
Das Finale der deutschen Vorentscheidung Chefsache ESC 2025, aber auch die drei vorgelagerten Shows, wirkten wie Relikte aus längst vergangenen Fernsehzeiten: langweilig, uninspiriert, von oben herab. Tatsächliche ESC-Bezüge musste man ebenso mit der Lupe suchen, wie Überraschungen oder humorvolle Elemente. Dass die jüngeren Zuschauer, die an einem Samstagabend überhaupt vor dem linearen Fernsehen sitzen, bevorzugt die Show wählten, zeigt zum einen, welche Strahlkraft der ESC trotz all der selbstzerstörerischen Arbeit der ARD in den letzten Jahren der Wettbewerb weiterhin hat, und zum anderen, wie schlimm es sonst um das deutsche Fernsehen bestellt sein muss.
199 Minuten. So lange brauchten Stefan Raab und seine Produktionsfirma Raab Entertainment am Samstagabend, um aus neun Beiträgen den passenden Song für Basel auszuwählen. Fast dreieinhalb quälend lange Stunden ohne jegliche Überraschung. Denn überraschend war nicht einmal das Ergebnis – zu deutlich hatten sich Abor & Tynna schon bei Fanvotings als Favoriten herauskristallisiert.
Ein Lowlight war bereits der Auftakt der Sendung. Als ob es nicht schon schlimm genug wäre, dass sich Stefan Raab als um Wahlstimmen heischender Politiker inszenierte (sollte lustig sein, war es aber nicht), eröffnete im Anschluss Nico Santos mit einem vollständig zusammenhanglosen Song die Show. Später durfte noch Yvonne Catterfeld ihren neuen Titel lipsynchen und Stefan Raab für seinen eigenen Merz-Song Promotion machen.
Eine inhaltliche Auseinandersetzung mit dem ESC – und sei es auf humoristische Art – suchte man in den Shows wieder einmal vergebens. Ein kurzer Blick über den ESC-Tellerrand zu bereits gewählten Kandidat*innen für Basel war das Höchste der Gefühle. Das ging natürlich nicht ohne zu sagen, dass das Trash sei und Sex ein Trend in diesem Jahr ist. Aha.
Ein Trendsetter für gute Unterhaltung war die Chefsache allerdings auch nicht. Was vor und zwischen den vier Sendungen höchst erratisch und Raab-omanisch passierte (Stichwort: Regeländerung), wurde in den Sendungen umso reißbrettartiger nach Standard F abgespult. Man kann es sich wirklich nicht vorstellen, dass man im TikTok-Jahr 2025 und bei einer Aufmerksamkeitsspanne junger Leute von selten mehr als 15 Sekunden jedem Act gute zehn Minuten nach immer demselben Schema widmete: Cover-Song (der dann nicht mal bewertet werden sollte), erstes Feedback, dreieinhalbminütiger Einspieler zum Umziehen, ESC-Song, finales Feedback der Jury. Und das neun Mal hintereinander. Da fielen dann irgendwann selbst Barbara Schöneberger (Aufmacherbild) keine neuen Stanzen mehr ein, um das irgendwie abwechslungsreich zu moderieren.
Umso schneller ging es dann bei der eigentliche Abstimmung, die so langweilig präsentiert wurde, als würden wir nach der Show Postkarten einschicken, drei Wochen warten und dann gelangweilt das Ergebnis verkünden. Wenn jemand 25 Jahre im Koma gelegen und als erstes die Show gesehen hätte – er hätte wirklich das Gefühl haben können, er sei nur kurz eingenickt.
Positiv anzumerken ist, dass zwischen den Shows offenbar die Möglichkeit bestand, an den ESC-Performances der Acts zu arbeiten. Viele von ihnen blieben zwar immer noch weit hinter den Möglichkeiten zurück, aber immerhin wäre die Technik da gewesen. Schade nur, wenn man sie nicht nutzt bzw. nicht nutzen kann – offenbar auch, weil niemand für kreative Inszenierungen und dynamische Kameraarbeit da ist.
Völlig überflüssig und absurderweise immer wieder in den Himmel gelobt sind und bleiben in dem Zusammenhang die Heavytones. Die haben möglicherweise im Hintergrund geholfen, manches Song-Arrangement der Kandidat*innen zu optimieren. In der Sendung waren sie aber komplett überflüssig und einfach nur ein Preistreiber für etwas, was es beim ESC seit 20 Jahr nicht mehr gibt – nämlich ein Orchester.
