
„Naiv“ von Marie Reim ist einer der neun Songs, die am 16. Februar im deutschen ESC-Vorentscheid „ESC 2024 – Das deutsche Finale“ stehen. Heute schauen wir uns im ESC kompakt Songcheck ihren Schlager „Naiv“ an. Es ist seit Ella Endlichs „Adrenalin“ der erste deutsche Schlager in einem deutschen Finale: Marie Reim geht mit ihrem selbstgeschriebenen, klassisch-modernen Discofox-Schlager „Naiv“ sympathisch motiviert ins Rennen um das ESC-Ticket nach Malmö.
Marie spielt in etwa der gleichen Liga wie Vanessa Mai, Maite Kelly oder Sonia Liebing. Oberhalb von Ballermann und unterhalb von Helene Fischer hat sich ein beschwingtes Female-Popschlager-Genre etabliert, das in Großraumdisco und Discofox-Kneipen von Erfurt bis Vechta eine überwiegend weibliche extrovertierte 30-Something und 40-Something Maybelline-Prosecco-Hörerschaft euphorisiert. Maite Kellys Erfolgsschlager „Ich brauch einen Mann“ ist sozusagen Programm am Freitagabend, wenn die Arbeitswoche bewältigt ist.
Damit keine Zweifel aufkommen: I love it. Einige der schönsten Nächte meines Lebens habe ich in solchen Discofox-Discos und gerne auch auf Schützenfesten erlebt. „Es war noch nie so schön wie hier mit Dir“, um noch einmal Maite Kelly (immerhin mit ESC-Erfahrung) zu zitieren.
Marie Reim ist zudem noch aus bestem Schlagerhause. Daddy Matthias Reim stand mit „Verdammt, ich lieb‘ Dich“ 1990 insgesamt 16 (in Worten: „sechszehn“!) Wochen an der Spitze der deutschen Single-Verkaufschart und Mama Michelle hat 1997 in der beschaulichen Marzipanstadt Lübeck erstmals am deutschen Vorentscheid teilgenommen („Im Auge des Orkans“) und 2001 dann Deutschland in Kopenhagen vertreten und mit „Wer Liebe lebt“ einen soliden achten Platz erreicht. Vor allem aber war der deutsche Vorentscheid, den Michelle gewinnen konnte, der quotenstärkste der letzten drei TV-Jahrzehnte. Mehr Glorifizierendes zu Michelle habe ich hier aufgeschrieben.
Marie erzählte uns mehr über all das in unserem sehr sehenswerten ESC kompakt LIVE.
Das Lied
„Naiv“ ist in der Schlagerwelt ein Motivationsschlager, den man konventionell im allerbesten Sinne nennen darf – mit Social-Media-Text-Versatzstücken wie „hast meine Bilder geliked“ oder „ich klick auf Standort teilen mit Dir“. Auffällig ist der appellative Charakter des überaus tanzbaren Schlagers; sympathisch ist auch die Wahrhaftigkeit, mit der Marie den eingängigen Uptempo-Song souverän-lässig „verkauft“ (auch in unserem ESC kompakt LIVE, btw). Das kann sie auch deshalb selbstbewusst tun, weil sie den Song selbst geschrieben hat.
Co-Writer und Produzent von „Naiv“ ist Tim Peters, der auch für das gepimpte 2022-Remake von Michelles „Wer Liebe lebt“ verantwortlich zeichnet. Tim hat schon für Helene Fischer und Feuerherz geschrieben und zeichnet als Produzent und Songwriter auch für das 2018-Hit-Duett „Nicht verdient“ von Matthias (Reim) und Michelle verantwortlich, ihr zweiter Nach-Ehe-Megahit nach „Idiot„. Mit Marie Reim hat Tim Fischer auch schon als Sänger den Schlagererfolg „Jemand träumt von Dir“ gesungen (Maries größter Erfolg bis dato) und produziert.
Bleibt die Frage: Ella Endlich hatte 2016 shirtless dancer am Start und das war auch gut so. Gibt es 2024 ein SSR (Schlager Shirtless Revival) oder ist die Frage zu „naiv“? Und mindestens genauso wichtig: Welches Kleid trägt Marie beim Vorentscheid?
Der Check
ESC-kompakt-Leser:innen: So habt Ihr gewertet:
Song allgemein: 5,04/12 Punkten
Eignung des Songs für den ESC: 2,84/5 Punkten
Eignung des Künstlers für den ESC: 3,24/5 Punkten
Gesamtpaket: 2,82/5 Punkten
Im Hinblick auf das Gesamtpaket liegt „Naiv“ bei Euch auf Platz 5 von 8.
Im Hinblick auf die Erfolgsaussichten beim ESC liegt „Naiv“ bei Euch auf Platz 2 von 8.
Benny: „Ich klick auf Standort teilen mit Dir“ ist für mich jetzt schon DIE Textzeile dieser Vorentscheidungssaison, ach was sage ich, der ESC-Saison. Die Strophen sind ein bisschen flach, der Refrain auch nicht weiter entfernt von Helene Fischers „Ich will immer wieder…dieses Fieber spüren“ als „Glorious“ von „Euphoria“, aber who cares? Mir macht es große Freude, diesen Song zu hören, er ist mein guilty pleasure. Ich habe null Ahnung, wie dieser Beitrag international ankommen würde. 8 Punkte
Berenike: Deutscher Schlager ist jetzt nicht so „my cup of tea“. Obendrein finde ich Maries Stimme unangenehm quietschig. Trotzdem muss ich dem Song zugestehen, dass er recht eingängig ist und für sein Genre sicher nicht schlecht. 3 Punkte
Douze Points: Keine Überraschung: Mein Guilty-Pleasure. Und ich freue mich wie Bolle. Diesen Popschlager kann man endlich mal bei deutschen ESC-Partys spielen. Ich sehe schon die Disco-Fox-Pärchen. Ansonsten ist das alles so wie man es kennt und im positiven Sinne erwartbar. Ich stoße mich etwas am Songtitel „Naiv“, das ist zwar international verständlich, aber jetzt nicht so originell. Die Strophen sind textlich wichtig, aber wenn man kein Deutsch versteht, vielleicht etwas zu lang? Bin auf die 3-Minuten-Version gespannt. 10 Punkte
Flo: Ein deutscher Schlagertitel im Vorentscheid ist ja etwas, was sich viele gewünscht haben. Und zweifelsohne bringt Marie Reim eine entsprechende Nummer mit, die auf der Bühne funktionieren kann. „Naiv“ ist für sich genommen aber selbst im Schlager-Genre wenig innovativ, zwar eingängig, aber dafür überraschend unaufgeregt und insgesamt nicht besonders genug. 5 Punkte
Manu: Ich glaube, dass jeder Musikstil beim ESC erfolgreich sein kann. Aber – und da ist für mich der Knackpunkt – er sollte in seinem Genre zum Besten gehören und/oder fügt seinem Genre sogar noch etwas Neues hinzu. Das alles tut Marie Reim bei „Naiv“ nicht. Musikalisch klingt ihr Schlager leider für meine Ohren eher altbacken und kommt 30 Jahre zu spät, um international und außerhalb der Fanbubble zu interessieren. Vom unterirdischen Text fange ich besser erst gar nicht an: 2 Punkte
Max: Mein guilty Pleasure, aber sowas von. Ich bin eigentlich kein Schlager-Fan, aber ich feier‘ „Naiv“ sehr. Bin schuldig! Ich finde die Hookline einfach so eingängig, kann es nicht bestreiten. Etwas für den ESC? Hmm vermutlich nicht, aber wir werden es umso mehr im Vorentscheid feiern. 7 Punkte
Peter: Ein Schlager, bei dem der Text stärker ist als die Melodie. Im Schlagergenre ist „Naiv“ jetzt keine einzigartige Pionierleistung, aber sehr anständige, gehobene Hausmannskost, die 100% Partytauglichkeit garantiert. Es gibt bessere Titel von Mama und Papa (allein und zusammen) und auch von ihrem Produzenten Tim Peters, aber total wunderbar ist „Naiv“ dennoch aus zwei maßgebenden Gründen. Erstens feiere ich die mega-sympathische und dynamische Marie dafür, dass sie sich beworben hat, und zweitens feiere ich die Tatsache, dass wir nach Ella Endlich endlich mal wieder einen inspirierenden Schlager bei einem deutschen Finale haben. Das allein reicht für 12 Punkte
Rick: Ich muss zugeben, dass der Song wirklich sofort ins Ohr geht und da auch bleibt – ob man will oder nicht. An sich ist „Naiv“ ja auch nicht schlecht gemacht und Marie sicher eine gute Sängerin. Meinen Geschmack trifft Schlager halt leider gar nicht, dennoch kann ich mir vorstellen, dass der Song in Malmö auf der großen Bühne funktionieren könnte. Genauso könnte es aber auch sein, dass man außerhalb der deutschsprachigen Länder nicht versteht, dass Schlager so klingen muss und es eher als „altbacken“ abgestempelt wird. Ich bin unentschlossen, gebe aber 7 Punkte.
