
Die Sängerinnen Bamlak Werner und Julia Steen sowie die Gruppe Visions of Atlantis sind nach Informationen der Kleinen Zeitung noch im Rennen für den ESC-Vorentscheid Vienna Calling – Wer singt für Österreich? Damit hätten diese drei Acts weiterhin die Chance, ihr Heimatland beim Eurovision Song Contest 2026 in Wien zu vertreten. Wir stellen Euch die Künstler*innen vor.
Die Kleine Zeitung geht davon aus, dass wir schon in der nächsten Woche erfahren könnten, welche zwölf Acts beim österreichischen Vorentscheid für den ESC 2026 auf der Bühne stehen. Das würde in der Tat ganz gut passen, weil am 16. Dezember auch das Bühnendesign für den großen Wettbewerb, das wieder von Florian Wieder entworfen wurde, vom ORF vorgestellt werden soll.
Die Zeitung hatte bereits Anfang Oktober zwölf Acts vorgestellt, die im Rennen um einen Startplatz bei Vienna Calling – Wer singt für Österreich? waren. Mittlerweile haben nun auf dem Wiener Küniglberg, der Sendezentrale des ORF, interne Castings stattgefunden. Dabei soll das Kandidatenfeld von der internen Jury weiter verkleinert worden sein. Bamlak Werner und Julia Steen sowie die Gruppe Visions of Atlantis sollen allerdings weiter im Rennen sein.
Bamlak Werner / Cloudhead
Die Musikdatenbank music austria hat Bamlak Werner, die aus Klagenfurt kommt und auch den Künstlernamen Cloudhead nutzt, als Interpretin, Komponistin, Autorin, Ausbildnerin und Musikpädagogin erfasst. Ihre Genres sind demnach Jazz bzw. improvisierte Musik sowie Pop, Rock und Elektronik.
Die gebürtige Äthiopierin wurde von österreichischen Eltern adoptiert und wuchs sehr musikalisch auf. In der Pandemie versuchte sie über TikTok und unter dem Namen Cloundhead mit dem Publikum zu interagieren. Das funktionierte gut. Danach professionalisierte sie ihre Arbeit. Es folgten Singles und eine EP. Der ganz große Durchbruch lässt aber noch auf sich warten.
Julia Steen
Ihre erste Schritte in die Öffentlichkeit unternahm Julia Steen noch unter ihrem bürgerlichen Namen Julia Wastian bei The Voice Kids. Die Kärntnerin legte als Erwachsene bei der Castingshow Starmania21 nach und schaffte es dort ins Finale. Anschließend war sie Act für Zucchero und Nena sowie Support für NESS auf deren DACH-Tour.
Ihre erste Single „Hauptgewinn“ wurde Anfang 2023 veröffentlicht. Alle ihre Titel auf Spotify sind deutschsprachig und gehen in die Richtung Country und Pop. Die Lieder sollen auch regelmäßig im österreichischen Radio zu hören sein. Das zuletztveröffentlichte Video von Julia Steen ist „Taximann“.
Visions of Atlantis
Diese Gruppe hatten wir Euch bereits Anfang Oktober vorgestellt. Die Symphonic-Metal-Band Visions of Atlantis gibt es schon seit einem Vierteljahrhundert. Bereits zwölf Alben hat die Gruppe in unterschiedlichen Formationen veröffentlicht. Drei ihrer letzten Alben hatten das Wort „Pirates“ im Titel – ganz passend, da sie öfter auch im Piraten-Look unterwegs sind. Laut Kleiner Zeitung waren sie schon zwei Mal in der internen Auswahl für den österreichischen ESC-Act. Beim Vorentscheid möchten sie mit einer „Aufbruchshymne“ an den Start gehen.
Der österreichische Vorentscheid Vienna Calling – Wer singt für Österreich? findet am 20. Februar 2026 statt. In der Liveshow wird die Entscheidung fallen, welcher von zwölf Acts den Gastgeber des ESC am 16. Mai 2026 in Wien vertreten wird. Österreich kehrt damit im kommenden Jahr nach zehn Jahren Pause wieder zu einem öffentlichen Vorentscheid zurück. In den Jahren zuvor ist jeder Beitrag intern ausgewählt worden, so auch JJ mit seinem Titel „Wasted Love“.
Wie gefallen Dir die drei Acts, die für den österreichischen Vorentscheid noch im Rennen sein sollen? Auf wen bist Du besonders gespannt und wer hätte möglicherweise beim ESC in Wien die besten Chancen? Lass es uns in den Kommentaren wissen.
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