
Als DARA am 17. Mai 2026 kurz nach 1 Uhr nachts die Eurovision-Trophäe in die Höhe hielt, herrschten vor allem zwei Gefühle bei vielen vor: Freude und Verwunderung. So einen großen Überraschungssieger gab es beim Eurovision Song Contest schon lange nicht mehr. Wie weit die Siegprognosen zu unterschiedlichen Zeitpunkten in den Wettquoten sowie bei Abstimmungen und Prognosen von Fans und Blogger*innen daneben lagen, aber auch ob die Top 5 und die Platzierungen im Finale besser vorhergesehen wurden, wollen wir im letzten Stück unsere Reihe „Viva Vienna“ analysieren.
Ähnliche Auswertungen gab es auch für die ESCs in Basel, Malmö, Liverpool, Turin und Rotterdam, die in diesem Artikel auch vergleichend betrachtet werden. Zuerst aber ein Blick auf das aktuelle Jahr. Dabei schauen wir zum einen die Wettquoten an und zum anderen das Ergebnis des ESC-kompakt-Index, die Prognose der ESC-kompakt-Leser*innen bei den Songchecks und im Tippspiel sowie die Prognose der Blogger*innen.
Wettquoten
Die Wettquoten betrachten wir zu drei unterschiedlichen Zeitpunkten: im März, nachdem alle Beiträge veröffentlicht waren (16.03.2026), nach den Proben vor der ersten Show vor Publikum (10.05.2026) und direkt vor dem Finale (16.05.2026).
Um einzuschätzen, wie gut die Wettprognosen lagen, wurden alle teilnehmenden Beiträge von 1 bis 35 gerankt. Platz 1 bis 25 entspricht dem Ergebnis des ESC 2026, ab Platz 26 wurden die Beiträge nach den erhaltenen Punktzahlen in den Halbfinals gereiht. Anschließend wurde die Differenz aus der realem Platzierung und gewetteten Platzierung gebildet.
Das ist natürlich nur eine Behelfslösung, um einen mathematischen Auswertungsweg zu finden. Eigentlich wird ein Land nicht auf den Platz gewettet: wenn ein Land auf Position 6 der Wettquoten steht, heißt das nicht, dass gewettet wird, dass es diese erreicht, sondern dass es am sechstwahrscheinlichsten gewinnt. Tendenzen der Über- und Unterschätzung kann dieser Modus der Auswertung aber auf jeden Fall trotzdem gut aufzeigen.
Anschließend wurden die absoluten Abweichungen auf unterschiedliche Art und Weise addiert. Ein geringer Summenwert bedeutet dabei, dass die getippten Platzierungen nahe an den realen Platzierungen lagen, ein hoher Wert spricht für große Differenzen.
Bei der Auswertung stand dann zum einen die Frage im Vordergrund, inwieweit der reale Platz vom gewetteten Sieger abwich bzw. inwieweit sich die realen Platzierungen von den gewetteten Top-5-Plätzen unterschieden („Sieger Tipp“, „Top 5 Tipp“). Als Beispiel für den Sieger: Finnland wurde am 16.03.2026 als Gewinner getippt, wurde aber sechster, also beträgt die absolute Abweichung 5. Die Abweichung der Top 5 zu diesem Zeitpunkt errechnet sich aus den absoluten Differenzen der Plätze der in die Top 5 gewetteten Länder Finnland, Frankreich, Dänemark, Griechenland und Australien (5+9+4+6+1=25). Auf gleiche Weise wurde die Abweichung für alle Plätze im Finale und für alle Teilnehmer berechnet.
Zum Zweiten ging es darum, welchen Platz der reale Sieger in den Wettprognosen hatte und welche Plätze die Länder in der realen Top 5 bei den Wetten hatten („Sieger Real“, „Top 5 Real“). Beispielsweise stand die Erstplatzierte DARA am 16.03.2026 auf Platz 14 der Wettquoten, die Differenz beträgt also absolut 13. Für die die Auswertung der Top 5 wurden dann die absoluten Abweichungen von Bulgarien, Israel, Rumänien, Australien und Italien addiert (13+5+14+1+3=35).
Die zweite Auswertung ist in diesem Jahr neu, weil insbesondere durch die große Platzdifferenz von „Bangaranga“ auffiel, dass beide Betrachtungsweisen zu sehr unterschiedlichen Ergebnissen kommen können. Zum Vergleich wurde diese Berechnungen aber auch für die vergangenen Jahre ergänzt und die Ergebnisse finden sich in der zweiten Tabelle.
