
Sarah Engels, bekannt aus Funk und Fernsehen und damit zweifellos der prominenteste Act im Line-up von Das Deutsche Finale 2026, gehört zu den neun Acts, die am 28. Februar im deutschen Vorentscheid antreten. Ihr Ziel: das Ticket zum Eurovision Song Contest 2026 in Wien. Heute schauen wir uns im ESC-kompakt-Songcheck ihren Beitrag „Fire“ genauer an.
Sarah Engels wurde 1992 in Köln geboren, hat italienisch-sizilianische Wurzeln und lebt mit ihrem Mann Julian Engels (ehemals Büscher) und ihren zwei Kindern in Köln. Das Familien- und Eheleben ist auch immer wieder Teil ihrer Inhalte in den sozialen Medien.
Bekannt wurde Sarah 2011 durch ihre Teilnahme bei Deutschland sucht den Superstar, wo sie den zweiten Platz belegte und mit Songs wie „Call My Name“ ihren musikalischen Durchbruch feierte. Seitdem hat sie sich nicht nur als Sängerin etabliert, sondern auch als TV-Persönlichkeit. Sarah war unter anderem im Traumschiff, im Sat.1-Film Die Tänzerin und der Gangster – Liebe auf Umwegen sowie in zahlreichen Unterhaltungsshows wie Let’s Dance, The Masked Singer und als Jurorin bei Das Supertalent zu sehen.
Musikalisch hat Sarah Engels eine deutliche Entwicklung durchlaufen: von klassischen Pop- und Schlager-Einflüssen über Latin-Pop („Te amo mi amor“) bis hin zu Empowerment-Songs wie „Starke Mädchen“. Wer regelmäßig (lineares) Fernsehen verfolgt oder einen Blick in die Boulevardpresse wirft, dürfte ihren Namen daher gut kennen. Auch ihre frühere Ehe mit DSDS-Gewinner Pietro Lombardi sorgte lange für mediale Aufmerksamkeit.
Zwischen November 2025 und Januar 2026 stand Sarah zudem im Broadway-Musical Moulin Rouge in ihrer Heimatstadt Köln auf der Bühne. Ihre größte Leidenschaft bleibt jedoch die eigene Musik: Im August 2025 erschien ihr Album „Strong Girls Club“.
Das Lied
„Fire“ ist Sarah Engels’ englischsprachiger Beitrag für den deutschen ESC-Vorentscheid Das deutsche Finale 2026. Inhaltlich geht es um die Befreiung aus einer toxischen Beziehung, darum, nach Rückschlägen wieder aufzustehen und das eigene innere Feuer zurückzugewinnen. Der Refrain arbeitet mit der Gegenüberstellung „I’m on fire / you are a liar“ und setzt damit ein klares Statement für Selbstachtung und Unabhängigkeit.
Musikalisch bewegt sich „Fire“ im modernen, international ausgerichteten Pop mit Dance-Elementen, treibendem Beat und einem sehr eingängigen Refrain. Der Song ist klar auf eine starke Live-Performance ausgelegt und lebt von Energie, Tanz und Bühnenpräsenz. Auch das Musikvideo verspricht viel „Feuer“: Laut Sarah Engels soll dessen visuelle Ästhetik als Grundlage für die Bühnenperformance im Vorentscheid dienen. Das verriet sie im ESC-kompakt-Live-Interview (Video oben).
Die Komposition stammt von Valentin Boes, Dario Schürmann, Raphael Lott und Luisa Heinemann; der Text von Sarah Engels, Valentin Boes, Dario Schürmann, Raphael Lott und Luisa Heinemann. Sarah Engels ist damit offiziell auch als Co-Songwriterin am Titel beteiligt.
„Fire“ findet Ihr genauso wie alle anderen teilnehmenden Beiträge an Das Deutsche Finale 2026 auch in unserer Spotify-Playlist.
Der Check
So haben die ESC-kompakt-Leser*innen gewertet:
Song allgemein: 7,8/12 Punkten
Eignung des Songs für den ESC: 3,9/5 Punkten
Eignung der Künstlerin für den ESC: 4,2/5 Punkten
Gesamtpaket: 3,7/5 Punkten
Im Hinblick darauf, welcher DDF-Beitrag Euch am besten gefällt, liegt „Fire“ auf Platz 2 von 9.
Benny: Dieses Lied schreit nach der ESC-Bühne. Es geht ins Ohr und Sarah liefert ein sehr überzeugendes Gesamtpaket. Mein persönlicher Liebling ist „Fire“ nicht und die Reime im Refrain sind schon etwas sehr schlicht, trotzdem macht der Beitrag Spaß und Deutschland müsste sich damit beim ESC nicht verstecken. Dancebreak! 8 Punkte
Bennet: Sarah Engels ist TV- & bühnenerfahren – im Portfolio fehlt noch der ESC. Sie hat sich mit eben diesem auseinandergesetzt und sich von vergangenen Auftritten inspirieren lassen. Super! Als guilty pleasure mochte ich Silia Kapsis‘ „Liar“ (15. Platz) sehr – „Fire“ geht in einer ähnlichen Richtung gut nach vorne, bringt Spaß und lässt sich super mitsingen. Nur viel weiter als „Liar“ wird auch „Fire“ nicht kommen. 8 Punkte
Berenike: Ich erwarte jetzt nicht, dass eine Hupfdohlen-Nummer einen Text auf Goethe-Niveau hat. Aber ein bisschen Niveau ist doch nicht zu viel verlangt, oder? Die Reime, insbesondere im Refrain, finde ich ganz schlimm. Das blockiert für mich den Zugang zum Song vollkommen, auch wenn er durchaus ein paar Elemente hat, die ich mag, wie die röhrigen Ansätze in Sarahs Stimme. Mit einer richtig guten Inszenierung (die ich Sarah zutraue) kann ich den Text dann vielleicht ausblenden, aber als Studioversion sind es erst mal nicht mehr als 2 Punkte.
Danio: Sarah Engels hat eine optimale Ausstrahlung für den Beitrag. Die Choreo und das Konzept sitzen. Allerdings hilft mir das „Liar“ im Refrain nicht gerade, den Song nicht mit zyprischen Beiträgen der letzten Jahre zu vergleichen. Und in dem Vergleich ist er okay. 7 Punkte
Douze Points: Das ist der Song im diesjährigen Vorentscheid, der genau in mein Beuteschema passt: Uptempo, schlicht-flotte Reime und Dancebreak. Mir fehlt allerdings der letzte Twist, der einem wirklich das Gefühl gibt, dass wir im Jahr 2026 angekommen sind. Umso mehr liebe ich die Leidenschaft und Professionalität, mit der Sarah die Nummer verkauft. 8 Punkte
Giulia: Es muss nicht gesagt werden, dass diese Art von Beitrag beim ESC schon zuhauf zu hören und zu sehen war. Das ist ein Beitrag, den man zum ESC schicken kann und der mit einer starken Inszenierung irgendwo im Mittelfeld landet. Ich finde es toll, dass Sarah dabei ist. Sie wirkt so als hätte sie Bock auf den ESC und Bock, eine starke Performance hinzulegen. Stimmlich wird sie sicherlich überzeugen. Muss ich nicht zwingend beim ESC sehen, weil es wirklich schon oft da war. Aber ich würde mich auf eine ESC-Saison mir Sarah als deutsche Vertreterin freuen und könnte mir vorstellen, dass sich einige von der Tanzbarkeit und Mitsingbarkeit des Liedes anstecken lassen. 7 Punkte
Laureen: Mein Guilty Pleasure der ESC-Saison. Auch wenn ich mich jedes Mal über den Text lustig mache (ernsthaft? fire? liar? desire?), ist dieser Song ein Ohrwurm und macht gute Laune. Ob man das will oder nicht. Vermutlich auch einer der wenigen DDF-Songs mit richtigem Staging-Potenzial. 8 Punkte
Marcel: „Fire“ ist die Art von Song, die normalerweise aus Spanien gekommen wäre. Schauen wir auf die letzten spanischen ESC-Ergebnisse, ist das vielleicht kein ultragutes Zeichen. Mit der wahrscheinlichen Wahl von Sarah Engels tappt Deutschland erneut in die „Lord-Of-The-Lost-Falle“. Ja, für Deutschland ist dieses Genre beim ESC neu. International gab es das aber schon. Des Öfteren. Mit „Fire“ landet Deutschland aber immerhin auf einem gesicherten Platz 22 im Finale. Das würde nicht jeder Vorentscheid-Song schaffen. 6 Punkte
Max: Nicht ganz am Puls der Zeit die Nummer, fürchte ich. Sie entspricht altbekannten ESC-Mustern und wirkt daher nicht frisch oder zeitgemäß. Immerhin bleibt der Refrain im Ohr, was ein gutes Zeichen ist und bei anderen Songs im Vorentscheid nicht zutrifft. Zudem ist Sarah eine bekannte Künstlerin. 6 Punkte
Peter: Ich rechne hier mit der – mit Abstand – ESC-kompatibelsten Inszenierung in Adlershof. Sarah wirkt auf mich motiviert, hat die beste weibliche Stimme im Line-Up und strahlt eine fantastische, manchmal aber etwas distanzierte Professionalität aus. Diese Pluspunkte machen den durchschnittlichen Song aber leider, leider nicht Impact-stark genug. „Fire“ kommt weit nach vorne, ich setze auf den Dancebreak. 7 Punkte
Rick: An Sarah ist alles top: Starke Stimme, tolle Ausstrahlung, gute Tänzerin. Damit sie auf der Bühne also nicht zu perfekt und glatt wirkt, braucht sie einen Song mit Ecken und Kanten. Genau die fehlen „Fire“ aber komplett. Klar ist die Nummer gut gemacht und wäre auch mal was ganz anderes aus Deutschland, aber im gesamten ESC-Line-Up, bei dem sicher auch stärkere Dancepop-Songs von Frauen am Start sein werden, geht „Fire“ leider unter. Meine Prognose: Sarah gewinnt und landet auf Platz 20 in Wien. 6 Punkte
Gesamtpunktzahl: 73/132 Punkten
Wie gefällt Euch „Fire“? Wie sollte Sarah Engels den Song beim Vorentscheid inszenieren, um ganz vorne zu landen? Schreibt uns Eure Meinung gerne in die Kommentare!