Gesamtpunktzahl: 54/96
Wie gefällt Euch „Naiv“? Wie sollte Marie Reim den Song beim Vorentscheid präsentieren, um weit vorne zu landen? Schreibt uns gerne Eure Meinung in die Kommentare!
Bisher erschienene Songchecks:
- (1) „Tears Like Rain“ von Bodine Monet
- (2) „Katze“ von GALANT
- (3) „Always On The Run“ von Isaak
- (4) „Undream You“ von Leona
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Der Produzent heißt Tim Peters!
Von mir aus der einzige song in der deutschen ve, der nicht die ambition hat, das tripple zu holen.
Ich finde es super, deutschen Schlager beim Vorentscheid zu haben. Nur ist „Naiv“ für mich ein typischer 0815 Schlager, klingt wie tausend Mal gehört und hätte so auch vor 20 Jahren zum ESC geschickt werden können. Marie hängt sich auch zu sehr an die Erfolge ihrer Eltern, ich vermisse einfach ein Alleinstellungsmerkmal. Ich hätte mir hier mehr Individualität und Authentizität gewünscht und denke, sollte sie nach Malmö fahren, dann muss die Bühne brennen, um wenigstens dem letzten Platz zu entfliehen. Ansonsten sehe ich wenig Chancen.
Musikalisch ist das für mich das pure Grauen, aber wie ich seit Tag 1 sage: Marie ist neben Ryk unsere beste Chance, die Plätze 2X zu verlassen. Ich werde trotzdem jedes Mal wegschalten oder die Stummtaste drücken, wenn „Naiv“ zum nächsten Abspielen anhebt. Viel Glück!
Ich finde es sehr lieb von dir, dass du allen immer Viel Glück wünscht.
Ich bin halt ein total Lieber 😇
Ja genau, ich habe da auch noch nie ein kleinstes Fünkchen Ironie hineingelesen.
Nope, ich bin einfach kein Schlagerfan und dieser Song wird daran auch nix mehr ändern. Finde das musikalisch sehr belanglos (und stellenweise sehr von „Flowers“ von Miley Cyrs „inspiriert“) und die stimmliche Ähnlichkeit zu ihrer Mutter macht es auch nicht besser.
Ne, ich brauche das nicht in Malmö.
Und darum werden wir (fast) immer die falschen Acts zum ESC schicken. Wir sollten viel stärker zwischen unserem persönlichen Geschmack und dem was am ESC gefällt oder gefallen könnte unterscheiden. Da schließe ich mich auch mit ein. Es werden wohl oft Welten dazwischen liegen aber eine objektivere Betrachtungsweise auf die Acts und die Songs, würde uns allen gut tun. Zumindest wenn wieder mal etwas erfolgreicher abschneiden wollen.
Versteh nicht was du von mir willst. Ich finde den Song unabhänigig vom Genre auch einfach nicht gut, sehr repetitiv und musikalisch zu nah an andere Songs angelehnt.🤷🏻♂️
Eben 🤓
@Sebastian: Ich möchte möglichst viele Lieder, die mir gefallen, beim ESC haben, von daher gehe ich schon nach meinem persönlichen Geschmack. Wie „wir“ abschneiden (kein richtiges Zitat, denn dieses Wörtchen fehlt in Deinem letzten Satz, aber ich nehme an, das ist es, was Du gemeint hast), ist für mich nicht entscheidend. Wenn „wir“ einen Beitrag haben, der mir gar nicht gefällt, dann würde es mich sogar ärgern, wenn er vor anderen Songs landet, die mir mehr zusagen.
@ESC1994: Nun, Du hast einen Kommentar geschrieben und er hat seine Meinung dazu geäußert, mit Hilfe des Antwortknopfes, das ist doch ok.
Du hast von Deinem Geschmack geschrieben und sein Punkt (mit dem ich nicht übereinstimme) war, dass man sich nicht allzu sehr vom persönlichen Geschmack leiten lassen sondern versuchen sollte, eine „objektivere“ Betrachtungsweise“ einzunehmen.
Und ich habe ihn daraufhin erklärt dass ich den Song unabhängig von meinem Problem mit Schlager einfach generell nicht gut finde.
Womit Du ja dann eigentlich doch verstanden hättest, was er (sagen) wollte.
Dass du dich über eine gute Platzierung Deutschlands „ärgern“ würdest, falls dir der Song nicht so gut gefällt wie ein anderer, macht mich etwas sprachlos aber lässt mich zumindest hoffen, dass du dich in den letzten Jahren wohl nicht gross ärgern musstest 🙌
Mich interessieren beim ESC die Lieder, und was ich mir vorne wünsche, hängt vom Lied ab, nicht vom Land. Warum soll für mich das Wichtigste sein, dass der deutsche Beitrag möglichst weit oben ist, nur weil ich Deutscher bin? Der ESC ist doch keine Fußball-WM (und da fand ich es bei den letzten beiden WMs übrigens sehr sympathisch, dass das nationale Gejohle recht bald vorbei war)!
P.S. 2019 habe ich mich über die hintere Platzierung des deutschen Beitrags tatsächlich geärgert, weil mir der Song sehr gut gefallen hat.
Und was mich auch ärgert, ist das Draufhauen auf Interpreten, die beim ESC hinten landen (leider auch von Fans).
Finde es ja sympathisch, dass es Dir um die Songs geht, weniger um die „Fähnchen“. Auch, dass Du den S!isters nach wie vor die Stange hältst und sie verteidigst, finde ich gut. Aber, dass ein Song vorne landet, der mir nicht gefällt… nö, darüber ärgere ich mich eigentlich nicht. Ich wundere mich zwar, und breche nicht gerade in Jubel aus bzw. finde den Song auf einmal „ganz toll, weil alle anderen ihn doch „ganz toll“ finden. Ich gönne aber eigentlich jedem den Erfolg. Genauso wenig wünsche ich keinem einen schlechten Platz, nehme es aber dann auch oft neutral zur Kenntnis und kann das Ergebnis dann schon nachvollziehen (manchmal auch nicht, dann bin ich auch etwas enttäuscht).
Danke für die netten Worte, Gaby. „Ärgern“ war sicher zu stark, ich hätte mich besser so ausdrücken sollen: „Ich finde es schade, wenn Lieder, die mir besser gefallen hätten, hinter diesem Song landen.“
Meine Sisters-Verteidigung langweilt sicher viele, aber wenn ich hier immer wieder Posts im Sinne von „Wie WIR ja ALLE wissen, war 2019 der schlimmste deutsche Song aller Zeiten/die größte VE-Fehlentscheidung, die es je gab/etc.“ dann kann ich einfach nicht stillhalten.
ie WIR ja ALLE wissen, war 2019 der schlimmste deutsche Song aller Zeiten/die größte VE-Fehlentscheidung, die es je gab/etc.“
Hm… ist natürlich rein subjektiv, wäre, schön, wenn man diese Meinung nicht als „allgemeingültige“ Tatsache hinstellen würde, sondern als rein persönliche Meinung deklarieren würde, da stimme ich zu. Möglicherweise waren diese Sätze auch ein bißchen der Enttäuschung geschuldet, dass nicht Lilly Among Clouds oder Aly Ryan die VE gewonnen haben.
