Voting bei Das deutsche Finale 2026: Viel Macht für die Jury, Zuschauer*innen dürfen nur über drei Acts abstimmen

Bild: RTL / Willi Weber

Im vergangenen Jahr musste sich im Vorentscheid Chefsache ESC 2025 das gesamte Format dem Ego von Stefan Raab unterordnen. Er entschied fast im Alleingang mit handverlesenen Jurykolleg*innen (Aufmacherfoto) darüber, welche Acts es zunächst ins Halbfinale, dann ins Finale und – nach einer kurzfristigen Regeländerung – auch in ein Superfinale schafften. Dreieinhalb Shows lang waren die Zuschauer*innen nur passive gefragt, lediglich ganz am Ende konnten sie dann entscheiden.

Der SWR wollte den diesjährigen Vorentscheid Das deutsche Finale 2026 bewusst als Gegenpol zu Chefsache positionieren, es war gar von „Teamsache“ die Rede. Damit ist aber offenbar nicht oder nur sehr begrenzt die deutsche Fernsehöffentlichkeit gemeint. Denn auch in diesem Jahr haben sich die Verantwortlichen entschieden, eine Jury mit der Macht auszustatten, unliebsame Publikumsfavorit*innen und Quotenbringer in einer ersten Abstimmungsrunde zu eliminieren.

Und so läuft die Abstimmung: In einem ersten Schritt bewertet am 28. Februar bei Eurovision Song Contest – Das Deutsche Finale 2026 eine hochkarätig besetzte 20-köpfige internationale Jury aus Musikexpert*innen aus 20 ESC-Teilnehmerländern die neun Acts und wählt ihre drei aussichtsreichsten Favoriten. In einem zweiten Schritt entscheidet allein das Publikum, welcher dieser drei Acts das begehrte Ticket für den ESC erhält und Deutschland im Mai beim Eurovision Song Contest in Wien vertreten wird.

Kurz gesagt: Über sechs der heute bekanntgegebenen neun Acts wird das Publikum nie abstimmen dürfen. Damit bringt sich der federführende SWR nicht nur bereits im Vorfeld ohne Not in eine Situation, die zumindest potenziell für viel Frust in der Liveshow sorgen kann, er setzt damit auch auf ein Votingverfahren, dass der Logik des internationalen Wettbewerbs widerspricht. Hier geht es darum, sowohl Publikum als auch Jurys zu überzeugen. Welchen der DDF-Acts das Publikum beim ESC in Wien sehen möchte, werden wir aber tatsächlich nie erfahren.

Was haltet Ihr vom Votingverfahren, dass sich der SWR für Das deutsche Finale 2026 ausgedacht hat? Schreibt uns Eure Meinung gerne in die Kommentare.

Über dieses Thema sprechen wir heute Abend ab 21 Uhr bei ESC kompakt LIVE.



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226 Comments
ESC1994
ESC1994
5 Monate zuvor

Ich poste nur folgendes: 🤐🤐🤐

togravus ceterum
Mitglied
togravus ceterum
5 Monate zuvor
Reply to  ESC1994

🤣

Heidi
Heidi
5 Monate zuvor
Reply to  ESC1994

Genau

Matty
Matty
5 Monate zuvor

Danke für die Info!

Christian
Christian
5 Monate zuvor

Unfassbar!

Alex John
Alex John
5 Monate zuvor

Ruslana wirds schon richten! 🤯

MK Who
MK Who
5 Monate zuvor

Dieses Prozedere muss unbedingt verhindert werden! Wer startet eine Petition oder schreibt zumindest dem SWR?

Rainer Knuth
Rainer Knuth
5 Monate zuvor

Hier sind die Songs deutlich länger zu hören.

https://youtu.be/LN-ulL2t2IQ?si=SkzWMkMhbW7EcCKx

Last edited 5 Monate zuvor by Rainer Knuth
Shamso
Shamso
5 Monate zuvor
Reply to  Rainer Knuth

Danke

Laurine
Laurine
5 Monate zuvor

Fiebertraum

Delta
Mitglied
Delta
5 Monate zuvor
Reply to  Laurine

+1

Anmey
Anmey
5 Monate zuvor

Vollkommen indiskutabel. Wer auf diese Idee gekommen ist, sollte nie wieder etwas mit dem ESC zu tun haben. Und ich muss es auch mal so sagen: Der NDR hätte das nicht gemacht.

cars10
cars10
5 Monate zuvor
Reply to  Anmey

Stimmt, beim NDR wurden ja noch nie Juroren öffentlich aktiv, die mit zwei Kandidatinnen sympathisiert haben😉.