Gradezu grotesk wäre es nun, wenn die „innovative“ Kooperation von ARD, RTL und Raab auch noch den Deutschen Fernsehpreis erhalten würde – wie seinerzeit der international in keiner Form wettbewerbsfähige deutsche Vorentscheid 2023. Spätestens dann sollte jedem in diesem Land klar sein, dass wir showmäßig mit vertrocknetem Graubrot abgefrühstückt werden, während es andere Länder schaffen, selbst in Vorentscheid-Vorrunden Fernsehen auf internationalem Niveau zu machen: unterhaltsam, kreativ, straff durchgezogen.
Raab hat in den Sendungen mehrfach angedeutet, dass er Lust hätte, dieses Chefsache-Konzept auch im nächsten Jahr wieder umzusetzen. Man kann nur hoffen, dass der dann zuständige SWR nicht auf das vergiftete Angebot eingeht, sondern etwas Innovatives auf die Beine stellt, das langfristig Bestand haben und die Menschen wirklich begeistern kann. Denn die Marke ESC ist intakt und attraktiv – auch in Deutschland. Das haben die Quoten und Marktanteile für die vier Chefsache-Shows gerade bei den jungen Zuschauer*innen eindrucksvoll bewiesen.
Über das Thema haben wir auch in unserer Aftershow zum Finale von Chefsache ESC 2025 – Wer singt für Deutschland am Sonntagabend gesprochen.
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Klugscheisser!
Ich habs von Anfang an bis Ende angeschaut. Besser als Bauer sucht Frau oder Dschungelcamp. DSDS ist auch nicht besser. Wem es nicht gefällt hat eine Fernbedienung. Ich fand mich unterhalten. Das Format als damals Lena den Vorentscheid gewann hat mir am Besten gefallen. Der Titel Baller ist doch okay. Die Zeiten von Abba sind lange vorbei. Für mich im Allgemeinen zuviel Haut auf der Bühne und unsinniges Backroundgetanze. Letzte Anmerkung. Alle Interpreten gaben live ihr Bestes. Respekt vor dieser Leistung.
Endlich wieder ein Vorentscheid. Klar ging es besser. Aber immer dieses Gejammere. Liebes Esc-Kompakt Team, ja ihr seid Experten, das wissen wir. Bitte seid etwas positiver, ihr höre euch gerne zu. Aber langsam ist es etwas zu viel. 😉
Da gab es aber nun mal nicht viel Positives zu sagen. Im internationalen Vergleich war das bestenfalls unteres Mittelfeld.
Ich finde auch das du zu hart mit dem Ganzen ins Gericht gehst. Auch mit dem Fronten der jungen Generation mit einer 15 sekündigen Aufmerksamkeitsspanne. Das zu verallgemeinern schwierig in meinen Augen. Ich z.B. habe nichtmals TikTok. Ich weiss ich lege das ein bisschen auf die Goldwaage, aber wollte das nur mal gesagt haben, da ich mich echt gut unterhalten gefühlt habe im Finale.
Wo ich dir voll und ganz zustimme, sind die Coversongs. Die hätte es nicht bedarft bzw. man hätte das zumindest so machen sollen, dass die Künstler einen Song mit ESC Bezug singen müssen. Naja jedenfalls finde ich man hätte das Ganze spannender machen können, indem man die Künstler einen 2. potentiellen ESC Song Performance lässt. So hat jeder im Finale eine Chance auf den Sieg und das Ganze kann interessante Wendungen nehmen. Bei Abor & Tynna hätte ich mir z.B. Winnetou gewünscht. Ich finde den Song nämlich tatsächlich noch besser als „Baller“.
Schade fand ich auch, dass man einen Nico Santos die Show eröffnen lässt, der rein gar nichts mit dem ESC zutun hat. Das beste was wir hätten machen können, wäre es gewesen wenn Isaak die Show eröffnet hätte. Dann hätte er z.B. einmal seinen ESC Song zum Besten geben können und einmal einen neuen präsentieren können. Der Mann hat für uns immerhin den 12. Platz geholt.
