10 Jahre Oslog: Stefan Niggemeier erinnert sich an Lena & Co.

Stefan Niggemeier in Oslo

10 Jahre Lena, was wir in diesen Pfingsttagen auf ESC kompakt zu Recht zelebrieren, bedeutet auch „10 Jahre Oslog“der legendäre ESC-Videoblog, den die beiden Journalisten Stefan Niggemeier (heute Gründer und Redakteur bei Übermedien sowie zusammen mit Ex-Vorentscheidungsmoderatorin Sarah Kuttner Podcaster bei „Das kleine Fernsehballett“) und Lukas Heinser (heute „der Mann neben Peter Urban“) von 2010 bis 2012 veranstalteten. Eigentlich wollten die beiden dieses Jubiläum in Berlin persönlich mit Gästen feiern, aber auch dieses Event musste wegen Corona leider verschoben werden. Stefan hat sich stattdessen aber die Zeit genommen, mit uns gemeinsam auf den ESC 2010 in Oslo zurückzublicken.

Stefan Niggemeier Lukas Heinser Oslog Jubiläum

Hejj Stefan, ist es zutreffend, Dir eine langjährige wahrhaftige Leidenschaft für den Eurovision Song Contest zu attestieren?

Naja, woran erkennt man die „Wahrhaftigkeit“? Aber ich habe schon eine sehr lange, intensive Beziehung zum ESC. Die verläuft aber in Wellen: Phasen, in denen ich mich sehr für den Wettbewerb begeistere oder zumindest gründlich damit beschäftige, wechseln mit Phasen, in denen er mich wirklich kalt lässt. Ich schätze, ich habe so eine Zwischenposition: In den Augen meiner Kollegen und Freunde gelte ich eher als Grand-Prix-Freak, aber so involviert und informiert wie die echten Fans bin ich gar nicht.

Die Videoblogs von Lukas (Heinser) und Dir aus Oslo (2010), Düsseldorf (2011) und Baku (2012) sind in der Bubble und weit darüber hinaus legendär. Wirst Du noch viel darauf angesprochen?

Manchmal. Wahrscheinlich ist die Zahl der Leute, die das verfolgt haben oder sich daran erinnern, gar nicht so groß. Aber es gibt einige, die es wirklich sehr geliebt haben und immer noch trauern und fragen, ob wir sowas nicht mal wieder machen können. Das ist schön!

Für den 15. März 2020 hattet Ihr eine Art Oslog-Re-Union in Berlin geplant („Oslog Live – One Night Only“), die dann corona-bedingt verschoben werden musste. Was hätte uns erwartet?

Wir hätten in Erinnerungen geschwelgt, Fotos und Videos gezeigt, Lukas hätte vielleicht gesungen, ich wollte einen Multimediavortrag halten über die Bedeutung des Tonartwechsels beim ESC (oder die des Trickkleides, oder die der Windmaschine), wir hätten uns über den schrecklichen, schrecklichen dänischen Beitrag von 2010 („In A Moment Like This“) lustig gemacht und vieles mehr!

Ihr plant aber unverändert, diesen Abend nachzuholen?

Eigentlich schon. Es gibt aber noch nichts konkretes.

Wenn Du an die drei Videoblog-Jahre zurückdenkst, was sind die Erinnerungen, die Du hervorheben würdest?

Das sind so viele! Diese drei Jahre waren schon von den Veranstaltungen her etwas besonderes: Die große Euphorie um Lena 2010, die Ausrichtung im eigenen Land 2011, dann der Ausflug ins ferne, faszinierende und unheimliche Aserbaidschan, mit dem großen Ehrgeiz dieses Landes, sich international zu präsentieren, und den ganzen politischen Kontroversen darum. Viele Erinnerungen haben natürlich auch mit unserer Arbeit zu tun, mit unserer Halbprofessionalität, die wir allmählich auf eine Dreiviertelprofessionalität steigerten. Ich werde nie vergessen, wie sich der deutsche Grand-Prix-Chef Thomas Schreiber – völlig zurecht – darüber lustig machte, dass wir nicht einmal einen Poppschutz fürs Mikro nach Oslo mitgenommen hatten. 2011 hatten wir dann einen dabei, und 2012 hatten wir sogar einen mit eigenem Bakublog-Logo. Viele Erinnerungen haben auch mit schmerzhaften Lerneffekten im Umgang mit Final Cut zu tun, mit durchgearbeiteten Nächten und verstopften Toiletten, mit langsamem Internet – und nicht zu vergessen der furchtbaren Moment, als sich herausstellte, dass ich beim Interview von Lukas mit Lena in Düsseldorf das Mikro nicht in die richtige Buchse gesteckt hatte. Dazu natürlich der gewöhnliche, aber einzigartige ESC-Irrsinn: allein die offiziellen Empfänge bei den Botschaftern und in Rathäusern und Hallen!

