„Violent Thing“ von Ben Dolic erreicht eine Million Aufrufe auf YouTube

Seit der Veröffentlichung von „Violent Thing“ am vergangenen Donnerstag kann sich Ben Dolic neben positiven Reaktionen auch an guten Downloadzahlen erfreuen. Nun gibt es weitere positive Neuigkeiten: Das Musikvideo hat fünf Tage nach seiner Veröffentlichung bereits die Millionenmarke geknackt.

Nebem dem Musikvideo sind weitere Videos zum Song auf YouTube abrufbar. Das Video zum Auftritt der Akustikversion, bei der Ben vom Guitaristen Lars Cölln im Rahmen der Sendung „Unser Lied für Rotterdam“ begleitet wurde, kommt auf über 100.000 Aufrufe, das auf dem offiziellen Eurovisionskanal ebenfalls veröffentlichte Musikvideo kommt in weniger als 24 Stunden auf knapp 90.000 Aufrufe.

Dazu äußerte sich auch ARD-Unterhaltungskoordinator Thomas Schreiber: „Schön, dass unser geneinsames Musikvideo auf so großes Interesse stößt. Noch schöner, dass die internationalen Reaktionen durchweg so positiv und motivierend sind. Wir arbeiten jetzt mit Hochdruck an der Inszenierung.“

Auf iTunes schaffte es „Violent Thing“ bis auf Platz 2 und musste sich dort nur The Weeknd mit „Blinding Lights“ geschlagen geben. Mittlerweile, knapp sechs Tage nach der Veröffentlichung, liegt Ben auf Platz 34. Am Tag der Veröffentlichung schaffte der Titel es auch in iTunes-Charts anderer Länder, darunter neben den Nachbarländern Schweiz und Österreich auch in die Charts in Schweden, UK oder Spanien. Auch auf Amazon landete der Song in den Top 5 der Downloadcharts.

https://www.instagram.com/p/B9RuC8rnNZ9/

Im Bereich der Streamingportale gewinnt der Song ebenfalls hinzu. Auf Spotify stehen heute, Stand 4. März, 375.575 Streams zu Buche. Des Weiteren hat Ben bereits 83.552 monatliche Hörer auf der Plattform. Auf Apple Music schaffte der Song es am Freitag nach der Veröffentlichung in die Top 300 der meistgestreamten Songs in Deutschland. Aktuell liegt „Violent Thing“ dort auf Platz 499.

In den aktuellen Midweek-Charts der deutschen Singlecharts ist „Violent Thing“ jedoch trotz der starken Downloadzahlen nicht zu finden. Ob er bis Freitag nochmal Boden gut machen kann und den Sprung in die Top 100 der meistverkauften und -gestreamten Songs der Woche schafft, wird am Freitag bekanntgegeben.

Der bisher positive Eindruck bestätigt sich ebenfalls bei einem Blick auf unser aktuelles ESC-Barometer. In der Durchschnittswertung landet Ben Dolic hier hinter Island und Litauen auf Platz drei, auch bei den Höchstwertungen steht Deutschland an dritter Stelle. Im „Polarimeter“, also der Zusammenfassung der Bewertungen „ist ganz ausgezeichnet“ sowie „ist ganz furchtbar“ liegt „Violent Thing“ an fünfter Stelle, was aber auch daran liegt, dass nur 9% unserer Leser dem Song die Bewertung „ist ganz furchtbar“ vergaben. Ebenfalls im ESC-Kompakt-Index landet Ben mit einem Wert von 3,6 auf einem hervorragenden dritten Platz.

Am Freitag werden wir in einem weiteren Artikel zudem einen genaueren Blick auf die veröffentlichten Singlecharts, sowie die weiteren aktuellen Abrufzahlen auf Spotify, Apple Music, iTunes und weiteren Portalen werfen. Auch auf die ersten Airplayzahlen werden wir in einem gesonderten Artikel ausführlicher eingehen.

