
Heute um Mitternacht wurde ein Großteil der an Das deutsche Finale 2026 teilnehmenden Beiträge in voller Länge veröffentlicht. Darunter ist auch „Wonderland“ von Laura Nahr. In dem Stück erzählt sie ehrlich vom Chaos des Erwachsenwerdens und der Suche nach Selbstfindung.
Aufgewachsen in Magdeburg, künstlerisch geprägt durch mehrere Jahre in London und seit Kurzem in Berlin zu Hause, verbindet Laura Nahr akustische Gitarre, Klavier und eine klare, unmittelbare Stimme zu einem modernen Pop-Sound mit Tiefe. Laura verbindet gefühlvollen Pop- und Singer- Songwriter-Sound mit ehrlichen, persönlichen Texten. Im Zentrum ihrer Songs stehen persönliche Erfahrungen: Liebe, Verlust, Selbstfindung und das Gefühl, sich im Übergang zum Erwachsenwerden neu orientieren zu müssen. Ihr Stil lebt von Klarheit und Intimität, was ihren Songs eine besondere Fragilität und Emotionalität verleiht.
Mit ihrer Debüt-EP „Missed Connections Collection“ legte sie 2025 ein erstes, selbstbewusstes Fundament. Nun folgt der nächste Schritt: In ihrem ESC-Song „Wonderland“ behandelt Laura das Gefühl, irgendwo zwischen Aufbruch und Überforderung festzustecken, auf der Suche nach Orientierung, Sinn und einem eigenen Platz in einer Welt, die selten stillsteht. „Wonderland“ ist kein Märchen, sondern ein ehrlicher Blick auf das Chaos des Erwachsenwerdens.
Über den Eurovision Song Contest sagt Laura Folgendes:
„Der ESC vereint unterschiedliche Kulturen, Sprachen und Perspektiven. Diese Offenheit und emotionale Vielfalt spiegeln genau das wider, was ich mit meiner Musik erreichen möchte.“
Geschrieben wurde „Wonderland“ von Laura Nahr selbst gemeinsam mit Samuel Dick, Ningyuan Jiang und Sam Harper.
Wie schon in früheren Jahren nehmen wir die deutschen Beiträge genauer unter die Lupe als die Songs in anderen Ländern. Bei den deutschen wollen wir nicht nur wissen, wie gut sie Euch gefallen, hier möchten wir auch wissen, wie gut die Künstler*innen und die Lieder für den ESC generell geeignet sind.
Diese Infos sammeln wir, bis alle neuen Beiträge von Das deutsche Finale 2026 veröffentlicht sind. Dann gibt es eine vergleichende Auswertung für alle zusammen. Das heißt aber auch, dass Ihr bis dahin nicht seht, wie die anderen abgestimmt haben. Ihr könnt aber natürlich Eure Meinung unter den entsprechenden Beiträgen in den Kommentaren veröffentlichen und über sie diskutieren. Auch noch wichtig: Für Eure Bewertung habt Ihr 48 Stunden ab Veröffentlichung des Artikels über den jeweiligen Song Zeit.
Stimme im nachfolgend eingebetteten Formular oder hier über „Wonderland“ von Laura Nahr ab.
Diese Beiträge von Das deutsche Finale 2026 wurden bereits in voller Länge veröffentlicht:
Bela – Herz
Dreamboys The Band – Jeanie
Laura Nahr – Wonderland
Malou Lovis – when i’m with you
MYLE – A OK
Ragazzki – Ciao Ragazzki
Sarah Engels – Fire
wavvyboi – black glitter
Terminübersicht für die ESC kompakt Das Deutsche Finale Interviews:
27. Januar – 19:00 – Ragazzki
2. Februar – 19:00 – MYLE
2. Februar – 20:00 – Laura Nahr
3. Februar – 19:00 – Malou Lovis
4. Februar – 18:00 – Bela
6. Februar – 19:00 – Dreamboys The Band
9. Februar – 19:00 – wavvyboi
11. Februar – 20:30 – Sarah Engels
16. Februar – 19:00 – Molly Sue
Das deutsche Finale 2026 findet am 28. Februar in Berlin statt und wird ab 20:15 Uhr live in der ARD übertragen. Durch die Sendungen führen Barbara Schöneberger und ESC-Moderations-Ikone Hazel Brugger. Alle Informationen zu den neun Vorentscheid-Acts haben wir hier für Euch zusammengestellt. Der SWR bzw. die ARD hat sich bei der Abstimmung in der Show für ein aus guten Gründen äußerst seltenen genutztes Verfahren entschieden: Zunächst schickt eine zwanzigköpfige Jury zwei Drittel der Beiträge nach Hause, erst dann dürfen die Zuschauer*innen aus den verbleibenden drei Acts auswählen, wer denn nun Deutschland beim ESC in Wien vertreten darf.