Mitten in Eure aktive Oslog-Zeit fiel der große Erfolg von Lena. Hattet Ihr im Vorfeld damit gerechnet? Und hat erst der zweite ESC-Gewinn Deutschlands Euch bewogen, zwei weitere Jahre weiterzumachen?

Nein, das konnten wir nicht ahnen, als wir das Oslog geplant haben, das war ein großer Glücksfall. Wir waren aber in der ersten Sendung von „Unser Star für Oslo“ im Publikum dabei und – wie so viele – sofort begeistert von Lena. Ich glaube nicht, dass ihr Sieg dann Voraussetzung für uns war, weiterzumachen – wir hatten so viel Spaß in Oslo, wir wären vermutlich auch sonst drangeblieben.

Die ESC-Bubble hat viele spezielle Elemente. Ihr habt einige Male den sehr speziellen Charakter der dort stattfindenden „Pressekonferenzen“ thematisiert. Wie hast Du als „Innocent bystander“ die „journalistische“ Fancrowd in den Probenwochen erlebt?

Schwierig und manchmal auch peinlich. Vor allem natürlich in den „Pressekonferenzen“ und, noch mehr, wenn sich hinterher alle um irgendwelche Goodies geschlagen haben, die da verteilt wurden. Gegen dieses Fantum ist ja gar nichts zu sagen, aber das im Gewand journalistischer Arbeit war schon merkwürdig. Wobei insbesondere das Jahr mit Lena gezeigt hat, dass auch die Fragen „richtiger“ Journalisten nicht unbedingt besser sind.

Stefan Niggemeier 1

Gibt es irgendwas, was Du in diesen drei Jahren heute anders machen würdest?

Einerseits ganz viel, angefangen damit, einen Poppschutz mitzunehmen. Andererseits haben die Fehler, die wir gemacht haben, glaube ich, auch einiges von dem Charme ausgemacht: die relative Unbefangenheit, mit der wir an die Sache gegangen sind.

Der ESC ist immer noch Bestandteil Deines Lebens, so ist er z.B. in Deiner jüngsten Podcast-Folge mit Sarah Kuttner ebenfalls präsent. Wie hast Du die drei Shows am Eigentlich-wäre-heute-ESC-Samstag erlebt?

Zunächst einmal sehr leidenschaftslos. Ich fand es schon vorab keine gute Idee von der ARD, ein solches deutsches Ersatz-Finale zu veranstalten. Und tatsächlich war es dann eine Qual, nicht nur wegen der Musik. Die große Kulisse der Elbphilharmonie produzierte eine Leere dafür, durch die alles noch mickriger aussah. In die ProSieben-Show habe ich nur gelegentlich reingezappt – das war halt eine typische Stefan-Raab-Veranstaltung und eine ganz gute Erinnerung daran, dass auch nicht alles gut war, als er noch Fernsehen gemacht hat. Allerdings mochte ich sehr den Auftritt von Helge Schneider, das hat mich bewegt.

Im Nachhinein hat mir die offizielle europäische Show am besten gefallen. Die habe ich, ehrlich gesagt, am Abend ausgeschaltet, weil ich den Auftritt von Johnny Logan am Anfang schmerzhaft fand. Erst am nächsten Tag habe ich gesehen, wie viele positive Reaktionen es in den sozialen Medien auf die Show gab, und die Sendung nachgeguckt – und war sehr positiv überrascht. Das hatte zwar Längen, aber auch viele berührende, nostalgische, europäische, musikalische Momente: Die kitschige Neuinterpretation von „Ein bisschen Frieden“ von Ilse de Lange und Michael Schulte, die Corona-Helden-Version von „Heroes“, das Orchester, das „Love Shine A Light“ spielt, während die europäischen Gebäude erleuchtet werden, „Molitva“ in den leeren Straßen Belgrads. Für mich hat vieles darin den europäischen Gedanken der Show verkörpert – mehr als die beiden Shows davor.

Wie empfindest Du es, dass Stefan Raab sich von einer Idee von Thomas Schreiber, für die dieser Stefan Raab „an Bord geholt“ hat, zu einer Gegenveranstaltung zur offiziellen Ersatz-Show inspirieren lässt?

