Unser Lied für Rotterdam: So wurde der deutsche ESC-Beitrag 2020 ausgewählt

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So arbeitete die Eurovisions-Jury 2018

Am Montag vor einer Woche hat der NDR die ersten Informationen zum Auswahlprozess für den deutschen ESC-Beitrag 2020 veröffentlicht und zeitgleich weitere Informationen für den heutigen Tag angekündigt. Wir hatten gestern schon vermutet, dass es sich dabei um konkretere Details zur Song- und Künstlerauswahl sowie der Arbeit der beiden Jurys handeln könnte und genauso ist es gekommen: Veröffentlicht wurden ein weiteres Video mit dem Titel „Das ESC-Institut von Prof. S“ sowie ein Handout zu den Aktivitäten der beiden Jurys.

Aus der letzten Woche wissen wir bereits, dass das Auswahlverfahren, das in diesem Jahr angewendet wurde, dem aus den vergangenen beiden Jahren gleicht: Eine 100-köpfige deutsche Eurovisions-Jury und eine 20-köpfige internationale Expertenjury aus Musikprofis hat die mehr als 600 Künstler in mehreren Runden bewertet. „Lediglich“ die Vorentscheidung und damit die Beteiligung des Publikums entfällt – damit orientiert sich Deutschland am ESC-Auswahlverfahren der Schweiz, die im vergangenen sowie in diesem Jahr ebenfalls so verfahren ist.

Detaillierter wurde das Verfahren jetzt in einem Video mit (einige Leser hatten ihn schon am Hinterkopf erkannt) Sky du Mont erklärt, der sich „Prof. Satellite“ nennt. Hier erfahren wir, dass der NDR über Facebook, Instagram und YouTube Songs gesucht und diese dann mit Newcomern gepairt hat. Auf eurovision.de steht wiederum, dass über die genannten Plattformen die Künstler gesucht wurden, was uns etwas einleuchtender erscheint. (Anmerkung: Im Folgenden gibt es weitere Abweichungen zwischen dem Video und dem verschriftlichten Prozess auf eurovision.de. Wir gehen in diesem Fall davon aus, dass die schriftliche Version korrekt ist.)

Um die passenden Songs für diese Newcomer zu finden, wurden dann wiederum nationale und internationale Songwriter angesprochen, die Lieder eingereicht haben. Zusätzlich fanden aber auch Songwriting Camps statt. So wurden am Ende 607 Künstler sowie 568 Songs gefunden, 84 davon sind im Laufe des Prozesses entstanden. Diese 568 Lieder und 607 Künstler wurden dann von den beiden oben genannten Jurys bewertet. In dem Video mit Sky du Mont wird auch nochmals erklärt, wie diese Jurys gefunden wurden.

Im nächsten Schritt wurden die Lieder und Künstler – zunächst unabhängig voneinander – in mehreren Votingrunden immer weiter reduziert, bis am Ende 50 Künstler und 34 Songs übrig waren. Diese wurden dann gepairt, d.h. Lieder und Künstler wurden so miteinander kombiniert, dass sie bestmöglich zusammenpassten. Am Ende blieben für die finale Votingrunde 20 Act-Song-Kombinationen bestehend aus 10 Künstlern und 17 Songs. Manche Songs wurden also logischerweise von mehreren Künstlern gesungen (darüber hatten wir schon Anfang des Jahres berichtet).

Von diesen 20 Act-Song-Kombinationen wurden dann wie in den vergangenen Jahren bei den Eurovision-Workshops einheitliche Videos erstellt, für die jeder Künstler nur drei Versuche hatte und die dann als Bewertungsgrundlage für die letzte Wertungsrunde der Jurys dienten. Der deutsche ESC-Beitrag hat sowohl von der Eurovisions- als auch von der internationalen Fachjury die meisten Punkte erhalten.

Ausführlich ist das Verfahren außerdem ebenfalls auf eurovision.de beschrieben.

Der deutsche ESC-Beitrag 2020 wird am Donnerstag, den 27. Februar, um 21:30 Uhr in der Sendung „Unser Lied für Rotterdam“ auf ONE präsentiert.



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406 Comments
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Fabsfab
Fabsfab
6 Jahre zuvor

Bin ja etwas skeptisch ob sich der NDR einen Gefallen tut den Titel jetzt schon als „besten ESC-Beitrag Aller Zeiten“ zu betiteln …
Wir bleiben gespannt … zu wünschen wäre es ja …

4porcelli - Hate me & crave me, beg me & slave me
Reply to  Fabsfab

Die französische HoD hat ja auch behauptet, deren Song sei süchtig machend, und die Iren haben angeblich einen Winner-Song an der Hand. Finde solche Behauptungen eher kontraproduktiv.

Bea
Bea
6 Jahre zuvor

„Dabei wurde gezielt nach Songwritern gesucht, die in der Vergangenheit durch Erfolge beim ESC oder durch Charterfolge aufgefallen sind.“
Ich ahne Schreckliches!

Trotzdem bin ich noch optimistisch. Das Auswahlverfahren klingt ja soweit ganz gut. Freue mich, dass Künstler mit eigenen Songs auch bevorzugt wurden.

Chris6969
Chris6969
6 Jahre zuvor
Reply to  Bea

Typisch deutsch halt – aus allem eine Wissenschaft zu machen.
Bei Musik geht es um Emotionen und nicht darum wissenschaftlich zu ermitteln was funktioniert und was nicht. Das hat schon bei diversen Musikern in der Vergangenheit nicht funktioniert und wird (ohne Unken zu wollen) auch nicht beim deutsch ESC Beitrag nicht klappen.

Musik muss mitreißen, fühlbar sein, das Herz treffen, Emotionen rüberbringen, zum lachen und weinen einladen, Wut machen und berühren.

Marko
Marko
6 Jahre zuvor
Reply to  Chris6969

Richtig. Aber warum sollte man den direkten Weg gehen wenn es auch steinig und holprig geht?

Zum Vergleich die Auswahl in NL. Avrotros ist gut vernetzt in der Musikszene. Jedes Jahr wird im Sommer entschieden welcher Klangfarbe Chancen hat ins ESC-Finale zu kommen. Danach fragt man bei die Musiker gezielt nach und hört sich die Demos an. Hat jemand etwas passendes dabei, ist er/sie die glückliche und geht es ab ins Studio um dem Song zu perfektionieren. Fertig.