Ohne scheiss der Auftritt von Raab am Ende mit „Rambo Zambo“ war in meinen Augen das Beste was er zu der Show beigetragen hat. Das sagt schon einiges.😂
Der Ersteller dieses Artikels wollte nur seine persönliche Animositaeten gegen Stefan Raab loswerden. Mehr ist das nicht. Komisch Gegenüber dem NDR war man weniger kritisch. Besonders bei ESC-Kompakt live waren kritische Fragen gegenüber NDR- Verantwortliche Mangelware. Die Sendung wurde von 3,7 Millionen Menschen gesehen, so schlecht kann sie gar nicht gewesen sein und war sie auch nicht. Schon übel wie das hier alles niedergemacht wird.Sich dann aber wundern wenn sich keiner mehr engagieren will für Deutschland beim ESC. Es liegt auch daran, das Raab noch nicht bei ESC-KOMPAKT live zu einem Interview war.
Ich glaube nicht, dass sich Stefan Raab in so ein Interview setzen würde, ganz egal wie hier über ihn geschrieben werden würde.
Deshalb auch der Totalverriss. Es ist zu gleichen Teilen schade und auch eine Schande das sich ESC-Kompakt an der allgemeinen Hetzkampagne gegen Raab beteiligt. Warum sollte sich Raab oder ein anderer das nächstes Jahr noch antun?
Dem NDR gegenüber weniger kritisch? Hast du die letzten Jahre unter einem Stein gelebt?
Fairerweise: In Gesprächen mit Alex Wolfslast waren die Blogger wirklich sehr diplomatisch. Aber das liegt ja auch am Machtgefälle: Niemand muss ESCK Rede und Antwort stehen. Alex Wolfslast hat es dennoch gemacht, obwohl sie nach Jendrik und spätestens dem Shitstorm 2022 wusste, wie sehr der NDR bei der Bubble verschissen hat. Das ist alles andere als eine Selbstverständlichkeit und bewies eine Größe, die Raab erst noch an den Tag legen müsste – die Einladung dazu ist sicherlich schon länger raus.
Ich meinte auch nicht hier, das waren ja die User hier. Ich meinte die Interviews bei ESC-Kompakt live. Dar war keine Spur von Kritik an Frau Wolflast zu hören. Ich habe da abgeschaltet, weil ich das Gefühl hatte ich störe da irgendwie.
Nunja, sehr objektiv ist diese Kritik nicht, war aber auch nicht zu erwarten.
Ich fand das Konzept gar nicht so übel, und mit vier klitzekleinen Änderungen könnte man das gerne wiederholen:
Perfekt!
Dann ist es nicht mehr das Konzept.
Das ist überhaupt die beste Idee!
Ohne Raab und RTL wird es wohl nicht gehen, wenn man bei diesem Konzept bleiben will. Über die Jury könnte man sprechen, vielleicht kann man ja direkt Televoting mit einbinden. Ich wäre ja dafür das die Acts sofort einen Song singen, der ein potentieller ESC-Song sein könnte. Wer ins Halbfinale kommt, singt dann einen weiteren potentiellen ESC-Song. Im Finale singen die Finalisten beide ESC-Songs. Die Jury und die Televoter entscheiden dann wer und mit welchem Song ins Superfinale kommt. In der Finalen Runde dann auch wieder Jury und Televoting.
Auch vor Ort im Studio hab ich mich teils echt gelangweilt. Wir haben auch irgendwievor jedem Auftritt vergessen dass erst Cover Songs gesungen wurden… Absolut unnötig. Es bleibt nur zu hoffen der SWR macht da was gutes draus 😅
OT – Also so halb.
Ich finde es dann doch überraschend wie stark „Baller“ polarisiert. Zuletzt habe ich diese Art Online-Rückmeldung bei Jendrik mitbekommen. Nur, dass es diesmal weitaus mehr positive Kommentare gibt, als damals. Das mit den Televote scheinen einige nicht so ganz verstanden zu haben.
Und zumindest auf Social-Media haben alls Acts auch eine gewisse Reichweite dadurch gewonnen (siehe, Cosby: https://www.instagram.com/reel/DGs4YGloW-Z/?igsh=MTNib2kxM211MWVvdQ== )
Zu der Insta-Story kann man natürlich auch mal fragen, ob das so sein muss. Ich versuche es mal unter Marketing.
Zu sagen „Coversongs zu viel – alles zu lang „ heißt den Künstlern zu sagen: ihr wart langweilig.
Wollt ihr das wirklich sagen ?
