
Das Finale der deutschen Vorentscheidung Chefsache ESC 2025, aber auch die drei vorgelagerten Shows, wirkten wie Relikte aus längst vergangenen Fernsehzeiten: langweilig, uninspiriert, von oben herab. Tatsächliche ESC-Bezüge musste man ebenso mit der Lupe suchen, wie Überraschungen oder humorvolle Elemente. Dass die jüngeren Zuschauer, die an einem Samstagabend überhaupt vor dem linearen Fernsehen sitzen, bevorzugt die Show wählten, zeigt zum einen, welche Strahlkraft der ESC trotz all der selbstzerstörerischen Arbeit der ARD in den letzten Jahren der Wettbewerb weiterhin hat, und zum anderen, wie schlimm es sonst um das deutsche Fernsehen bestellt sein muss.
199 Minuten. So lange brauchten Stefan Raab und seine Produktionsfirma Raab Entertainment am Samstagabend, um aus neun Beiträgen den passenden Song für Basel auszuwählen. Fast dreieinhalb quälend lange Stunden ohne jegliche Überraschung. Denn überraschend war nicht einmal das Ergebnis – zu deutlich hatten sich Abor & Tynna schon bei Fanvotings als Favoriten herauskristallisiert.
Ein Lowlight war bereits der Auftakt der Sendung. Als ob es nicht schon schlimm genug wäre, dass sich Stefan Raab als um Wahlstimmen heischender Politiker inszenierte (sollte lustig sein, war es aber nicht), eröffnete im Anschluss Nico Santos mit einem vollständig zusammenhanglosen Song die Show. Später durfte noch Yvonne Catterfeld ihren neuen Titel lipsynchen und Stefan Raab für seinen eigenen Merz-Song Promotion machen.
Eine inhaltliche Auseinandersetzung mit dem ESC – und sei es auf humoristische Art – suchte man in den Shows wieder einmal vergebens. Ein kurzer Blick über den ESC-Tellerrand zu bereits gewählten Kandidat*innen für Basel war das Höchste der Gefühle. Das ging natürlich nicht ohne zu sagen, dass das Trash sei und Sex ein Trend in diesem Jahr ist. Aha.
Ein Trendsetter für gute Unterhaltung war die Chefsache allerdings auch nicht. Was vor und zwischen den vier Sendungen höchst erratisch und Raab-omanisch passierte (Stichwort: Regeländerung), wurde in den Sendungen umso reißbrettartiger nach Standard F abgespult. Man kann es sich wirklich nicht vorstellen, dass man im TikTok-Jahr 2025 und bei einer Aufmerksamkeitsspanne junger Leute von selten mehr als 15 Sekunden jedem Act gute zehn Minuten nach immer demselben Schema widmete: Cover-Song (der dann nicht mal bewertet werden sollte), erstes Feedback, dreieinhalbminütiger Einspieler zum Umziehen, ESC-Song, finales Feedback der Jury. Und das neun Mal hintereinander. Da fielen dann irgendwann selbst Barbara Schöneberger (Aufmacherbild) keine neuen Stanzen mehr ein, um das irgendwie abwechslungsreich zu moderieren.
Umso schneller ging es dann bei der eigentliche Abstimmung, die so langweilig präsentiert wurde, als würden wir nach der Show Postkarten einschicken, drei Wochen warten und dann gelangweilt das Ergebnis verkünden. Wenn jemand 25 Jahre im Koma gelegen und als erstes die Show gesehen hätte – er hätte wirklich das Gefühl haben können, er sei nur kurz eingenickt.
Positiv anzumerken ist, dass zwischen den Shows offenbar die Möglichkeit bestand, an den ESC-Performances der Acts zu arbeiten. Viele von ihnen blieben zwar immer noch weit hinter den Möglichkeiten zurück, aber immerhin wäre die Technik da gewesen. Schade nur, wenn man sie nicht nutzt bzw. nicht nutzen kann – offenbar auch, weil niemand für kreative Inszenierungen und dynamische Kameraarbeit da ist.
Völlig überflüssig und absurderweise immer wieder in den Himmel gelobt sind und bleiben in dem Zusammenhang die Heavytones. Die haben möglicherweise im Hintergrund geholfen, manches Song-Arrangement der Kandidat*innen zu optimieren. In der Sendung waren sie aber komplett überflüssig und einfach nur ein Preistreiber für etwas, was es beim ESC seit 20 Jahr nicht mehr gibt – nämlich ein Orchester.
Gradezu grotesk wäre es nun, wenn die „innovative“ Kooperation von ARD, RTL und Raab auch noch den Deutschen Fernsehpreis erhalten würde – wie seinerzeit der international in keiner Form wettbewerbsfähige deutsche Vorentscheid 2023. Spätestens dann sollte jedem in diesem Land klar sein, dass wir showmäßig mit vertrocknetem Graubrot abgefrühstückt werden, während es andere Länder schaffen, selbst in Vorentscheid-Vorrunden Fernsehen auf internationalem Niveau zu machen: unterhaltsam, kreativ, straff durchgezogen.
Raab hat in den Sendungen mehrfach angedeutet, dass er Lust hätte, dieses Chefsache-Konzept auch im nächsten Jahr wieder umzusetzen. Man kann nur hoffen, dass der dann zuständige SWR nicht auf das vergiftete Angebot eingeht, sondern etwas Innovatives auf die Beine stellt, das langfristig Bestand haben und die Menschen wirklich begeistern kann. Denn die Marke ESC ist intakt und attraktiv – auch in Deutschland. Das haben die Quoten und Marktanteile für die vier Chefsache-Shows gerade bei den jungen Zuschauer*innen eindrucksvoll bewiesen.
Über das Thema haben wir auch in unserer Aftershow zum Finale von Chefsache ESC 2025 – Wer singt für Deutschland am Sonntagabend gesprochen.
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Kann der Kritik nur teilweise zustimmen.
Herr Raab präsentierte sich ziemlich arrogant, wie allein den Titel der Show schon verrät. Auch, dass die Zuschauenden nur im „Superfinale“ mitreden konnten, fand ich nicht okay.
Dennoch habe ich mich im großen und ganzen gut unterhalten gefühlt. Frau Schöneberger wirkte deutlich sympathischer auf mich als die Jahren vorher.
Dass es überhaupt eine mehrstufige Show gab, wurde ja immer wieder gewünscht und dem wurde endlich mal entsprochen. Auch die Bandbreite der Genres war eigentlich alles in allem recht abwechslungsreich, man kann natürlich über die Titel als solches diskutieren, bin auch der Überzeugung, dass einige Künster:innen nicht ihre besten Songs in Rennen geschickt haben.
Hm… vielleicht fällt mir im Moment noch mehr ein, aber so hart würde ich mit der Sendung jetzt nicht ins Gericht gehen.😉
Vielen Dank für die aus meiner Sicht sehr zutreffenden Gedanken. Ich kann der Kritik von Douze Points in vielen Punkten nicht zustimmen.
Gerade die Liveband hat den Bezug zu authentischer Musikalität in der Show gefördert und für Qualität gesorgt. Auch fand ich, dass die lange Sendezeit irgendwie sehr schnell verging. Die z.T. sehr tollen Coversongs haben mir persönlich die Künstlerinnen und Künstler näher gebracht und diese konnten damit auch weitere Facetten ihrer Potenziale präsentieren.
Stimme Dir zu. Immer wird nur kritisiert. In den Jahren, in denen der Act einfach bestimmt wurde, gab es Kritik. Dann gab es endlich einen Vorentscheid, aber da wurde die Qualität bemängelt und dass die Sendung im Nachtprogramm läuft. Nun gab es meiner Meinung nach eine bessere musikalische Qualität als in den letzten Jahren, schönere Bühnenbilder und man konnte in mehreren Sendungen sehen zur besten Sendezeit, wer den Druck aushält und abliefert. Jetzt ist das auch wieder nicht ok. Was wollt ihr eigentlich? Ein Vorentscheid ist nun mal, dass jeder seinen Song präsentiert und abgestimmt wird. In vielen anderen Ländern sehen diese Sendungen auch nicht anders aus. Manchmal denke ich, wir sollten es wie die Schweiz oder Österreich machen und einfach was vorsetzen. Dann können sich alle zurecht aufregen.
Danke, Nad, für deinen Kommentar. Auch wenn ich das eine oder andere am diesjährigen VE zu kritisieren hätte, hab ich mir den ESC-Kompakt-Livestream gestern ersparen müssen… wollte nicht schlecht gelaunt ins Bettchen gehen 😉
Etwas schade fand ich, dass man Isaak nicht als musikalischen Gast hatte. Stattdessen die übliche Raab-Entourage mit Vollplayback und als Tiefpunkt dem Merz-Song.
Was war denn das mit dem Merz-Song? Da war ich schon nicht mehr dabei.
Heißt kein Witz „Rambo Zambo“ einfach googlen (für 20 Sek.). Wenn es schon was politisches sein sollte, hätten lieber alle zusammen You‘ll Never walk alone zu einer Zelenskyy-Montage singen können. Aber das wär ja nicht so witzig gewesen 😖
Boah ist das ekelhaft. Ich habe 30 Sekunden durchgehalten.
Ich habe letzte gewitzelt, dass Stefan damit zum ESC fährt ganz so ist es nicht gekommen, aber er scheint ja das Lied gespielt zu haben.
es gibt schlimmeres. 😸
das raab die plattform zusätzlich nutzt um seinen klamauk zum besten zu geben,war doch sehr erwartbar.
Erwartbar ja, nötig nein. Vor allem fällt es aber besonders unangenehm auf, wenn auf der anderen Seite dafür der Siegertitel nicht noch einmal performt werden kann. Gab es den Verzicht darauf davor eigentlich jemals?
Heute fast 639.000 Aufrufe auf YT in 10 Tagen. Zum Vergleich: Abor & Tynna mit Baller haben in einem Tag 1 Mio. geschafft.
leider rauschen wir (wie so oft) bei den Wettanbietern Richtung Kellergewölbe.
Raab hatte rund um den Merz (Feier-) Ausspruch „Rambo Zambo“ (statt Ramba Zamba – nach dem Wahlsieg der Cdu bei der Bundestagswahl, obwohl man ja nicht über die gewünschten 30 Prozent kam …..) einen Song gestrickt.
Aus meiner Sicht ein albernes Machwerk, also mir gefällt das nicht. Finde den Humor von Raab, Otto, Kerkeling inzwischen aus der Zeit gefallen.
Die hatten ihre Zeiten, wo das auch sehr ok war, aber auf mich wirkt das inzwischen doch sehr witz- und geistlos.
Der Rambo Zambo Ausspruch ist schon älter. Merz hat ihn nach dem Wahlsieg wiederholt als Reaktion auf das Lied.
Bei Dänemark und Kroatien waren jeweils die Vorjahresvertreter da. 😀
P.S. Ja Matty ich weiß wir sind hier nicht in Dänemark oder Kroatien. 😉
Und bei DK auch noch Birthe.
Das mit „ohne Isaak“ fand ich auch sehr schade. Er hätte da hingehört.
Und der Merz-Song… nun ja…
Gebe ich dir vollkommen recht. Ich finde der Vorjahres act sollte immer dabei sein. Wenigstens als Gast Juror, der weiß wenigsten wie der aktuelle ESC läuft 😉
Danke für den Kommentar. der Siegertitel ist super und ich freue mich jetzt umso mehr auf Mai. Aber diese Vorfreude übertüncht etwas die eigentlich ärgerliche Veranstaltung vom letzten Samstag. Das meiste ist ja auch bereits gesagt.
Aber als Ergänzung:
Nicht nur die Generation Tik Tok mag’s gern kurz und knackig. Auch ich, der ich schon ein paar Jahrzehnte hinter mir habe, merke zunehmend, dass ich immer weniger Lust habe, für neun Bewerbersongs künstlich über drei Stunden an die Glotze (oder an welches Endgerät auch immer) gefesselt zu werden. Für zwanzig Songs ja, aber nicht für neun. Selbst das ESC-Finale ist mir inzwischen zu lang. Da liegt’s aber nicht an den Songs, sondern an den 126 Schnelldurchläufen und der dreisten, überlangen Ruf!Jetzt!An!-Phase. Das ginge alles kürzer. Wenn man wollte.
Man könnte auch früher anfangen, aber das geht ja wegen Deutschland nicht, denn um 8 Uhr MUSS die Tagesschau laufen.
Bitte die Tagesschau da lassen!
Vorschlag: um 20 Uhr 15 Minuten Pause. In D für die Tagesschau, in Luxemburg und Österreich für Werbung.
Einfach Heute gucken. Da sitzen echte Journalisten und nicht Vorleser.
Ich schau beides! 😉
Good boy!
womit man viel früher anfangen müsste, ist mit dem Suchen nach Songs, erst im November anfangen ist fahrlässig!!!
Nicht nur wegen Deutschland. Hat auch mit den Prime Times, Programmen und Zeitzonen der anderen teilnehmenden Länder zu tun soweit ich weiß.
