Armeniens Beitrag für den ESC 2022: „SNAP“ von Rosa Linn

Armenien ist wieder da und meldet sich nach einer einjährigen Pause zurück beim Eurovision Song Contest. Für die 2022er-Edition hat sich die Rundfunkanstalt ARMTV intern für die Sängerin Künstlerin Rosa Linn und ihren Song „SNAP“ entschieden. Dieser wurde heute über die gängigen Portale veröffentlicht; ein offizielles Video ist voraussichtlich in Kürze ebenfalls verfügbar.

Rosa Linn, die bürgerlich Rosa Kostandyan heißt, stammt aus und arbeitet in der nordarmenischen Stadt Wanadsor. Die 21-Jährige Musikerin, Songwriterin und Produzentin arbeitet gern mit druckvollen Drums und ausgefeilten Synthesizern. Laut dem Magazin Flaunt arbeitet Rosa Linn daran, Armeniens erste globale Musikkünstlerin zu werden und die Geschichten aus ihrer Region sowohl auf Englisch als auch auf Russisch zu erzählen.

Rosa Linn ist darüber hinaus eine der Künstlerinnen des Musikprojekts Nvak, das sich selbst auf Instagram als „global talent incubator & record label here to uplift womxn, non-binary, & LGBTQ+ voices“ bezeichnet. Hinter diesem Projekt stehen unter anderem die amerikanisch-armenische Sängerin Tamar Kaprelyan, die Armenien mit der Gruppe Genealogy beim ESC 2015 in Wien vertreten hat, sowie der Produzent Alex Salibian.

Letzterer hat auch „SNAP“ mitproduziert, ebenso wie Ethan Schneiderman und Larzz Principato. Geschrieben wurde Rosa Linns ESC-Beitrag von ihr selbst gemeinsam mit Courtney Harrell, Jeremy Dusoulet, Larzz Principato und Tamar Mardirossian – hinter der sich die oben erwähnte ehemalige ESC-Teilnehmerin Tamar Kaprelyan verbirgt. Der armenische Song ist ein entspannter Midtempo-Song, bei dem die charakteristische Gitarrenbegleitung sowie der markante Backgroundgesang im Ohr bleiben dürften.

ESC-Barometer

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101 Kommentare

  1. Kann man sich anhören, ist aber auch kein Highlight sondern zieht sich irgendwie ohne Höhepunkt dahin. Da gefällt mir der folkige Song aus Island schon besser.

  2. Ich kann zwar mir nicht vorstellen das man mit einen solchen Schlafwagenlied, so sehe ich das, weit kommt. Aber wer weiß schon, vielleicht gibt es einen Markt für einen langweiligen Song und in diesen recht schawchen Jahrgang ist fast alles möglich.
    Von mir gibt es höchstens 2/12 Punkten und das auch nur weil ich momentan extrem gute Laune habe.

  3. Das Video ist megaschön, der Song so lalala🙄
    Na ja, ehrlich gesagt auf die Putinküsser aus Armenien und Zypern könnte ich eher gerne verzichten…aber irgendwas ist ja immer 🤷‍♂️

  4. Zypern ? Du meinst wohl eher Serbien…

    „Snap“ finde ich nach Ansicht des Videoclips mittlerweile recht hübsch. Es bleibt auch mehr hängen als beim Song aus Kroatien. Könnte in der Tat im Finale landen.

    • Nein ich meine Zypern…bisschen Informiert fühlt man sich besser.
      Serbien hat andere Gründe, Zypern wäscht als EU-Land russische Millionen und Investitionen 🙄😂🤷‍♂️

  5. Erinnert mich mal total an „Hey Ho“ von den Lumineers, was ja nichts Schlechtes erstmal bedeutet, da ich den Song sehr mag. Aber gerade der letzte Part zieht sich dann doch etwas, irgendwie fehlt da der Pfiff. Ich mag es, aber ich liebe es nicht, und so gehört es in mein Mittelfeld, wie wohl bei vielen anderen auch. Nur kann das sehr schnell ein Genickbruch werden, aber wie weit es tatsächlich kommen wird, sehen wir erst in knapp 2 Monaten.

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