P.S. Die S!sters waren auch nicht meine Favoriten und enttäuscht war ich auch auch. Hätte gerne Lilly Among Clouds in Tel Aviv gesehen.
Aber der „schlimmste deutsche Beitrag aller Zeiten“ … nein, das war der
Song nun wirklich nicht. Diesen „Trophäe“ trägt für mich unangefochten
„Dieser Traum darf niemals sterben“ von 1991.
meine mutter ist beinharter amigosfan – dazu die tochter von denen,flippers,truck stop,kerstin ott,andrea berg und bei den alte schule legenden zuerst der roland.
sie kann mit dem lied nichts anfangen – ich gehöre mit knapp über 60 zwar auch zur zielgruppe,fühle mich aber nicht angesprochen.
ist aber ein interessantes experiment einen sehr beliebig klingenden schlager dann auch wirklich mal dabei zu haben.😎
Wenn das Wochenende naht, man die Kommentare überfliegt und sich fragt, „wer ist ein behaarter Amigos Fan?“. 🤦🏽♂️😅 Sorry das musste ich teilen…
für das „behaarter“ brauche ich aber mal eine kleine erläuterung.
Beim überfliegen des Textes wird aus „beinhart“ schnell mal „behaart“. Musste echt zweimal hinschauen 😅
Und der Superstar Max Mutzke hat endlich das Offizielle Musikvideo zu seinem potentiellen ESC-Beitrag ,,Forever Strong“ veröffentlicht.
https://youtu.be/whUhJ29P8y8?si=bbyaRjkpQZaxDEt0
Langweilig und uninspiriert wie sein Lied.
Hebt das Lied jetzt nicht auf eine höhere Ebene. Sorry aber langweilig.
Wenn er das gut auf die Bühne in Malmö bringen kann mit Bildern ähnlich denen aus dem Video, kann das was werden.
Ich wage nicht darauf zu hoffen.
Grau. Wie das Lied.
Dieses Schattenspiel mit Hut hatten wir doch letztes Jahr schon bei Gustaph.
Mir gefällt das Video.👍
Da ist unsere Gewinner-Queen nächste Woche! Mit dem ganzen Balladenüberschuss ist das der einzige tanzbare Titel, bei dem man nicht direkt einschläft. Leider wirkt er selbst im Genre angestaubt und hätte schon zu Mamas Zeiten geschrieben werden können…
Je nach Startplatz, Live-Gesang und Bühnenbild wird das Lied mit hoher Wahrscheinlichkeit beim Publikum die 12 Punkte erhalten. Marie hat die größte Fanbase, den „rührenden“ ESC-Bezug und neben Galant deutsch als Sprache.
Ist nicht mein persönlicher Geschmack, aber ich könnte mit Marie leben (aber bitte nur mit der News, dass die Zuständigkeiten nächstes Jahr andere sind).
Nicht mein Genre, sehr altmodisch und vor allem nach hinten raus viel zu repetitiv. Trotzdem hat der Song mehr Drive als der ganze Radio-Pop im Feld und ich gehe mal davon aus, dass Marie ihren Auftritt schon professionell über die Bühne bringen wird. Liegt damit bei mir alles in allem tatsächlich irgendwo im Mittelfeld.
Die Erfolgsaussichten in Malmö halte ich für gering, doch stünden hinter dem Lied hierzulande sicherlich mehr Leute als damals hinter „Perfect Life“ oder „I don’t feel Hate“. Falls sie das Ticket also gewinnen sollte, fände ich es zwar schade um Ryk, doch sie wäre immer noch ein gutes Stück über dem Niveau der bisher tiefsten Tiefpunkte. Außerdem hätte dann auch die Schlager-Fraktion mal wieder etwas Seelenfrieden. Passt schon.
Für mich privat bei mir zu Hause ein Nein. Aber für die Kneipe, die Schlagerparty und die Karaoke-Bar bestens geeignet.
Und für den ESC ?
Da hab ich so spontan ein Eric Saade Déjà-Vue-Erlebnis.“Popular“ war beim ESC 2011 in Düsseldorf alles andere als originell und einfallsreich. Aber am Ende sprang ein toller und für mich nicht ganz so verständlicher Platz 3 dabei heraus.
Wenn jemand das weibliche Pendant zu einem Eric Saade bestens erfüllen könnte, dann Marie Reim. 😀
Frage an Blogger Manu: schon einmal selbst einen Songtext geschrieben?
Ich muss kein Songwriter sein, um diesen Text als unterirdisch zu empfinden.
Eben, man muss auch kein Koch sein um zu sagen wenn einem ein Essen im Restauran nicht schmeckt.
Zu Schlager gehört nun mal ein einfacher leicht verständlicher Text. Eine Innovation wäre mal „richtige“ Themen in Schlagertexten zu verarbeiten außer „Luft und Liebe“.
Ich empfinde im ESC-Kontext eine stinknormale Hetero-Beziehungskiste von der Frau, die immer hofft, dass der Typ seine Tussi für sie abschießt – was aber nie passiert – und sie trotzdem wieder mit ihm in die Kiste springt, hoch innovativ. Alle Beteiligten wissen sogar, welches Geschieht sie haben. Auch für sowas muss Platz sein beim ESC, gehört alles zur Vielfalt.
„Alle Beteiligten wissen sogar, welches Geschlecht sie haben. Auch für sowas muss Platz sein beim ESC.“
OK Boomer
Klar bin ich Boomer und sehe keinen Grund, mich dafür zu rechtfertigen.
Ich finde immer wieder lustig, wie manche hier Toleranz immer nur für die eigene Bubble einfordern und gelten lassen.
Boomer ist übrigens ein genauso gutes Argument wie „alter weißer Mann“
Bezeichnenderweise hat noch nie ein alter weißer Mann hinterfragt, warum „alter weißer Mann“ zu einer Schmähung wurde.
Das ist ja völlig klar: Weil bestimmte Leute damit andere prima ins Abseits stellen können und sich nicht mehr mit deren Überzeugungen auseinandersetzen setzen müssen. Ein Musterbeispiel für die Intoleranz bestimmter Gruppen.
Richtig, Intoleranz … schließlich hast du dich mit deiner wahnsinnig cleveren Bemerkung vorhin auch mutig für die marginalisierte Gruppe der Heteronormativen in die Bresche geworfen. Welch kühne, heldenhafte Tat, wo man doch sonst allerorten hört: „ESC gucke ich nicht – die sind mir alle zu binär und heterosexuell.“ Das erzeugt natürlich Gegenwind, wenn du dich für solche krankhaften Freaks einsetzt.
Es wäre daher auch töricht, deine Bemerkung fälschlicherweise für einen gescheiterten Zynismusversuch eines aus reiner Selbstüberhöhung reaktionären Kleingeists zu halten, dessen Ego bloß nicht darauf klar kommt, dass er vom Zeit- und Weltgeschehen in gewissen Dingen einfach überholt wurde und „sein“ Team der alten weißen Männer nun doch tatsächlich den enormen Kontrollverlust hinnehmen musste, in einem einzigen Punkt nicht mehr an den Hebeln der Macht zu sitzen – nämlich bei der öffentlichen Meinung, die in demokratischen Vorentscheiden im Zweifel auch noch dafür sorgt, dass beim ESC immer so schrecklich viele Tucken und Mannsweiber rumrennen.
