American Song Contest 2022: Das waren die elf Auftritte der Qualifikationsrunde 1

Der erste American Song Contest ist in der Nacht zum Dienstag gestartet – und hat bereits seinen ersten ersten Halbfinalteilnehmer: Hueston aus Rhode Island (Aufmacherfoto). Bei der Show, die von Kelly Clarkson und Snoop Dogg moderiert wurde, traten die ersten elf Acts auf und stellten sich dem Voting der Zuschauer/innen. Deren Ergebnis liegt zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht vor, da sie noch abstimmen können.

Das Publikumsvoting, das wir hier ausführlich beschrieben haben, läuft nämlich bis drei Tage nach der Show und findet ausschließlich online statt (Website, App, TikTok). Daneben gibt es eine 56-köpfige professionelle Jury, die aus einer Person pro Staat bzw. Territorium besteht (zusammen sind das 56, so viele wie auch die teilnehmenden Acts). Diese Jury hat also bereits ihr Urteil gesprochen und Hueston glücklich gemacht.

Hier sind alle elf Auftritte der ersten Show in der Startreihenfolge:

1. Minnesota: Yam Haus – „Ready to Go“

2. Oklahoma: AleXa – „Wonderland“

3. Arkansas: Kelsey Lamb – „Never Like This“

4. Indiana: UG skywalkin feat. Maxie – „Love in My City“

5. Puerto Rico: Christian Pagán – „Loko“

6. Connecticut: Michael Bolton – „Beautiful World“

7. Iowa: Alisabeth Von Presley – „Wonder“

8. Wisconsin: Jake’O – „Feel Your Love“

9. Mississippi: Keyone Starr – „Fire“

 

10. Wyoming: Ryan Charles – „New Boot Goofin“

11. Rhode Island: Hueston – „Held On Too Long“

Wir hatten Euch bereits im Vorfeld der Show um Eure Einschätzung zu den Liedern gebeten. Jetzt möchten wir natürlich gern wissen, wie Ihr die Auftritte in der Show gefunden habt.

Welche max. zwei Auftritte aus der ersten Show des American Song Contest 2022 haben Dir am besten gefallen?

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Die gesamte Show kann aktuell noch nicht gesehen werden. In einzelnen Ländern (wie Schweden) wird sie in Kürze in Mediatheken zur Verfügung gestellt. In Deutschland kann die Show in einer Woche in voller Länge gesehen werden, da der American Song Contest bei ServusTV ausgestrahlt wird. Die erste Show wird dort am Dienstag, den 29. März um 22:00 Uhr gezeigt. Die Premiere im deutschen Fernsehen werden wir dann auch auf unserem Blog begleiten.

Mit unserer Spotify-Playlist zum American Song Contest 2022 bleibt Ihr immer auf dem Laufenden. Auf dem Instagram-Account des American Song Contests finden sich Porträts zu den einzelnen Acts.

Wie fandet Ihr die ersten elf Auftritte beim American Song Contest 2022? Seht Ihr Ähnlichkeiten zum Eurovision Song Contest? Wie findet Ihr, dass die Lieder hier maximal 2:45 Minuten lang sind? Merkt man das überhaupt?


53 Kommentare

    • Über den Auftritt gibt es einige Diskussionen im Netz. Leider kann ich – im Gegensatz zur EBU – keine offiziellen Reglen im Netz finden, aber ich gehe von Livegesang aus, wobei bei ihr wohl das Backing den ganzen Gesang gemacht hat. Das ist ja im Prinzip auch bei uns schon möglich, wenn man einfach leister als das Playback singt, auf dem die eigene Stimme mit drauf ist.

      • Beim ESC ist Vollplayback undenkbar, da es klare Regeln gibt welche Stimmen vom Band kommen darf und welche nicht. Darüber haben manche Acts auch schon gesprochen. Dass die Hauptstimme so laut im Track zu hören ist, dass ein Vollplayback möglich ist, ist beim ESC zurecht undenkbar.
        Zudem ist es aktuell ja auch eher durch Corona bedingt, dass im ESC manche Stimmen vom Band kommen, denke das wird sich ohne den Einfluss eines Christer Björkmanns nach der Pandemie auch wieder ändern.

