Voting bei Das deutsche Finale 2026: Viel Macht für die Jury, Zuschauer*innen dürfen nur über drei Acts abstimmen

Bild: RTL / Willi Weber

Im vergangenen Jahr musste sich im Vorentscheid Chefsache ESC 2025 das gesamte Format dem Ego von Stefan Raab unterordnen. Er entschied fast im Alleingang mit handverlesenen Jurykolleg*innen (Aufmacherfoto) darüber, welche Acts es zunächst ins Halbfinale, dann ins Finale und – nach einer kurzfristigen Regeländerung – auch in ein Superfinale schafften. Dreieinhalb Shows lang waren die Zuschauer*innen nur passive gefragt, lediglich ganz am Ende konnten sie dann entscheiden.

Der SWR wollte den diesjährigen Vorentscheid Das deutsche Finale 2026 bewusst als Gegenpol zu Chefsache positionieren, es war gar von „Teamsache“ die Rede. Damit ist aber offenbar nicht oder nur sehr begrenzt die deutsche Fernsehöffentlichkeit gemeint. Denn auch in diesem Jahr haben sich die Verantwortlichen entschieden, eine Jury mit der Macht auszustatten, unliebsame Publikumsfavorit*innen und Quotenbringer in einer ersten Abstimmungsrunde zu eliminieren.

Und so läuft die Abstimmung: In einem ersten Schritt bewertet am 28. Februar bei Eurovision Song Contest – Das Deutsche Finale 2026 eine hochkarätig besetzte 20-köpfige internationale Jury aus Musikexpert*innen aus 20 ESC-Teilnehmerländern die neun Acts und wählt ihre drei aussichtsreichsten Favoriten. In einem zweiten Schritt entscheidet allein das Publikum, welcher dieser drei Acts das begehrte Ticket für den ESC erhält und Deutschland im Mai beim Eurovision Song Contest in Wien vertreten wird.

Kurz gesagt: Über sechs der heute bekanntgegebenen neun Acts wird das Publikum nie abstimmen dürfen. Damit bringt sich der federführende SWR nicht nur bereits im Vorfeld ohne Not in eine Situation, die zumindest potenziell für viel Frust in der Liveshow sorgen kann, er setzt damit auch auf ein Votingverfahren, dass der Logik des internationalen Wettbewerbs widerspricht. Hier geht es darum, sowohl Publikum als auch Jurys zu überzeugen. Welchen der DDF-Acts das Publikum beim ESC in Wien sehen möchte, werden wir aber tatsächlich nie erfahren.

Was haltet Ihr vom Votingverfahren, dass sich der SWR für Das deutsche Finale 2026 ausgedacht hat? Schreibt uns Eure Meinung gerne in die Kommentare.

Über dieses Thema sprechen wir heute Abend ab 21 Uhr bei ESC kompakt LIVE.



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226 Comments
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Flo
Flo
2 Monate zuvor

Der Votingmodus ist ja mal totaler Mist. Meinetwegen kann eine Jury 50% des Ergebnisses ausmachen, aber eine Vorauswahl treffen, bevor man als Zuschauer irgendwie mitbestimmen darf, ist doch Käse. Dann braucht man auch keine Sendung mit 9 Auftritten…

Meckie
Meckie
2 Monate zuvor
Reply to  Flo

Warum die Show dann auch gleich 3 Stunden dauern muss, erschließt sich mir auch nicht sofort? Da hätten doch auch 2 Stunden locker gereicht oder lernen wir jeden der 20 internationalen Juroren etwa auch noch persönlich während der Show kennen?

Anmey
Anmey
2 Monate zuvor
Reply to  Meckie

Bei der ARD dauern ausnahmslos alle Samstagabendshows 3 Stunden. Da hat das SWR-ESC-Team keine Wahl gehabt.

Böörti01
Böörti01
2 Monate zuvor
Reply to  Meckie

Das 70. ESC-Jubiläum soll wohl auch Zeit einnehmen.

Teufelchen
2 Monate zuvor
Reply to  Meckie

Naja, es gibt wahrscheinlich aufgrund des 70. ESC Geburtstages so einige Einspieler.

Bettschki
Bettschki
2 Monate zuvor

Ganz, ganz, ganz schlimm…🫠
Gefällt mir überhaupt nicht.

Cali
Mitglied
Cali
2 Monate zuvor

Eine dämliche Regelung, die ich so nur aus Slowenien kenne und auch dort nicht so wirklich funktioniert hat. Klar, man hat in Deutschland das große Problem, dass das abstimmende Abendpublikum einen…etwas anderen Geschmack hat als das, was auf internationaler Bühne Chancen hätte. Beispiele dafür hatten wir ja in der jüngeren Vergangenheit zu genüge. Aber eine Jury dann nur abstimmen zu lassen am Anfang und den Zuschauern nur am Ende die Möglichkeit zu geben, über die Handverlesenen abzustimmen, ist halt wirklich dämlich. Auf der anderen Seite, wir haben schon fast jedes Konzept beim NDR scheitern sehen, wir brauchen einfach Glück mit den Liedern. 😉

Meckie
Meckie
2 Monate zuvor
Reply to  Cali

Dachte, aus diesem Grund hätte die ganze Sache mit der Marktforschung überhaupt erst stattgefunden. Damit man eben die besten Lieder findet, damit die Zuschauer eine Auswahl von besten haben?

Böörti01
Böörti01
2 Monate zuvor
Reply to  Meckie

Ich denke, es geht auch darum, sie live unter Show- und Druckbedingungen performen zu sehen. Das kriegt man im vorherigen Verfahren nicht realgetreu genug abgebildet.