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Ich bin da ganz bei Berenike.
Ich auch – und wie !
Das wäre nach „Baller“ ein deutlicher Rückschritt in Sachen Attraktivität deutscher Beiträge beim ESC.
Genau das! Baller war modern, während Fire einfach nur ein Rückschritt wäre.
Nicht nur modern, sondern richtig mutig (ein Pluspunkt war zudem für mich die deutsche Sprache)
Womit ginge es denn vorwärts?
Ich auch! Solide Langeweile
Klar ein Innovationspreis kriegt man damit nicht. Aber das war ja bei Slomo oder Fuego auch der Fall. Deswegen steht und fällt alles mit der Liveperformance und der Inszenierung. Solle Sarah gewinnen wäre ich bestimmt nicht unglücklich. Angesichts dessen was bisher so ausgesucht wurde, müssten wir uns mit Fire nicht verstecken.
Das wird bestenfalls Platz 20 und auch vollkommen zurecht. Nein, es muß nicht innovativ sein, aber eben auch nicht so billig !
Kannst du stand jetzt nicht vorhersagen. Oder bist du Wahrsager?
Ja klar, bei Dir ist alles toll, was Dir NDR/SWR so alles vorsetzt. Das Sisters-Debakel stand wohl ziemlich schnell fest und Du wolltest es nicht wahrhaben, ebenso „Perfect Life“.
Ergebnisse stehen erst nach dem ESC fest, nicht schon vorher. Isaak haben auch alle einen letzten Platz vorhergesagt. Am Ende war er weit weg davon. Ich sehe Fire bei der VE in den Top 3. Soviele gute Alternativen gibts ja jetzt nicht. Black Glitter, Fire und Herz sind für mich Top 3. Und dann liegts an den Zuschauern wen sie beim ESC für Deutschland wollen. Glaubst du etwa dem Normalzuschauer interessiert der Text oder es die Musikrichtung von Fire schon mal gab? Die werden danach voten welcher Song ihnen am besten gefällt. Gegen Fire habe ich nix. Ist ein amüsanter Song. Punkt.
guck dir Fuego nochmal an, das bekommt Sarah nie hin
Ich mochte Fuego noch nicht mal, aber dennoch ist Fire gegen Fuego Kindergarten.
Stimmt ! Sehr schlageresk zudem
Na, dann ist doch Sarah ja doch bei ihren (Schlager-) Leisten geblieben, was hier einige fordern 😉
Ein wenig enttäuscht bin ich von den teils schwachen Lyrics und altbekannten Reimen („I’m on fire, fire. You’re a liar, liar.“). Auch wenn der Song in gewisser Weise an ehemalige ESC-Beiträge (*räusper* Zypern) erinnert, ist er super catchy und klingt schön international. Die Performance von „Fire“ kennen wir ja vermutlich schon aus dem Musikvideo. Aber wie ich bereits unter einem anderen Post hier geschrieben hatte: vielleicht gibt der Stockholmer Cowboy Victor Crone noch seine feuerspeiende Gitarre an Sarah ab, sodass sie zum Ende des Songs das Feuer auf das auf die LED-Wand projizierte Foto von Pietro Lombardi werfen kann.
Oder Pietro kommt als Überraschungsact auf die Bühne und wird dann von einem Greifarm über die Leinwand gezogen? 🤔
😂🫣
Wenn die Inszenierung stimmt, interessiert es kein Schwein, wie der Text ist. Komisch, ich bin mir sicher bei allen anderen Tanzsongs hat man vorher Lyrikseminare für die Texte belegt. Da stößt sich niemand daran, kaum hat Deutschland mal sowas im Angebot, geilen sich alle an den angeblich so simplen Text auf. Meine Güte.
Sorry, Du checkst wieder einmal gar nichts !
lol
Sicher der esc-tauglichste song dieser ve mit dem man beim esc auf nummer sicher gehen würde. Ich persönlich finds das beste in dieser line-up ohne jetzt in begeisterungsstürme auszubrechen.
Tja, wieder kann ich Berenike nur zustimmen. Aber es geht über die Reime hinaus, musikalisch passiert nichts was wir nicht schon öfters gesehen haben. Da gibt es keine wirklich gute Bridge, die das Lied auf ein neues Level hebt, noch ein knalliger Schlusspunkt.
Insgesamt hat man schon da Gefühl, da wurde nicht viel Mühe in das Lied gesteckt: „Latino hat doch immer funktioniert, wird doch auch bei uns funktionieren.“
Ich bin da leider bei Berenike. Eine schwache uptempo Nummer ohne Originalität in Musik und Text. Wenn man auf die Choreo vom Video blickt, wirkt das sehr schwach. Dass Sarah eine tolle Stimme hat, bestreite ich nicht, deshalb hätte ich mir eher von ihr eine starke Ballade gewünscht. 3/12 für ihre Bemühung.
In etwa die gleiche Bewertung, Von den bisher feststehenden Beiträgen finde ich nur Estland noch schlechter.
„noch schlechter“.
Ich korrigiere: „beeeeeyooooooond abysmal.“
Klar, eine krasse Fehlentscheidung. Sozusagen „dead on arrival“
Marcels Einschätzung ist sehr witzig zu lesen! 😆
Ich stehe vollkommen hinter der Einschätzung von Berenike. Mal sehen was die Liveshow da für mich noch wuppt.
Also in 2010 wäre das sicher was gewesen. Für den Vorentscheid kann ich die Reaktionen des Publikums absolut nicht einschätzen, falls sie es überhaupt ins Superfinale schafft.
Allerdings macht das Team den Eindruck als würden sie den ESC ernst nehmen und sich Gedanken zum staging machen. Allerdings alles ein wenig off, too little too late.
Den Namen Sarah Engels kannte ich bisher nur aus dieser „Alessio geht es gut/ Assi TV Ecke“. Entsprechend fand ich die Diskussionen zur Bezeichnung „Superstar“ hier sehr amüsant.
Mir war die Dame auch nur so am Rande bekannt. Auf „Superstar“ wäre ich niemals gekommen.
Naja, sie hat bei Deutschland sucht den Superstar mitgemacht und hat einige Shows im Tanz- und Gesangsbereich gewonnen. Das rührt vor allem daher.
Alexander Klaws, der erste DSDS-Sieger, würden hier auch einige deswegen als Superstar bezeichnen, wenn es auch etwas übertrieben ist 😉
Ich bin da auch eher bei Berenike. Eigentlich hatte ich gedacht, dass wir über diese Art von Song beim ESC mittlerweile endlich hinweg sind. Da ist absolut jedes einzelne Element schon hundertmal da gewesen. Unfassbar billig, unfassbar unkreativ und ein echt schlimmer Text. Da würde Deutschland beim ESC völlig verdient ganz weit hinten landen und ich persönlich mich für den deutschen Beitrag wirklich schämen.
Deshalb wundert es mich ein wenig, dass sie bei den Bloggern so gut wegkommt. Bin auch bei Berenike!
Dito
Sind vor allem die üblichen Verdächtigen (nicht böse gemeint) unter dem Bloggern, aber dass Peter nur so semibegeistert ist spricht Bände.
Einfach mal selber einen Songtext ohne irgendwelche Hilfsmittel wie ChatGPT schreiben bevor man über den von „Fire“ meckert!
Oh, das ist gewagt! Da können einige hier sicher bessere Texte schreiben! Über Musikgeschmack kann man bekanntlich streiten, aber der Text ist wirklich Grundschulniveau!
Ich erinnere nur mal an die Songtexte von „Raketa“ aus Kroatien und „Ciao Ragazzki“! Da kann man definitiv von Grundschulniveau sprechen:
https://genius.com/Genius-deutsche-ubersetzungen-lima-len-raketa-deutsche-ubersetzung-lyrics
https://genius.com/Ragazzki-marti-fischer-and-miirtek-ciao-ragazzki-lyrics
Dagegen ist der von Sarah Engels eher Englisch Leistungskurs.
„Dagegen ist der von Sarah Engels eher Englisch Leistungskurs.“
Never ever! Und ich hatte Englisch Leistungskurs!!!
Nachdem ich beide genannten Songs nicht mag, trifft mich diese Kritik auch nicht.
Du weißt schon, dass man im Englisch-Leistungskurs Interpretationen von Shakespeare schreibt….
