Sorgt Deutschland für den ersten 3D-Avatar beim ESC? VTuberin Takanashi Kiara bewirbt sich für „Das deutsche Finale 2024“

Bild: X-Account @takanashikiara

Es wäre eine Weltpremiere beim ESC: ein Wettbewerbsbeitrag wird von einem 3D-Avatar performt und tritt dennoch „live“ auf. Genau das plant die VirtualTuberin Takanashi Kiara für kommendes Jahr in Malmö. Der Internet-Star hat jetzt verkündet, sich kurz vor Bewerbungsschluss für Das deutsche Finale 2024 angemeldet zu haben. Wer bisher nur Bahnhof versteht, bekommt in diesem Artikel alle Antworten. Wir nehmen den wohl bisher ungewöhnlichsten potenziellen Vorentscheid-Act näher unter die Lupe.

Künstliche Intelligenz, die KI, ist momentan in aller Munde. Zu ihr gehören aber nicht nur Tools, die immer wieder dafür kritisiert werden, irgendwann gefährlich werden zu können. Denn neben moralisch-zweifelhaften Möglichkeiten, Bilder realistisch zu manipulieren oder sogar Sänger:innen komplett zu ersetzen, kann auch eine harmlosere Technologie zur KI-Revolution dazugezählt werden: die 3D-Live-Animation. Genau diese macht sich auch Takanashi Kiara zu Nutze, denn sie ist VTuberin.

Dahinter steckt die Bezeichnung Virtual-YouTuber:in. Statt der echten Person ist eine Art „personalisierter Anime“ zu sehen, der mithilfe einer Bewegungs-Software durch die Mimik und Gestik des eigentlichen Menschen gesteuert wird. So gesehen sind also die Stimme und die Bewegungen der VTuber:innen echt, das Aussehen ist jedoch virtuell. Und genau mit dieser hochmodernen Technologie, die übrigens in Japan entstand, will Takanashi Kiara für Deutschland zum ESC 2024!

Die VTuberin hat bereits mehrere Songs veröffentlicht und durch ihre Videos und Livestreams auf YouTube beachtliche 1,5 Millionen Follower gesammelt. Ihr erstes Album erschien diesen August und somit wenige Tage vor dem 1. September, der als der Tag gilt, ab dem potentielle ESC-Songs veröffentlicht werden dürfen. Nachdem Takanashi Kiara zunächst davon ausging, somit keinen passenden Song für den Vorentscheid zu besitzen, hat sie gemeinsam mit Produzenten-Freunden eine Lösung gefunden. Wie sie jetzt in einem Livestream erzählte, bekam sie die Demo-Version eines Songs vorgespielt, der ihr direkt gefiel.

Innerhalb weniger Tage musste das Team die Nummer aufnehmen und sogar teilweise ergänzen, damit sie beim NDR eingereicht werden konnte. Laut eigener Aussage hat sich Takanashi Kiara bereits letztes Jahr für Unser Lied für Liverpool mit dem Song „DO U“ angemeldet (siehe Video oben), wurde aber nicht für den Vorentscheid ausgewählt. Ob es dieses Mal klappt, weiß sie natürlich nicht genau. Ihre Erwartungen seien aber niedrig, denn Deutschland traue sich ihrer Meinung nach nicht sonderlich viel beim ESC:

Die Wahrscheinlichkeit, dass das [Projekt] abgelehnt wird, ist hoch. Nicht nur, weil sie den Song vielleicht nicht mögen, sondern auch weil sie sich eventuell nicht vorstellen können, wie man dort [Anm.: beim Vorentscheid] einen Avatar nutzen kann – oder weil sie vielleicht kein Vertrauen darin haben.

Takanashi Kiara kommt aus Österreich und hat 2020 angefangen, als VTuberin zu arbeiten. Ihr Produzententeam ist allerdings aus Deutschland. Mit welcher Nummer sie sich für Das deutsche Finale 2024 angemeldet hat, ist bislang unklar. Da beim ESC live performt werden und die singende Person auf der Bühne stehen muss, ist es vorstellbar, dass Takanashi Kiara hinter einer LED-Wand oder Leinwand live singen und sich bewegen würde. Auf den Bildschirm wäre nur der Avatar zu sehen, der eine Art Momentaufnahme der Bewegungen der Sängerin zeigt – falls der NDR überhaupt entscheidet, dieses ungewöhnliche Projekt teilnehmen zu lassen.

Etwas Revolutionäres wäre das Ganze tatsächlich. Die einzige Performance in der ESC-Welt, die uns einfällt, bei der eine 3D-Live-Animation jemals zum Einsatz kam, haben wir 2016 in Estland gesehen. Zumindest in der Vorentscheidung Eesti Laul haben Cartoon und Kristel Asslaid „Immortality“ mit der innovativen Technologie live performt. Doch erst ABBA haben die 3D-Animation, in etwas abgeänderter Version, weltweit bekannt gemacht. Durch die „Voyager Tour“ könnte die Technologie in Form von Hologrammen dem ein oder anderen bekannt vorkommen:

Doch wie wahrscheinlich ist es, dass die ESC-Verantwortlichen des NDR einen Act wie Takanasi Kiara auswählen? Zwar wäre es eine echte Chance, im Wettbewerb herauszustechen und den Zuschauenden etwas wirklich Neues zu präsentieren, doch gleichzeitig könnte die Performance mit viel Aufwand verbunden sein. Auf der anderen Seite: Kein Fleiß, kein Preis! Gleichzeitig müssten die NDR-Verantwortlichen im Fall eines Sieges beim Vorentscheid gegenüber der EBU ihr gesamtes Gewicht und Verhandlungsgeschick einsetzen, um den Act für Malmö durchzukriegen. Das ist nicht unmöglich, man müsste es aber wollen.

Wir bleiben gespannt, wie es mit Takanashi Kiara weitergeht. Ihren potenziellen ESC-Song will sie so oder so nächstes Jahr veröffentlichen. Sie beschreibt ihn als „Badass K-Pop Song“, der vergleichbar mit Musik von Blackpink ist.

Kannst Du Dir eine 3D-Avatar-Performance in einem deutschen Vorentscheid vorstellen? Welche Wunsch-Acts hättest du für „Das deutsche Finale 2024“? Lass es uns in den Kommentaren wissen.



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ESC1994
ESC1994
2 Jahre zuvor

Nein Danke, dieses Avatar-Gedöns mal beiseite gelassen trifft die Musik auch überhaupt nicht meinen Geschmack.

ebravic
ebravic
2 Jahre zuvor

Finde das ganze Interessant, und kann mir auch vorstellen, dass man damit weit kommt. Doch sind die konservativen vom NDR warscheinlich viel zu Feige dazu

mauve
mauve
2 Jahre zuvor

Bin da gespalten: Meine Musik ist es deinitiv nicht, aber vielleicht würde man zumindest beim ESC herausstechen. Ich lass mich überraschen, glaube aber auch nicht, dass NDR den Mumm hat, mal etwas Modernes in den Vorentscheid zu bringen. Angeblich hat ja Kiara sich Rick zufolge letztes Jahr auch schon beworben.

Geri
Geri
2 Jahre zuvor

Aus Oesterreich kommt nur das Beste😜

Teufelchen
Teufelchen
2 Jahre zuvor
Reply to  Geri

Ähem. Das ist sich nur auf die Musik / Kunst bezogen? 😉

Ich würde mir den den Mut des NDR wünschen, zumindest abzuchecken ob das in Schweden erlaubt werden könnte und technisch umsetzbar ist.
Beim Vorentscheid wünschte ich mir ein solches Experiment.
Das würde beim ESC auf jeden Fall auffallen. Daher kann es nur gut sein.

Funi_Cula
Mitglied
Funi_Cula
2 Jahre zuvor

Ich finde das extrem interessant und würde sowas zumindest im deutschen Finale unbedingt sehen wollen.

Aber es gibt auch einen Punkt, bei dem ich Bedenken habe. Wie vermittelt man den Zuschauenden, dass die Animation und der Gesang während des Beitrags live erzeugt wird. Um die Technik zu erklären, könnten die 45 Sekunden, die während der Postcard zur Verfügung stehen, zu kurz sein. Da müsste man dann schon teilweise auch hinter die Leinwand filmen, evtl. als Splitscreen. Aber spannend ist das allemal.

Porsteinn
Mitglied
Porsteinn
2 Jahre zuvor
Reply to  Funi_Cula

In Estland hatte man damals einen Zwischenschnitt zur Sängerin hinter der Leinwand und im Songfinale ist sie auch nach vorne gekommen.

Konrad Herzberg
Konrad Herzberg
2 Jahre zuvor
Reply to  Funi_Cula

Ihr Vertrag erlaubt es ihr nicht, sich voll zu zeigen.
Der Punkt des Avatars ist es ja eigentlich, die „Illusion“ aufrecht zu erhalten, dass da wirklich ein Mädchen mit faustgroßen Augen und orangenen Haaren singt.

Wenn aber wirklich sie selbst gezeigt werden muss, könnten sie es maximal per Schattenwand machen, durch die man sieht, dass sich Künstler und Avatar synchron bewegen.

byJannik
byJannik
2 Jahre zuvor

Ich sag dazu: GO NDR, wenn der Song stimmt und sie live singen kann, TRAUT EUCH WAS, LASST SIE IN DEN VORENTSCHEID!