Was sagt Ihr zu den bisherigen Download- und Streamingzahlen von „Violent Thing“? Hat der Song Potenzial, ein Hit in Deutschland zu werden?


80 Kommentare

    • Auch wenn ich den Song durchaus nicht schlecht finde so muss ich dann doch wieder den Meckerfritzen spielen, wieso war man nicht in der Lage den Song mit der ESC-Länge rauszubringen? Wenn der Song doch schon seit Dezember 2019 fest stand. Die Regeln des ESC dürften auch Herr Milanov doch bestens bekannt sein.

      • Die gibt’s aber ja schon. Die Version wurde ja anscheinend für die Bewertung der beiden Jurys benutzt

    • Nein, es ist ganz schlimm! Lies doch die Erklärungen unseres Statistikbären Trevoristos noch einmal richtig durch.

    • Naja, so weit würde ich jetzt nicht gehen. Ich denke das Deutschland wenn es fantastisch läuft unter die ersten 10 kommen kann. Ich warte mal was die Top ESC-Nationen Russland und Schweden für ein Song aussuchen. Ich bin da eher für The Mamas oder Felix Sandmann. Im Moment gibt es DEN Favoriten nämlich noch nicht.

    • Ich sehe es halt kommen, dass er der lachende Dritte wird, da sich Russland, Island und Lithauen gegenseitig viele Punkte wegnehmen könnten. Und derweil kloppen sich Italien und die Schweiz um den Sieg bei der Jury.

  1. Im Text liegt ein Missverständnis vor:
    wenn die Downloadzahlen stark gewesen wären, wäre der Song auch in den Midweeks gelandet. Da es so nicht kam, darf man getrost davon ausgehen, dass das auch bis zum ESC nix mehr wird mit einem Chartseinstieg. Und das ist halt echt mies. Da gibt es nix schönzureden.
    Die Download-Platzierungen lesen sich natürlich gut, aber es sind halt nur Momentaufnahmen gewesen. Eine kurze Welle, die dann schnell wieder abebbte. Ben Dolic hätte in TV-Shows noch irgendwo präsent sein müssen, dann wären mehr Leute auf den Song aufmerksam geworden. So war es auch bei Michael Schulte, der nicht grandios gechartet ist, aber es halt trotzdem immerhin geschafft hat. Weil er nach dem VE auch noch direkt in der NDR-Talkshow war zum Beispiel.
    Aber gut. Haben wir halt leider wieder keinen nationalen Hit. Für das ESC-Ergebnis muss das nix bedeuten. Schade isses trotzdem.

    • Was nicht ist kann ja nach dem ESC noch werden 😉 Aber es stimmt schon, wie soll ein Song auch „charten“, der bis auf ONE bisher noch nirgendwo präsent war. Da wurde sicher wieder was verschlafen.

    • Ben Dolic wäre bestimmt beim Silbereisen aufgetreten, aber die Show ist ja leider verschoben worden, wegen der Coronahysterie.

    • Die Downloadzahlen sind gut! Nur leider sind die in der Menge mittlerweile einfach zu gering, da physische Verkäufe an Schlagkraft für die Berechnung der Singlecharts verloren haben. Die Zahlen an sich sind gut, nur reicht es aufgrund des Übergewichts von Streaming derzeit nicht für die Top 100

      • Na, wenn die Zahlen zu gering sind, sind sie eben nicht gut. 🙂
        Sie waren für den kurzen Moment Donnerstag/Freitag ohne Zweifel gut – aber eben nur für diesen einen Zeitraum gemessen. Aber wenn man den längeren Zeitraum von etwa einer Woche zu Grunde legt, sind die absoluten Zahlen eben nicht mehr gut. Das meinte ich ja: man hätte diese Welle weiter reiten müssen und Ben Dolic in irgendwelchen Formaten unterbringen müssen. Freitag NDR Talkshow, Samstag DAS, Montag MDR am Nachmittag und son Quatsch. Dann hätte man da vielleicht noch was retten können, was eine Chartnotierung angeht, weil so mehr Leute den Song gestreamt hätten. Denn wie du richtig angedeutet hast: die Downloads spielen da keine so fürchterlich große Rolle mehr.
        Für die Radiosender ist Streaming (Spotify & Shazam) enorm wichtig. Da find ich die Zahlen nicht berauschend.
        Morgen kommen die Airplay-Charts raus. Mal gucken, ob sich Ben dort wiederfindet. Wenn nicht, wäre das schon sehr sehr niederschmetternd.