Naja, so isser. Das ist dieser Raabsche Ehrgeiz, der keine Rücksicht auf Verluste nimmt. Natürlich wäre es besser gewesen, diese Show, wenn schon, an einem anderen Tag zu senden, aber das hätte ihr die behauptete Bedeutung genommen. Und Raab ist dann keiner, der ausweicht.

Hast Du einen Lieblingssong aus dem aktuellen Jahrgang 2020? Und warum dieser?

Das ist leider keine originelle Antwort, aber ich hatte Spaß an Island, weil es so gut gelaunt und unernst war, ohne doof zu sein. Sonst hat mich wenig angesprochen – aber ich habe mich auch nicht wirklich intensiv mit dem Jahrgang beschäftigt.

Den ESC verfolgst Du aber weiter regelmäßig, oder? Ist es vorstellbar, dass Du irgendwann einmal wieder irgendwas von der Magnitude von Oslog auf die Beine stellst?

„Magnitude“ ist ein lustiges Wort, wenn man bedenkt, dass wir einfach mit einer Kamera, einem Mikro (und keinem Poppschutz) losgezogen sind, mit viel Lust, aber wenig Plan. Irgendwie werde ich den ESC sicher immer verfolgen, aber im Moment fühle ich mich dem schon ziemlich fern und meine Verbindung ist eher eine nostalgische. Aber wer weiß, was in Zukunft noch passiert!

Stefan Niggemeier 2

Glaubst Du, es gibt eine politische Dimension des ESC, also eine grenzübergreifende, verbindende, „völkerverständigende“ Wirkung?

Das ist zwiespältig. Einerseits gibt es diese Dimension ganz bestimmt, schon dadurch, dass ein ganzer Kontinent (und noch ein paar Leute auf anderen Kontinenten) gleichzeitig dieses Ereignis verfolgt – und sich darüber amüsiert, aufregt und oft sogar über Ländergrenzen hinweg sich einig ist, welcher Titel gewinnen sollte. Und politische Dimensionen gibt es immer wieder, in den unterschiedlichsten Formen und Größenordnungen. Der Sieg von Conchita Wurst hatte zum Beispiel eine politische Dimension. Lena hat vermutlich die Wahrnehmung Deutschlands in ein paar Ländern verändert (und Guildo Horn auch und irgendwie bestimmt auch Nicole). Und ich weiß auch noch, wie wichtig es für Estland war, sich 2002 Europa zu präsentieren, um Teil Europas zu werden – wie nachhaltig sowas tatsächlich funktioniert, ist natürlich eine andere Frage.

Aber gleichzeitig hat der ESC leider auch eine völkertrennende Wirkung, die sich zum Beispiel immer an den (für mich oft völlig übertriebenen) Diskussionen um Länder zeigt, die sich angeblich gegenseitig Punkte zuschieben. In der Art, wie das bei uns diskutiert wurde, zeigte sich dann zum Beispiel auch oft eine Geringschätzung gegenüber osteuropäischen Ländern. Und klar kann man den ESC auch immer sehen mit dem Gefühl der Überlegenheit gegenüber anderen Nationen – ich hab mich immer sehr schwer getan damit, wie Terry Wogan das für die BBC kommentiert hat. Da war die Grenze zwischen freundlicher Ironie und einer unguten Geringschätzung anderer Länder für mich schon häufiger überschritten.

Die jüngere ESC-Geschichte der ESC-Beiträge aus Deutschland ist sehr wechselhaft. Jenseits der Bubble blieben aber in der Gesellschaft (in der breiteren Öffentlichkeit) vor allem zwei Einzel-Ereignisse hängen: Stefan Raab und Xavier Naidoo. Und dann gibt es noch das von Dir angesprochene Klischee, dass sich Ost-Europa die Punkte gegenseitig zuschustert. Woran liegt diese Zuspitzung und verzerrte Wahrnehmung des ESC?

Naja, solche Klischees sind natürlich haltbar, und wenn man sich – wie die meisten Menschen – nicht genauer mit der Veranstaltung beschäftigt, bleiben halt die offensichtlichen Aufreger hängen, selbst wenn es nur vermeintliche Aufreger sind.

Was macht den ESC für Dich besonders? Was verbindest Du ganz persönlich mit dem ESC, warum macht er Dir Freude (wenn er das denn tut, was ich einmal unterstelle)?