Dieses Bild ergibt sich bei den Wetten von 2026:
Dass DARA zu Anfang absolut unterschätzt wurde, springt als erstes ins Auge. In den Wettquoten nach Veröffentlichung der Beiträge stand sie auf Platz 14 und auch nach den Proben kaum verändert auf Platz 15. Erst kurz vor dem Finale und nach Kenntnis des Auftritts aus dem Halbfinale deutete sich das Momentum von „Bangaranga“ an, als der Beitrag bis auf Platz 4 der Wettquoten kletterte. Auch das drittplatzierte Rumänien wurde ähnlich wie Bulgarien am Anfang der Saison unterschätzt (Platz 17 der Wettquoten), wurde dann aber nach den Proben und noch etwas mehr vor dem Finale realistischer getippt (Platz 9 und Platz 6 der Wettquoten).
Am besten wurde die Platzierung von Australien vorhergesagt, zu allen Zeitpunkten lag die gewettete Position nur ein bis zwei Plätze neben dem realen vierten Platz. Und auch bei Israel und Italien war die absolute Abweichung nicht extrem, wenngleich beide zu allen Zeitpunkten etwas unterschätzt wurden.
Nach Veröffentlichung der Beiträge und nach den Proben wurden gleichermaßen Finnland, Frankreich, Dänemark und Griechenland überschätzt. Finnland wurde als Sieger gesehen, landete dann aber nur auf Platz 6. Die anderen Länder wurden in den Top 4 gesehen, mussten sich am Ende aber mit Position 7, 10 und 11 zufriedengeben. Auch direkt vor dem Finale wurde Finnland, das weiterhin als Sieger gewettet wurde, noch viel zu viel zugetraut und auch Griechenland war überbewertet. Nur bei Dänemark und Frankreich lagen die Wetten zu diesem Zeitpunkt genau oder ziemlich richtig.
Relativ gut wurde das Ergebnis von Deutschland, der Schweiz und Österreich prognostiziert.
Wie gut oder schlecht lagen die Wetten jetzt im Vergleich zu den Vorjahren? Das verrät diese Tabelle:
In den vergangenen Jahren war der gewettete Sieger meist auch der reale Sieger oder lag maximal ein bis drei Plätze dahinter. In diesem Jahr hingegen lag Wettsieger Finnland fünf Plätze weiter hinten. Eine ähnlich „schlechte“ Trefferquote des Gewinners hatten einzig die Wettquoten nach Veröffentlichung der Beiträge 2021 (damals war Malta auf Platz 1 der Wetten). Vor dem Finale lagen die Betting Odds aber auch in dem Jahr im Gegensatz zu diesem Jahr richtig und prognostizierten Måneskin als Gewinner.
Und auch andersrum war der reale Sieger im Voraus in den Wetten von 2021 bis 2025 meist als Sieger betrachtet worden oder lag nur einen Position dahinter, wie z.B. JJ 2025 auf Platz 2 der Quoten. DARA jedoch wurde zu Anfang wirklich massiv unterschätzt, erst kurz vor dem Finale war die Einschätzung besser, aber immer noch deutlich schlechter als in allen anderen Jahren am Finalsamstag.
Was die gewettete Top 5 angeht, war das Jahr zwar auch nicht ganz treffsicher, aber die Werte kamen durchaus auch einmal in der Vergangenheit vor, wobei hier insgesamt die Vorhersehbarkeit in den Jahren 2021 bis 2024 deutlich besser war als im letzten und diesem Jahr.
Prognosen der Leser*innen und Blogger*innen
Hier wurden der ESC-kompakt-Index, der sich aus der spontanen Bewertung direkt nach Bekanntgabe der Beiträge errechnet, die Prognose der ESC-kompakt-Leser*innen in den Songchecks, das Ergebnis des Tippspiels sowie die Prognose der Blogger*innen betrachtet.
Die Auswertung erfolgte dabei auf gleiche Art und Weise wie bei den Wetten über die Summierung der absoluten Abweichungen.
So treffsicher waren die Prognosen von Leser*innen und Blogger*innen:
Beim ESC-kompakt-Index fiel Sieger Bulgarien noch vollkommen durch und erlangte dort nur Platz 20. Noch krasser war die Abweichung bei Rumänien, das sich an Stelle 26 einreihte, und bei Israel, das Position 24 im EKI erreichte. Auch Italien lag im EKI merklich weiter hinten als im offiziellen Ergebnis. Einzig bei Australien spiegelte der spontane Leser*innengeschmack das Endergebnis relativ gut wieder.
