
Jesse Markin hat schon direkt nach der Bekanntgabe der Teilnehmenden am finnischen Vorentscheid UMK angekündigt, nicht zum ESC nach Malmö zu fahren, wenn Israel daran teilnehmen sollte. Mit der Veröffentlichung seines Beitrags „Glow“ bekommen wir nun Hinweise darauf, ob er überhaupt eine Chance darauf hätte, den Vorentscheid zu gewinnen.
Mit seinem Debütalbum „Folk“ im Jahr 2019 etablierte sich Jesse Markin als spannender neuer Künstler, den man im Blick behalten sollte. Der heute 38-jährige Rapper und Sänger wurde damals zum Newcomer des Jahres gewählt und sein Album gewann den Critics Choice Award bei der jährlichen Emma Gaala (den finnischen Grammys). Seine Popularität zeigte sich anschließend in ausverkauften Konzerten, die vom kultigen Rockclub bis zur großen Bühne eines Flow-Festivals reichten.
Während Markin oft als Rapper bezeichnet wird, sieht er sich musikalisch breiter aufgetstellt. Er sagt, er verstehe, dass viele Künstler ein einziges Genre und einen einzigen Stil wählen, um sich darauf zu konzentrieren. Markin wollte jedoch viele verschiedene Welten in seine Musik einfließen lassen. Die Inspiration für seine Musik fand er in Filmen, Literatur und seinem eigenen Leben. Während sich „Folk“ auf gesellschaftliche Perspektiven konzentrierte, handelte sein 2021 erschienenes Album „Noir“ von seinem persönlichen Leben.
Markin entschied sich für die Teilnahme am UMK, weil sein Beitrag Glow sich richtig anfühlte. Der Song sei ein hervorragendes Beispiel dafür, wie er Genres und Stile, die ihm im Moment wichtig sind, in einer Single vereint. „Einer der Hauptpunkte des Songs ist die Aussage ‚Gib nicht auf‘. Selbst der kleinste Funke kann etwas in Gang bringen, wenn man es nur versucht. Musikalisch enthält der Song Afro-Vibes, kosmische Soundscapes und vieles mehr“, so der Künstler selbst.
Das sagt die UMK24-Jury zum Beitrag:
„Jesse Markin ist einer der angesehensten Indie-Namen Finnlands und ein international bekannter Künstler. Glow ist eine einzigartige Kombination aus Afro-House, sommerlich-erhebender Energie und Jesses technisch meisterhaften Texten und Raps. Der Song steckt voller interessanter Details, die ein stilvolles und persönliches Ganzes um den optimistischen Refrain und die tanzbaren Pianos herum bilden.“
Diese Songs wurden bereits veröffentlicht:
Diese Songs werden noch in dieser Reihenfolge (an den nächsten Werktagen) veröffentlicht:
- Windows95man & Henri – No Rules
- Sini Sabotage – Kuori mua
- Mikael Gabriel (MG) + Nublu – Vox Populi
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Über die finnischen Beiträge, das aktuelle ESC-Barometer und viele weitere ESC-News reden wir am Mittwochabend um 19 Uhr im nächsten ESC kompakt LIVE. Außerdem planen wir ein ESC kompakt LIVE am Freitagabend zu den Songs für „Das deutsche Finale 2024“.
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Ich muss sagen, so von der Art her, klingt der Song interessant. Er bringt mit der Afroamerikanischen Musik einen Farbtupfer in den Vorentscheid. Allerdings finde ich ihn so lala.
Das wirkt – nun ja – sehr amerikanisch. Glaube nicht, dass das beim ESC ankommen würde…
Der Beitrag erinnert mich sehr an typischen amerikanischen R’n’B à la Jay-Z oder Kanye West.
Würde einen interessanten Farbtupfer in den ESC bringen, aber mit der Aussage, dass er im Falle einer Teilnahme Israels nicht antreten wird, ist es unten durch bei mir.
Diese Politisierung geht mir auf den Zeiger!
3 Minuten pure Langeweile. Der Background trägt mehr zum Song bei, als der eigentliche Interpret. Da könnte man den fast weglassen, ohne dass es auffiele.
Nach 2 Sekunden konnte ich schon sicher sein: Er wird nicht die Gelegenheit bekommen, den ESC zu boykottieren. Das ist vermutlich der schlechteste Beitrag bisher. Kemama 2.0.
Kemama fand ich richtig klasse, schlecht ist „glow“ nicht aber wohl zu unauffällig für den ESC
Bleibt nicht hängen da fehlt mir was zum Mitsingen auch keine richtige Melodie
Ich setze aus, er will ja eh nicht nach Malmö…..
Da bringt der ach so hochgelobte finnische Vorentscheid den nächsten mittelmäßigen Song zu Tage.
Also ich brauche Jesse nicht in Malmö,so oder so.
Miau
Nur weil er politisiert, muss ich nicht politisieren (zum jetzigen Zeitpunkt) und gehe nur auf Audio ein: find den Song klasse
Übel gut. Schade, dass wir ihn wahrscheinlich nicht in Malmö sehen werden.
der song ist ja kaum auszuhalten.
der UMK hype train verreckt auf halber strecke.😃
das lametta ist ab,zumal der snippet vom windowssong auch nichts gutes ahnen läßt.