Glaube wenn du hier 100 User in einem Raum stecken würdest und ihnen sagen würdest, schreibe einen Songtext der besser ist als Fire, würdest du am Ende 100 mittelmäßige Songtexte bekommen, die aber allesammt deutlich besser wären als Fire
Ich sehe es wie Berenike. Es gibt sicher feine Dance-Songs, aber der sehr platte Text in diesem ernüchtert und der Song wirkt eher peinlich auf mich. Die positiven Parts gehen dadurch für mich verloren.
Ich habe gerade schon gepostet: Allerbilligstes Latinoschlagerchen. Sorry, wäre für mich der schlimmste deutsche Beitrag seit dem unsäglichen „Sister“-Verbrechen.
Von „patriotischer Zwangsunterstützung“ halte ich leider gar nix.
Ich hoffe, daß meinem Kommentar nicht wenige zustimmen können.
Würde auch bei mir in diese Richtung gehen, ja. „Sisters“ fand ich damals unterirdisch…:-(
Ich freu mich immer, wenn D einen Song bringt, der mir auch gut gefällt. Wenn nicht, „haben andere Mütter auch schöne Söhne“…und so finde ich immer was, was mich begeistert. Aber hinter einem Song stehen, der mir nicht zusagt, nur weil er unser Land vertritt…neee, das mache ich auch nicht.
Meine Freude am ESC bezieht sich eigentlich auch nur wenig auf den möglichen „Sieg“ unseres Landes. Besonders freue ich mich einfach, wenn einer meinen Favoritensongs weit kommt oder gewinnt. Oder eben einfach nur darüber, einen schönen neuen Song gefunden zu haben.:-)
Manche meiner Favoriten kommen teilweise nicht mal durchs Halbfinale…trotzdem schön, sie zu kennen.:-)
So sehe ich das auch – zudem ist es doch in Zeiten von Televoting erstmal wichtig, für seine Favoriten abzustimmen.
Du wohnst hier ganz in der Nähe ? Ich bin OF-Innenstadt.
Richtig! Dass wir diese Möglichkeit haben ist fein und die sollten wir auch nutzen!:-)
Jaaa, ich wohne ganz in der Nähe…bin ein ( älteres ) „Bieberer Mädchen“!:-))
That’s the spirit! 😉
Hast Du Jendrik vergessen?
Nein, nur verdrängt. Geht aber noch vielleicht als „anarchistischer Versuch“ durch.
Ein feiner Dancesong ist beispielsweise der dänische Beitrag.
Absolut!!! Da hab ich mich über das weiterkommen sowieso richtig gefreut!!
Ganz andere Liga…:-))
Von der Performance bin ich noch nicht hundertprozentig überzeugt und auch ein anderes Outfit wäre besser. Aber vor allem gesanglich sehr professionell.
Ich hab gar nicht so viel zu bemängeln; mir gefällt es eigentlich ziemlich gut.:-) Vor allem ist es ein Ohrwurm…trotz der dänischen Sprache, die ja nicht allen spontan zusagt!:-) Ich finde das toll!:-))
Natürlich ist das kein lyrisches Meisterwerk, aber es wäre auch langweilig wenn im Finale 26 lyrische Meisterwerke wären. Ich glaube wir werden uns mit Sarah nicht blamieren.
Ob sie das Rennen macht?🇩🇪
An den finnischen Feuerwerfer, wird sie aber nicht vorbei kommen. 🇫🇮
Mal sehen.😁🇩🇪
Gerade von Deutschland erwarte ich ein bißchen mehr Originalität, sorry….
Deutschland und Originalität?
Wann haben wir einen solchen Beitrag in den letzten 20Jahren geschickt?
Den einzigen Beitrag, wo ich etwas Originalität sehe ist „Take by a stranger“.
Und „Baller“ ! Die Kritik teile ich ja schon seit Jahren und ist wahrlich nicht neu. Nur leider bestätigt „Fire“ leider einige der schlimmsten Klischees. Deswegen bin ich für „Black Glitter“ oder meinetwegen auch „Herz“. Deutschland und Latino paßt doch auch irgendwie nicht zusammen.
Baller ist gut, aber ich sehe da keine Originalität. Beiträge wie Norwegen 2013, Ukraine 2016, Portugal2017, Belgien 2017, Island 2021 oder aus dem aktuellen Jahrgang wie Dänemark 2026 erfüllen dies für mich.
Stimme dir zu, dass „Fire“ voll klischeehaft ist. Muss das aber schlecht sein? Nein, denke ich persönlich nicht. Manchmal ist es auch schön, schon nach den ersten 5 Sekunden zu wissen, wo es hingeht.😁
Sorry, ich habe halt ein wenig andere Ansprüche und hätte gerne einen anderen Act für Wien. Es gibt ja durchaus Alternativen.
Naja ist ja bisher nichts in Stein gemeißelt, dass Fr. Engels gewinnt. (Sie ist ja nicht der Ofraim.)
Gerade Deutschland hat so oft gegen die „Promis“ gestimmt. (Unheilig, Ikke, Thomas Anders, Vicky Leandros etc )
BTW: Das einzige, was im Stein gemeißelt ist, dass Linda und Pete den ESC gewinnen.🇫🇮😁🤣
Da gehe ich sogar mit….
Die von Dir genannten Beiträge sind übrigens fast alle in meiner Allzeitliste.
Die Schweiz hat mit Luca Hänni auch mal einen „Latino“ Dance Song hingeschickt und ist vierter geworden.
Warum? Warum muss Deutschland origineller als alle anderen sein? Fire ist ein amüsanter Song. Punkt. Alles andere ist nebensächlich.
Halt leider klischeebeladen und 100 Jahre zu spät.
aber es wäre auch langweilig wenn im Finale 26 lyrische Meisterwerke wären
Nein! 🤓
Also 26x Norwegen 2024 oder Spanien 2023 hintereinander und ich würde nach 5 Minuten ausschalten. 🤣
Spanien 2023 finde ich wiederum grandios
Oh Gott, weiß bis heute nicht, was die meisten Fans darin gesehen haben.😁
Blanca, hieß die so? Sie hat einfach 3 Minuten in ihren Mikrofon geschrien bzw. gewimmert und was kam rüber? Nichts, nur das Gefühl, dass die sich sicherlich gut mit meiner Ex Freundin verstehen würde.😁🤣
Sorry, da aber Gjon Tears und Ronela (Albanien 2012) haben das 1000% besser und authentischer gemacht.😁
Das nennt man Flamenco-Gesang. Kann man mögen oder nicht, aber stimmlich war das exzellent.
Ja ich erkenne das auch an. Trotzdem löst dieser Beitrag Migräne bei mir aus. Jeden seins.😁
Geht mir genauso; ditto die albanische Schlangenfrau damals – Suus?
Genau Suus😁
SO ist es !
Das ist sicherlich Geschmackssache und musikalisch schwere Kost, aber gesanglich war Blanca top und wurde demzufolge von den Jurys auch deswegen honoriert.
Eigentlich stehe ich auch auf schwere Kost, aber nicht so, wie Blanca es gemacht hat.
Und für Sarah würde das bei einer gesanglichen Topleistung dann nicht gelten?
Ach, wäre das ein Traum! Eaea auf Dauerschleife! 24/7/52 Eaea! Meiner Meinung nach der beste Esc-Song, den es je gab in absolut jeder Hinsicht – Song, Gesang, Staging, Lyrics, alles passt.
Hätte die Jury-Votes nach den offiziellen Bewertungskriterien haushoch gewinnen müssen, was für mich nur noch mal bestätigt, wie unprofessionell die 2023 waren.
Oh Gott, das wäre mein persönlicher Fegefeuer.🤣
Aber jeder hat einen eigenen Geschmack 😁
Sorry, auch Juroren wollen keine Kopfschmerzen haben.
Sag nichts gegen Norwegen 2024!
EIner meiner ESC-Favoriten ever! 🙂
Aber natürlich wäre es langweilig genau dieselbe Schiene von allen Teilnehmern zu hören, dennoch wäre es schön, besondere Songs mit Niveau dabei zu haben 😉
Ich muss sagen, ich habe versucht es zu mögen, aber der Zugang fehlt mir dermaßen.
Nein – aber als deutschen Beitrag möchte ich so etwas halt auch nicht.
Lyrische Leisterwerke:
https://youtu.be/Gpowzre4_Wc?si=wxrIb5uA86nsDAMY
https://youtu.be/A74MSD3E9GQ?si=b3GMZeMJjqG-krZ5
https://youtu.be/au2Nr8PdK84?si=N8bbVePE1BOqd0zS
Das Lied von Bluay & Buba Espinho finde ich super.
Also so drei Stunden Poetry Slam mit experimentellen Klängen? 😉
Wäre perfekt für mich. Wie bei Musica Viva in München. 😍
Ich wusste es! 😀 Irgendwie süß!
Ich bin tatsächlich ein Riesen Sarah Engels und verfolge sie schon seit vielen Jahren. Sie hat sich in den letzten Jahren total in der Deutschen Musik und Unterhaltungsbranche etabliert und gehört inzwischen ganz fest zur Deutschen Musik und Unterhaltungsszene dazu. Und sie ist regelmäßig zu Gast in Musikshows im Deutschen Fernsehen. Und sie ist eigentlich erst nach der Scheidung mit Pietro Lombardi so richtig durchgestartet. Trotzdem werde ich aber nicht automatisch für sie anrufen, so wie zum Beispiel ein Kumpel von mir. Ich werde die Auftritte erstmal abwarten und dann entscheiden. Und ich finde die Songs ,,black glitter“ von wavvyboi und ,,Ciao Ragazzki“ vom Duo Ragazzki, anhand der Studioversionen besser. Und ich finde, dass Sarah Engels in ihrer Karriere schon deutlich bessere Songs hatte.