Alles am ESC ist besonders! Die Idee, Nationen um die Wette singen zu lassen; der Kontrast zwischen größter Show und, seien wir ehrlich, meist höchstens mittelmäßiger Musik; das (leider zuletzt furchtbar gerupfte) ausufernde Ritual der Punktevergabe; die Merkwürdigkeit, dass die Veranstaltung einerseits so camp ist, mit einer so eindeutigen Verankerung in der schwulen Szene, und andererseits ein größtes Mainstream-Event.

Ich persönlich verbinde damit, dass das der eine Abend außer Silvester war, an dem ich als Kind bis Mitternacht aufbleiben durfte (allerdings musste ich mittags „vorschlafen“,was ich nur unter Protest tat, weil ich die wissenschaftliche Basis anzweifelte, dass das überhaupt geht!). Mich hat auch damals schon die Punktevergabe mindestens so sehr interessiert wie die Musik, fürchte ich. Obwohl Dschinghis Khan, wie ich einräumen muss, eine große Sache war für mich.

Ich war 1998 in Bremen beim Vorentscheid dabei, als die sehr heterosexuellen Fans von Guildo Horn und Stefan Raab die Veranstaltung mit einer etwas unguten Aggression aus der schwulen Ecke herausholten – das hat mich damals abgestoßen und mir taten Rosenstolz leid. Aber die Modernisierung und Popularisierung, die damit einherging, war rückblickend betrachtet sicher gut. (Und Guildo Horns Auftritt in Birmingham liebe ich immer noch in seinem wüsten Unterhaltungswillen.)

Ich war dann in Schweden, Dänemark, Estland als Berichterstatter für Zeitungen dabei, das war total interessant, und später eben mit Lukas als Videoblogger – da wüsste ich auch keine andere Veranstaltung, die dafür soviel Stoff böte und Potential für Liebe und Ärger und Spaß.

Hast Du eine kleine Hitparade mit Deinen liebsten ESC-Titeln?

Ich könnte die nicht in eine Reihenfolge bringen, aber was ich liebe: Mary Roos mit „Aufrecht gehn“ (einer der vielleicht tollsten Schlagertexte), Joy Fleming mit „Ein Lied kann eine Brücke sein“ (unfassbar die schlechte Platzierung, für so einen großartigen Evergreen), Niamh Kavanagh mit „In Your Eyes“ (wahrscheinlich mein liebster ESC-Sieger), Salvador Sobral mit „Amar pelos dois“ (Okay, vielleicht auch mein liebster ESC-Sieger), Athena: „For Real“ (für mich einer der unwahrscheinlichsten ESC-Teilnehmer ever). Außerdem fallen mir gerade ein, teilweise als Guilty Pleasure: Ruffus: „Eighties Coming Back“, Pasha Parfeny: „Lăutar“, Aram MP3: „Not Alone“ (aber nicht live) …

Außerdem habe ich eine merkwürdige Faszination, auf die ich nicht stolz bin, für Omar Nabers zwei Auftritte.

Flashback Baku: Ist Deine Bewunderung für Ott Lepland ungebrochen?

Stefan: Kuuuuuula! <3

Das Interview hat Blogger Peter schriftlich geführt. Wir danken Stefan Niggemeier für die Zeit und Intensität, die er sich für unsere vielen Fragen genommen hat, und wir danken auch an dieser Stelle noch einmal für die drei Jahre mit den ESC-Videoblogs (hier immer noch zu sehen). Dieser Dank geht selbstverständlich auch an Lukas (Heinser).

Die erste Folge der Erinnerungen der ESC -kompakt-Blogger an Oslo 2010 findet Ihr hier.
Unseren Rückblick auf Lenas Weg zum ESC-Sieg (und darüber hinaus) findet Ihr hier.


22 Kommentare

  1. Ein sehr gutes Interview. Vielen Dank dafür🙂.
    Aber in einer Sache stimme ich gar nicht mit dem Herrn Niggemeier überein: Ich fand die Ersatz-Show vom NDR sehr gelungen. Okay, über die Größe der Location kann man sicher streiten. Hier hätte es ein kleineres Studio sicher auch getan.
    Aber alles in allem fand ich die Sendung wesentlich besser und unterhaltsamer als „Europe Shine A Light“.
    Diese Sendung war sicher gut gemeint, aber man hat halt viel zu sehr den „Alt-Stars“ Aufmerksamkeit geschenkt (bei allem Respekt). Man hätte den aktuellen Künstlern mehr Aufmerksamkeit schenken sollen.
    Die Bilder von den leeren Straßen und Plätzen haben mich noch zusätzlich deprimiert. Na ja, bin dann eh eingeschlafen😉.

