habe 😂
Haben wir nicht noch einen Felsen übrig aus den letzten Jahren 🤔 mal in der Requisitenkammer stöbern gehen 🤣
Das war der Herr Miller und da hätte die Loreley ene bessere Figur gemacht
Tatsächlich mein Lieblingsbeitrag im deutschen Finale! Ich glaube zwar nicht, dass man damit beim ESC etwas reißen kann (abgesehen von ein paar Jury-Punkten), aber allein das Siegel „Elsie Bay“ sorgt schon dafür, dass ich Fan bin. 🙂
Leonas Song ist aktuell ganz weit oben bei mir. Ich fänd’s auf der ESC-Bühne ein interessantes Experiment. Alles an Beleuchtung müsste dafür abgedunkelt werden. Für die Fernsehkamera kann ich es mir noch besser vorstellen, ähnlich wie im Musikvideo. Außerdem wär’s ein hübscher Kontrast zum letzten Jahr mit der Show von LotL und zu den (mir) bekannten Acts in diesem Jahr.
Off-Topic:
Laut Reddit dürfen Dima Bilan und Philipp Kirkorov in Russland keine Konzerte mehr geben.
Selbst die Schrankschwuhlen werden jetzt verfolgt…
Ich würde gerne mehr Punkte geben, da ich aber nach den ersten 30 Sekunden eingeschlafen bin, kann ich nicht mehr als 1/10 geben. Wird ziemlich sicher mit Katze zusammen die Bottom 2 bilden.
Zudem fand ich sie im Interview eher schwierig – nett alle Male, aber der Funke ist nicht übergesprungen.
Next!
Für mich zwar ein Grower, aber ich weiß noch wie ich bei den ersten paar Mal hören nur dachte „es baut sich auf und auf und weiter auf und- oh da ist’s schon vorbei“, ich weiß nicht ob es überzeugen kann. Mein Favorit ist es jedenfalls nicht, obwohl ich die Stimmung, gerade in Kombination mit dem Musikvideo, sogar noch irgendwo interessant finde. 😬
Ich finde Leona sehr underrated bisher.
Kann hier eigentlich allen Bloggern zustimmen,
Der Song lebt zwar von der einfachen instrumentalen Begleitung und seiner Zerbrechlichkeit, aber er droht schon auch ins langweilige abzukippen
Mal sehen wie er live rüberkommt, vielleicht ändern sie ja noch etwas am Arrangement.
Wer zum kollektiven Schlechtsaufen da ist, darf hier weiterscrollen. Ich habe für mich 2024 beschlossen, das auszusparen.
Bin ich ein Prinz, der Leona wachküsst? Nein. Bin ich die Freundin, der sie ihr Leid klagt? Nein. Trotzdem kann Undream You berühren. Das liegt an Leonas gebrechlichem Gesang und ihrem Unschuldsgesicht, was im Close-Up ein überzeugendes Verkaufsargument ist. Sängerin und Song harmonieren authentisch miteinander.
Genau wie der Perwoll-Werbespot, in dem geflüstert wird, damit der Konsument die fe_lenden Wö_ter in seinem K_pf ergänzt und zum Hinhören gezwungen wird, bespielt Undream You diese Lücke. Das ist vielleicht kein Televotingsieger, weil Papa gerade die Bierflasche öffnet oder die Schwester auf den Linsenchips rumkaut, aber artifizell genug, um Juroren zu ködern. Die Melodie ist nicht billig, wird phrasiert und Undream You ist als Gitarrenballade mit Streichern sehr gut produziert.
Bin kein Mega-Balladenhörer, aber wenn in Stimmung für eine Ballade, dann kann ich mir sowas geben – habe Victoria-Vibes dabei. Alle, die nichts anderes als einen potenziellen deutschen ESC-Sieger erwarten, träumen in fremden Betten weiter. Wäre trotzdem keine Schande, Leona zum ESC zu schicken.
@Douze Points: Du stehst damit nicht alleine. Unter den Bloggern vielleicht. Ich bin da aber voll auf deiner und Leonas Linie.
Es wird sehr auf den Livemoment und ihre Livequalitäten ankommen, die ich bei Leona leider noch nicht einschätzen kann. Wird der Moment aber in seiner wunderschönen Zerbrechlichkeit groß, kann es alle von den Socken hauen. Mich hat Leona erstmal.
Ich mag die Zerbrechlichkeit in Leonas Stimme und kann mir das Lied gut mit geschlossenen Augen zum Entspannen anhören.
Leider sehe ich wenig Chancen, dass es beim ESC gut abschneidet. Ja, ich mag durchaus solche Lieder, die wie eine Insel in dem aufgewühlten ESC-Meer sind.