2019, war da nicht mal was?

Last edited 5 Monate zuvor by cars10
Anmey
Anmey
5 Monate zuvor
Reply to  cars10

Was hat das denn mit dem Votingsystem zu tun?

miramax09
miramax09
5 Monate zuvor
Reply to  cars10

Das hat zwar nichts mit dem Votingsystem zu tun, aber tatsächlich war 2019 mein persönlicher Bruch mit dem Deutschen Vorentscheid im Allgemeinen. Ich weiß noch, wie ich vor dem TV saß und mich gefragt habe, ob das gerade wirklich passiert ist.

togravus ceterum
Mitglied
togravus ceterum
5 Monate zuvor

Letztes Jahr habe ich Chefsache nicht gesehen, und auch dieses Jahr beginnt mein Interesse am deutschen VE rapide zu schwinden. Was soll dieses unsinnige Votingverfahren? Die Jurys kegeln die Publikumsmagneten raus, und am Ende wählt das Publikum im Superfinale dann vielleicht den publikumaffinsten Beitrag, der von den Jurys aber nur auf Platz 3 ins Superfinale gewählt wurde. Man läuft am Ende also Gefahr, mit einem Lied dazustehen, dass weder bei den Jurys noch beim Publikum so richtig zündet.

*kopfaufdietischplatteschlag*

Da beim ESC 50/50 gilt, sollte man das mMn beim VE ebenso halten.

Matty
Matty
5 Monate zuvor

In Rumänien entscheidet beim Vorentscheid nur die Jury, wer das Land beim ESC in diesem Jahr vertreten darf. Da stellt sich die Frage, ob das die bessere Lösung ist?

togravus ceterum
Mitglied
togravus ceterum
5 Monate zuvor
Reply to  Matty

Finde ich auf jeden Fall besser und vor allem erfolgsversprechender als das System in unserem VE. Die beiden letzten ESC-Sieger wurden ja auch von Jurys ausgewählt, allerdings intern. Das deutsche Verfahren ist mMn geradezu ein Rezept für die Herstellung von musikalischer Wassersuppe.

Laurine
Laurine
5 Monate zuvor
Reply to  Matty

Wäre ehrlicher als alibimäßig dem Publikum die Wahl zwischen der Top 3 zu machen
Dann lieber ehrlich sein und entweder gleich intern entscheiden (find ich eh am besten) oder einen Vorentscheid mit 100% Jury (aber warum dann nen Vorentscheid, da kann man auch abkürzen)

Momo
Momo
5 Monate zuvor

Na dann können wir jetzt schonmal spekulieren über welche 3 Acts wir denn am Ende noch abstimmen dürfen. Ich sage Sarah Engels, Ragazzki und öhm….noch eine Ballade. Mal sehen welche.

Last edited 5 Monate zuvor by Momo
Rusty
Mitglied
Rusty
5 Monate zuvor
Reply to  Momo

Es gibt keine richtige Ballade in diesem VE.

Momo
Momo
5 Monate zuvor
Reply to  Rusty

Naja. Mary Sue kann man schon als Ballade betiteln vom Snippet her. Mal sehen. 🙂

benegigs
benegigs
5 Monate zuvor
Reply to  Momo

Ich bin mir durch die Regelung gar nicht mehr so sicher, ob die Jury Ragazzki in die Top 3 einziehen lässt 😮

Momo
Momo
5 Monate zuvor
Reply to  benegigs

Das könnte natürlich passieren. 🤔

Alex_aus_Schweden
Alex_aus_Schweden
5 Monate zuvor
Reply to  benegigs

Ragazzki ist jetzt schon raus…

Matze
Matze
5 Monate zuvor
Reply to  Momo

Die Jurys müssen aber sehen, dass Spassongs durchaus was reißen können, nur danach sollen die auswählen. Ich denke sie werden Sarah Engels nicht weiter wählen, weil das nach der Kopie der Kopie klingt. Black Glitter hätte Jury Potential.