Denn das würde ja letztlich Intoleranz suggerieren, und so bist du ja schließlich nicht, Haraldur. Du bist, wie eingangs erwähnt, bekanntlich im Gegenteil ein Kämpfer für die Toleranz gegenüber der an den Rand der Gesellschaft gedrängten Mehrheit der Normalos, bist der letzte verbliebene Kämpfer für die Akzeptanz der echten maskulinen Männer, die noch mit der Stracke in der Hand dasitzen, wenn sie den Fernseher anblöken: „Uschi, zeig ma‘ Titten, jetzt!“ Eigentlich ein Kandidat fürs Bundesverdienstkreuz.
PS: Man kann übrigens auch sehr gut ein alter weißer Mann sein, ohne ein „alter weißer Mann“ zu sein.
Sind diese Maskulinisten nicht sehr oft ziemlich junge Männer?
Deine Kritik an der flapsigen Bemerkung über die Geschlechtszugehörigkeit kann ich durchaus nachvollziehen, aber nun hast Du doch einen ziemlich weiten Bogen geschlagen und in jemanden, der hauptsächlich zum Ausdruck bringen wollte, dass es ok ist, im ESC-Kontext auch mal einen Song über eine „stinknormale“ Hetero-Liebesbeziehung zu haben und der sich dann zu Recht gegen die dumpfen Begriffe „alter weißer Mann“ und „Boomer“ gewehrt hat, alles Mögliche hineingelesen.
Was mich an Begriffen wie den beiden zitierten stört, ist, dass sie von einem ziemlich einfachen Gut-Böse-Weltbild zeugen (ok, dass junge Leute das noch eher brauchen als ältere, dafür sollte man Verständnis haben, ich war früher vielleicht auch ein wenig mehr so drauf als heute).
Die Begriffe „alter weißer Mann“ und „Boomer“ haben sich ja längst von ihrem eigentlichen Wortsinne gelöst und stehen mittlerweile synonym für eine Geisteshaltung, die alles außer der eigenen Weltsicht und Lebensrealität geringschätzt. Darum auch mein Postskriptum. Dass da jetzt ganze Generationen unter diesen Etiketten zu leiden haben, ist allerdings das Verdienst von Leuten wie Haraldur.
Dass sich Haraldur über „normale“ Leute beim ESC freut, ist auch nicht das Problem. Er stellt es allerdings so da, als sei das ja eine Ausnahme, die es „auch mal“ geben müsse. Und das ist nicht nur eine Verdrehung der Tatsachen, sondern ist, wie tatsächlich dann auch alles, was er danach schrieb, von diesem piefigen „Das wird man ja wohl noch sagen dürfen“-Mief durchzogen.
Und ja, einen Contest, bei dem ausschließlich Sheldon Rileys und Jendriks auftreten, wünschen sich vermutlich noch nicht mal die Homosexuellen. Trotzdem ist der ESC spätestens seit Dana International ein Safe Space für die LGBT-Bewegung – und in vielen Ländern auch weiterhin ihre einzige Repräsentation.
Sich dann aber hinzustellen und so zu tun, als sei Heterosexualität dort ja ganz was Seltenes, wenn nicht gar Unerhörtes, obwohl die heterosexuellen Künstler selbstredend auch beim ESC weiterhin klar in der Mehrheit sind, ist einfach nur eklig. Genauso wie die Bemerkung von wegen „wissen, welches Geschlecht sie haben“ … was für ein Wahnsinnsschenkelklopfer. Irgendwo bringt sich gerade irgendwer wegen solcher phänomenaler Brüller um. Aber Hauptsache, Haraldur konnte sich und uns noch mal versichern, dass wenigstens er ja noch „normal“ und einfach ein Mann ist. Super, Haraldur. Danke dafür.
Nun, hier im Forum unter uns Fans fühle ich mich als LGBT-Mensch durchaus in der Mehrheit und Heteros eher in der Minderheit (auch wenn es bei ESC-Interpreten nicht so ist), und wahrscheinlich hatte Haraldur das im Blick und wollte hier einfach mal für die Perspektive dieser von ihm so empfundenen Minderheit „werben“ (das kann man übrigens auch, wenn man nicht „’normal‘ und einfach ein Mann ist“). Und natürlich sind auch LGBT-Menschen nicht automatisch die toleranteren Menschen. Die Bemerkung über das Geschlecht fand ich wie gesagt auch alles andere als gut, aber als „Schenkelklopfer“ habe ich sie nun wahrlich nicht empfunden, sondern eher als verunglückte flapsige Bemerkung.
Und eine „Geisteshaltung, die alles außer der eigenen Weltsicht und Lebensrealität geringschätzt“ (danke für diese interessante Definition) gibt es in einer immer polarisierteren Gesellschaft in sehr verschiedenen gesellschaftlichen Lagern (und in allen Altersgruppen), daher finde ich die Begriffe „alter weißer Mann“ und „Boomer“ weiter sehr kritikwürdig.
Hmm, dann will ich mich deiner Interpretation seiner eigentlichen Intention mal in einer sehr naiven Hoffnung auf das Gute im Menschen anschließen. Du merkst … überzeugt bin ich nicht. Aber legen wir es ihm mal ganz optimistisch so aus.
Zumindest mit deinem zweiten Absatz hast du aber natürlich definitiv recht.
Nachtrag: Bei dem Punkt mit den Maskulinisten hast du leider recht. Über solche Leute könnte ich mich ja auch stundenlang auslassen, aber dann kämen wir hier wirklich vom Hundertsten ins Tausendste. Und letztlich sind wir da ja eh einer Meinung.
Im Großen und Ganzen auf jeden Fall, und Du hast recht, es lohnt sich nicht, dass wir uns stundenlang darüber auslassen, ich habe mich heute Abend eh wieder viel zu lange im Forum „rumgetrieben“, dabei habe ich nicht mal Sanremo geschaut. Ich wünsche Dir eine gute Nacht 🙂
Danke, dir ebenfalls eine gute Nacht!
Ich meinte natürlich „ziemlich weiten Bogen gespannt“ (auch wenn mir als Kind beim Geige-Üben in Frustmomenten das ein oder andere Mal danach war, den Bogen irgendwo draufzuschlagen …)
Vielen Dank Thomas M. (mit Punkt). Du hast mich exakt so verstanden, wie ich es gemeint habe. Die Kritik an der Formulierung mit dem Geschlecht nehme ich gerne an. Das war wohl eine Überreaktion auf die teilweise sehr positiven Reaktionen auf den irischen Beitrag. Ich kann mir halt beim besten Willen nicht vorstellen, dass man diesen Song aus musikalischen Gründen gut finden kann. Wenn meine Playlist mit aktuellen ESC-Songs läuft höre ich von zufälligen Zuhörenden ausschließlich Fragen wie „was ist denn das für ein Lärm?“ Und als Lärm empfinde ich das selbst auch.
Wenn ich irgend ein Problem mit LGBTQ-Themen oder Künstlern hätte, dann wäre ich wahrscheinlich nicht ESC-Fan und würde mich schon gar nicht in ESC-Foren tummeln. Ich finde halt nicht alles toll, nur weil es irgendwie queer vermarktet wird. Und für mich gehören auch lächerliche Hetero-Liebeslieder mit peinlichen Texten zum ESC, weil wir ein möglichst breites Publikum brauchen, um einen größtmöglichen Erfolg für alle Künstler der ESC-Familie erzielen zu können. Das allein scheint aber zu reichen, um beim einen oder anderen in den Verdacht zu kommen, homophob oder reaktionär zu sein. Schade.
Hast du halt echt mies ausgedrückt, das kann man wirklich nicht anders sagen. Wie auch immer … verzeih mir, dass ich dich da in ein falsches Licht gerückt habe.
Hast ja recht. Tut mir auch leid, wenn ich jemanden verletzt oder vor den Kopf gestoßen habe. War wirklich nicht meine Absicht. Als ESC-Fans gehören wir jedenfalls beide einer gemeinsamen Minderheit an. Ziemlicher Quatsch, uns hier gegenseitig anzuzicken. Lass uns lieber gegen die intoleranten ESC-Gegner außerhalb der Bubble angehen.