  2. Mal ehrlich, die deutschen Single Charts sind doch eh nur noch eine reine Farce mit gefühlt gefakten Streamings von irgendwelchen Deutsch Rappern und Tussen. Mittlerweile haben wirklich viele Künstler kaum noch Chancen ihre Singles in die deutschen Charts zu bekommen. Dies sieht dann bei den Album Charts etwas anders aus. Aber ich hoffe, dass es Ben noch schafft, spätestens nach dem ESC. Hat irgendwer den Song schon im Radio gehört? Ich leider noch nicht.

      • Auch bei NDR2 lief der Song bereits. Aber mehr kommt in einem gesonderheten Artikel zu den aktuellen Airplayzahlen. Und am Freitag gibt es dann nochmal einen ausführlichen Rundumblick!

  3. das verhältrnis likes zu dislikes ist auch nicht ganz unwichtig.
    aktuell steht ben bei 18000 zu 2803.
    das musikvideo von the roop hat
    bei knapp 2,5 millionen hits 58634 zu 1177.
    das ist schon ein erheblicher unterschied.

    • Wieviel vorher kam das Video von The Roop denn raus? Ich finde 18.000 zu 2.803 sind jetzt ja wirklich nicht schlecht. Ich erinnere mich an deutsche Beiträge, die mehr Dislikes als Likes hatten.

      • alles was im like/dislike verhältnis über 10-12% ist,ist nicht wirklich gut – wir reden hier über eine 3 plus.
        man kann das gut mit den diesjährigen melo-titeln vergleichen – da sieht man schon gewaltige unterschiede in der popularität.
        man darf übrigens nicht vergessen,daß man uns ja den besten deutschen ESC-beitrag aller zeiten versprochen hat – das ergebnis ist bekannt und kann diesen anspruch absolut nicht decken – das kann dann die dislikes mitbeeinflußen.
        ich habe aber ein reines gewissen,denn ich war zuletzt zu estlands veronazeiten bei youtube online. 😀

  4. Der deutsche Beitrag steigt und fällt mit der Live Performance. Solange wir nur eine Akustik Version live gehört haben lässt sich über mögliche Platzierungen kaum was sagen.

  5. Klickzahlen können ausagekräftig sein, oder auch nicht, Levina hatte ähnlich hohe, ich glaube Michael doch viel weniger. Und Sisters wurde mit 12 Pukten Ansagen überschüttet. Was letztlich entscheidend ist, ist die Grundstimmung und die ist dieses Jahr eher positv, die deutschen Meckerköppe mal rausgerechnet. Bislang ist Upbeat aber eher unterrepräsentiert, das könnte sich diese Woche noch ändern.