Anmey
Anmey
2 Monate zuvor
Reply to  Cali

Stimmt, Slowenien war das. Ich hab die ganze Zeit überlegt, welches Land dieses System verwendet.

AndrESCas
AndrESCas
2 Monate zuvor
Reply to  Cali

Aber bei den 9 Songs haben wir leider kein Glück…

Delta
Mitglied
Delta
2 Monate zuvor
Reply to  Cali

So schlimm sehe ich das Publikum gar nicht. Wenn wir uns die letzten Jahre anschauen:
– Abor & Tynna (2. Lyza)
– Isaak (Jury: Isaak, 2. Mutzke)
– LotL (Jury: Will Church, 2.Ikke Hüftgold)
– Malik Harris (2. Maël & Jonas)
– Intern (Jendrik)
– Abgesagt (Ben Dolic)
– S!sters (Jury: S!sters, 2. Lily Among Clouds)
– Michael Schulte (Jury: Michael Schulte, 2. Voxxclub)

Also, ich will nicht lügen, die zweiten Plätze waren manchmal nicht so meins, aber mit allen Zuschauersiegern konnte ich leben (Sisters ausgenommen). Mit nur Juries wäre es nicht besser gewesen.

lasse braun 🏴‍☠️
lasse braun 🏴‍☠️
2 Monate zuvor
Reply to  Delta

dann war das 2019 wohl eine notgrätsche? 😀

floppy1992
Mitglied
floppy1992
2 Monate zuvor

Ich frage mich ja, ob das Votum der Jury öffentlich stattfindet. Zeit genug hätte man ja und es wäre bei diesem Verfahren auch nur fair dem Zuschauer gegenüber.
Letztes Jahr war das so, wie maan es gemacht hat, in Ordnung, weil die Jury sich ja nach jedem Auftritt direkt geäußert hat und sich auch eher informell auf die Finalisten geeinigt hat, anstatt Punkte zu vergeben, aber das wird jetzt ja anders sein.

Last edited 2 Monate zuvor by floppy1992
Matze
Matze
2 Monate zuvor
Reply to  floppy1992

Auf jedenfall weiß der Zuschauer dann, wen die Jury auf Platz 1 hat und dann ist die Frage, lässt sich der Zuschauer davon verleiten ?

Biobanane
Biobanane
2 Monate zuvor

Ich finde das Verfahren nicht gut, aber wenn das ARD Publikum wieder sehr seltsam wählt (S!Sters), dann ist das Geschrei genauso groß. Wir hätten mit etwas mehr Lenkung so gute Beiträge in der Vergangenheit schicken können.
Mal sehen, ich motze immer erst hinterher.

Meckie
Meckie
2 Monate zuvor
Reply to  Biobanane

Da gab es aber auch eine internationale Jury, die Sistars vorne sah. Kein Wunder, das dann Oma Irmgard aus Buxtehude denkt, wenn es international so gut ankommt, wähle ich es auch telefonisch.

NZL
NZL
2 Monate zuvor
Reply to  Meckie

Das war keine internationale Jury. Es war eine Deutsche Jury, die die internationale Jury präsentiert hat. Die wurden nur von Schreiber so berechnet, dass sie angeblich den internationalen Geschmack treffen.

Anmey
Anmey
2 Monate zuvor
Reply to  NZL

Doch, das war eine internationale Jury. Sogar 20 Mitglieder, genau wie jetzt wieder.

Letschi
Letschi
2 Monate zuvor

Als ob die da irgendwas dem Zufall überlassen würden
Die wissen doch wahrscheinlich jetzt schon, wer in die Top 3 kommt – genauso wie Raab das vorher auch schon wusste.

Mir persönlich ist das so dermaßen egal. Da ist nichts dabei was in Wien irgendwas reißen wird und ob wir da 19. oder 22. oder direkt Letzter werden juckt auch niemanden. Sollen sie auswählen was sie wollen.

Vielleicht ersparen sie uns den Vorentscheid direkt nächstes Jahr.
Es ist offensichtlich, dass man hier in Deutschland sowie nix von wert zusammen bringen kann.

Letztes Jahr wars im Grunde auch ne interne Auswahl.

funtasticc*
Mitglied
funtasticc*
2 Monate zuvor

Ähm… ja. Also mir gefällt Baller am besten. 😉

Ich versteh es nicht: ich kenne zwar das SWR Open Air Festival nicht, hatte aber viel gutes darüber gehört und gehofft, dieses Jahr etwas Frisches, Innovatives und Deutsches in bester Form zu hören. Halt aktuelle Musik von jungen Talenten, die in den Clubs gespielt wird.

Aber sowas wie dieses Jahr kommt bei Songwriting-Camps zustande… ein Mischmasch aus Altbekanntem, verstecktem Schlager und Möchtegernpop im ESC-Style. Sturzlangweilig und das bereits nach dem Hören der kurzen Snippets.

Es stimmt schon: man muss kein Lied vollständig hören, um sich eine Meinung bilden zu können. Wenn die Hook nicht funzt, dann kann man den Rest auch getrost beiseite lassen. Hier sticht am allermeisten tatsächlich Marti Fischer heraus, kommt aber nicht mal annähernd an Tommy Cash heran, ganz davon abgesehen, dass Duplikate im Folgejahr auch noch nie ein Erfolg wurden. Der ganze Rest: vergessenswürdig, zumindest für einen Erfolg beim ESC.

Aber hier geht’s ja um das Voting. Das Konzept: vergessenswürdig. Wer denkt sich so einen Mist aus?
Es tut mir leid, ich möchte irgendwas gutes schreiben… mir fällt leider nichts dazu ein.
Ich bin echt kein Profi, aber da sind Pfuscher am Werk und ich kann es besser.