Amen!
Ich komme regelmäßig in den „Genuss“ eines Schlagerradios für Rentner und auf der einen Seite mag ich ihn, weil er häufig ESC-Klassiker spielt, sobald er aber die moderneren Songs auspackt, wird der Text nur noch anstrengend. Jeder Schlager besingt heute nur noch das gleiche Thema: Wir sind 60, wollen es aber heute Nacht noch einmal krachen lassen und dann gibt diese jahrelange On-Off-Beziehung aka Affäre und bla bla bla. Also genau das leicht verständliche ohne Innovation, was Marie singt.
Leider ist genau dieses keine Innotivation bringen, nicht kreativ sein, nicht herausstechen der Grund für das Versagen beim ESC.
Deutschland hat gelernt, sich immer auf Albekanntes zu verlassen und seit Jahrzehnten die immer gleiche alte Brühe neu aufzuwärmen siehe Musik- und Fernsehkultur. Alles Schrott. Auf diese Weise hat Deutschland außerdem gelernt, sich mit Mittelmaß und Durchschnitt zufrieden zu geben und gleichzeitig alles, was den eigenen beschränkten Horizont übersteigt, schlechtzureden. Schließlich ist es ja „komisch“ und „unbekannt“, als ob man die Fähigkeit zum Genießen verloren hat.
Keines der Lieder bei IWZE war ESC tauglich. Trotzdem wählt das deutsche normalitätsschmachtende Publikum noch den Einfallslosesten von allen. Auch das deutsche Finale zeugt nicht von Innovation abseits von Ryk und den Vogel schießt Max ab. Graues Video, stampft durch Felder und ein paar Bauklötze. Ja, das wird den ESC-Fans gefallen.
Marie fällt auf, weil das Genre auffällt und da hört es auf. Es wurden keine Innovationen gewagt. Keine Kniffe oder Überraschungen, nichts, was den Schlager weiterentwickelt, keinerlei Ambitionen bekommt man vermittelt. Hörst du die ersten 10 Sekunden, kennst du den vollständigen Song.
Bisschen wie bei LOTL: Anderes Genre und man denkt, das reicht und dabei vergisst man alles Andere. Für Galant gilt das Gleiche.
Uff, ist ein längerer Text geworden, aber dein Gedanke zur Innovation, finde ich sehr wichtig.
Naja, an konventionellen seichten Schlager ist nichts inovatives. LOTL ist um Klassen besser
Helene Fischer hat dem „Schlager“ eine „neue Farbe“ verpasst, deswegen wurde sie damit erfolgreich. Marie versucht mit alt bewährten Mitteln erfolgreich zu werden. Das könnte innerhalb Deutschlands durchaus funktionieren, aber für den größten Musikwettbewerb reicht das einfach nicht.
Möchte aber ausdrücklich nicht damit sagen das der Beat der den Schlager „kennzeichnet“ weg muß, sondern eher an anderen Stellschrauben vom Song drehen wie eben Text oder eben teilweise ungewöhnlich Instrumente mit einfügen. Das alles würde zu einem „Alleinstellungsmerkmal“ führen und somit mehr Erfolg ermöglichen.
Na ja, früher gab es wenigstens „Nur die Liebe läßt uns leben“ und das war durchaus ein lyrisches Meisterwerk
Richtig. Und das Rad neu erfinden muss auch niemand.
Wenn man den ESC gewinnen will, ja. Das muss man.
Du bist aber Autot von Artikeln hier auf diesem Blog. Stell dir vor, jemand würde deine Texte als unterirdisch bezeichnen und du fragt nach dem Grund und bekommst dann so eine nichtssagende Antwort zu lesen! Aus dem Grund erst einmal selber einen Text zu einmal Lied schreiben und dann urteilen!
Frage an Matty: Schon mal eine Meinung akzeptiert ohne sie in Frage zu stellen ?
Naiv verkörpert alles, was Schlager für mich ausmacht. EIn penetranter Discofox-Beat, ein dämlicher Text und eine unoriginelle Melodie. Ich finde Naiv richtig schlimm, es ist das wahre Grauen dieser ESC-Saison, eine Beleidigung für meine Ohren, eine Folter für jeden Freund guter Musik. Dagegen war das Lied mit gutem Text noch pures Gold. Marie kann es doch besser, warum muss sie die ESC-Gemeinde ausgerechnet mit diesem Werk so quälen.
0 Punkte von mir.
Nein, Folter ist dieser so genannte Song aus Irland
I, I, I know you’re living a lie
Das Gute an der Nummer ist ja, das sie so unmelodisch ist, dass man sie niemals als Ohrwurm mit sich rumschleppt.
Danke!
Altmodisch, langweilig, seicht und nicht ESC geeignet, da nan den Song sofort vergisst
Dieses Musikgenre gehört in den deutschen VE. Ob dieser Song jetzt der beste vom Schlager ist kann und will ich nicht beurteilen da ich Schlager nur auf Partys höre und dann eher Partyschlager. International gesehen wird er oft im hinteren Mittelfeld gesehen, dort würde ich ihn nach meinen Gefühl auch einordnen.
Gerne nächstes Jahr wieder , aber bitte mit einem innovativeren Song .
Ist jetzt nicht mein liebster Schlager, aber auch nicht der unliebste. Ob diese Feststellung jetzt gut für den ESC ist? Vermutlich eher nicht.
Der Song gefällt mir ganz ok. Für mich ist das Instrumental leider etwas schwach. Aber mit guter Performance, warum nicht?
Für den Beitrag gibt es von mir (vor dem Hintergrund, dass Schlager bei mir nicht den leichtesten Stand hat) noch 7/12 Punkte.
Den Song mag ich sehr gerne, muss ich ehrlich sagen. Klar, der Text mag vielleicht etwas platt erscheinen (versteht international eh kaum jemand), die Stimme von Marie ist vielen evtl. auch ein bißchen schrill. Aber ich finde, der Song hat einen eingängigen Beat, die Melodie mag ich sehr gerne. und Marie Reim hat durchaus auch Ausstrahlung, meiner Meinung nach. Aber bitte, bitte nicht das Kleid von der Mutter auftragen!!!
Denke aber eher nicht, dass dies unser Song für Malmö sein wird. Er wird seine Fans finden, keine Frage, aber auch genug Leute, die ihn zu verhindern wissen.
(Und wenn sie deshalb für einen deutlich langweiligeren Titel anrufen). Allein beim Begriff „Schlager“ gekommen manche Menschen wohl schon Ausschlag.🤣
Kurzum: Hätte persönlich nichts dagegen, wenn Marie Reim nach Malmö fahren würde, wobei ich ihre Chancen so gar nicht einschätzen kann. Kommt natürlich auch auf die Inszenierung an. Hier, glaube ich, könnte man so einiges machen. Allerdings… wenn Herr Dittmar wieder dafür verantwortlich ist… er hat uns eigentlich mit seinen Stagings eher Pech gebracht.
Überhaupt: Dass er so oft engagiert wird, von vielen Ländern, hat schon etwas von Massenabfertigung….
Die Nummer mit dem Kleid ist gutes Marketing. Die BILD-Leserschaft soll motiviert werden, für sie anzurufen. Dazu muss erstmal jemand wissen, dass es sie gibt und dass sie teilnimmt. Ich habe den Eindruck, dass da ein Management sehr genau weiß, was es tut.
War bei Michelle ähnlich, immer in Bild/Express/Exclusiv.
Das kann man natürlich doof finden, aber es scheint zu funktionieren
Tim Fischer 😂 Ach wie wär das schön, wenn der einen Song beigesteuert hätte.
Marie Reim – Bitte bitte nicht – klingt wie billo Schlager aus Weißrussland.