  6. Wenn der Vergleich zu The Roop schon kommt, dann werfe ich auch mal Hurricane in die Runde.

    Das offizielle Video von „Hasta La Vista“ wurde vor 6 Tagen (nur wenige Stunden vor „Violent Thing“) publiziert und steht mittlerweile bei 3,4 Millionen Aufrufen (+88,8k/-3,2k). Dagegen ist selbst das „viral gegangene“ „Think About Things“ mit 1,2M. Aufrufen nach 2 Wochen ein laues Lüftchen. Selbst die Auftritte der Mädels knacken nach nur 3 Tagen die Millionenmarke; der Finalauftritt selbst war gestern auch in den deutschen (!) YouTube-Trends zu finden.
    Ein positiver Aspekt an unserem Beitrag: Ben Dolic spricht denke ich auch eher das jüngere Publikum an und ist verglichen mit den S!sters ihnen weit voraus. Auch in den Medien kommt der Beitrag wesentlich positiver an. Klar, radioeins, die letzte Bastion des guten unkommerziellen Musikgeschmacks (pseudo-)intellektueller Schichten und fleißiger Boykottierer des furchtbar billigen und geschmackslosen ESCs 😉 , ist da wieder die rühmliche Ausnahme. Ich mache mir um unseren Beitrag recht wenig Sorgen, auch wenn es jetzt noch nicht der große Hit in Deutschland wurde. Was nicht ist, kann ja noch werden.

    • das bin ich jetzt schon etwas überrascht aber der unterschied zu litauen ist möglicherweise der enorm hohe bekanntheitsgrad der band auf dem balkan.
      da kann ich nur spekulieren aber diese schlappe nummer hier von 9/2019 hat auch schon über 46 millionen hits.

  7. Fakt bleibt, dass der NDR Beitrag nur wirklich schwer aus den Pushen kommt. Groß geteilt wird der nicht. Läuft noch nicht. Ein Hype ‚pick up‘ war es nicht. Es flackerte nur kurz. Nicht viel länger als 24h. Seitdem geht’s erstmal nur noch downhill.
    Etwas anderes hat aber ernsthaft niemand erwarten können. Überfliegersong ist es in der Konsumenteneinschätzung halt denn wohl doch noch nicht wirklich einer. Man wartet das internationale Echo ab. Das ist nicht so schön. Hätte auch anders laufen können.

    Vielleicht dann doch zu glatt geschliffen? Promomaßnahmen sind daher extremst dringend nötig, wenn man denn Vor-Finalerfolg unbedingt aufweisen will. Oder naja, da es ‚der beste NDR ESC Beitrag aller Zeiten‘ ist braucht man sich um sowas alles doch nicht einen Piep zu scheren. Wird schon klappen im Finale. Und wenn nicht? Um Ausreden ist man dann ja nie verlegen.

    Immerhin würde der NDR Beitrag bei Top 10 Abschneiden eine ‚Novum Marke‘ setzen, als erster Song, seitdem Songs vor dem Finale veröffentlicht werden, der in der VE Woche die Top 100 verfehlt hat und ‚trotzdem‘ im ESC Finale viele Punkte bekam. Das wäre dann ein ’new national all-time record‘, weil es das noch nicht gegeben hat. Es kann aber auch anders kommen. 🙂

    • Wie „verkaufte“ sich eigentlich der letztjährige Sieger Duncan international? Oder Netta, oder der Portugiese? Ist keine Häme… würde mich wirklich interessieren. Und du bist mit Zahlen ja schnell dabei 😉

      • international laufen ESC Titel jetzt nicht so schlecht, charten aber im Ausland kaum. Hohe Platzierungen werden nicht (mehr) erreicht. Läuft aber besser als in der Vor-Streaming Vergangenheit. Am erfolgsversprechendsten sind in der Vergangenheit immer die Uptempo bis Dance Nummern gewesen. Duncans Song war ausserhalb der Niederlande ein kleiner bis mittlerer Hit.

        Hab es mal für 2019 überschlagen und komme auf einen ganz erstaunlichen Wert von etwa 600 Mio non-free Audio-Songplays für alle ESC 2019 Beiträge zusammen für das Unionsgebiet + UK+ CH +N + ISR in den letzten etwa 13 Monaten. Davon 140 Mio der Siegertitel und 190 Mio für Soldi. Groß weniger als 5 Mio hat eigentlich keiner, bis auf ein paar Ausnahmen kleiner in den Halbfinals ausgeschiedener Länder.
        Schätze extrem grob dass da noch vllt 50 Mio Plays von Usern ausserhalb des erwähnten Gebietes hinzukommen.