ESCFan12
ESCFan12
2 Monate zuvor
Reply to  funtasticc*

Ich weiß nicht, ob „Ciao Ragazzki“ dadurch das wohl hauptsächlich auf Deutsch ist, dann doch etwas anders klingt für das internationale Publikum. Und das Wiederholungen abgestraft werden war tatsächlich lange so aber meines Erachtens hat es da auch eine Veränderung gegeben. Tommy Cash hätte sonst nach Joost & Co. sicher auch nicht so gut funktioniert.
Ich weiß nicht, es ist halt 50/50, ich glaube viele Fans der Musik aus den vergangenen Jahren sind ggbfs. immernoch hungrig auf einen Sieg einer „Spaßkapelle“, vielleicht generell auf leichte Kost.

Die ersten (internationalen) Reaktionen in Social Media beziehen sich tatsächlich garnicht auf Tommy was mir ein bisschen wundert und mir Hoffnung gibt.
Darüber hinaus hat der Song für mich auch „Ich kündige“ – Elemente und wir wissen ja, dass das gefeiert wurde.

Ich hoffe die Beiden nehmen noch den Hype aus den vergangenen Jahren mit, denn sie wirken super sympathisch und man weiß ja auch was für ein begandeter Künstler Marti ist.

Matze
Matze
2 Monate zuvor
Reply to  ESCFan12

Hat mit Tommy auch nichts zu tun.

Maypril
Maypril
2 Monate zuvor

Warum haben sie nicht gleich noch Stefan Raab mit eingeladen? Da schaue ich lieber den finnischen Vorentscheid. Wenigstens besteht da noch die Chance, dass ein Beitrag mit Qualität ausgewählt wird.

Alex John
Alex John
2 Monate zuvor

Der „Song“ von BELA hat ja den gleichen Beat wie Lenas Satellite.

funtasticc*
Mitglied
funtasticc*
2 Monate zuvor
Reply to  Alex John

Hab ich auch sofort gedacht.

Letschi
Letschi
2 Monate zuvor
Reply to  Alex John

Hey ChatGPT, schreib mir mal einen catchy Song für den deutschen ESC Vorentscheid!

Biobanane
Biobanane
2 Monate zuvor
Reply to  Alex John

Ja, das fällt sofort auf.

Teufelchen
2 Monate zuvor
Reply to  Alex John

Dabei hat eine andere Teilnehmerin den Lena-Bezug (aus der FAZ von heute)

Molly Sue (25) aus Laboe (Schleswig-Holstein)
Die Norddeutsche stand bereits 2014 bei „The Voice Kids“ im Team von ESC-Gewinnerin Lena Meyer-Landrut. „Genau in die Fußstapfen würde ich jetzt gerne treten.“ Im Popsong „Optimist (Ha Ha Ha)“ singt sie über innere Ängste.

Sheldon
Sheldon
2 Monate zuvor

Basierend auf den Snippets ist mein erster Eindruck gar nicht mal schlecht. Verglichen mit anderen Vorentscheiden finde ich die Auswahl sogar einigermaßen gelungen und kann mich da für einiges begeistern. Es bleibt bei den Newcomern halt immer die Gefahr, dass sich live dann die Nerven melden, aber gut, das muss man abwarten.
Aktuell hätte ich wavvyboy auf der 1, vor Ragazzki, Bela, Laura Nahr und Sarah Engels in der Reihenfolge. Malou Lovis ist die obligatorische Voice-Kandidatin, allerdings kommt das Gesamtpaket trotz der wirklich interessanten Stimmfarbe durch den äußerst lahmen Song eher blass daher.

Über die Jury-Macht bin ich hingegen wenig begeistert. Das regt mich beim ESC schon auf. Ja, man braucht sie, um politisch bzw. patriotisch motiviertes Massenvoting einzudämmen, aber irgendwie haben sie leider so gar nicht den gleichen Geschmack wie ich und produzieren einen schrecklichen Sieger nach dem anderen (meine Meinung).
Internationale Juries in Vorentscheidungen finde ich meistens noch gruseliger. Da kommen oft Einheitsbrei und halbgare Kompromisse heraus, womit wir auch mit dem NDR schon genug Negativerfahrung sammeln konnten (mein persönlicher Allzeittiefstpunkt: Sisters).
Ragazzki können sich mit diesem Modus wohl relativ sicher nach ihrem Auftritt die Kante geben – sie werden nicht in die Verlegenheit kommen, nochmal ran zu müssen. Bei Bela wird das ähnlich enden.
Irgendwie hoffe ich aber darauf, dass zumindest wavvyboy mit einer guten Performance das Superfinale erreicht und ich dafür abstimmen kann.

Amion
Amion
2 Monate zuvor
Reply to  Sheldon

Sisters war wirklich eines der grauenhaftesten Machwerke der Musikgeschichte.

Meckie
Meckie
2 Monate zuvor
Reply to  Amion

War Sistars nicht auch bei der Marktforschung vorher so erfolgreich?

Schlippschlapp71
Schlippschlapp71
2 Monate zuvor
Reply to  Amion

Ganz übel…..

Teufelchen
2 Monate zuvor
Reply to  Amion

Ich finde den Song an sich nicht schlecht. War aber, auch durch die letztendliche Performance beim ESC, nicht so geeignet.

Ich bin gebranntes Kind und fand / finde die beiden Sängerinnen gut. Sie hatten beide mit Lena zu tun. Die eine als Lena Backgroundsängerin und die andere als sehr junges Lena-Double (& Fan) => ESC 2011.