Jeangu Macrooy war schon länger auf der Kurzliste, hatte in September sogar 5 passende Songs.

Gaby
Gaby
6 Jahre zuvor
Reply to  Chris6969

Treffender kann man es nicht beschreiben. Du hast vollkommen Recht.

Marco
Marco
6 Jahre zuvor

Also das Video wird für manche wieder lächerlich sein und die Hater werden sich hier wieder überschlagen.
Ich für meinen Teil finde das Video zwar nicht sonderlich witzig aber dafür charmant und informativ.
„Leider“ hat sich der NDR mit dem Satz „bester ESC Titel aller Zeiten“ die Messlatte selbst so hoch gesetzt, dass man eigentlich nur scheitern kann.
Aber warten wir den 27.02. ab – dann sind wir alle schlauer

escfan05
escfan05
6 Jahre zuvor

Das Video ist ja an Peinlichkeit kaum zu überbieten, für so einen Mist geben die unsere Gebühren aus. Der Dumont wird das auch nicht für ein Appel und ein Ei gemacht haben. Den Künstler und den Song können sie doch schon längst bekanntgeben. Denn für ein Gesangsazubi aus der Castingshowmanufaktur der dann eh nur so einen Messagesong gröhlt, braucht man keine 45 Minuten Sendezeit zu verschwenden, es sei denn die Frau Schöneberger verdient sich damit ihr Startkapital für ihre neue Zeitschrift. Wenn schon lieblos und dem Zuschauer einfach hingeknallt, dann doch richtig.

chatforest
chatforest
6 Jahre zuvor
Reply to  escfan05

Wieso sollte man keine Spannung aufbauen? Umso später ein Song veröffentlicht wird, umso weniger ist er am Ende „Ausgelutscht“. Die Unzufriedenheit über sein eigenes Leben sollte man anders beseitigen. Nur mein Tipp!

Rainer 1
Rainer 1
6 Jahre zuvor

Ich kann mir nicht vorstellen, dass da was wirklich schlechtes bei rauskommt. Freut euch, deutsvhland wird dieses jahr vorne mitspielen……..freude herrscht!

escfan05
escfan05
6 Jahre zuvor
Reply to  Rainer 1

Selbst wenn da nur was halbwegs brauchbares dabei raukommt, wird dem Künstler und dem Song immer den Makel anheften, das das Publikum nicht gefragt worden ist und wie arrogant sich der NDR gegenüber den Zuschauern verhalten hat. Insofern ist mir die Platzierung in diesem Jahr vollkommen egal. Eher bin ich dafür das der NDR abkackt, denn sollte sich diese Vorgehensweise als erfolgreich erweisen, wird der NDR a) noch arroganter und b) können wir uns auf Jahre hin von einer VE verabschieden.

Hiro
Hiro
6 Jahre zuvor
Reply to  escfan05

Der NDR ist nicht verpflichtet das Publikum über den Beitrag abstimmen zu lassen. Irgendwann ist auch einfach mal gut ey, hast dj nix Besseres zu tun?

Thorsten N.
Thorsten N.
6 Jahre zuvor
Reply to  escfan05

Meine Güte, wie kann man nur so negativ sein. Es ist nicht das erste mal, dass ein Beitrag direkt nominiert wurde. Außerdem ist dieses Video witzig und schön gemacht. Es bleibt sehr spannend. Dir würde ich vorschlagen das Hobby ESC an den Nagel zu hängen, denn ehrlich, von deiner Sorte gibt es mittlerweile genug, die alles schlechtreden.

Thomas
Thomas
6 Jahre zuvor
Reply to  Rainer 1

Ehrlich, da kann vielleicht etwas erfolgreiches dabei rauskommen, aber ob das bei der rabiaten Songherstellung, so wie es im Video zu sehen ist, noch Herz und Seele haben kann?

Bandido
Bandido
6 Jahre zuvor
Reply to  Rainer 1

… ohne Wenn und Aber! 😀
(Dieses Schweizer Bonmot kenn ich sogar als Deutscher)

Interniko
Interniko
6 Jahre zuvor

Ich finde das Video auch irgendwie charmant.
Wie der Beitrag dann letztendlich zustande gekommen ist, interessiert mich aber nur am Rande.
Mich interessiert dann Ende Februar das Gesamtpaket.

AgnethaFrida
AgnethaFrida
6 Jahre zuvor
Reply to  Interniko

Das Video ist charmant?
Mal aufgefallen wie dilettantisch z.B. die Beleuchtung ist? Wie kann es sein, dass man derartige Spiegelungen auf Du Monts Brille sieht. Das hat kein Profi gedreht. Oder die NDR-Profis sind wirklich so schlecht.
Ich finde es einfach nur peinlich. Und der Darsteller ist für diese Rolle völlig fehlbesetzt. Ich finde es gruselig.

Ach ja, ich bin etwas vom mathematischen Fach. Aber ich glaube nicht, dass Mathematik einen Musikwettbewerb gewinnen kann.

frederikkoelnFr
6 Jahre zuvor

Was für eine Gebührenverschwendung.

frederikkoeln
6 Jahre zuvor

Zur Ergänzung: Ich meine nicht das Video, sondern diesen gesamten Prozess. Da hätte man auch einfach einen guten Act mit absoluter kreativer Freiheit direkt nominieren und das Geld in ein anständiges Marketing stecken können.

Brötchen
Brötchen
6 Jahre zuvor
Reply to  frederikkoeln

Wer definiert denn, was ein guter Act ist? Wer nominiert den denn dann? Thomas Schreiber? Der Praktikant? Die suchen sich dann aus, was die toll finden und dann heißt es, das wird im Mai auch international gut ankommen?

So ein Auswahlprozess ist nunmal notwendig. Teures Marketing würde „Perfect Life“ auch zu keinem Gewinner machen.

Trakol
Trakol
6 Jahre zuvor

Na ich bin ja gespannt „bester Song aller Zeiten“ und „Total Genial“ die müssen ja ziemlich begeistert von dem Song sein (Nunja, das war Frankreich wohl auch *Hust*) aber wenn beide Jurys diesem Song die meisten Punkte gaben, lass ich mich mal überraschen und es sind nun ja nur noch 10 Tage. So lange wie wir von „Ende Januar“ auf die ersten Infos warten mussten. Das schaffen wir 🙂

Peter
Editor
6 Jahre zuvor

„der beste deutsche ESC Song aller Zeiten“
.
Es ist schwierig, Sach-Infos (Headline Eurovision.de über dem Videobeitrag: „Daten und Fakten“) mit mutmaßlich ironischen Texte zu vermengen. Nicht ironisch nennt man das „Eigentor“.