Naiv – Bitte Bitte Nein, was für ein grausamer Text, was für ein altbackener Song. Was für ein nerviger Refrain.
Ich finde den Text so handbüchen, dass ich beim Anhören eine diebische Freude spüre, weil es banana ist in meinen Ohren. Und bei dem Beat muss ich immer ans „Dam Dam“ aus „Marmor, Stein und Eisen bricht“ denken. Finde es gut, so n Standardschlager im Angebot zu haben. Gegen ein „Shirtless Schlager Revival“ auf der Bühne wäre auch nichts einzuwenden.
Danke für den schönen Text, Peter, und liebe Grüße aus der beschaulichen Marzipanstadt ✨
Aus der Auswahl im deutschen VE würde ich Marie schicken.
Die Tänzer von Jorge aus Spanien oder von Paola & Chiara aus Italien drumherum packen und ordentlich den Pyroknopf drücken 🔥🔥🔥
Möchte mal sehen ob das dann wirklich ein Nilpointer werden würde…
Was zum Teufel ist denn ein Nilpointer? Klingt auf jeden Fall interessant😎
Warum (unter anderem) mag ich koelsche Musik?
Weil sie schon seit Jahr(zehnt)en ohne stampfende elektro-rhytmus auskommt. Oder sogar ohne jegliche elektro-beat.
Tommi (AMK) ist nicht extra fuer den Karneval geschrieben worden, aber das waere ohne diese Tradition nicht denkbar gewesen.
Was hat das alles mit Naiv zu tun? … 🙄🙄🙄🥳
Italojeck, es ist schön, endlich wieder von Dir zu lesen! Und danke, dass Du mir eine weitere Erklärungsmöglichkeit dafür gegeben hast, dass koelsche Musik oft eher nicht so mein Ding ist 😉 (andererseits: französische Chansons haben i.d.R. auch keinen Elektro-Beat und ich liebe sie meist trotzdem).
Bei den internationalen Reaktionen zu dem Beitrag ist mir aufgefallen, dass alle am Anfang interessiert sind und sich denken „juhu was flottes“ und nach spätestens einer Minute gelangweilt auf den Bilrschirm schauen, weil sich alles nur noch wiederholt. Und mir geht’s ähnlich. Schlager kann mehr, aber hier wurde das absolute Minimum abgeliefert.
Die Wettquoten sind da:
https://eurovisionworld.com/odds/germany
Ganz nach meinem Geschmack. Ryk 4 ESC!
Hoffe, dass es nächsten Freitag so aussieht!
Das wäre soooo wchön.
Hätte als Endergebnis sofort meinen Segen.
Erstaunlich, dass de Bookies das so klar sehen. Dann sollte es wohl auch was werden für Ryk. Für Max ist das ne ziemliche Abfuhr. Selbst die Katze steht deutlich besser da als er.
Die Quoten haben ja dann doch meistens recht- jedenfalls wenn sie so klar sind.
Ja, schon zwischen Ryk und Marie ist eine Riesenkluft. Kann natürlich dennoch trügerisch sein, aber ich bin mal vorsichtig optimistisch.
In Irland sah es für Bambi auch nicht gut aus aber ich denke nicht, dass der Auftritt bei Marie soviel rausholen kann und Max dürfte nach den Odds sicher raus sein. Von Odds im Bereich 2% hat sich noch niemand erholt!
Ich hab ehrlich gesagt nie verstanden, wie man Max als Favoriten sehen kann. Einzigst der Grund, dass er 2004 dabei war, macht ihn nicht zum Superstar. Schon traurig, nach Jahren der No Names, neigt man zum übertreiben. Er kann singen, definitiv aber ich denke, er wird es nicht.
Bei den deutschen Wetten würde ich immer vorsichtig sein. Sowohl S!sters als auch Malik hatten die nicht auf dem Schirm. Aber ja, es ist ein gutes Anzeichen.
Malik auch nicht ?
Malik war immerhin 2., mit gehörigem Abstand zum Rest. Ein bisschen Schwund ist ja immer, vor allem nach den Live-Auftritten.
Letztes Jahr gab es keine Odds. Ich vermute aber stark, dass die Lords da dominiert hätten.
2018 wurde Michael richtig getippt. Nur 2019 gab es diesen Ausfall mit den Schwestern, die aber zugegeben an dem Abend eines der überzeugenderen Gesamtpakete hatten.
Denke nach kommenden Dienstag sind die Wettquoten sehr nah am Ergebnis. Denn dann waren die ersten Proben..
Die Wettquotn werden sich noch ändern und da kann alles passieren!
Zumindest wissen wir jetzt, warum wir konstant zwischen 8-12 insgesamt pendeln. Und zwar wegen Ryk!
Er wird es aber nicht, da kann die Bubble noch so sehr beten und betteln
Wird nicht so kommen.
Die sogenannten Experten der Jury werden sich daran orientieren. Platz 2 für Marie kann dann nach dem Televoting sehr schnell zu Platz 1 werden.
Ich muss gestehen, dass ich die Stimme ihrer Mutter immer etwas „quietschig“ fand und mir das gar nicht gefiel. Und leider erinnert mich gefühlt alles in diesem Song daran. Zudem ist der Schlager mir zu platt. Tatsächlich kann ich zu passender Zeit Schlager auch mal abfeiern und bin keinesfalls eine, die Schlager nicht mag! Aber das ist mir doch zu unkreativ…eher so „Stampf, Stampf“, was gut in der Sektbar nach der Fastanchtssitzung laufen kann, aber ich sehe das eben nicht beim ESC.:-(
Stimmt, Ella Endlich war auch mal beim Vorentscheid. Obwohl der Song viel älter ist, ist er moderner als „Naiv“. Finde ich besser.
https://youtu.be/3c0DW_IUhNA?si=brJ4DadHWHehaWOF
Ella weiß ich durchaus zu schätzen als Interpretin von durchaus anspruchsvolleren Titel, so wie früher Katja Ebstein, Mary Roos und Gitte Haenning.
Bei dem üblichen schlageresken Discofox-Zeug mit unterirdischen Texten bin ich raus.
Ich gebne zu, ich bin kein Fan von Schlager Musik. Aber ich begrüße es das durch Marie Reim mit der Schlager etwas Genre Vielfalt im Vorentscheid ist. Leider kann ich nicht einschätzen wie „Naiv“ beim ESC ankommt.
Das Marie Reim in der gleichen Liga wie Maite Kelly und Vanessa Mai spielt, wie es oben so schön heißt, ist schlicht und ergreifend falsch. Im Gegensatz zu denen, hat es kein Album von ihr auch nur annährend in die Top Five der Charts geschafft. Mit viel Wohlwollen vielleicht noch in der Liga von Sonja Liebing, Laura Wilde und wie sie alle heißen. Bitte nicht hier versuchen, die Schlagerfuzzies, zu denen ich mich mit Abstrichen zähle, für dumm verkaufen. Und nicht alle, die nicht so erfolgreich wie Helene oder Andrea sind in einen Topf werfen.
Und an Ella Endlich kommt sie nicht annährend ran. Wir könnten heute froh sein, einen Song wie „Adrenalin“ am Start zu haben.
Hab Adrenalin gerade wieder entdeckt. Bin kein Schlager Fan aber der gefällt mir!
Mir auch !
Von Vanessa Mai gefallen mir sogar ein paar Titel – die sind auch nicht alle so schlageresk.
Die anderen genannten Damen kenne ich nicht und Marie Reim profitiert wohl vor allem von ihren berühmten Eltern.
Es ist der einzige Song im deutschen Vorentscheid, der bei mir im Ohr hängen bleibt – allerdings nicht unbedingt positiv. Aber immerhin setzt sich der Song fest, was der Popeinheitsbrei der anderen Lieder gar nicht schafft.