Last edited 2 Monate zuvor by Teufelchen
Porsteinn
Mitglied
Porsteinn
2 Monate zuvor
Reply to  Sheldon

Sisters haben allerdings auch das Televoting gewonnen. Die Jurys im Vorentscheid zu streichen, hätte also nichts gebracht. Das ist bereits in der Vorauswahl für die Show schief gelaufen.

Jørik Stengård
Jørik Stengård
2 Monate zuvor

Das ist ja das schöne an zwei Nationalitäten: Ich hab noch Hoffnung, dass Norwegen was geschissen bekommt. Am 28.02 wird bei mir definitiv NRK statt ARD laufen. Ich bin echt frustriert in diesem Jahr. Und ich war echt immer Optimist, selbst im „Horrorjahr” 2022. Nicht nur, dass mir die Acts nicht gefallen, ist das Voting-System dazu absoluter Mist!

Zu den Acts: Geschmäcker sind verschieden. Versteht mich nicht falsch, keiner der Songs ist schlecht. Aber 50% der Auswahl sind wirklich unfassbar belanglos und absolut ESC-Untauglich. Sarah Engels, Ragazzi und Molly Sue sind meiner ansicht nach Ok. Die könnten zumindest irgendwie Punkte bekommen, auch wenn die nicht wirklich meinen Geschmack treffen. Ich hab das gefühl, da geht bei allen Songs noch mehr.

Aber gut. Noch sind ja auch nicht die ganzen Songs veröffentlicht. Deshalb will ich noch nicht zu viel sagen…

Milch
Milch
2 Monate zuvor

Jury können im Vorfeld aussortieren, in der Sendung sollte nur der Zuschauer die Wahl haben.

miramax09
miramax09
2 Monate zuvor

A ok 😀 (der genialste Songtitel, auf jeden Fall!)

Ach man, da hat wohl der Neustart über den SWR nichts gebracht. Das Voting System ist ein totaler Flop, wie das durchgewunken werden konnte, ist mir ein Rätsel.

Immerhin hat sich das Hazel Gerücht wohl bestätigt, weshalb ich den Vorentscheid tatsächlich schauen werde.

Anhand der Schnipsel ist meine Top 3 Jury Prediction:

Sarah Engels – Fire
Laura Nahr – Wonderland
Ragazzki – Ciao Ragazzki

Nun ja, dann schauen wir mal.

Matze
Matze
2 Monate zuvor
Reply to  miramax09

Ne Jury mit ESC Bezug würde Sarah Engels nicht weiter wählen, weil es wie ne Kopie von gefühlt 20 anderen Songs klingt.
Ich würde da eher Black Glitter mit rein nehmen.

JoBi
JoBi
2 Monate zuvor

Klingt für uns Fans blöd, aber was soll man machen 🤷 Ich werde mir ESC Kompakt Live als Podcast anhören. Schaue bei Malta gespannt zu, wer ins dortige Finale kommt.

Max
Max
2 Monate zuvor

Anscheinend bin ich in der Minderheit. Finde den Modus zumindest vom Grundgedanken her gut. Der Song muss fuer den ESC in einem ersten Schritt international gut klingen. Dafuer gibt es in einem ersten Schritt eine grosse int. Jury (20 Länder). Anders als bei frueheren Formaten siebt gerade nicht eine Mini-Jury aus Dland aus. Es ist dabei auch spannend, wen die Jury gut findet, weil man weiss es noch nicht (anders als bei Raab). Im zweiten Schritt kann das Publikum aus den drei – international potentiell tauglichen – Liedern den Favorit auswaehlen, widerum ohne Verwaesserung durch eine Jury.

Find den Grundgedanken spannend. Umsetzung bleibt abzuwarten 😉

Nullpointer
Nullpointer
2 Monate zuvor
Reply to  Max

Du bist nicht allein mit der Meinung, sehe ich genauso

Milch
Milch
2 Monate zuvor
Reply to  Max

Man hätte schon im Vorfeld aussortieren können, das muss nicht in der Sendung geschehen.

Christian W
Christian W
2 Monate zuvor
Reply to  Max

Aber – wenn man doch das Lied ohnehin nicht für ESC-tauglich hält – warum muss man es denn dann überhaupt in den Wettbewerb nehmen? Das macht doch keinen Sinn.

Melanie Stahlkopf
Melanie Stahlkopf
2 Monate zuvor
Reply to  Max

Seh ich auch so

Andi
Andi
2 Monate zuvor

Was passieren kann, um Ragazzki– Ciao Raggazki entsteht vorm VE- Finale ein Hype und die Jurys wählen den Beitrag nicht in die Top 3. Na dann……SWR!

Matti.berlino
Matti.berlino
2 Monate zuvor
Reply to  Andi

Alles beim Alten

Franny
Franny
2 Monate zuvor
Reply to  Andi

Könnte erneut die bittere Realität sein. Schau mer mal.

Klasse
Klasse
2 Monate zuvor

28.02.2026 Finale San Remo Festival !

Matze
Matze
2 Monate zuvor

Sarah Engels muss man zu Gute halten, dass sie den ESC als Chance ihres Lebens sieht, wäre toll, wenn das alle etablierten Künstler so sehen würden, statt Angst vor Absturz zu haben.

Letschi
Letschi
2 Monate zuvor
Reply to  Matze

Getreu dem Motto: „Weil mein Ruf kaputt geht…, net deina!“

Schlippschlapp71
Schlippschlapp71
2 Monate zuvor
Reply to  Matze

Nun gut, der vermeintlich „große Name“ ist das Mädel aber nun auch wieder nicht.

sam1
sam1
2 Monate zuvor

Doch ist sie. Sie ist ein Superstar. Punkt. Und sie hat eine Riesen Fanbase. Die Frage ist nur, ob die Jury sie weiterwählt und ob sie ihre Riesen Fanbase mobilisieren kann, sich den Deutschen ESC-Vorentscheid 2026 anzuschauen und für sie abzustimmen.

