
Das Brüder-Duo VÆB gehört mit zu den jüngsten Teilnehmer*innen beim Eurovision Song Contest 2025. Die beiden konnten im zweiten Anlauf den isländischen Vorentscheid Söngvakeppnin mit dem Titel „Róa“ gewinnen und werden das Land von Eis und Feuer mit einem Lied auf Isländisch vertreten. Wenn die Serie anhält, ist das ein gutes Omen: bisher konnten sich alle isländischen Beiträge in Landessprache für das Finale qualifizieren.
Traditionell wählte Island auch in diesem Jahr seinen Vertreter über den Vorentscheid Söngvakeppnin. Insgesamt zehn Künstler*innen und Bands traten in der Ausgabe 2025 erst in zwei Halbfinals und schließlich dem großen Finale gegeneinander an. Dort erhielten VÆB sowohl bei der internationalen Jury als auch beim Publikum die meisten Punkte und repräsentieren somit Island beim Eurovision Song Contest 2025 in Basel.
Hinter dem Duo VÆB stehen die Brüder Matthías Davíð und Hálfdán Helgi Matthíasson. Sie veröffentlichten 2022 ihre erste Single „Aron Can (Borðar kál)“, im gleichen Jahr folgte dann ihr Debütalbum „Væb tékk“. Ihren ersten Charterfolg in Island konnten sie 2023 mit einem Remix ihres Song „Ofboðslega frægur“ zusammen mit Ingi Bauer feiern. Im letzten Jahr nahmen VÆB schon einmal an Söngvakeppnin teil und belegten dort mit „Bíomynd“ den vierten Platz. Dieser Song war dann auch derjenige, der mit Platz 10 die höchste Chartposition von allen Vorentscheidungsbeiträgen erreichte.
Das Lied
„Róa“ ist ein positiver und energiegeladener Song, der aufgrund seiner einfachen Melodie im Refrain sofort ins Ohr geht. Die Strophen werden gerappt und gehen dann nach zwei gesungenen Bridges in den Refrain über. Im letzten Drittel enthält der Song einen „Animationsteil“ mit vielen „Heys“. Im Arrangement hört man elektronische Sounds und Schlagzeug, es kommen aber auch verschiedene traditionell-folkloristische Instrumente wie Fiedeln und Triolas zum Einsatz.
Übersetzt heißt der Songtitel „Rudern“. Im Text, der ausschließlich auf Isländisch gesungen wird, rudert das lyrische Ich in einem selbstgebauten Boot auf dem freien Meer auf der Suche nach einem besseren Ort. Es lässt sich weder von Wellen noch von etwas anderem aufhalten. Der Song vermittelt somit das Gefühl einer positiven Aufbruchstimmung.
Geschrieben wurde „Róa“ von VÆB selbst sowie von Gunnar Björn Gunnarsson und Ingi Þór Garðarsson.
VÆB wird das erste Halbfinale am 13. Mai 2025 auf Startplatz 1 eröffnen.
Der Check
Song: 2/5 Punkten
Stimme: 2/5 Punkten
Darbietung: 4/5 Punkten
Instant Appeal: 4/5 Punkten
Berenike: Mein 13-jähriges Ich wäre begeistert gewesen. Mein 36-jährige Ich ist jetzt zwar nicht begeistert, mag den Song aber trotzdem. Er ist einfach megaeingängig, macht Spaß und ist ein ziemliches Guilty Pleasure für mich. Ja, das ist jetzt nicht Hochkultur, aber manchmal reicht es ja auch einfach nur gute Laune zu bekommen. Außerdem: Fiedel und Triolas gehen immer. 7 Punkte.
Douze Points: Rap geht auch auf Isländisch – und macht richtig Spaß. Da muss man nichts verstehen, um die Energie und den Optimismus zu spüren. Die Plagiatsvorwürfe lassen wir da mal außen vor und rudern weiter. Hoffentlich bis ins Finale. 7 Punkte.
Manu: Ob es an der geographischen Abgeschiedenheit liegt? Island besitzt eine ganz besondere Musiklandschaft, die immer wieder Ungewöhnliches hervorbringt. Und auch wenn der ESC in Island sehr beliebt scheint, finden sich leider viel zu selten diese ungewöhnlichen Musikstücke beim ESC wieder. Dieses Jahr stellt da keine Ausnahme dar und das Rap-Duo VÆB möchte zwar ordentlich Laune machen, segelt dabei aber momentan gekonnt an meinen Ohren vorbei. 3 Punkte.
Max: Der Song ist ein witziger isländischer Après-Ski-Hit, wenn man ihn so nennen kann. Er geht in diesem Jahr nur komplett unter und Party-Songs gibt es einige, die um das Televoting kämpfen werden. Aber dennoch etwas erfrischend Cooles aus Island, das in den vergangenen Jahren irgendwo zwischen skurril und altbacken gependelt ist. 4 Punkte.
Peter: Schöne Mischung aus K-Pop, Boyband NKOTB-Style und Trash. Die silbernen Anzüge sind tacky und cool zugleich, die Landessprache ist ein weiteres Plus. Hätte so auch vor 17 Jahren beim ESC sein können. 10 Punkte.
Punktezahlen der anderen Blogger*innen:
- Benny: 6 Punkte
- Chris: 6 Punkte
- Rick: 10 Punkte
- Laureen: 4 Punkte
- Giulia: 1 Punkt
- Danio: 7 Punkte
Gesamtpunktzahl aller Blogger*innen: 65/132 Punkten.
Beim ESC-kompakt-Index landet „Róa“ auf Platz 22.
Wie schneidet der isländische Beitrag "Róa" von VÆB ab?
- Bleibt im Halbfinale hängen (38%, 331 Votes)
- Platz 21-26 (25%, 221 Votes)
- Platz 16-20 (19%, 170 Votes)
- Platz 11-15 (8%, 73 Votes)
- Top 5 (5%, 44 Votes)
- Platz 6-10 (4%, 34 Votes)
Total Voters: 873
Bisher erschienene Songchecks
Erstes Halbfinale
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Jetzt ist es zu spät ! Jetzt will ich nicht mehr ! 😉
Team Giulia . 🥳
Übrigens bei den Foto waren die 2 bestimmt noch nicht in der Pubertät. Da sehen die sehr jung aus. 🙈
Edit: Das ist doch ein Songcheck für den JESC. Wann sagen ESC-KOMPAKT- Bloggerinnen April April
Doch. Vielleicht schon wieder raus. Ordentlich rasiert macht junger. Dazu gute Gene.