        Es wundert wenig, dass der ASC sehr lasch ist, was seine Regeln angeht. Amerikanische TV Produktionen waren noch nie auf ehrlichen Wettbewerb ausgelegt.

      • Wer soll denn das zukünftig ändern? Chef ist wieder ein Skandinavier und in der Reference-Group sitzt beispielweise jemand vom ZDF, der mit der ganzen Sachen nichts zu tun hat. Natürlich wäre es schön wenn der EInfluss von Björkmanns abnimmt, aber zumindest in Schweden dürfte im Umfeld des ESC noch viele seiner Mitsteiter vorhanden sein, die ähnlich denken.

      • Solange Teflon-Martin die Zügel in der Hand hält, ändert sich da überhaupt nichts. Allein, dass die GANZ AUSNAHMSWEISE NUR FÜR EIN JAHR eingeführte Regel jetzt völlig kommentarlos weiter gilt, spricht doch schon Bände. Und die Begründung, beim Singen würden zu viele Aerosole ausgestoßen und man wolle das Risiko nicht eingehen sowie die Verkleinerung der Delegationen), wirkt angesichts der Show in Rotterdam (überwiegend maskenloses Publikum, sich gegenseitig ins Gesicht schnaufende Tänzer, Einzelkabinen für die noch live gesungenen Off-Stage-Backings) nur noch lächerlich.

  1. „Daneben gibt es eine 56-köpfige professionelle Jury, die allerdings jeweils nur aus einer Person besteht.“
    Das verstehe ich nicht…

  2. Erst einmal: Ganz lieben Dank, dass Ihr den ASC für uns verfolgt. Das ist weiss Gott nicht selbstverständlich, da er ja auch mitten in der Hochphase des ESCs liegt, und das alles neben Euren beruflichen und privaten Aufgaben erledigt. Hut ab.😊
    Habe jetzt mal reingehört, und muss sagen: Irgendwie ist alles nicht mein Geschmack. Dass es nicht allzu viele kulturell-musikalische Unterschiede gibt, damit habe ich fast gerechnet. Aber ein bißchen enttäuscht bin ich, dass man nicht zumindest aus Puerto Rico einen spanischen Song vorgetragen hat. Das hätte ich eigentlich schon erwartet.

    • Da wird Dir Arizona mit den beiden bildhübschen Zwillingen sehr gefallen – die singen komplett auf Spanisch.

  3. Die Juroren haben auf jeden Fall den richtigen weitergewählt.
    Gut gefallen haben mir sonst noch die Country-Ballade aus Arkansas und der schräge Cowboy-Rap aus Wyoming.
    Iowa und Wisconsin hatten starke Auftritte, aber nicht so wirklich prägnante Songs, bei Mississippi war der Song stark, der Auftritt aber gesanglich nichts. Den Rest war recht durchwachsen, besonders schwach fand ich Michael Bolton, gerade angesichts seiner jahrzehntelangen Erfahrung; da hatte z. B. Engelbert, der in Baku nochmal sieben Jahre älter war als es Bolton jetzt ist, aber wesentlich mehr Power und Bühnenpräsenz zu bieten. Puerto Rico war mir zu sehr auf den Ami-Festland-Geschmack zugeschnitten (vielleicht zieht aber gerade das, man wird sehen) und die Bandstimmen auch entschieden zu laut.
    Das Publikumsvoting wird am Ende wohl dank der hysterischen K-Pop-Girlies die Vollplayback-Tante aus Oklahoma gewinnen (an ihrem Song hat übrigens u.a. Cazzi Opeia mitgeschrieben). ich weiß nicht, ob das die beste Werbung für den Wettbewerb wäre, da möge die Jury vielleicht besser noch einschreiten.