Anmey
Anmey
5 Monate zuvor

Da brauchen Ragazzki eigentlich gar nicht antreten.

Bernd
Bernd
5 Monate zuvor

Genau richtig so, Fanbase Votings sind nicht objektiv genug

ESCFan2009
ESCFan2009
5 Monate zuvor
Reply to  Bernd

Das kannst du aber auch im Superfinale haben. Lieber direkt 50:50, dann gleicht es sich eher aus.

Holgivision
Mitglied
Holgivision
5 Monate zuvor

Also ich muss schon sagen, ich war noch nie so underwhelmed wie heute.

Cali
Mitglied
Cali
5 Monate zuvor
Reply to  Holgivision

Dann bist Du aber noch nicht lange ein deutscher ESC-Fan. 😉

Nullpointer
Nullpointer
5 Monate zuvor

Genau die richtige Entscheidung
Bei so einem line up, dass vielleicht mit wohlwollen 2 ordentliche Songs besetzt ist, wäre es viel zu gefährlich dem Zuschauer mehr macht zu geben. Da wäre die Gefahr zu groß dass einer der Schlafwagen Songs weiterkommt.

Amion
Amion
5 Monate zuvor
Reply to  Nullpointer

Das hat schon 2019 nicht funktioniert , die übermotivierte Jury aus 20 Ländern wählte die Sisters !( 0 Points)

Die ESC Fans wählten Aly Ryen, die die bessere Wahl gewesen wäre.

Amion
Amion
5 Monate zuvor

Unfassbar. wahrscheinlich auch nur eine heimliche Abstimmung, so das die Plätze 4-9 gar nicht bekannt gegeben werden 🙁

Schlimmes Konzept.

Wäre sogar besser gewesen zuerst Televoting ohne Jury . Dann ein Superfinale mit Televoting und Jury.

Geri
Geri
5 Monate zuvor

Sorry das wird wieder nichts.
Nur verstehen tu ichs nicht.
Es gibt soo viele gute Künstler in D und dann dies?

ESC1994
ESC1994
5 Monate zuvor
Reply to  Geri

Bringt nix wenn viele sich gar nicht erst bewerben wollen.

marcomunetti
Mitglied
marcomunetti
5 Monate zuvor

Ach, meine lieben deutschen ESC-Freunde….. Es tut mir so leid, dass es jedes Jahr wieder eine solch frustrierende Vorentscheidungszeit wird bei euch. Deutschland sollte definitiv den Vorentscheid ersatzlos weglassen und direkt nominieren. Bei uns in der Schweiz war das DER Dosenöffner.

Das Lineup ist einmal mehr fürchterlich. Ich sehe hier nur Sarah Engels, die einigermassen gut ankommen würde in der Bubble, dank Standard-0815 Eurovision Song. Die Community wirds im Club jedenfalls feiern.

Gwendolyn
Gwendolyn
5 Monate zuvor
Reply to  marcomunetti

Direktnominierung hatten wir auch schon , Jendrik…Ergebnis bekannt

Edo
Edo
5 Monate zuvor

🤦‍♂️

Sora
Sora
5 Monate zuvor

Um Fia vom JESC 2023 zu zitieren:

„Ohne Worte“

ESC2026
ESC2026
5 Monate zuvor

Wann werden die Songs in voller Länge veröffentlicht ?

benegigs
benegigs
5 Monate zuvor
Reply to  ESC2026

Marti Fischer hatte gepostet, dass „Ciao Ragazzki“ am 23.01.2025 rauskommt. Kann mir daher gut vorstellen, dass alle Lieder dann rauskommen 🙂

ESC2026
ESC2026
5 Monate zuvor
Reply to  benegigs

okay.