Das stimmt wenn ich mich rasiere, sehe ich auch immer 2 Tage jünger aus als ich eigentlich bin. 😀
Trotzdem ein Fehler.
Das ist immer noch besser als bei mir oder bei meinem Sohn. Als ich 23 war, wurde ich immer noch auf 16 geschätzt und Sohn geht es ebenfalls so.
Das erinnert mich an irgendetwas aus dem Melodifestivalen, aber ich kann nicht genau sagen was. Sind die beiden Jungs die isländische Antwort auf Samir & Viktor?
Ich bin nicht darüber überrascht, dass sie den Wettbewerb eröffnen. Niemand sonst kann besser den ESC anheizen als die beiden. Dumm nur, dass sie in das härtere der beiden Halbfinals geraten sind und sie in ihrer Sparte nicht konkurrenzlos sind. Da sind ja auch noch Kaj und Gabry Ponte dabei, die ihnen nicht unähnlich sind. Und Tommy Cash ist ja auch noch dabei.
Trotzdem aber ist das Weiterkommen nicht unmöglich.
Im zweiten Semi hätten sie wirklich deutlich bessere Finalchancen gehabt, jetzt müssen sie mit den anderen „Party-Beiträgen“ um Punkte konkurrieren.
Und die Plagiatsvorwürfe scheinen sich in Luft aufgelöst zu haben, denn derzeit ist Ruhe im Karton. Wäre schön gewesen, wenn man Giulias Meinung zu dem Song in den Artikel gestellt hätte, damit man weiß, wie sich diese Ein-Punkt-Wertung erklärt.
Team Peter, in diesem für mich mageren Jahrgang in meiner Top5, bester Spassbeitrag dieses Jahr, falls es einer sein soll
Island, das ist nichts , leider bleibt ihr auch dieses Jahr im Halbfinale hängen .
Iceland im sorry zero points
Der Song gefällt mir gut.👍
Sollte Island es ins Finale schaffen, tippe ich aufs vordere Mittelfeld.
Fand das Lied beim ersten hören super, aber es hat sich leider dann doch schnell abgenutzt bei mir.
Ich höre es immer noch gerne, aber skippe es auch oft, weil es mich dann doch nicht so packt, wie beim ersten Mal.
Das sollte erstmal ja ein gutes Indiz sein, da ja bekanntlich beim ESC die meisten die Songs erst während der Show kennenlernen (bzw sie nicht tot hören, wie wir), doch bei dem Aufgebot an Partysongs bzw Humorbeiträgen, mach ich mir Sorgen um die Quali, da wohl Schweden alles abräumen wird und dann bekommt Estland noch was ab und für den Rest bleibt nix übrig.
Wenn alles glatt läuft, könnte es knapp reichen, aber ich befürchte dass auch in diesem Jahr wieder mal im Halbfinale Schluss sein wird
Hm, bei mir hat das mit der Abnutzung nicht mal drei Minuten gedauert. Die letzten 30s ziehen sich zäh, und das bei einem so schnellen Lied.
Leider wieder furchtbar. Island scheint in den letzten Jahren jegliche Qualität verloren zu haben.
Island
Heute berät das Kollegium über die zwei verhaltensauffälligen Schüler aus dem Dorf Island. Die beiden hatten sich im letzten Jahr bereits für die Aufnahme an der ESC-Schule beworben, wurden jedoch abgelehnt. Das Kollegium ist verwirrt ob des Verwandtschaftsgrades der beiden Schüler: Während diese selbst vorgeben, Brüder zu sein, sind sie allerdings mit unterschiedlichen Nachnamen an der Basler Gesamtschule hinterlegt. Der Großteil der Lehrerschaft führt das auf einen Tippfehler der Schulsekretärin zurück, die deshalb aus dem Konferenzraum geschmissen wird.
Einig ist sich das Kollegium über das schwache Sozialverhalten der beiden Schüler, die schon öfter durch ihre freche Art negativ auffielen. Des Weiteren führt ihr ausgeprägter Bewegungsdrang oft dazu, dass sie wild im Unterricht umherlaufen und andere Schüler in den Stillarbeitsphasen stören. Auch lastet ihnen der Schulleiter einen Verstoß gegen die Kleiderordnung der Schule an, denn beide weigern sich konsequent – auch nach mehrmaliger Aufforderung durch die Lehrkraft – ihre Skibrillen als Zeichen der Höflichkeit und des Respekts abzusetzen.
Der Sportlehrer gibt zu bedenken, dass die beiden Schüler allerdings im Ruderkurs eine exzellente Leistung zeigen und schlägt vor, sie beim Jahrgangsfest als erste auftreten zu lassen. Mangels Alternativen kann sich das Kollegium darauf einigen.
Dennoch kommt die Lehrerschaft zu dem Schluss, dass die Versetzung der beiden Schüler aus Island fraglich ist und nach den momentanen Leistungen unwahrscheinlich erscheint. Allerdings befürchtet man bei einer Nicht-Versetzung einen aggressiv werdenden Vater, da bereits seine letzten beide Kinder nicht versetzt werden konnten und sein Neid auf die guten Noten der Schülerinnen aus dem Dorf Israel weiter anwachsen dürfte.
Der Schulleiter vergibt 6 von 12 Punkten.
Herrlich! Macht richtig Spaß!
Nene, es ging ja um den Neid auf das andere Dorf. Israel ist also schon richtig. 😁
Ich habe es dann auch gemerkt und rasch editiert. 🙂
Lange Leitung und so… bei mir.
Lange Leitung bei Dir?🙃 Wollen wir hier mal das Niveau heben 😁
Jetzt macht mein Kommentar so gar keinen Sinn mehr. 😅
Tschuldigung 🙂
Das macht richtig Spaß! 🙂
Danke (euch allen) 🫶
„Stillarbeitsphasen“!?! Werden die beiden noch gestillt???
Ich liebe liebe liebe es! Also, Deine Ausführungen. Nicht den Song.
Danke Tamara ❤️ Ich gebe mir Mühe. 🙂
Habe deine ersten Ausführungen zum 25er-Jahrgang auf deinem Blog auch gerne und amüsiert gelesen.