    • Sorry, aber in Sachen Bühnenpräsenz macht Michael Bolton niemand was vor.
      Was hast du denn erwartet? Dass es zu der Nummer eine ausgefeilte Choreo gibt und er ein paar geile Moves macht? Das wäre nicht Michael Bolton. Genau so wurde er zum Weltstar.
      Hingehen, gut singen, wieder weggehen. Das ist die hohe Schule. Jeder große Künstler weiß das und Michael Bolton hat da allen gezeigt, dass er immer noch der King ist. Fertig.

  4. Interessant wie sehr sich der Wettbewerb optisch und musikalisch an den ESC anlehnt.
    Mancher Song könnte locker auch für Turin nominiert sein und manche Bundesstaaten haben auch ein passendes Konzept für ihren Song gefunden was sie entsprechend auch repräsentiert: Latino Loko bei Puerto Rico, Cowboy Outfit für Wyoming etc..
    Mal sehen wie nachhaltig diese Anleihen zukünftig sind, denn irgendwann erschöpft sich das.
    Jedenfalls eine große Konkurrenz-Show für den ESC und Riesenchancen für die Künstler landesweit bekannter zu werden.

  5. Ich glaube nicht, dass das bei AleXa Vollplayback war. Beim Auftritt kann man sehen, dass sie immer wieder an ihrem Headset rumfummelt. Ich denke, dass sie die Möglichkeit hatte Vollplayback mit ihrer Stimme zu mischen. Dass sie also zwar schon gesungen hatte, aber selber bestimmte, wann sie eingemischt und wieder rausgenommen wurde.
    Wurde mir mal gesagt, dass das bei K-Pop-Auftritten mittlerweile Standard wäre.Wegen Tanz und Gesang gleichzeitig und so.

    • Das ist Vollplayback. Es ist absolut unmöglich Livegesang so perfekt an eine so bearbeitete Studioabmischung, was mit einem sehr guten Mikrofon eingesungen wurde, anzupassen.

      Alexa war wahrscheinlich einfach extrem leise gestellt, aber als Zuschauer hört man konstant das Playback, man hört doch eindeutig Pitch-Correction und andere Filter. Alleine bei den Tanzschritten und Kopfbewegungen hätte man Veränderungen in der Stimme und Atmen hören müssen.

      Und ist doch wurscht, ob sie es wegen dem Tanzen macht. Ist kein Tanz-Wettbewerb. Wenn K-Pop Idols Vollplayback singen um ne gute Show abzuliefern ist das was anderes, als sich bei einem Wettbewerb einen unfairen Vorteil damit zu verschaffen.

      • Hab mir den Auftritt von Alexa angesehen und im Grunde umgehend das Interesse an dieser Show verloren.
        Die „Mini Playback Show“ war vielleicht in den 90ern als Kind ganz witzig, als erwachsener Zuschauer anno 2022 fühl ich mich von so einem dreisten Vollplayback für dumm verkauft.

        Deshalb nervt mich beim ESC diese Chanel auch so gewaltig, die auch nur noch ein absolutes Minimum singt, damit sie sich auf ihren Modern Salsa Street Fusion Dance konzentrieren kann. Dann kann ich aber auch einfach „Let’s Dance“ gucken.

  6. Songs finde ich nicht zu sehr Mainstream. Ist schon mal gut. Abgestimmt habe ich für Wisconsin und Connecticut. Die eingeblendeten Abkürzungen sind für mich noch ein wenig unbekannt.

  7. 56 Juroren finde ich im Ansatz schon mal sehr gut, da einzelne subjektive Einschätzungen nicht so ins Gewicht fallen würden. Allerdings stellt sich die Frage, ob die Juroren untereinander in Kontakt sind bzw in Kontakt mit Atlantic Records stehen. Das weiss man nicht.

    Finde bei einem Act problematisch festzustellen, ob wirklich live gesungen wurde. Bei Alexa isth es, wie schon von anderen hier erwähnt, eindeutig, dass das Mädel gelipsyncht hat. Kelsey hat auf jeden Fall live gesungen, ebenso Jam Haus, Christian Pagan,UG Skywalkin, Michael Bolton, Alisabeth Von Presley, Jake’O,Keyone Starr, Ryan Charles und Hueston.