Das waren 3 gute Shows mit tollen Künstlern. Das war ein deutlich gutes Casting. Deshalb wurde die Show geguckt.
Coversong heißt: zeigt mehr von euch, wir wollen das sehen. Außerdem bieten starke Coversongs dem Ohr eine Möglichkeit den Geschmacksinn zu schärfen für die Auswahl des ESCSongs. Die müssen sich dann an den Coversongs messen lassen. Ist doch gut.
Finde aber, dass so mancher Coversong besser performet wurde als die eigentlichen ESC-Beiträge. Hier traten dann manchmal ganz deutlich, einige Schwächen der zur Auswahl stehenden Songs zutage. Denn die Coversongs werden nicht in Basel dargeboten. Denke zum Beispiel hier an Moss Kena: Seine Interpretation von „Angels“ hat mir (im positiven) Sinne eine Gänsehaut beschert. Fand ich besser wie das Original. Da konnte sein Wettbewerbstitel leider im Vergleich nicht mithalten…
Ging mir auch so. Irre gut gesungen, super performt. Gänsehautmomente bei Moss Kena mit „Angel“ und bei Lyza mit „Creep“.
Hallo
Man könnte fast meinen das der Artikel bewusst provozieren will. Viele wünschen sich das Live Orchester wieder zurück ohne die Heavytones wäre mancher Auftritt langweilig gewesen. Für mich war es Qualitativ der beste Vorentscheid seit Jahren. Cool wäre es gewesen wenn nur ESC Songs gecovert werden würden. Auch mit dem Risiko ein schlechten Waterloo Cover zu hören.
Genau. Für mich war es ein absolutes Highlight, dass die Solokünstler von den Heavytones begleitet wurden, und auch die Bands 100% live spielten.
Nur weil das beim eigentlichen ESC später anders sein wird, muss man ja etwas, das dort bedauerlich ist, nicht auch so übernehmen.
Für mich genoss ich, dass es 4 Primetimeshows gab, mit guter Live-Musik, und in denen ich interessante Künstler kennenlernte. Ich würde mir wünschen, dass das Konzept in ähnlicher Form fortgeführt wird. Klar gibt es noch einige Schrauben, an denen man drehen sollte, um das ganze noch zu verbessern.
Also das ARD-Finale im Ersten war um Längen besser als die RTL-Sendung, schon allein, dass man die Sendung in HD gucken und hören konnte – besseres Bild, besserer Sound. Wer zahlt denn für RTL in HD?
Was ich mich bei der ganzen Kritik (Gemeckere) auch in diesem Artikel jetzt echt mal Frage: wie sähe denn eine zeitgemäße Sendung aus? Muss man denn nur den aufmerksamkeitsdefizitären Tik-Tockern huldigen? Ich verstehe es nicht was die Kritiker dieses Formats wollen? Ich habe mich insgesamt gut unterhalten.
Was mich an der ganzen Veranstaltung nennenswert gestört hat ist die Mittelmäßigkeit der Lieder. Wenn ich doch ernsthaft zum ESC will und mich im Vorfeld mit dem Funktionieren dieser Show beschäftigt habe, versuche doch ein Lied mit unbedingtem USP zu schreiben und nicht so Durchrauschware.
Wenn ich überhaupt was zu kritisieren habe, das man nicht von vornherein kommuniziert hat, das im Finale auch wieder die Jury aussortiert. Raab sagte ja, das es keine Regeländerung gab, und man schon immer vorhatte, das die Jury entscheidet wer ins Televotingfinale kommt. Aber dann hätte man das ja von Anfang an mitteilen können. Das ist das Einzige was ich an der Sendung zu kritisieren habe. Jeder der Raab kritisiert, soll mal einen Namen nennen, der für das Ganze verantwortlich sein soll. Mir fällt leider kein anderer ein, der das machen will und gleichzeitig eine gewisse Leidenschaft für den ESC mitbringt, wie Raab. Vom SWR wüsste ich keinen. Und ich fürchte, nächstes Jahr gibt es dann wieder eine Interne Nominierung. Danke für nix, Hater.