Wie gefällt Dir „Wonderland“ für Das deutsche Finale 2026? Hat der Song Deiner Meinung nach Chancen in Wien zu überzeugen? Lass es uns in den Kommentaren wissen!
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Da fällt mir spontan „Alice im Wunderland“ ein.
Der zweite Teil des Refrains ist gut, aber der erste Teil mit diesem Wonder-wonder-wonder-wondeland-land gefällt mir leider 0.
Gefällt mir richtig gut! Modern produziert, catchy Chorus und bietet einige Visualisierungsmöglichkeiten für die Bühne.
Nur das Ende klingt ein wenig abgehackt.
Zustimmung zum Ende. Es wären doch noch zwölf Sekunden übrig gewesen.
Ich finde es in Summe garnicht so schlecht
Aber der Beginn des Refrains macht mich leider fertig: Wonder Wonder Wonder Wonder Land kann catchy seine aber auch schnell nerven. Bei mir leider schon schnell zweiteres.
Der Rest wie gesagt nicht übel
Wonderland ist zumindest der erste Song, bei dem ich nicht skippen will, sondern bis zum Ende zuhören möchte.
Der Song ist ein bisschen langweilig produziert, aber er birgt zumindest Potenzial für mehr… und mit einer entsprechenden Show wäre er sogar wettbewerbsfähig… aber gewinnerwürdig? Eher nicht.
Der erste Teil des Refrains ist bestimmt nicht für jedermann, aber mir gefällts, sticht das doch besonders aus diesem Lied hervor und darauf kommt es ja an.
Und im Vergleich zu den anderen, heute veröffentlichten Songs ist das wohl noch der beste. Nur für mich selbst gesprochen natürlich.
Als Sachsen-Anhalter fühle ich mich irgendwie schon dazu verpflichtet es zu mögen und schlecht finde ich es auch nicht. Finde es wirklich interessant. Kommt in meine Spotifylist.
Kann mir aber auch gut vorstellen, dass es einige Menschen nervig finden. 😁
Darkhorse – Potential. Für mich eine Mischung aus Bodine Monet & Felicia Lu.
Naja. Bei den beiden Namen ist das ja kein besonders gutes Omen. 😉
Mich erinnert das eher an eine zahme Version von Jaguar Jonze.
Der Beitrag gefällt mir von allen mit Abstand am besten. Meine Stimme hat sie.
Eigentlich ganz okay, aber bin mir nicht sicher, ob das live gut rüberkommt … schaeun wir mal. So ein bisschen weder Fisch noch Fleisch.
Pop von der Stange. Ist für mich so interessant wie Tütensuppe.
Da hast du wenigstens mal ein Gefühl,
wie es mir beim Frühlingsfest der Narkolepsie
(auch Festival da Canção genannt) ergeht.
Tütensuppe erfüllt immerhin manchmal ihren Zweck… Retter in der Not. 😉
Die erste Strophe mag ich nicht. Die ist plakativ, pure Exposition. Das könnte man kreativer vermitteln. Den Pre-Chorus(?) mit dem Wonder-wonder-wonderland gefällt mir auch gar nicht. Der restliche Teil des Refrains ist dann mindestens radio-gut und gefällt mir. Auch super ist, dass die 2. Strophe das Tempo beibehält.
Das Lied endet abrupt.
Irgendwie ein Auf und Ab, wäre mir zu riskant beim ESC.
Der Text ist enttäuscht, der Chorus ist super der Rest leider irgendwie schwach und macht den Song irgendwie kaputt und ich weiß nicht ob sich dieser Tempowechsel so schlau war. Ach menno ich hatte Hoffnung 😓
Nach den Schnipseln war das der einzige der Songs, der mir vom deutschen VE gefiel, man hörte da hauptsächlich das „Wonder-Wonder-Wonderland“.
Leider stellt sich jetzt heraus, dass das das einzige interessante am Lied ist, der Rest verplätschet sich harmlos und ist etwas öde.
Tja …
🔹“Ciao Ragazzki“ / 1 Punkt
(Sorry, Snippet hat mir schon gereicht.)
🔹“Herz“ / 3 Punkte
(Sorry, einmal in voller Länge reicht.)