AfD raus aus dem Blog
AfD raus aus dem Blog
6 Jahre zuvor
Reply to  Peter

So hoch ist da die Latte nicht. Bei Lena Satellit war vor allem sie der Star, bei Michael Schulte war es das Gesamtpaket und selbst bei Roman Lob war es nicht wirklich das beste Lied von Jamie Cullum. Als bester Sond in diesem Jahrtausend würde ich vielleicht „Taking by a stranger“ ansehen.

Paule
Paule
6 Jahre zuvor

Was ich nicht verstehe ist, dass die Künstler wohl Newcomer sein sollen? Es wurde ja argumentiert, man mache keinen öffentlichen VE, um die Künstler zu schützen. Aber bei Newcomern ist doch kein Ruf in Gefahr, da ist doch jede Publicity wichtig.

Porsteinn
Mitglied
Porsteinn
6 Jahre zuvor
Reply to  Paule

Nicht nur Newcomer, auch welche die bereits Vorentscheidserfahren waren. Steht im Artikel von eurovision.de. Und womöglich auch noch andere, die man direkt angesprochen hat.

Jorge
Jorge
6 Jahre zuvor

Genau genommen hat Sky DuMont doch nur Elektroschrott mit Plastikspielzeug zerhackt. Heraus kam also Elektroschrott? Oder the other way: Man hatte sich ein Song wie Sexyback Justin Timberlake vorgenommen (Clipstart), aber die ESC/Fan-Jurys hatten lieber alte ESC-Sieger (Clipende) auf ihrer Playlist?Verrückt! Nunja …

Mal sehen, auf was für ein Socialmedia-Sternchen aus dem ESC-Dunstkreis es rauslaufen wird …

Bandido
Bandido
6 Jahre zuvor
Reply to  Jorge

Elektroschrott + alte ESC-Sieger?
Das Ergebnis klingt dann wahrscheinlich so:

Jorge
Jorge
6 Jahre zuvor
Reply to  Bandido

Der Song vielleicht nicht – die giftgrüne Substanz aus der Ampulle wird von DuMont sparsam verwendet – aber die Kostüme und Bühnenshow aus dem Musikvideo vielleicht ..

lasse braun
lasse braun
6 Jahre zuvor
Reply to  Bandido

daumen hoch!
das ist ja richtig gut – hier wird der song auf die melodie reduziert + schauwerte.

Andi
Andi
6 Jahre zuvor

Wirklich ohne jedes Gefühl geht man an die Sache heran. Die Juroren müssen zuerst ein Ergebnis tippen, um dann daran teilzunehmen. Interpreten und Lieder werden zusammengewürfelt. Oh man oh man. Schreiber sagte auch noch, die Jurys sind von dem Act begeistert. Von Benny wissen wir, dass die Jurys nicht mal wissen, wer es ist. Warum wird man für so dumm verkauft!

Jonas
Jonas
6 Jahre zuvor
Reply to  Andi

Anscheinend deswegen, weil beide Jurys den Act auf dem ersten Platz hatten und ihm somit auch die meisten Punkte gegeben haben. Daraus kann man ja dann schließen, dass der Act beiden sehr gut gefallen hat und begeistert hat.

Eduard XVII.
Eduard XVII.
6 Jahre zuvor
Reply to  Andi

Naja, sie waren halt begeistert davon, als sie dafür abgestimmt haben. Sie wissen eben nur noch nicht, dass diese Song/Künstler-Kombi auch gewonnen hat.

sunny42
sunny42
6 Jahre zuvor

Diese lächerliche Videos hätte man sich sparen können.Kostet unnötig Geld.
Bin gespannt was der NDR uns serviert.
Bei so ein langen Verfahren sollte wenigstens was gutes dabei raus kommen

Trakol
Trakol
6 Jahre zuvor
Reply to  sunny42

Vermutlich weniger Geld, als ein VE der zu einem schlechten Ergebnis führt 😉

Jorge
Jorge
6 Jahre zuvor

Tzz, wie humorlos und verkrampft manche sich so ein Video zu Herzen nehmen. …

4porcelli - Hate me & crave me, beg me & slave me
Reply to  Jorge

Schrecklich, dass Du nicht das Ausmaß der Verschwendung „unserer Gebühren“ verstehst. Das Argument kommt drolligerweise in Dauerschelife von jemandem, der seine Gebühren zweifellos vom Amt bezahlt bekommt; sonst könnte er nicht 24/7 hier alles vollspammen.
Welcome back, cousin!

Jorge
Jorge
6 Jahre zuvor

Puhh, zum Glück gibt es dich! Muss noch die Rundfunkgebühr für’s Quartal überweisen, hätte ich glatt vergessen.

ESCFrank
ESCFrank
6 Jahre zuvor

Von dem Geld hätte man doch lieber Kindergärten und Schulen bauen können 🙄

Thomas M. (mit Punkt)
Thomas M. (mit Punkt)
6 Jahre zuvor

„Welcome back, cousin!“

Ein netter und origineller Ausweg, wenn man eine bei solchen Begrüßungen oft übliche Verwandtschaftsbezeichnung vermeiden will, die ungeschickterweise zu sehr an „s!stärZ“ erinnert! Was wohl die Alternative sein würde, wenn wir im nächsten Jahr „The Cousins“ beim ESC zu hören bekämen? 😉

Eduard XVII.
Eduard XVII.
6 Jahre zuvor

„568 echt starke Songs“… da wurden wir um den spektakulärsten Vorentscheid aller Zeiten betrogen. 🙁

Böörti01
Böörti01
6 Jahre zuvor

Frage: Was ich für mich noch nicht auflösen konnte:

Im Video ist davon die Rede, dass man über Instagram, Facebook und Youtube Songs gesucht und die dann (genauso wie die Künstler) dem Auswahlverfahren unterzogen habe. Gestartet wurde dies offenbar schon vor der Veröffentlichungsfrist am 1. September. Ist das denn überhaupt regelkonform? Gilt eine Social-Media-Veröffentlichung wieder nicht als „Veröffentlichung“ im Sinne der ESC-Regeln? Was genau ist dann eine „Veröffentlichung“? Wir hatten diese Diskussion in der Vergangenheit ja schon häufiger bei anderen Titeln. Ist das denn regulatorisch nun abschließend geklärt gewesen? Oder hat der NDR sich für das Verfahren eine Ausnahmegenehmigung geholt? Ist ja schon ein Unterschied, ob ein ganzes Auswahlverfahren sich darauf abstellt, oder ob bei einzelnen Künstlern/Komponisten mal rauskommt, dass ein Titel irgendwann schon einmal bei einer Veranstaltung aufgeführt, abgefilmt und in Youtube veröffentlicht wurde oder im kleinen Followerkreis mal vorab gepostet wurde oder so…

Kann mir da jemand eine Antwort darauf geben? Benjamin, vielleicht?
Danke!

chatforest
chatforest
6 Jahre zuvor
Reply to  Böörti01

Ich glaube da ist eher gemeint, dass der Aufruf zum Einreichen der Songs dort stattfand. Nicht, dass die Songs dort schon veröffentlicht wurden.

Paul
Paul
6 Jahre zuvor

Bei soviel Selbstbeweihräucherung darf der Act im Mai die top 5 garnicht verlassen … ich bin gespannt!

ESCMYLIFE
ESCMYLIFE
6 Jahre zuvor

In dem Video gibt es einen kleinen Ausschnitt von unserem Eurovision Song Contest Song. Man hört nur Dededede von einem von der Stimme her Männlichen Sänger. Bin gespannt

chatforest
chatforest
6 Jahre zuvor
Reply to  ESCMYLIFE

Max Mutzke?

Trakol
Trakol
6 Jahre zuvor
Reply to  ESCMYLIFE

Du glaubst doch nicht ernsthaft, dass das ein Ausschnitt vom Song ist 😀

chatforest
chatforest
6 Jahre zuvor
Reply to  Trakol

Vllt verfremdet aber ich glaub es auch nicht…

Winter
Winter
6 Jahre zuvor

Also: Das Video gefällt mir schon einmal viel besser als das erste Video. Sky könnte mir aber auch sicher jeden Staubsauger verkaufen oder diese ekligen Schnapspralinen.

Ja, alles wie immer, nur ohne Vorentscheid. Gut, dass Zahlen genannt wurden. Mich nervt, dass man nicht auch echte gestandene Künstler gefragt hat. Ein guter Song ohne Vorentscheid, da hätten auch Profils sicher nicht nein gesagt. Und es hätte einen Hype gegeben. Muss ja nicht gleich Helene Fischer sein. Aber egal, ich gehe offen an die Sache ran. Wenn es scheitert, dann muss 2021 eh wieder alles auf Anfang.

„Der beste ESC-Song aller Zeiten“ oder so ähnlich ist natürlich eine Ansage. Die letzten Jahre fehlte der ARD/dem NDR immer das Gespür. Michael Schulte war eine Ausnahme, sonst war ja auch in den Vorentscheiden seit Santiano und Avantasia kein brauchbarer Song dabei. Besonders letztes Jahr war ein Jahr voller Flops (Aly mal mit Abstrichen ausgenommen).

Worauf hoffe ich? Darauf, dass wir etwas wagen. Wie cool ist bitte LItauen mit seiner Wahl? Oder Lettland? Klar, den Mut hat die ARD leider nicht. Aber bitte kein 0815 Popsong oder eine Ballade, die man 1000x gehört hat. Intere Auswahl kann kritisch sein. Siehe Frankreich dieses Jahr. Ich bin gespannt auf Donnerstag in einer Woche und hoffe, dass wir uns nicht alle wieder trösten müssen, wie bei den S!sters letztes Jahr, wo jedem klar war, dass wir ganz unten mitspielen werden.

ceterum censeo Jorgeum in vorentscheidum esse necessarium
ceterum censeo Jorgeum in vorentscheidum esse necessarium
6 Jahre zuvor
Reply to  Winter

Bei mir werden die Schnapsparlinen alle von menem Mitbewohner (Känguru) gegessen, so eklig können die nicht sein,

Jorge
Jorge
6 Jahre zuvor

Cooler Nickname! 😉

Trakol
Trakol
6 Jahre zuvor
Reply to  Winter

Du darfst eigentlich nicht sagen „Den Mut hat die ARD leider nicht“ da immer wieder betont wurde, dass sie sich komplett rausgehalten haben. Es haben allein die Jurys die über 500 Songs bewertet

Frédéric
6 Jahre zuvor

Ich definiere mal meine nur sehr bedingt hohen Ansprüche:
1.) Lied besser als „Sister“ (fand ich bekanntermaßen gut)
2.) Interpret eigenständig, kein Castingshow-Kandidat
3.) Nicht mehr als zwei Komponisten
4.) 1+2 bilden zusammen eine herausragende Einheit
5.) Von Lied, Interpret und Komponist müssen zumindest 2 deutsch sein (Wohnort reicht)

Wondergirl
Wondergirl
6 Jahre zuvor

Das ist ein extrem aufwendiges Verfahren auf Biegen und Brechen eine Nummer zu finden, die eine gute Platzierung erreichen sollte.
Durch die große Anzahl von Eurovision Jury Mitgliedern könnte dies sogar gelingen.
Ich fürchte aber wieder, dass die recht kleine „internationale Expertenjury“ alles mit Kanten rausgekegelt hat.

Ein anderer Aspekt ist, dass diese gezeigte „Super Transparenz“ vor allen Dingen den Zweck hat bei einem Mißerfolg den NDR/Schreiber zu entlasten: Wir sind unschuldig, die Experten haben entschieden.“

Winter
Winter
6 Jahre zuvor
Reply to  Wondergirl

2009 nach der letzten internen Wahl und einem 20. Platz musste der Verantwortliche gehen. Die Entscheidung interne Auswahl ist riskant für Schreiber, da ein Misserfolg in meinen Augen voll auf ihn zurückfällt.

floppy1992
Mitglied
floppy1992
6 Jahre zuvor
Reply to  Winter

Nein, musste er nicht. Thomas Schreiber ist immer noch da. Wer danach allerdings gegangen ist, ist der HoD; das kann aber auch andere Gründe haben.

ESC2020
ESC2020
6 Jahre zuvor

Staune das es der Bildzeitung usw.noch nicht gelungen ist zu erfahren wer der Act ist.