Laurine
Laurine
5 Monate zuvor
Reply to  benegigs

Malou Lovis veröffentlicht ihren Song erst am 30.

Gwendolyn
Gwendolyn
5 Monate zuvor

Unglaublich…und weshalb entscheiden internationale Jurys über die “ aussichtsreichsten“ Kandidaten, also im Prinzip gegen ihre eigenen Beiträge…mir drängt sich der Verdacht auf, dass der 0815 Trallalasong von der Engels durchgeboxt werden soll, alles was gefährlich werden könnte wird abgewählt (siehe letztes Jahr Feuerschwanz und FFTS), ihr werden 2 Langweiler beigegeben, damit das Publikum das „kleinste Übel“ wählt …es wird die Engels werden , ziemlich sicher, bei dem Werberummel und ihrer eigenen Selbstbeweihräucherung …vielleicht schau ich lieber VE Finnland oder Norwegen am 28.2.

mauve
mauve
5 Monate zuvor
Reply to  Gwendolyn

Genau das Gefühl habe ich … ein Albtraum …

marcomunetti
Mitglied
marcomunetti
5 Monate zuvor
Reply to  Gwendolyn

Also dass am 28.2. Eher Finnland oder Norwegen Programm sein werden wusste ich schon vor 2 Jahren… xD Eine Show mit der Babsi kann man sich nicht antun, ohne Vorspulknopf auf der Fernbedienung.

HESTI
HESTI
4 Monate zuvor
Reply to  Gwendolyn

Genau so habe ich gleich auch gedacht, als ich von dem Voting internationaler Juroren für den deutschen Beitrag gelesen habe. Welcher Juror ist denn so …. und wählt einen Song der dem seines eigenen Landes gefährlich werden könnte? Der NDR war schon schlimm, aber der SWR ist noch schlimmer.

rainer1
rainer1
5 Monate zuvor

Versteh ich nicht! Warum übernimmt man nicht einfach das normale esc-50/50- voting?
So ist die gefahr relativ gross, dass weder ein publikums noch ein jury- favorit gewinnt.

Oltomm
Oltomm
5 Monate zuvor

Gut, dann wirds also Finnlands Finale am 28.02 für mich

Welchen von den Schnarchnummern Deutschland sich aussucht kann man dannach dann ja einfach hier nachschauen

Thomas K
Thomas K
5 Monate zuvor

Der Klang im Kopf wenn ein Tablett mit ganz viel Geschirr herunterfällt und in Trillionen Teile zerbricht.

SanomiKedvesem
SanomiKedvesem
5 Monate zuvor

…und ich dachte, der SWR macht alles anders als der NDR. Nun scheint doch vieles beim Altes zu bleiben, auch ohne Stefan Raab…

Oltomm
Oltomm
5 Monate zuvor
Reply to  SanomiKedvesem

Würde sogar behaupten, dass diese Auswahl deutlich schlechter ist als die der letzten drei Jahre (wusste garnicht, dass das möglich ist)

Christian Harbich
Christian Harbich
5 Monate zuvor

Was soll der Sender auch anderes machen? Schon im letzten Jahr konnte nur auf diese Weise so Mist wie FromFalltoSpring oder diese üble Mittelaltertruppe verhindert werden.

Mir wird immer richtig übel wenn ich u. a. auch hier lese wie sehr so Zeuch wie von der Eskimo-Truppe gehypt wird. Der deutsche Voter muss leider gezielt gesteuert werden, um die ganz große Blamage zu verhindern (Ikke war auch so ein Beispiel)

ESC1994
ESC1994
5 Monate zuvor

Gegen Übelkeit gibt es was von Ratiopharm.

Shamso
Shamso
5 Monate zuvor

Und dann kommt sowas wie die Sisters bei raus. Dann doch lieber die deutschen Voter. Wenn Sie diese Nummern heraussieben wollen, bevor die Zuschauer voten können, dann sollen sie diese Nummern doch erst gar nicht so weit vor lassen. Was soll der Quatsch.