Ich frage mich auch, warum sich eine durchaus gute Sängerin so dermaßen billig verkauft….
Das habe ich nicht behauptet. Ich finde nämlich nicht, dass das billig ist. Das ist schon sehr Professionell.
Meinst Du mit „billig“ die Outfits und die Choreo?
Der Song als solches. Die Choreo kennen wir ja noch nicht. Allerdings gehöre ich generell nicht zur Zielgruppe dieses Musikgenres.
Billig verkauft haben sich dieses Jahr die Teilnehmer des Benidorm Fest!
Das habe ich dieses Jahr nicht gesehen und macht es leider in diesem Zusammenhang nicht besser.
Musikalisch war bei Beni einiges besser als Sarah!
Absolut!
Mit Sicherheit nicht, sonst wären die Einschaltquoten besser gewesen.
Ach Matty. Du biegst dir alles so hin, wie es dir gefällt. Ich denke, das lag nicht an der Qualität der Songs, sondern daran, dass die Leute eher die Lust verloren haben, da die/der Sieger/in nicht zum ESC fahren wollten. Das „Ziel“ (ESC) war nicht mehr gegeben.
150.000 Euro für den Sieger ist billig für dich?
Mit dem, was andere Künstler wie Ricky Martin und Shakira bekommen, sind das Peanuts! 🥜
Ich hätte es für sarah am besten gefunden, sie wäre bei ihren leisten geblieben. Deutscher schlager und deutsch gesungen. Verbiegen für einen wettbewerb überzeugt mich seltenst.
Das stimmt allerdings, haben wir schon öfter erleben müssen….
Naja, dass stimmt so nicht ganz. Sie verbiegt sich ja nicht extra dafür. Sie macht ja schon länger auch Englisch-Pop. Sie ist da sehr vielseitig. Von Deutsch-Pop, über Pop-Schlager bis hin zum Englisch-Pop hat sie schon alles gemacht. Sie wechselt da sehr gut ab. Ich finde, dass total bemerkenswert von ihr, dass sie sich da nicht auf ein Genre festlegen möchte, sondern variiert.
Und sie ist der einzige Superstar, den Deutschland hat! 🤭
Wusste ich nicht. Ich kenne bzws. habe bis jetzt nur deutsche songs von ihr gehört.
Hier Mal 3 Songs von ihr, damit du Mal einen Eindruck von ihrer Vielseitigkeit bekommst:
Hier Englisch-Pop:
https://youtu.be/Z-5XgnUcHX4?si=Vgw5xlJnMaqr-SGc
Hier Pop-Schlager:
https://youtu.be/Y9j2OqeV8M0?si=Iq_OJOw2JnZh7JBk
Und hier Deutsch-Pop:
https://youtu.be/r9Go5NOTfh4?si=F6gYOOsEdLJvNSq-
Team Berenike!
Ich hoffe, daß die ganzen Sarah-Fans mit der zu erwartenden Kritik anderer User hier klarkommen werden
Berenike hat es ganz gut umschrieben, allerdings sind zwei Punkte noch zu viel.
Ihr mit euren Dancebreak, was soll da besonders dran sein ? Es ist eine ausgelutschte Nummer und wird bei den Jurys in Wien untergehen, gerade wo die Jurys mehr Macht bekommen, wäre das eine fatale Entscheidung.
Danke, Berenike.
Erinnert sich noch jemand an Javine 2005? Solch ein Szenario könnte ich mir für Sarah beim ESC gut vorstellen.
Erinnert sich noch jemand an Javine 2005?
Nö. 🙃
Eben. 😇
Touch my Fire hat mir prima gefallen!
Schlimm war nur Cry Baby von Jemini 2003.
Es ist ja schön, dass es Dir gefallen hat, aber erfolgreich war es nicht. Damals hat sich das UK mit voller Wucht hinter einen längst abgefahrenen südeuropäischen Zug geworfen. Die identische Gefahr sehe ich bei Sarahs Liedvorschlag.
Man muss aber zu Javine sagen, dass sie aufgrund ihrer Angina (?) echt selten schlimm klang, hinzu gab es deutlich bessere ähnliche Tanzlieder (u.a. Griechenland) und dass sie vor Malta antreten musste, hat ihr nicht wirklich geholfen. Für mich bis heute eine der ESC-Auftritte mit den schlimmsten Live-Vocals.
Komm, das war schon jetzt wieder amüsant. Wirklich alle englischen Clichés vereint.
Hier ist es ja seit neuestem verboten ein bisschen Ironie ins Spiel einzubauen…so humorlos wie einige hier sind.
Ich auch…
Ich erinnere mich dunkel daran.
Auch Esa Diva war ein Flop, Slomo und Fuego waren hingegen riesige Erfolge. Du wirst in allen Genres Beispiele für Erfolg und Misserfolg finden. Was sagt das nun aus? 🤷
Ich hatte mir die Tage mal ein paar ESC-Songs angehört, die dem Vermächtnis von „Fuego“ (2018) angehören, weil das hier ja der klare Referenzpunkt zu sein scheint:
„Fuego“ (2018) → „She Got Me“ (2019) → „SloMo“ (2022) → „Unicorn“ (2023) → „La noia“, „Zari“, „Fighter“, „Liar“, „Firefighter“ (alle 2024).
Das krasse ist, wie viele Songs dieser Art es im Jahr 2024 gab. Letztlich haben die sich alle gegenseitig die Punkte weggenommen. Das ganze Uptempo-Girlpop-Thema hatte sich echt erschöpft, aber vielleicht ist es jetzt wieder der richtige Zeitpunkt, sich damit hinauszuwagen. Sarah Engels muss Glück haben und hoffen, dass es in dem Bereich nicht zu viel direkte Konkurrenz geben wird.
Ich finde, im Vergleich zu den genannten Songs (was ein bisschen unfair ist, da man bei denen das Staging mitbewerten kann, bei Sarah jedoch nicht) muss sich Sarah nicht wirklich verstecken. Lyrisch anspruchsvolle Lieder waren das beim besten Willen auch nicht.
Die einfachen Reime haben natürlich volles Meme-Potenzial und es wird sich ja auch im Internet darüber lustiggemacht. Aber die Reime tragen den Song und sorgen für einen guten Fluss, Einprägsamkeit und Kurzweiligkeit. Und ein Text mit dem Vers „Like a vampire, you hide and come out at night“ kann am Ende ja gar nicht so schlecht sein, wie er gemacht wird. Da sind bei den obig genannten Songs schon wirklich schlechtere Lyrics dabeigewesen. Und die Lyrics sind hier einfach nicht entscheidend. Es wäre falsch, eine Kritik daran aufzuhängen.
Es ist jedoch verwunderlich, dass Deutschland so lange gebraucht hat, um mit einem solchen Song anzukommen. Man hatte genug Vorlagen zur Inspiration, und das Endprodukt ist am Ende doch leider nur maximal ausreichend. Der Vergleich mit Spanien hinkt, weil es ist doch schon besser als „Zorra“ und „Esa Diva“. Aber es ist am Ende doch leider eine spanisch-schlagereske Version eines Zypern-Songs, gepaart mit deutscher Mutlosigkeit.
Das ist alles wie aus einem Guss, und deswegen auch leider langweilig und vorhersehbar. Es fehlt ein Tonartwechsel, ein Stilwechsel (Genre-Mixe sind ja beliebt beim ESC) und allgemein ein überraschendes Element, welches heraussticht. Leider gibt es bis auf den langen Ton nach dem Dancebreak auch keinen Moment, in dem Sarah Engels ihre Stimme präsentieren kann, was mit Hinblick auf das Jury-Voting schonmal nicht sehr gut ist.
Für die Inszenierung kann ich mir neben ein bisschen Feuer auch nicht viel vorstellen. Will sie ein paar negative Schlagzeilen verbrennen, wie im Musikvideo? International weiß doch keiner, was Sarah Engels in der deutschen Boulevard-Presse schon alles durchmachen musste. Damit kann keiner connecten. Die Choreografie im Musikvideo ist auch nichts sonderlich besonderes.
Es ist trotzdem ein grundsolider Beitrag, für den man sich nicht schämen müsste. Das kann in der Pre-Party-Season schon ein Fan-Favourite werden, weil der Song gute Laune macht. Sarah Engels ist eine vollprofessionelle Sängerin und Tänzerin, die den Auftritt meisten wird, als wäre es nichts. Da muss man sich wirklich keine Sorgen machen.
Mangels wirklicher Konkurrenz eben doch ein Top-3-Beitrag im Vorentscheid, was irgendwie auch alles über die Qualität der SWR-Songauswahl sagt.
Platz 6: Sarah Engels „Fire“ (7.5/12 Punkte)
Platz 7: Myle – „a ok“ (7/12 Punkte)
Platz 8: Laura Nahr – „Wonderland“ (6/12 Punkte)
Platz 9: Ragazzki – „Ciao Ragazzki“ (3/12 Punkte)
Oh, ich hab immer verstanden „Like a vampire you act in calm of the night“ und dachte, das klingt so unrund, da fehlt ein Artikel 😅 Der Vampir ist aber tatsächlich was Kreatives im Text
„La noira“ und „Zari“ in der Liste? Also die beiden Lieder hatten sicherlich nicht einen „Fuego“-Stil im Sinn. Nur weil es Uptempo und weiblich ist, ist es noch lange kein „Fuego“.