Ab zur ARD damit, Problem gelöst.
Wann es losgeht, ist mir eigentlich egal. Das würde ja nichts an der Gesamtlaufzeit der Show ändern. Die Show insgesamt könnte locker 30-40 Minuten kürzer sein.
Der ESC beginnt immer um 21Uhr… Also nix Deutschland und Tagesschau schuld.
ich glaube, dass trotz der über 3000 Bewerbungen nicht genügend interessante gute Songs dabei waren, um 20 im Finale zu präsentieren. Dafür müsste sich erst mal ein Format etablieren, das gute Künstler anzieht
Das versteht sich ja von selbst. Lieber Qualität statt Quantität. Neun Songs reichen ja auch. Von mir aus auch nur sechs. Aber dann muss die Show eben nicht drei Stunden dauern.
Da kann man sich bei den Schweden bedanken, die 2013 begannen, unendlich lange Zwischenacts zu platzieren. Nicht alles ist gut was die Schweden machen. Beim ESC erst recht nicht.
Klar, aber deswegen müssen’s die andern ja nicht nachmachen 🙂
Oft stimme ich euch zu, in diesem Fall kann ich die wirklich sehr harsche Kritik nicht ganz teilen. Ich habe mich wirklich sehr gefreut, dass es Livemusik gibt – das machen andere Länder auch und ich empfinde es als Bereicherung und Wertschätzung den Liedern und Interpret*innen gegenüber.
Anfangs habe ich mich auch gefragt, was diese Coversache (besonders im Finale) soll – aber an dem Abend fand ich es stimmig – die Künstler*innen konnten so noch einmal Bandbreite zeigen. Und z.B: bei Moss Keno fand ich das wirklich erfrischend.
Den Teilnehmenden wurde eine ziemlich gute Bühne geboten, um für sich werben und sie hatten – im Vergleich zu all den Vorentscheiden der letzten Jahre bei uns – damit sogar etwas davon, nämlich Reichweite, ordentlich Sendezeit, Verkäufe ihrer Musik und Sympathie des Publikums.
Die Bühne hat mich positiv überrascht und insgesamt finde ich wunderbar, dass es mehrere Shows gab. Ich finde es auch völlig okay, eine eigenständige Show zu machen, in der nicht jeder zweite Satz einen ESC-Bezug hat (und das sage ich als Person, die den ESC seit den 90er Jahren heiß und innig liebt). In Vorentscheiden anderer Länder, zirkuliert die Show auch nicht permanent um den ESC. Und das ist völlig okay.
Im übrigens glaube ich, dass die Show sehr viel für den ESC getan hat. Man muss Raab nicht mögen, aber es ist so viel besser gelaufen als in den Jahren zuvor. Und im Übrigen meine ich damit auch das Resultat – und das kann man nicht losgelöst von der Show und dem Prozess betrachten, der es hervorgebracht hat.
Ich fand die Coversongs auch voll in Ordnung. Meine Kritik geht mehr in Richtung das keine ESC Songs genommen wurden und der Ablauf, also erst Cover und dann der eigene ESC Song.
Programm straffen wäre möglich wenn alle zuerst ihrem ESC Song singen, dann wäre nach allen genug Zeit für Abstimmung der Jury / televote und während dieser Zeit schön die Cover die vielleicht auch dann mehrere Duette enthalten könnten um nicht 9 Songs zu haben.
Du hast völlig Recht. Endlich ist beim Vorentscheid mal der Song gewählt worden, den die ESC-Bubble am besten fand, und dann passt’s wieder nicht? Diese „richtige“ Wahl lag auch daran, dass Raab sich getraut hat, den Act mit der stärksten Fanbase noch rauszuwerfen.
Aber da meckert man dann über Regeländerungen (die, wie Stefan Raab sagte, keine waren. Das war laut ihm immer so geplant, war nur nicht gut kommuniziert. Am Ende hat aber doch- wie immer versprochen – allein das Publikum entschieden!).
Freuen wir uns doch lieber über das Ergebnis und warten ab, was der Fanfavorit in Basel so erreichen wird. Wenn Stefan Raab eines kann, dann die Acts richtig promoten. Daran ist meiner Meinung nach die letzten Jahre viel gescheitert.
Ich fand die musikalische Qualität bei diesem Vorentscheid viel besser als in den vergangenen Jahren. Nächstes Jahr muss man nur unbedingt darauf achten, dass die Songs dieser Qualität auch entsprechen. Die Coversongs haben nochmal eine andere Facette der Künstler gezeigt. Für nächstes Jahr wünsche ich mir dringend Cage und Moss mit einem anderen Lied als Kandidaten! Und von mir aus gerne wieder mit Stefan Raab dabei!
Der Chef hat also den Act mit der größten Fanbase rausgeworfen. Das dürfen Chefs ja auch. Das ist toll, oder?
The apprentice. 😉
„die, wie Stefan Raab sagte, keine waren“
Du glaubst auch jede Lüge, die Dir aufgetischt wird, oder? Selbst die Acts und ganz offensichtlich die Moderatorin wussten nicht, dass im Finale nochmal die Jury aussiebt. Klar war das eine Regeländerung.
Wenn es so geplant gewesen wäre, hätten Raab / Schöneberger es in den vorherigen Shows als „Superfinale“ angepriesen.
Kann mich nicht zurückhalten, doch noch was zu ergänzen:
Im Vorfeld gehörte ich zu den größten Kritikern.
Das Finale fand ich dann aber insgesamt besser, als es viele hier darstellen. Die Cover-Performances haben mir sogar gefallen, da sie die Künstler interessanter gemacht haben. Man hätte jedoch die Reihenfolge umdrehen sollen: Zuerst den ESC-Song und dann den Coversong (wegen der Beanspruchung der Singstimme). Einspieler zu den Künstlern gehören in Vorentscheiden einiger anderer Länder dazu, und für Zuschauer, die wenig Hintergrundwissen haben, sind sie hilfreich.
Mein größter Kritikpunkt ist die Tontechnik – hier gibt es noch Verbesserungspotenzial.
Der zweitgrößte Kritikpunkt sind die Auftritte der Juroren, die ihre eigene Musik bewarben, anstatt z. B. ISAAK und Ryk singen zu lassen, um den ESC Bezug zu stärken und an das Vorjahr anzuknüpfen.
Drittens hätte man mehr Energie in das Staging und die Kameraführung investieren sollen, da hier in der Regel die Entscheidung fällt, ob die Show zeitgemäß oder altbacken wirkt.
Ich fand es im Finale nicht problematisch, dass die Jury befragt wurde, aber das hätte deutlich besser umgesetzt werden können. Barbara hätte gezielte Fragen vorbereiten sollen, um präzisere Antworten zu erhalten.
Diese pauschale Kritik teile ich nicht. Ich fand die deutsche Vorentscheidung deutlich besser als das “Mello”, das zunehmend die immer gleichen und austauschbaren Lieder abspult. Ich finde die Kritik überzogen und auch ungerecht.
,,Ich finde die Kritik überzogen und auch ungerecht.“
Da stimme ich dir zu. Aber besser als das Mello war das nie im Leben. Aber es waren tolle 4 Shows. Ich und auch viele in meinem persönlichen Umfeld haben sich gut unterhalten gefühlt. Und es war ja für jeden Musikgeschmack etwas dabei. Wann hatten wir das zuletzt bei einem Deutschen ESC-Vorentscheid? Also ich kann mich nicht daran erinnern. Aber natürlich ist das auch bei 24 Acts einfacher als z.B. bei 9 Acts. Fazit: Der Deutsche ESC-Vorentscheid 2025 war Qualitativ schon sehr hoch und braucht sich International nicht zu verstecken. Und die Musikalische Bandbreite war Riesig. Allerdings gibt es natürlich noch Luft nach oben. Es war nicht alles Perfekt.
Kein Wunder, dass der ESC in Deutschland da ist, wo er ist, wenn Leute diese dröge Show aus dem Jahr 2002 wirklich besser finden, als die effektivste Vorentscheidung, die die ESC-Welt zu bieten hat. Und am Ende wieder rumnerven und sich Verschwörungsmurks ausdenken, warum denn Schweden so gut abschneidet und wahrscheinlich auch dieses Jahr wieder gewinnt…
Der Schwedische ESC-Vorentscheid ist nicht nur die effektivste, sondern auch die mit Abstand beste ESC-Vorentscheidung. Da kommt kein anderer ESC-Vorentscheid auch nur annähernd dran. Aber ich persönlich finde, dass das auch nicht unbedingt das Ziel sein sollte. Denn es gibt auch andere Länder wie z.B. Griechenland, Montenegro und ja auch wir Deutschen, die in dieser Saison tolle ESC-Vorentscheidungen hatten. Aber so Überragend und Perfekt wie der Schwedische ESC-Vorentscheid war halt keine andere ESC-Vorentscheidung. Und in meinem Persönlichen Umfeld gebe ich auch oft mit den Schweden an und zeige ihnen wie beliebt der ESC in Schweden ist und wie grandios deren ESC-Vorentscheid ist. Und das Finale des Schwedischen ESC-Vorentscheids vor 60.000 Zuschauern in der Strawberry Arena in Stockholm wird bestimmt wieder Gigantisch und Spektakulär.
Was ich mich ja mal frage , ob man vielleicht mal Stefan Raab ins Live holt und ihn so ein paar Vorschläge macht , gerade wegen des Staging ,Prepartys usw. 🙂 Wäre interessant und spannend zu sehen, ob er zusagen würde.
Einen Versuch ist es wert, aber ich kann mir wirklich nicht vorstellen, dass er da zusagen würde.
P.P.P.P.S: Manchmal ist mir das Ergebnis wichtiger als der Prozess
Den grundsätzlichen Ansatz fand ich gut. Mehr Künstler, mehr Genres , deutlich breiter aufgestellt. Da hatte ich Hoffnung. Und ich möchte hier wirklich loben, das so viele Künstler die Chance hatten, gesehen zu werden. Ich habe den Vorentscheid auch immer als eine gute Plattform für junge Künstler gesehen und dafür, dass sie Aufmerksamkeit bekommen und ihren Weg weiter gehen können, Erfahrung sammeln halt. Und das hat dieses Konzept deutlich besser gemacht als die Vorherigen. Ich freue mich immer neue Künstler zu entdecken, denen ich gerne folge und da habe ich dieses Jahr gleich mehrere gefunden 🙂 Trotzdem hätte der Fokus noch mehr auf den Künstlern sein müssen, aber das kann man ja verbessern. Soweit das Positive.
Hinsichtlich der Coversongs wurde, glaube ich, alles gesagt. Ich hätte lieber eine Entwicklung gesehen. 1 Runde die ESC Songs, dann von mir aus der Jury Entscheid und dann 2te Runde der ESC Song incl. Coaching. Das heißt man arbeitet im Hintergrund intensiv mit den Acts. Das ganze Stageing, vielleicht noch mal Gesangscoach einladen, Choreographie, Kameraführung etc. Und wenn ich daran denke, wie schlecht die Sounds teilweise abgemischt waren, sollte man auch nochmal bissl mehr Zeit auf den Ton anwenden. Und dann in der 2ten Runde direkt Voting für den Sieger.
So wirkte das alles aber leider ein wenig hingeklatscht, besonders im Halbfinale, aber das fand ich trotzdem spannend, weil wir zum ersten Mal die ESC Songs gehört haben. Finale war, vom Konzept her, leider ein Totalausfall. Wenn Raab unbedingt seinen Act haben wollte, warum hat er dann überhaupt ein Televoting gemacht und nicht gleich alles selbst entschieden? So ein Alibi voting – Deutschland hat gewählt – empfinde ich als heuchlerisch.
Raab selbst fand ich fehlplatziert und super arrogant. Diverse Aussagen völlig daneben (zb. Frauen hören gerne Balladen..) und das hat dazu geführt, dass ich plötzlich Barbara Fan wurde, dabei ging sie mir in der Vergangenheit in der Regel immer auf den Keks. Aber so war ich froh, dass sie da war. Das hat mich glaube ich am ganzen Vorentscheid am Meisten überrascht.
Auch hätte ich lieber zum 1,000 mal Rise like a Phoenix gehört, anstatt diese völlig deplatzierte Promo von Catterfeld und Santos.
Mein Favorit ist im Halbfinale ausgeschieden. Aber ich glaube ich kann es an einer Hand abzählen, wie oft in den letzten 20 Jahren, tatsächlich der Beitrag genommen wurde, für den ich gestimmt habe. Insofern bin ich das schon gewohnt. Ich mache das also wie jedes Jahr. Ich mecker‘ erstmal ordentlich rum, dann akzeptiere ich das und unterstütze unseren Beitrag für Basel selbstverständlich wie immer! (Höre aber parallel die anderen Songs weiter) 🙂
Ich hoffe, dass Abor & Tynna mich so positiv überraschen können wie Isaak, dessen Final Performance ich mir gerne immer mal wieder ansehe. In diesem Sinne wünsche ich unserem Duo Viel Glück und hoffe auf ein besseres Konzept nächstes Jahr.