Ansonsten aber Zustimmung zum Kommentar von Funi_Cula, man müsste dann aber schon irgendwie sehen dass sie auch wirklich live performt.

Jen
Jen
2 Jahre zuvor
Reply to  byJannik

Sie hat schon oft genug live vor Publikum performt. Alles machbar.

Porsteinn
Mitglied
Porsteinn
2 Jahre zuvor

Warum sollte der NDR bei einem Vorentscheid-Sieg etwas durchdrücken müssen? Ich gehe mal davon aus, dass der NDR professionell genug ist, das zu klären, bevor sie überhaupt zum Vorentscheid zugelassen wird. Skandale um Vorentscheid-Sieger, die dann doch nicht zum ESC fahren, überlassen wir doch lieber anderen Ländern.

Cherry-Juice
Mitglied
Cherry-Juice
2 Jahre zuvor
Reply to  Porsteinn

Hatten wir nicht letztes oder vorletztes Jahr sowas in Mini mit der Jury? Felicia Lu (?) die eigentlich in die Jury sollte, aber dann vorab irgendwas gegen die Regeln gepostet hatte und dann doch nachträglich raus musste? Also komplett ausschließen würde ich nicht, dass sowas auch bei uns Mal passieren wird.

Holgivision
Holgivision
2 Jahre zuvor
Reply to  Cherry-Juice

Bei Felicia Lu war das so, dass sie, bevor sie in die Jury gerufen wurde, ihre Top ESC songs veröffentlicht hat. Das ist natürlich nicht regelkonform

Luomubanaani
Luomubanaani
2 Jahre zuvor
Reply to  Porsteinn

Letztlich hat das die EBU schon bei Norwegen erlaubt, als zwar Menschen auf der Bühne waren, aber nicht klar, wer von denen wirklich singt. Nun eben keine Masken sondern elektronisch. Nofalls kann die Sängerin auch auf der Bühne stehen, ist aber nur kurz im Bild.

Tamara
Mitglied
2 Jahre zuvor
Reply to  Porsteinn

„Vorentscheid-Sieger, die dann doch nicht zum ESC fahren, überlassen wir doch lieber anderen Ländern.“

Andreas Kümmert so: „Hold my beer.“

Porsteinn
Mitglied
Porsteinn
2 Jahre zuvor
Reply to  Tamara

Eben deswegen. Das brauchen wir kein zweites Mal.

Der Thoddy
Der Thoddy
2 Jahre zuvor

Ich bin gespalten wie eine Spalttablette bzgl. dieser Avatar Möglichkeit

pro: – Gesang ist immer noch live
– es können auch Sänger (m/w/d) auf der Bühne stehen (und nicht gesehen werden), die man sonst nur nachts und bei völliger Dunkelheit rauslassen kann, weil nicht schön.
– wäre mal etwas Neues, was man so noch nie beim ESC / JESC gesehen hat
– die Technik schreitet voran und wenn man nicht mitgeht, dann verstaubt der ESC (so wie in den ’80-’90er Jahren.

contra: – wo soll das Anfangen und Aufhören – dann können wir doch gleich einen Film vorführen. So eine Show wie der ESC lebt doch davon, dass die Menschen ihn mit Leben auf der Bühne füllen (performance).

– man muss wirklich nicht jedem neuen Trend hinterherhecheln nur um „trendy“ zu sein.

togravus ceterum
Mitglied
togravus ceterum
2 Jahre zuvor
Reply to  Der Thoddy

Die 90er hatten aber die höchste musikalische Qualität in der Geschichte des ESC. Modern ist nicht immer = gut …

lasse braun
lasse braun
2 Jahre zuvor

🤣

trevoristos
Mitglied
trevoristos
2 Jahre zuvor

computer sagt nein

Tamara
Mitglied
2 Jahre zuvor

Die 90er hatten WAS?!?

David
David
2 Jahre zuvor
Reply to  Der Thoddy

Zu „wo soll das aufhören“: Ich denke die wichtige Unterscheidung ist, dass hier nichts voraufgezeichnet, KI berechnet oder wie auch immer wird. Gesang und jegliche Bewegungen bis hin zu den Fingern müssen in guter Qualität live durchgeführt werden. Das ist aktuell inzwischen mit motion Tracking Anzügen möglich, wie man an manchen ihrer Auftritte sieht. Ich denke auch wenn das ein paar mal gemacht wurde, ist es auch kein großes Alleinstellungsmerkmal mehr und wird nicht eskalieren.

J. Freizeit
J. Freizeit
2 Jahre zuvor

Wenn sich Peter übrigens nach der ABBA-Show mit Abbataren und allgemein als DER Trendsetter dieses Blogs sich nicht voll dafür einsetzt, sie dabei zu haben, versteh ich die Welt nicht mehr. Also ein Exklusiv-Interview darf gerne kommen. 😀

Rainer 1
2 Jahre zuvor

Von mir aus könnte man auch auf die live-auftritte verzichten. Live gesungen wird eh immer weniger und die meisten geben punkte anhand von videos. Da kann man genau so gut an einem abend die videos versenden und viele kosten sparen.

togravus ceterum
Mitglied
togravus ceterum
2 Jahre zuvor
Reply to  Rainer 1

Dem ist leider so. Heiß aussehen und mit dem Po wackeln; darauf kommt es beim ESC momentan an …

trevoristos
Mitglied
trevoristos
2 Jahre zuvor

ist das so? Bei wem war das denn letzte Session so?

Der Thoddy
Der Thoddy
2 Jahre zuvor

togravus ceterum – ist doch egal – Hauptsache es macht mich an und es gefällt mir. Wird mal Zeit, dass jemand (m/w/d) nur mit einem Feigenblatt auf die Bühne geht.
Das hier war schon ganz nett – der Gesang natürlich nicht:

ESC1994
ESC1994
2 Jahre zuvor

@Der Thoddy

Kauf dir ein Heftchen und verzieh dich irgendwoanders hin, aber verschone uns bitte mit diesen angesexten Nonsens den du schreibst!!

Dina
Dina
2 Jahre zuvor

„Hauptsache es macht mich an und es gefällt mir.“ Darüber hinaus sind Let 3 aber auch gestandene Musiker.

Tamara
Mitglied
2 Jahre zuvor

@Dina *pruuuuuust* you made my day!

trevoristos
Mitglied
trevoristos
2 Jahre zuvor
Reply to  Rainer 1

ja die Bubble macht das so. Die meisten TV Zuschauer haben ja weder die anderen Songs noch deren Videos gesehen (selbst den eigenen Beitrag hat den Song oft in deutlicher Mehrheit nicht aktiv gehört, geschweige denn als Video gesehen). Gucken ja über 100 Mio leute aber die Videos haben bis zum Finale nur ganz selten mehr als 10 Mio. Zieht man die mitunter vielen Mehrfachaufrufe ab kannst du das so nicht behaupten, weil es überhaupt nicht stimmt

Firefan
Firefan
2 Jahre zuvor

Als Fan japanischer Vocaloid, also virtueller Musiker, deren Stimme ebenfalls computergeneriert ist, hat es mich schon immer wahnsinnig interessiert, wie so ein Auftritt beim ESC ankommen würde. Einen Vocaloid-Auftritt werden wir beim ESC wohl nie sehen, schließlich ist Live-Gesang ein essenzieller Teil des Wettbewerbs. Aber mit VTubern, die eben doch live singen können, würden wir schon sehr nahe an diese Erfahrung ran kommen.

Letztlich hängen die Chancen sehr von der Qualität des Songs ab, aber sollte der halbwegs was taugen, möchte ich Kiara definitiv im Vorentscheid sehen! Wie häufig kann man schon behaupten mit einem ESC-Auftritt Geschichte zu schreiben? Außerdem darf man die Popularität von Kiara nicht unterschätzen. Sie ist vermutlich eine der berühmtesten Bewerberinnen.

Thomas K
Thomas K
2 Jahre zuvor

Ein paar Sachen klingen gar nicht übel. Ihre Mickey Maus Stimme ist nicht so mein Fall. Im letzten herausgegebenen Song „The Great Wanderer“ ist es nicht so extrem. Könnte auch ne Nummer von Kylie Minoque oder Röyksopp sein:

https://youtu.be/H_Q8hB7v6qw

mauve
mauve
2 Jahre zuvor
Reply to  Thomas K

Der Track ist gar nicht so schlecht, auch wenn ich die piepsige Stimme nicht so mag. Könnte auf jeden Fall ein interessantes Experiment beim ESC sein, FALLS regelkonform.

Nils
Nils
2 Jahre zuvor
Reply to  Thomas K

Tatsächlich nicht schlecht.

ESC1994
ESC1994
2 Jahre zuvor
Reply to  Nils

Na ja, ist aber auch wieder bearbeitet bis zum Äußersten. Ob das live wirklich noch so „gut“ klingen würde?? Mein Carcrash-O-Meter leuchtet da dunkelrot.

mauve
mauve
2 Jahre zuvor
Reply to  Nils

@ESC1994 Das ist der Haken. Ich habe in diesem Punkt auch meine Zweifel, ob das live dann ebenso gut rüberkommt. Es gibt bei dem Experiment viele pros, aber auch cons. Aber solange das Gesamtpaket einigermaßen stimmt, würde ich das schon ganz gerne im Vorentscheid sehen.