Die Regeländerung haben sie wahrscheinlich im Laufe des Wettbewerbs bekannt gegebn, weil die Jury befürchtet hat, dass Feuerschwanz gewinnt. Ob das für den ESC geeignet ist, nichts für ungut, liebe Nürnberger…, das war schon mit Lord of the lost ein ziemlicher Reinfall. Diese Bands sind alle viel zu gut. Wie viele Kritker ja schon gesagt haben, man braucht mehr dirt und trash…. um Erfolg zu haben
Mein größter Kritikpunkt ist der: Wenn man ein Paket sucht, das unter ESC-Bedingungen funktionieren soll, dann muss man diese Bedingungen im VE simulieren.
Das heißt, keine Coversongs, keine Jury-Kommentare und sorry, auch keine Liveband. Die einzigen genannten Gegenbeispiele sind Festivals, die es seit 60 Jahren unabhängig vom ESC gibt (Italien, Albanien). Ihr wollt zurück in eine Vergangenheit, die es nicht mehr gibt und steht dabei im Weg rum.
Vllt muss man nicht einmal Schweden nehmen, sondern eine Mischung aus Norwegen und Finnland: Eine Show, 8 Acts, kurzer Einspieler, 3 Minuten Song mit Playback und Staging, 50/50 internationale Jury/Tele. Fertig ^^
Es könnte so einfach sein. 🙂
Halbplayback bitte.
Auf jeden Fall glaube ich, dass es für alle Acts eine Chance war, bekannt zu werden, eine enorme Publicity im Fernsehen, Wahrscheinlich war der Vorentscheid ein grosser Erfolg für die einzelnen live Auftritte zu haben, das hat selbst Feuerschwanz im Interview gesagt. Auch wenn manches einfach cringe war, auf spotify hat Abor und Tynna den bisher grössten Erfolg…!?
Vorschlag: Bundesvision Song Contest wieder einführen. Dann hat man 16 Acts zur Auswahl, vielleicht auf 2 Halbfinals aufgeteilt + großes Finale. Jeweils 2/2,5h Show max. Das Ganze dann in einer Konzerthalle (kein Studio!) produzieren, wo das Publikum auch aufstehen darf. Einfach ein kleiner ESC!
Auch an diesem Konzept hat Stefan Raab oder gar Pro Sieben die Rechte.
Die Bühne dürfen wir gern für den nächsten Vorentscheid behalten.
Ich habe es gerne geschaut und fand es sehr unterhaltsam. Deutlich besser als die letzten Jahre. Sehr sympathische Jury und Moderatorin. Die 9 Talente aus dem Finale hätten alle zum ESC fahren können. Wobei man nächstes Jahr bei der Top 14 noch mehr drauf achten könnte, dass jeder Song bestimmte Kriterien erfüllt. Den größten Ohrwurm hatten diesmal Abor&Tynna. Jetzt heißt es Daumen drücken und ganz viel Support! Viel Erfolg!!!
lol
Endlich mal wieder ein sinnvoller Forecast mit professioneller Juri. Danke Stefan. Du hast da ein Gefühl dafür. Ich war nur erstaunt, dass COSBY ausgeschieden ist. Schade war mein Favorit.
vielleicht zu gut..? Cosby hat so auch einen Riesenerfolg, eine ausverkaufte Tour im Herbst..
Danke, DP! Unterschreibe ich jedes einzelne Wort von. Ich komme gerade aus Opatija zurück, und da steht man als deutscher Fan mit offenem Mund staunend da, wie es auch gehen kann. Und schämt sich einmal mehr für Raabs herablassende und kenntnisfreie Kommentare beim Sichten der Konkurrenzbeiträge. Der SWR verschone uns vor einer Wiederholung!
Herjeh, wieviel man über so ´ne Show diskutieren kann. Ist ja schlimmer als beim Fußball hier.
Armes Deutschland, haben wir keine deutsche Bands mehr oder wieso müssen wir jetzt schon Österreicher für uns singen lassen. Einfach nur beschämend
Heul leise. Wir haben schon eine Engländerin, einen Amerikaner, einen Slowenen (okay, der durfte dann doch nicht), eine Australierin, eine Bulgarin und diverse Bayern für uns singen lassen (Aufzählung ist bei weitem nicht vollständig, aber das sind die, die mir gerade auf Anhieb eingefallen sind). Beschämend ist einzig Dein Kommentar.
Norwegerin, Dänin, Schwedin: nicht zu vergessen! 🙂
Stimmt, an die Bulgarin habe ich gar nicht mehr gedacht.
Die haben ein deutsches Label…, und sind in österreich weniger bekannt…..