Dann kann man aber auch noch weiter gehen und sagen, Eleni Foureira hat Elena Paparizou kopiert. Und sie wiederum Marie N. Also nee, da gehe ich nicht mit.
„La Noia“ mag ich sehr gerne, dagegen gefiel mir „Fuego“ noch nie.
Bei mir war es umgekehrt.
Das ist bei mir ebenso.:-)
Beiträge aus 2005 spielen hier kaum eine Rolle. Das ist eine ganz andere Generation, die für die Beurteilung des heutigen ESC nicht mehr von Belang ist. Es sollte klar sein, dass „Fuego“ der Beginn einer neuen Zeitrechnung war.
Man kann aber auch sagen, dass jeder ESC ein neuer Reset ist, weil sich der Großteil der Zuschauer nicht mehr bzw. nur noch vage daran erinnert, was im Vorjahr passiert ist. Das sind eher Bubble-Diskurse, und die Bubble liebt es zu vergleichen und zu assoziieren.
Aber im Unterbewusstsein sollte dennoch jedem auffallen, dass „Fire“ angestaubt ist, selbst wenn man sich nicht mehr so genau an jeden Beitrag aus den letzten Jahren erinnert.
Ich befürchte auch, dass am Ende dieser Song aufgrund der Bekanntheit von Sarah Engels es am Ende nach Wien schafft, wo er aber scheitern wird, da sie international ja niemand kennt. Es ist dann noch fast eher ein Songs für die Jurys, da sie gut singen und tanzen kann. Daher glaube ich auch, dass sie es ins Superfinale schafft und dort dann eben wegen ihrer Bekanntheit gewinnen wird. Ähnlich wie das bei Jaimee-Lee war, die dann aber beim ESC nicht ankam.
Ich fände es schade, denn ich mit Optimist oder auch Black Glitter hätten wir sehr gute Songs im Angebot, die deutlich innovativer wären und auch herausstechen. Optimist könnte mit guten Inszenierung bei den Jurys sehr gut abschneiden. Black Glitter könnte mit dem richtigen Staging sowohl beim Publikum als auch bei den Jurys punkten, denn so viele Rocksongs werden nicht dabei sein.
Fire würde vermutlich von den Organisatoren in Wien auf Startplatz 1 gesetzt werden, um den Wettbewerb zu eröffnen. Der Song sorgt ja für Stimmung, ist aber sehr gewöhnlich und tut niemandem weh. Das kann bestenfalls ein Ergebnis wie das von Kyle Alexander letztes Jahr werden (Platz 17 glaub ich) und dessen Live-Performance war tadellos.
Sorry, Norwegen habe ich als den quäkenden Ritter der traurigen Gestalt in Erinnerung…
Ich bin auch kein großer Fan von NOR25, aber stärker als das hier finde ich es allemal. 🙁
Hat auf jeden Fall mehr Pepp drin! Sarah ist eher die Ritterin der traurigen (und billigen) Gestalt!
+ Welpenbonus
Computer sagt Nein
Puh, auf der einen Seite behaupten, der Begriff Superstar würde andere Teilnehmer herabsetzen. Und zeitgleich Sarah als billige Gestalt betiteln?
Der einen neuen Song veröffentlicht hat:
https://youtu.be/Tnhn5W3M1lk?si=NHLDzMcWO4P4Ir0a
Marcels Prognose teile ich, den schwarzen Humor auch. 🙂
Was hier einige schon alles zu wissen glauben.
Auf welchen Platz sie in Wien landen wird, wenn sie es denn in der VE schafft. Dabei stehen wie viele Songs für den ESC schon fest?
Welche Startnummer sie dann dort haben wird… hui…
Ich glaube nicht mal, dass sie die VE gewinnen wird….
Der ESC ist nun mal eine Glaubenssache.
Du meinst wie ne Sekte?
Ist doch allgemein bekannt, dass solche Nummern gerne auf die 1 gesetzt werden? Die Vermutung liegt also nahe
Nicht wenn man den Superstar-Bonus hat, dann kommt man ins letzte Viertel.
Ich schließe mich da ganz den ESC-kompakt-Autoren an. Sarah wäre durchaus eine großartige Kandidatin als ESC-Vertreterin, ich sehe da das Potential, aber muss es mit den ollen Kamellen Zyperns sein? Selbst Zypern ist doch mittlerweile spätestens mit Theo Evan und jetzt zementiert durch Antigonis Ethno-Pop-Nummer vom Fuego-Formular abgewichen, weil es nicht mehr funktioniert hat.
Wenn wir eine Up-Tempo Pop-Nummer zum ESC schicken wollen, dann doch eher Bela, der zumindest noch die deutsche Sprache als Alleinstellungsmerkmal mitbringt und international aufgrunddessen soweit ich das wahrnehme auch besser ankommt. Zumal man bei ihm auch mit den noch unbesetzten 50 Sekunden auch noch in Wien viel machen kann, sei das irgendeine Form von Storytelling, eine zusätzliche Strophe, Dancebreak oder was auch immer.
Hervorragender Kommentar, vielen Dank !
OK; Dancebreak muß jetzt nicht sein….
Ich habe gar nichts gegen Dancebreaks, wenn sie gut gemacht sind. Müsste mal eine Liste meiner Lieblings-Dancebreaks beim ESC anlegen.
Jaaaa, das spezifisch sehe ich jetzt auch weniger.
Ich bin eher bei wavvy und Molly Sue, aber mit Bela kann ich eher leben als mit Sarah. Wenn untergehen, dann wenigstens mit Stil, bei Sarah wäre das leider nicht möglich.
Ganz meine Meinung !
Gegen Wavyboi hätte ich auch nichts, den Song mag ich eigentlich sogar lieber als Herz, wobei ich mir die Frage stelle ob das vielleicht nicht wieder zu nieschig ist und für einen Rock-Beitrag zuuuuuu soft. Ich bin auch kein Fan davon, dass die Bridge von Black Glitter „Lalalalalalalala“ ist.
Bei Molly Sue wird es davon abhängen, wie gut sie und ihr Team dabei sind, die Message auch auf der Bühne rüberzubringen.
So wirklich überzeugt mich ja kein Song, wenn ich ehrlich bin, im ESC-Context. Black Glitter und Herz halt außerhalb davon.
Bei mir genauso
Meine Top 3 sind auch Wavyboy, Bela und Sarah. Vielleicht noch Molly Sue, aber dann war es dann noch. Auch mit Ragaztki in den Top 3 könnte ich noch leben. Die anderen Songs sind Füllmaterial.
Bela und Laura Nahr kommen international (auf Twitter und Reddit), sofern ich das überblicken kann, ganz gut an. Oft in den Top 3 platziert bei persönlichen DDF-Rankings. Am Ende müssen natürlich die Deutschen voten (sofern die beiden überhaupt ins Superfinale gelassen werden).
Ich kann mir noch nicht so ganz vorstellen, wie „Herz“ auf der großen Bühne aussehen soll, aber der Song ist momentan die größte Wundertüte. Da könnte alles passieren. Die fehlenden 50 Sekunden schrecken mich trotzdem ab.
Bei Lauras Bühne habe ich eher Mageschmerzen, weil ich die Befürchtung habe, dass die Farbpalette à la Soap werden wird.
Ach je, das Superfinale… don’t get me started. Superfinale, was soll das überhaupt sein? Final heißt so viel wie „am Ende“, und mehr als am Ende sein geht nicht, weil man dann nicht zuerst am Ende war. Superfinal kann es rein logisch nicht geben.
Jedenfalls ist das wie gesagt auch mein Eindruck, auch wenn er bei mir primär aus den YouTube-Ranglistenvideos und den dortigen Kommentarsektionen resultiert.
Wundertüte ist für mich halt noch mit am Interessantesten, gerade weil mich halt das, was wir derzeit haben, nicht überzeugt. Eine Wundertüte kann ja was deutlich besseres oder deutlich schlechteres sein und ich poker da auf was besseres.
Man versucht aus der höchstwahrscheinlich öden Show noch ein bißchen Glanz und Spannung zu verleihen, deswegen diese Wortwahl.
Stimmlich wird sie auf jeden Fall begeistern , der Song ist gut. Könnte gut auf die Bühne gebracht werden , wie das Video zeigt. Kommen wir da etwas zu spät mit vielleicht , aber ein gutes Mittelfeld würde es denke ich werden.
Sarah brennt auch für den ESC und Sie will das.
Habe gestern auch die Story( Insta) gesehen, wo Sie den Song singt und das war echt beeindruckend.
Dürfte eine Anwärterin auf den Sieg sein.
Fire ist für mich der beste Beitrag, den Deutschland zum ESC schicken sollte, seit Cascadas Glorious im Jahr 2013.
Daher drücke ich alle Daumen für Sarah.
Alle anderen Beiträge wirken für mich so laienhaft wie Schultheater.
Na ja, Geschmacksache…. Auch „Glorious“ (ich mag es nicht sonderlich) kam soundmäßig für Deutschland wie so oft viel zu spät. Nicolas hat bereits dazu alles geschrieben.
Die meisten Songs der Vorjahres haben doch die Zuschauer längst vergessen und erst recht die Songs die noch älter sind.