Andi
6 Jahre zuvor
Reply to  ESC2020

Wer sagt, dass die BILD es nicht schon weiß? Es kann ja Gründe geben, warum die BILD ihr Wissen noch nicht veröffentlich hat. Oder auch andere Medien.
Ich hab das Gefühl, dass schon einige Leute bescheid wissen bzw. zumindest mehr, als man so denken würde.

ESC2020
ESC2020
6 Jahre zuvor
Reply to  Andi

Das ist gut möglich.Glaube auch.

Mäckerkop
Mäckerkop
6 Jahre zuvor

Meine Güte, Leute chillt doch mal. Diese Negative Stimmung ist echt nervig. Ich finde das der NDR mit den letzten beiden Videos zeigt, dass sie die letzten Jahre Fehler gemacht haben. Ob das jetzt witzig oder peinlich ist kann jeder selbst entscheiden. Ich finde es charmant. Verschwendet sind die Gebühren auch nicht, da dieses Video mit Sicherheit in der Show auch gezeigt wird.

Auf den Vorentscheid zu verzichten ist die richtige Entscheidung für Deutschland. Das Publikum das entscheidet, hat offensichtlich keinen Geschmack, was man an den letzten Jahren deutlich sehen kann. Michael Schulte war ein Glücksgriff.

Meckie
Meckie
6 Jahre zuvor
Reply to  Mäckerkop

Genau so wie auch Lena 2010, Lena 2011, Roman Lob, Michelle, Stefan Raab, Max Mutze… Alles nur reine Glücksgriffe. Die Zuschauer bringen es echt nicht einen guten Song zu wählen. Hast recht, ne.

Mäckerkop
Mäckerkop
6 Jahre zuvor
Reply to  Meckie

Wenn du damit zufrieden bist, dass die Zuschauer alle 5-6 Jahre mal Songs zum ESC schicken, die auch gut Abschneiden, dann ist das ok. Aber 2013, 2014, 2015, 2016, 2017 und 2019 sind überhaupt nicht gut angekommen und wurden alle unter anderem durch Zuschauer entschieden. Nicht eine Top 15 Platzierung, 2 mal letzter und 2 mal vorletzter Platz.

Frédéric
6 Jahre zuvor
Reply to  Mäckerkop

Nebenbei bemerkt, HÄTTEN die Zuschauer Geschmack, hätten sie mMn Ryk statt Schulte wählen müssen. Das Zeigt aber, wie sinnlos das Geschmacks-Argument ist, da hier jeder anders bewertet und genauso wenig gesagt werden kann, ob alternativen wirklich erfolgreicher gewesen wären.

Mäckerkop
Mäckerkop
6 Jahre zuvor
Reply to  Frédéric

Ok, lass mich das umformulieren. Der Geschmack des Deutschen Publikums entspricht nicht ansatzweise dem, was in den letzten 7 Jahren beim ESC gut angekommen ist, ausgenommen Schulte. Und warum hätten die Zuschauer einen besseren Geschmack gehabt, wenn sie Ryk gewählt hätten? Das passt mit deiner Aussage nicht zusammen.

Frédéric
6 Jahre zuvor
Reply to  Frédéric

Das passt in sofern zu meiner Argumentation, als dass
a) „You And I“ für mich geschmackvoller ist als „You Let Me Walk Alone“
b) man nicht mit Gewissheit sagen kann, dass ein anderer Song beim ESC besser abgeschnitten hätte – das gilt genauso für Ryk wie für Makeda, Blitzkids Movement, Laing oder „Wildfire“ usw usf.

Man kann genauso gut Meckie folgen und behaupten, dass die Zuschauer stets zielsicher das Aussichtsreichste und/oder Geschmackvollste (nicht notwendigerweise das selbe) ausgewählt haben und die Auswahl einfach nicht mehr hergab.

ESC-FFM
ESC-FFM
6 Jahre zuvor

Also der NDR hätte sich das Geld wirklich sparen. Nutzt lieber das Geld und die Zeit für die Promotion des Künstlers auf Social Media, ein geiles Musikvideo, was rechtzeitig veröffentlicht wird(nicht einen Tag vorher wie bei den S!sters) und gebt auch endlich mal Mühe mit dem Staging. Da hatten schon andere schwächere Lieder, haben es aber mit der Bühne einiges an Boden gutgemacht

Edelgard
Edelgard
6 Jahre zuvor
Reply to  ESC-FFM

„…. und gebt auch endlich mal Mühe mit dem Staging. Da hatten schon andere schwächere Lieder, haben es aber mit der Bühne einiges an Boden gutgemacht……“

Sollten nicht eher der Interpret und der Song überzeugen? 🤔

Rainer 1
Rainer 1
6 Jahre zuvor

Wenn „euphoria“ schon so prominent präsentiert wird, kann es nur ein Gson sein. „The very best for you“, die strophen in deutsch

Bandido
Bandido
6 Jahre zuvor
Reply to  Rainer 1

Und die Präsentation dann auf dem Brandenburger Tor?
Bzw. – ganz unglücklich! – mit Deutschlandflaggen vor der Semperoper im Dresden? (gut, dass der MDR in Deutschland nicht federführend ist, der würde das glatt „aus Versehen“ machen…)

Kerstin
Kerstin
6 Jahre zuvor

Könnte es die Melodie, welche beim Erklärvideo unterlegt ist, sein…?

Mo
Mo
6 Jahre zuvor

Wie konnte da nichts geleaked werden? Es sind doch so viele Personen involviert gewesen. Es ist wirklich nichts durchgesickert. Ist die NDR eine Mafia oder wie kann das sein?

Bandido
Bandido
6 Jahre zuvor

Man kann natürlich in alles etwas reininterpretieren… 😀
Hat schon jemand an Sky DuMonts Brillengläser rangezoomt, ob sich da vielleicht der Interpret drin spiegelt?

Vondenburg
Vondenburg
6 Jahre zuvor
Reply to  Bandido

Wieso ranzoomen? Sky DuMont IST der Interpret. Sieht man doch ganz deutlich!

(Schla-)Wenzel Waschbär - dont play me like a pingpong
(Schla-)Wenzel Waschbär - dont play me like a pingpong
6 Jahre zuvor

„Der beste deutsche ESC-Beitrag aller Zeiten“

Eieiei, ihr müsst echt seehr überzeugt sein. Hoffentlich könnt ihr das Versprechen auch halten.

