
Die Gastgeber hatten in den letzten Jahren nicht immer einen ganz einfachen Stand beim Eurovision Song Contest. Mehrfach wurden sie sogar ganz ans Ende des Final-Starterfeldes durchgereicht. Die Wettquoten sagen dem niederländischen Vertreter Jeangu Macrooy aktuell ein ähnliches Schicksal voraus. Ob der sympathische Sänger die Erwartungshaltung drehen kann, werden wir womöglich gleich seiner zweiten Probe erleben.
Der Auftritt ist insgesamt sehr vielschichtig und kann nicht sofort dechiffriert und interpretiert werden. Einerseits werden Anleihen aus der afrikanisch-surinamesischen Kultur auf die Bühne gebracht, zum anderen gibt es gender-fluide Bühnenkleider. Positiv war bei der ersten Probe auf jeden Fall hervorzuheben, wie es gelungen ist, den Teil auf der Sprach Sranan Tongo so zu übersetzen, dass die Aussage eindeutig zu verstehen ist.
Nun gilt es die anderen Bestandteile zu einem schlüssigen Ganzen zusammenzubringen und den Sänger als Sympathieträger zu inszenieren. Mal schauen, wie das in der heutigen Probe gelingt. Gleich geht es los.

Jeangu trägt ein neues Outfit: ein dunkelblaues Sakko mit Glitzerapplikationen. Oder ist es dasselbe Sacke nur mit Oberarmbändern? Das Harnest-Ding ist weg und die Brust ist frei zu sehen. Dazu hat er ein Halsband.

Der Auftritt ist ansonsten wie bekannt. Mir gefällt seine Ausstrahlung heut gut. Die Stimme sitzt auch soweit ich das hören kann.

Es bleibt hier natürlich dabei, dass der Auftritt interessant anzusehen ist. Ich finde auch, dass die Aussage gut rüberkommt und das mit den Tanzsequenzen harmoniert. Ob das dann in der Form die Leute genug begeistert, ist natürlich die andere Frage.

Und die Wettquoten bringen dieses Problem deutlich zu Tage. Aber das wir man nicht mehr ändern können. Und insofern muss Jeangu jetzt das Beste für sich und die ESC-Gastgeber aus der Nummer rausholen.

Zweiter Durchgang: Das Outfit bleibt identisch. Jeangu spielt am Anfang schön mit der Kamera.
Bild: EBU / Thomas HansesDie Kostüme sind der anderen auf der Bühne sowie der Ausdruckstanz des rot-gekleideten Tänzers sind für viele sicher gewöhnungsbedürftig.

Ansonsten ist das alles rund und alles sitzt, so wie es wohl geplant ist.

Zum dritten Durchgang ist dann kaum noch was zu sagen. Keine Auffälligkeiten. Viel Glück, Jeangu.
Das mit der Übersetzung war schon bei dem Präsentation-Video zusehen.
Die Fotos von der zweiten Probe von Jeangu Gibt es auf Eurovision.tv.
Nur er kann Deutschland von einem letzten Platz bewahren
Irgendwie passt die Inszenierung zum Song, aber irgendwie wirkt das auch alles etwas komisch. Sehe da jetzt keinen großen Punkteregen.
Tagesgericht im 12-Sterne-Restaurant „Zum Ehrwürdigen Erasmus“:
Schön angerichteter afrokaribischer Teller mit bunten Beilagen, auch für Brokkoliallergiker geeignet € 8,34
Bleibt nach wie vor meine Nr. 1
Ach so ich muss was austreten, weil der Frühling ausbleibt:
Was die ESC -Gemeinde dazu bringt, diesen Beitrag voller eigenständiger und interessanter Musik nicht zu mögen und einen zusammengestoppelten Bocksmist einer in jeder Hinsicht konturlosen jungen Dame aus Malta auf die Nr. 1 zu setzen, wird mir immer ein Rätsel bleiben.
Ich mochte diesen Beitrag schon immer und die Performance ist hammermäßig und Jeangu nunmal äußerst attraktiv. Zudem bin ich momentan sehr in Stimmung für Protestsongs, wir haben in Finale davon bislang zwei
Zypern auf 6 ist auch so ein Fall und mit „zusammengestoppelt“ absolut treffend bezeichnet.
Nee, auf dem letzten Platz sehe ich Jendrik inzwischen nicht mehr. Aber mehr als der 20. Platz wird es auch nicht, glaube ich.
Gott wie peinlich😡: Jeangu meinte ich natürlich, sorry.