Danke! 🙂
Für mich hatte einzig und allein Moss Kena internationales Format und das Potential zumindest bei den Juries hoch zu punkten. Doch was hatte es für einen Sinn, am Schluss an seinem Song rumzumäkeln, er bräuchte mehr Wumms und müsse überarbeitet werden? Hätte man sich nicht vorher darum kümmern können? Er wurde damit um seinen Sieg gebracht. Das ist echt mieser Stil.
Da gebe ich dir recht. Mir hat auch das coaching gefehlt. Da hätte man deutlich mehr draus machen können
wenn Barbara sich aber etwa auf die Sonnenbank legt sind iwie auch viele am kritisieren, dass der ESC-Bezug cringe sei…
Genauso war es letztes Jahr. Schöneberger sang auf der Sonnenbank Tattoo und viele Fans fanden es peinlich. Die schwedischen Hosts haben diese Idee geklaut und viele Fans jubelten. Finde den Fehler.
Fehler war Babsi 🤔
Mit scharfem Bleistift hat Douze Point die Sendung seziert… alles was geschrieben wurde kann ich nachvollziehen.
Letztlich ist die Kritik Ausdruck von enttäuschten Erwartungen/Hoffnungen.
Nach Jahren der Stümperei durch den NRD hätte es in diesem Jahr die Mittel gegeben den Vorentscheid auf internationalem Niveau statt auf Schulaufführungs-Niveau zu gestalten.
Diese Chance wurde nicht genutzt – die Verantwortlichen haben das gemacht, was sie schon vor 15 Jahren für richtig hielten, inklusive sexistischem Verhalten wie vor 15 Jahren.
Im Ergebnis waren die Shows besser als beim NDR aber leider doch ganz weit weg von UMK, Dora, Esti Laul usw.
Selbst wer keine internationalen Vergleich anstellen möchte – in der deutschen Presselandschaft gab es zur Show selbst auch viel Kritik.
Mich ärgert am meisten, dass alle Aspekte des Showkonzeptes damit begründet werden, dass der Deutsche Fernsehzuschauer das so will. Diese Arroganz ist echt zu kotz…
Ungeachtet dessen ist es toll, dass uns A+T beim ESC vertreten!
Nachdem ich den wirklich starken Vorentscheid gestern aus Kroatien gesehen habe, der modern war, sehr gut Moderiert wurde und auch richtige ESC Bezug hatte, fällt Deutschland im Gegenteil herunter. Warum eröffnet ein Nico Santos die Show? Warum nicht Isaac. Warum muss sich eine Yvonne Catterfeld so lächerlich machen mit ihrer Mini Playback Show? Warum kein Isaac oder eine ESC Medley? Die Jury war eine Vollkatastrophe für mich. Warum sitzen dort keine Menschen, die sich mit ESC beschäftigen oder Fans davon sind. Offen und Ehrlich, bin ich der Meinung, dass die meisten von uns hier und vorallen die Blogger von unseren geliebten ESC KOMPAKT Team, dort ein bessere Expertise bzw. Arbeit gemacht hätten, als diese „Musikexperten“. Dann immer noch diese Großkotzigkeit von diesen Leuten, wo die sich kurz die Songs von Finnland, Norwegen, Estland, Spanien und Malta angeschaut haben. Ich meine ein Jury, die diese Mäneskin von Wish ins „Superfinale“ lässt, macht sich lustig über die anderen Songs. Das hat so ein faden Beigeschmack.
Eure Kritik ist völlig absurd und daneben.
Naja die große Mehrheit gibt sich große Mühe, die Kritik wenigstens zu begründen, was mir bei deinem Kommentar jetzt ein wenig fehlt. Was genau ist deiner Meinung nach denn völlig absurd und daneben?
Das hätte mich auch interessiert. Schade.
Einige Leute hängen ja nach wie vor der irrigen Annahme an, Stefan Raab wäre eine Art ESC-Gott, der machen kann, was er will. Wenn dann im Mai Platz 15 rauskommt, war dann wieder irgendwer anderes schuld, denke ich.
Ich stimme der Kritik auch nicht so zu!
Natürlich ist einiges verbesserungswürdig, falls es zu einer weiteren Zusammenarbeit mit „Raab Entertainment“ kommen sollte. Dies sollte klar sein, wenn man ein Konzept zum ersten mal ausprobiert. Ich habe ja auch schon vor den „Chefsache“-Shows in einem Kommentar erwähnt, dass das es mir nichts ausmacht, wenn es beim ersten mal nicht so rund läuft, weil das ganze für das Produktionsteam ja auch wieder einen neue Show ist, aber aus dem Fehlern kann man dann für das nächste Jahr lernen. Außerdem denke ich, dass vielleicht auch ein gewisser Druck auf das Produktionsteam lag, durch die Ansage der ARD, dass es eine weitere Zusammenarbeit mit Stefan Raab und seinem Team nur bei einem ESC-Sieg Deutschlands geben wird. Ich fand und finde diese Aussage nach wie vor unpassend!
Zur Länge des Finals habe ich folgende Theorie: Eine lange Uhrzeit bei den Primetime-Shows am Samstagabend fällt natürlich im Programmplan auf und wird vielleicht auch als „wichtig“ angesehen. Alle großen Samstagabendshows haben mittlerweile eine Länge von rund 3 Stunden. Somit, glaube ich, hat man hier schon ein großes Auge auf die Länge der Show gelegt, welche halt dann auch gefüllt werden muss. Es könnte zumindest eine Erklärung für die Coversongs im Finale sein.
Ich fand „Chefsache ESC 2025“ besser als alle drei Vorentscheide in den Vorjahren, wo es zwar jedes Jahr in einigen Details eine Änderung gab, vor allem auch im Namen (2022: Germany 12 Points; 2023: Unser Lied für Liverpool; 2024: Das deutsche Finale), aber im großen und ganzen waren alle Vorentscheidshows der Vorjahre gleich aufgebaut, inklusive gleiches Bühnenbild und Sofagespräche. Und ich sage es ganz ehrlich, bevor wir wieder solche Vorentscheide wie den Vorjahren bekommen, wäre mir -sofern es für „Chefsache“ unter dem SWR keine Zukunft geben sollte- eine interne Auswahl am liebsten. Auch deswegen, weil man hier als Sender auch mehr Entscheidungsmacht, über den Act und die Songauswahl, hat.
Wenn eine so lange Show gebraucht wird, warum reduziert man dann auf 9 Songs ? Lasst die Coversongs weg und füllt das Teilnehmerfeld auf.
Das Problem bei uns ist (neben dem Showablauf allgemein), dass man von den Acts erwartet, gleich ein bühnenreifes und wettbewerbsfähiges Gesamtpaket auf die Bühne gestellt zu bekommen und das ist meiner Meinung nach gar nicht schaffbar in der kurzen Zeit.
So wie die Acts beim Auftritt beraten werden, müsste an erster Stelle das auch mit den Songs (der eigentlichen Ware beim ESC) passieren. Dies ist aber scheinbar nur durch Zufall („Stefan hat unseren Song Baller bei Instagram gehört“) oder gar nicht geschehen (indem man einfach einen Track aus der eigenen Kandidatenschublade genommen hat). Hier müsste viel mehr Vorarbeit geleistet werden und da nehme ich Stefan Raab auch in die Verantwortung!
Für das nächste Jahr beim SWR würde ich mir wünschen, dass man generell an einem mehrteiligen Showkonzept festhält, da man auch dieses Jahr wieder etwas mit den Kandidaten mitfiebern konnte. Gerne dürfen die „Ausgeschiedenen“ es gerne noch einmal versuchen (an künstlerischem Potenzial mangelt es nicht!).
Mein Vorschlag für nächstes Jahr: 2 oder 3 Shows!
Erste Show und zweite Show:
Hier sollte man es auf 10 Kandidaten beschränken (5 in der ersten Show und 5 in der zweiten Show), die in einer Vorrunde je zwei Songs präsentieren (ein eigener und ein mit Produzenten geschriebener ESC-Song), von dem die Jury auswählt, welcher in das Halbfinale einzieht. Dann haben die Acts eine Woche Zeit an der Bühnenshow zu feilen.
Zweite Show:
Hier sollte die Jury von den 10 Kandidaten 6 für das Finale qualifizieren, nachdem man die finale Bühnenshow (mit richtigen Kamerafahrten, Effekten und Gimmicks) gesehen hat.
Dritte Show:
Im Finale entscheidet dann das Publikum, wer zum ESC fährt.
Jetzt aber A&T die Daumen drücken für die nächsten Wochen! (Und auch wenn wir wieder im Keller landen, der Song ist auf jeden Fall stark!)
Ich mag deinen Vorschlag, geht auch ungefähr in die Richtung, die ich oben schon beschrieben hatte
Warum schaffen es Schweden, Finnland, die Ukraine oder auch Kroatien schon fertige und auch sehr gute Gesamtkonzepte auf die Bühne zu bringen und Deutschland nicht?
Ich glaube schon, dass es möglich ist mit ein Gesamtkonzept auch sofort durch zu starten.
Das glaube ich auch, aber da muss man sich vielleicht mal die Prozesse in Hintergrund anschauen. Ich fand es eher befremdlich, dass Raab zu einem der Künstler sagte, ‚ der Song sei nicht ESC tauglich‘, ich meine wieso hat er nicht interveniert? Im Voraus dafür gesorgt, dass es überarbeitet wird? Was das angeht, habe ich so viele Fragen.
Ich meine, die Songs wurden ja nicht erst nach Veröffentlichung der Teilnehmer geschrieben. Man hätte sich doch schon Gedanken machen können.
Ja, stimmt und das ist eine große Kritik in Richtung Raab. In den Chefsessel setzen und dumm daher labern kann ich auch. Aber die Acts vorbereiten, verbessern, coachen, songs pimpen… etc, das erwarte ich schon ein wenig bei diesem gewählten Konzept. Insbesondere, weil wir echt gute Stimmen verloren haben, weil der Song nicht passte – das weiß man doch vorher 🙁 Meine Frage und auch meine größte Kritik an dem Konzept ist daher; Wo war Stefan Raabs Einfluss, abgesehen von (ich überspitz dass jetzt mal) „mag ich nicht“.
Wenn er nichts tut im Hintergrund mit den Acts, dann ist er nen Austauschjuror und sein Mehrwert für den ESC beschränkt sich auf die von mir bereits erwähnte erhöhte Genrevielfalt (die ich echt gut finde). Aber das wars dann auch schon.
Am 18.05.2025 wissen wir, ob Raab sein Ziel mit den Gewinnerbeitrag erreicht. Ich glaube es allerdings nicht. Mir kommt es auch zu sehr vor, als ob die Lena 2.0 gesucht haben.
Er ließ aber immerhin das Cello zertrümmern. 😉
Das ist ein Wettbewerb. Da reinfummeln heißt den Wettbewerb verzerren.
Danke! Ich wollt’s eben schreiben.
Klingt gut, könnte auch umgesetzt werden, wenn bereits am 20.05.25 mit den ersten Vorbereitungen des VE beginnt. 🙂
Ich bin immer noch ein Freund von kombinierter Jury / televote Abstimmung, auch im Finale.
Jetzt können wir gerne diskutieren ob gleichwertig beide gewichtet werden oder ob eine Seite eine höhere Gewichtung erhalten sollte.
Die Kritik kann ich nur teilweise mitgehen. Klar ist das irgendwie Schnee von gestern.
Gerade die Coverauftritte von Lyza, A&T, Moss Kena und Julika haben im Vergleich zum Halbfinale die Show eher gerettet. Es muss doch unterhaltsam für das breite Publikum sein. Ob das jetzt so in der Reihenfolge wie es war Sinn macht ist eine andmere Frage. Ich glaube man sollte auch nicht jede Peinlichkeit auf die Goldwaage legen. Einfach mal die Sache ein bisschen gechillter sehen.
Ich erinnere mich noch gut an die vielen negativen Kommentare unter Lenas Satellite Video 2010. Dasselbe passiert gerade schon wieder mit genau denselben Worten. „peinlich“, „beschämend“, „kann nicht singen“, usw.
Angepasst an die heutige Zeit ist die Flut von Kommentaren gewachsen und die Negativität scheinbar gestiegen.
Bei Lena hat es damals geholfen, ich drück den beiden die Daumen, dass sie ähnlich erfolgreich sind.
Die Kritik ist total überzogen.
Schlecht geschlafen der Kommentator? Typisch deutsch: alles schlecht machen.
Warum denn? Ich fand‘s auch unfassbar langweilig und gestrig. Was war denn an der Mottenkiste so toll? Erkläre doch mal, statt immer nur zu pöbeln. DAS ist typisch Deutsch.
Für mich waren die Highlights der Show dann doch die Kandidaten und Kandidatinnen und ihre Lieder bzw. auch die oft sogar besser gelungenen Coverversionen. So hatten Abor & Tynna „Bang! Bang!“ gesangich besser drauf als den ESC Song – wohl gesundheitlich bedingt.
