
Eurovision Song Contest – das deutsche Finale 2026 rückt näher und die ESC-Fieberkurve steigt. Nachdem am 15. Januar die neun Acts für Das deutsche Finale 2026 bekanntgegeben und kurze Snippets veröffentlicht worden sind, liegen seit Mitternacht die allermeisten Vorendscheidbeiträge in voller Länge vor, darunter auch der einzige Beitrag, der vollständig in Deutsch gesungen wird: „Herz“ von Bela (Aufmacherbild). Mit diesem selbstgeschriebenen Feelgood-Poprap-Track wird Bela am deutschen ESC-VE am 28. Februar in den Studios Adlershof in Berlin teilnehmen.
Bela kommt aus München, wo er auch aufgewachsen ist in einen von seinem Vater musikalisch geprägten Elternhaus. Heute arbeitet er in Berlin. Bereits mit 16 Jahren begann er, intensiv Musik zu machen, verbrachte viel Zeit in Studios und arbeitete früh mit namhaften Künstler*innen an deren Songs. Das erfahren wir aus der Presseinformation des SWR. Irgendwann wurde klar, dass Dinge in ihm lagen, die erzählt werden wollten: von Trennungen, von Selbstzweifeln, vom Wunsch, den Herausforderungen der Interaktion mit anderen Menschen gerecht zu werden. Diese Erfahrungen veranlassten ihn, mit einem eigenen Song auf sich aufmerksam zu machen, mit dem er sich jetzt für das deutsche Finale qualifiziert hat.
Der SWR hat Bela in das deutsche Finale nachrücken lassen, beim sogenannten „Artist Day“ war er noch nicht dabei. Seine Musik ist von einer sympathischen unverstellten Direktkeit und Ehrlichkeit geprägt, die sich optimal in seinem Song unterbringen lässt. In seinem Feelgood-Softrap-Poptrack „Herz“ erzählt Bela von seinen ganz persönlichen Erfahrungen, sich in jemanden zu verlieben, der aus einer ganz anderen Welt kommt. Er hat den Song gemeinsam mit Jonas Mengler und Chris Cronauer geschrieben.
Bela beschreibt darin die diffuse Angst, in der scheinbar perfekten Welt seinen Gegenübers unterzugehen und schwer seinen Platz zu finden. „Herz“ betont aber auch, dass es richtig ist, Mut zu zeigen und sein Herz zu öffnen. Die damit einhergehende Offenheit erzeugt Selbstvertrauen und eine positive Zuversicht bei der Gestaltung der eigenen Lebenswegentscheidungen. Es geht nicht darum, Dritten zu beweisen, dass man unabhängig ist, sondern für den eigenen Weg Stolz zu entwickeln.
„Der ESC ist für mich die Chance, Menschen mit meinen Songs zu erreichen, die vielleicht noch nie von mir gehört haben. Ich will zeigen, dass deutschsprachiger Pop tanzbar, authentisch und gleichzeitig international sein kann. Auf dieser Bühne zu stehen, wäre nicht nur eine Ehre, sondern auch ein persönlicher Meilenstein auf meinem Weg als Künstler“,
erläutert Bela den selbstgewählten Weg zum Eurovision Song Contest.
Bela ist am 4. Februar 2026 um 18:00 Uhr zu Gast im ESC kompakt DDF-Interview.
Wie schon in früheren Jahren nehmen wir die deutschen Beiträge genauer unter die Lupe als die Songs in anderen Ländern. Bei den deutschen wollen wir nicht nur wissen, wie gut sie Euch gefallen. Hier möchten wir auch wissen wie gut die Künstler*innen und die Lieder für den ESC generell geeignet sind. Diese Infos sammeln wir, bis alle neuen Beiträge von Das deutsche Finale 2026 veröffentlicht sind. Dann gibt es eine vergleichende Auswertung für alle Titel. Das heißt aber auch, dass Ihr bis dahin nicht seht, wie die anderen abgestimmt haben. Ihr könnt aber natürlich Eure Meinung unter den entsprechenden Beiträgen in den Kommentaren veröffentlichen und hier auch über Belas „Herz“ diskutieren. Auch noch wichtig: Für Eure Bewertung habt Ihr 48 Stunden ab Veröffentlichung des Artikels über den jeweiligen Song Zeit.
Stimme hier über „Herz“ von Bela ab oder nutze das eingebettete Formular.
Wie gefällt Dir der Beitrag „Herz“ für Das deutsche Finale 2026? Lass uns deine Meinung in den Kommentaren wissen!