Edelgard
Edelgard
6 Jahre zuvor

@ESC-FFM:
…..sollten denn nicht eher der Interpret und der Song überzeugen? 🤔 Ich finde sowieso, dass auf der Bühne viel zu viel Show gemacht wird um den Titel irgendwie aufzupeppen!

lasse braun
lasse braun
6 Jahre zuvor

am erstaunlichsten in dieser obskuren angelegenheit finde ich,daß das youtubevideo aktuell 55 likes hat bei 0! dislikes. 😀

lasse braun
lasse braun
6 Jahre zuvor
Reply to  lasse braun

oh,kaum schreibt man es schon steht da die 1 – ich war das aber nicht – lasse hat sich zuletzt in 2017 dort eingeloggt.

Kerstin
Kerstin
6 Jahre zuvor

Wäre ich der NDR würde ich es so machen. Lied in verfremdeter Form zur Untermalung im Video
platzieren. Der Hinweis auf den Interpreten findet sich bei den Playmobil Männchen 😆

roxy
roxy
6 Jahre zuvor

Ich bin recht sicher, dass wir einen sehr guten Beitrag bekommen werden. Ich habe schon nach dem letzten ESC gesagt, dass Deutschland mal auf eine interne Nominierung setzen sollte und sich für die nächsten Jahre ein neues Format überlegen sollte, dass die etablierte Musikszene nicht abschreckt. Obwohl ich sicher bin, dass es ein guter Act sein wird, finde ich es sehr schade, dass man nach internationalen Songwritern gesucht hat und nur nach Nachwuchssängern. Ich fände es schön, wenn Deutschland beim ESC seine Musikszene präsentieren würde.

Frédéric
6 Jahre zuvor
Reply to  roxy

Tatsächlich verkommt das Argument, die potentiellen Acts müssten vor dem Vorentscheid geschützt werden, nach augenscheinlichem Stand zur völligen Luftnummer. Denn wie man ja weiss, hat nicht mal Aly Ryan noch eine Bewerbung in Betracht gezogen! Wieso sollten das dann all die Vorentscheidsallergiker da draussen getan haben?

Zumal ich nachwievor nicht davon überzeugt bin, dass eine erfolglose Vorentscheid-Teilnahme Künstler „verbrennt“.

Candy
Candy
6 Jahre zuvor
Reply to  Frédéric

Ja, ich halte das auch für eine Ausrede. So relevant ist der Vorentscheid außerhalb der Bubble nun wirklich nicht. Bei vielen der SängerInnen kam vor der VE-Teilnahme rein gar nichts außer einer mäßig erfolgreichen The Voice- oder DSDS-Teilnahme. Wenn sich dann mit dem VE-Beitrag auch kein Blumentopf gewinnen lässt, liegt es wohl kaum am VE selbst, dass die große Karriere für den Sänger in der Zeit danach ausbleibt. Für die, die bereits vor der VE-Teilnahme Erfolge hatten, verändert sich nichts. RYK komponiert weiterhin für das Festival „Feuerwerk der Turnkunst“, Voxxclub haben relativ gute Charterfolge mit ihrem neuen Album (Album-Charts: Platz 5 in 2020 statt Platz 7 in 2018) und scheinen in der Schlagerszene immer noch beliebt zu sein, auch Avantasia haben 2019 ihr erstes Nummer 1-Album in 20 Jahren Bandgeschichte erreicht und hatten viele (zT sogar ausverkaufte) Konzerte in Europa, Nord- und Südamerika, sogar eine Show in Japan und zwei in Australien.

escfan05
escfan05
6 Jahre zuvor
Reply to  roxy

Achtung Ironie: In Deutschland im Land der Dichter und Denker gibt es halt keine guten Komponisten mehr. Da gibts nur Siegel und Bohlen und sonst nix. Deswegen muss man auf der ganze Welt nach Komponisten suchen. Und die Zuschauer haben halt keinen Geschmack, das haben zwar die Schweden, die Norweger, die Italiener, die Litauer und die Letten, aber nicht die Deutschen Zuschauer die haben ja überhaupt kein Gehör für gute Musik. Deswegen brauchts eine internationale Jury und irgendwelche ESC-Fans. Danke lieber NDR, und als nächstes wird für jegliche Lebenslage eine internationale Jury eingesetzt, die für die Deutschen das Denken übernimmt.

Brötchen
Brötchen
6 Jahre zuvor
Reply to  escfan05

Hast du die 12 Punkte für die S!sters vom deutschen Publikum und dann die 0 Punkte im Mai schon komplett verdrängt? Kannst du bitte aufhören so zu tun als sei das deutsche ARD Publikum unfehlbar? Die feiern Helene Fischer und Andrea Berg, völlig out of touch mit jüngeren Generationen.

Thomas M. (mit Punkt)
Thomas M. (mit Punkt)
6 Jahre zuvor
Reply to  escfan05

@Brötchen:
– Es waren 24 Punkte im Mai.
– Woher weißt Du so sicher, dass die Sisters vor internationalem Publikum nicht auch am besten abgeschnitten hätten, wenn sie gegen dieselben 6 VE-Beiträge angetreten wären?
– Mir ist zu Ohren gekommen, dass es auch jüngere Fans von Helene Fischer und Andrea Berg geben soll.
– Wieso ist das „in touch“-Sein mit jüngeren Generationen das entscheidene Kriterium für die Unfehlbarkeit eines TV-Publikums?
– Erinnere ich mich falsch, wenn ich meine hier mal gelesen zu haben, dass die Einschaltquote des ARD-Vorentscheids 2019 bei den Jüngeren gar nicht so schlecht war?

matze
matze
6 Jahre zuvor

Vorname geht mit A los, Nachname mit N. Alles klar?

Frédéric
6 Jahre zuvor
Reply to  matze

Andrea Nahles!

4porcelli - Hate me & crave me, beg me & slave me
Reply to  Frédéric

Da müsste dann allerdings der übliche Urban-Spruch „supersympathische Sängerin“ wegfallen ;-).

Edelgard
Edelgard
6 Jahre zuvor

@ESC-FFM
…..es sollte doch wohl eher der Interpret und der Song überzeugen. Ich finde sowieso, dass auf der Bühne viel zu viel Show gemacht wird um den Titel irgendwie aufzupeppen. Wer es denn nötig hat…..