Ja Island, das habt ihr super gemacht! „Róa“ war schon beim Söngvakeppnin mein Favorit und ich habe mich sehr gefreut, als VÆB diesen auch gewonnen haben. Das Lied macht einfach total Spaß und lädt zum Mittanzen und -singen ein. Mich würde es nicht wundern, wenn im Euroclub bei dem Lied alle Ruderbewegungen machen werden. 😄
Meiner Meinung nach sind die isländischen Zwillinge auch ein sehr guter Eröffner für den diesjährigen ESC, da die Zuschauenden direkt animiert werden, mitzumachen und einfach eine gute Zeit zu haben.
Ich höre „Róa“ sehr gerne und bekomme davon jedes Mal gute Laune. Das Lied gehört zu meinen persönlichen Lieblingen in diesem Jahr, zwar nicht zu den Favoriten, aber eben zu denen, die ich einfach richtig gerne mag.
Ich kann mir sehr gut vorstellen, dass es Island ins Finale schafft, das allerdings nur sehr knapp, da die Konkurrenz im ersten Halbfinale nicht klein ist. Im Finale tippe ich dann auf einen Mittelfeldplatz.
Großer Pluspunkt ist die Landessprache. Was mich aber ziemlich verwirrt, sind diese riesigen Sonnenbrillen. 🤔😄
Mich erinnert das Lied tatsächlich etwas an „Stamp on the ground“ von den Italo Brothers:
https://m.youtube.com/watch?v=JA2TPK0NeFI&pp=ygUgaXRhbG8gYnJvdGhlciBzdGVwIG9uIHRoZSBncm91bmQ%3D
Und auch an „Thunder“ von Gabry Ponte, Lumix und Prezioso:
https://m.youtube.com/watch?v=vdzHlbFItlw&pp=ygUTZ2FicnkgcG9udGUgdGh1bmRlcg%3D%3D
Außerdem könnte es ziemlich gut zu Islands Beitrag ein Shufflevideo geben, wie es sie Mitte/Ender der 2010er viel gab, hier ein Beispiel mit indirektem ESC-Bezug:
https://m.youtube.com/watch?v=4qTFGmgfei4&pp=ygUTaW0gYmx1ZSBkYW5jZSB2aWRlbw%3D%3D
Die Bewertung meiner Mama:
Ich habe ihr den Auftritt aus dem Vorentscheid gezeigt. Ihr erster Kommentar war: „Die springen ja herum wie Kängurus, dabei kommen die doch gar nicht aus Australien.“ 😄
Ihre nächste Anmerkung: „Die Backstreet Boys haben besser getanzt und gesungen.“ Ich fragte sie ganz erstaunt, wie sie denn jetzt auf die Backstrett Boys kommt. Sie dachte, die Tänzer gehören zur Band dazu und von den Outfits her, fühlte sie sich an das Musikvideo von „Larger than life“ erinnert. (Wo ich es gerade erwähne, fällt mir auf, dass die beiden Lieder sich im Refrain auch irgendwie etwas ähneln).
Meine Mama findet, dass man zum Lied von VÆB sehr gut tanzen kann, es ist aber dennoch nicht so ihrs. Sie vermutet, dass sie dafür vielleicht einfach schon zu alt ist. Auch sie empfand die Sonnenbrillen irgendwie als seltsam und sagte schmunzelnd: „Die tragen sie bestimmt, weil sie was zu verbergen haben.“ 😅
Meine Mama schätzt, dass die beiden Brüder ins Finale kommen werden und dort dann auf keinen Fall den letzten Platz belegen.
An „Thunder“ musste ich auch sofort denken, als den Song zum ersten Mal hörte.
Hehe… das mit dem „Verbergen“ kam mir auch in den Sinn. Aber auf dem Aufmacherbild schauen sie ganz offen! 🙂
„Thunder“ ist einer meiner Lieblingssongs. Deswegen gefällt mir wahrscheinlich auch dieser Beitrag so gut.
Szene: Es war gestern. Als Vorfreude auf die Reaction lief „Roa“ gestern in meinem Kopf. Ich mag ihn. Er macht Spaß.
Der Song gefält mir gut. Er macht gute Laune. Das er an Apres Ski und Ballermann Hits erinnert, ist mir nicht in dem Sinn gekommen. Auf die Frage wo er landet, hadert es bei mir. Ich habe auf Platz 21-26 im Finale getippt. In meinem Ranking ist Island auf Platz 13/37.
Übrigens: Sowohl Loreen (Schweden 2023) als auch Nemo (Schweiz 2024) waren in meinem Ranking auf Platz 13. Ob es Vaeb ein gutes Omen ist? 🤔
Ich finde Island richtig gut dieses Jahr. Die beiden holen mich gleich nach der ersten Sekunde ab. Natürlich erfinden sie das Rad nicht neu, aber es macht Spaß ihnen zuzuhören. Ich hoffe so sehr, dass die beiden Brüder ins Finale kommen. Wer weiß, vielleicht wird es ein so ein Erlebnis, wie bei Island 2014, die waren auch toll.
Mein Ranking:
08.Island🇮🇸
22.Estland🇪🇪
Früher hatte Island aufregende, spannende Beiträge. In den letzten Jahren ist es leider, was die Qualität angeht, in den Boden gesunken. Bleibt im HF hängen, von mir einen mageren Punkt.
Ich finde das musikalisch leider schwach, aber da es dieses Jahr eine Reihe von Beiträgen gibt, die ich indiskutabel finde, reicht es auf meiner Liste dennoch für einen Platz irgendwo um die 25. Dafür reicht es schon, dass es nur lahm, nicht aber beleidigend oder geschmacklos ist.
Stimmt… Sogar die folkigen Elemente wären noch ganz interessant. Leider gibt es überwiegend nur billige Beats zu hören.
Oh wow! Ernsthaft? Ungefähr 12 Titel findest du schlechter? Du bist doch der mit Geschmack und Expertise! 😱
Hau mal deine Bottom 5 raus bitte. Gern mit Erklärung sofern möglich. 🙂
AUS, EST, IRE, SVN, UKD … alphabetisch sortiert. Bin noch im Termin, deshalb erst einmal ohne Begründung. 🙂
Interessant. Vielen Dank!
UKD (1) und IRE (3) stehen bei mir mit ISL (1) auf etwa einer Stufe. Also gaaaanz weit unten.
SVN (3) empfinde ich einfach nur als lahm, aber musikalisch so viel schlechter als ISL?