ESC1994
ESC1994
2 Monate zuvor
Reply to  sam1

Du wirfst mit Begriffen wie „Star“, „Superstar“ oder „Hyperdyper-Star“ echt um dich wie mit der Kamelle am Karneval. 🙄

Gaby
Gaby
2 Monate zuvor

Das finde ich aber nicht so gut. Nichts gegen eine Jury, aber ich fände es besser, wenn das Publikum über alle Acts mitentscheiden könnte. 50% Jury, 50% Televoting.

jan135
jan135
2 Monate zuvor

Das klingt ja sehr nach Eesti Laul! Wobei ich es durchaus verstehe, dass im ersten Schritt nur die Jury abstimmt. Denn im estnischen Vorentscheid, bei dem in der ersten Runde auch das Publikum beteiligt ist, setzt sich regelmäßig der Televoting-Favorit auch im Superfinale mit reiner Zuschauer-Abstimmung durch (außer es ist zuvor knapp gewesen), was den Sinn einer Jury doch ad absurdum führt.

So scheint das diesjährige deutsche Verfahren eher auf vermeintlich sichere Jury-Punkte zu schielen, ohne das Publikum zu sehr zu vergrätzen. Allerdings fände ich von vornherein 50/50 ohne Superfinale am fairsten.

THE-O
Mitglied
THE-O
2 Monate zuvor

witzige auswahl 🙂 hier mein erster eindruck:

  1. Ragazzki– Ciao Raggazki
  2. BELA – Herz
  3. Laura Nahr – Wonderland
  4. Sarah Engels – Fire
  5. wavvyboi – Black Glitter
  6. Molly Sue – Optimist (Ha Ha Ha)
Murzel2003
Mitglied
Murzel2003
2 Monate zuvor

Warum macht man nicht einfach eine interne Auswahl und erspart dem geneigten Publikum diese VE-Farce. Käme außerdem viel billiger.

haggi
haggi
2 Monate zuvor

Hat sich nichts geändert – NDR oder SWR – wenn diese 9 acts das Beste sind frage ich mich wie sich die anderen angehört haben. Warum lässt man denn 9 auftreten in der Sendung wenn die Zuschauer nur aus 3 auswählen können? Wann wachen die Verantwortlichen der ARD endlich mal auf und planen ein Auswahlverfahren wie in Schweden? Kommt doch nicht von ungefähr, dass Schweden schon so oft gewonnen hat.

Christian W
Christian W
2 Monate zuvor

Ah. Da ist er wieder: Der absolute, unnötige Blödsinn, der bei der Abstimmung zu einem deutschen ESC-Beitrag absolut nie fehlen darf. Und man dachte, der SWR macht’s besser. Tja. War dann wohl nix.

Meckie
Meckie
2 Monate zuvor

Habe doch noch eine Frage: Bin nicht so gut im Lesen und Verstehen, daher nochmals eine kleine Frage:

Wie läuft das mit den internationalen Juroren genau ab? Wählt jeder Juror seine persönlichen drei Favoriten aus und dann wird gezählt, wer wie oft genannt wurde? Oder wird nach dem normalen Punktesystem z. B. 1-12 Punkte oder so ähnlich gestimmt und dann die Punkte zusammengezählt und die Top 3 somit bestimmt?

dirtsa
dirtsa
2 Monate zuvor

Und da dachte man, bescheuerter als letztes Jahr geht’s nicht mehr ….
tja falsch gedacht!

Matze
Matze
2 Monate zuvor

Die werden vorher alles aussortieren was Sarah Engels gefährden könnte, wie bei Raab voriges Jahr, der wollte Baller und hat es bekommen.

Schlippschlapp71
Schlippschlapp71
2 Monate zuvor
Reply to  Matze

Baller fand ich sogar richtig gut, Sarah geht dagegen für mich gar nicht.

mauve
mauve
2 Monate zuvor

100% d’accord!

Chipedy Chip Chip
Chipedy Chip Chip
2 Monate zuvor

Da wünsche ich mir aber schnellstmöglich den Raab zurück!!!
Bzgl der Last Minute Regeländerung kann man ihm sicher vorwürfe machen, aber musikalisch war sein letztjähriges line up ja wohl deutlich vielfältiger, bunter, jünger und erfolgsversprechender. Da hat man wenigstens gemerkt, dass jemand angreift um das Ding zu gewinnen.
Das line up ist eine schiere Palette an grau tönen wie in den schlechtesten esc ve Jahren.
Ich bin maßlos enttäuscht.

Raab hat letztes Jahr die Regeln geändert, um Feuerschwanz zu verhindern unter dem Gesichtspunkt, dass diese als „untypisch“ sehr gut beim Publikum ankamen, aus seiner Sicht aber nicht das Zeug hatten herausragend genug für den esc zu sein.
Dieses Jahr habe ich das Gefühl, dieses votingsystem ist nur dafür da, den vermeintlich größeren Namen zwei Auftritte zu verschaffen. Vllt deren Bedingung überhaupt teilzunehmen?

Spaß bei Seite. Ich hätte lieber eine knackigen einstündigen Vorentscheidung mit den Finalisten vom letzten Jahr und neuen Songs, als diese Enttäuschung zu verarbeiten. Ich bereite mich auf diese vor und sie wird dennoch hart zuschlagen.