Cherry-Juice
Mitglied
Cherry-Juice
2 Jahre zuvor
Reply to  Thomas K

Das Lied hat für mich tatsächlich ein paar ESC Vibes 😅. Ist persönlich nicht mein Geschmack und würde niemals auf meine Playlist kommen, aber das war Unicorn in diesem Jahr auch schon nicht und das hatte ja ne riesige Fanbase.

Der Thoddy
Der Thoddy
2 Jahre zuvor

Vielleicht sollte der NDR erstmal bei der EBU anfragen, ob so etwas regelkonform ist und in Malmö auf die Bühne gebracht werden darf … denn nichts wäre schlimmer, als wenn die Dame mit dem Anime zum Deutschen Vorentscheid gelassen wird und wider Erwarten gewinnt ….und anschließend die EBU die rote Karte zieht.
Das wäre ein echtes Desaster / Disaster (je nach Schreibweise) …..obwohl ….machen wir halt noch einmal „den Kümmert“ – denn der NDR liebt ja Drama.

Der Thoddy
Der Thoddy
2 Jahre zuvor
Reply to  Der Thoddy

….. auf der anderen Seite …..man stelle sich bitte vor, dass der NDR das Ding ablehnt und die Frau bewirbt sich z.B. bei San Marino (grins) im Jahr darauf – und gewinnt mit dem Anime den ESC.
Was dann liebe Leute?

trevoristos
Mitglied
trevoristos
2 Jahre zuvor
Reply to  Der Thoddy

🙂 dann streamen wir alle ihren Song, oder nicht. Und?

Rainer Knuth
Rainer Knuth
2 Jahre zuvor

Wenn es schon ins deutsche Finale kommen würde wäre es so aufsehenerregend. Musik lasse ich mal außen vor.

Könnte mir vorstellen, das die künstliche Figur als „Zwilling“ auf der Bühne zusammen mit dem Künstler Performt. Nur weiß ich nicht inwieweit die Zeitverzögerung des „Zwilling“ dann wäre und wie man eine gute Show daraus machen könnte.

Aber 👍 für so viel Mut .

trevoristos
Mitglied
trevoristos
2 Jahre zuvor
Reply to  Rainer Knuth

wenn die das dürfte würde ich das dann aber auch haben wollen, als Mitkonkurrent. Oder hat die auf die Idee iwie nen Patent? Dann würde Wettbewerbsgleichheit herrschen. Letzten VE mein ich war der Aufwand für die Beiträge so in etwa gleich-hoch. Ich würde dort nicht antreten, wenn jemandem eine teure Extrawurst gebraten würde.

AlexESC
AlexESC
2 Jahre zuvor

Also, wenn man hier mal die Regeln vom JuniorESC anwendet weiß ich nicht ob das gehen würde, falls diese Regel auch beim ESC übernommen wird wird oder vielleicht sogar schon ist. Diese Regel beim JESC ist seit diesem Jahr neu und besagt, dass kein Video bzw. Videoschnipsel beim Auftritt verwendet werden darf. Womit jetzt natürlich nicht ein Video auf der LED-Wand gemeint ist, sondern dass man das Video komplett einblendet.
Für viele Nationen ist diese Regeländerung unwichtig, da dies sowieso so gut wie keine Nation bisher gemacht hat, aber im letzten Jahr hat Polen beim JuniorESC am Anfang des Auftritts so ein Videoschnipsel benutzt. Damit ihr besser versteht was ich meine, habe ich hier den Auftritt von Polen beim JESC 2022 eingebunden. Das Videoschnipsel um das es geht ist von Sekunde 7 bis Sekunde 13 zu sehen.

Porsteinn
Mitglied
Porsteinn
2 Jahre zuvor
Reply to  AlexESC

Kam beim ESC in 2019 auch schon mal vor. Bei Victor Crone in seinem Sturm und bei Srbuk, wo plötzlich das Publikum weg war.

Nils
Nils
2 Jahre zuvor

Wie ist denn das? Muss der Sänger laut der Regularien nicht zwingend auf, statt etwa nur hinter der Bühne sein? Wenn ja, wäre das doch automatisch Dustin the Turkey 2.0, mit einer riesigen Box für die Sängerin on stage, oder nicht?

Da fehlt mir aktuell auch noch jegliche Vorstellungskraft, wie das live umsetzbar sein sollte.

Porsteinn
Mitglied
Porsteinn
2 Jahre zuvor
Reply to  Nils

So zum Beispiel.

Nils
Nils
2 Jahre zuvor
Reply to  Porsteinn

Hmm. Das hat aber nicht wirklich Charme …

Tobiz
Mitglied
Tobiz
2 Jahre zuvor
Reply to  Porsteinn

Für den 3. Platz hat es immerhin trotz grausamen Gesang gereicht.

Nils
Nils
2 Jahre zuvor
Reply to  Porsteinn

*Hüstel*

Den haben Winny Puhh auch belegt und wären trotzdem keine Blaupause für meine Wunschvertreter. 😁
https://youtu.be/pqr7Y5dV0p8?feature=shared

Porsteinn
Mitglied
Porsteinn
2 Jahre zuvor
Reply to  Nils

Der 3. Platz in einem Vorentscheid sagt ohnehin nichts über einen möglichen ESC-Erfolg aus.

chaosaxess
chaosaxess
2 Jahre zuvor
Reply to  Nils

Das Unternehmen, für das Kiara arbeitet, hat in der Vergangenheit viele Konzerte produziert, die komplett live waren (vom Motion Capture über den Gesang bis zur Band), und das mit großem Erfolg. Siehe dieses Beispiel:
https://youtu.be/USmUfG_-Sn8?t=33m45s

Sie könnten hier sicherlich die gleiche Technologie einsetzen und ein komplettes Live-Erlebnis bieten.

chaosaxess
chaosaxess
2 Jahre zuvor
Reply to  Nils

Das Unternehmen, für das Kiara arbeitet, hat in der Vergangenheit viele Konzerte produziert, die komplett live waren (vom Motion Capture über den Gesang bis zur Band), und das mit großem Erfolg. Siehe dieses Beispiel:

https://youtu.be/USmUfG_-Sn8?t=33m45s

Sie könnten hier sicherlich die gleiche Technologie einsetzen und ein komplettes Live-Erlebnis bieten.

Andreas (Off and On)
Andreas (Off and On)
2 Jahre zuvor

Ich bin da eher zwiegespalten. Bei den Auftritten die zu sehr verkünstelt sind und man gar nicht mehr das Gefühl hat einen Bühnenauftritt zu sehen, fällt es schwer als Zuschauer mit dem Künstler zu „connecten“. Ich glaube deshalb ist zum Beispiel Benjamin Ingrosso beim Publikum durchgefallen, weil man das Gefühl hatte ein Musikvideo zu sehen, anstatt einen Liveauftritt.

trevoristos
Mitglied
trevoristos
2 Jahre zuvor

Es wäre faktisch ein computererzeugtes Video. Cartoon. Die Vorführung eines Videos ist glaub ich von der EBU nicht erwünscht.
Der gezeigte Charakter könnte ja viel mehr, als ein Mensch je könnte. Kann sich verwandeln (morphing), könnte ‚fliegen‘, könnte 8fachen Salto schlagen. Kinder fänden sowas natürlich toll. Die finden ja auch Crazy Frog toll.

Der Thoddy
Der Thoddy
2 Jahre zuvor
Reply to  trevoristos

hey, nichts gegen den „Crazy Frog“ 😠 😡

Nils
Nils
2 Jahre zuvor
Reply to  trevoristos

@ Der Thoddy

Dein Ernst? 🥶

Unter all den Dingen, die man meiner Generation vorwerfen kann, sind Schnuffel und der Crazy Frog die Verwerflichsten …

ESC1994
ESC1994
2 Jahre zuvor
Reply to  trevoristos

@Nils

Oh Gott, diese (sorry für den Ausdruck) Mistgeburt namens Schnuffel hatte ich eigentlich erfolgreich verdrängt. Alle Leute die das gekauft und dafür gesorgt haben dass ACHT WOCHEN!!! auf Platz 1 der Charts war sollten sich und Grund und Boden schämen!!

Schlimm, einfach nur schlimm!!

Nils
Nils
2 Jahre zuvor
Reply to  trevoristos

Schlimme Zeit. Schnuffel, Crazy Froh, Schnappi … alle von ein und derselben Altersklasse auf Platz 1 gebracht. Und dabei war die Radio-Musik damals um einiges besser als heute, wenn auch nicht auf 80er Niveau.

Nee, also wenn wir hier schon Schrott aus der Ära diskutieren, dann doch bitte gleich Grup Tekkan.

lasse braun
lasse braun
2 Jahre zuvor

…boah eh!
🕳️herbst🕳️

Rusty
Mitglied
Rusty
2 Jahre zuvor

Also mir gefallen beide Songs auf die hier eingegangen wird. Trotzdem möchte ich natürlich die Sängerin mit auf der Bühne sehen und nicht dahinter.Und das Gesamtpaket KI Animation + Sängerin wäre mal was neues,ob es dann wirklich am Ende die Zustimmung vieler treffen würde,es wäre einen Versuch in der Vorentscheidung wert.