Tja, EST (6) und AUS (5). Ja, also ähm. Spaßbeiträge – und das ist gar nicht abwertend gemeint – die nur eines wollen: unterhalten. Und das schaffen sie meiner Meinung nach. Dass das musikalisch keine Offenbarung ist, liegt wohl in der Art des Beitrags schon begründet.
Wo sortierst du denn SWE (6) ein? Musikalisch ist das doch auch keine Glanzleistung. Oder?!
(in Klammern meine persönlichen Punkte)
Der einzige Pluspunkt: Sie singen in Landessprache!
Vielleicht füllen sie die Zelte auf isländischen Schützenfesten
und Ballermann Revival Shows.
Ich finde diesen Beitrag furchtbar – aber Geschmäcker sind verschieden.
Sehr schade, weil die isländische Musikszene soviel hergibt!
Ich vermute, dass er im Halbfinale hängen bleibt.
Das macht Spaß, ist ein sehr sympathischer Auftritt und ein toller Ohrwurm. Sehr gut gemacht Island! Besonders die jungen Zuseher dürften in Massen dafür voten und junggebliebene wie ich 😉 auch.
Mich wundern die schlechten Quoten für Island. Ich sehe Island definitiv im Finale. Auch wenn die direkte Konkurrenz mit Schweden und Estland groß ist. Was mit Jedward so gut gelaufen ist, wiederholt sich nun hoffentlich mit VÆB. Im Finale sollte sich dann ein Platz zwischen 8 und 14 ausgehen.
Wann war Jedward denn nochmal?? Ach ja vor 13 bzw. 14 Jahren, im Musikbusiness ne Ewigkeit.
Jedward aus Island…. Da schließe ich mich der Mehrheitsmeinung an und tippe auf Semi-Aus.
Alleine schon bei Sonnenbrillen und silbernen Outfits kriege ich die Krise und dann noch dieser nervige Song. In Island war ich klar Team Stebbi Jak.
Für „Roa“ reicht es nur zu 3 von 12 Punkten und Platz 30.
Hey Schlippschlapp! Hatte dich meine Nachricht zur neuen Folge des SCC Radio noch erreicht? Falls ja, ignoriere diese Nachricht einfach 😉 Falls nein, dann würde ich gern Werbung für die Liveshow vom „Golden Carpet“ der Songpaten Gewerkschaft machen, weil du dort auch kurz vorkommst 🙂 Kannst du -falls dich das überhaupt interessiert- in den Kommentaren hierzu nachlesen:
https://esc-kompakt.de/airplay-check-chefsache-esc-2025-abor-tynna-halten-sich-in-den-top-100-lyza-knapp-draussen/
Der Song kommt zwar nicht an Hatunat Hashana heran, aber ich mag ihn trotzdem. Er versprüht einfach gute Laune, steckt voller positiver Energie und lädt zum Mitfeiern ein. Ich würde Island in diesem Jahr wirklich einen Finaleinzug gönnen!
Song: 4,5/5 Punkten
Stimme: 3/5 Punkten
Darbietung: 4/5 Punkten
Instant Appeal: 4/5 Punkten
Mein Platz 11/37
Ein wenig ein guilty pleasure
7 . im ersten Semi
Finale: 20. bei den Jurys und 14. beim Televoting
Platz 15
Ich, Alki „The Hunter“ Bernd, habe jetzt das Plagiat aufgedeckt:
Sie ham
ein knallsilbernes Ruderbootein knallsilbernes RuderbootMit diesem Ruderboot fahren sie hinaus
Sie ham
Und auch im Abendrot komm
se nicht nach Haus.Hálfdán, der fühlt sich wie Conchita Wurst
Doch hat er nicht mal nen Bart
Vor den Gefahren der tuntigen Seefahrt
Warnt er mich vor jeder Fahrt
Das Küssen an Bord ist verboten
Ich sage dir auch warum
Das Boot ist eine Konstruktion
Die kippt beim Küssen um
Sie ham ein knallsilbernes Ruderboot
Mit diesem Ruderboot fahren sie hinaus
Sie ham ein knallsilbernes Ruderboot
Und auch im Abendrot kommse nicht nach Haus
Wir haben kein Segel und keinen Motor
Und keine Kombüse, oh nein
Wir schaukeln mit Liebe und sehr viel Humor
Ins große Finale hinein
Matthias ist mutig und stolz wie ein Hase
Auch noch bei Windstärke Eins
Zerzaust die Frisur und kreischen die Möwen
Ruft er verwegen „Owei!“
Sie ham ein knallsilbernes Ruderboot
Mit diesem Ruderboot fahren sie hinaus
Sie ham ein knallsilbernes Ruderboot
Und auch im Abendrot komm`se nicht nach Haus
🤣 😍
12/12 für dieses Meisterwerk.
😂👍🏻 Ich feiere die Kreativität und den Enthusiasmus dieser Community einfach! 🥳👏🏻
Oh ja, nirgends macht mir mein Hobby so viel Spaß! 🙂
*gerührteundverlachtetränchenausdenfaltigenaugenwinkelnwischt*
Wir haben den Gewinner des ESC 2025. 🥳🥳🥳
EPC – Eurovision related poetry contest. 🙂
Da startet nächstes Jahr Johannes Floehr für Deutschland, da haben wir den Sieg schon in der Tasche. 🙂
Also doch Finale!
Alki Wencke 🙂
Ein Hoch auf den Poeten! 🙂
„Küssen verboten (küssen verboten)
Küssen verboten (streng verboten)
Keiner, der nie Boot gefahrn ist, hätte das geglaubt
Küssen ist an Bord nicht erlaubt!“
🤣 🤣 🤣 Sehr schön.
Deshalb niemals auf dem Boot: (duckundweg)
Habt Dank für das Aufmacherbild: die Brüder haben Augen und schauen nett!
Also dann – von mir aus, wieder die Brillen auf, wenn die doch stylish oder tracky sind. 😉
Ja, das Ruderlied (und 1 und 2 und 1 und 2…) macht tatsächlich gute Laune.
Brüderpaare sind gern mal ein bißchen wild beim ESC unterwegs, gell Jeddys und Vaebbis? Das kommt per Televoting ins Finale, aber dort schlägt der Doppel-Zweier Leck und kommt mit reichlich Verspätung (Platz 22) ins Ziel.