Einfach Will I Am aus Finnland
Sorry, der Kerle hat bei mir versch***en (ich bin leider ein sehr nachtragender Mensch und kann das in diesem Falle auch nicht trennen!). Da gibts dann auch nix mehr schön zu hören. Will ich nicht in Malmö, bekomme ich hoffentlich nicht in Malmö. Bekomme ich ja sowieso nicht in Malmö, weil wegen marketingfreundlicher Drohung und so.
Volle Zustimmung!
Tja, der gute Herr hat scheinbar eine sehr überzogene Selbsteinschätzung, wenn er denkt, DAMIT auch nur annähernd an ein Ticket für Malmö zu kommen.
Drei Minuten musikalische Grütze!
Wenn ich 2026 olympiasieger in der herrenabfahrt werde, werde ich die goldmedaille nicht annehmen. Nur das ihr‘ wisst😉
❤👏👏🤣🤣🤣🤣🤣 Made my day!
Nach dem Hören des recht durchschnittlichen Songs ist es umso mehr schade, dass man keinen Nachrücker nominiert hat.
Wenn Jesse nicht zum ESC fahren würde, findet die Auswahl doch von Beginn an ohne ihn statt.
Meiner Meinung nach der bisher schlechteste Beitrag des diesjährigen UMK. Ich finde das viel zu durcheinander. Hat man sich gerade an den Beat, den Takt oder die Melodie gewöhnt, ändert es sich schon wieder und dann passt das nicht mal zusammen. Außerdem finde ich Jesses Stimme unangenehm. Ne, das ist nichts.
Beim ESC werden wir dieses Lied ja sowieso auf keinen Fall hören, das steht ja schonmal fest.
Das Alpaka im Musikvideo finde ich aber süß, allerdings wirkt es nicht wirklich zufrieden.
Relaxter Song, macht echt gute Laune bei mir zum Morgenkaffee
Wie Tobiz oben schon schrieb erinnert Jesse stark an Benny Christo aus Tschechien.
Der kam ja beim ESC leider nicht besonders gut an, und sein „omaga“ fand ich eigentlich noch ne Spur stärker
Politik beiseite:
Was dem Song zu einem richtigen Banger fehlt, sind ein wenig mehr Variation im Chorus & Power. Stil, Rhythmus, Sound gefielen mir grundsätzlich schon. Reicht nicht.
Der Song macht gute Laune und könnte auch von den Black Eyed Peas stammen. Dennoch wird es mit ihm in Malmö jein Wiedersehen geben, weil er wegen Israel dem ESC fernbleibt. Die Juries werden das zu verhindern wissen.
Selbst am nächsten morgen bleibe ich dabei. Es ist so lala.
Ganz ansprechend produziert, aber so richtig hängen bleibt es bei mir auch nicht.
Da der Act aber offenbar weiterhin in der Auswahl ist, scheint der ESC-Vorbehalt Jesses für die Finnen kein echtes Problem zu sein. Ich stell mir gerade vor, wie er im Falle eines Sieges den umgekehrten Kümmert macht und überraschend zusagt. 😉
Na gewinnen wird er wohl eh nicht , der Song ja ganz ok .
Hat eine nette Melodie , der gesang gefällt mir jetzt nicht so .
Weiß auch nicht wieso er noch teilnimmt , da er ja im Falle eines Sieges nicht nach Malmö möchte aufgrund von Israel .Also hätte man auch jemand anderes auswählen können nach der Aussage .
Kann ich mir gut anhören. Zu mehr reicht es aber leider nicht. D ahat Finnland besseres im Angebot.
leider ein Fail. Angesehener Name? Vielleicht. (aber er ist halt ‚ohne Plays‘, dann ist man ja besonders gut…)
Beitrag ist ok, aber auch kein Überflieger. Werden wir wahrscheinlich nicht in Mälmö sehen. Kann aber damit gut leben.
Total belanglos , und wenn er schon androht bei evtl. Sieg nicht in Malmö anzutreten – egal ob man das gut, schlecht oder wie ich total unnötig und aufmerksamkeitsgierig findet, wer in Finnland wählt den denn jetzt noch , wenn er weiß, dass seine Stimme für den Eimer ist…
Von allen bisher veröffentlichten Songs aller Länder der beste überhaupt.
Zur hohen Politik sage ich nichts.
Also mit dem Song antreten und dann davon schwafeln, dass man den ESC boykottieren wird, ist… mutig. Wenn das tatsächlich gewinnen sollte, bin ich froh, wenn ich das nicht in Malmö ertragen muss…
warum wurde mein kommentar gelöscht?
Eigentlich wollte ich mir von jemandem der sich so äußert gar nicht erst was anhören.
Jetzt sind hier so richtig unterschiedliche Kommentare gepostet worden das ich dann doch neugierig wurde.
Ja hat was …aber nur kurz dann fängt es mich an zu nerven 🤷🏽♂️
Einige der Kommentare haben es schon geschrieben: Klingt für den ESC viel zu amerikanisch. Jesses Aussagen zu Israel haben bei meiner Bewertung keine Rolle gespielt: Also „gefällt mir weniger“. Bislang eher enttäuschendes Niveau bei UMK dieses Jahr, schade.