    2mal Country, 2mal Rap, 1 mal Rock, 2 mal Pop-Dance,3 mal Pop, 1 mal R&B/Soul. Das entspricht in etwa den Marktanteilen dieser Genres auf dem US Musikmarkt. Electronic Dance und ‚Alternative‘ als beliebte Genres fehlen.

    Die Gesangsleistungen waren alle nicht herausragend, sondern meiner Meinung nach meist im Bereich ‚befriedigend‘ liegend, wobei Keyone Starr beim mir nur auf ein wohlwollendes ‚ausreichend‘ kommt. Alexa bekommt ‚ungenügend‘, da nicht live gesungen. Bis auf einen Song (das Mädel in Pink), waren die Songtexte belanglos.

    Die Rezeption der Mitschnitt-Musikvideos ist ganz ausgesprochen dürftig. Da stimmt irgendwas nicht, und/oder die Quoten der Sendung sind vernichtend, und/oder die Vids sind innerhalb der USA nicht abrufbar. Die Zugriffszahlen müssten eigentlich mindestens 10mal höher, eher sogar 20mal höher sein. Auch wenn man die Uhrzeit natürlich mit in Betracht ziehen muss, sind Zugriffszahlen unter 10.000 unterirdisch schlecht (allerdings ist mir nicht bekannt, ob die Videos überhaupt dem US-Youtubepublikum zugänglich sind). Unklug, dass das im eher unpopulären und anscheinend unter ’schlechten Algorithmen‘ leidenden NBC Channel gepostet wird und nicht auf einem neu angelegten Channel. Der Channel hat zwar angeblich über 800.000 Abonennten, davon scheint aber die übergroße Mehrzahl entweder inaktiv zu sein, oder gekauft worden zu sein. NBC war 2021 übrigens der große Quotengewinner und steht kurz davor CBS als in den USA meistgesehenes lineares Network abzulösen. Bei den 18-49 jährigen war NBC 2021 bereits das mit Abstand beliebteste Network (hat aber dennoch nur noch 45% der Zuschauer in dieser Altersklasse, die es noch 2014 hatte, da 2014 Netflix, Amazon Prime & Co noch relativ unbedeutend waren). Nehme daher an, dass die Quoten der ersten ASC Sendung eigentlich halbwegs akzeptabel ausgefallen sein könnten (bezogen auf den NBC Primetime-Network-Durchschnitt der Saison). Mal sehen, ob das stimmt.

    • Die US-Bürger haben noch mehr Möglichkeiten sich diese Videos anzuschauen und außerdem können sie den gesamten Contest ja auch bereits nachschauen!
      Außerdem, wie du bereits erwähnst, muss man die Uhrzeit miteinrechnen! Die Videos wurden erst auf YouTube hochgeladen bzw. veröffentlicht, nach dem der Contest in der „Pacific Time“-Zeitzone (Los Angeles, San Francisco) beendet worden war. Dies war heute um 06:00 Uhr früh deutscher Zeit. Zur „Eastern Time“ (New York) war dort dann gerade Mitternacht.

      Die Quoten werden wir dann morgen oder am Donnerstag erfahren! Eine gute Quelle für US-TV-Quoten ist z.B. Showbuzz Daily:
      https://showbuzzdaily.com/

    • @trevoristos:

      Achtung ! Es gibt in diesem Forum Leute, die sind entweder intellektuell etwas überfordert bei derartigen langen Kommentare oder sie haben alternativ ihren Egoismus nicht im Griff und fordern in einer öffentlich zugänglichen Plattform, dass andere Kommentatoren (in dem Fall ich)) die Länge ihres Sprach- und Schreibstils auf deren Bedürfnisse – wie etwa keine Lust haben den Bildschirm / Touchscreen herunter zu scrollen – anzupassen haben.

      Ich hoffe ich habe die intellektuellen Voraussetzungen oder den Egoismus mancher Teilnehmer (m/w/d) mit meinem Statement jetzt nicht überfordert.

      Dich meinte ich hiermit nicht. Passte aber gerade so gut zur Länge deines Kommentars.