Dieses Jahr haben wir -für meinen Geschmack- aber noch eiiiiiiiiiindeutig spannendere Brüder am Start als die beiden Isländer… 😇😉🤗🫠
Tokio Hotel / Die Lochis treten doch gar nicht für Deutschland an. 🤓
Ist es so? 😉
Waren die beiden Herrn aus Aserbaidschan im Jahr 2023 nicht auch Brüder? Hmmm… auch nicht so wild gewesen.
„Ist es so?“ – Oh ja! 😉😍😇
Die mochte ich sehr gerne. Ist mein Platz 5 des Jahrgangs 2023. Leider gehen diese leisen, aber musikalischen Nummern, ja meist unter. Deshalb herrscht ja auch dieses Jahr für Portugal Alarmstufe ROT.
Leider…. Aber wie heißt es so schön: Wunder gibt es immer wieder !
Timna Brauer sagte damals, Erste oder Letzte, dazwischen ist langweilig. Nun ihr gelang es nicht. Aber die Portugiesen könnten das packen.
Österreich 1986 mag ich übrigens sehr.
Ich auch. In Zeiten des Happy Sounds auf verlorenen Boden.
Ich mag die Strophen sehr gerne.
Letzter Platz? Das glaube ich nicht.
Leise flehen meine Lieder durch die Nacht zu dir…
Rudern ist mir zu anstrengend, da mache ich lieber Rykka Gedächtniskniebeuge. 🤠
Eins … Zwei … Drei …
Vier … fünf … sechs … 💪
Hehe… hab ich mir doch schon beim Schreiben meiner Zeilen gedacht. Feinfein!
Oh ihr zweit erahnt schon das Gesamtergebnis für Litauen 🤫. Irgendwas zwischen 1 und 6 Punkte.
Freu dich bloß nicht zu früh…..
…so schön kann doch kein Litauen sein….
… spar Dein Mitleid Dir auf…
Eine der wenigen deutschen Coverversionen, die besser ist als das Original. Mein Lieblingssong von Gitte.
Sieben … Sieben … Ai Lju Lju 🥳
💃 💃 💃
Es wird heute leider kaum besser. 😐
Finde diese Nummer einfach nur fürchterlich nervig und auch etwas „billig“ vom Sound her, wirklich wie einer dieser Gröhsongs nach dem Skifahren, nur halt auf Isländisch. Dass ich die beiden Jüngelchen auch nicht sonderlich sympathisch finde macht das ganze leider nicht besser für mich .
Ne, das wird meiner Meinung nach auch dieses Jahr nix mit dem Finale für Island. Irgendwie ist da mittlerweile völlig der Wurm drinnen was dem ESC angeht.
Ich habe auf Platz 21 bis 26 im Finale getippt.
Je eher wir mit den schlechten Liedern durch sind, desto eher kommt PARG!
Ist PARG jetzt der neue Heiland? Hat Salvador seinen Job verloren? Oder kommt PARG ganz einfach zusammen mit Erika V.?
Lol…er übernimmt die sekundäre männliche Hauptrolle des Crush of the Year. Der tatsächliche männliche Hauptdarsteller Slimane wird seine Rolle ja wohl wie Ilias Kozas noch ein Jahrzehnt behalten.
Laut Fanmedien auf X soll er in Basel sogar oben ohne auftreten, der gute Parg.☺️
Heiliger Bimbam.
Das hätte ich ja eher von Erika erwartet.
Wird ihn aber auch nichts nutzen.
Abwarten…heute ist der 1. April.
Vielleicht schmiert er sich ja nur mit Motoröl ein…
Mmmmm
Tja, ich habe dafür Princ….
Wenn Princ dann bitte der mit dem E!
Für mich nicht…
Beide nice!
Hätte gerne die Bluse, die die beiden auf dem Aufmacherbild tragen.
Ansonsten kann ich nicht viel nettes über den Song sagen. Wobei…alles ist besser als der arme Laika Song und einen Tod zu instrumentalisieren 😉
Der Song nervt nicht.
Mehr positives gibt es nicht zu sagen.
Von der Melodie her langweilig.
Den Songtext vermittelt das Staging nicht wirklich.
Oder das soll so. Für mich nur wildes Rumgehopse.
Island im Finale ?? Mein inneres Ich sagt nein !
Sehe da kaum eine Chance
Danke Giulia, danke!
Mir gibt der isländische Beitrag nur eines:
JESC-Vibes bis Oberkante Unterlippe.
In the worst way possible.
ESC-Countdown nur noch gemeinsam von ARD und ORF, SRF ist raus:
Die Dreiviertelstunde vor dem Eurovision Song Contest (ESC) bestreiten die ARD und der ORF auch in diesem Jahr zusammen, moderiert wird die Show von Barbara Schöneberger. Der SRF ist verständlicherweise raus, dort setzt man beim ESC im eigenen Land auf eine eigene Note.
https://m.dwdl.de/a/101936?fbclid=IwY2xjawJYt-NleHRuA2FlbQIxMAABHUMGjFvgP0O4SEc2CQfLM2BfAQTDgd0a0nS7EpXkPA5Emj0BChuEow2pUA_aem_6kRZkHzRD02nRk31zTQSxQ
Falschmeldung, denn heute ist der 1. April und du merkst es nicht einmal!
Ein Lied, mit dem ich wirklich nichts anfangen kann. Ich hab es mir ein- zwei mal angehört und in meinem Ranking direkt auf den letzten Platz. Das ist so ein Piraten-Poprock, der mir wirklich nicht gefällt. Fällt mir tatsächlich schwer etwas positives zu finden 🙈
Nervt kolossal.
Meist bleibt Island im Halbfinale stecken. Aber diesmal nicht: Die Jungs sind zuckersüß und Alle lieben Süßes.
Ich habe den Song heute morgen auf dem Weg zur Arbeit gehört. Und ich muss sagen,es hat mir Spaß gemacht zuzuhören.
Eigentlich gehörte es für mich zunächst zu der Sorte Stampf- und Tanzlieder,die man schon sehr oft dabei hatte. Sympathisch ist aber die isländische Sprache und auch die Bedeutung des Textes, den sie dann auch noch ganz nett auf die Bühne bringen.
Ich kann mir mittlerweile sehr gut vorstellen, dass sie ins Finale kommen,dort würde ich sie dann aber zwischen Platz 16-20 einsortieren.