Kürzlich bei einem Kneipenquiz war unser Tisch der einzige der wusste, wo der ESC dieses Jahr stattfindet und wie der ESC Gewinner vom letzten Jahr heißt.
Tja, nur in der Regel hat es eben nicht funktioniert. Hat damit nichts zu tun, ob noch in Erinnerung oder nicht.
Berenike spittet permanent Facts!
Marcel ist mit seiner Platz-22-Prognose aber womöglich etwas zu optimistisch.
Der Refrain ist eingängig, aber wenig originell. Ein Dancebreak macht noch lange keine ESC-Tauglichkeit. „Du bist ein Lügner“ ist so ziemlich das schwächste Comeback auf Hassnachrichten, was ich mir vorstellen kann.
In meinem (internationalen) Freundeskreis ist der Grundtenor, dass das vielleicht vor zehn Jahren beim ESC cool gewesen wäre, im Jahr 2026 aber irgendwie angestaubt und deplatziert wäre.
Sich an in der Vergangenheit erfolgreichen Sachen zu orientieren, ist nicht per se schlecht! Dann sollte man aber zumindest versuchen, es besser zu machen.
Zu guter Letzt bedient sie ein Genre, was zumindest Zypern dieses Jahr auch bedient. Und, es tut mir wirklich leid, ohne irgendeine Live Performance gesehen zu haben, würde ich drauf tippen, dass Zypern es besser schafft, sein Publikum abzuholen.
Aufgrund ihrer Fanbase wird sie keinerlei Probleme haben, den Vorentscheid zu gewinnen, sollte sie in die finale Runde kommen. Dann würde ich aber auf einen Platz 24 tippen.
Gut gemeinte 4/10
Nur eben sind diese Fakten in einem Teil der Fanbubble eher unpopulär.
Allerdings: Macht das Zypern? Ich würde sagen nein. Klar, es ist ein tanzbarer Song gesungen von einer weiblichen Sängerin, ich würde Jalla aber viel eher dem Ethno-Pop-Genre zurechnen und sehe es eher als Zementierung von Zyperns Abkehr vom Schema Fuego, die spätestens letztes Jahr mit Theo Evans „Shh“ erfolgt ist, was ja ein Trance-Song war.
Das spricht aber auch nicht für Lia- ähhh, ich meine natürlich Fire, weil selbst Zypern nach dem xten Fuego-Klon verstanden hat, dass das Schema F nicht mehr funktioniert.
„Jalla“ gefällt mir überraschenderweise recht gut. Vor allem ist es landestypisches Flair.
Genau, die Zyprioten sind ja alles Idioten – das reimt sich sogar
Wir sind uns hier wohl alle einig, dass „Fire“ natürlich keine Innovation ist, aber bereits Dagewesenes ist ja nicht automatisch schlecht, wenn man es gut anstellt. Ich mag das Lied, breche aber nicht in enthusiastischen Begeisterungsschwüngen aus. Dennoch bleibt das Lied eines der besten im diesjährigen Vorentscheid und ist natürlich das eurovisionärste von allen. Und sind wir mal ehrlich: Was wäre der ESC ohne seinen jährlichen Girlbop? Das Schöne ist hier ja, dass das Lied sehr zugänglich ist und man es sehr schnell und leicht mitsingen kann. Tanzbare Nummern sind auch immer was Feines. Ich seh schon die Meute im Euroclub dazu performen.
Und ja, dass viele den Text als einfach oder schwach empfingen, kann ich auch verstehen. Aber bei „On fire“ von The Roop gab es ja auch ähnliche Reime („The heat is getting higher, I feel that I’m on fire. The world is my desire, I feel that I’m on fire) und die meisten Leute mögen das Lied.
Den Auftritt hatte ich auch beim ersten Hören direkt vor Auge, an dem sich an allen möglichen ESC-Klischees á la „Love Love, Peace Peace“ bedient wird: Das Bühnenbild wir schwarz, rot und gold (hey, unsere Landesfarben!) gehalten; es gibt jede Menge Pyro; Sarah wird einen Body mit Stiefeln tragen; es wird mindestens vier Tänzer geben, entweder sexy Männer oben ohne oder transparent gekleidet oder sexy Tänzerinnen wie bei Eleni Foureira; Dancebreak; viel Lichtshow; Sarah wird mindestens einmal als Hebefigur „dienen“; einfach alles dabei, wenn beim ESC eine attraktive Frau einen Dancesong singt.
Da Sarah viel Ausstrahlung besitzt und viele Jahre Erfahrung vorweisen kann, können wir hier viel Professionalität erwarten. Ich könnte mit Sarah als deutsche Vertreterin gut leben.
Die Bewertung meiner Mama:
Sie war ab dem ersten Takt dabei. Ihr gefallen das Lied und das Gesamtpaket, was Sarah mitbringt, sehr. Auch ihr ist aufgefallen, dass „Fire“ der Song von allen aus dem Vorentscheid am passendsten für den ESC geeignet ist. Sie hat Sarahs Stimme gelobt und ihr sagt der Rhythmus des Liedes zu.
Meine Mama denkt, dass die (Tanz)Nummer gut in Wien ankäme und eine gute Platzierung erzielen würde. Viele der von mir genannten Klischees, hat auch sie aufgegriffen und geht stark davon aus, dass wir diese visuell geboten bekommen.
Sie hat ebenfalls Sarahs gute Ausstrahlung und Erfahrung erwähnt und dass sie Sarah sowieso sehr sympathisch findet. Meine Mama könnte auch sehr gut damit leben, wenn Sarah Deutschland vertritt.
Ich habe es an anderer Stelle bereits erwähnt, aber in diesem ESC-Jahr habe ich eine „Feuertheorie“:
Für Deutschland müsste Sarah mit „Fire“ antreten, für Finnland Linda Lampenius und Pete Parkkonen mit „Liekinheitin“ (was ja auf finnisch Flammenwerfer bedeuet“), in Schweden müssen die Feuerwehrleute das Mello gewinnen und heute Abend in Österreich entweder „I brenn“, „Wenn ich rauche“ oder Niktotin gewählt werden und im Mai gewinnt dann Aserbaidschan als Land des Feuers in einem Jahr, in dem das chinesische Horoskop im Feuerpferd steht.
Die Theorie wäre noch besser gewesen, wenn Estland mit den Stockholm Cowboys und Griechenland mit zwei Beiträgen, die auch das Wort „Fire“ (You are the fire + Set everything on fire) mitgemacht hätten, also müssen die anderen genannten mitziehen. 😂🔥
Ich bin nunmal kein Freund von „Girlbop“, für Deutschland schon mal gar nicht.
„Fuego“ taucht übrigens auch bei Akylas auf.
Stimmt, passt nicht zu uns, also Finger weg..wir müssen auch irgenwie hinter einem Song stehen können
Das hat für mich letztes Jahr bei A & T wunderbar funktioniert
Dieser Song von Anne Mosters und Nico Santos wäre doch auch ein richtig geiler Song für den Deutschen ESC-Vorentscheid 2026 gewesen:
https://youtu.be/0FuKD-jJFC4?si=YKefh9RTnItkAv-i
Er wurde erst heute veröffentlicht und gefällt mir richtig gut. Ich weiß allerdings nicht, ob sie sich überhaupt für den Deutschen ESC-Vorentscheid 2026 beworben haben.
Nico Santos hat doch schon abgelehnt weil er meinte man „könne nur verlieren“ beim ESC. 🙄
Abgesehen davon fand ich seine letzten Songs sterbensöde
Sieg in Berlin und beim ESC Platz 20 sehe ich auch so, nur wollen wir das, also ich nicht. Selbst wenn Myle nicht mein persönlicher Topfavorit ist, in dem Live-Video kamen besonders seine Gesangsqualitäten zum Vorschein, kleine Überarbeitungen beim Song und der würde garantiert besser als Top 20 abschneiden
Machen wir uns nichts vor, wenn Sarah nicht durch die ominöse Jury aussortiert wird, was sehr unwahrscheinlich ist, fährst sie mit „Fire“ nach Wien.
Letzter müssen wir nicht werden. Vielleicht gibt es Jury-Punkte für Stimme und Dance-Break 😉
Also es ist definitiv keine Meisterleistung. Mir gefällt der Song so mittelmäßig. Wenn die Performance stimmt dann könnte man vielleicht noch einiges gutmachen. Und in Wien würden wir uns definitiv mit diesem Song nicht blamieren.
Muss ich nicht beim ESC haben. Größtes Problem für mich in der Tat der Text im Refrain mit den abgedroschenen Floskeln. Geht bei mir ins rechte Ohr rein und direkt aus dem linken Ohr wieder raus. Außerdem mag ich Frau Engels als Person einfach nicht.
OT
Gooooooolllllddddd für Deutschland
in Ski Freestyle Ski Cross Frauen. Die Schweiz hat Silber
Ich habe es gerade verfolgt. Glückwünsch an Daniela Maier aus dem Schwarzwald !
Als auch- maier sag ich immer: Keine feier ohne maier
Keine Feier, Feier
Ohne Maier, Maier
…
Ich bin geschockt von den guten Verwertungen der Blogger.
Genau das. Ich auch.
Aber wirklich!