Anja
Anja
2 Jahre zuvor

Ich halte davon ehrlich gesagt wenig. Die Bewegungen sehen immer noch extrem künstlich aus und man kann halt wirklich keinerlei Emotionen rüberbringen. Dass das ganze so auf gewollt japanisch-animemäßig gemacht ist, wirkt für einen deutschen Act sehr befremdlich (Jamie-Lee, anyone?). Außerdem ist das ganze Produkt so künstlich, dazu passt auch die Stimme. Live wäre die Stimme sehr viel weniger bearbeitet, was einen dann natürlich sehr aus der Illusion reißen kann.
Probieren kann man’s, aber wenn Deutschland damit letzter wird, würde es mich überhaupt nicht wundern. Jedes Land hätte es schwer mit diesem Act, und Deutschland kämpft ja eh einen beinahe verlorenen Kampf.
Ich glaube aber tatsächlich nicht, dass es zugelassen wird oder sich diese Technologie flächendeckend (oder zumindest beim ESC) durchsetzen wird.

Luomubanaani
Luomubanaani
2 Jahre zuvor
Reply to  Anja

Muss man natürlich erst das Ergebnis abwarten. Aber der oben verlinket Video ist viel zu lahm, da ist in Realität beim ESC viel mehr auf der Bühne los.
Auch hier muss natürlich Song und Auftritt stimmen, und wenn dann noch was Besonderes hinzukommt, kann das nicht schaden. Danach darf man dann diskutieren, ob man es wirklich beim ESC will.

trevoristos
Mitglied
trevoristos
2 Jahre zuvor

mit dem Song kann man dort beim ESC nicht antreten. Autotune und jede andere Form der Stimmverzerrung/ des Pitchings ist verboten. Auch beim deutschen Vorentscheid mein ich ist das so.
Den ‚Trend‘ gibt es in Europa überhaupt nicht und hätte sich sicher schon längst etabliert, wenn es dafür nen Markt gäbe. Das ist sehr typisch für Japan, wo solche Sachen regelmäßig die Charts bevölkern (aber nicht übermäßig viel). In Süd-Korea auch ab und zu.
Nennen sich dort mitunter auch vocaloid songs.

Aber es gibt diesen Mist (meine Meinung) ‚Masked Singer‘. Ist eigentlich dasselbe in grün mit ‚Computer‘.

In Japan meist gemacht von Leuten, die sich nicht zeigen wollen, oder aus vermarktungstechnischen Gründen sich nicht zeigen dürfen, oder, gibt’s auch, die nicht singen können. Aber eher selten. Können meist gesanglich schon was. Nische halt. Für Kinder.

aktuell auf 16 in Japan ist zb Ado mit Kura Kura
https://www.youtube.com/watch?v=W_fHWaoQwkw
auf 28 ist Ado nochmal
auf 99 dann nochmal

dann auf 124 Kanaria – Yoidoreshirazu
https://www.youtube.com/watch?v=rZHBCquUVfQ

131 dann nochmal Ado
163 nochmal Ado

Die Popularität des bestplatzierten Ado Songs speisst sich würd mal sagen weitegehend aus der Anime TV Serie „Spy X Family“, wo wohl ihr Song im Off läuft.

Ihr Gesicht hat Ado angeblich noch nie gezeigt. Oder 1mal. Aus Versehen. o weia.

Natori ist auch so ein Fall.

z.T sehr anstrengende Musik, die sich wohl nur japanischen Kindern und Teens erschliesst.

Maskentragende hat es bei uns aber auch schon gegeben und gibt sie noch. Cro trägt die eisern weiter. Ski Aggu trägt Skibrille.

3D Gedöns mit Stimme aus dem dunklem Off wäre eine Steigerung davon. „ohh wer das wohl ist, Spannung, Spannung, Spannung…“ wasn Driss…

Sich mit so einer Idee bewerben ist zwar schön und gut, muss man dann aber selbst bezahlen und wenn man das könnte gäbe es ein Misverhältnis zu den anderen Teilnehmern. Ich würd glaub ich nen Anfall kriegen und die Biege machen.

Ich hab ausserdem nicht gehört dass die gute Dame singen, oder wenigstens rappen kann. Wer nichts kann macht Bilderchens, oder wie?

Extrawurst? Auch wenn sowas der NDR bezahlen würde, gäbe es ein Misverhältnis, da für die anderen Teilnehmer die ‚gleiche Summe‘ ausgegeben werden müsste. Kann ja sein, dass wer neben sich auch eine 3D Animation(en) haben möchte. Und dann?

Voyage lebt mein ich eher vom Nimbus Abba als von der Animation. 77 bis 176 Pfund für einen computerisierten Konserven-Fake zu zahlen ist ja schon ziemlich verrückt. Die Doofheit der Leute ist manchmal echt atemberaubend.

Mark
Mark
2 Jahre zuvor

Kiara müsste in persona auf(!) der Bühne stehen (vllt. schwarz gekleidet) und singen und das Hologram könnte dann neben ihr in groß erscheinen, wie auch immer das technisch gehen soll, siehe Abba. Eine Videoanimation im Hintergrund wäre nicht ausreichend. Das Wichtigste ist und bleibt aber der Song und ob die Stimme 1:1 ihre ist. Im Vorentscheid als Testlauf fänd ich es bereichernd.

Cherry-Juice
Mitglied
Cherry-Juice
2 Jahre zuvor

Ich find’s gut. Bin dem wirklich nicht abgeneigt. K Pop ist gerade sowieso angesagt und wenn das ne gute Nummer ist, gern!

Zum Avatar: Also dass man als Sänger nicht direkt sichtbar ist, ist für mich eigentlich nichts neues. Ich muss die ganze Zeit am Subwoolfer denken, wo der zweite Sänger im Astronauten-Kostüm gesteckt hat und der andere Wolf einfach ein reiner Tänzer war. Wenn jetzt jemand z.B. hinter einem Tuch steht und man den Schatten als Darbietung hat, dann ist es für mich vergleichbar und ich glaube, dass das weniger Aufregung verursachen würde.

Das Thema wird früher oder später sowieso beim ESC landen. Warum dann nicht ausnahmsweise mal durch Deutschland als Vorreiter?

Ich glaube leider scheitern wird’s trotzdem. Bestimmt ist sowas teurer/aufwendiger und der NDR will sich das nicht geben und dann Gefahr laufen sich ggf. dem medialen Spott ausliefern, falls was schief läuft. D.h. wir warten noch ein paar Jahre und dann macht es Schweden und holt sich den nächsten Titel.

Mark
Mark
2 Jahre zuvor
Reply to  Cherry-Juice

Die Zuschauer sollen aber auch nachvollziehen können, was da gerade geschieht, sonst denken sie, dass es eine vorgefertigte Animation ist. Bei einem Tuch weiß jeder, wie es funktioniert. Und dennoch hätte ein solcher Act es schwer, die Emotionen zu transportieren, wie es nur über ein Gesicht in Nahaufnahme geht.

mauve
mauve
2 Jahre zuvor
Reply to  Cherry-Juice

„D.h. wir warten noch ein paar Jahre und dann macht es Schweden und holt sich den nächsten Titel.“

Jo – so machen wir’s. 😩 Das ist wenigstens ein realistisches Szenario.
In der Phantasiewelt gewinnt Kiara den VE und den ESC. Und wie weinen – nur diesmal aus Freude.
*zurück in die Realität*

trevoristos
Mitglied
trevoristos
2 Jahre zuvor
Reply to  Cherry-Juice

ja aber das ist japanisch nicht koreanisch. K steht bei K Pop für Korea…Das istn Unterschied. In Korea gibt es das kaum. Es gibt fast keine im Ausland erfolgreichen japanischen Acts und von den ’sich nicht Zeigenden‘ sowieso nicht.

Anja
Anja
2 Jahre zuvor
Reply to  Cherry-Juice

Ich bin mir nicht sicher, ob selbst Schweden damit gewinnen könnte. Das Televote mag Schweden eigentlich nur so richtig gern, wenn der Act nicht komplett gekünstelt wirkt (s. Vergleich Benjamin Ingrosso und Cornelia Jacobs vielleicht. Ich persönlich mochte beide nicht, aber Benjamin Ingrosso war so dermaßen künstlich und produziert, das wurde ziemlich hart vom Televoting abgestraft, während Cornelia Jacobs vermutlich irgendwie natürlicher rüberkam und mehr Emotionen ins Spiel brachte).

Nils
Nils
2 Jahre zuvor
Reply to  Anja

Jaja, die „authentische“ Cornelia Jakobs, bei der jedes Durchwuscheln der Haare auf die Millisekunde genau choreographiert war. Da war mir der Ingrosso lieber. Der kam zwar extrem unsympathisch rüber, die Performance stand aber immerhin zu ihrer Künstlichkeit.

ESC1994
ESC1994
2 Jahre zuvor
Reply to  Anja

@Nils

Fand beide Songs extrem überbewertet von den Jurys, den Ingross noch mehr.

Böörti01
Böörti01
2 Jahre zuvor

Herausstechen hin oder her: Wenn der ESC diese Richtung nimmt und der NDR aus Tabellenendverzweifelung auch noch den Icebreaker machen sollte, bin ich raus. Fand schon die Vollmaskierung der Subwoolfer hart an der Grenze.

Brötchen
Brötchen
2 Jahre zuvor
Reply to  Böörti01

Wegen so einer Einstellung ist Deutschland da angekommen, wo wir jetzt sind.