        0,3% des mit Audiostreaming insgesamt erzielten Umsatzes im erwähnten Gebiet machten die glaub 41 ESC 2019 Songs in den vergangenen 12 Monaten in etwa aus. Das sind so ca 6 Mio € Bruttoumsatz. Ganz schön viel. Das entspricht immerhin 4,6 Mio verkauften Downloads á 1,29€, oder 375K Album CDs.

        Läuft aber fast alles unterhalb des Chartradars.

        Duncan 95 Mio Spotifyplays weltweit in einem Jahr. Sicher gute 30% davon in den Niederlanden. Alleine 5 Mio Plays in NL in der Woche nach seinem Sieg, sowie knapp 10 Mio in den Wochen vor dem Finale.
        Ein ähnlich erfolgreicher deutscher Beitrag müsste auf 30 Mio bis 35 Mio Plays vor dem Finale kommen, um auf dem nationalen Niveau von Duncan VOR dem Finale zu sein.

        149-15-22-18-15-15-16 war Duncans erster 7 Tage Lauf bis 13.03.19 bei Spotify in NL.Woche drauf lag er auf 13, noch ne Woche drauf auf 11. Das war schon ein ganz ausgezeichneter Start.

    • Es ist eine Woche um und es klingt schon so als müsse man Promomäßig schon alles verrissen haben. Er ist in Shows, macht eine Radio Promotour, die Sender scheinen den Song zu spielen….also aktuell alles schon einmal gut. Man muss einfach mal abwarten und sehen was das alles jetzt in den nächsten Wochen bringt und was alles da passiert. Vielleicht steigt der Song auch doch noch in die Charts ein wenn auch tief….aber dazu weiß man eh erst am Freitag mehr.

    • Ich verstehe deine Argumentation völlig, keine Frage. Aber man darf nicht vergessen, dass Ben in Deutschland mehr oder weniger komplett unbekannt war. Die letzten The Voice-Gewinner hatten auch keinen Charterfolg mehr. In den letzten zwei Jahren haben sie die Charts in DE dahingehend so schwerwiegend verändert, dass Pop-Song (und ich habe das Gefühl vor allem aus Deutschland!) es extremst schwer haben!

      • @Florian Klar ist es in DE schwer geworden in die Charts zu kommen und das bestreite ich auch nicht. Es geht mir Persönlich eher um den Punkt das hier einige schon von einer Katastrophalen Promotion sprechen obwohl erst eine Woche vergangen ist und man sieht das durch TV Auftritte und Radioauftritten in den letzten Tagen versucht wird was zu machen. Man sollte in der Hinsicht halt abwarten statt wieder wie so oft die sachen madig zu sprechen.

      • das ist was die Sieger betrifft ist das richtig. Komischerweise der erfolgreichste The Voice Finalsong war der der Letztplatzierten im 2019er Finale. Der Song war richtig erfolgreich, obwohl von den Votern gnadenlos abgestraft! Rap eben.

  8. Michael Schulte hat aber auch bestens ins schläfrige ard-Programm und Silbereisen gepasst…bei Violett Thing bekämen die Silbereisen Zuseher sicherlich Schnappatmung und der ein oder andere nen Herzinfarkt …das können die nicht riskieren😁😉

      • Andi mit Bild und Christian Harbich = BFFs seit 2018

      • @4porcelli:
        Ich bin damals weitestgehend dem Blog ferngeblieben, weil ich mir dieses „Voxxclub hätte gewinnen müssen mimimi“ nicht mehr durchlesen wollte. Ich hab halt auch gedacht, beim Christian wäre dieses Trauma irgendwann überwunden. Aber isses ja immer noch nicht. Vielleicht isser unglücklich in Micha verliebt und der lässt ihn halt nicht ran.

      • Nana, so dünnhäutig? Also den Schulte könntest mir um den Bauch binden – da würd sich ganz sicher nix rühren – Gott bewahre!!