Chipedy Chip Chip
Chipedy Chip Chip
2 Monate zuvor

Was mich glaube ich am meisten triggert, ist ja das ein Marktforschungsinstitut und eine Art Jury diese 9 Act aus zig Einreichungen ausgewählt hat. Demnach haben die doch auch schon ein ranking. Dieses wird doch aller wahrscheinlich nach nur bestätigt werden. Es stehen die 3 Acts für das super Finale demnach doch eig schon mehr oder weniger klar. Jury kennt Studio Version, Jury kennt Live Gesang aus dem auswahlprozess, Jury weiß was vorher gewählt wurde.
Wofür dieser unnötige Schritt?

Chipedy Chip Chip
Chipedy Chip Chip
2 Monate zuvor

Ich schlaf erstmal ne Nacht drüber. Vllt geht es mir morgen ja besser und ich bewerte nochmal alles etwas neutraler

Matze
Matze
2 Monate zuvor

Die Jurys wählen dann ihre drei Favoriten und die Zuschauer schließen sich dann der Jurymehrheit an.

MarcelK
MarcelK
2 Monate zuvor

Ohne Worte!

JD..
JD..
2 Monate zuvor

Das werden jetzt viele nicht gerne hören aber hier sind die Fakten:

Es ist in einem Land wie Deutschland, in dem musikgewordener Würgreizreflex wie Schlager Stadien füllt, eine sehr, sehr, sehr, sehr GUTE Idee, den „Trieben“ des Publikums einen Riegel vorzuschieben und Schadensbegrenzung zu betreiben.

Man denke nur mal an letztes Jahr, wo das Publikum ohne Wenn und Aber Knight Club geschickt hätte – wäre unter Garantie in den Bottom 5 gelandet. Und auch Lovers On Mars, ein katastrophal schlechter Song (wenn auch von einer fantastischen Sängerin gesungen), kam beim Voting erstaunlich hoch.
Oder man denke an das hohe Ergebnis von Ikke Hüftgold…

Wenn das Ziel ist, beim internationalen ESC ein gutes Ergebnis zu erzielen, muss man ein Publikum, dessen Geschmack warum auch immer noch zu sehr bei Dorfdisko und daher ein Risiko ist, einfach irgendwie einhegen.

Das kann man auf zwei Wegen tun:

  1. Man gibt der Jury die größere Bürde, entweder durch höheren Punktanteil oder eben einer solchen Auswahl. Die Jury kann dann entweder ihren Favoriten und zwei, für die eh kaum einer stimmen wird, aussuchen. Oder drei, von denen sie glaubt, das wäre so oder so oder so in Ordnung. Oder irgendwas dazwischen.
  2. Man stellt erst gar keine Songs zur Auswahl, die beim ESC chancenlos wären. Hier hat sich Deutschland immer sehr schwer getan (ich erinnere an „Katze“, mir gefällts ja aber come on lol) – aber nicht nur Deutschland, muss man vielleicht erwähnen.

Kudos für diese Entscheidung, denn den Entscheidern wird klar gewesen sein, dass das nicht gut ankommen wird.
Der „Wille des Volkes“ ist eben nicht immer das, was das beste Ergebnis liefert – kann ja nicht jeder Schwede oder Finne sein 😉

Also… ja… ich bin mal auf die vollen Songs gespannt.
Die Sekundenteaser waren größtenteils nichtssagend.

roxy
roxy
2 Monate zuvor
Reply to  JD..

Ich halte es eher für ein Armutszeugnis, weil man damit insgeheim zugibt, dass man einigen der ausgewählten Acts ein gutes Abschneiden in Wien nicht zutraut.

SWR_Intendant
SWR_Intendant
2 Monate zuvor

Mir gefällt das neue Votingssystem!

dunefan5000
dunefan5000
2 Monate zuvor

Der einzige Punkt den ich absolut zu kritisieren habe, ist das Voting. Wenn Jury, dann bitte eine Nationale und keine Internationale. Aber wieso gibt man der Jury wieder mehr Macht als dem Zuschauer? Wieso kein 50/50. Man hat 3 Stunden Zeit. Da hätte man erst das Juryvoting machen können. Ich fürchte das die beiden deutschen Songs bei der internationalen Jury keine Chance haben werden. Das man 2 Runden macht ist ja okay, aber ich finde das das Publikum von Anfang an mit einzubeziehen ist.

JD..
JD..
2 Monate zuvor
Reply to  dunefan5000

Nicht beim deutschen Publikum.
Das ist einfach zu provinzial Deutsch im Geschmack, zu ahnungslos was ESC-Chancen angeht – das bringt beim ESC nichts.
Hat man zur Genüge gesehen.
Sonst würden man riskieren, lauter Ikke Hüftgolds zu senden wenn mal kein anderer Publikumsliebling da ist (ja ich weiß, LotL ist auch letzter geworden, das lag aber an der katastrophalen Show und Tonmischung, da ist weder Jury noch Publikum schuld).

Mark hart klingen, ist aber so.
Wenn das Ziel ist, beim ESC erfolgreich zu sein, muss man das deutsche Publikum irgendwie umschiffen.

Last edited 2 Monate zuvor by JD..
Marko +++
Marko +++
2 Monate zuvor

Ich vermute, dass zwei Gedanken eine Hauptrolle spielen:
1 Deutsche haben in musikalischer Hinsicht andere Vorlieben als Europa
2 Wir wollen nicht wieder letzter werden
Angst und Unsicherheit sind die wichtigste Motoren hinter den Auswahlverfahren und am Ende auch beim ‚Deutsche Finale‘.

