
Pele Loriano kann ESC. Vor 20 Jahren war er erstmals an einem ESC-Act beteiligt. Nach anfänglichen Rückschlägen hat er nun die musikalische Strategie hinter gleich zwei ESC-Siegeracts mitverantwortet – Nemo 2024 und JJ 2025. Überhaupt ist auch der Aufschwung der Schweiz beim ESC ganz eng mit dem Namen Pele Loriano verbunden. So hat er etwa auch an den sehr guten Platzierungen von Luca Hänni (2019) und Gjon’s Tears (2021) mitgearbeitet.
Pele Loriano ist nun einer von fünf Musikexpertinnen und -experten, die für den SWR nach geeigneten Acts für den deutschen Vorentscheid Das deutsche Finale 2027 suchen. Er schaut sich die Bewerbungen an, geht auf mögliche Acts zu und organisiert Songwritingcamps. Einen Einblick in seine aktuelle Arbeit und seine bunte ESC-Vergangenheit gibt er in der neuen Folge des Podcasts ESC Update.
Pele Loriano arbeitetet zwar eher im Hintergrund und lässt andere erstrahlen – er stand aber auch schon selbst auf der ESC-Bühne. Auch über seine Anfänge beim ESC spricht er in ESC Update. Wie etwa seinen Auftritt als Background-Sänger für Michael von der Heide, dem Schweizer Act des Jahres 2010, dessen Titel „Il pleut de l’or“ Pele Loriano mitkomponierte.
Außerdem geht es in ESC Update natürlich um Burgas. Die Stadt am Schwarzen Meer ist kommendes Jahr Gastgeber für den ESC. Aber schafft Burgas das auch? Wie kommt man dort hin, wie kommt man dort unter – und was hat die Stadt neben einer großen Mehrzweckhalle eigentlich noch zu bieten? Das erklärt ARD-Korrespondent Oliver Soos, der aus Wien über Österreich und Südosteuropa berichtet – und auch dieses Jahr schon beim ESC Berichterstatter war.
Und dann gibt es natürlich noch eine ganze Reihe an Änderungen beim ESC, über die sich die Podcast-Hosts Marcel Stober und Thomas Mohr unterhalten. Moroccanoil zum Beispiel ist ab sofort kein Sponsor des Wettbewerbs mehr. Im kommenden Jahr müssen Acts beim ESC mindestens 18 Jahre alt sein – und nicht mehr bloß 16. Und Länder, die aktuell an kriegerischen Konflikten beteiligt sind oder sich in einer unsicheren Lage befinden, dürften keinen ESC mehr austragen – selbst wenn ihre Rundfunkanstalt gewinnt.
Ist diese Regel nur deshalb nun eingeführt worden, um Israel von einer möglichen Austragung abzuhalten? Den niederländischen Sender AVROTROS jedenfalls kümmern diese Änderungen wenig. Er hat auch die Teilnahme am ESC 2027 wegen Israel abgesagt – allerdings könnten andere Sender aus dem Land noch übernehmen. Und dann vielleicht ein neues Votingverfahren erleben: Denn die EBU plant wohl, das ESC-Voting nur noch online stattfinden zu lassen. Eine Zäsur nach 30 Jahren Televoting.
Die aktuelle Folge ESC Update ist ab sofort online zu hören und wie jede der Podcastfolgen zwei Jahre abrufbar in ARD Sounds und überall, wo es Podcasts gibt.
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Toll und was die Erreichbarkeit von Burgas betrifft, tut sich was:
https://eurovoix.com/2026/08/28/eurovision-2027-jet2-adds-extra-flights-to-burgas-from-the-uk/
https://eurovoix.com/2026/08/26/eurovision-2027-austrian-airlines-adds-extra-flights-to-burgas-from-vienna/
https://eurovoix.com/2026/08/25/bulgaria_air_eurovision/
Ich bin mal gespannt, wen Herr Loriano ind seine vier Mitstreiter als Teilnehmer für den Vorentscheid 2027 präsentieren werden.
🕳️
Legendär. 😀