Böörti01
Böörti01
2 Jahre zuvor
Reply to  Brötchen

Meinetwegen. Wenn man bei all dem (innovativen) Showgehalt (den ich auch sehr liebe) dazu übergeht, den Livegesang immer mehr zu verstecken/verschleiern/verkünstlichen, ist das nur keine Entwicklung, die ich für einen Song Contest für gut und richtig halte.

Vondenburg
Vondenburg
2 Jahre zuvor

Wenn ich richtig recherchiert habe, dann ist sie durch eine Audition bei Hololive als englischsprachige Stimme und Sängerin gecastet worden. Gesanglich mache ich mir da ehrlich gesagt keine Sorgen, aber ist ihr klar, dass sie da irgendwie auf der Bühne live stehen muss?

Brötchen
Brötchen
2 Jahre zuvor

Ein Hologramm beim ESC wäre doch garantiert eine Nummer die niemals Letzter werden würde. Oder man projeziert sie auf so einen durchsichtigen LED Screen, die sind ja mittlerweile auch immer irgendwo vertreten. Das wäre frisch, aufregend, modern (und vermutlich deswegen solange NDR am Drücker ist niemals eine Option, weil die gar nichts können.)

Sollte prinzipiell doch auch regelkonform sein, solange die Sängerin halt irgendwo wie Sia verhüllt live auf der Bühne steht. Kann mir nicht vorstellen, dass es eine Regel ist, dass die Sänger dauerhaft auf Kamera sein müssen.

ESC1994
ESC1994
2 Jahre zuvor
Reply to  Brötchen

Hatten wir dieses „das würde niemals Letzter“ nicht auch schon dieses Jahr mit LotL??

mauve
mauve
2 Jahre zuvor
Reply to  ESC1994

Kann mich nicht erinnern … *hust, hust*

elkracho
Mitglied
elkracho
2 Jahre zuvor

Zitat „Kannst Du Dir eine 3D-Avatar-Performance in einem deutschen Vorentscheid vorstellen?“

Grundsätzlich ja.
Kommt aber drauf an,was dabei rauskommt.
Und es muss natürlich auch beim ESC unsetzbar/erlaubt sein.
Etwas schicken,weil es angeblich Innovation und Moderne vorgibt ??
Diese Argumentationsstraße würde ich nicht begehen wollen
Letzlich muss ein Act musikalisch überzeugen .
Ohr sagt in diesen Fall nein.

Aber beim VE kann ich sie mir trotzdem super vorstellen.
Sie könnte Barbara Schöneberger ersetzen,und als Moderatorin zum Einsatz kommen
Da wäre der NDR dann auch innovativ und mutig.
Und es würde sich ncht auf das Ergebnis auswirken.

trevoristos
Mitglied
trevoristos
2 Jahre zuvor
Reply to  elkracho

das ne Idee, find ich witzig 🙂

Frédéric
Frédéric
2 Jahre zuvor
Reply to  elkracho

Da zuletzt so selten Gelegenheit dazu war, möchte auch ich elkracho hier mal vollumfänglich zustimmen!

Vondenburg
Vondenburg
2 Jahre zuvor

Erstens: Cool. Auf jeden Fall der Versuch wert! VTuberinnen sind eh gerade der heisse Scheiss. Also nur zu! 🙂
Zweitens: Zum Thema Hologramm. Ich versteh die Diskussion darüber nicht. Hologramme gibt es beim ESC doch schon seit 2016. Ich erinnere da gerne mal an Weissrussland 2016 mit nackten Sänger und Wolf. Und natürlich an Lithauen 2018 beim „Spar“ESC in Portugal.
Interessant wird es wenn ein komplettes Video über den Auftritt geschaltet wird.

trevoristos
Mitglied
trevoristos
2 Jahre zuvor

Do U und deren anderen Musikergüsse sind komplett durchgepitcht. Einmal zweimal dreimal durch den Soundcomp gejagt. Es ist daher nicht beurteilbar, ob die überhaupt singen kann. Kann mit sowas nicht am VE teilnehmen. Wobei man bei ihrem aktuellsten werk „The Great Wanderer“ es nicht so übertreibt aber es gibt auch hier viel Künstliches und Pitching.
Deutsche Comments zu den Videos gibt es keine. Ist rein für den japanischen Markt gemacht.

Sie hat nen Vertrag mit der Cover Corp, einer japanischen Vtuber Content Creator Platform. Ihr Videoaccount gibt Japan als Ort an.

Seit 2022 versucht Cover Corp im englischsprachigen Raum Fuß zu fassen und zwar mit ‚holo-dies und das‘ .Cover Corp gehört auch HoloLive.
Das Eigen-Kapital der Firma beläuft sich auf 1 MRD Yen = ca 6 Mio €

Alles was die Gute an Videos veröffentlicht stammt mutmaßlich von Covercorp. Die Firma hat über 400 Angestellte und mutmaßlich (da ja 400 Leute, vor allem wohl nicht grad billige Bild/Grafikdesigner bezahlt werden müssen) viele Millionen € Umsatz.

Es kann daher gut sein, dass sie dort beim VE antreten will, weil Covercorp Interessen hat an Aufmerksamkeit zu kommen. Es ist keine Plattenfirma.

Man muss da schon aufpassen was da eigentlich dahinter steckt. Könnte man sich die Finger dran verbrennen.

Kiara macht übrigens bei Youtube usw 2D Animation. 3D hat die noch nie gemacht.

Wurde das recherchiert, dass sie aus Österreich stammt und ein deutsches Produktionsteam hat (was wohl die Musik betrifft)? Ist das iwie verifiziert?
Die Videos kommen ja alle aus Japan. Vom Fliessband.

Wenn man bei ‚Mitwirkende‘ bei den Songs in ihrem Spotichannel schaut tauchen da keine deutschsprachigen Namen auf, auch nicht ihr Künstlername, aber sehr oft japanische Namen oder nur Vornamen. Als Veröffentlicher wird immer Cover Corp angegeben.

Deutsche Songschreiber lassen sich eigentlich nicht verheimlichen, das sie die von ihnen geschrieben Songs unter ihrem Namen anmelden müssen, um GEMA Tantiemen zu erhalten. Find ich unstimmig das Ganze.

Für mich ist Kiara ne Art Marionette der CoverCorp und bissl verdächtig zu erpicht darauf ja keine Infos rauszulassen.

CoverCorp schliesst Künstlerkanäle übrigens nach anscheinend Gutdünken. Das melden sie sogar selbst auf ihrer Website. Dieser oder jeder kanal schleisst. Vielen Dank für die Zusammenarbeit. Fanpost sendbar bis zum soundsovielten.

Scheint so, als ob die Kanäle nicht den Künstlern gehören, sondern CoverCorp.

Seltsam seltsam.

Falk
Falk
2 Jahre zuvor
Reply to  trevoristos

die aussage „Kiara macht übrigens bei Youtube usw 2D Animation. 3D hat die noch nie gemacht.“ ist inkorrekt die gute hat sogar 3D Konzerte. Streamt nicht nur für den Japanishen markt da die Streams ja hauptsächlich englisch sind und hat es auch sogar mal mit einem Deutschen zweitchannel versucht , das obige Kommentar ist eher dürftig recherchiert

trevoristos
Mitglied
trevoristos
2 Jahre zuvor
Reply to  Falk

gut aber das hätte wenn dann im Artikel erwähnt werden müssen. Ich hab das jetzt nicht weiterrecherchiert, was für Kanäle es gibt die mit der in welcher Form auch immer konnektiert sind. Also ihr Hauptchannel ist mitnichten ‚IHR‘ Channel. Der gehört der Firma, die für sämtlichen Content verantwortlich zeichnet.
Ohne die teuren Videos wäre der Hauptchannel je eh komplett wertlos. Das sieht man ja auch in der Diskrepanz zwischen der Followerschaft. Rein Sound bei Spoti bescheidene 78K, bei YT allein 1,5 Mio.

Ohne Video nix los.
Deshalb will sie ja mit Video antreten. Und genau deshalb wird sie ohne Zweifel ausgesiebt werden.

Aber: mehr, als dass ihre Stimme von der Firma verwendet werden darf ist da nicht.

Gut, das ist bei vielen Sängerinnen und Sängern natürlich iwie auch so. Sie erbringt schon tatsächlich auch eine künstlerische Leistung.

Wie die Tantiemensituation in Japan ist, das ist mir unbekannt. Ob Stimm/Gesangsleistung in MVs und Tonaufnahmen dort überhaupt vergütet wird, weiss ich nicht. Kann sein, kann aber auch nicht sein. An sich müsste das in Japan zumindest ähnlich, wie in DE/AT sein. Wahrscheinlich aber weniger je Play. Hoffe sie kommt an das, was ihr zusteht.

Schätze mal, die hat nicht den geringsten Schimmer, was die Kanäle die mit ihr konnektiert sind einbringen, oder was je 1000 Views insgesamt rüberkommt. Warum sollte sonst die Firma Eigentümer des Kanals sein.

Ist auch iwie verständlich, da der Kerncontent der den Umsatz bringt die Videos sind, die halt die Firma liefert. Die Musik und Stimme ist völlig austauschbar.
Die Leute werden eh bald nicht mehr benötigt. Wird KI übernehmen.