Die Funktion der Jury, die überwiegend mit geschmäcklerischen Kommentaren kam, erschloss sich mir – bis auf dieses Vorsortieren – gar nicht. Und beim Rausfiltern konnte man auch unterschiedlicher Meinung sein; fand ich überflüssig. Warum soll man nicht aus 10 Titeln wählen können?
Verstehe auch nicht ganz, warum sich Herr Raab so berufen fühlte. Ob er meint, dass er den besten Riecher in Sachen ESC-Erfolg hat?
Weiß jetzt aber nicht, wie sein Engagement anders als das der Ndr Leute in den Vorjahren war.
Die Showeinlagen von Raab, Catterfeld und Santos fand ich banal. Santos hatte oft gute Songs, aber selbst der lahmte letzten Samstag.
Die humorige Art von Raab, aber auch Otto, Kerkeling, die ihre Zeit hatte, empfinde ich 2025 als aus der Zeit gefallen und nicht mehr witzig. Das Rambo Zambo-Merz-Lied einfach schlimm – musikalischer Tiefpunkt.
Also das Raab weiß wie das Mediengeschäft ESC grob funktioniert zeigen seine bisherigen Platzierungen. Ob er diese „Gabe, Riecher…“ Immer noch hat sehen wir dann im Mai.
Findet heute ein Esc Kompakt Live statt?
Mir wurde vorhin geschrieben 19:30.
Ja Montags immer um 19:30 🙂
Stefan Raab spaltet die Fangemeinde. Ich glaube die die Raab nicht mögen kritisieren alles. Da kann er machen was er will. Auf der anderen Seite loben seine Fans Raab in den Himmel. Da kann er machen was er will. Und dann gibt es die große Mehrheit, die alles soweit es geht neutral bewertet. Die einen finden VE A gut und die anderen VE B. Mir hat zb die DORA nicht zugesagt. Zwar verstehe ich die Moderation nicht, aber die zwei wirkten schon sehr steif und nüchtern. Aber vor allem war das musikalisch Angebot für meine Ohren langweilig. Hier fand ich das deutsche Angebot besser. Auch wenn mir nur 4 Lieder gefallen haben. Das ist zu wenig bei der Ankündigung, man will den ESC gewinnen. Da erhoffte ich mir schon 9 Lieder, wo man sagen kann, alle hätten das Zeug für die linke Seite. Jede VE hat seine Vorteile und Nachteile. Zb finde ich das San Remo Festival von der Show her furchtbar langweilig. Und wenn ich jetzt daran denke, solange hat dann die Chefsache doch nicht gedauert.
Ich selbst gehe mit keinen Erwartungen in so eine Sendung (das und das und das muss gezeigt werden). Entweder gefällt mir die Sendung mehr oder weniger oder nicht. Mir haben alle 4 Shows gefallen. Natürlich gab es das eine oder andere was mir nicht zusagt hat. Na und! Es ist ja nicht „meine“ Sendung.
Man muß aber auch sagen, das die unterschiedliche Bevölkerung auch unterschiedliche Vorentscheide bevorzugt. Die Temperamentvollen Italiener wollen halt etwas anderes als wir Deutschen oder als die Schweden. Finde das sollte auch berücksichtigt werden.
Es war sehr schön, dass dem ESC-Vorentscheid in diesem Jahr mehr Zeit eingeräumt wurde. Gut, die ARD hat davon nur anderthalb Stunden eingebracht. So wirklich viel weiter scheint man dort auch nicht zu sein.
Das Grundproblem von Chefsache ESC war mal wieder die mangelnde Zeit in der Vorbereitung. Viel zu später Bewerbungsaufruf, was die Auswahlphase sehr verkürzt und dann mussten einige der ausgewählten Musiker*Innen noch auf die schnelle einen Song zusammenklöppeln.
Überhaupt ist das ganze Konzept, dass zuerst die Künstler*Innen gesucht wurden und dann die Songs völliger Blödsinn. Das kann man mit Castingshow-Sternchen machen, denen man einen Song überstülpt, aber wenn man eigenständige Musiker*Innen gewinnen will, geht das so nicht. Das muss man andersherum aufziehen.
Was die reine TV-Show betrifft kann ich Douze Points völlig zustimmen. Das war einfach verschenkte Sendezeit, die man viel besser hätte nutzen können. Und wenn Barbara Schöneberger schon positiv heraussticht, zeigt das doch eigentlich nur, wie unterirdisch die Jury war. Vor allem der Chef kam so unsymphatisch und aus der Zeit gefallen rüber. Das war wirklich unangenehm anzuschauen.
Ich hoffe der SWR setzt nächstes Jahr ein zeitgemäßes Konzept auf mit zwei Halbfinals, meinetwegen auch zu späterer Stunde, und einem Finale zur Primetime. Muss noch nicht einmal ein Samstagabend sein. Dann möchte ich bitte auch fertige Inszenierungen im Vorentscheid sehen. Und nicht schon wieder Barbara Schöneberger.
Über 3.000 Songs auszusortieren dauert halt. Und ich denke wirklich das dabei keine 100 Songs dabei sind , die annähernd ESC Niveau haben.
Auch für die Teilnehmer des Finales eine auf sie spezielle Bühnenshow zu entwickeln kostet Zeit und Geld, heißt zwischen Semifinale und Finale müssten mindestens 2 Wochen liegen für Entwicklung, proben usw.
Ein „fertiger“ Künstler könnte dies wahrscheinlich zeitlich etwas abkürzen da er meist weiß was funktioniert und was er will, aber suchen wir immer den „perfekten“ glatten Künstler ohne Ecken und Kanten?
Natürlich dauert das aussortieren. Deshalb sollte man ja auch früh anfangen, möglichst im Mai direkt nach dem ESC den Bewerbungsaufruf starten. Im Sommer kann man die Bewerbungen sichten und nach der Sommerpause in die Detailauswahl und Auditions gehen. Dann kann man sein Teilnehmerfeld im November zusammen haben und die Künstler*Innen haben dann 2 Monate Zeit ein Staging zu entwickeln und dieses zu proben. Außerdem können sie in dieser Zeit nochmal ihren Song aufpolieren.
Anderswo kommen die Teilnehmenden mit einer fertigen Inszenierung zum Halbfinale. Spanien, Serbien und Kroatien machen Semifinale und Finale innerhalb einer Woche. Da bekommt man drei Shows, braucht die Location + Personal aber nur für eine Woche plus Proben und nicht für 3 Wochen wie bei Chefsache.
Das Allerschlimmste an der Sendung vom Samstag war die Kameraführung.
Da hatte man größtenteils den Eindruck, daß entweder der Praktikant oder die 6. Klasse eines mitteldeutschen Gymnasiums die Finger im Spiel hatte. Profis können das nicht gewesen sein.
Kaum eine Sekunde hielt die Kamera still, vor und zurück, im Kreis, von oben angeflogen, irgendwelche Nasen im Publikum, irgendeine Nase in der Jury – und mein absoluter Favorit, die Sitzreihen von hinten.
Anstatt sich auf den Act und den Vortrag zu fokussieren (!), wurden sehr viele Nebensächlichkeiten gezeigt. Schwache, sehr schwache Leistung.
Das kann meine Oma aber besser!
Der Rest war schon so in Ordnung inkl. Siegerlied, war halt eine Unterhaltungsshow am Samstagabend, wo man sich während der Pausendarbietungen neues Bier aus dem Kühlschrank holt oder eine neue Chipstüte aufreißt.
Irgendwer schrieb die Tage, es sei das 1,2oder3-Kamerakind gewesen. Aber war dann nicht immer so ein Rahmen drum?
🤣
Kamera ist weniger das Problem, das ist die Regie/ Schnitt. Die geben vor wie etwas zu machen ist. Bei Abor und Tynna war mir sogar noch Zuwenig los.
Das Publikum mal von hinten zu zeigen mit der Bühne als Hintergrund ist der Standard beim ESC und ich finde das gut. Nur sitzt das deutsche Publikum, das ist der Nachteil daran ( Stimmung sieht man nicht ).
Die Jury sollte während eines Auftritts garnicht gezeigt werden, lenkt vom Künstler ab.
Also mich langweilt das Thema mittlerweile.
Artikel des Autors zu diesem Thema sind sowas von vorhersehbar.
Die Blogge scheinen sich alle auf dieses Thema eingeschossen zu haben, was ich als zunehmend negativ und auch ungewöhnlich unsympathisch finde. Gleichzeitig wird immer wieder die Kreativität des Mello Bejubelt.
Das ist halt ihre Meinung, und die sollte man ihnen zugestehen, auch wenn ich Douze manchmal als die „Blogger-Motzkuh“ (nicht böse gemeint) wahrnehme.
Und ist ja nicht so dass es nicht auch Userinnen und User gibt die absolut alles an der Chefsache in den Himmel loben. Von daher gleicht sich das doch irgendwie aus. 🤷
Na ja ich hoffe ja doch, dass es bei den Bloggern unterschiedliche Meinungen zum Vorentscheid gibt. Verschiedene Meinungen können eine Diskussion bereichern.
Aber ich würde gerne mal von Douze Points einen kritischen Kommentar zum Mello lesen. Da gäbe es nun genug zu kritisieren.
Gerne kann so einen Kommentar zum Mello auch User Togravus ceterum verfassen. Er würde Tacheles sprechen.
Sicherlich sehen dass nicht alle zu 100 % wie Douze, aber dann dürfen sie ja gerne auch ne Gegenrede verfassen. 🙂
Würde ja durchaus auch gerne mal nen Gastpost verfassen, wüsste aber nicht an wem ich mich da wenden soll.
Ich glaube immer mehr Medien machen das. Also das es zwei Meinungen gibt. Man spricht auch nicht mehr von Kommentar, sondern eben von einer Meinung. Auch bei den Tagesthemen ist das so.
An Benny. Kontakt unter „Über uns“
Dankeschön.🙂
Glaubst du wirklich, das wir das noch erleben ???
Meine biologische Uhr tickt unaufhaltsam.
Wunder gibt es immer wieder. 😉
See above
Bring mich nicht in Versuchung … 🤣
Du scharrst doch schon mit den Hufen und wartest doch schon sehnsüchtig darauf. 😉
Mach Du die „Drecksarbeit“ 😉 und leg Dich mit den vielen vielen sehr vielen Mello- Fans an.
Das Dumme daran ist ja, dass der Erfolg beim ESC Schweden recht gibt, ganz gleich welche Kritik am Mello angebracht sein mag. Am Ende des Tages bleibt es bei meinem grundsätzlichen Befund: Der Signifikant Schweden hat sich beim ESC verselbständigt und steuert, von den Jurys angetrieben, auf das Ziel Erlösungsversprechen zu … 😉
Und vielleicht passiert das Unfassbare und Mans gewinnt den ESC. Leider muss man das in Betracht ziehen.
Wenn er das Mello gewinnt, halte ich das für ein wahrscheinliches Szenario, zumal ich dieses Jahr keinen massiven Televoting-Magneten sehe.
Vielleicht bringt Österreich einen Televoting- Sieger ins Spiel? Zumindest sind die Buchmacher derzeit Österreich positiv eingestellt.
Und „Erfolg zu haben“ war ja auch der Hauptanspruch von Herrn Raab, weshalb er es zur Chefsache erklärt hat, weil nur er Erfolg garantieren kann.
Bitte, gerne
https://esc-kompakt.de/melodifestivalen-2024-schwedische-presse-zerreisst-nachrueckerrunde-finalkval/
Hm, ist das nun Mello Kritik von Dir?
Feedback is a gift. Nur an Kritik kann man wachsen.
Ist wie gesagt nicht böse gemeint, mein Herz habe ich bloggermäßig aber schon an Benny und Max verloren.😅
Genau an Kritik kann man wachsen und das Format Chefsache weiterentwickeln. Aber Dein Kommentar endete damit, der SWR soll auf das „vergiftete“ Raab- Angebot nicht eingehen. Zumindest etwas versöhnlich klingt anders.
Na ja, aus der Überschrift habe ich schon herausgelesen, dass es sich um eine subjektive Meinung handelt. Die sei jedem zugestanden. Denke mal, mit „Gegenwind“ hat er wohl schon gerechnet, so lange die Diskussion sachlich bleibt, ist doch alles cool, macht die Unterhaltung doch erst bunt.😇
Stimme zu. Sarkasmus, Frust & Co. sind beim Autor des Live-Blogs zum Finale auch mehr als deutlich mitgeschwungen. Fand ich schade und hätte ich so nicht erwartet.
Ich hatte die Kommentare extra nicht angeguckt, um mir nicht die Laune verderben zu lassen. Gewinner ist ok und ich hab Cosby neu entdeckt, von daher alles gut. Ich erwarte nicht, dass mir alle Songs gefallen. Dein Favorit?