Was ist das denn bitte für ein wertender Beitrag? Also dieser Artikel hat mehr Schwächen als die Show, wenn wir schon so werdend sind. Selten so einen negativen Artikel gelesen. Chill mal.
Es liegt in der Natur einer TV-Kritik, dass sie wertend ist und die Meinung des Autors widerspiegelt. Da der Beitrag als eine solche gekennzeichnet ist, verstehe ich die Frage nicht.
Heute Abend ist Marianne Rosenberg, die 1975 am deutschen ESC-Vorentscheid teilnahm, zu Gast in der MDR-Talkshow „Riverboat“ um 22 Uhr.
Ich kann mich diesem Artikel anschließen. Mich hat der Abend einfsch traurig gemacht, ich liebe den ESC und war so aufgeregt wieder ein großer angelegtes nationale Finale zu haben. Und dann starten wir mit dieser komischen Ansprache von Raab und.. Wem nochmal? Nico Santos? Was hat der mit dem ESC zutun, wieso dieser Radio Song, hä? Von da an ging es noch weiter Berg ab. Was sollte dieses Cover singen bitte?! Ich habe dieses Jahr einige nationale Finale gesehen, und sowas ist mir nirgends aufgefallen. Wozu?! Das wirkt einfach sehr herablassend, als müsse das Publikum an die Hand genommen werden, und Songs gezeigt bekommen die es schon kennt, damit es überhaupt Interesse aufbauen kann. Als sei der ESC nicht ein gigantischer internationaler Musikwettbewerb, seit 69 Jahren und mit bis zu 200 Millionen ZuschauerInnen. Wieso wird so stark Richtung der aller ältesten Leute und der am wenigsten Interessierte adressiert?! Die ganze Show hatte nahezu nichts mit ESC zutun, kein Kontext, kein Charme, keine Referenzen. Es hat sich quälend gezogen, auch gerade durch diese dänlichen unnötigen Cover Songs. Der erste Tiefpunkt des Abends war der Reveal der 5 Acts, aus denen das Publikum dann gnädigerweise auswählen durfte. An der Stelle habe ich den Raum verlassen, und in ein Kissen geschrien. Was für ein Desaster. RTL NDR Raab und allesamt können doch nicht wirklich denken, wir könnten Acts wie Leonora zum ESC schicken? Sie singt schön und ist sympathisch, aber ich bitte euch. Ihr richtet den deutschen ESC seit JAHREN aus, und denkt immernoch wir könnten unscheinbare junge Frauen mit langen Kleidern schicken, die dann einen maximal NDR2 täglichen Song flüstern können?! Es ist wirklich lächerlich. Deutschland hat gute Musik und gute Acts. Wir haben Deutschrap, wir haben Elektro, wir haben Schlager, wir haben Metal. Deutschland ist international bekannt für Berghain und Wacken.
Nach dem „Jury finale“- wie lächerlich wie finale in eines zu packen, wie viel offensichtlicher wollen sie es denn noch machen, dass Raab persönlich entscheiden will, wer antritt?? War für mich klar dass Abor und Tynna gewinnen müssen. Der Song ist frisch, elektrisch, modern, und deutsch. Wir werden sehen wie der Auftritt wird. Aber das absolute Tiefpunkt des Abends?! Raab mit seinem widerlichen Merz Song. Das war so krasser cringe ich bin gestorben und wieder auferstanden. WAS HAT EIN POLITIKER BEIM ESC ZU SUCHEN?? Noch dazu einer, der mal eben mit der AFD, und sich aktiv gegen die Rechte von… Ach du scheiße. Das war so ekelhaft und so enttäuschend. Haha der Kanzler der massenhaft Leute abschieben und damit teilweise in den Tod schicken will, haha Bubatz, voll lustig. Ich hätte heulen können. Bitte nie wieder so. Am liebsten hätte ich nicht eingeschaltet und sowohl meine Zeit, als auch meine 6€ für RTL+ zurück. Das war furchtbar.
Heute hat die Sängerin Peggy March Geburtstag! Vor 60 Jahren gewann sie mit dem Song „Mit 17 hat man noch die Träume“ die deutschen Schlagerfestspiele. Außerdem nahm sie zweimal (1969 und 1975) am deutschen Vorentscheid für den ESC teil und belegte beide Male den zweiten Platz! Peggy March wird 77 Jahre alt.