Bei Michael Schulte hatte ich diesen Eindruck und auch bei Duncan Laurence, oder Victoria. Aber diese Lieder waren stärker und hatten höhere Intensität, die den Zuhörer eingefangen haben.
Dieses Jahr könnte Ryk eher diese Insel sein, wo die Zuschauer/hörer innehalten und gespannt lauschen und sich mit auf eine akustische Reise auf diesem Inselreich machen.
Also vom mögen her: Top3, für den ESC aber ein Nein!
Schon der 4. Song-Check, und Peter hat noch nicht einmal 12 Punkte vergeben. In früheren Jahren wären es eher 4 von 4 x 12 gewesen , egal wie wenig die Blogger-Kollegen vergeben haben … Es muss wirklich schlimm stehen um die diesjährige Auswahl unseres Lieblings-ESC-Senders.
Ich finde Leona und ihren Song ganz bezaubernd. Mit der richtigen Inszenierung könnte sie zur großen Überraschung werden. Ich stehe aber auch allgemein eher auf ruhige Titel. Besonders aufhorchen lässt mich, dass sogar DJ DP, der bekanntlich meist Stücke mit ‚Wumms‘ bevorzugt, zu denen man auf der Tanzfläche richtig abhotten kann, satte 8 Punkte gibt. Selten liegen unsere Meinungen so nah beieinander.
Liebe Leona, fühl dich gedrückt und toi, toi, toi für nächsten Freitag!
Ich finde „Undream you“ eigentlich ganz gut, der Song ist ruhig und nachdenklich, aber mir fehlt trotzdem ein „highlight“. Mit einer tollen live-Stimme und einer wirklich guten Performance könnte das Lied zauberhaft werden, aber ich bin mir dennoch sehr unsicher, ob das etwas für den ESC ist. Wünsche Leona aber alles erdenklich Gute für Freitag, auch wenn meine Stimmen an Ryk gehen werden.
Bitte erst nach der Live-Performance entscheiden und abstimmen. Auch Ryk kann eventuell live keinen guten Tag haben, aber natürlich hat er schon live überzeugen können was bei Leona ja noch aussteht.
Abstimmen kann man ja zum Glück diesmal erst nach der Performance. Aber für mich sind die Würfel gefallen. Sollte Ryk wirklich einen schlechten Tag haben, werde ich trotzdem für ihn stimmen, weil er für mich das beste Gesamtpaket hat. Und dass er live toll singen kann, beweisen etliche Videos.
manchmal ist der weg das ziel und mehr muß es auch nicht sein.🙃
Diese nette Nummer auf deutsch und etwas einprägsamer, schon wäre es eher nach meinem Geschmack. Ich bin sehr gespannt, wie Leona den Song auf der Bühne präsentiert. Nur vom Song her gibt es von mir 4 Punkte
Das wird ein sehr spannender Kampf um die rote Laterne. Leona oder Galant wird es treffen. Beide Songs sind sehr langweilig und treten auf der Stelle. Nach jeweils 30 sec denkt man, passiert überhaupt noch was. Für die Künstler tut es mir leid. Weil sie nur als Kanonenfutter dienen.
Das Motiv „Mädchen mit einer Gitarre“ mal neu interpretiert.
Langweilt schnell, man wird leider nicht in den Bann gezogen.
Auch für diesen Levina-Grauton habe ich nur 2 Punkte übrig.
Überrraaaaschung
Immerhin nicht nur ein Punkt, sondern doppelt so viele, d.h. 200% davon. Außerdem steckt in der „Neuinterpretation“ eines Motivs ja wohl ein kleines Lob (interessanter als eine althergebrachte Interpretation), und dass der Song in den allerersten Takten offensichtlich noch nicht langweilt und noch Hoffnung zulässt, dass man in den Bann gezogen werden könnte, ist ja auch nicht die allernegativste Aussage.
Womit ich sagen will: Der User ist gar nicht so negativ, wie manche denken. Manchmal versteckt er das Positive halt geschickt zwischen den Zeilen und es macht Spaß, danach zu suchen 😉
Natürlich bedient Undream You so überhaupt nicht meinen Musikgeschmack, aber ich finde Leona wäre nicht die schlechteste Wahl. Vielleicht sogar die beste.
Diese zerbrechlichen Balladen haben schon mehrfach gut beim ESC funktioniert, ich finde das Paket aus Song und Sängerin stimmig und vor allem ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass Deutschland mit dieser Nummer ein Alleinstellungsmerkmal im Finale hat. Das sollte zumindest bei den Jurys ziehen können. Ich bin sehr gespannt, ob Lenoa diese zerbrechliche Stimmung auf der Bühne transportieren kann und gebe 7 Punkte.
38/96 Punkten durch die Blogger, genau wie „Katze“ von Galant.