🔸“Wonderland“ / 5 Punkte
(Okay.)
Next!
Hier mag ich den mysteriösen „Alice im Wunderland“ Stil… tolle Instrumente, mega interessanter Aufbau. Die Liveshow wird entscheidend sein.
Vergebe 4,3/5 Punkten
Der Song gefällt mir gut.
Und schreit nach guter Inszenierung.
Für mich die Perle unter allen neun Songs.
Mal sehen, was Frau Nahr auf die Bühne bringt. Der Song ist schon nicht schlecht.
Gar nicht meins.
Mit Abstand die beste Nummer aus dem deutschen line up.
Könnte Top 3 werden, wenn sie es live schafft.
Puh, ne. Zu harmlos.
Gefällt mir in ganzer Länge besser als das doch sehr monotone Wonder, Wonder, Wonder…
Die Strophen sind echt gut.
Mit der richtigen Inszenierung im „Alice in Wonderland-Style“ zumindest ein Geheimtipp für mich.
Hier sehe ich leider massives Flop-Potential und denke auch nicht dass man auf ein kreatives Staging setzen kann, was der Song vielleicht noch hergeben würde.
Das ist halt der typische SWR3-Radiopop. Zunächst fällt mir der nervige leicht überbetonte „Ich hab schließlich mal in London gelebt“-Akzent auf, der aber trotzdem aus allen Poren deutsch klingt. Das war bei Lena vielleicht noch neu und charmant, aber damit gewinnt man nur einmal (das weiß auch Lena). Der Beginn vom Refrain soll dann ein bisschen edgy sein, mich nervt es. Ist aber insgesamt eine gut Bewerbung für Platz 25 (es sei denn, dass Kanada doch noch eingeladen wird und einen festen Finalplatz erhält….dann Platz 26).
Sorry, aber ich höre da null britischen Akzent raus (auch keine aufgesetzten). Ich finde man hört ihr auf drei Kilometer Entfernung an, dass sie deutsch ist. Was mich ehrlich gesagt wundert nach vier Jahren in England.
Das gefällt mir bis jetzt am besten. Hört nur etwas abgehackt auf, aber daran kann man später noch arbeiten. Songs, bei denen man nicht sofort weiß, wo sie hinführen, sind immer gut und der Song hat im Refrain etwas Repetitives, ohne dass es zu sehr nervt wie bei Ciao Ragazzki. Reißt auch keine Bäume aus, aber mit der richtigen Inszenierung lässt sich da was machen und es könnte zumindest für Platz 16-20 reichen. Bitte ins Superfinale.
Nach dem ersten kurzen Ausschnitt hatte ich ja noch Hoffnung, aber als ganzes trägt der Song nicht.
Mag den 80er-Sound sehr, aber leider plätschert der Song auf einer Welle dahin. Damit gewinnt man leider keinen Blumenstrauß.
Oh 😮 Wonderland gefällt mir ganz gut. Vor allem der Anfang und die strophen.
Für mich von den bisherigen Veröffentlichungen der Beitrag mit dem größten Potenzial. Refrain hätte für mich noch deutlich rauer (Größe an Jaguar Jonze) sein können, aber mit einer guten Inszenierung gibt das schon einiges er.
Ich habe etwas Bedenken, dass die Jury sie rauskickt, weil andere Songs bereits gesetzt sind.
Na wenn Benny das sagt wird der Song schon mal nicht gewinnen *zwinki, zwonki*
Ich Dich auch! 😛
Muss ich live sehen. So von „Platte“ kommt das nicht auf meine Playlist.
Das hat man nachdem’s vorbei ist sofort wieder vergessen.
Keine Ahnung was ich davon halten soll 😅. Es erinnert mich im Chorus einfach so hart an die Serie Schitt’s Creek, wenn Alexis ihren Song singt 🤭. Ist aktuell der einzige der raussticht weil er nicht nach Schema F aufgebaut ist und wohl der „Experimentelle“ dieses Jahr sein soll… Aber irgendwie gibt er mir auch nicht soviel wie damals Lilly Among Clouds oder ein Ryk.
Ich mag den Song und auch den Tempowechsel, der irgendwann stattfindet.
Mit einer geschickten Inszenierung traue ich dem Beitrag auch eine gute Platzierung beim ESC zu.
Einen gewissen Nervfaktor hat der Refrain, was mir aber persönlich ganz gut gefällt und vielleicht auch anderen im Gedächtnis bleiben könnte.