Totale Selbstaufgabe – im Gegenzug Kohle. Find ich blöd. Aber wenn man eh nicht singen kann wärs natürlich mehr als nix. Von daher natürlich für bestimmte Gemüter attraktiv.
Ihre Identität darf sie nicht offenlegen (selbst wenn sie es denn wollte), da der Vertrag unter Garantie eine Klausel enthält, der ihr unter Androhung einer sicherlich sehr, sehr hohen Strafzahlung genau das untersagt. 1.5 Mio Yen mindestens schätze ich. Könnte aber auch beträchtlich mehr sein.

Vielleicht arbeitet sie aber auch in der Videokreation. Das weiss ich nicht. Kannst Du sie ja mal fragen. Die antwortet ganz bestimmt^^
Fanmails beantwortet ‚die Firma‘. Alle Mailaccounts gehören und betreibt ‚die Firma‘.

Sie heisst am wahrscheinlichsten Leonie (Ende 90er bis Mitte 2000er beliebtester Vorname)
Gruber (in Österreich häufigster Nachname)
haha

In Deutschland ist es so, dass es für Youtube keine clickgenaue Vergütung geben kann. laut GEMA: „von YouTube erhalten wir derzeit nur teilweise verwertbare Nutzungsmeldungen über das System Content-ID..“ YT liefert nicht hinreichend wertige Daten. Das muss in Japan mindestens genauso sein.
Der Großteil der Vergütung speist sich in DE aus einer aus Audioplays errechneten anteiligen Summe. Haste viel Spotiplays & Co kriegste entsprechend viel Youtubekohle, auch selbst dann wenn dein Vid ein Flop ist.
Haupteinnahmequelle von Vids ist daher die geschaltete Werbung bzw die per YT Red reinkommenden anteiligen Abo Gelder, die aber NUR der Kanalinhaber bekommt.

liko
liko
2 Jahre zuvor
Reply to  trevoristos

Das ist genau der Punkt. Danke , spart mir Tipparbeit. Es ist nichts über die Person in Erfahrung zu bringen. Gibt es die Person überhaupt? Scheint mir nur ein Produkt zu sein. Sollte es eine echte Person sein, wird sie ihre Identität nicht Preis geben wollen. Das schließe ich aus ihrem bisherigen Verhalten. Kann sie live singen? Gehört diese unnatürliche Stimme einer realen Person? An dem, was online zu finden ist, ist mir alles zu künstlich und es bleiben zu viele offene Fragen.

Mich reißt da gar nichts vom Hocker, weder Text noch Musik noch Gesang. Es ist angesagte Kunst, faszinierende Technik, ja, aber auch bei uns? Authentizität und Emotionalität sind wichtige Kriterien in der Musik und auf der Bühne – mit dieser Kunst, also einem Avatar, nicht realisierbar. Und warum sollte ein japanischer Avatar Deutschland repräsentieren? Was ist mit Interviews, Partys, spontanen Gesangseinlagen, …? Wie soll das in der Praxis laufen? Man sollte sich nicht wieder von hohen Followerzahlen blenden lassen, keiner weiß, ob die echt sind und, falls sie echt sind, diese Stimmen für den ESC irgendeine Relevanz haben.

Ich sehe ein erhebliches Risiko, dass es nur ein Produkt einer Firma ist.

Darren
Darren
2 Jahre zuvor
Reply to  liko

Ja, mit etwas Recherche kommt man auf die Real-Identität von Kiara (werde den Namen jetzt hier nicht posten, aber einmal googlen reicht).
Sie ist in Österreich ansässig und war in einer J-Pop Band.

Kaito Cross
2 Jahre zuvor
Reply to  trevoristos

Zu den Produzenten: Die findet man meist in den Credits zu den Musikvideos auf YouTube. Ihr Kreativ-Team ist gemischt. KIRA ist einer ihrer Producer, und er ist bestätigt Deutsch (laut Twitter-Account und Aussage von Kiara in mehreren Streams)

Kaito Cross
2 Jahre zuvor
Reply to  trevoristos

Zudem ist Cover Corp schon seit 2020 im Englischsprachigen Bereich vertreten. 2020 hat Kiara angefangen.

disneyfan5000
disneyfan5000
2 Jahre zuvor

Die Zeit hätte man sich sparen können. Das wird die ARD nicht machen. Für mich keine ernsthafte Bewerbung für den Vorentscheid, sondern nur ne PR-Aktion.

Rainer Knuth
Rainer Knuth
2 Jahre zuvor

https://youtube.com/shorts/aJYtutrV1-w?si=2KG4H_7FMPqukWkh

Hab den richtigen Song für Deutschland gefunden. Lasst euch überraschen 😊

disneyfan5000
disneyfan5000
2 Jahre zuvor
Reply to  Rainer Knuth

Das kann ja wohl kaum dein Ernst sein?

Rainer Knuth
Rainer Knuth
2 Jahre zuvor
Reply to  disneyfan5000

Nee ganz ernst war es nicht gemeint. Nur würde er genauso wie damals guildo Horn polarisieren und einen Ruck durch Deutschland erzeugen. Außerdem ist der Song schon zu alt.

trevoristos
Mitglied
trevoristos
2 Jahre zuvor
Reply to  Rainer Knuth

haste da nach wie heisst der nochmal gesucht?
Lebt der noch?

Marco Schiffer
2 Jahre zuvor

Gabs doch alles schon mal 2016 im Eesti Laul und wurde da Dritter

Cartoon feat. Kristel Aaslaid Immortality

Karin
Karin
2 Jahre zuvor
Reply to  Marco Schiffer

Na ja, von mir aus, wenns denn hilft.
.
Song gefällt mir aber nicht.

trevoristos
Mitglied
trevoristos
2 Jahre zuvor
Reply to  Marco Schiffer

oaaah. holla holla. Da trifft eine die Töne. die Esten sind hart im Nehmen. Dritter Platz dafür ist sehr wohlwollend.
Aber: der Song als Tonaufnahme war würd mal sagen für estnische Verhältnisse ein ‚Hit‘, vor allem in einer Dubstep ähnlichen Version. 8,5 Mio Plays insgesamt. Das ist mehr als so mancher ESC Finalsong hat.

Nur die Live Performance hat leider nur wenig mit der Tonaufnahme zu tun, bei der alle Gesangsfehler ‚weggebügelt‘ sind.

Das zeigt, dass Tonaufnahmen-Bewertungen, ohne zu wissen, wie etwas live gebracht wird, einen schwerwiegenden Haken haben. Bilder können über schräges Gesinge auch nicht hinwegtäuschen.

derjoppes
Mitglied
derjoppes
2 Jahre zuvor

Eigentlich finde ich die Technik wirklich cool und es ist definitiv was komplett neues für den ESC, aber muss es denn wirklich K-Pop sein? xD

trevoristos
Mitglied
trevoristos
2 Jahre zuvor
Reply to  derjoppes

sorry nochmal. Das ist kein K-Pop. K-Pop ist was ganz anderes. Das hat mit K-Pop gar nichts zu tun.

Der Thoddy
Der Thoddy
2 Jahre zuvor

Wenn schon etwas Ausgefallenes, dann habe ich die Idee:
Wir heuern Sophie Lennon an und kleben ihr einen Bart an – und dann mit diesem Lied zum ESC – TOP 10 wäre sicher und durch den Bart erkennt niemand, dass sie erst 13 ist.
Okay, ich gebe ja zu, dass ich schon mal bessere Einfälle hatte – aber ich mag das Lied und ihrer Stimme so sehr:

Traffy
Traffy
2 Jahre zuvor

V-Tuber, Hololive oder Cosplayer, K-Pop oder J-Pop, Anime/Manga oder Manhwa Stile, mir wäre all das Lieber als der aktuelle „Dance Break Popo in die Luft“ Trend beim ESC.
Es wäre was neues beim ESC, schlechter als Letzter kann DE eh nicht werden.
Jamie-Lee von vor mittlerweile 8 Jahren war ja nicht direkt „Manga/Anime“. Sie trug einen Japanischen Kleidungsstil, während „Ghost“ ein normaler Popsong war. Seitdem ist auch viel Zeit vergangen. Sowohl K-Pop als auch Anime liegen mittlerweile deutlich mehr im Hype und Trenden regelmäßig (was natürlich nicht nur positiv ist, sagt jemand der schon ewig in der Szene dabei ist).

Bezüglich des Gesanges: Mit den aktuellen Regeln wie sie beim ESC sind, mache ich mir dabei (leider) weniger Sorgen, siehe Norwegen 2022, Polen 2023 oder Israel 2023.
Man könnte zum Beginn des Auftritts die Dame verhüllt mit Maske zeigen und dann eine Art „Transformation“ auf den Bildschirm hinter ihr durchführen mit Effekten und dort ist dann ihr V-Tuber Avatar zu sehen.

disneyfan5000
disneyfan5000
2 Jahre zuvor
Reply to  Traffy

Dann sollen diese „Künstler“ bei einer Comicon auftreten, aber beim ESC haben solche Acts einfach nix zu suchen. Der ESC ist ein Live-Wettbewerb und kein KI-Wettbewerb. Dort sollen weiterhin echte Menschen auftreten und keine Computergenerierte Figuren. Wie gesagt bei ner ComiCon sollen sie auftreten, aber nicht beim ESC.