        Ansonsten hab ich ja nur angefügt, dass die Schultenummer (ich lass jetzt mal weitere Klassifizierungen beiseite – nicht dass Andi mit Bild noch zu weinen beginnt) ob seiner Eigenart besser in ne Silbereisen-Show passt als es bei „Violent thing“ der Fall ist. Der Song würde so manchen ARD-Zuseher wohl arg überfordern….*wegduck*

      • Fuxxclub wäre noch mehr zum fremdschämen gewesen als s!stärZ. Vielleicht ist Christian ja unglücklich in eine(n) davon verliebt?

      • Auch das ist nicht der Fall – aus dem Alter bin ich raus ;-)…und ausserdem seit vielen Jahren glücklich verbandelt – lasst mal gut sein.

      • Ach Christian, mir isses persönlich scheißegal, wie du Michael Schulte findest. Mein Freund mag ihn auch nicht besonders und ich liebe ihn trotzdem. Er wird ab und an geschlagen, aber sonst geht’s. 🙂
        Nein, im Ernst: mir ging und geht deine absolut negative Einstellung da einfach auf den Keks, weil du die so dermaßen verbissen äußerst und nichtmal im Erfolg, also nach dem ESC, sagen konntest, dass Michael das gut gemacht hat oder dich mal zwei Jahre nach diesem für dich so großen Trauma zurückhalten kannst. Lass es doch mal gut sein. Ein bisschen differenzieren, ein bisschen weniger verbissen. Es kann so einfach sein. Hat selbst escfan05 geschafft und auch trevoristos ist auf einem guten Weg. Vielleicht kriegen wir das bei dir ja auch noch hin.

      • @Andi (mit Bild) – die Schultenummer von 2018 ist und bleibt öde – daran hat sich auch mit zwei Jahren Abstand nix geändert. Raab und Horn hatten auch zwei vergleichsweise gute Plätze geholt beim ESC – dennoch werd ich mich mit diesen deutschen Peinlichkeiten niemals anfreunden. Ich hatte im Übrigen 2018, direkt nach Lissabon sehr wohl ein paar mal angemerkt, dass Schultes 4. Platz einem durchaus gelungenen Staging, welches auch gut von den Kameras eingefangen wurde, geschuldet war. In Deiner Wut auf mich hast Du das wohl geflissentlich überlesen.

  9. Um es mal in Relation zu setzen : die halbe Million war ja schon nach anderthalb Tagen erreicht.. Die ersten 3 Tage wurde es als bezahlte Werbung angezeigt. Danach verlief es dann eher schleppend..

  10. Egal, wie man es dreht oder wendet: Ein Beitrag, der nicht wirklich promotet wird, nicht wirklich stattfindet, nicht wirklich erkennbar auf den ESC zugeschnitten zu sein scheint und wenig Resonanz im internationalen Vergleich findet, wie soll der da charten?

    Zumal der Anfängerfehler eines Donnerstaglaunches sogleich das erste (Überraschungs-)Moment aus der Möglichkeit eines Charteintritts gleich in der ersten Woche auch schon wieder ins Leere laufen läßt: Dass er es noch nicht einmal in die Midweeks geschafft hat, sollte dem NDR eigentlich zu denken geben – aber warum die eigene Bräsigkeit hinterfragen, wenn man nach der Präsentation des Beitrages das macht, was man auch in den letzten Jahren gemacht hat, eigentlich nichts und sich wieder hinlegen.

    Beeindruckend finde ich, und das erwähnten hier auch einige Vorredner: Der Beitrag steht seit dem 12.12.19 fest. Es gibt derzeit keine 3-Minuten-Version und es gibt keinen Live-Eindruck (die Aktustikversion zählt nicht). Woran erinnert mich das bloß? Ach ja, an die letzten Jahre, als irgendwie zwei Tage vor dem ESC die Videos gelauncht wurden.
    Nur pokiert man in diesem Jahr also mit noch höherem Einsatz und hofft auf den Moment der Überraschung.