Überall gibt es eine erste Aussortierung, schließlich hat man nur Sendezeit für 10 bis 30 Songs. In diesen Schritt eine internationale Jury reinbringen ist völlig in Ordnung. Danach sollte man sich trauen und im Vorentscheid eine deutsche Jury und das Publikum abstimmen lassen.

dunefan5000
dunefan5000
2 Monate zuvor
Reply to  Marko +++

Auch ne Jury kann sich irren, ebenso wie die Zuschauer natürlich. Es gibt keine Erfolgsgarantie. Trotzdem finde ich das wenn man eine VE macht, das die Zuschauer zumindest zu 50% am Voting beteiligt gehören. So wie beim ESC. Die Zuschauer in Deutschland hatten mehr Volltreffer als die Juries. Am Ende zählt der Geschmack.

Marko +++
Marko +++
2 Monate zuvor
Reply to  dunefan5000

So habe ich es gemeint, nur nicht klar geschrieben 😉 Danke.

mauve
mauve
2 Monate zuvor
Reply to  Marko +++

Sie hatten ja genug Zeit, um NEUN Beiträge, die für die Juries als gut empfunden wurden einzugrenzen.Warum nochmals eingrenzen? Das ergibt für mich NULL Sinn. Dannwenigstens auf & Beiträge einstampfen, und dann die Zuschauer entscheiden lassen oder eben gleich eine interne Auswahl.

Festivalknüller
Festivalknüller
2 Monate zuvor
Reply to  mauve

Ich denke, es werden sich im Vorfeld 3 erfolgversprechende Acts in den Bewertungen herauskristallisiert haben, die am Ende auch zur Wahl gestellt werden sollen.
Im übrigen ist es auch ein 50/50 Voting mit Jury und Publikum, nur nicht punktuell sondern seriell.

Porsteinn
Mitglied
Porsteinn
2 Monate zuvor

Wie soll man richtig mitfiebern und mitvoten, wenn möglicherweise nur seine Zweit- oder Drittwahl ins Superfinale kommt? Oder gar keiner seiner Lieblingssongs.

ESCFan12
ESCFan12
2 Monate zuvor

Ich träume mich einfach in eine ESC Parallelwelt in der das hier passiert wäre:

2018 Michael Schulte
2019 – Lilly Among Clouds Suprise oder
2019 – Aly Ryan – Wear your Love
2020 – Covid – Ben Dolic -Violent Thing
2022 – Electric Callboy – Pump it
2024 – Ryk – Oh Boy

2026 – SWR haut neben Ragazzki noch mindestens 2 Brecher raus.

Ich lade euch ein vorbei zu kommen. xD

mauve
mauve
2 Monate zuvor
Reply to  ESCFan12

Kann ich 100% zustimmen. 😉

mauve
mauve
2 Monate zuvor

So, ich mal mal ein Pulverfass auf: Wen, denkt ihr, wird die Jury ins Superfinale schicken? Und damit meine ich nicht eure Wunschkandidaten, sondern wirklich die der Juries?
Meine Vermutung:
Sarah
Molly
Malou

ESCFan12
ESCFan12
2 Monate zuvor
Reply to  mauve

Ich könnte mir bei Malou Vitamin K(aulitz) vorstellen im Sinne von Promo etc.
Glaube auch, das Sarah weit kommen wird.

floppy1992
Mitglied
floppy1992
2 Monate zuvor
Reply to  mauve

Wen Molly das live hinbekommt, was das Snippet verspricht, halte ich sie fürs Superfinale gesetzt.
Sarah ist auch sehr wahrscheinlich weil der Song gut produziert ist und heraussticht.
Den dritten Platz halte ich für relativ offen, da wird es vor allem auf die Gesangsleistung ankommen,

Matze
Matze
2 Monate zuvor
Reply to  mauve

Jemand der Sarah Engels nicht gefährdet, hat man sich von Raab abgeschaut.

roxy
roxy
2 Monate zuvor

Für mich wiedermal eine Bestätigung, dass Deutschland mit einer internen Auswahl besser fahren würde (zumindest vorübergehend).

Andi
Andi
2 Monate zuvor
Reply to  roxy

Warum? Selbst bei einer internen Auswahl wählt man ein chancenloses Lied aus. Siehe Jendrik. Es läuft gewaltig schief in Deutschland. Entweder haben die Zuständigen Leute 0 Ahnung vom ESC oder es ist denen schlichtweg egal.

Flo
Flo
2 Monate zuvor

Der tollen Expertise einer internationalen Jury hatten wir übrigens die S!sters zu verdanken – nur nochmal als kleine Erinnerungsstütze…

Also anders gesagt: Wir sind verloren. :p

floppy1992
Mitglied
floppy1992
2 Monate zuvor
Reply to  Flo

Und ein Jahr vorher haben sie Michael Schulte gewählt. Also steht es 1:1 😉

Romy
Romy
2 Monate zuvor

Wird dem deutschen Publikum ein so schlechter Musikgeschmack zugetraut, daß man Entscheidungen zum deutschen Beitrag einer internationalen Jury überlässt? In Schweden obliegt dies seit Jahren dem eigenen Publikum und dies sehr erfolgreich… vielleicht sollte einmal über diesen Weg nachgedacht werden

Festivalknüller
Festivalknüller
2 Monate zuvor
Reply to  Romy

Dort sind die Songs auch mehr auf den ESC zugeschnitten.

floppy1992
Mitglied
floppy1992
2 Monate zuvor
Reply to  Romy

In Schweden wählt zumindest eine Jury mit und hat auch schon Publikumsfavoriten gestürzt.

esc2026
esc2026
2 Monate zuvor

Spannung!? Wohl eher nicht. Nichtssagende Songs, die nicht berühren.Die ACTS mit den größten Labes hinter sich kommen ins End-Finale und dann sollt ihr zum Voting zahlen. Viel Vergnügen.