Jen
Jen
2 Jahre zuvor
Reply to  disneyfan5000

Es ist halt leider auch total falsch beschrieben. Kiara hat NIX mit KI zu tun! Der Avatar wurde von einem echten Menschen gezeichnet und animiert, wird ebenfalls von einem echten Menschen „gesteuert“.

Traffy
Traffy
2 Jahre zuvor
Reply to  disneyfan5000

Der Irische Truthahn von 2008 war wirklich sehr Menschlich:)
Es ist sogesehen kein Unterschied ob man eine große Puppenshow oder eine tanzende Animation 3 Minuten lang zeigt und „singen“ lässt, während die eigentlichen Stimmen am Rand der Bühne das Lied trällern. Bei beiden wird nicht die Person hinter der Figur und Stimme gezeigt.

Und KI ist das ganze auch nicht. Hinter den ganzen Avataren, Bildern und Animationen stecken Menschliche Künstler.
Ein Großteil der Künstler lehnt nicht Grundlos „KI-Art“ ab, für Messen werden auch immer häufiger Verbote für „KI-Art-Artists“ ausgesprochen, weil diese KIs (gerade durch den diesjährigen Hype von KI Apps) sich im Internet das ganze zusammen sammeln/klauen von bereits vorhandenen Bildern ohne dabei Geld an den eigentlichen Künstler zu zahlen oder ihn überhaupt zu erwähnen.

disneyfan5000
disneyfan5000
2 Jahre zuvor

Auch Avatare haben beim ESC nix zu suchen. Der ESC soll für echte Sänger und Künstler sein und nicht für irgendwas künstliches.

Beatrice_ESC
Beatrice_ESC
2 Jahre zuvor

Finde ich grundsätzlich erstmal nicht verkehrt. Und wenn ein Gastgeber das technisch auf die Bühne bringen kann, dann Schweden.
Musikalisch kann ich damit zum Glück auch etwas anfangen. Bin aber generell auch froh über jeden potentiellen Vorentscheidsbeitrag, der nicht „generischer Mid-Tempo Pop“ ist.

Gaby
Gaby
2 Jahre zuvor

Puh… mein Geschmack ist weder der Song noch die Stimme.

SvenEsc
SvenEsc
2 Jahre zuvor

Mmm irgendwie schwierig wenn denn lieber eine echt Person auf der Bühen , aber man kann sich immer wieder überraschen lassen .

Gestern hat Will Church in seiner Story(Insta) erzählt das er den passenden Song für die deutschen Vorentscheid gefunden hat und das heißt ja wohl ,er ist angefragt worden wieder mitzumachen 🙂 Bin gespannt freu mich , Stimme ist ja echt stark und mit einen guten Song gerne 🙂

disneyfan5000
disneyfan5000
2 Jahre zuvor
Reply to  SvenEsc

Ihn finde ich zwar sehr sympathisch. Allerdings bitte nicht wieder so ein Schlafsong wie in diesem Jahr. Das war nur was für Menschen mit langsamen Stoffwechsel. Der hätte nie und nimmer besser abgeschnitten als Lotl.

Ulrich
Ulrich
2 Jahre zuvor

Ich will menschliche Gesichter mit allen Emotionen beim ESC sehen. Mich nerven schon übertriebene Maskeraden und überbordende Videoinstallationen an der Stelle ( ich fang gar nicht erst mit Beispielen an…). Diese drei entscheidenden Minuten – da will ich dabei sein. Mit den Sänger*innen. Mitfreuen, Mitleiden. Mitschwitzen. Das kleine Funkeln in den Augen – die verwehte Haarsträhne – das verschmitzte, vielleicht schüchterne oder kecke Lächeln – vielleicht auch mal Fremdschämen und Gruseln.
Viele haben schon gezeigt, dass auch mit dem Ausschöpfen von technischen Möglichkeiten ein glaubhafter Live-Auftritt geht. Mit einem echten Gesicht. (Hat mir trotzdem nicht Alles gefallen -aber das hat andere Gründe)
Live – das meint leben, lebend, lebendig
Technisch innovative Video/Audiokunst gerne, aber nicht im Übermaß hier (ESC)

Limmo
Limmo
2 Jahre zuvor

Ich kann damit nichts anfangen. Ich finds auch etwas anstrengend. Musste aber irgendwie an Gorillaz denken. Die waren cool. 😉
Habt ihr denn einen Wunsch-Act für den deutschen Vorentscheid? Bin die ganze Zeit am überlegen. Vielleicht AnnenMayKantereit oder Femme Schmidt.

disneyfan5000
disneyfan5000
2 Jahre zuvor
Reply to  Limmo

Wünsche habe ich viele, nur werden die mit Sicherheit nicht antreten. Glaßperlenspiel würde ich ganz cool finden. Peter Fox alleine oder mit seinen Kumpels von Seeed wäre sensationell.

Mai
Mai
2 Jahre zuvor

Mal unabhängig von dieser speziellen Künstlerin oder der gesanglichen Leistung im folgenden Beispielvideo (wir haben alle beim ESC in Israel um Gnade gefleht). Könnte ein live-Auftritt einer 3D-Figur doch wirklich interessant werden. Vor allem, wenn man es schaffen könnte, diese mit realen Tänzern oder Künstler zu kombinieren.
Das angehängte Video zeigt einen Auftritt von Gorillas ft. Madonne. Ganz cool finde ich, wie Madonna bei etwa 2.50 min um die 3D-Figur herumläuft. Mit dieser Technik könnte man doch eine gute ESC-Show inszenieren.

disneyfan5000
disneyfan5000
2 Jahre zuvor
Reply to  Mai

Avatar oder sonstwie künstliches ist absolut abzulehnen. Der ESC sollte echten Künstler und Sänger vorbehalten sein und ist nicht für Avatare. Da können wir doch gleich die Liveshow lassen und einen reinen Videocontest machen. Das ist ja ganz nett bei dieser Avatarshow in London mit Abba, aber nicht beim ESC.

Firefan
Firefan
2 Jahre zuvor
Reply to  disneyfan5000

Kiara ist eine echte Person, die auf der Bühne live singen und tanzen würde. Nur eben mit dem Unterschied, dass als stilistisches Element die Live-Bewegungen auf einen Bildschirm projiziert werden. Ich verstehe nicht, wieso sie dann keine „echte“ Künstlerin oder Sängerin sei. Dann müssten wir auch Künstler verbieten, die sich für die Bühnenshow vor ein Tuch stellen, sodass man als Zuschauer nur ihre Schatten verfolgen kann (was übrigens auch mal eine originelle Idee wäre mit passendem Song!)

Mai
Mai
2 Jahre zuvor
Reply to  disneyfan5000

Fast alles Künstler, die alleine auf der Bühne stehen, haben Background-Sänger hinter der Bühne, wo ist da der Unterschied? Die Sängerin des Avatars würde live singen und auch Animationen und Bühnenbildgestaltung ist eine Form der Kunst und ein nicht unerheblicher Teil des ESCs. Der ESC sollte auch kein Tanz-Wettbewerb sein, dennoch wird er auch dazu teilweise gemacht. Klar das es dennoch eine Bühnenshow und kein Videoclip sein darf.
Wenn es jemals zu einer Avatar-Performence kommen sollte, würde ich zudem einen Mix aus virtueller und realer Darbietung befürworten. Kategorisch ausschließen sollte man Avatar-Darsteller jeodch meiner Meinung nach nicht.

Mai
Mai
2 Jahre zuvor
Reply to  Mai
Tamara
Mitglied
2 Jahre zuvor

Puh, also die Stimme und die Musik sind so gar nicht meins. Die Grundidee auch nicht. Ich hab ja schon gedacht, ich bin halt einfach alt und konservativ, aber auch meine durchaus anime-affinen Kinder fanden das keine gute Idee („Das kann sie ja machen, aber nicht beim ESC! Das passt nicht!“).

Wahrscheinlich wird diese Entwicklung irgendwann so oder so kommen, aber für 2024 würde ich dann doch mal sagen: „Lass stecken.“ Wenn schon eine Regel gekippt werden soll, dann doch lieber die 6-Personen-Regel.

Winter
Winter
2 Jahre zuvor

Das würde mal Aufmerksamkeit bringen und für Punkte sorgen.

disneyfan5000
disneyfan5000
2 Jahre zuvor
Reply to  Winter

Aufmerksamkeit vielleicht, Punkte nein.

DJModulo
DJModulo
2 Jahre zuvor

Grundsätzlich für vorstellbar halte ich einen Avatar beim ESC durchaus; und bei den visuellen Tricks hätte ich auch weniger Bedenken (Greenscreen u.Ä. mit computergenerierten Hintergründen werden für derartige Illusionen ja eingesetzt; warum sollten nicht die live geschehenden menschlichen Bewegungen auf einen Avatar projeziert werden dürfen?).
Die zusätzlichen Kosten dürften zumindest kalkulierbar sein; bei hinreichend Hype um den Act dürfte man das auch selbst beim NDR stemmen können/wollen.