    Es bleibt spannend, ernüchtert aber spannend!

    • Und wieso muss man jetzt schon die ESC-Version veröffentlichen? Verstehe den Sinn nicht. Die Version ist sicher dieses Jahr schon fertig produziert sein. Aber weshalb muss man die jetzt rausbringen? Dem NDR insgesamt dieses Jahr einen Vorwurf zu machen. Der Song hat Aufmerksamkeit. Und erlangt weiterhin Aufmerksamkeit. Es stehen immerhin daneben mittlerweile 27 andere Songs fest. Wenn das im Mai gut rübergebracht wird, wird das auch eine gute Platzierung. Alles andere ist Nebensache.

  11. Die Klicks kommen meiner Meinung nach immer sehr stark aus dem Heimatland. Aber wieviele der Deutschen, die Youtube regelmäßig benutzen, werden den Song wohl gehört haben? Im Radio ist er leider zumindest in meiner Gegend kaum gelaufen.

  12. Ich denke die momentane internationale Resonanz auf unseren Beitrag ist nicht überschäumend, aber sicher auch nicht schlecht. Sehr viel besser sicherlich als in den letzten Jahren.

    Wenn der Song von Ben am 16.5. stimmlich, technisch gut auf die Bühne gebracht wird, dann wird er sehr weit oben zu finden sein… wenn…

    Der ganze Act bleibt für mich ein Ü-Ei.

    Zu kritisieren bleibt das „Management“ des NDR. Oder es ist vielleicht sogar gewollt so? Ich kann die Kritik hier teilweise schon verstehen. Bei dieser Promotion kann ein Song in Deutschland gar nicht bekannt werden, erst recht nicht ohne VE. Wie stellt der NDR sich das vor? Den Song vor 250.000 Zuschauern auf ONE vorstellen und dann wird der ein Hit? Ne so funktioniert das einfach nicht. Was sehne ich mir da manchmal den Raab zurück. Der konnte aus Scheiße Gold machen… der NDR macht aus Gold Scheiße.

    Was die Charts betrifft. Wenn Ben in Rotterdam einen guten Platz holt, dann wird der Song sich schon würdig in den Charts platzieren. Siehe Schulte.

  13. Ich habe ein Deja vu. Auch 1994 waren beim ESC überwiegend Balladen dabei. Deutschland nominierte auch intern. Ein flottes Lied. Kommerziell ein Flop. Platz 3 beim ESC! Läuft es 2020 ähnlich für uns?

  14. Die deutsche Musikindustrie ist eh tot. Und warum sagt ihr, dass die Resonanz schlecht oder nicht so gut aus dem Ausland sei? Bei escunited ist die Bewertung gut bis sehr gut. Kaum bis gar keine schlechte Bewertung. Bei wiwibloggs (ok, ist mit Griechenland vorne nicht die beste Abstimmung) ist Deutschland knapp hinter Island auf 6.
    Kein Lied landet sofirt im Ausland in den Spotify Charts. Die Ersten, wo man am ehesten eine Tendenz dehen wird, ist Island.
    Und spätestens immer 2 Tage nach den Semis…

    Ihr dürft übrigens nicht vergessen, dass das Lied ein Juryliebling sein könnte, für mich wird. Einzigartige Stimme, modern, radiotauglich. Wenn ein Ingrosso 2. Werden kann, dann Ben erst recht. Nicht zu vergessen, dass es die Connections mit Slowenien, Bosnien, Bulgarien, Österreich und die Schweiz gibt.
    Nicht zu vergessen, dass wir Kubelka om Tesm haben.

    Ich sage euch, ihr unterschätzt Deutschland total…

  15. Es ist halt der eigene Deutsche Beitrag. Und dank linksgrüner Politik wissen wir doch, das wir die eigene Deutsche Flagge am besten gleich verbrennen sollten.