Das Video ist technisch gut gemacht und auch die darin erzählte Geschichte ist fein:
Verpflichtet Euch, Ihr isländischen Puddingärmchen, zum Dienst bei der westnordischen Verteidigungsgemeinschaft FIG (Faröer-Island-Grönland)! Du bekommst sofort das Kommando über eine eigene Fregatte (Antriebssystem dann nach der Probezeit), ausgestattet mit dem hochmodernen, whiskeygetriebenen Langstreckenschrapnell „Laika“, die jedes Lebewesen im Umkreis von 50 KM in eine quakende Ente verwandelt, und vor allen mit Anrecht auf einen allabendlichen Fingerhut des alten, geheimnisvollen isländischen Zaubertranks Pæpsy Colað, mit dem Du jeden mit Lebertranschieberei reich gewordenen isländischen Mafiosi beim Strippoker über den Tisch ziehst und einen Kettensägen-Milliardär erfolgreich davon abschreckst, jede grönlandische Frau zur Errettung der Welt schwängern zu wollen
Der Auftritt beim VE war nichts: wie man sein Gleichgewicht trotz fortgeschrittener Arthrose halten kann, darüber befrage man eine alte polnische Frau am Startplatz nebenan. Man findet sie leicht, weil sie immer schreit.
Das Lied ist dann doch dischromatischer, hellkehliger und schön rabauzig schneller als der typische Anton-aus-Tirol-Hüttenschunkler. In Island wirds ja auch früher dunkel, muss man sich ranhalten.
Unterhaltsame ESC-Kost 4/8, gefällt mir besser als der ostentativ aufgegossene Badehaus-Kalau. Bei guter Inszenierung Finale drin und dann vielleicht sogar um Platz 12
Der Song spricht mir leider nicht wirklich an, was vor allem daran liegt, dass ich kein großer Rapfan bin und auch der Rest des Songs genremäßig nicht so meins ist. Leider erreicht mich der Song auf Isländisch noch weniger als andere Songs aus dieser Musikrichtung. Ich kann mir zwar vorstellen, dass das live für gute Stimmung sorgt, aber in der Studioversion liegt Island ziemlich weit hinten bei mir.
Ich kann das Lied einfach auf Grund des Videos nicht ernst nehmen, weil die denken, die können mich an die Nase herumführen, dabei betreibe ich im Sommer Wassersport mit Motorbootfahren oder rudern, da bekomme ich so etwas mit. 🧐
Zu den Video mal eine Frage, die mich die ganze Zeit beschäftigt. Vielleicht weiß ja einer die Antwort.
Warum rudern die bei Minute ca 2.10 nicht mehr und fahren ganz schnell mit dem Boot? Woher kommt der Motor bei dem Boot, da war doch nirgendwo ein Motor an Boot und ein anderes Boot war da auch nicht? 🤯🤯🤯10 Sekunden später rudern die wieder. Das macht mich rasend. 😠😠😠😠
Ist übrigens bei mir Platz 37.
Weil sie den alten, geheimnisvollen isländischen Zaubertrank Pæpsy Colað bekommen haben (siehe oben) , verleiht Flügel, dessen Wirkung bei Puddingärmchen aber nicht so lange anhält
Da müsste die ja Rudern in der Hand haben, das haben die ja auch nicht. Die sitzen da nur im Boot und das Boot fährt schnell.
Man darf Märchen nicht hinterfragen. Es holt ja auch kein Frosch der greinenden Prinzessin ihren goldenen Ball aus dem Bassin, da muss man schon den Klempner rufen 😉 Meistens ist der ja anschließend für das Bett auch viel geeigneter
Vielleicht heißt der Klempner ja Herr Frosch. 😎
Nein, das war doch Rumpelstilzchen.
😲 🤔
Es gibt ja viele sinnvolle Produkte der Firma Frosch, aber einen Klempner habe ich noch nicht gesehen.
🤣 🤣 🤣 Den muss man vielleicht rufen, wenn man die Wäsche gewaschen hat, weil dadurch die Waschmaschine kaputt geht.
War das nicht Herr Bauknecht?
Ich hab ein hübsches T-Shirt von der Firma Frosch, aber statt „Frosch“ steht da „Frech“
Es gab ja schonmal Zwillinge (….mehrmals…), aber ich meine die beiden durchgeknallten Iren, die 2011 und …dann nochmal.. für gute Laune gesorgt haben. Stampf, hüpf, gröhl. Mir hat das damals gefallen.
Und die beiden Isländer machen es deutlich besser. Das klingt tatsächlich nach Stimmen und Komposition. Macht Spass! Ich gönne Ihnen das Finale.
So, jetzt schau ich mir die „Reactions“ an – wollte meinen Sermon lieber vorher abgeben.
Ha!
Jetzt hab‘ ich’s:
The Passenger auf Speed und Isländisch
Na na nanana na nana….
Viel Spass
ich mochte den titel vom ersten hören! rhythmisch treibend, catchy refrain, bisschen folklore-touch und auf isländisch. ich finde die energie und die performance gut und denke, dass das im televoting einige punkte bekommen wird und für den einzug ins finale knapp reichen wird.
Und es geht gleich auch schon rasant mit dem nächsten Songcheck weiter, diesmal aber zum Glück mit einem Beitrag, der sich bei mir etwas weiter oben platziert als Estland gestern.
Punkt 1: Song und Lyrics
– Rein musikalisch betrachtet sind die meisten von uns hier sich vermutlich einig, dass das hier jetzt kein großartig innovatives Stück Musik ist. Nicht umsonst gibt es ja auch den ein oder anderen Plagiatsvorwurf, obwohl das nochmal ein Thema für sich ist. Fakt ist aber, dass das Lied für viele Hörer sehr vertraut wirkt und schon unmittelbar nach dem ersten Hören im Ohr bleibt, eine Sache, die einem unheimlich bei einer Halbfinalqualifikation helfen kann. Anders herum kommt der Song auch mit Absicht als sehr quirlig und teils auch chaotisch rüber, was für manche Zuschauer auch einen nicht gerade positiven Eindruck erwecken könnte.