Dadurch ist der Song von der Vorstellung bis jetzt bei mir im Ansehen gestiegen. Wenn ich gezwungen werden würde im deutsche Vorentscheid anzurufen, wäre es mitlerweile die Katze oder das hier, denn beim Song von Max muss ich mitlerweile feststellen, dass der Song nicht im Ohr bleibt.Das selbe gilt bei mir für die Fanfavourites Ryk und Bondine.
Sympathisch und gut ist das was Marie macht für mich immernoch nicht. Aber es hat zumindestens etwas Energie und ich rechne fest damit, dass der Song im Publikumsvoting vorne liegen wird.
Beim Instagram-Account von eurovision.de gibts jetzt einen neuen Recap mit Floryan. Die Reihenfolge:
Ich habe keine logische Festlegung der Reihenfolge ausmachen können, also könnte es natürlich sein, dass das die Startreihenfolge wird.
Hoffentlich nicht. Nicht schon wieder die Wildcard als letztes…
Das ist die gleiche Reihenfolge des alten Recaps nur mit Floryan hinten dran.
Ah gut, das wusste ich nicht mehr. Hatte die Reihenfolge irgendeine ihr zugrunde liegende Logik oder ist die rein zufällig? Weiß man das?
Puh, NDR und Logik? 😉
Ich vermute die Startreihenfolge wird anders.
Ich auch. Gerade wegen der sehr guten Reaktionen zu Ryk, können sie ihn nur ans Ende setzen. Eigentlich. Und Marie müsste als einziger Uptempo für mich spätestens auf der 3 sein.
Ich bin da ja altmodisch und würde nix setzen sondern einfach losen. Ich glaube für Marie dürfte der Startplatz nicht so wichtig sein. Sie wird so oder so auffallen und polarisieren. Bei den Balladen könnte es sicher einen Unterschied machen. Ich bin aber wirklich kein Freund vom setzen aufgrund von Reaktionen und Wetten. Es macht die Kiste noch vorhersehbarer, wenn die Favoriten auch noch bevorzugt an die besten Stellen gesetzt werden. Mir geht es eh auf den Keks wie berechenbar die Kiste mitlerweile ist dank Internet und Wetten.
Das wird beim großen ESC aber ähnlich gehandhabt. Die Startreihenfolge wird so bestimmt, dass gewisse Songs besser wirken. Man sieht auch direkt, dass Favoriten entsprechend vor oder nach einem schwächeren Titel platziert werden.
Weiß ich und mich stört es extrem genau wie die Juries aber ich kanns nicht ändern 😉
Wie gesagt, ich habe da meine eigene Theorie und denke, Ryk wird es schaffen. Wenn der NDR einen Künstler zum 2. Mal zum VE einlädt und der Song so viel besser ist als der Rest. Zufall? 😉 Max sehr schwacher Song, Marie ebenso… Wenn es anders kommt, nun gut, die Welt wird sich weiter drehen.
Ich habe den Song beim ersten Hören nach kurzer Zeit ausmachen müssen, was zu erwarten war. Bin kein Fan. Wenn es wenigstens nicht so ein Durchschnittsschlager wäre, wirklich, ich hätte nichts dagegen, ich kann auch mal auf sowas wie Hölle, Hölle, Hölle, fröhlich rumwippen oder so
Der Songtitel ist gepaart mit dem üblichen Outfit der Sängerin für mich dann allerdings der Gipfel, mal so als Frau gesagt😶Und den würden wohl die meisten ESC Zuschauer verstehen
Schlager ist ein Genre, dem ich absolut nichts abgewinnen kann und ich mag „Naiv“ nicht in Malmö hören. Dennoch finde ich es gut, dass es in der deutschen Vorentscheidung zur Wahl steht. Noch schöner wäre es allerdings gewesen, wenn auch andere Stilrichtungen bei der Auswahl der Künstler Berücksichtigung gefunden hätten. Zumindest den entbehrlichen Wildcardplatz hätte man doch bestens mit Rap o.a. besetzen können. So bleibt die Diversität bei der Songauswahl schon im (Schlager-) Ansatz stecken. Verschenkte Möglichkeit🫤
Endlich ist die Zeit gekommen, wo wir die Möglichkeit haben, einen „richtigen“ Schlager zum ESC zu schicken. „Naiv“ ist kein Popschlager, sondern ein echter Schlager, mit dem auch zb Helene Fischer erfolgreich wurde. Besser und spannender geht wirklich nicht. Ich mag das Lied und finde es gut, wie Marie Reim bzw ihr Management an die Sache rangeht. Ich glaube die Chancen sind durchaus gut, dasss Marie Reim den Platz als Siegerin verlässt. Möge nächste Woche Marie gegen Mitternacht rufen “ der Schlager lebt“. Wie einst ihre Mama Michelle.
Sehr amüsant finde ich, wieviel User sich am Text stören. Gleichzeitig hat sich in den ganzen Jahren nie jemand daran gestört, was so textlich aus Europa kam.
Also mit „Naiv“ haben wir einen sehr spannenden Act im Rennen. Gleichzeitig wird uns mit dem Schlager schon mal zart das Jahr 2025 näher gebracht. Wenn dann endlich der MDR zuständig ist.
Dass der MDR übernimmt ist noch überhaupt nicht bestätigt.
Und warum sich so viele Leute am Text stören kann ich dir auch sagen: Man versteht ihn leider, im Gegensatz z.B. zu einem Song auf Serbisch wo die meisten Leute dann doch zu bequem sich die Übersetzung zu besorgen sondern eher auf Melodie achten.
Marie muss nach Malmö. Punkt.
Nö
Marie Reim und Naiv ist ein Song der mal in die deutsche Vorentscheidung gehört.
Helene bekommen wir nicht, sie wäre das non plus ultra. Und selbst bei ihr gäbe es wieder genug Leute, die großartig meckern würden.
Die letzten Jahre wurde immer wieder mal gefordert, warum kein deutscher Schlager in der Vorentscheidung ist. Ob Marie Reim jetzt zu den besseren Schlagersängerinnen gehört oder wo sie da einsortiert wird, ist mir eigentlich egal.
Der Song ist ein Ohrwurm und was mir am meisten gefällt, wie Marie selber so damit umgeht. Sie zeigt echte Begeisterung und Leidenschaft für den Auftritt. Das gefällt mir. Gerne würde ich auch mal wissen, wie so etwas beim ESC ankommen würde, aber o.k., ich glaube nicht, dass sie das Ticket gewinnen wird. Aber vorne mitmischen könnte sie.
Bin voll bei Benny. Vielleicht sei noch gesagt, dass der Refrain auch ganz stark an (Ich komm jetzt nicht auf den Titel, aber es wird auch immer im Fußballstadion gebrüllt) “ Schalala -lalalala – hey hey ; Schalala – lalalalala hey hey „erinnert
Is This the way to Amarillo…
https://youtu.be/69xk1aBEL_E?si=bz0qQ7Wsys0Imgon
Der Song ist aber besser als Naiv
Das habe ich nicht bestritten
Aus emanzipatorischer Sicht ist der Song ein kompletter Fehlgriff. Man stelle sich vor, ein Mann hätte den Song für sie geschrieben: Eine passive, willige Frau, die stets als Lustobjekt zur Stelle ist, wenn der (verheiratete) Mann es will und nicht, wenn sie es will. Frei nach Netta: „I wanna be your toy!“ statt „Fahr zur Hölle!“
Das ist echt nicht das Bild, was ich mir von Deutschland beim ESC wünschen würde.
Dagegen ist der Text von „Zorra“ fast schon Spitzenklasse.
Es darf ja gerne Schlager sein, wie etwa auf dem Niveau deutscher Beiträge in früheren Jahrzehnten. Aber „Naiv“ ist leider ziemlich schwach.
Meine Güte, so ist aber das Leben. Umgekehrt doch auch. Wenn man verliebt ist, macht man sich halt Illusionen. Wem ist das noch nicht passiert?
Vor etlichen Jahren war ich bei einem 40. Geburtstag eingeladen und die Gastgeberin bzw. der DJ unterhielt die Gäste mit Schlager – ausschließlich und das in brachialer Lautstärke.