Winter
Winter
2 Monate zuvor

Das wird doch wieder blutig 🙁

Der Thoddy
Der Thoddy
2 Monate zuvor

Mir ist es egal …. weil keiner der 9 angebotenen Beiträge es m.M.n. in die Top 15 schaffen wird. Ein richtiger Ohrwurm, der einen von Anfang an überzeugt und mitreißt nicht dabei ist. Bin ich vielleicht zu pessimistisch? Mag sein, aber es gab bei anderen Ländern immer Lieder, wo ich schon beim ersten Mal hören mir sicher war, dass dieses Lied es im Finale in die Top 10 schaffen wird.

chris
chris
2 Monate zuvor
Reply to  Der Thoddy

Sehe das genau so, nichts dabei was mich sofort catched. Und irgendwie nur so langweiliges Zeug was beim ESC nicht funktioniert. Vielleicht überzeugt mich ja noch die eine oder andere Performance.
Werde mich aber womöglich nicht am Voting beteiligen.

Der Thoddy
Der Thoddy
2 Monate zuvor

Was mich noch mehr traurig macht als unsere Lieder ist die Tatsache, dass die EBU es zum 70. Geburtstag des ESCs weder Kanada noch Kazakhstan einzuladen. Bei Kazakhstan Kamm nur die Entschuldigung, dass es am Finanziellen liegen würde.
Traurig, sehr traurig 😔😔

ESC1994
ESC1994
2 Monate zuvor
Reply to  Der Thoddy

Ich bin froh dass uns Kasachstan erspart bleibt.

Stefan Raab
Stefan Raab
2 Monate zuvor
Reply to  Der Thoddy

Wäre dieses Jahr die falsche Message, die Abtrünnigen sofort zu „ersetzen“, noch dazu mit einem Schurkenstaat wie Kasachstan. Würde auch nicht gut ankommen noch mehr nicht-europäische Länder einzuladen, bei Mainstream Zuschauern herrscht auch nach 10 Jahren immer noch Unverständnis was die Teilnahme Australiens angeht

ag9
ag9
2 Monate zuvor
Reply to  Stefan Raab

Kasachstan liegt zum Teil durchaus in Europa!
Ich will aber Kasachstan damit nicht verteidigen.

Teufelchen
2 Monate zuvor

Naja, man hat sich auch öfters über die Auswahl des TV-Publikums geärgert. Z.B. bei Levina oder S!isters. Der SWR denkt nun wohl, die internationale ‚Experten‘ Jury wird es richten.

Allerdings könnte man so etwas auch im Vorfeld, unter Ausschluss der Öffentlichkeit machen und daraus eventuell eine Sendung stricken. Dann entsendet man zum Finale des Deutschen Vorentscheid z.B. nur 5 Acts und läßt dann voten.

Bin auf die Stimmung gespannt. Immerhin ist Hazel dabei. Ein kleiner Lichtblick.

Last edited 2 Monate zuvor by Teufelchen
Lily
Lily
2 Monate zuvor

Na da bekommt man ja richtig Lust auf den Vorentscheid 😬

Markus
Markus
2 Monate zuvor

Bei der Aufstellung sollten wir lieber abstimmen, ob wir überhaupt in Wien teilnehmen. Also Superfinale mit den 3 Jury Nieten und als 4 Option, keinen davon.
Stefan Raab war schon vom Aufbau richtig gut. Nur hätte man da die Jurrys zum Mond schießen können, und dann aus der Vorrunde die besten vom Puplikum ins Halbfinale wählen, im Halbfinale dann die besten ins Finale und im Finale von mir aus eine Top 3, und zum Schluss ein großen Finale.

J-129
J-129
2 Monate zuvor

Ich würde mal vorsichtig widersprechen wollen, dass die Einbindung von Jurys „Fernsehdramaturgie der 60er“ ist. Der Vorentscheid letztes Jahr (mit 3/4 Shows ganz ohne Publikumsbeteiligung) hatte die besten Quoten seit Jahren und war ein riesiger Erfolg.

Und das sage ich, obwohl ich Jurys auch ungeeignet findet.

Matty
Matty
2 Monate zuvor

Nicht nur beim deutschen, sondern auch beim moldawischen ESC-Vorentscheid Selecţia Naţionalăm eine internationale Jury unter anderem den Teilnehmer am ESC. Sie besteht aus fünf Mitgliedern und darunter sind die ESC-Gewinnerin von 2016 Jamala sowie Paula Seling (ESC-Teilnehmerin von 2010 und 2014) sowie Samirə Əfəndiyeva (abgesagter ESC 2020 und ESC 2021):

https://eurovoix.com/2026/01/16/moldova-efendi-jamala-among-the-selectia-nationala-2026-jurors/

Die internationale und die nationale Jury sowie das Televoting bestimmen zu je einem Drittel das Ergebnis.

Lyon
Lyon
2 Monate zuvor

Ein offener Brief, warum der deutsche ESC – Vorentscheid mehr Transparenz und Fairness braucht ➡️ https://medium.com/@leonfricke33/warum-der-deutsche-esc-vorentscheid-mehr-transparenz-braucht-ein-offener-brief-45c91740de28

mauve
mauve
2 Monate zuvor
Reply to  Lyon

Ein toller Brief, den man in jedem Punkt so absolut unterschreiben kann!

Feunik
Feunik
2 Monate zuvor
Reply to  Lyon

Sehr schöner Artikel, insb. der Alternativansatz, nach einer Qualitätsprüfung die qualifizierten Beiträge in einem Online-Portal der Öffentlichkeit zugänglich zu machen, gefällt mir sehr gut.