Was geprüft werden müsste ist, ob Stimmfilter beim ESC-Finale eingesetzt werden dürfen. Meiner Meinung nach dürfte dies nicht passieren (da dies zu einem Wettbewerbsvorteil der Avatare führen würde), und das wäre meines Erachtens auch, was zumindest die Videoversion von „DO U“ disqualifizieren würde (da wurden definitiv Stimmfilter eingesetzt). Es muss also eine Version mit Originalgesang vorliegen, um korrekt bewerten zu können; und ob diese vorlag/vorliegt, weiß ich nicht.

trevoristos
Mitglied
trevoristos
2 Jahre zuvor
Reply to  DJModulo

ist 2024 verboten! Jede Form der Stimmveränderung ist untersagt, was aber mein ich nur die Leadstimme betrifft.

Tobiz
Mitglied
Tobiz
2 Jahre zuvor

Wie toll, dass ihr Kiara doch noch einen Artikel widmet. Ich persönlich kann auch nicht mit jedem Song etwas anfangen, aber schaut man sich International mal um und guckt über den deutschen „Das ist unser Bauernhof und das ist der Kackhaufen unseres Schafs Emma“-Tellerrand hinaus, wird man festellen, dass diese Musik angesagt ist und zur Abwechslung nicht wie etwas von vor 30 Jahren klingt im Gegensatz zu vielen anderen Bewerbungen. „The Great Wanderer“ gefällt mir sehr gut und ich hoffe, dass der NDR sich vor sowas nicht verschließt. Ich gehe auch davon aus, dass sie schon viele Ideen mitbringt, wie man das auf der Bühne umsetzen kann und das auch tatsächlich will und nicht nur für einen PR-Gag ausnutzt. Zumindest habe ich nur von ihr mitbekommen, dass sie sich unter dem Tweet der Fristverlängerung aktiv bedankt und Fragen an den NDR gestellt hat.
Sie hat ja in einem Stream ausführlicher darüber gesprochen.

Nils
Nils
2 Jahre zuvor
Reply to  Tobiz

Schafe hatten wir doch noch gar nicht – nur Esel. 😜

Tobiz
Mitglied
Tobiz
2 Jahre zuvor
Reply to  Nils

Das Video habe ich auf die Schnelle nicht mehr gefunden, aber da war auch noch was mit Schafen 😀

Nils
Nils
2 Jahre zuvor
Reply to  Nils

Soll noch einer sagen, die Bewerber würden kein breites Spektrum abdecken … 😂

trevoristos
Mitglied
trevoristos
2 Jahre zuvor
Reply to  Tobiz

@tobiz
aus was ziehst du die Behauptung diese Musik (welche Musik isn das eigentlich, die du meinst) wäre in DE ‚beliebt‘ oder ‚angesagt‘? Kein derartiger Track befand sich je in den Amazon Deutschland Top 10.000. Von Tracks die unter dem Namen Kiana Takanashi erscheinen mal ganz zu schweigen.

Als ob das in Japan mehr als ne kleine Nische wäre. Bei uns ist das ein Mini-Nischlein.

In Japan eher angesagt sind Leute, die weitgehend normal singen sich aber entschieden haben, oder sich vertraglich verpflichtet haben sich nicht öffentlich zu zeigen und von ihnen oder Dritten keine Abbildungen veröffentlicht werden (dürfen).
Gut Ado gibt es auch. Die Musik dieses Projekts ist wahrscheinlich die Art von Musik, die du meinst. Crazy Frog oder diese Chipmunk Dinger früher. Ist eigentlich genau dasselbe. Kindermusik.

Musik a-la Ado ist eine Japan Besonderheit, deren Aneignung ‚durch Deutschland‘ unauthentisch rüberkommt.

Man kann einwenden:
Kraftwerk haben im Grunde schon auch Ähnliches gemacht. Aufwändige Visualität, Stimmverzerrung usw
die waren 1978 schon „Avatare“.
https://www.youtube.com/watch?v=0hoa9tXnZX8
Unterschied: die haben ihre Musik selbst kreiert und nicht kopiert.

Anstatt anspruchsloses inhaltsleeres Japanisches billig zu kopieren würd ich empfehlen Kraftwerk der Zeit angepasst zu kopieren….

Tobiz
Mitglied
Tobiz
2 Jahre zuvor
Reply to  trevoristos

Habe ich behauptet, dass der Musikstil in Deutschland angesagt ist? Nein. Nein, habe ich nicht. Ich sagte explizit, dass man über den deutschen Tellerrand hinausschauen sollte und das empfehle ich auch dir.
Suche dir eine beliebige K-Pop-Gruppe heraus und du wirst sehen, dass sie eine enorme Reichweite hat und nicht nur eine Nische irgendwo in Asien bedient. Ich bin seit vielen Jahren in einer ESC-Community, in der wir eigene Conteste nach dem Vorbild ESC gemacht haben und K-Pop war da eines der dominierenden Genre.
Der armenische Beitrag für den JESC wird auch stark mit K-Pop verglichen und dementsprechend gehypt.

Ich finde es witzig, dass du mit Amazon-Charts um die Ecke kommst als ob die das Maß aller Dinge und nicht seit Jahren irrelevant für den Musikmarkt wären. Tut mir leid, aber dein Kommentar ist genau das, was ich in meinem kritisierte. Nämlich die deutsche Engstirnigkeit gegenüber allem Fremden.

mickey56
mickey56
2 Jahre zuvor

https://schlagerprofis.de/marina-marx-auch-sie-bewirbt-sich-fuer-den-esc-vorentscheid/

Das nächste Schlagersternchen hat sich beworben
Marina Marx.

Zum Artikel.Ein Versuch ist es Wert.Ob es mir gefällt ist eine andere Sache.

Andi
Andi
2 Jahre zuvor

Hoffentlich erlaubt die EBU solche künstlichen Auftritte nicht!!! Der ESC ist ein Livewettbewerb mit Livegesang und Liveauftritten. Es ist schon ärgerlich, dass der Chorgesang vom Band kommen darf. Oder das die Chorsänger teilweise hinter der Bühne versteckt sind. Jetzt soll man auch die Hauptsänger nicht mehr sehen. Mit Verlaub…..so ein Blödsinn.
Man will echte Emotionen sehen, spüren und hören.

ESC1994
ESC1994
2 Jahre zuvor
Reply to  Andi

Da stimme ich dir ausnahmsweise mal zu.

Nils
Nils
2 Jahre zuvor
Reply to  Andi

Naja, was „man“ will, sollte schon noch jeder für sich selbst entscheiden dürfen. Ich sehe aber auch die Gefahr, dass dieser eine Schritt hin zu mehr Künstlichkeit der eine zu viel sein könnte, der die EBU den ESC in einem der Folgejahre ganz in einen Tanzwettbewerb mit Vollplayback verwandeln lässt.

Und ja, mir ist durchaus bewusst, dass es sich hierbei natürlich um Live-Gesang handeln würde. Trotzdem kann ich mir vorstellen, dass damit die Fluttore geöffnet werden könnten.

Tobiz
Mitglied
Tobiz
2 Jahre zuvor
Reply to  Andi

Ich sehe nicht, wie hier Grenzen weiter verschoben werden. Es ist ein Live-Auftritt mit Live-Gesang. Das ist nichts Anderes als die Subwoolfer oder eben der estnische Beitrag. Man muss halt auch schon richtig lesen und verstehen, was das bedeutet, und nicht „da wird nicht mehr live gesungen!“-rauspoltern.

ESC1994
ESC1994
2 Jahre zuvor
Reply to  Tobiz

Ich würde mal behaupten du hast den Kommentar von Nils nicht richtig gelesen.

Nils
Nils
2 Jahre zuvor
Reply to  Tobiz

@ ESC1994

Jup, sieht ganz so aus.

Tobiz
Mitglied
Tobiz
2 Jahre zuvor
Reply to  Tobiz

Ich würde mal behaupten, der Kommentar bezieht sich gar nicht auf Nils.

@Tobiz

Jup, sieht ganz so aus.

Pascal
Pascal
2 Jahre zuvor

Wenn Interesse daran besteht zu sehen wie ein Auftritt von ihr aussehen könnte, hier lang:
https://youtu.be/cnhS–RGwvE?si=mn6EgoPpbM4BKhLg&t=76
(Konzert in Japan 2022)

Es wäre auf jeden Fall Hingucker und würde hoffentlich endlich mal wieder frischen Wind in den ESC bringen.

mauve
mauve
2 Jahre zuvor
Reply to  Pascal

Ich kann sowohl die eine wie andere Partei hier verstehen. Ich fände es auf jeden all eine Bereicherng, solange sie auf der Bühne steht (verdeckt oder wie auch immer) und live singt. Man kann das Alte durchaus mit dem Neuen kombinieren, ohne der kompletten Künstlichkeit zu verfallen.

Vondenburg
Vondenburg
2 Jahre zuvor
Reply to  Pascal

Okay. Wenn der NDR so einen Auftritt hinbekommt, dann ganz eindeutig dafür! 😀

mauve
mauve
2 Jahre zuvor
Reply to  Vondenburg

Wenn wir schon über japanische Musik reden – einer meiner Favoriten: Baby Metal!

https://youtu.be/DE8lACLWMtI

*offtopic – Entschuldigung!* 🙂

Vondenburg
Vondenburg
2 Jahre zuvor
Reply to  Vondenburg

Bei Babymetal ist das erlaubt. 🙂

mauve
mauve
2 Jahre zuvor
Reply to  Vondenburg

@Vondenburg 😍

Jared
Jared
2 Jahre zuvor

Cool, cool, cool! Also im Vorentscheid würde ich das ja echt gern sehen.