      #dankedüreureaufmerksamkeit

      • viel kürzer ist ‚Deiner‘ jetzt aber auch nicht und vor allem am Thema des Artikels vorbei, sondern willst mich persönlich angreifen, was mich aber null interessiert…. Auf Handybildschirmen ist das natürlich mit den Kommentaren ein Problem. Und wenn du Kurzkomments lesen willst, gehst du nach Twitter. Ist doch ganz einfach. Ausserdem könnte der Blogbetreiber die Kommentarlänge auch beschränken, oder Kommenatre mit nem …mehr lesen Link ausstatten…Kann man machen, wenn man will.

      • @trevoristos

        du hast die Ironie in dem Artikel wohl nicht verstanden… @Tim1986 wollte Dich doch gar nicht persönlich angreifen…😉
        Dieser Seitenhieb bezog sich wohl auf einer etwas älteren Diskussion, in der sich wohl über die Länge mancher Kommentare beschwert wurde (habe ich auch nur so am Rande mitbekommen.

        Meine persönliche Meinung: Ich mag es eigentlich ganz gerne, wenn nicht nur in „Twittermarnier“ gepostet wird, so erfährt man mitunter noch ein paar Gedanken der Mitkommentator*innen. Ist manchmal ganz interessant, und was mich nicht interessiert scrolle ich einfach weiter. Kann aber schon verstehen, wenn das sehr anstrengend auf einem Smartphone ist, welches ich für dieses Forum eigentlich nie benutze. Habe also gut Reden.😉

        P. S. Nichts für ungut, wollte mich nicht einmischen, nur vielleicht versuchen, etwas richtig-
        zustellen.🙂

      • die Website hier ist leider nicht für die Handynutzung optimiert. Glaub die Kommentarsektion zerschiesst das Layout wegen der Kommentar-Verschachtelung, die blogsoftwaremässig nicht auf das mobile viewing optimiert ist. Is irgendein kleiner Bug drin. Ich nutze daher ungern das Handy. Auf nem grossen Bildschirm ist die Anzeige der Website so, wie es sein sollte. Bis auf die Werbung, die nicht als Werbeblöcke gekennzeichnet ist. Glaub die wird von nem Plugin eingespielt. Müsste aber zwingend als Werbung/Sponsoring gekennzeichnet werden.

      • LOL, es ist schon interessant, dass die Poster (m/w/d), die besonders langatmig sind, sich angesprochen fühlten. Aber hast Dich hier kürzer gefasst, cool.

  8. Vll. im nächsten Leben aber in diesem werde ich kein Fan mehr vom ASC. Bigger, better, faster and more is nix für mich. Es ist schon beängstigend, man stelle sich vor der ASC ist ein Blick in den zukünftigen ESC und die Schweden proben in den USA mit welchen Ideen sie den ESC noch verunstalten können. Allen Künstlern die dort „singen“ aber toi toi toi und den Fans viel Spaß

  9. Der Beitrag aus RI ist der einzige, den ich mir im Vorfeld angehört habe, weil eine amerikanische ESC-Freundin meinte, dass mir das Lied gefallen könnte. Sehr schön, dass Hueston es in die nächste Runde geschafft hat.

  10. Weil viele immer die Schweden bzw. Christer Björkman „ansprechen“, sei erwähnt, dass dieser nicht der alleinverantwortliche für den „American Song Contest“ ist. Dieser wird auch von Ben Silvermann bzw. seiner Produktionsfirma „Propagate Content“ mitproduziert.
    Ben Silverman hatte bereits im Jahre 2006 die Idee für die NBC eine amerikanische Version des „Eurovision Song Contest“ ins US-TV zu bringen, als Gegengewicht zu „American Idol“, welches damals sehr erfolgreich auf FOX lief. Ich kann mir denken, weshalb es nicht damals bereits zum „ASC“ kam, denn Im Jahre 2006 startete dann auch die erste Staffel von „America’s Got Talent“ -was ja auch auf NBC ausgestrahlt wird- und nachdem die Quoten hier sehr erfolgreich waren hatte die NBC nun ihr „Gegengewicht“ zu „American Idol“ gefunden.