Letzte Woche habe ich zu Laura geschrieben „Cloudy June in weichgespült“, jetzt nach dem Hören des Songs würde ich sagen „Jaguar Jonzes „Rabbit Hole“ von 2020 in weichgespült“ 😉
Die Stimme gefällt mir richtig gut, die erste Strophe eigentlich auch und der Song müsste von seiner Art her total was für mich sein, aber dieser Refrain mit der absteigenden Melodie catcht mich überhaupt nicht und dann hat der Song bis zum Ende leider nicht mehr viel Neues zu bieten und dudelt so vor sich hin.
Schade.
Außerdem braucht so ein Song, um richtig zu wirken, einfach zwingend starke visuelle Unterstützung – und da bin ich aus Erfhrung immer noch sehr skeptisch.
Find ich tatsächlich am besten in der gesamten deutschen Auswahl.
„Wonderland“ gefällt mir richtig gut! Ich hoffe einfach, dass Laura auch ein tolles Staging bekommt. Sie macht auf mich in ihren Shorts auch einen sehr sympathischen Eindruck und könnte die Leute bestimmt ähnlich gut wie Abor & Tynna im letzten Jahr mit hinter die Kulissen von Wien nehmen.
Diese ständigen Wiederholungen gehen mir auf den Ke-ke-ke-keks
Nach dem Snippet hatte ich mir mehr erhofft. Könnte für meinen Geschmack etwas üppiger produziert sein.
Okay, der ist im Vergleich zu Sarahs und AOK nicht ganz so langweilig. Zumindest ein unerwarteter Bruch.
Sehr schöner Beginn , aber dann kommt der grottige Refrain ,der gar nicht zum Rest passt.
Würde mir in Deutsch besser gefallen. Aber dennoch schon mal besser als „Fire“
Gefällt mir gut. Ich finde den Aufbau interessant und durch das Wonder Wonder Wonder Wonderland hat man auch einen Ohrwurm.
Hier kommt es für mich ganz auf den Live Auftritt an.
Wenn sie super singt und ein cooles passendes Staging dazu bekommt könnte ich mir das gut vorstellen.
Also mal abwarten ☺️ Vielleicht kann sie im Live Interview zumindest grob erzählen wie sie den Song auf die Bühne bringen möchte.
Eigentlich könnte ich zu jedem Song den gleichen Kommentar schreiben. So wie die anderen Songs ist dieser auch viel zu unauffällig. Nicht schlecht aber auch nichts, das man unbedingt ein zweites Mal hören möchte.
Eine muss ja letzte werden
Von den heute erschienenen Songs könnte ich mir den noch am ehesten vorstellen. Durch das wechselnde Tempo passiert wenigsten ein bisschen etwas unvorhergesehenes und man könnte durch die „Alice“ Thematik einen Wiedererkennungswert kreieren. Bräuchte eine richtig starke Inszenierung.
Ist bisher vielleicht der am besten geeignete Song.
Besonders der Refrain hat Potential.
Mit einer guten Liveshow könnte das den einen oder anderen Punkt ergattern.
Aber ich müsste es wirklich erstmal live hören.
Denn leider kann es auch sein, dass die Stimme live nicht gut funktioniert.
Und das Ende muss zwingend umgestellt werden – hat da jemand zu früh auf „stop“ gedrückt?
Ja, zuerst dachte ich auch es könnte was gutes sein. Hab den Song ein paar mal gehört und keine Lust mehr darauf. Ich hab ein Problem mit den undeutlichen beats und den fast matschig klingenden sound. Es grummelt so dahin. Da fehlt mir die Vorstellung wie sich das auf der Bühne gut und fett anhören soll. Es bräuchte schon eine Menge guter Kameraarbeit und Top staging um das irgendwie auszugleichen.
Mir gefällt der Tempowechsel. Das macht den Song interessant. Mal schauen wie weit Laura damit kommt.
Gefällt mir deutlich besser als im Snippet. Der ruhige Start ist schön, im Gegensatz zu anderen mag ich auch das „Wonder-wonder-wonder-wonderland“, weil ich die Verzerrung und den Melodiebogen cool finde. Es ist auch nicht zu nervig, weil der eigentlich Refrain danach sich angenehm absetzt. Insgesamt modern, sehr catchy und abwechslungsreich. Nur der Übergang in den zweiten Refrain ist ein wenig unspektakulär und das Ende ist merkwürdig. Aber man kann die übrigen 10 Sekunden ja in einem Revamp noch nutzen. Von allen Liedern bisher meine Favoritin, aber mal schauen, was der wavvyboi noch macht.