Laurine
Laurine
5 Monate zuvor

Nur würde wahrscheinlich das ESC Publikum eher für Electric Callboy und From Fall To Spring stimmen als für Malik Harris, die Sisters oder Isaak

Christian Harbich
Christian Harbich
5 Monate zuvor
Reply to  Laurine

Und genau das halt ich für ein Gerücht um nicht zu sagen für reinstes Wunschdenken (bestes Beispiel: Lord of the Lost – ein absoluter Flopp).

Onkel Lou
Onkel Lou
5 Monate zuvor

Das ist ja wirklich ein Witz. 😂😂😂

Holgermat
Holgermat
5 Monate zuvor

Also heißt das, der SWR will Sarah Engels in Wien? Wie viel hat Michael Jürgens bezahlt?

💪 Jakub 🇮🇱 dances אנה פרנק 🌪️ 🌅 🏆
💪 Jakub 🇮🇱 dances אנה פרנק 🌪️ 🌅 🏆
5 Monate zuvor

🙄 Vom Regen in die Traufe.

Wir seh’n uns dann nach Sanremo den deutschen Sieger-Auftritt an … Reicht! 🇮🇹

Peter Schlüter
Peter Schlüter
5 Monate zuvor

Hier jagt ja eine unglaubliche Entscheidung die Nächste – unsäglich das Ganze bis jetzt

DerESCConaisseur
DerESCConaisseur
5 Monate zuvor

„Le pré-sélection- c’est moi“

Steffi*
Steffi*
5 Monate zuvor

Die Fassungslosigkeiten addieren sich bei mir gerade zu Frust.:-(

AnotherKevin
AnotherKevin
5 Monate zuvor

ich kann das alles nicht mehr, ey wieso tu ich mir das an

Grischy
Grischy
5 Monate zuvor

Ich habs von Anfang an geschrieben: SWR genau gleich wie NDR… die Beiträge sind keine Siegersongs…

Das wird wieder nix.

Chris
Mitglied
Chris
5 Monate zuvor

Pure Frustration und Unverständnis. Mir scheint, als wüssten die SWR-Verantwortlichen nicht, wie der ESC funktioniert.

Immerhin ist der Abend am 28.02. nicht ganz verloren: Norwegen und Finnland finden parallel statt. Die wissen immerhin, wie man Show macht und worauf es ankommt.

cars10
cars10
5 Monate zuvor

Den VE kann man sich also getrost schenken. Für mich ist das Verfahren Kokolores. Eine Direktnominierung wäre ehrlicher gewesen.

Viel Wind und Lärm um recht wenig.

DJModulo
DJModulo
5 Monate zuvor

Meiner Meinung nach muss die Vorauswahl mit Beginn des Finales abgeschlossen sein. Letztes Jahr hatte ich die Juryrunde als Schnellschuss interpretiert um noch jemanden kurzfristig zu kegeln und war nicht begeistert, dass das dieses Jahr Schule macht ist schlicht furchtbar. (Ein Juryvoting in einem Semi fände ich noch akzeptabel, aber hier gibts keins…)

Rouven
Rouven
5 Monate zuvor

Wie kann man so blöde sein? Kann man nicht verstehen. Die Logik war letztes Jahr schon nicht schlüssig, wie sie Raab erklärt hat. Bin gespannt, was der SWR dazu sagt.

Böörti01
Böörti01
5 Monate zuvor

Bei der Chefsache 2025 fand ich es okay. Es war von Anfang an als Chefsache Raab deklariert und man wollte ja auch diese Expertise.

2026 nur eine Vorentscheidshow zu machen, bei der am Ende für das Publikum aber nicht alle abstimmbar sind, schafft unnötige Frustration.

Ich kann sehr gut verstehen, dass man beim ARD-Publikum durch eine Jury vorfiltern oder maßgeblich beeinflussen möchte: So ist es auch beim ESC, und wir wissen alle noch um den beklagenswerten ARD-Publikum-Bias im Vergleich zu dem, was jung beim ESC angesagt ist (ich sag nur S!sters & Co und dann bewusst spät angesetzten Sendezeiten).
Aber es bleibt unverständlich. Dann bastelt man den Juryeinfluss cleverer ins Verfahren oder bildet halt 1:1 das ESC-Gewichtsverfahren ab.