Andi
Andi
6 Jahre zuvor
Reply to  Edelgard

Genauso ist es! Lied und Interpret sollen hauptsächlich überzeugen. 2004 war das dem NDR sehr wichtig. Man hat das Show Dingsbums kritisiert und richtigerweise Max einfach auf die Bühne gesetzt. Auch Lena war schlicht auf der Bühne. Und 2020? Da ist der NDR froh, wenn er 2 Monate mehr Zeit für eine Choreografie hat. Oje oje…

Andi
Andi
6 Jahre zuvor

„Der beste deutsche ESC-Beitrag aller Zeiten“.

Bitte Einrahmen und am 27. um die Ohren schlagen!

Frédéric
6 Jahre zuvor
Reply to  Andi

Gibt es wirklich Grund zur Annahme, dass dieser Spruch ernst gemeint ist?

Andi
Andi
6 Jahre zuvor
Reply to  Frédéric

Nein!

(Schla-)Wenzel Waschbär - dont play me like a pingpong
(Schla-)Wenzel Waschbär - dont play me like a pingpong
6 Jahre zuvor
Reply to  Frédéric

Sky du Mont macht niemals Scherze! 😀

escfan05
escfan05
6 Jahre zuvor
Reply to  Andi

Der Satz wird sich eingerahmt und dem NDR aufs Brot geschmiert. Am 27.02.2020 und nach dem ESC. Ich freue mich schon auf den Hohn und Spott nach dem ESC.

Rainer 1
Rainer 1
6 Jahre zuvor

Professor satellite singt selber….
https://youtu.be/8WPz81XENmg

oppacher
Mitglied
oppacher
6 Jahre zuvor
Reply to  Rainer 1

Du hast den versteckten Hinweis gefunden.

Sky du Mont = Santa Maria = Roland Kaiser fährt zum esc..

Mareike Kaa
Mareike Kaa
6 Jahre zuvor
Reply to  Rainer 1

Schau, schau, Schoschonen!

Andi
Andi
6 Jahre zuvor

Ich habe mir das Video gar nicht angetan. Habe bei eurovision. de nachgelesen. Man muss ja informiert sein. Jedenfalls wie das Lied gefunden wurde. Einfach nur lächerlich!

Trakol
Trakol
6 Jahre zuvor
Reply to  Andi

Wieso plötzlich lächerlich? Im Grunde so wie die letzten beiden Jahre 🤷‍♂️

Andi
Andi
6 Jahre zuvor
Reply to  Trakol

Ich war schon die letzten 2 Jahre kein Fan von diesem Modell. Aber dieses Jahr übertrifft es leider noch im negativen Sinne.

Andi
Andi
6 Jahre zuvor

Immerhin ist der NDR so stolz auf den besten deutschen ESC-Beitrag aller Zeiten und präsentiert dieses Meisterwerk auf ONE. Wow wow wow.

escfan05
escfan05
6 Jahre zuvor
Reply to  Andi

Anscheinend können dieses Musikalische Meisterwerk, dieses Kleinod der Kompostionskunst auch nur wenige Menschen schätzen und verstehen. Deswegen auch bei One. Das war ja auch nie für die breite Masse gedacht.

Frédéric
6 Jahre zuvor
Reply to  escfan05

Tja, also genau sowas würde ich mir ja erträumen, aber schon klar: wird wohl eher ein netter, halbwegs chartfähiger Popsong von Castingknecht X sein.

SvenESC
SvenESC
6 Jahre zuvor

Na ich bin echt gespannt was da raus kommt , der beste ESC Song allerzeiten heißt für mich Sie wollen gewinnen . Da muss schon großes kommen Wer Ihn nachher singt ist eigentlich egal wenn der Song gut ist . Mit One kann ich auch leben , Belgien und Frankreichen bekommen noch weniger .
Ich sehe Positiv auf den 27.02.

4porcelli - Hate me & crave me, beg me & slave me

Klingt wieder mal extrem deutsch-verkopft; letztendlich ist es doch derselbe Auswahlmodus wie letztes Jahr minus VE-Show und Publikumsabstimmung, oder?

4porcelli - Hate me & crave me, beg me & slave me

Merci für die Klarstellung – wobei das doch eigentlich verwerflich ist, weil der/die KünstlerIn das Lied doch immer selber schreiben MUSS!

Jorge
Jorge
6 Jahre zuvor

Eben, also eigentlich doch nur den Hardcore-Fanwunsch nach dem letztjährigen Votingdissenz umgesetzt, oder? Nicht, dass ich das cool finden würde, aber vielleicht basiert manche Kritik ja darauf, von Kucher & Partner aus der Eurovisionsjury gekickt worden zu sein? ^^

Andi
Andi
6 Jahre zuvor

Ihr müsst euch den Artikel „Wie unser Act gefunden wurde“ bei eurovision. de durchlesen. Es ist einfach nur noch ein Trauerspiel. Bei allem Respekt , dazu kann man wirklich nichts positives schreiben. Wir machen uns in Europa absolut lächerlich.

Jorge
Jorge
6 Jahre zuvor

Fand es schon gestern amüsant, wo eine Person die Abneigung gegen den frz. Beitrag auf ca. 17 gleichlautende Kommentare ausdehnte, obwohl der ihm doch vorgeblich so egal war…

Joe
Joe
6 Jahre zuvor

Aber warum bloss immer diese Newcomer… Findet sich denn wirklich kein bekannter Sänger, der teilnehmen möchte? Geht in anderen Ländern doch auch. Langsam vergeht auch mir als eingefleischtem Esc-Fan (schaue seit 1970 😊) die Lust an dem Spektakel.

chatforest
chatforest
6 Jahre zuvor
Reply to  Joe

Und was macht das bitte für einen Unterschied?

goynen67
Mitglied
6 Jahre zuvor

Was soll eigentlich das ganze Jammern hier. Erstmal finde ich das Filmchen ganz nett. Ehrlich gesagt schauen das nur die ESC Fans. Hätten ja auch bis 27.2. nix machen können/müssen.
Zudem ist das Konzept jetzt erklärt. Und auch bei einer VE wäre zu 99 % das gleiche Ergebnis heraus gekommen in Anbetracht das beide Jurys den Song als Favorit gewählt haben. Warten wir doch einfach ab. Außerdem sind doch die Chancen das es besser wird deutlich höher als das es schlechter wird. Und wenn wir sehen wie dramatisch das Interesse der Länder abnimmt überhaupt noch etwas für den ESC auf die Beine zu stellen können wir doch froh sein das wir noch dabei sind und sich ein paar Gedanken gemacht werden. Die schlimmste Vision ist doch das in 5 Jahren nur noch eine Hand voll Komponisten ( vozugsweise aus Schweden )für alle Länder die Songs schreiben. Frankreich zeigt doch wo die Reise hin geht. Also erstmal Keep calm….vielleicht wird ja alles gut …