Am 28. Februar 2026 steigt Das deutsche Finale 2026 in Berlin. Die Übertragung beginnt um 20:15 Uhr live in der ARD. Moderiert wird die Show von (wie sollte es anders sein) Barbara Schöneberger gemeinsam mit Hazel Brugger, der ikonischen ESC-Moderatorin aus Basel 2025. Alle wichtigen Infos zu den neun Vorentscheid-Acts haben wir für Euch zusammengestellt.
Beim Abstimmungsverfahren setzt der SWR bzw. die ARD auf eine ungewöhnliche Methode: Zuerst wählt eine zwanzigköpfige Jury zwei Drittel der Beiträge aus, die ausscheiden. Anschließend haben die Zuschauer*innen die Möglichkeit, aus den verbliebenen drei Acts ihren Favoriten zu bestimmen, der Deutschland beim ESC in Wien vertreten wird.
Diese Beiträge von Das deutsche Finale 2026 wurden bereits in voller Länge veröffentlicht:
Bela – Herz
Dreamboys The Band – Jeanie
Laura Nahr – Wonderland
Malou Lovis – when i’m with you
MYLE – A OK
Ragazzki – Ciao Ragazzki
Sarah Engels – Fire
wavvyboi – black glitter
Terminübersicht für die ESC kompakt Das Deutsche Finale Interviews:
27. Januar – 19:00 – Ragazzki
2. Februar – 19:00 – MYLE
2. Februar – 20:00 – Laura Nahr
3. Februar – 19:00 – Malou Lovis
4. Februar – 18:00 – Bela
6. Februar – 19:00 – Dreamboys The Band
9. Februar – 19:00 – wavvyboi
11. Februar – 20:30 – Sarah Engels
16. Februar – 19:00 – Molly Sue
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Was war denn eigentlich dieser „Artist Day“? Stand das schon irgendwo? Habe ich das überlesen?
Der Song gefällt mir persönlich ziemlich gut, aber leider 0 ESC tauglich, außerdem viel zu kurz (gut, daran könnte man noch etwas ändern).
Ich mag den Song irgendwie, mag einfach persönlicher Geschmack sein, aber ist von den 9 definitiv mein Favorit. Ich würd’s auch schön finden, wenn wir wieder etwas auf Deutsch schicken und guck mal, der Track geht nur etwas über 2 Minuten, man hätte also sogar noch Potenzial für einen ESC-Revamp der einen schönen Moment extra für die Bühne mit einbringt, ähnlich wie die explodierenden Boxen bei Abor & Tynna letztes Jahr. 😀
Meiner Meinung nach das beste Lied in diesem Jahr. Hoffentlich kann er live abliefern und kommt ins Superfinale.
Äh… wo ist denn das letzte Drittel des Songs?
Keinen Bock gehabt, mehr zu produzieren?
Das ist ja wirklich mal ein Armutszeugnis.
Nicht, dass der Song in vollständig viel besser wäre, aber das ist schon irgendwie frech.
Besser als nach dem Snippet gedacht, aber kann überhaupt nicht einschätzen, wie das international ankommt
Also ich mag den Song und der Text ist irgendwie voll cute und auf Deutsch. Ich finde ihn auch sehr sympathisch, aber ich kann mir leider nicht vorstellen, dass der Song beim ESC groß was reißen würde. Hätte auch auf Anhieb gar keine Idee, wie man das stagen will (bitte keine kitschigen Herzen!). Ich geb dem Song aber ne Chance mich live noch zu überzeugen. Daumen sind gedrückt.
Für mich besser als erwartet. Natürlich passiert nicht viel in dem Lied, was beim ESC fatal sein kann. Denn nett heißt eben null Punkte.
Ich würde noch abwarten, wie es auf der Bühne aussieht. Vielleicht bringt er ja ine Persönlichkeit mit, die auffällt.
Tja. Ich find die Nummer zumindest insofern ESC geeignet, als sie durchaus authentisch eine Facette der deutschen Musikszene wiederspiegelt. Ich bin nur leider kein so großer Fan dieser Facette. Ich erkenne an: Das ist flott, nicht unsympathisch und kann man vermutlich ganz gut inszenieren. Aber so richtig catchy finde ich es dann auch wieder nicht.
Na ja, also mein Herz wird da nicht erobert. Die Melodie ist ja ganz nett am Anfang, nur bleibt es die ganze Zeit dann auf diesen Level. Höhen und Tiefen?? Leider nicht vorhanden, und seine Stimme ist leider auch nicht so mein Geschmack. 😐
Und ja, auch ich finde das Lied viel zu kurz, es endet extrem abrupt und wirkt dadurch eher wie ne unfertige Demo. Bin generell kein Fan dieser immer kürzeren Lieder, kann daher auch mit KAMRAD nix anfangen.