Eigentlich finde ich aber: Je einfacher, desto besser. Manchmal vermisse ich die guten alten, einfach gestrickten Vorentscheide der Bulthaupt-Jahre.

Traffy
Traffy
5 Monate zuvor

Zum Glück findet am 28. Februar auch Sanremo statt. Ebenso Finale in Finnland, Norwegen, Bulgarien. Vielleicht auch Kroatien, wo noch kein Termin fürs Finale steht, ähnlich Serbien und wer weiß wo noch. 🙂

Aber nun ja. Ich verstehe solche Art Votings nicht. 50/50 und dann ein Superfinale mit 100% Publikum (sprich sowas wie in Estland), hätte ich ja noch irgendwie nachvollziehen können.
So hätte man ehrlich gesagt direkt intern von jenen 9 auf 3 reduzieren können. 😅

Damit die Show dann auch 3 Stunden gefüllt wird, werden die Beiträge dann wohl 2x aufgeführt (erst die 9 für die Jury und dann die 3 fürs Publikum erneut). Und jene Jury wird dann wohl brav auf einen Sofa erstmal alles diskutieren. 😅😅😅

Dunefan5000
Dunefan5000
5 Monate zuvor
Reply to  Traffy

Das langweilige und Überlange San Remo kann man sich sparen, ich schaue mir lieber die deutsche VE an. Das einzige was ich kritisiere das das Publikum zu wenig zu entscheiden hat. Ansonsten ist die Auswahl viel besser als gedacht.

Matty
Matty
5 Monate zuvor
Reply to  Traffy

In Kroatien steht sehr wohl der Termin für das Finale des Vorentscheides fest, und zwar ist es der 15. Februar:

https://eurovoix.com/2026/01/15/croatia-dora-2026-dates-running-order-revealed/

An diesem Tag findet auch das Finale des griechischen Vorentscheides statt.

Last edited 5 Monate zuvor by Matty
Pascal
Pascal
5 Monate zuvor

Die Vorsortierung durch Jury sollte dringend vermieden werden. Dann sollte man in die Show grundsätzlich nur 3 Acts präsentieren. Der Zuschauer sollte über alle 9 Acts / Songs / Performances abstimmen dürfen. Punkt. Alles andere geht gar nicht.

Feunik
Feunik
5 Monate zuvor
Reply to  Pascal

Genau das. Ich fürchte, dass der einzig vielversprechende Song, Ragazzki, vorher aussortiert wird.

Shamso
Shamso
5 Monate zuvor
Reply to  Pascal

Das ist so, als wenn ich im Restaurant die Karte bekommen, aber die Sachen, die ich will, sind gerade ausverkauft. Ich sehe zwar das leckere Essen, kann aber nur zwischen 3 Sachen wählen, die ich eigentlich gar nicht wollte.
Der Frust ist dann hoch. Wenn ich von den 9 Liedern 4 gut finde, aber keins davon von der Jury weiter gelassen wird, dann fühle ich mich doch total verarscht.
Da habe ich mich letztes Jahr schon riesig drüber aufgeregt und jetzt das gleiche schon wieder.
Was denken die sich denn nur dabei.
Mein Puls ist vermutlich bei 200.

Abalisa
Abalisa
4 Monate zuvor
Reply to  Shamso

Wieso denken? Dazu braucht man das Teil zwischen den Ohren.
Langsam muss man sich fremdschämen.

Johannes Floehr
Johannes Floehr
5 Monate zuvor

Die Wahrscheinlichkeit, dass ein Zuschauerfavorit es nicht in die Top 3 schafft, ist riesig. Die Möglichkeit, den Frust darüber hinterher einzufangen, bei null. Was soll das?

Thomas2000
Thomas2000
5 Monate zuvor

Warum ist die Wahrscheinlichkeit, dass ein Zuschauerfavorit es nicht in die Top Drei schafft riesig?

Verstehe ich jetzt nicht.

Feunik
Feunik
5 Monate zuvor
Reply to  Thomas2000

Jury- und Televoting unterscheidet sich beim ESC ja teilweise auch enorm.