    Fun Fact:
    Gestern lief neben den „American Song Contest“ auch „American Idol“! Dieses mal jedoch auf ABC, wo es seit 2018 läuft, nachdem FOX seit der 15. Staffel im Jahre 2016 kein Interesse mehr an diesem Format hatte.

    • auf NBC läuft doch auch The Voice. ASC scheint mir an sich eine Art Kreuzung aus ESC, Melfest und von The Voice ohne Buzzer aber mit Originalsongs, anstatt mit Coverversionen zu sein.

      • Ja „The Voice“ kam aber erst 2011 zu NBC, falls du dich da auf meine Aussage mit dem Gegengewicht zu „American Idol“ bezogen hast
        !
        Man darf beim ASC nicht vergessen, dass das aktuell „nur“ die Qualifikationsrunden sind, welche mit den Vorentscheidshows beim ESC gleichzusetzen sind!
        Die Qualifikationsrunden kommen an den ESC selbst natürlich nicht heran, aber an einigen ESC-Vorentscheiden dann schon.

        Ich warte jetzt mal ab wie das dann im Semifinale und dann letztendlich beim Finale aussehen wird und dann bilde ich mir mein endgültiges Fazit über den ersten „American Song Contest“.

    • man muss eh erstmal das erste Voting abwarten, um einen ersten Eindruck darüber zu gewinnen wohin ‚die Reise‘ geht. Hege so die leichte ‚Befürchtung‘, dass am Ende nen Countrysong die Nase vorn haben wird. Daher ist es von gewisser Bedeutung, wie Kelsey Lamb abschneiden wird.

  11. 2:45 nicht bemerkt.
    Viele Parallelen zum ESC
    Alexxas hat schon ein bissi bei Madonnas Pausenact abgeguckt. 🤓
    Ich hoffe das was mit Stimme und Melodie gewinnt um Maßstäbe für die Zukunft zu setzen.
    Bin gespannt aufs Nachbarschafts Voting. Menschen sind doch am Ende überall gleich.

  12. ESC bei Wish bestellt. Uninspirierende Lieder, 0815-Bühnenbilder, Vollplayback darf auch nicht fehlen. Haben die auch das Publikum vom Band? War sehr neutral vorher eingestellt und dachte, dass könnte ein ESC 2.0 werden, aber die Songs sind ja alle mehr als dürftig.

  13. Laut Programm von ServusTV kommt der ASC heute gar nicht. Da kommt um 22:15 irgendeine Talkshow. Ich muss mich auch daran gewohnen das auf Bühnen auch bis zu 10 Personen befinden können.

  14. Variaty.com hat gerade die Einschaltquoten für den ASC bekannt gegeben. Schaut nicht so gut aus – die Staffel von ABC – American Idol hat den ASC deutlich am Montag geschlagen. Da fällt mir sofort der plattdeutsche Schnack ein: wat de buur nich kennt dat frett he nich (was der Bauer nicht kennt, dass isst er nicht).
    https://variety.com/2022/tv/ratings/american-song-contest-premiere-ratings-nbc-eurovision-1235211344/

    • 2.9 mi ist natürlich kein guter Wert. Steht mit einem halben Bein damit auf der ‚Abschussliste‘. Alle großen Networks haben deutlich mehr, als NBC. Aber: bei der jungen Zuschauerschaft ist man mit 0.5 recht nah an der Spitze (0.6).Glaub in den NBC Headquarters sind sie erstmal unbegeistert. Der Start ist ein bissl stotterig.

      Aber man darf sich nicht wundern. Ein neuer, für die USA traditionsloser Contest mit Nobodies als Bühnenacts, wie soll der Masse ziehen? Es gibt bei der Sendung auch keinen Spannungsbogen. Es werden halt einfach 11 Lieder abgespielt. Ein Urteil, oder die Bekanntgabe eines Abstimmungsergebnisses am Ende der Sendung erfolgt nicht. Dafür jedoch, dass es einfach nur 11 Lieder waren, von Leuten die ‚keiner kennt‘, sind 2.9 mi sogar noch recht viele Zuschauer.