Wenn ich meine Meinung persönlich äußern müsste, würde ich wohl sagen, dass „Róa“ ein netter, kurzweiliger Beitrag mit Ohrwurmqualität ist, nicht mehr aber auch nicht weniger. Besonders loben muss ich die Nutzung der isländischen Sprache, das lässt den Song gleich etwas weniger generisch wirken und kommt dann irgendwie auch ehrlicher und authentischer rüber. Außerdem steigert das nochmal den Party-Faktor. Überraschend war für mich übrigens auch der Fakt, dass Væb die ersten sind, die ein Semi mit einem komplett nicht englischsprachigen Song eröffnen, und ich finde auch gut, dass sich das jetzt geändert hat. Ehrlich gesagt ist der Beitrag in meinen Augen wie dafür gemacht, ein Opener zu sein.
Mein größtes Problem stellt wohl die Key-Change da, da ertappe ich mich persönlich immer dabei, weiterklicken zu wollen. Trotzdem kann ich teilweise verstehen, warum sie dieses Stilmittel in ihren Song eingebaut haben. „Róa“ ist eben die Verkörperung eines Guilty Pleasures und ich muss sagen, dass es auch wirklich das beste Lied im isländischen VE dieses Jahr war.
Zu den Lyrics: Erstaunlicher Weise hat das Lied einen gar nicht mal so albernen Text, es wird eigentlich vor allem mit dem Meeres-und Bootsthema gespielt . Das wurde für meinen Geschmack mit den Lyrics auch ganz schön umgesetzt und vor allem für einen Fun-Beitrag wie diesen hier hat der Text dann doch eigentlich relativ viel Inhalt. Kein lyrisches Meisterwerk natürlich, aber man merkt schon, dass viel Mühe und Kreativität hineingeflossen ist.
Also würde ich dem Song 6,5/10 Punkten geben und den Lyrics 2/3 Punkten.
Punkt 2: Auftritt, Staging, Performance und Stimme
-Performancemäßig war der VE-Auftritt schon mal ein guter Anfang, da wurde schon ordentlich Stimmung gemacht. Auf der Bühne in Basel müsste da zwar alles noch ein bisschen größer und teilweise professioneller gestaltet werden, aber ich traue ihnen und der isländischen Delegation das durchaus zu und allgemein würde ich diesen Faktor bei den meisten Acts aus den VEs aufbringen.
Die speziellen Outfits sind auf jeden Fall ein Punkt, der öfter kritisiert wird, für mich persönlich passt das aber zur Performance und wenn Emmy dieses Jahr nicht auch in silberner „Space-Kleidung“ auflaufen würde, hätten die beiden damit auch durchaus ein Alleinstellungsmerkmal. Die Brillen gehören für mich auch zweifellos dazu und ich bin mir auch sicher, dass die bleiben werden.
Was die Choreo und die Tänzer angeht, wirkte das auf mich auch ziemlich gelungen, das Feeling des Songs wurde von diesen gut vermittelt. Fraglich für mich sind die Bootsgrafiken und die Bildschirmeffekte, da sie einerseits schon irgendwie nett sind, gleichzeitig aber auch etwas billig aussehen. Daran könnte man nochmal arbeiten. Die Interaktionen zwischen den beiden erachte ich auch als wichtiges Element der Performance und das Boots-Prop und das Instrument sind auch cool.
In Bezug auf die Stimme muss man sich nicht viel vormachen, das ist von beiden jetzt nicht wahnsinnig gut gesungen. Man könnte argumentieren, dass diese Art von Lied ja auch nicht Jury-Winner-artige Vocals benötigt, trotzdem werden die Jurys im Fall von Island zu recht aber bei einem möglichen Finaleinzug eher sparsam mit ihren Punkten umgehen. Für eine Qualifikation in einem Televote-Semi ist die stimmliche Leistung aber durchaus ausreichend.
Deswegen gibt es von mir 4,5/6 Punkte für den Auftritt und 1,5/5 Punkten für die Stimme.
Punkt 3: Prognose, Mögliches Abschneiden im Contest
– Wie ich es vorhin schon hatte anklingen lassen, sehe ich bei dem Song nicht gerade einen großen Jury-Appeal. Beim Televote könnte „Róa“ allerdings mit einem wirklich guten Auftritt schon zünden, nicht genügend für die ganz hohen Ränge, aber ausreichend für ein Halbfinale mit 15 Songs. Wie es der Zufall so wollte, wurde Island allerdings in die erste Hälfte des 1. Semis gelost, dass dieses Jahr so männerdominiert ist wie wahrscheinlich nie zuvor. Und auch an der Front der eher fröhlichen Party-Beiträge ist die Konkurrenz mit San Marino und Schweden nicht gerade klein, Estland dürfte auch noch bei vielen Televotern punkten. Dementsprechend finde ich Islands Chancen dieses Jahr irgendwie schwer einzuschätzen, ich würde die zwei zum jetzigen Zeitpunkt wohl als Borderline-Qualifier mit Tendenz nach oben betrachten.
Falls ein Finaleinzug gelingen sollte, wird die bloße Präsenz der Jurys Islands Chancen eher klein halten, weshalb ich eine Platzierung auf der linken Hälfte auch für ziemlich ausgeschlossen halte. Bei den Jurys wahrscheinlich auf Platz 20-26, bei den Televotern würde ich eine Spanne zwischen 15-20 sehen. Insgesamt also wohl irgendwo zwischen 18 und 26 im Grand Finale.
Für die Wettbewerbsfähigkeit des Songs vergebe ich auch immer noch einen Extra-Punkt, den ich hier allerdings nicht geben kann, da ich ein Ergebnis auf der linken Tabellenhälfte für äußerst unwahrscheinlich halte. 0/1 Punkt also.
Gesamt bekommt „Róa“ von Væb also von mir eine Wertung von 14,5 von 25 Punkten.
Ich muss sagen, dass sich meine Meinung über Róa seit dem wirklich schlimmen VE deutlich verbessert hat. Natürlich ist die Melodie tausendmal gehört und das Ganze schon sehr anspruchslos, aber diese Shanty-Rap-Kombination ist auf jeden Fall interessant und der Beitrag macht extrem Spaß und ist ein sehr starker Ohrwurm.
Die Finalqualifikation wird sicherlich kein Selbstläufer, die Frage ist, ob sich der empfundene Spaß auch in Votes umsetzt. Da kommt es natürlich auch sehr auf die Inszenierung an. Im Moment würde ich das ganze 50:50 mit Tendenz Semi-Aus einschätzen. Wenn sie es schaffen, werden sie im Finale weit hinten landen.