    „Ich hasse mein Vaterland“

    Grünen-Chef Habeck

    • Was hat denn solch ein Kommentar hier verloren? Politik hat hier nichts zu suchen, und ich finde es sehr ungezogen und auch etwas dümmlich, anderen zu unterstellen, dass sie ein Problem mit Deutschland haben, nur weil sie das Lied von Ben nicht so toll finden. In der Vergangenheit habe ich Lena und Roman unterstützt, weil ich ihre Lieder mochte und obwohl ich es bzgl Patriotismus mit Samuel Johnson halte. Aber Bens Angebot ist halt einfach nicht mein Ding.

    • Und immer, wenn man denkt, meckie postet in letzter Zeit gar keinen polemischen Unsinn mehr und lässt uns mit seiner verqueren Welt- und Politiksicht in Ruhe, kommt wieder so ein Quatsch, der nichts, aber auch wirklich gar nichts mit dem ESC zu tun hat.

  16. Das hat Habeck SO bestimmt nicht gesagt – aber lassen wir die Politik lieber mal beiseite (obwohl ich sehr froh bin, dass das in Thüringen heute nicht wieder so`n fatales Ende genommen hat…).

    Was den deutschen Beitrag anbelangt; die Resonanzen bisher sind doch recht positiv, im Inland wie im Ausland. Ich finde allerdings Peter von den Bloggern im heutigen Live-Blog hatte schon recht als er anmerkte, dass es schon nicht verkehrt gewesen wäre, wenn Ben Dolic (immerhin gebürtiger Slowene) sich letztes WE in den VE`s von Kroatien und Serbien hätte sehen lassen. Der deutsche Act stand ja schon seit Mitte Dezember 2019 fest – wenn der NDR etwas auf Draht gewesen wäre, hätte man da schon Kontakte herstellen können. In diesen Ländern dürfte so`n Auftritt in den VE-Shows schon noch ne andere Bedeutung haben und ein paar Sympathie-Punkte im Vorfeld sammeln ist auch nicht verkehrt – machen andere Länder ja auch.

    Wie auch immer – am wichtigsten ist allerdings, dass nun an nem guten Staging + Perfo gearbeitet wird – und das geschieht ja offenbar. So richtig interessant wirds – wie gehabt – in den Probenwochen; ich gehe davon aus, dass man das in diesem Jahr so richtig professionell angeht – denke das kann man nun auch erwarten.

  17. Ich meine, dass die Marktsituation einfach extrem hart ist. Ohne ‚Rap‘ kommt man einfach nicht in die Spitze rein, oder man muss eben gut bekannt sein. Wendler ist da das beste Beispiel. Wer hätte gedacht dass der jemals nen Streaming Top 100 Hit hat. Hat er aber. Der NDR Beitrag hätte sich für ‚Rapelemente‘ geradezu angeboten. Wurde aber nicht gemacht. Ich schwöre, das hätte richtig gezogen! Man wollte das aber eben nicht. Dann wirst du halt nach hinten durchgereicht. Die Plattenfirma wird ihr Geld eh verdienen, aber erst im Nachlauf, d.h. nach dem Finale. Der Vorlauf ist für die gar nicht so interessant. Die würden ja in den Vorlauf investieren, wenn sie meinten es würd sich lohnen. Das war denen aber wohl direkt klar, dass das nix werden wird. Kann mir nicht vorstellen, dass irgendwer in den Universal Headquarters dachte, das Teil würde steil gehen.

    • Das Chartergebnis ist für das Ergebnis beim ESC uninteressant. 2006 war Texas Lightining mit No No Never ein großer Charthit und landete am Ende beim ESC nur auf Platz 15. Hatte also mit dem Sieg oder einen Top 10 Platz nix zu tun.

  18. Auf dem NDR Radio-Sender NJOY lief der Dolic Titel in den vergangenen 7 Tagen insgesamt 16 mal. Das ist Wochen Platz 27 nach Anzahl der Plays und Platz 28 nach Anzahl der Hörer. Ein ganz gutes Ergebnis für einen neu startenden Titel.

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