  2. Danke für dieses spannende Interview, das ich nicht nur, aber auch deswegen so schön zu lesen fand, weil mir Stefan Niggemeyers Antworten meist sehr gut gefallen, u.a. auch die kritischen Worte zum VE 1998 (für mich war der ganze Hype mit der darin oft zum Ausdruck gebrachten Verachtung des „traditionellen Grand Prix“ ein Albtraum). Sehr interessant auch, was er zu Verbindendem und Trennendem des ESC sagt.

    • Fakt ist das Gildo mit Platz 7 ein sehr gutes Resultat holte. Übrigens keiner der anderen Lieder im Vorentscheid damals, hätte ein ähnlich gutes Ergebnis geholt. Und das ist ja wohl das wichtigste.

      • „Übrigens keiner der anderen Lieder im Vorentscheid damals, hätte ein ähnlich gutes Ergebnis geholt“

        Schön, dass Du das so genau weißt. Genauso könnte ich behaupten, dass Rosenstolz bestimmt in die Top 5 gekommen wären, es ist ebensowenig widerlegbar.

        „Und [eine gute Platzierung] ist ja wohl das wichtigste.“

        Nein, ist es definitiv nicht. Schon gar nicht, wenn im Hype dafür das, wofür der Grand Prix bisher gestanden war, verächtlich gemacht wird, da pfeif‘ ich auf eine gute Platzierung (wobei ich Guildo Horn persönlich da ausnehmen will, er hat immer gesagt, dass er den Grand Prix geliebt hat). Ganz abgesehen davon, lieber escfan05, ist der deutsche Beitrag einer von vielen, und ich wünsche ALLEN Titeln, die ich mag – wozu der deutsche Beitrag nicht unbedingt gehören muss – eine gute Platzierung. Sollten diese Wünsche nicht erfüllt werden und meine Lieblinge hinten landen (was sie recht oft tun), mag ich sie immer noch!

  3. Ich hoffe, ich bin nicht der einzige, der googlen müsste, was ein Poppschutz ist….
    Achja und #justiceforinamomentlikethis

    • Die Blogs hatten etwas Besonderes, sie waren nicht so beleidigend wie hier fast immer in den Kommerntaren. Wenn du nicht weißt, wie man etwas ausdrückt ohne eine Person, die nicht mal ein Promi ist, zu beleidigen, dann hier mal ein Beispiel zum Lernen.
      „Der Blog was cool, wobei mir Stefen besser gefallen hat“
      Übrigens war der Blog gerade deswegen cool, weil Stefan als völig unvorbelasteter politischer (und Nichtschwuler) Journalist dort ganz unbedarft den ESC kennen lernen und wir dabei zuschauen konnten. Daher war es wohl gut nach drei Jahren wieder auszuhören, weil die beiden dann doch so sehr in der Bubble waren, dass der Witz irgendwann man fehlte.

      • Andersrum natürlich Lucas hat den ESC kennen gelernt, Immer diese Namen.

      • Hauptsache Italien 🙂 Sonst volle Zustimmung. Ich finde, die beiden haben damals die Gratwanderung zwischen „den ESC nicht so ernst zu nehmen“ und „ernsthaft interessiert und respektvoll sein“ wirklich ganz hervorragend geschafft und das hat den Reiz ausgemacht.

      • Lukas Heinser steht in der Öffentlichkeit und hat sogar einen eigenen Wikipedia-Beitrag. Da wird er sich schon gefallen lassen müssen, dass nicht jeder alles super findet, was er macht. Im Übrigen bewerte ich eben auch nur das, was er macht und nicht ihn als Person.

  4. Schönes und interessantes Interview, vielen Dank Peter! Und besonders schön, dass einer meiner absoluten persönlichen Favoriten ever Athena’s „For real“ sogar Erwähnung findet. Ich dachte immer damit bin ich relativ allein… Der Mann hat Geschmack! 😉

  5. Schönes Interview! Aber wie kann er nur „In a moment like this“ als „schrecklich, schrecklich“ bezeichnen?! Der Song ist für mich in einer ähnlichen, oberen Preisklasse wie „Verona“!

    • Das hättest Du nicht extra erwähnen müssen; das war glaube ich jedem klar ;-).

  6. Oslog und die zwei Nachfolger waren super… Schade, dass Niggemeier das nicht mehr macht. Ich liebe aber auch seinen Podcast mit Sarah Kuttner…

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