      • Also die Juryentscheidung wurde ganz am ende der Sendung mitgeteilt, wenn auch ganz schnell innerhalb von ein paar Sekunden. Aber diese „Schnelligkeit“ -welche eventuell auch emotionslos wirken kann- ist in den USA (leider) oft gang und gäbe.
        Das Publikumsvoting geht dagegen noch bis Mittwoch und das Ergebnis dort wird dann in der nächsten Show, also nächste Woche, verkündet.

        Der ASC muss sich meiner Meinung nach erst einpendeln! Die Qualifikationsrunden werden jetzt nicht so viel hermachen, aber mit dem diesjährigen Finale kann man hoffentlich Fans für den ASC gewinnen, welche dann beim nächsten mal -sofern es einen weiteren ASC geben wird- auch bei den Qualifikationsrunden dann dabei sind.

        Ich habe es schon mehrfach erwähnt, aber ich empfehle euch allen dann auch noch ein Blick auf „Showbuzz Daily“ zu werfen, wenn die die Quoten für gestern veröffentlichen, da diese dort immer sehr schön tabelarisch dargestellt sind. Aktuell sind die für gestern noch nicht verfügbar, aber hier ein Beispiel für die Quoten zum Sonntag, weshalb sich „Showbuzz Daily“ bei den US-Quoten so bevorzuge:
        https://showbuzzdaily.com/articles/showbuzzdailys-sunday-3-20-2022-top-150-cable-originals-network-finals.html

      • ok. weiss ich, aber es wurde eben am Ende der Sendung kein Endergebnis mitgeteilt. Juryvote ist ja sozusagen nur ein Zwischenergebnis was dann auch noch das mehrtägige Voting beeinflusst. Da weicht man glaub ich sowohl vom ESC als auch vom Melfest deutlich ab. Glaub bei Starmania in Österreich machen die ne Hauptsendung und ne Stunde danach die Ergebnissendung. Ist aber natürlich in den USA wegen der Zeitzonen alles ne schwierige Sache. Läuft ja nicht live sondern versetzt live. Von daher kann man schon eine späte Ergebnisverkündigung verstehen. Allerdings fehlt halt dann das Spannungselement. Bin mal gespannt wie sie das Zeitzonenproblem im Finale lösen wollen. Wird ja nicht so sein können, dass in New York ein Sieger verkündet wird, wenn die Sendung in LA noch gar nicht gelaufen ist. Schwierige Sache das, vor allem wenn man in allen Zeitzonen in der Primetime sein will. 21-23 Uhr live New York wäre 18-20 Uhr live in LA. Finde das ginge ja an sich noch.

  15. Ich fands leider extrem langweilig und hoffe, dass das nicht die Zukunft des ESC ist, sonst fall ich doch nach 50 Jahren vom Glauben ab…

    Teilweise definitiv komplett nicht live gesungen, viel mehr Publikum das johlt als anwesend ist und eine seeehr glatte Sendung mit seeehr glattgebügelten Songs (von den Werbepausen zwischen tatsächlich jedem Lied gar nicht zu sprechen). Nur die Bühnenauftritte haben etwas an den ESC erinnert.

    Ich hasse Countrymusik, trotzdem ist Hueston aus Rhode Island zurecht weiter, er war der Professionellste (Michael Bolton nicht, der war recht wackelig – körperlich, nicht stimmlich). Und der puertorikanische Bube ging mit dem Problem, dass das Mikro sich nicht vom Mikroständer gelöst hat, recht professionell um.

    Zumindest einen Barbara-Dex-Punkt im klassischen Sinn kann man aber doch schon mal vergeben: an Iowa!

  16. MTV lässt grüßen!!! Der ganze Ablauf ist wie in jeder Musiksendung in den USA. Ich sehe ja auch andere Musikshows wie CMA usw. – ist immer dasselbe. Natürlich singen NUR Superstars die singen können. Der europäsche Song Contest ist viel abwechslungsreicher und bringt viele neue Talente und neue Gesichter. Der Ami war schon immer sehr perfekt – denkt mal so an die Radioshows von Casey Kasem – war immer klasse.