Eher lauwarm.
https://www.instagram.com/reel/DU-iYmRiNzY/?igsh=MnAwNW1teHhpcWUw
Ich bin bei Marcel, sehe es aber auch unter der Prämisse: Übersteht „Fire“ ein HF? Vermutlich ja, aber kann auch knapp werden. Insofern ist Platz 22 realistisch. Auf gar keinen Fall (!) sollte sie diese JLo Attitüde ins Spiel bringen. Das wird überhaupt nicht funktionieren.
Ich find die Punkte zuviel. Aber die Blogger wissen, das falls Sarah unter die TOP3 kommt sie sehr wahrscheinlich gewinnt und nach Wien fährt. Deswegen macht es auch keinen Sinn den wahrscheinlichsten Song für Deutschland mal wieder zunichte zu machen 😉
Aber Bereneike hat „Eier“nur 2 Punkte zugeben ;-))
Ich habe die „Eier“ auch !
😂 LOL, mit einer Ausnahme klingen die Blogger-Kommentare leicht panisch nach „Wir müssen etwas halbwegs Nettes schreiben, denn die gewinnt wahrscheinlich den deutschen Vorentscheid!“ – erinnert mich irgendwie an Wertungssysteme mit Streichnote, wenn eine einzelne zu sehr aus dem Rahmen fällt … 🕳️
Mich persönlich kann man mit Hupfgedohle ja ohnehin jagen, allen voran „Fuego“ und „SloMo“ (Ausnahmen wie „We will rave“ bestätigen wie immer die Regel), aber angesichts des bereits feststehenden zypriotischen Beitrags für Wien 2026 hat sich die maximal mögliche Punkteausbeute für „Fire“ doch bereits um schätzungsweise zwei Drittel reduziert. Oder anders formuliert: dieser Auftritt wäre nur noch zu retten, wenn der Liar erstens mit auf der Bühne steht bzw. tanzt und zweitens aussieht wie ein griechisch-römisch-spanischer Gott … 😍
Also wie oft man hier lesen muss:
„also blamieren müssen wir uns mit dem Songs zumindest nicht“
Genau das ist doch das Problem. Man hat so viel Angst etwas Neues oder Ausgefallenes, Innovatives zum ESC zu schicken, weil man sich ja blamieren könnte. Tja, wer nichts wagt, der nichts gewinnt. Ich fände es gar nicht schlimm, wenn Deutschland mit einem innovativen Song, der wirklich heraussticht und in Erinnerung bleibt, vielleicht auch noch landestypische Elemente beinhaltet, am Ende irgendwo hinten landet. Allemal besser, als ein 08/15 Song zum ESC zu schicken, den man gefühlt dort schon 20 mal besser gehört und gesehen hat.
Ich würde dem sogar widersprechen. Vor zehn Jahren hätten wir uns damit nicht blamiert, aber außerhalb der Bubble holt das doch im Jahr 2026 keinen Blumentopf mehr.
Naja, Zypern vielleicht nicht. Aber Deutschland mit einem Latinoaufguß…
Ganz meine Meinung !
Tja, das wird noch lustig hier im Forum bis Mai, falls Sarah Engels wirklich gewinnt… Ein „Kompromißsieger“ wäre auf jeden Fall besser.
Es geht schon jetzt los (siehe weiter oben)
Beziehst Du das auf „Fire“?? Dann sehe ich das aber ganz anders, denn ich finde „Fire“ halt gar nicht neu, ausgefallen, innovativ…:-(
Falls Du das aber grundlegend so meinst, dass wir uns einmal etwas trauen sollten und nicht auf Altbackenes und vermeintlich Sicheres zurückgreifen, egal, wo wir damit letztendlich landen, DANN stimme ich Dir absolut zu!:-)
Ich kann wie jedes Jahr nur sagen, dass Deutschland dank Big-5 sich keine Gedanken um das Semi machen braucht. Deswegen kann man eigentlich mutiger sein, und mal was wie die Katzen oder Oh Boy schicken. Vermutlich würde man punktemäßig im Durchschnitt nicht schlechter abschneiden (ist ja nicht schwer), wie mit immer diesem middle of the road Gedudel. Aber solange wir einen VE machen und empört sind, wenn es mal keinen gibt, wird sich da nichts ändern. Der NDR war ja auch schon mal so weit, bekam aber wg. Jendrik so eins auf die Mütze (auch hier in den Kommentaren) dass sich das wohl kein deutscher Sender mehr traut.
Zwischenstand bei den Bloggern:
Sarah Engels 73 Punkte
Ragazzki 55 Punkte
Laura Nahr 52 Punkte
Myle 39 Punkte
Das ist exakt verkehrt herum zu meinem Ranking bislang! 😛
Bei mir stimmt es bisher. 🙂
Uff. Ah. Oje.
Sarah Engels ist ja eine Kindheitserinnerung für mich. Die Staffel DSDS habe ich als 10-jähriger Bub tatsächlich geschaut und fand sie auch immer sympathisch. Viele Jahre lang habe ich dann wenig von ihr gehört, deswegen freut es mich umso mehr, dass ich wieder mehr von ihr sehe und sie jetzt auch beim Vorentscheid dabei ist. Stimme hat sie, Motivation ebenso. Sie wäre eine passende und würdevolle Wahl für Wien…
…wenn da das Lied nicht wäre. „Fire“ steht sinnbildlich für das, was mich am ganzen Vorentscheid in diesem Jahr stört. Das ist von Anfang bis Ende sehr berechenbar ohne eine Steigerung oder sonst etwas und mindestens 10-15 Jahre zu spät, vom Text ganz zu schweigen. „Fire“ bräuchte mindestens einen Twist, irgendwas Aufregendes zum Ende hin, aber auch deutlich weniger abgedroschene Klänge in den Strophen. Und im Refrain. Eigentlich überall. Es tut mir im Herzen weh für Sarah Engels, ich mag sie wirklich, aber bitte, bitte, das Lied ist es nicht, nein. 🙁 Sie soll es nochmal in 2-3 Jahren mit einem raffinierteren Lied probieren, sie hat definitiv das Potenzial dazu.
A OK, nicht Ah Oje 😝
Sie war wohl mal Funkemariechen, das klappt jetzt aber wegen der Schwerkraft nicht mehr
Muss zum ESC!
Ein hübscher Ohrwurm, wie sie immer wieder gerne beim ESC dargeboten werden. Musik lässt sich eben nicht neu erfinden und innovativ ist Deutschland schon lange nicht mehr. Zumindest ein Mittelfeld- Platz sollte drin.
Berenike trifft meinen Geschmack hundertprozentig… Bitte nicht so einen Song, den es schon zigmal in besser gab und dessen Text mich wünschen lässt, ich würde kein Deutsch verstehen. Ach, ist ja gar nicht Deutsch… Kam mir kurz genauso vertraut vor. Ob das wohl an fire, liar, desire liegt? Uff… Nochmal: BITTE NICHT — Da würde wavvyboi oder Ha ha ha viel besser in Wien abschneiden, jede Wette!!!
Ich plädiere ja bekanntlich sehr für Landessprachen, aber in diesem Fall wäre das Liedchen in Deutsch auch nicht viel besser….
Mir ist die Sprache in der ein Song gesungen wird völlig egal, wenn es z.B. eine tolle Melodie und guten Aufbau hat kann es auch auf Klingonisch sein.
Jein – das ist mir gerade ein wenig ermüdend.
Einen Dancesong in Dänisch gibts ja schon. Aber wie übesetzt man denn Fire? Klar mit Feuer, ich bin feurig, ich bin feurig und du bist ein Lügner, Lügner. Hmm, klingt jetzt nicht viel besser.
Ich finde die Nummer sehr geeignet , für den ESC, und bin daher diesmal Team Douze Points.
Mein einziger Kritikpunkt sind die schrecklich banalen Reime, vielleicht sollte man den Text nochmal umschreiben , das wäre sinnvoll , ansonsten ist mir das zuviel Ähnlichkeit mit Zypern 2024 „Liar“.
Also alles gut ,außer dem dümmlichen Text in deutschem „Grundschulniveau“ englisch.
Der Beitrag „Fire“ ist für mich ein klassischer ESC-Dance-Act, der mit der guten Stimme von Sarah und einer starken Inszenierung (Achtung Wortspiel) zünden könnte.
Ich selbst empfinde den Song als sehr eingängig, die Melodie hat man gleich im Kopf, den Text natürlich schnell vergessen. Aber ganz ehrlich: Beim ESC ist der meist nicht soo entscheidend.
Hatte den Refrain mal angespielt, als meine Freundin (ohne ESC-Bezug) ihn zufällig zum ersten Mal gehört hatte und meinte spontan „oh, das gefällt mir“.
Klar, es ist nicht innovativ, nicht sperrig (was hier viele als Qualitätsmerkmal haben wollen), aber es könnte, wie bei meiner Freundin, eben gleich beim ersten Auftritt verfangen.
Zudem ist Sarahs Beitrag hier offensichtlich sehr polarisierend,
ein gutes Zeichen.
Für mich persönlich definitiv eine der besten Optionen in diesem Jahr, auch wenn ich jetzt noch nicht völlig in Flammen stehe. Aber warten wir die Performance ab.
1. Fire 8/12 (Tipp für den ESC: Platz 15-20)
2. A Ok 6/12 (Tipp für den ESC: Platz 20-25)
3. Ciao Ragazzki 6/12 (ESC-Tipp: Platz 25)
4. Wonderland 4/12 (Tipp: Platz 25)
Selbst für einen „nicht innovativen“ Song ist das gar nix. Zudem polarisiert auch beispielsweise „Ferto“
Und genau deswegen wird Fuerto ein sehr starkes Ergebnis einfahren. Auch wenn der Act für mich nur „okay“ ist.