Letschi
Letschi
6 Jahre zuvor

Ja, man geht mittlerweile wirklich extrem verkopft an die Sache heran. Das Video fand ich ganz witzig, besonders als man „Ein bisschen Frieden“ und „Satellite“ in die Mischung gekippt hat xD Wäre cool, wenn sie in dem Video ein paar Ostereier/Hinweise für die ESC-Fans versteckt hätten.

escfan05
escfan05
6 Jahre zuvor

Die beiden besten deutschen Beiträge aller Zeiten sind Satellite und Ein Bisschen Frieden, wie will der Deppenfunk diesen beiden Beiträge übertrumpfen? Also da muss ja wirklich ein phonetisches Meisterwerk kommen. Also meine Erwartungen gehen ins Unermessliche. Im übrigen an beiden Liedern war der NDR gar nicht oder nur zum Teil beteiligt.

oppacher
Mitglied
oppacher
6 Jahre zuvor
Reply to  escfan05

Diese beiden waren die erfolgreichsten, aber mal ehrlich.. Willst du ernsthaft sagen es waren die besten?

escfan05
escfan05
6 Jahre zuvor
Reply to  oppacher

Vom Ergebnis her ja, alles andere ist Geschmacksache.

cars10
cars10
6 Jahre zuvor

Gehen wir mal von folgenden Annahmen aus:
– ein überzeugender Künstler
– ein passendes Lied

Bei Lena hat‘s überraschenderweise funktioniert, also sollte der diesjährige Künstler mindestens vergleichbar, d.h. Lena2-Starappeal haben.

Satellite war ein mittelprächtiger Popsong, ging ins Ohr, und in Kombination mit Lena einfach unschlagbar. Beim „besten ESC-Song aller Zeiten“ oder wie auch immer da getrommelt wird, erwarte ich etwas sofort Mitreißendes, etwas Fröhliches, etwas, das gute Laune macht.

Na, ob man da die eigenen Ansprüche nicht etwas hoch gehängt hat?
Im Zweifelsfall ist der NDR am erneuten katatrophalen Abschneiden verantwortlich, egal was kolportiert wird: Wer die Musik bezahlt, bestimmt was gespielt wird. Alte Binsenweisheit, und immer noch wahr.

Im Gegenzug wäre der NDR der erste, der einen eventuellen Erfolg für sich vereinnahmen würde. Auch diese Binse müssen wir leider nicht hinterfragen, das wird passieren. Wetten?

Kowalski
Kowalski
6 Jahre zuvor
Reply to  cars10

Gegenwetten, nein danke, aber noch gilt der Konjunktiv. Eine Verstetigung des wissenschaftlichen Holzweges wird allerdings mit jeder sich neu hinzugesellenden Ausschussware anderer Nationen ein Stück wahrscheinlicher. Passend dazu führt uns ein Einäugiger und seine blinden Berater geradewegs ins kreative Nirwana.
Die erste Pressemitteilung bei einem Glückstreffer wäre nahezu eine Kopie der 2018er Version: „Der Erfolg von Rotterdam (Lissabon) ist der Beweis, unser Konzept….blubberblubb…“…und der ganze Spass ginge wieder von vorne los.

Thomas M. (mit Punkt)
Thomas M. (mit Punkt)
6 Jahre zuvor
Reply to  cars10

„Satellite war ein mittelprächtiger Popsong, ging ins Ohr, und in Kombination mit Lena einfach unschlagbar“ Hey, hier kann ich Dir mal voll zustimmen, auch wenn mir „unschlagbar“ vielleicht ein klein bisschen zu stark ist. Aber Lenas ganz besondere Ausstrahlung hat ganz klar eine große Rolle bei ihrem Sieg gespielt.

Florian Christoph
Mitglied
6 Jahre zuvor

Der NDR macht das ziemlich klug wenn er wirklich ein Goldstück ausgegraben hat. Wenn dem so ist möchtest du dir nicht zu früh in die Karten schauen lassen. Doch es besteht die Pflicht die Fans auf dem laufen zu – darum die regelmäßigen Scheibchen an belanglosen Informationen über die letzten Wochen hinweg; es ist aber auch klar das du eben deine Flamme nicht zu früh verbrennen möchtest, darum eine spätere Veröffentlichung definiitiy sinnvoll ist.

Wir Fans sind ungeduldig (mir inklusive), darum die bereits genannten Infos die es stückenweise verabreicht gibt um die Veröffentlichung rausziehen zu können. Letztlich willst du mit deinem Act mit Momentum in den Contest gehen – der ist im Mai. Es bringt schließlich null Punkte bereits im Januar die ESC Gemeinde zu entzücken, wenn im Mai das Momentum verpufft ist. Wir haben das bei anderen „Early Favourits“ in der Vergangenheit gesehen, wo der Song und Künstler praktisch ausgelutscht waren als es dann wirklich ums ganze ging (Francesco Gabbani, gutes Beispiel).

Der NDR macht das also ziemlich klug…. allerdings nur wenn es wirklich ein Golstück ist. Wer die Messlatte so unglaublich hoch legt muss liefern. Sonst macht er sich lächerlich. Die Vergangenheit lässt wenig Optimismus zu. Doch: aus Fehlern kann man lernen. Hat der NDR gelernt?

Mareike Kaa
Mareike Kaa
6 Jahre zuvor

Dass Francesco Gabbani „nur“ 6. wurde (selbst für Italien ein überdurchschnittliches Ergebnis) lag aber nicht daran, dass der Song „ausgelutscht“ war, sondern an anderen Faktoren – u. a. die Kürzung auf 3 Minuten, die ihn sehr repetitiv gemacht haben, und seine Textlastigkeit (warum da ein Gorilla über die Bühne tobte, war nur denen klar, die des Italienischen mächtig sind). Zudem wirkte der gute Francesco etwas fahrig, und dann wurde ihm noch vom Epic Sax Guy die Show gestohlen.