  17. tja 24 Stunden vorbei und die Zugriffszahlen der Mitschnitt-Videos auf dem NBC Channel bleiben fast alle auf einem geradezu lachhaft niedrigem Niveau. Nur ein Vid über 100.000 Plays, ansonsten keiner über 40.000. Sehr erstaunlich, dass natürlich ausgerechnet die, die nicht wirklich Live gesungen hat die Nase weit vorne hat. Alexa kommt tatsächlich auf 134755 Plays in gut 24h online Dasein. Unklar ist, wieviele der Plays tatsächlich innerhalb der USA vorgenommen wurden. Tippe auf 66% bzw weniger.
    Würde demnach nicht für die USA Youtube Musikvideo Wochen Top 100 reichen (sollte das Aufrufniveau 7 Tage auf diesem Niveau bleiben).

    Das Gesamtaufkommen an Vidplays erscheint mir für eine Sendung mit mindestens 3 Mio Zuschauern (faktisch wahrscheinlich an die 6 Mio) ungewöhnlich niedrig. Erfolg sieht anders aus würd ich meinen.

  18. Ich habe mir jetzt auch mal die Songs (im Schnelldurchlauf) angehört und muss sagen, dass ich keinen davon im Kopf behalten habe. Das wirkte für mich jetzt nicht wie ein Song Contest sondern eher wie ein Performance Contest. Außerdem sind die Songs alle sehr beliebig und eher aufs Radio als auf die Bühne abgestimmt. Jetzt habe ich auch verstanden, was das mit dieser Vollplayback-Diskussion auf sich hat und muss sagen, dass ich den Verdacht auch teile.

    • Was ich noch ergänzen wollte:
      Ich habe Verwandte, die in den USA leben, und habe sie mal nach ihrer Meinung zu den Songs gefragt, aber sie wussten nichts von einem „American Song Contest“ und sind auch nicht daran interessiert.

  19. Vielleicht wird ja die nächste Sendung in den USA erfolgreicher laufen. Ich glaube kaum das NBC mitten im Wettbewerb, die Sendung aus dem Programm werfen wird. Viele große Stars bis auf Michael Bolton und Macy Gray sind ja jetzt nicht dabei. Vielleicht liegts daran.

    • Schätze mal das hängt von den Verträgen ab, die NBC abgeschlossen hat. Tippe mal darauf, dass gesendet werden muss, NBC sich aber das Recht ausbedungen hat gemäß der Rezeption zu entscheiden, wann gesendet wird. Kann natürlich auch sein, dass NBC eisern die Prime Time durchhalten wird bzw vertraglich geregelt Prime Time senden muss. Z.B. bei TV Dramaserien ist es in den USA schon oft so gewesen, dass nach 2 bis spätestens 4 gefloppten Episoden komplett der Stecker gezogen wurde. Glaube nicht, dass NBC den ASC in der Primetime belässt, sollten die Quoten in den Keller fallen und NBC die Möglichkeit hätte den Sendetermin aus der Prime Time zu nehmen. Würde wirtschaftlich keinen Sinn machen ‚Quotengift‘ zu senden. Begeistert war in den USA über die erste ASC Sendung in den USA jedenfalls niemand. Daher wird man auch in den NBC Headquarters nicht begeistert gewesen sein. Bin mal gespannt, ob NBC bis zum finale Prime Time durchhält. Kann ja theoretisch sein, dass das Finale der große Quotenhit wird.

      Man kann aber auch einräumen, dass NBC es nicht verborgen geblieben sein konnte, dass praktisch keine zugkräftigen Acts (genauer gesagt fast nur völlig unbekannte Acts) beim ASC am Start sind. Bei so einem Line-Up gute Quoten zu erwarten wäre eine krasse Fehleinschätzung. Ok bei The Voice sind auch nur völlig unbekannte Acts am Werk, die Sendung ist aber halt offensichtlich interessanter angelegt.

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