Ich bin sehr unentschlossen bei diesem Song. Mit einer tollen Inszenierung kann es magisch werden…. und immerhin einige Jury-Punkte einfahren. Im VE wird der Beitrag vermutlich zwischen den anderen Balladen untergehen.
Ich mag den Song. Mein zweiter Platz im VE.
Ich finde das ja irgendwie schon sehr süß. Und genau dieses sehr Süße sollte man auch rausstreichen bei der Inszenierung. Wenn ich das auf die Bühne zu stellen hätte (was ich glücklicherweise nicht habe), würde ich das an die Grenze zur Überzuckerung bringen. Ansonsten könnte es leider untergehen. Der Song ist schön, aber sehr unauffällig. Es kam ja schon der nicht völlig danebenliegende Vergleich mit Victoria, aber die hatte einen (bzw zwei) weitaus besseren und auch berührenderen Song. Daher muss es hier wirklich über die Inszenierung rausgerissen werden.
Ich bin noch immer traurig, dass Victoria 2020 nicht zur ESC-Aufführung kam. Ich liebe „Tears Getting Sober“, und der Live-Auftritt für das Programm aus der Elbphilharmonie war fantastisch.
Der Song ist sehr schön in der Studioversion. Alles entscheidet sich hier wirklich auf der Bühne live. Leona scheint mir noch sehr unerfahren zu sein, kann sie das so live wirklich rüberbringen? Wenn ja, dann ziehe ich den Hut vor ihr.
Dafür gibt’s ja die VE-Show. Dann werden die Karten neu gemischt.
Sie hat ja ne schöne Stimme und kommt sympathisch rüber, aber der Song ist mir persönlich einfach zu seicht und unauffällig. Peter beschreibt es ganz gut, als Hintergrundmusik in ner Cocktailbar ganz schön, aber auf der großen ESC-Bühne würde das untergehen denke ich.
Von den bisherigen vier Beiträgen eindeutig mein Favorit. Klar, im Song passiert nicht allzu viel, trotzdem kann er einen für sich einnehmen, beim allerersten Hören hat das gleich geklappt, heute Abend beim ersten Hördurchgang nicht so (ich war da nicht in der Stimmung), aber jetzt beim zweiten Versuch wieder deutlich mehr. Ich mag die Melodie, ich mag Leonas Stimme, und ich drücke ihr die Daumen, dass sie den Song live ähnlich zauberhaft rüberbringen kann wie in diesem Video.
Finde ich auch. Für mich der ESC-tauglichste Song, weil hier echte Profis am Werk waren, die auch den osteuropäischen Musikgeschmack bedienen. Vielleicht einer der besten Songs, die wir in den letzten zehn Jahren hatten. Kein typischer Vier-Akkord-Song der deutschen Vorentscheidungen. Sehr emotional. Leider etwas leidenschaftslos gesungen.
Mit „Undream You“ und „Naiv“ – denke ich – haben wir die besten Chancen, aber letzteres ist ja leider ziemlich abgekupfert von „Flowers“ und co.
„Naiv“ mag ich auch ganz gern.
Als Hobby-Jazzmusiker möchte ich auch festhalten, dass dieser Song von allen wohl am professionellsten und kreativ komponiert ist. (Hasse das übliche overproducte Allerwelts-Popgedudel.)
„Sehr emotional. Leidenschaftslos.“ Hä? Widerspricht sich irgendwie?
Ich finde, dass sie es genau auf den Punkt bringt. Sie bringt damit so eine Art Lolita-Charme rüber, der beim ESC sehrwohl funktioniert. Ging auch schon bei Lena. Würde keine Nr. 1, aber garantiert auch nicht der letzte Platz.
Da bin ich doch mal ganz gespannt auf das Staging.
Hoffe ,man hat sich da mal richtig nen Kopf gemacht.
Mit den Song kann ich eigentlich ganz gut leben.
Find den gar nicht so übel.
Bissl ruhig,aber das kann ja beim ESC durchaus funktionieren.
Bei dem was sich für Malmö 2024 schon qualifiziert hat,gibt es durchaus schlechteres im Angebot.
Und ich könnte mir ne gute Jury-Platzierung vorstellen.
Das wäre nicht gut für einen gewissen anderen Act.
Gar nicht gut.
Leona ist nicht meine Topfavoritin.
Aber einer von vier Acts,mit denen ich gut leben könnte.
Gehört zu meinen Top 3,
gemeinsam mit der Katze und dem deutschen Schlager.
Erinnert mich sowohl vom Lied als auch von der Stimme her an Katie Melua. Und das ist durchaus als Kompliment gedacht.
nach dem seltsamen überhypten wildcardfinale wissen wir doch erste welche songperle wir hier haben. 😎