Marvin_Gallus
Marvin_Gallus
5 Monate zuvor

Was für ein Sch….
Und am Ende senden wir die S!sters…

Rike
Rike
5 Monate zuvor

Letztes Jahr war es noch schlimmer, da Stefan Raab ja erst kurz vor dem Finale das Voting noch umgestellt hat. jetzt wird es wenigstens von Anfang an kommuniziert.

Aber ich finde es einfach frustrierend und undemokratisch. Und es macht mich auch wütend. Für einen Vorentscheid in Deutschland sollten auch die hier Lebenden mitentscheiden dürfen. Dann 50/50 und danach das Superfinale mit reinem Televoting. Aaaaaaahhhhhh

Tochter findet es voll ehrenlos😉

Delta
Mitglied
Delta
5 Monate zuvor

Sowas finde ich immer albern.
Wenn die internationale Jury von den 9 Acts nur 3 haben will, dann kann sie das auch ohne Show machen. Wenn 3 alleine dann zu wenig Sendezeit sind, dann lasst die Show halt weg und macht eine interne Auswahl.

Da wählt man aus 100+ Songs schon 9 aus mit einer Jury und dann traut man dem Publikum immernoch nicht zu den oder die richtige zu wählen? Dann kann man es auch sein lassen.

Delta
Mitglied
Delta
5 Monate zuvor
Reply to  Delta

Dazu kommt: 9 ist für mich schon die untere Grenze, ab der es Sinn macht mit einem Vorentscheid.

Festivalknüller
Festivalknüller
5 Monate zuvor
Reply to  Delta

Die einzige Erklärung ist wohl, dass man den internationalen Input einfangen und betonen möchte, um die Wahrscheinlichkeit einer höheren Platzierung in Wien zu erhöhen.

Funi_Cula
Mitglied
Funi_Cula
5 Monate zuvor

Da werde ich am 28.2 wohl MGP und UMK gucken. Klingt gerade so überhaupt nicht danach, als wäre der WEchsel von NDR zum SWR ein Upgrade für den deutschen ESC-Fan gewesen.

benegigs
benegigs
5 Monate zuvor

Ich weiß gar nicht, was ich dazu noch sagen soll. Das ist schon wieder wie ein Schlag ins Gesicht aller deutschen ESC-Fans..

Goynen1967
Goynen1967
5 Monate zuvor

Warum nur warum ?

…dann hätte doch eine 15 Minuten Show mit den drei Senderfavoriten gereicht…

…und wir hätten die Spesen für die 20 Experten aus Europa gespart…

At1982
At1982
5 Monate zuvor

Immerhin geht der SWR ehrlich mit dem diktatorischen Charakter der Show um und setzt nicht auf verlogener Weise auf Publikumsmagneten, die dann nicht zur Abstimmung gestellt werden, wie bei Feuerschwanz und Raab.

Trotzdem gibt es für mich keinen Grund diesen Vorentscheid zu schauen. Musikalisch wohl öde und mir idiotischer Juryentscheidung. Ich hoffe auf einen massiven Quotenflop und werde selbst dazu beitragen 😉

cars10
cars10
5 Monate zuvor
Reply to  At1982

Das Schmierentheater werden so manche nicht verfolgen. 180 Minuten quälende Langeweile mit zu viel Gelaber, eine standardmäßige Samstagabend-Show. Der Zuschauer als passiver Klatschaugust, alles wie gehabt also. Ich freue mich schon auf die Couch und Sarah Connor oder Udo Lindenberg als Pausenfüller…🥱

Fazit: Die ARD kann keinen ESC bzw. hat ein grundsätzlich anderes Verständnis davon als die Fans. Ob nun der NDR oder der SWR den Murks verbrechen wird, bleibt egal.

Aber es ist doch schön, daß man die Absicht so deutlich erkennen kann, oder?

Matty
Matty
5 Monate zuvor
Reply to  At1982

Auf solche Zuschauer kann der deutsche Vorentscheid auch getrost verzichten!

ESC Niklas
ESC Niklas
5 Monate zuvor

Werden die Songs alle unterschiedlich veröffentlicht?