Ich meinte nicht die Kommentare, sondern den Live-Blog😉 Ich war Team A+T und Moss Kena
Muß Dir in allen Punkten zustimmen. Bleibt noch zu erwähnen, dass man sich bei der Auswahl die 3 vorherigen Shows auf RTL Viertel-? und Halbfinale hätte sparen können, wenn man im Finale wieder auf Cover zurückgreift.
Ich recycle meinen Kommentar aus dem Reichweiten-Post hier nochmal, hier passt es besser. Ein kleiner Rundumschlag.
First and foremost: Ich hab in diesem Format eine Menge toller neuer Künstler*innen kennengelernt, von denen ich hoffe, dendiedas Einen oder Anderen auch später nochmal in einer VE zu sehen – oder auch sonst. Das Niveau zumindest ab Halbfinale war durchgehend hoch (einzelne Ausreißer ausgenommen).
Ich freu mich riesig, das Abor&Tynna es (nicht zuletzt auch dank 20 SMSen aus meinem Telefon) geschafft haben. Von allem, was sich da im Superfinale versammelt hatte, für mich das beste, frischeste und vielversprechendste Gesamtpaket. Egal, wie es kommt, in Basel blamieren werden wir uns damit auf keinen Fall. Allerdings haben wir hier, wie schon von vielen geschrieben, einen Rohdiamanten, an dem noch viel geschliffen werden muss, um ihn wirklich zum Strahlen zu bringen. Das ist aber VIEL mehr, als man über viele Beiträge aus den vergangenen Jahren sagen kann, und nach dem, wie sich die Beteiligten bisher geäußert haben, kann man optimistisch sein, das dieser Schliff auch in den nächsten Monaten passieren wird.
Was ich sehr problematisch finde, ist, wie der Sieg zustandegekommen ist. Die Regeländerung, die keine sein darf, schadet nämlich nicht nur den Acts, die durch sie vom Televoting ausgeschlossen wurden, sondern auch und vor allem dem siegreichen Act, dazu gleich mehr. Ich verstehe schon das Kalkül dahinter: Vier Live-Sendungen sind besser als eine (Klingel, Kassa, klingel!) und mit einem bekannten Act im Line-Up lässt sich trefflich Quote machen, und um die geht es ja letztlich. Dennoch hätte man sich (zumal aufgrund der Erfahrungen aus vergangenen Jahren) eventuell mal überlegen können, dass eben dieser bekannte Act nicht nur Zuschauer, sondern auch Stimmen in der finalen Abstimmung anzieht, und die Regel von vornherein darauf auslegen können, dass im Finale erstmal die Jury abstimmt und über den verbleibenden Rest dann die Zuschauer – kein Mensch hätte sich darüber aufgeregt. Aber das im Nachhinein zu ändern und dann noch dreist behaupten zu lassen (ja, ich gehe immer noch davon aus, dass der NDR hier lediglich gezwungen wurde, das Sprachrohr zu spielen), es sei von Anfang an so geplant gewesen, hat schon ein gewaltiges Geschmäckle. So wird durch diese Lex Raab der Sieg von Abor & Tynna überschattet, was nicht hätte sein müssen. Man kann nur hoffen, dass sie das jetzt nicht ausbaden müssen, das wäre sehr ungerecht. Sie haben nichts falsch gemacht!
Dazu kommen die hanebüchenen Begründungen insbesondere für das Rausnehmen von Feuerschwanz sowie die Zusammensetzung der Finalrunde – Leonora und The Great Leslie da als Kanonenfutter mit reinzunehmen war ihnen gegenüber ebenso unfair wie den Ausscheidenden. Es war klar, dass Raab einen der drei Anderen wollte, was sich ja im Ergebnis auch deutlich widerspiegelt. Für mich hätten es im Finale statt der beiden Genannten lieber Julika und Feuerschwanz sein müssen – oder, wenn man denn nun Feuerschwanz unbedingt verhindern wollte, wenigstens Benjamin Braatz. Aber das ist persönlicher Geschmack. Aber Feuerschwanz (vermutlich wegen der Quote) mit ins Finale zu nehmen und dann die Regeln zu ändern, damit die bloß nicht gewinnen, ist schon irgendwie sehr, sehr unfair der Band gegenüber. Ich denke aber, ihnen wird es nicht schaden, sie haben sich mit der VE-Teilnahme eine Menge neuer Fans erschlossen (und einer Menge neuer Leute, die sie überhaupt nicht mögen, aber das macht ja keinen Unterschied zu vorher).
Also zusammenfassend: Die Rolle des Herrn Raab in dieser ganzen Geschichte hinterlässt mich zwiespältig. Er hat uns eine Menge toller neuer Künstler*innen präsentiert, von denen ich den Weg des Einen oder der Anderen sicher weiter verfolgen werde. Allerdings ist es ein Wunder, dass für diese Künstler*innen neben dem Raab’schen Ego überhaupt noch Platz war …
Platz neben dem Raab’schen Ego hatten insbesondere auch die anderen Juroren nicht, die zumindest für die Sendung vollkommen überflüssig waren. Ich weiß nicht, wie viel Einfluss sie letztlich bei der Entscheidungsfindung hatten, aber ich wage mal zu behaupten, dass des Meisters Wort letztendlich doch Gesetz war.
Die Bühne war viel besser als alles, was wir in den letzten Jahren gesehen haben. Dafür war die Kamera wie immer ausbaufähig (Leute, das ist eine VE, keine verdammte Castingshow! Ich will nicht die Jury während des Auftritts sehen!) und der Ton teilweise katastrophal, insbesondere im Halbfinale. Das Staging der einzelnen Auftritte war nicht immer geglückt, aber geschenkt – daran kann man arbeiten.
Ich tu mich auch schwer mit den Heavytones. Ja, es schreit nach Würdigung, dass da alles live ist, aber es schadet halt auch der Diversität der Arrangements, und nicht zuletzt sind es dadurch ja dann gar nicht die finalen Arrangements für Basel. Dadurch wird dann wiederum eine Menge Potenzial verschenkt.
Potenzial verschenkt wurde auch bei den Songs, neben der Regeländerung für mich trotz aller Anmerkungen zum Drumherum der größte Schwachpunkt in diesem Vorentscheid. Bei viel zu vielen Songs verlor man leider schnell das Interesse, weil sich einfach beim besten Willen über die drei Minuten nichts entwickeln wollte. Insbesondere die Songs von Leonora, Moss und Julika litten darunter, und zumindest in den letzten beiden Fällen hätte man das schnell und einfach beheben können. Statt einer Coverrunde hätte ich viel lieber von jedem noch einen zweiten Song gehört und dann aus beiden Songs ausgewählt, zumal das Umziehen zwischen Cover und ESC-Song und die endlos in die Länge gezogenen Postkarten einfach nur nervig waren und Babsi jedes Mal erklären musste, warum sie die Leute nun von der Bühne scheuchen muss. Völlig unnötig – weg damit!
Apropos, und damit komm ich endlich mal wieder zu was Positivem: Barbara Schöneberger war für mich einer der großen Lichtblicke, und zwar in allen vier Shows. Es tut ihrer Moderation sehr gut, wenn sie sich um die Künstler*innen kümmern kann, was sie bravourös gemacht hat, und nicht irgendwelchen Smalltalk auf irgendwelchen Sofas machen muss. Auch hat sie es immer wieder geschafft, Stefan Raab einzunorden, wenn der wieder zu ausschweifenden Monologen ansetzte. Ich hab mich in vergangenen VEs oft über sie aufgeregt, aber in diesem Jahr haben sie (und ihr Stylist) bei mir ohne Ende Pluspunkte gesammelt.
Fazit: Viel Licht und Schatten in diesem Format. Wenn man es beibehält, wovon ich Stand jetzt nicht ausgehe, dann muss man bei einigen Punkten nachbessern. Ich weiß allerdings nicht, inwieweit das zu machen ist. Stefan Raab hat tolle Künstler*innen mit durch die Bank überarbeitungsbedürftigen Songs ausgesucht und müsste, um die Show wirklich zu einem Erfolg zu machen, diesen Künstler*innen auch den Raum geben, um wirklich zu scheinen, und sich selbst zurücknehmen. Außerdem darf gern mehr Leichtigkeit rein und VIEL mehr ESC-Bezug. Es ist nun wirklich nicht so, dass wir das in Deutschland mit dem ESC-Bezug nicht könnten, schaut mal die VEs aus 1985 (da fehlte allerdings auch die Leichtigkeit, das wirkte schon sehr teutonisch) oder 2006.
Einstweilen hoffe ich, dass Raab sich um Abor & Tynna genauso gut und intensiv kümmert, wie er das damals bei Lena und bei Roman gemacht hat. Abor & Tynna drücke ich schon jetzt ganz fest die Daumen für Basel. Ich weiß nicht, wann mich das letzte Mal ein deutscher Beitrag so überzeugt hat, und ich bin sicher, bis Mai wird das Ganze so richtig zum Strahlen gebracht.
Fein!
Natürlich wird sich Raab um unsere ESC- Helden kümmern. Ich bin überzeugt er ist in den nächsten 2 Monaten mit viel Herzblut auf der Reise nach Basel dabei. Eines nehme ich Raab ab, er mag wie wir den ESC auch sehr. Ich fand auch seine Eröffnungsrede cool mit der Wichtigkeit dieser Entscheidung mit Augenzwinkern. Auch das wurde im Kommentar kritisiert. Warum auch immer.
Ich kritisiere jetzt gerade an Raab das er scheinbar jetzt schon mit der Promotour beginnt, obwohl der Song eventuell noch abgeändert wird, scheinbar kein Konzept existiert wann was und wie gemacht wird um den Künstler und den Song zu perfektionieren.
Langsam warte ich auf den ersten Kommentar der eine komplette Seite hier einnimmt 🤣
Be careful what you wait for 🙂
Das Ding ist halt der nachhaltige Schaden. Hier freuen sich ja die meisten das der ganz ganz schlimme Feuerschwanz Auftritt verhindert wurde. Aber so deutlich nur für die Quete missbraucht zu werden wird anderen Künstlern in Deutschland ein Zeichen setzen: „Okay wenn sie mich dann so oder so in Finale heraus werfen, Wozu noch bewerben?“
Bei EC hatten wir schon befürchtet das es gute Künstler abschreckt. Doch hier wurde halt tatsächlich eine große Band nur ins Halbfinale und dann Finale genommen. Damit man dann festellt: „Ja aber die sollen auf keinen Fall gewinnen. Also schnell Regeln anpassen damit wir sie loswerden!“
Das ist einfach komplett Respecktlos gegenüber den Künstlern. Nicht nur Feuerschwanz sondern auch den anderen den man basicly sagt: „Hey ihr könnt euch nicht gegen die durchsetzen. Deshalb müssen wir nachhelfen!“
Ich weiß nicht, wo Du wohnst, aber gibtves bei Euch ein Krisentelefon? Vielleicht solltest Du da mal anrufen. Du jammerst jetzt schon seit Tagen ununterbrochen wegen Feuerschwanz. Nicht dass Du deswegen von der Brücke springst.
Nee Ich werde halt nicht so tun als wäre es okay. Das hier war tatsächlich einer der größten Skandale der deutschen ESC Geschichte. Das macht man halt einfach nicht.
Die haben eine richtig gute Band in Halbfinale herausgeworfen nur um Feuerschwanz für die Quete zu missbrauchen. Davor haben sie diese vielleicht sogar schon nur herein genommen in der hoffnung Leute außerhalb der Bubble anzuziehen. Wie Armselig ist das, sei mal einmal ehrlich bei deiner ablehnung dieser Musik.
Wer weiß welchen guten beitrag wir verloren haben damit Raab hier seine Quete pushen konnte?
Ein Lied kann eine Brücke sein.
Nun nach den letzten Jahr bin Ich immer noch etwas skeptisch ob der ESC irgendwelche positive Signale senden kann. Aber Ich lasse mich gerne eines anderen belehren oder werde den Contest aufgeben wenn es dieses Jahr genau so schlimm wird.
Aber meine bedenken dabei sind wenn man große Künstler ( mit großer Fanbase ) auf nahezu Newcomer ( mit wenigen Fans ) loslässt und dann aber 100% televote macht , wie soll der Newcomer jemals gegen die vielen Fans dann gewinnen können?
Meine die Frage ernst, es soll ja auch irgendwo Fair zugehen und alle die gleiche Chancen bekommen.
Na dann.
Baller hat übrigens seit gestern am letzten Tag bei Spotify rund 510.000 Streams dazubekommen und ist bei Apple Music auf Platz 6. Die Spotify Charts für den 02.03. sind noch nicht aktualisiert, da sollte Baller dann aber irgendwo zwischen Platz 3 und 10 liegen, denke ich. Das ist schon stark
Vor allem das passiert ohne Druck vom Veranstalter das der Song gespielt werden sollte, die machen das alle freiwillig 😁
Auch im Karneval soll der schon laut ESC Peter öfters laufen.
Ergänzung, das „schlechte“ Video vom Finalauftritt auf dem offiziellen eurovisionskanal hat innerhalb eines Tages ( gestern bis heute ) ca 120.000 Aufrufe zugelegt. Aktuell ca 443.000 Aufrufe.