M.M.n. erfüllte das damals den Strafbestand der Körperverletzung, so verließ ich die Feier nach ca. 45 Minuten und kurierte mich aus.
Daran hat mich dieses Lied wieder erinnert, und dafür kann ich Frau Reim nur danken, denn meinerseits kann es für den erneut empfundenen Schmerz nur satte 0 Punkte geben.
Schlager soll ja im diesem Land sehr beliebt sein, daher erwarte ich das Schlimmste nächsten Freitag.
Wahrscheinlich werden die Publikumspunkte wieder prozentual vergeben und da dürfte Marie wohl ziemlich gut abschneiden. Allerdings stellt sich die Frage, wie die Juries das so sehen.
Ich weiß nicht, wie ich darauf komme, aber ich habe irgendwie den Eindruck, Peter findet den Song ganz gut. 😉
Wenn schon Schlager und Reim, hätte ich mir eher einen Song wie „Ich bin so verliebt“ gewünscht. „Naiv“ ist einfach nur schrecklich, und ich hoffe, dass es uns erspart bleibt. Sie muss schon live extrem gut singen und eine tolle Choreo hinbekommen, aber das glaube ich nicht.
Off Topic:
Heute Vor genau 50 Jahren sind ABBA beim Mello aufgetreten
https://youtu.be/tgduYEf7xdE?si=3KFP_MJjHM7wWJun
Wäre für mich statt Marie die bessere Alternative. Die englischen Parts braucht es meiner Meinung nach nicht, eher am schwedischen Schlager angelehnt. Auch eher 0815 aber gefällt mir besser…
https://youtu.be/pETHKfPuysQ?si=V_I3y04ipKt-Qaie
Ich finde wir können dieses Jahr gerne mit einem Schlager letzter werden. Wie mit allen anderen VE Songs werden wir auch mit „Naiv“ nichts reißen, aber das ist doch vollkommen egal. Der ESC ist so viel mehr als eine deutsche Platzierung. Wir sollten einfach feiern dass wir es international nicht drauf haben.
Ich bin ja alles andere als ein Schlagerfan, aaaber: ein Haufen toller Leute, paar Getränke mit ein paar Umdrehungen in der Birne, und dann dieser Song: ich würd abgehen wie ein Zäpfchen. Ein Guilty Pleasure vom Allerfeinsten.
Schlichtschlager hin, Text her: Marie hat genügend Glamour, Star-Appeal und Bühnenerfahrung, um den Beitrag perfekt zu verkaufen, und zwar sowohl in der VE als auch evtl in Malmö.
Der Beitrag gibt im Gegensatz zu den meisten anderen VE-Beiträgen nicht vor, mehr zu sein, als er ist. Aber er ist eben auch nicht weniger und könnte sich, falls er nach Malmö darf, dort überraschend gut platzieren.
Und was sagst du zum Song wenn du alleine bist und nur stilles Wasser bei dir hast?? 😉
Ich trink mein Wasser nur mit Bubbels.
Ok, dann halt eben Sprudelwasser, auf jeden Fall ohne Alkohol.
Wie meinst Du das, ohne Alkohol?
Du hast ja geschrieben dass du den Song in Gesellschaft sowie mit Getränken mit Umdrehung (hübsche Umschreibung) ganz toll finden würdest. Und ich habe dich gefragt wie du den Song allein und eben ohne Getränke mit Sprit findest. 😉
Danke, so weit war ich schon, und meine Pointen kann ich mir alleine zerschießen.
Um die Frage zu beantwoten: Keine Ahnung. Neutral.
Kann Marie Reim den Vorentscheid gewinnen? Ich glaube ja. Aber sie muss unbedingt auch von der Jury einige Punkte bekommen. Beim Zuschauervoting halte ich einen Sieg für gut möglich. Es hängt natürlich auch ein bisschen davon ab, ob Marie die große Schlagergemeinde mobilisieren kann.
Die einzig gute Entscheidung❤️🇩🇪. MarieReimforMalmö
Ich hoffe, dass Ryk aus der ESC Community sehr viele Votes absahnen wird und wir die Schlager Community übertrumpfen.
Es gibt einfach wesentlich bessere Schlager, ich bin durchaus dafür, dass Deutschland mal mit einem antritt, aber bitte bitte nicht mit diesem.
Es gibt Ohrwürmer, die sind sehr kurz pampam und quietschen etwas in den Ohren.
Das ist der Song, bei dem ich das Gefühl habe, dass wir nicht letzter werden können, daher bin ich dafür.
Ich mag ja „Oh Boy“ ganz gerne, auch wenn es in mir keine Begeisterungsstürme auslöst.
Leider ist mein Drang, Frau Reim zu verhindern, nicht sonderlich groß. Ich bleibe wohl bei Stimmenthaltung.
Diese Taktik ging in den letzten beiden Jahren bekanntlich schief. 2022 wurde dieses seltsame Team Liebe verhindert, letztes Jahr Ikke. Das Ergebnis ist bekannt…
Von der Logik her korrekt aber Malik und LOTL mit Ryk zu vergleichen… Schwierig.
OK, Du hast natürlich Recht. Allerdings gefiel mir Malik besser als Ryk.
Das war der einzige deutsche Teilnehmer seit 2015, bei dem ich die schlechte Platzierung nicht so ganz nachvollziehen konnte – vor allem nicht die null Punkte bei den Juries.
Okay, ich persönlich sehe Ryk qualitativ ähnlich zu Michael Schulte. Malik war für mich die beste Wahl im VE aber für den ESC leider viel zu belanglos
Muss gleich weg,aber eines vorweg.
Bin entsetzt über ein Großteil der Bloggerbrwertungen.
Habe Angst or F…… .
v
Die schaut aus wie 45 und das Lied ist ein Schmarrn
Was soll diese Altersdiskriminierung? Was spricht gegen eine Frau von 45?
Wenn dann: Sie und nicht „Die“.
So viel Höflichkeit sollte schon noch drin liegen.
Ich hätte nie gedacht, dass ich das mal sagen würde, aber ich glaube es ist zeit für einen deutschen Schlager am ESC. Wenn nicht jetzt, wann dann?
Ganz einfach, wenn der Schlagersong auch gut ist. 😉
Na ja, was genau ist mit „gut“ gemeint? Welche Kriterien müsste ein „guter“ Song erfüllen? Denke, das sieht jeder Mensch anders, rein subjektiv…
Muss ehrlich sagen, dass „Naiv“, der einzige Song ist, den ich bis jetzt gehört habe und das auch eher durch Zufall. Habe mich bewusst dafür entschieden, mir noch ein paar Überraschungen zu lassen.
Fände es aber ehrlich gesagt mal ganz gut, wenn „wir“ mal etwas Positives, Flottes, weniger Düsteres schicken würden.
Was für viele Menschen der deutsche Schlager ist, ist für mich der oft eher weinerlich-negative deutsche Singer-Songwriter Pop. Zumal: Fände es auch mal wieder eine schöne Abwechslung, wenn wir mal wieder einen Song auf Deutsch schicken würden. Allerdings bin ich der Meinung, dass man eine fröhliche Schlagernummer international eher „verkaufen“, wie
Deutsch-Pop. Es sei denn, der Song wäre im Stil der Neuen Deutschen Welle.
Mit englischen Einheitspop sind wir ja auch oft genug „baden“ gegangen.
Sorry, für die lange Rede, will ja niemanden bekehren, um Gottes Willen.
Nun, bin gespannt auf den 16.02. und hoffe, dass ein Act gewinnt, der insgesamt rund ist. Vor allem auch der Auftritt überzeugt, ob Schlager oder nicht – egal. Meinetwegen auch eine Ballade, wenn sie berührt.
Die Quoten für das Deutsche Finale sind jetzt verfügbar bei Eurovisionworld:
https://eurovisionworld.com/odds/germany