Mir fehlt da wirklich die Fantasie wer dafür beim ESC anrufen soll, dafür ist sowohl Song als auch Interpret finde ich einfach zu blass. Aber ich glaube nicht mal dass es beim Vorentscheid fürs Superfinale reicht. 🤷
Mit einem so guten Bühenbild wie 2025 könnte das was werden. Finde ich jedenfalls orgineller und „cooler“ als „Fire“, das ich gerade davor gehört habe.
Da hat man mit 3 Minuten nun wirklich schon nicht viel Zeit, die man maximal nutzen kann, um Eindruck zu hinterlassen – und hier werden die nichtmal ausgenutzt! Sowas finde ich immer sehr ärgerlich.
Da muss noch eine Bridge und ein Schlussrefrain dran, ansonsten kann er es auch einfach gleich ganz lassen.
Insgesamt ohnehin wenig geeignet für den ESC, klingt aber immerhin nicht ganz so austauschbar wie die meisten anderen Lieder. Der Refrain kann mit guter Inszenierung auffallen, die Strophen werden insbesondere für das nicht-deutschverstehende Publikum ziemlich nichtssagend dahinplätschern, weil da nix passiert und der Sprechgesang auch nicht schön klingt.
3/12 Punkten.
Bela Lugosis Lied finde ich ganz in Ordnung. In den Text muss ich mich noch vertiefen, verstehen kann man das wie üblich nicht, wenn das Deutsche so aus dem Zwerchfell rausgestoßen wird und man die Schneidezähne nicht auseinander kriegt
Schön formuliert. Aber bei Bela gleich den Lugosi rauszuholen.. nun ja.
Hmm, lange nicht mehr Bauhaus gehört. 😆
Finde ich im Grunde nicht schlecht. Liefe es auf Max Neo, würde ich nicht umschalten. Pluspunkt: ist auf Deutsch. Für den ESC halte ich den Song aber trotzdem für zu unauffällig.
„Herz“ find ich schön und eingängig…schon beim ersten Hören hatte ich den Ausschnitt im Ohr.
Aber für den ESC? Ich weiß es nicht.
Also warte ich auch hier den Auftritt erst einmal ab.
Klar, auch ein Song, der gut im (Auto-) Radio laufen wird…aber durchaus mitsingbar und unterhaltsam und eben vor allem sehr eingängig.
Und dass er auf deutsch gesungen wird, finde ich auch schön.
Ich liebe Songs mit hüpfenden Beats – und die hat der Titel.
Manche haben diesbezüglich schon Ähnlichkeiten zu Satellite bemüht. Ich habe eher Vibes von Mia Diekows Lieblingslied, was damals leider zu schlecht abschnitt, mir aber sehr gefiel.
Die Kürze stört mich hier ausnahmsweise nicht – gibt ggf. auch Raum für zusätzliche Inszenierungsideen. Wenn Bela sich auch etwas auf Inszenierung einlässt & lächeln kann und nicht nur auf cool-lässig macht, steht ihm durchaus eine Chance offen, die nicht zu großen ESC-Ehren führen dürfte. Aber hey… Viel Erfolg beim Nutzen, Bela!
Ein Song in deutscher Sprache mit gewissem Ohrwurmpotenzial funktioniert evtl. gut in Deutschland. International jedoch schwer einzuschätzen und in speziell diesem Fall kein geringes Wagnis, da irgendwie auch ein Höhepunkt fehlt.
Gute Idee einen You Can’t Hurry Love-off beat Rhytmus zu wählen. Davon gibt es nicht viele bekannte Songs. Part time lover ist noch ein Beispiel. Dazu eine Udo Lindenberg ähnliche Stimme ergibt eine witzige Kombi.
Aber die Melodie ist für mich etwas zu flach. Schade eigentlich. Aufgrund der Originalität könnte es dennoch was werden.
Melde mich von der Außenstelle in Norderney bei gefühlten -7 Grad und recht starkem Ostwind und gebe mal kurz meinen Eindruck ab.
Bela und Herz finde ich irgendwie ganz fresh,kann es mir aber beim ESC nicht so vorstellen.
Schön hoffe dir geht es dort gut und du erholst dich auch etwas
Ja,mir geht es gut hier und ich erhole mich ganz bestimmt .
Erfriere bitte nicht! 😉
Genau meine Meinung.
Bin immer gut vermummt 😉.
Der Song ist nicht schlecht kann man sich anhören.
Rap: ja, gerne. Aber doch nicht welcher, der klingt, als käme er direkt aus dem Werbespot für irgendein Ferrero-Produkt.
Leider ein hartes Nein von mir.
der song fällt bei mir durch.
Groovy, gefällt und voll ESC tauglich. Meine Nummer 2 nach waveboi