Das ist aufjedenfall ein positiver Zeichen. Bringt ja nicht sich nur triggern zulassen und FS nach zu heulen:)
Ist übrigens auf Platz 4 in den deutschen Spotify-Charts gelandet. Zum Vergleich: Isaak war nach dem Vorentscheid auf Platz 48.
Generell war ein deutscher Beitrag noch nie so weit oben bei Spotify, meine ich.
Ja wie gesagt mit ging es auch nie darum das ich es ihnen nicht gönnen würde. Ich glaube durchaus das sie es schaffen können wenn man den Beitrag richtig bewirbt. Ich bin nur etwas frustriert da Ich mich darauf gefreut habe das wir eventuell eine Band schicken die Ich kenne.
Und das ich gerade gegen die einen beiden so ausfallen wurde liegt daran das Ich in den letzten Wochen Still mitgelesen habe wie die beiden User Künstler auf unsympathiste beleidigt haben und es dann auch noch der eine wagt hier Israel ins Spiel zu bringen. Der Type der Amnesty International als nicht legitieme Quelle sieht und mit mehrmals vorwirft ich würde Antisemetische fanatiker wie die Hamas toll finden. Mir einen Menschen der sein lebenlang gegen Antisemitismus gekämpft hat. Nur halt echten Antisemitismus, also Recht Extremen die hier in Land immer wieder Anschläge verüben während alle nun so tun das wäre es ein „importiertes“ problem. Als wenn die AFD hier nicht bei 20% stehen würde.
Die meisten hier hatten nichts gegen die Band Feuerschwanz ansich, sondern der Song war halt in deren Ohren nicht stark genug. Das diese Leute sich dann aufregen das die große fanbase einen ihrer Meinung nach „schlechten“ Song zum ESC schicken könnten ist doch zumindest verständlich.
Den gleichen Effekt gab’s ja bei Hüftgold.
Ja klar. Wie gesagt das ich da oben ausfallend geworden lag auch wirklich explizit an den zwei Usern und das Timing des Seitenhieb des einen. Aktuelle news: Natahayu kündigt komplette Belagerung des Gaza streifen an und hat sofort nach Ende der Phase 1 wieder alle hilfslieferungen blockiert. Das sieht der eine User als ein perfektes timing einen Seitenhieb dagegen zu machen das Ich die Israelische Regierung kritisiere. (Die hier nicht thema war) Bin ich damit wirklich alleine das Ich das als Recht Extrem benenne?
Wo wir gerade so nah an einen anhaltenen Waffenstillstand waren und auch an einen Bündnis mit Saudi Arabien (welches Iran defakto den zahn ziehen würde. Denn sie sind da unten ja die mächtigste Diktatur)
Das sah gerade so gut aus das dieses ganze unglück zumindest vorerst vorbei ist.
Da ist es wieder dein Problem: Alles irgendwie nur halb zu überblicken, aber trotzdem maximal empört zu sein. Amnesty ist in Bezug auf Israel auch keine wirklich sinnvolle Quelle mehr, da auch dort ein israelbezogener Antisemitismus eingezogen ist, den du komplett ignorierst. Du musst dich eigentlich nur damit beschäftigen, wer dort Berichte erarbeitet und dann schauen, wie diese Leute sich generell positionieren. Neutral ist da gar nichts mehr. Ist dann aber wahrscheinlich „unechter“ Antisemitismus… Antisemitismus gibt es von links und von rechts und natürlich gibt es auch islamistischen Antisemitismus, der erfolgreich an vielen Universitäten über die letzten 10-20 Jahre an den linken Antisemitismus angedockt hat. Damit würde ich mich vielleicht mal beschäftigen. Denn so schwarz-weiß wie du hier tust, ist die Situation nämlich ganz und gar nicht. Und du brauchst dringend bessere Quellen. Das habe ich aber schon vor Monaten gesagt. Geholfen hat es – gar nichts.
Welche anderen Quellen? Natahayu und Trump kündigen das offen an und ziehen das auch durch. Seid Anfang an des Konflicktes schon. Tatsächlich hat der Kriegsverbrecher all seine verbrechen so offen angekündigt.
Quelle Natahayu defakto ist dir nicht Quelle genug. Aber wenn man Palästiner Grundsächlich als niederwertigere Menschen sieht ist das ja noch kompliziert wenn Natahayu offen und mit Ankündigung (mehrmals vorher schon) den hart erarbeiteten Vertrag bricht um weiter zu machen. Und die leben der Geiseln müssen einen dann auch egal sein. Denn diese versuche den Waffenstillstand zu blockieren und die vorrigen ablehnungen einer Geisel übergabe die vor Monaten möglich war hat das leben dieser gefährdet.
Wenn Menschen meinen das für Israel auch das Völkerrecht gelten soll ist das Antisemitismus. Trump und Natahayu planen offen alle Menschen aus Gaza und den Westjordanland zu vertreiben was nicht nur eine offen angekündigte Ethnische Säuberung ist, würde ihnen das gelingen würde man das wirschaftlich angeschlagene Ägypten gegen sich aufbringen und Jordanien welches eine Wasserknappheit hat würde sehr wahrscheinlich gezwungen ihnen den Krieg zu erklären da sie die Flüchtlinge nicht versorgen können. Das wäre eine Action welche direkt ihre Verbündeten gegen sich aufbringen würde.
Dazu kommen die angriffe auf Syrien. Ein Land was gerade seinen Diktator gestürzt hat und wo die Übergangsregierung ihre Beziehungen mit Israel verbessern wollten. Wahrscheinlich bereits verbaut durch Natahayu.
Aber lass mich raten deine Quelle ist Tobias Huch. Ein type welcher mit einen verurteilten Antisemiten abhängt und Gentest fordert um zu bestimmen wer jüdisch ist. (Eine der bekanntesten Quellen die Menschenschutz Organisationenals Antisemiten claimed) Acja oder Destiny in Amerika welcher von jüdischen Weltverschwörungen redet und Natahayu liebt. Oder die Springer presse die inzwischen offen einen Musk unterstützt.
Acja und zu behaupten das so ziehmlich alle Menschenschutz Organisationen Antisemetisch sind. Ist AFD schwurbelei.
Wer ist dieser Natahayu?
Netanyahu. Und wieder auf Rechtschreibung gehen. Man dieser block in diesen Forum ist so peinlich…
Es ist halt wirklich lächerlich. Netanyahu kündigt ein Verbrechen an. Er zieht dieses Verbrechen durch und es heißt immer noch „Es ist kompliziert.“
Was ist daran kompliziert? Die Terroristen können sich zurücklehnen und zuschauen wie Netanyahu für sie die Rekrutierungs arbeit erledigt.
Und was denkt ihr wie toll das bei den Menschen in Gaza ankommt wenn Trump Ai videos erstellt von einen Palästiner freien Gaza und sie so offen darüber sprechen sie alle zu vertreiben.
Weiteren ESC Bezug gab es bei Raabschen Vorentscheid Shows doch auch vorher kaum. Kann mich weder 2010, 2011 oder 2012 daran erinnern. Außer ein paar Einspielern und den geäußerten Willen den besten Kandidaten zu finden, war doch nichts. Auch in der Jury waren eher ESC-ferne Musiker.
Da war Conchita am Samstag eine Ausnahme, aber auch nur ein Elton „Ersatz“ 😉
Danke Douze Points für diesen Kommentar. Dem kann ich mich nur anschließen.
Ehrlich gesagt empfinde ich es mittlerweile als mühselig, über all das was zu tippen, was es zu diesem Beitrag entgegenzuhalten gäbe.
Ich möchte schlicht festhalten: Es gibt auch Leute, die sich viermal gut unterhalten fühlten. Ich gehöre dazu und werde nicht der Einzige gewesen sein.
Ich wage außerdem zu bezweifeln, dass man die Quoten größtenteils auf die starke Marke ESC zurückführen kann. Mit Musik im TV lässt sich außerhalb des internationalen ESC-Zirkus und Schlagerevents kaum noch Quote machen. Moderne Livemusik gibt es im deutschen TV nur noch in homöopathischen Dosen. Der Raab-Effekt wird einen gehörigen Anteil gehabt haben. Aber nachweisbar ist sowas ja kaum.
Kritik von DP. In der Regel sachlich, dieses Mal sind da einige Emotionen durchgesickert. Zum Glück gibt es die Sendung auf YT, kann man schnell nachschauen was gemeint ist.
Langweilig?
Uninspiriert?
Von oben herab?
Es war deutsches Fernsehen, wie das nur und ausschließlich in Deutschland produziert werden kann. Ja, langweilig, weil langsames Fernsehen viel billiger ist – man kann das Budget über mehr Stunden verteilen und so die Kosten senken.
Ja, uninspiriert, weil der Namensgeber alles andere als hübsch bescheiden vorgegangen ist. Ja, von oben herab, weil die Zuschauer – auch die in der Halle – kaum eingebunden wurden.
Fehler im Kritik (und im Quoten-Artikel): es gab 0,9 Mio Zuschauer online. Etwa 20% der Zuschauer. Eine hervorragende Zahl. Aus NL ist bekannt, dass vor allem die Gruppe bis 30 Jahre online schaut.
Über den Ablauf der Sendung kann man meckern. Ich tue es nicht. Wie gesagt, deutsches Fernsehen eben. Da gibt es öfter Humor mit dem Holzhammer. Da gibt es öfter Vetternwirtschaft – ich mache mit wenn ich meine eigene Produkte zeigen darf.
Fehlende ESC-Bezug kann man leicht erklären. Wer gewinnen will, wird sich nicht befassen mit der deutsche Vergangenheit beim ESC in den letzten Jahren. Das möchte man einfach ausblenden. Vor allem wenn man so ehrgeizig ist wie der Chef.
Und ja, es ist Deutschland. Wo meine NL-Kunden immer ein offenes Ohr für Anmerkungen ihres Personals haben, herrscht in Deutschland noch die Kultur, dass der Chef das Sagen hat und das Personal traut sich kaum sich zu äußern, selbst wenn es um klare Fehlentscheidungen geht.
Aus Fehler kann man lernen. Für 2026 und SWR:
– Die erste Auswahl der Bewerbungen ist bereits eine Art Jury-Wahl. Bereits diese Gruppe sollte unterschiedlich zusammengestellt werden: jeder Altersgruppe, jeder Hintergrund darin vertreten.
– Mehrere Shows sind gut. Sie helfen die Bewerber sich bekannt zu machen, auch wenn sie aussortiert werden. Aber bitte Kurz-und-Kompakt.
– Eine klare Terminkalender. Ab wann bis wann kann man sich wo bewerben. Muss man Bühne-Erfahrung haben oder nicht? Ist einen, eigenen fertigen Song (Demo) verbindlich oder nicht? In welchen Monaten sollten die Bewerber Zeit haben? Wann gibt es die 2-3 Shows? Wer entscheidet?
– Wichtig für alle Termine: es gibt in Europa nur wenige Vermieter von LED-Wände. Man bekommt Rabatt indem man die Termine so legt, dass der Vermieter gleich weiter zum nächsten Vorentscheid fahren kann.
Ja. Es war grottenschlecht.
Ja, es gab gute Aspekte: die Anzahl der Shows, Barbara wirkte sympathisch. Die Künstler waren allesamt toll und nett und ich wünsche *allen* noch einen guten Weg. Sie haben ganz sicher alles gegeben und alles getan, was verlangt wurde.
Es gab aber auch viel Schlechtes: die Bühne, der Backdrop, die Ausleuchtung, der Schnitt. Und dann waren bei A&T und bei Julika noch zusätzlich unausgeleuchtete, schwarz gekleidete Menschen auf der Bühne die weder wirkten, als würden sie zum Staging beitragen außer wedeln noch irgendwie mit Tynna agierten. Vermutlich Tänzer. Man weiß es nicht.
Fast alles, was mit Raabs Person und der Jury zusammen hängt, wurde ja schon durchgekaut. Ich stimme fast allem zu. Mit einer Ausnahme: Ich hoffe nicht, dass er sich eng um die beiden kümmern wird.
Julika wurde von ihm verabschiedet mit „er könne sich zu ihr toll masssieren lassen“. DAS ist für mich eine dicke fette red flag. Auch dies eine Stelle, an der ich Barbara wieder loben muss.
Dieses Showkonzept war einfach nur erbärmlich.
Das Finale habe ich mir dann auch geschenkt und nur den Schluss angeschaut, als der dänische VE zu Ende war. Bitte keine Wiederholung!
Abor & Tynna waren heute früh bei Punkt 8 auf RTL und haben dort verraten, dass sie übermorgen auch in Stefan Raabs Sendung Du gewinnst hier nicht die Million zu Gast sein werden, ich denke, wir werden sie die nächsten Wochen noch einige Male bei RTL zusehen bekommen
Und da zeigt sich das wahre Ziel. Die tauchen nun in RTL+ Exclusive Sendungen auf in der Hoffnung die maroden queten seiner trash formate zu fördern.