Semi: 5/15
Gesamt: 15/37
Tipp: Semi-Aus
Ich mache weder Urlaub auf Malle noch auf irgendeiner Skihüttn… dazu kann ich also nichts sagen. Ja, das Lied ist gut produziert und durch die Tempiwechsel abwechslungsreich, der Text ist Schni-Schna-Schnappi mit folkloristischem Ansatz und ein Keychange kommt auch drin vor.
Bei vielen Songs, wie auch hier, frage ich mich nur: Wer hört sowas? Läuft das in Island im Radio und wenn ja, auf welchem Spartensender?
Kurz: 6/10 Punkte, weil Jedward-Memories. Ob es ins Finale kommt ist mir egal.
Ja, gut, die waren jetzt auch mal dran. Die haben die Kindergärtnerinnen so lange genervt, bis sie endlich auch mal das Söngvakeppnin gewinnen durften. Und ich finde es überraschenderweise viel weniger nervig als ich dachte. Auf jeden Fall ein guter Opener.
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🥳
Du weißt aber schon, daß heute der 1. April ist?
Ja, dann schau Mal in die Kommentare unter dem Instagram-Post.
Morgen ist übrigens der 2. April. 😱😱😱
Übermorgen in vier Wochen ist wieder Feiertag!
Vorher kommt noch Ostern.
Song: Gut zusammengebastelt.
Stimme: Sie leben und wie.
Darbietung: Hoppeln und Hüpfen.
Instant Appeal: Ansteckend.
Hausjury: Weiter so, mit Stimmabgabe.
Netter Partysong, der das Ziel hat, gute Laune zu machen. Und das macht er auch. Mir wird er gerade live in der zweiten Hälfte aber zu anstrengend und die Jungs sind mir auch zu aufgedreht. Zudem, das wurde schon im Songcheck erwähnt, ist der Refrain nun wirklich null originell. Immerhin entschädigt das anschließende Gefiedel das etwas – das ist das Beste an dem Lied.
Ich könnte aber weder darauf wetten, ob es ins Finale kommt oder nicht. Island sind absolute Borderliner, und es steht und fällt wohl vom Momentum im Halbfinale und wie die anderen konkurrierenden Beiträge performen. Dass sie eröffnen werden, hilft ihnen aber schon mal ungemein.
Prognose: Halbfinale 13/15 (40%) (das war allerdings vor der Startreihenfolge)
Meinung: Platz 26/37 (5 Punkte)
Island ist eines meiner liebsten ESC Länder. Der Song, na ja zumindest ist er nicht langweilig. Gut ist er aber leider nicht.
Ich glaube aber trotzdem das sie es ins Finale schaffen können. Dort wird aber nicht viel zu holen sein.
7 Punkte? 10 Punkte?
Sagt mal, was ist den mit den Bloggern los? Oder vergebt Ihr in diesem Jahr an alle Länder eine hohe Punktzahl?
Dieser Song ist – leider – einfach nur schwach und billig. Die beiden Jungs mit wenig Talent ausgestattet und mit noch weniger Stimme.
Island, einst eines meiner absoluten Lieblingsländer (vor allem 1990, 1992, 1993, 1994, 1999 und ganz besonders 2009) versinkt seit Jahren in der nachhaltigen Bedeutungslosigkeit. Dabei würde ich ihnen einen ersten Sieg so sehr gönnen (1999 wäre der richtige Zeitpunkt gewesen, schade, dass es da schon wieder Schweden wurde). Aber scheinbar will man in Island gar nicht mehr.
Ausser Birgo, die mit ihrem STORMCHASER, ja leider schon früh baden ging im isländischen Vorentscheid, hat mir eigentlich nur VÆB zugesagt. Wenn ich Róa höre, dann ist das so ein Stück Unbeschwertheit, steckt mich sofort an und der Tanzreflex folgt auf dem Fusse🤣 – oh ja, Euroclub wir kommen 🪩 Besonders hat es mir die Fiedel und die Keychange angetan, macht total Spass und das obwohl ich gar kein grosser Fan von Rap bin – aber hier stört es mich in keiner Weise. Ich denke schon, dass Island damit ins Finale kommt, wenn es auch wahrscheinlich ein knapper Einzug wird. Die Daumen sind gedrückt☺️
Ich will diesen Song unbedingt im Finale haben – macht einfach Spaß und die Jungs sind wirklich knuffig und energiegeladen.
Liebe Blogger, schade, dass ihr das Beste an dem Ganzen weggelassen habt, den Anfang des Videos, bevor der Song losgeht:
https://www.youtube.com/watch?v=-yJwUsA40K4
Da ich so gar nicht auf diese Art Rumpelsongs stehe, sind die Isländer bei mir (wie auch Schweden, San Marino, Armenien, (Irland), Malta, Spanien und irgendwie auch Deutschland) bei mir sehr weit unten im Ranking.
Ich glaube, vieles an den negativen Kommentaren gestern war eigentlich für Island gedacht (z. B. einfallslose Komposition…)
OK, den Geigenanfall mag ich und zum Hassen isses doch zu sehr Kindergartengruppe mit Milcheinschuss.
Könnte sich knapp fürs Finale qualifizieren bei reinem Televoting. Hängt auch davon ab, wieviele Silberlamettakleidchen wir zu sehen (und hören) bekommen werden…
Ich mag „Róa“ recht gerne, dass es trotzdem bei mir nur so um Platz 20 herum läuft, zeigt, dass der ESC-Jahrgang 2025 für mich ein sehr starker ist. Ich finde die Strophe sehr schön, ich mag die Geige, und auch der Refrain hat was, nur stören mich da die verzerrten Stimmen, das ist der Hauptabstrich, den ich machen muss.
Für mich war Hatari ein Tiefpunkt bei den isländischen ESC-Beiträgen, den Hype um Dady Freyr habe ich auch nie so richtig verstanden, aber seitdem gefallen mir die isländischen Titel eigentlich immer recht gut, auch wenn im letzten Jahr Sigga oder Anita bessere Songs hatten.
Wo ist denn Thilo mit Bobby eigentlich? Lange nichts gehört…
Ich bin hier Gaby 👋🏻 Bobby schläft schon
Ah… schön, habe mir schon Sorgen gemacht.🤗
Das ist lieb von dir. Heute war der Akku vom Handy leer. Außerdem hab ich zur Zeit einiges anderes was wichtiger ist. Deshalb les ich die Artikel nur und schreibe wenig. Mir geht es aber sehr gut 😊