Ich befürchte leider einen Vanilla Ninja-Moment, sollte Sarah Engels ins Superfinale kommen
Ich bin da bei SchlippSchlapp. Das Genre ist sehr ausgereizt, da kommt man mit einem eher mittelmäßigen Song nicht weit. Vor allem nicht wenn es dieses Jahr Konkurrenz im eigenen Genre gibt, die interessanter ist.
Also ich denke schon, dass der Text ein wichtiger Baustein in einem Song ist. Vor allem, wenn der Song ansonsten durch nichts Außergewöhnliches besticht.
Denn es gibt natürlich auch Songs mit banalem Text, die eben auf andere Art grandios sind…aber hier sehe ich keine wirklich hervorstechenden Pluspunkte, keine außergewöhnlichen Momente… und der Text ist für mich so plakativ primitiv, dass ich den Song am Ende einfach nur als eine lieblose Durchschnittsproduktion wahrnehme.:-(
Und diesbezüglich könnte ich nicht die Einzige sein.
Das große Problem mit dieser Art von ESC-Trend Beiträgen ist, dass der ÖRR hier mal wieder 10 Jahre hinterher hinkt. Würden wir das Jahr 2015 oder 2016 schreiben, wäre das tatsächlich relativ frisch. Gerade eine dance break wäre hier noch aufgefallen und hätte den Song durchaus auf Platz 8-10 katapultieren können. Jetzt ist es aber so, dass diese Art von Beitrag und Performance inzwischen zu einer Art festen Genre beim ESC geworden ist. Somit gibt es Ikonen wie Chanel oder Eleni Foureira, mit denen dieser Song verglichen werden kann und dagegen schmiert man dann doch ab. „Fire“ fischt eher in den Gefilden der sich ewig wiederholenden Pop Liedchen aus Zypern. Und die landen im hinteren Tabellendrittel. Ein ähnliches Problem sehe ich bezüglich Trend-Beiträgen auch bei Ragazzki (und das sage ich als Marti Fischer Ultrafan), denn das mutet ein bisschen an wie espresso macchiato in weniger gut. Es ist leider nicht ausgeschlossen, dass uns mit Sarah Engels ein Vanilla Ninja-Moment droht, sollte sie ins Superfinale einziehen.
Nur dass in Estland neben Vanilla Ninja noch sehr viel bessere Acts zur Auswahl standen. Die Konkurrenz ist bei uns eher übersichtlich.
Also ich finde Optimist als Juryfutter oder Wavvyboi als bisher einziger seines Genres in diesem Jahrgang klügere wahlen für diesen ESC. Bei Fire wäre man in direkter Konkurrenz mit anderen Beiträgen die strukturell mit höherer Wahrscheinlichkeit die Punkte dieser Nische abgreifen werden. Da eben kein Beitrag beim deutschen Vorentscheid einen wirklichen Wow-Effekt hat sollte man zumindest strategisch versuchen die Chancen zu maximieren.
Wir kennen die Konkurrenz doch noch gar nicht. Es wird mit Sicherheit nicht nur einen Dance-Act (Sarah), nur eine Ballade (Optimist) oder nur einen Rocksong (Wavvyboi) geben.
Wir sollten einfach den Song schicken, der den meisten am besten gefällt. Punkt.
Ich vote für den Auftritt der mir am besten gefällt. Was dann beim ESC passiert, mal sehen. Jeder Sieger des Vorentscheids, kann gut oder schlecht abschneiden beim ESC. Das gehört halt zum Spiel dazu. Wie sehr der eigene Geschmack auch täuschen kann, habe ich persönlich 2018 erlebt. Michael Schulte mit seiner Ballade, war alles andere als mein persönlicher Favorit. Dann hat er souverän den Vorentscheid gewonnen, und trotz allen Unkenrufen, auch von vielen hier im Forum, erreichte er dann einen tollen vierten Platz.
Ich gehe dabei nicht nur nach meinem persönlichen Geschmack sondern was ich anhand gegenwärtiger Trends, ähnlicher Songs aus der jüngsten Vergangenheit und der potenziellen esc Konkurrenz für am wahrscheinlichsten halte. Ja es gibt immer auch Überraschungen, aber insgesamt ist der Esc nicht so zu 100% unvorhersehbar wie viele immer meinen, wenn man sich damit intensiv beschäftigt. Abor & Tynna waren für mich klar im soliden Mittelfeld und sind dann ja auch 15. geworden. Michael Schulte ist auch nicht meine Musik, hatte aber von der Authentizität des Auftritts, der Emotionalität und Kraft des Songs und des anknüpfens an die damals noch allgegenwärtigige Relevanz von Ed Sheeran den Zeitgeist gut getroffen, weshalb mich auch die Platzierung nicht überrascht hat. Von allen Gewinnern seit 2010 habe ich eigentlich nur mit Aserbaidschan 2011 falsch gelegen. Das heißt nicht dass ich die Gewinner alle gut fand, aber die Siege waren eigentlich fast immer aufgrund von Zeitgeist, Momentum und diesen etwas eigenen Regeln des esc logisch und nachvollziehbar.
Ich lasse mich natürlich immer gerne positiv überraschen von Beiträgen, die mir nicht als geeignet erscheinen. Das passiert aber recht selten. Und Sarah muss echt eine innovative und Energie geladene Performance raushauen, um aus dem Song das für den esc nötige Potenzial rauszuholen. Das muss schon Minimum bestes melfest Niveau sein. Die Wahrscheinlichkeit halte ich aber für relativ gering, auch wenn ich ihr das gönnen würde.
Ich hoffe generell dass der swr seine Versprechen bezüglich Inszenierungen einhält. Die Bühne sieht ja schon mal vielversprechend aus.
Da sollte jemand zum Lachen in de Keller gehen.
Hier wird man jeden Tag neu überrascht.
Und jetzt lese ich weiter.
Wieso, Berenike hat doch recht. Und sie jetzt ernsthaft als humorlos darzustellen ist auch nicht gerade die feine Art.
Finde ich nicht.
Bin mit dem Lesen durch.
Wie hier manche Leute abgehen,
weil ihnen der Song nicht passt.
Einfach nur unterhaltsam.
Manchmal bist du mir wirklich ein Rätsel…
Mich hat Berenike mit diesem Satz sehr zum Lachen gebracht. Ich finde das hervorragend formuliert. Ich könnte tatsächlich mit Sarah Engels als Teilnehmerin leben. Aber der Text ist nun mal so, wie er ist. Einfach und super repetitiv. Das muss man nicht schön reden.
Super repetitiv? Was ist denn Ciao Ragazzki dann? 😀
Herrje, daran hatte ich gar nicht gedacht.😂 Ciao Ragazzki ist dann natürlich ( Melodie von Ragazzki dazu denken: sehr sehr sehr …… sehrsehr repetezzki.
Fire ist von der Auswahl der 9 Songs im Vorentscheid für mich einer der zwei stärksten Songs. Ob das dann auch in Wien erfolgreich sein wird, steht nochmal auf einem anderen Blatt. Ich glaube, es kommt sehr stark auf die Inszenierung an und die gilt es abzuwarten.
Was mich etwas stört, sind Sätze wie „Nur viel weiter als Liar wird auch Fire nicht kommen“ und „Mit Fire landet Deutschland auf einem gesicherten Platz 22 im Finale“. Also wenn Vermutungen als Fakten formuliert sind.
Denn sicher wissen und vorhersehen kann man es nicht. Natürlich gibt es Erfahrungswerte von Ergebnissen aus der Vergangenheit, aber der ESC ist manchmal unberechenbar. So machen Ergebnis war auch immer mal wieder für eine Überraschung gut. Es kann dort viel passieren. Also mal abwarten.
Natürlich kann man so etwas nie wirklich vorhersehen, Fire könnte zwischen 15-25 alles abdecken. Aber jeder möchte einen Act sehen, den man persönlich unterstützen kann. Und bei Fire stört mich tatsächlich, dass der Song alle Klischees, die es gibt, verkörpert.
Pluspunkte: Sie kann tanzen, ist erfahren und kann auch life singen. Damit hätte man sich zumindest die Diskusion „ob das mit dem Gesang bis zum ESC noch klappt“
Ja…mehr habe ich zum Song nicht hinzuzufügen…
Meine Güte , für dieses dumme Liedchen ist sie doch 10 Jahre zu alt, da hilft die ausgefeilteste Reizwäsche dann auch nicht.
Ja, Dance-Acts dürfen nur von Frauen zwischen 18-23 Jahren performt werden. Was erlaube J.Lo!
23 Jahre alt? So alt?:)
Grundsätzlich würde ich Sarah raten, in Berlin beim Auftritt etwas mehr anzuziehen als im Video. Denn in Berlin ist es immer noch relativ Kalt und sie will sich ja nicht die Blase verkalten. Hier sollte man etwas praktisch denken, wenn es um die Klamotte geht.
Dann brauch sie halt mehr Fire auf der Bühne 😉
Eins zwei Mal wurde mir der song in die Pipeline gespült, das hat nicht weh getan, aber toll fand ich den auch nicht. Ist halt Standard dancepop. Hab null Bock den Beitrag groß für den ESC zu supporten. Muss ich ja aber auch nicht.