Nö. Du gewinnst hier nicht die Million läuft seit ein paar Wochen auch im Free-TV, Mittwochs um 20:15 Uhr. Ich weiß, manche spinnen sich gern das Netz vom bösen RTL, aber der Streamingdienst existiert auch nur, weil lineares Fernsehen langsam ausstirbt und man der Konkurrenz als Privatsender nicht das Feld überlassen will.
Und weil sie Geld machen wollen?
Okay, aber das ist ja obvious.
Nicht nur wollen, auch müssen. Ein Unternehmen, das kein Geld macht, ist schnell weg vom Fenster.
hör doch endlich mal auf, wirklich, es reicht, nach 50 Kommentaren
Die Show läuft längst im linearen Fernsehen.
Das habe Ich auch nicht mitbekommen. Ich bin sowas von raus beim Fernsehen. Dabei war Ich früher mal Raab fan. Man dieses Comeback ist so ein Alptraum.
Und genau DAS („Habe ich gar nicht mitbekommen“) ist das generelle Problem.
Ich kann deinen Frust über Raab nachvollziehen, mir gehts ähnlich. Aber du argumentierst doch arg oberflächlich, ohne dich genau damit zu beschäftigen.
Natürlich treten sie bei RTL auf und sie werden auch überall anders auftreten, um Reichweite zu erzeugen.
Ich frage mich nur, ob Raab verstanden hat, dass Talkshows und dergleichen heutzutage nicht mehr reichen. Und ob er/sein Team da auch ne vernünftige Social Media Kampagne drauflegt
Ich hoffe im nächsten Jahr ist Raab nichtmehr involviert, ich hoffe er ist nie mehr dabei. Wir haben die reinste Egoshow von ihm gesehen, alleine schon der Titel.
Aber trotzdem mehrere Vorrunden mit evtler Kooperation mit einem Privatsender.
Warum nicht einfach so wie Norwegen und Schweden machen, 3 Vorrunden, alle performen schon ESC Songs, Publikum entscheidet und im Finale dann 50% Jury (national und/oder international) und zu 50% das Publikum.
Aber an Chefsache war definitiv mehr schlecht als recht (mehr, aber nicht alles)
Die Waschweiber von wiwibloggs haben unseren Song „Baller“ in 1000 Teile zersägt. Ich weiß schon, warum ich mir den Mist von denen nicht mehr antue. Wenn das gegen die Chattiquette verstößt, dann löscht diesen Beitrag ruhig.
Die sind so schlimm geworden. In meine Anfangszeit beim ESC 2013-2015 war ich nur auf Wiwibloggs unterwegs. Mag Wilhelm und Deban auch nicht mehr, seit ihrer komischen Aktion beim Rumänischen Vorentscheid 2019.
Es werden gefühlt auch nur „Bangers“ von halbennackten Frauen gefeiert von denen.
Ich weiß schon, warum ich mir den Mist von denen nicht mehr antue.
Aber Du hast es Dir doch offensichtlich angeschaut? Sonst wüsstest Du ja nicht, dass die WiWis nicht die größten Fans des deutschen Beitrags sind.
Ich habe mit denen vor 5 bis 6 Jahren tatsächlich abgeschlossen und nichts mehr gelesen oder angeschaut,
Habe mir mal früher ein paar Videos angeschaut, aber jedes Mal wenn sie dieses „Yes Honeeeeeey“ gesagt haben wäre ich am liebsten durch den Bildschirm gesprungen, besonders Deban ist richtig nervig. 🙄
Dass deren Kommentarspalte mittlerweile die ekelhafteste antisemitische Jauchegrube ist macht es auch keinen Deut besser. 🤢
Vor allen Dingen der Schwarze kommt sehr arrogant und Deutschlandfeindlich rüber m
Es sind so 6-7 lKommentatoren da, die zu den unnützen offiziellen Songchecks ihre eigenen sehr gut fundierten schreiben. Ansonsten Les ich da nix mehr, die Videos hab ich eh nie angeguckt.
Gut gemacht! 🙂
„Ich habe mit denen vor 5 bis 6 Jahren tatsächlich abgeschlossen und nichts mehr gelesen oder angeschaut,“
moin!
du bist ja ein richtiger asket! 😃
ab und an mal bei wiwi vorbeischauen kann in der saisonalen hochphase nicht schaden und tut auch nicht weh – mein einziger echter kritikpunkt sind die kommentarspalten denn die tun in ihrer mitunter fiesen abgründigkeit schon weh und die ignoriere ich weil zeitverschwendung,wohlgemerkt bei youtube – bei wiwi-com geht es auch ruppig zu aber wer es zu dolle treibt wird halt tiefrot gemacht.
ist mir auch schon passiert (ca -45) damals als ich die qualität von „the black mamba“ so vehement aber auch sehr forsch formuliert gegen die frisch enttäuschten freunde des heißen fegers am klavier verteidigt habe.
olle wiwikamellen. 😎
Ich finde das geht noch was sie sagen. William bleibt recht neutral und hat auch recht mit dem was er sagt und Deban ist mittlerweile genrell bei gefühlt allen Länder super negativ. Es wirkt nicht mehr so als hätte er noch allzu viel Spaß an eurovision
Dann weiß ich, was ich jetzt NICHT gucke. Herrgott! Jeder hat gesehen, dass „Baller“ Riesenpotenzial hat, aber eben noch nicht ganz fertig ist. Das kriegen die bis Mai hin, und dann können die Wiwis zerpflücken, was sie wollen! So!
(Und, ganz nebenbei: Aus diesem Grund lassen mich auch die sinkenden Odds ruhig schlafen. Das ändert sich im Mai wieder. Mark my words!)
👍👍👍👍👍
Stimmt doch gar nicht, William hat über weite Strecken den Beitrag gelobt, besonders angetan hat es ihm die charismatische Ausstrahlung der Sängerin und es wurde sogar ein Bezug zu Lena gemacht. Deban sah das kritischer.
Zusammenfassung ihres Kommentars:
tolles Lied, gute Bühnenpräsenz der Sängerin, schwache Stimme, Bühnen Inszenierung nicht vorhanden.
PS. Wiwibloggs hat die beste internationale ESC Seite trotz deiner abfälligen bzw bösartigen Anrede.
Die existieren doch längst nur noch zum Selbstzweck, um in diversen Vorentscheidungsshows Sekt schlürfen und sich selbst und den eher… wie soll man‘s sagen… gewöhnlichen Geschmack vermarkten zu können.
Hast du dir alles angeschaut? William hat doch ziemlich positiv über den Beitrag gesprochen. Deban findet den Song langweilig, okay, aber zerrissen hat auch er ihn nicht.
Ich glaube man sollte schon so fair sein, sich ein Video komplett anzuschauen bevor man darüber herzieht.
Ich bin allerdings auch kein Fan mehr von der Seite und finde die Beiträge auch mittlerweile sehr faul umgesetzt. Man merkt, dass bei den Bloggern dort die Luft raus ist.
Den Blog spare ich mir schon länger. Finde die einfach nur noch unangenehm.
TV-Spielfilm ist mal meine Programmzeitschrift meiner Wahl gewesen. Nach der aktuellen unqualifizierten Schlagzeile nicht mehr: „Europa lacht sich t…“ über Abor & Tynna.
Der Fairness halber: Die Phrase ist ein Zitat eines TikTok-Users, welche (zumindest zum jetzigen Zeitpunkt) auch in der Betitelung des Artikels mit Anführungszeichen versehen als Zitat markiert ist: https://www.tvspielfilm.de/news/stars/europa-lacht-sich-tot-chefsache-esc-2025-siegersong-sorgt-fuer-aufregung-unter-den-fans,12706363,ApplicationArticle.html
Wenn ich mir das so durchlese, weiß ich nicht, ob Tynna es für ihre eigene seelische Gesundheit nicht doch besser so gemacht hätte wie Alina von Frida Gold und einfach aus Krankheitsgründen zurückziehen.
Natürlich haben die meisten Zuschauer davon nichts gewusst, aber ein journalistisches Medium wie die TV-Spielfilm hätte die Gesangsleistung schon korrekt einordnen können. So hat es wieder ein Geschmäckle von einem Clickbait-Draufhauen auf die Künstler und den schlimmen Trash-Wettbewerb namens ESC.
Ja, es war alles sehr zäh und altbacken… letztendlich war es keine bessere Auswahl als beim NDR. Durschschnittsbrei…
Es hat der beste Song gewonnen – ohne Frage. Aber es geht auch um den Gesang.
Zuerst dachte ich, ok, ist ja erkältet. Aber auch im Halbfinale (hab ich mir jetzt angehört) war es kaum besser und ist megaweit von der Studioversion entfernt.
Dafür kann keine Jury Punkte geben. Maximal das Publikum.
Hätte man das nicht bei der Auswahl berücksichtigen müssen?
Sie mag auch da schon nicht ganz auf der Höhe gewesen sein. Eine Erkältung kündigt sich ja manchmal auch mit milden Symptomen an. Man wird sehen, wie es bei Fan-Events und sonstigen Promo-Auftritte wird. Stimmübungen bis Mai schaden aber natürlich in keinem Fall. Diesen einen Song muss sie jetzt wirklich sauber im Schlaf beherrschen.
Was ich schlimm finde ist, wie Abor&Tynna von den deutschen Medien runtergezogen werden.
Und das zum Teil mir völlig falschen Aussagen.
Hier mal ein Beispiel:
https://www.deineschlagerwelt.de/radio/news/posts/esc-2025-abor-amp-tynna-enttaeuschen-deutschland-mit-baller.php
Reißerische Überschrift. Geht aber glaub ich auch in den Beitrag um den Vor Entscheid. Sind halt die Medien.
Naja, das ist schon sehr übertrieben da. Aber der Gesang war nun einmal wirklich katastrophal, haben dort auch 62% so abgestimmt. Ich glaube die gleiche Umfrage würde hier nicht großartig anders ausgehen. Der Text ist tatsächlich ok. Der Song ist für mich top
Ich werde nie verstehen, warum man nicht einen konkurrenzfähigen Vorentscheid auf die Beine stellen kann. Ich finde es immer drollig, wenn wir ESC Fans aus Deutschland uns über so Kleinigkeiten freuen, wie ein Felsen auf der Bühne oder etwas Gestrüpp, um nicht auf eine nackige Bühne starren zu müssen. Ich habe den Vorentscheid nicht live gesehen, vermag mir also kein Urteil zu erlauben. Ich bin jetzt sehr gespannt, wie sehr sich Abor & Tynna weiterentwickeln, um in Basel richtig abzufeiern. In den Wettbüros fallen wir weiter aber ich bin fast überzeugt davon, dass sich die stimmlichen Unzulänglichkeiten und die Bühnenshow bis Mai deutlich verbessern.
Fehlendes Interesse. Der ESC genießt in Deutschland keinen guten Ruf. Lena hat das kurz geändert. Doch dann hat man sich auf den erfolg ausgeruht und die Musik in ESC war in der Zeit auch echt nicht sonderlich gut.
Man sollte ja merken das die Musik welche die Deutschen mögen und in den ESC wählen wollen, bei ESC nicht sonderlich gut ankommen.
Defakto hat sich deutsche Publikum und ESC sehr von einander entfernt zumindest in breiten Schichten der Bevölkerung. Dazu kommen natürlich noch so verschwörungsmythen die teilweiße wahr sind mit Punkte schieberei und ähnlichen.
Das Deutschland immer wieder kleinere Skandale in VE helfen auch nicht. Bei Sisters fühlten sich ja auch alle betrogen und das war doch auch in etwa der Anfang wo das Interesse extrem kippte in meiner Erinnerung.
Aber um es kurz zu machen. Schwindenes Interesse und generell ablehnung der deutschen an den Formaten hat zu weniger Interesse geführt für Deutschland zu investieren.
Müsste Deutschland sich für das lucrative Finale qualifizieren könnte es schon helfen in meinen Augen.
Ja, aber die Wettbewerber werden sich auch nicht auf ihrem Erfolg ausruhen und sich noch steigern wollen.
Nach Lena hat Deutschland ja genau das gemacht. Erstmal Lena direkt nochmal geschickt und dann das Format von Raab eine weile in kleiner forgeführt ohne irgendwelce überlegungen ob sich das konzept vielleicht abnutzt.
Ich mag es, wenn DP Schaum vorm Mund hat. Ob man jetzt aber unbedingt Jahr für Jahr auf die Produktion des Vorentscheids draufhauen muss …
Bei allen Fehlern der Raab-Shows bleibt doch schließlich festzuhalten, dass die Klagen über die gestrige und behäbige Inszenierung der deutschen Vorentscheide ein Dauerbrenner sind. Das ist eben einfach Ausdruck des generell miserablen Zustands der deutschen Fernsehunterhaltung. Also leider auch kein individuelles Problem, dass sich durch den Senderwechsel nächstes Jahr easy-peasy beheben ließe.
Und wen wundert es? Die Letzten, die mal frischen Wind in die deutsche TV-Landschaft brachten, waren Joko und Klaas – die ihr Primetime-Debüt auch schon vor ungefähr 15 Jahren gaben und sich seitdem nur noch selbst imitieren.
Ja. Schon krass. Joko und Klaas war ja fast noch meine Jugend. Und die waren wirklich die letzten die das Fernsehen aufgemischt haben. Irgendwie hat Deutschland in den Bereich auch keine neuen Entertainer heran gezüchtet. Selbst der viel gelobte Böhmermann ist ja auch schon alt.
Kann mir jetzt nicht alle 300 Antworten durchlesen… Aber interssant für mich ist, dass ich heute zunehmend kritische Töne zu Raab, seiner Show und der diesjährigen Auswahl vernehme.
Habe Raab selber nie gemocht, finde seine Musik schrecklich und seine Lena-Kampagne war das ekelhafteste, was ich in den Medien erlebt habe (und damit ist nicht Lena als Person gemeint). Das war grotzkotzig, arrogant und zerstörerisch. Wohingegen er sich dieses Jahr geradezu zurückhaltend verhält. Seine Argumente und Beispiele erschienen mir aber schon veraltet.
Seine Wahl lässt – was die musikalischen Fähigkeiten der Sängerin betrifft – schwer zu wünschen übrig. Und dabei gehe ich davon aus, dass er vorher festlegte, wer gewinnen sollte. Wie er aber nun diesen Beitrag mit der leise murmelnden Frau auf großer Bühne groß herausbringen will, ist mir schleierhaft. Oder rührt seine Gewissheit daher, dass auch beim ESC alles vorher festgelegt wird? Dass er überhaupt den erbärmlichen Live-Gesang ihres Auftritts im offiziellen Eurovisions-Clip nicht überarbeiten ließ, wirkt schon fast schlampig. Vielleicht sind wir infolgedessen bei den Wettquoten von 21 auf 23 gesunken.
Bin gespannt, ob Raab noch oder wieder die Kurve kriegt oder ob ich tatsächlich noch Raabs Absturz erleben werde…
OT: Die britische Regierung erlaubt ab sofort die Freilassung von Bibern in die Wildbahn. Ein Pilotprojekt war erfolgreich verlaufen, jetzt wird es ausgeweitet.
Biber sind wie Otter eine Schlüsselart und sie waren seit fast 400 Jahren in UK ausgerottet. Otter – die Deutschland gerade wiedererobern – haben dort dagegen in entlegenen Gegenden überlebt.
https://youtu.be/BjqGiH3knVc?si=pwPxXin-2lKu_Ggn
Da wird sich Justin Biber aber freuen. 😀
Ich mag Biber sehr, sie sind beeindruckende Tiere.
Besonders wenn sie Brüder sind.
Und dabei cute – quasi große Otter! Sind inzwischen wieder in fast ganz D!
Brexit aufgehoben für Bieber?
Da, die nehmen ja keine Arbeitsplätze weg und bauen ihre eigenen Wohnungen!
Und Autobahn Brücken bauen die auch noch. Zumindest in den einen Spiel was Ich ab und zu spiele.
Klingt nach nem coolen Spiel!
https://www.youtube.com/watch?v=lx01nK_r-6c
Sehr süchtig machend.
PS: Warum ich ausfallend geworden bin. Schaue mal die Natahayu news und wo ESC es ein guten Zeitpunkt fand das Thema anzusprechen.
Natahayu hat die komplett Belagerung von Gaza angekündigt und nun sofort mit Ende der Phase 1 wieder alle Hilfslieferungen blockiert. Dabei waren wir wirklich so close das ganze zu einen Ende zu bringen und es gab sogar angebote von Saudi Arabien die Hamas zu entwaffnen da sie ihr eigenes standing in der Welt verbessern wollten. Also so knapp vor eine perfekte Grundlage für einen Wiederaufbau und ein Gaza ohne Hamas.
Du kannst dir nicht vorstellen wie sehr ich Natahayu und Trump hasse und wie die beiden anscheinend das Ziel haben Israel in einen dauerhaften Krieg zu stürzen.
Das ganze Nahost-Chaos wird nie gelöst, von daher bin ich wieder mehr auf die Ukraine 🇺🇦 fokussiert. Und Netanyahu gehört nach Den Haag.
Da hat der Verräter in weißen Haus ja auch die respecktloseste show veranstaltet die geht. Hat mich gezwungen meinen Ukrainischen Arbeitskollegen zu versichern das wir sie nicht fallen lassen egal was der Fazist in Amerika sagt.
Wird es nicht mal langsam Zeit,ins Bettchen zu gehen ???
Komplett unötig wo gerade sich alle Seiten wieder beruhigt haben. Aber was weiß Ich schon.
Da ich erst jetzt von der Arbeit komme, es aber schon fast 370 Kommentare gibt, die bestimmt den Beitrag von DP schon auseinandergenommen und seziert haben, muss ich gar nicht so viel schreiben. Aber es geht ja weniger um unseren Beitrag denn um die Show.
Und mir haben alle vier Shows gut gefallen. Alle waren in gewisser Weise unterhaltsam und für mich kurzweilig… und das haben Freunde von mir auch bestätigt.
Die Länge der einzelnen Shows war auch okay, an einem Samstagabend sind alle Shows inzwischen so lang. Und dass in den ersten beiden Vorrunden noch nicht die ESC-Songs vorgestellt wurden, ist nachvollziehbar, weil man sicher die Spannung halten wollte… außerdem schaut sich kaum jemand eine Show an, wo man die Künstler und die Songs nicht kennt. Bei DSDS und The Voice ist das ja auch nicht anders, und wenn die Zeit der Casting-Shows auch abflaut, kann man in diesem Format die Menschen erst einmal kennenlernen und eine Beziehung dazu aufbauen.
In anderen Ländern nehmen ja immer wieder dieselben Personen teil, die muss man nicht mehr vorstellen.
Es gibt sicher einiges zu kritisieren und zu verbessern, aber ich hatte drei schöne Wochenenden.
Und nur meckern bringt überhaupt nichts. Den Frust hat DP ja schon im Live abgelassen, ob da jetzt unbedingt noch ein Artikel hinterhergeschoben werden musste, halte ich auch nicht für perfekt. Aber das liegt ja in der Entscheidung der Blogger.
Jahrelang wurde hier nach Stefan Raab geschrien und der NDR niedergebuht. Bei letzterem war ich ja auch kräftig dabei.
Aber Raab hat das Ding wieder interessant gemacht und tolle Künstler auf die Bühne geholt, die man nicht kannte und die davon nur profitieren können.
Mir ist noch nicht einmal aufgefallen, dass Isaak nicht dabei war. Wäre schön gewesen, vor allem wäre dann keine Zeit mehr für Raabs Song geblieben und der Siegertitel hätte noch einmal aufgeführt werden können.
Ob der Erfolg Stefan Recht geben wird, muss man abwarten, da wird in den kommenden Wochen sicher noch einiges passieren.
Und klar, das Konzept muss an der einen und anderen Stelle noch verbessert werden, aber wenn ich richtig informiert bin, hat der SWR das sich ja dieses Jahr schon angeschaut. Aber auch da muss man davon ausgehen, dass ab nächstes Jahr viel verändert wird, es ist ja schließlich die ARD.
Raab hätte da bleiben sollen, wo er war: WEG !
Ebenso die Schöneberger!
Die sind beide derart ausgelutscht jnd medien-, sowie geldgeil, dass es schon weh tut.
Das nennt man histrionische Störung, wenn man immer im Vordergrund stehen muss.
Ich fand,das alles dem ESC vollkommen unwürdig, auch dieses kokettieten von Raab als großer Zambo.
Da muss mehr pepp rein und sowohl der große Zampanello als auch die, mittletweile gut ins ARD passende Schöneberger, gehören ausgetauscht.
Ist mit seiner Show „Du gewinnst jier nicht blabl“ exakt das gleiche: Unsagbarer Mix-Abklatsch all seinet Sendungen. Dem fällt halt nichts Neues mehr ein, dem Medien-Oldie.
Hätte auch ruhig mehr seine Co-Kommentatoren sprechen lassen können.
Danke für den interessanten Kommentar, Douze Points. Ich habe mir keine der Sendungen angetan, weil ich Casting-Shows schrecklich finde und insbesondere dieses Jury-Gequatsche nicht ertrage, und natürlich bin ich – wie ich hier ja schon das ein oder andere Mal geschrieben habe – nun wirklich kein großer Stefan Raab Fan. Spätestens der Titel „Chefsache“ und seine erneute Selbstinszenierung als „Retter des ESC“ haben mich schon im Vorfeld gegen diese Sendung eingenommen.
Das Duo, das gewonnen hat, finde ich sympathisch, und ich wünsche ihnen eine große Karriere nach dem ESC. Beim ESC selbst hoffe ich aber, dass es keine Platzierung ganz weit vorne geben wird, zum einen, weil der Song – sicher einer der besseren aus der VE – im aktuellen ESC-Feld in diesem für mich starken Jahrgang bei mir so um Platz 18 bis 20 herum liegt, und zum anderen, weil ich hoffe, dass das aktuelle Chefsachen-Konzept auf keinen Fall vom SWR übernommen wird.
P.S. Man kann mich gewiss nicht als Dauermeckerer bezeichnen, ich habe in den letzten Jahren immer mal wieder Einspruch gegen die Anti-NDR-Empörungs-Routine in den Kommentaren hier erhoben (was nicht heißen soll, dass es nicht auch einige berechtigte Kritikpunkte gab).
Keine Show gesehen und dann kritisieren? Merkwürdige Vorgehensweise…
Ich habe lediglich das Konzept der Shows kritisiert. Das kann ich sehr wohl tun ohne mir diese vielen Stunden anzutun und wertvolle Lebenszeit zu verschwenden.
Im Übrigen hat sich mein P.S. oben auch auf folgenden Satz von Dir zwei Kommentare drüber bezogen: „Jahrelang wurde hier nach Stefan Raab geschrien und der NDR niedergebuht“. Ich habe gewiss NIE nach Stefan Raab geschrien.
Ich bin auch kein Fan von Casting-Shows, aber ich habe das Jury-Gequatsche ertragen, eben weil es um mein Hobby „ESC“ ging. Es war Gequatsche und neben den finalen Coversongs einer meiner Kritikpunkte am Konzept.
Wenn es eine Neuauflage dieses VE-Formates beim SWR geben sollte, dann bitte mit Revamp!
Für Abor & Tynna wünsche und hoffe ich auf einen TOP 10-Platz!
Derzeit gibt es nämlich auch noch nicht so viele Beiträge, die ich besser finde.
P.S.: Nach Herrn Raab hatte ich auch nicht geschrieen, aber mich über die zugenommene Präsenz des ESC-VE in Deutschland sehr gefreut.
Wie gesagt oder klare kommunikation der Regeln. Oder besser noch Beiträge die nicht ESC tauglich sind vorher aussortieren. Dann gibt es auch weniger frustration.
Allerdings fällt dann wieder ein das man EC als nicht ESC tauglich aussortiert hat in einen Jahr in den ein ähnlicher Beitrag den Zuschauervote gewonnen hat:)
Warum hat man die Eigenkompositionen nicht überprüft und rechtzeitig gepimpt. Stefan Raab hat die Künstler doch ausgesucht, er kann sich im Halbfinale nicht hinsetzten und sagen „Tolle Stimme, schlechtes Lied“, es war doch Chefsache !!!!
Beim Casting gab es aber nur Coversongs, warum ????
Warum hat man Moss Kena zwischen Halbfinale und Finale nicht Ideen an die Hand gegeben wie der Song gesteigert werden hätte können, zu was hatte man denn die Heavy Tones gehabt!!!!!!!!
Viele vergebene Chancen.
Ich seh uns schon in Basel, Staging wird nicht vorhanden sein, Tynna soll bitte ihre Unbekümmertheit nicht verlieren und gesanglich bleibt es auch so, weil es doch so modern is wenn sie schludrig,dahinschmiert.
Jetzt reicht es aber dann irgendwann mit der Kritik an Chefsache ESC 2025.
Ich glaube, allmählich ist alles gesagt, was dazu zu sagen ist.
eine kritik, die bei ganz vielen punkten ins schwarze trifft. im nächsten jahr bitte was ganz anderes…
Die Menge an musikalischer Qualität war überraschend und geht auf Raab’s Konto, auch wenn man ihn nicht mag mit seiner arroganten Art. Live ist immer super und erhöht das Spannungsfeeling, wo gibt es das noch? Vollplayback ala Catterfeld kann jeder, sie sollte sich schämen nach all den Liveacts. Lange der Show fand ich gut, aber bin halt Musikfan. Und die Bühne war Hammer, tolles Licht.Kritikpunkt waren für mich die eigenen Songs, die haben teilweise die Vorzüge der Künstler nicht präsentiert. Hier hätte sich Raab besser einbringen und lenken können. Gerne wieder so!