In ihrer Prognose bei den Songchecks lagen die Leser*innen zumindest bei Israel, Australien und Italien genau oder fast richtig. Rumänien und Bulgarien wurden aber immer noch stark unterschätzt, Rumänien jedoch nicht ganz so stark wie Bulgarien. Im Tippspiel tauschten Rumänien und Italien mehr oder weniger die Plätze und Bulgarien lag „nur noch“ sieben Plätze zu tief. Etwas besser lagen da die Blogger*innen mit Bulgarien, das Platz 5 der Blogger-Prognose erreichte.
Wie auch bei den Wettquoten wurde von allen zu allen Zeitpunkten Finnland als Sieger gesehen, was sich dann bekanntlich nicht bewahrheite. Auch Griechenland und Dänemark wurden meist überbewertet. Allerdings können die Leser*innen zumindest stolz darauf sein, besser als die Wettquoten nach Veröffentlichung der Beiträge gelegen zu haben, lediglich zwei Beiträge statt vier Beiträge in ihrer prognostizierten Top 5 lagen am Ende nicht in der realen Top 5. Die Top 5 im ESC-kompakt-Index hatte am Ende nicht viel mit der offiziellen Top 5 zu tun, dort waren mit Albanien und Kroatien sogar zwei Länder, die am Ende um die zehn Positionen tiefer landeten.
Und so sieht der Vergleich der diesjährigen Prognosen mit denen der Vorjahre aus:
Im Vergleich zu den vergangenen Jahren bietet sich ein ähnliches Bild wie bei den Wetten. In den verschiedenen Prognosen lag der vorhergesehene Sieger diesmal weiter hinten als in den vorigen Jahren und die reale Gewinnerin wurde deutlich tiefer gesehen als in den Vorjahren. Insgesamt sind die Abweichungen aber ähnlich wie in den Wetten. Was auch daran liegen mag, dass sich viele von diesen beeinflussen lassen.
Der ESC-kompakt-Index, der keine richtige Prognose, sondern eher den spontanen Geschmack der Leser*innen widerspiegelt, zeigt über alle Jahre hinweg die Tendenz deutlich stärker „danebenzuliegen“ als Prognosen und Wetten.
Insgesamt bestätigen Zahlen in diesem Jahr die „gefühlte Wahrheit“: es lief in diesem Jahr vieles anders als erwartet, bis kurz vor Schluss hatte kaum jemand Bulgarien und Rumänien auf den Zettel. Finnland stattdessen wurde massiv überschätzt (was die Zahlen sogar weniger zeigen, weil hier nur die Platzierungsdifferenz gebildet wurde, dass „Liekinheitin“ am Finaltag zu 41% auf Platz 1 gewettet wurde, geht hier gar nicht ein), genauso wie Griechenland. Nur bei den „sicheren Bänken“ der letzten Jahre Italien und Israel lag man nicht so weit weg, auch wenn sie etwas unterschätzt wurden. So richtig gut lag die Treffsicherheit letztendlich einzig bei Australien, das sich recht ähnlich wie prognostiziert positionierte und dabei nicht auf „Erfahrungswerte der letzten Jahre“ bauen konnte.
Spannend bleibt zu sehen, wie das Ergebnis des Eurovision Song Contest in Zukunft aussehen wird. War das Jahr 2026 ein Wendepunkt und wird es die kommenden Jahre spannender zugehen? Vielleicht ja auch durch die Veränderungen bei den Jurys und im Televote? Zu wünschen wäre es dem Wettbewerb. Oder war es am Ende nur ein „Ausrutscher“ und im nächsten Jahr gibt es wieder einen Start-Ziel-Sieg, bei dem die Wetten und alle Prognosen von Anfang an richtig liegen?
Hättest Du Dir am Anfang der Saison einen Sieg von DARA mit „Bangaranga“ vorstellen können? Warst Du überrascht, als Bulgarien so viele Punkte im Juryvoting und Televoting erhalten hat? Welche anderen Platzierungen haben Dich letztendlich überrascht? Lass gerne einen Kommentar da und teile Deine Gedanken.
In unserer Reihe Viva Vienna bereits erschienen:
- (1) Die schönsten Wien-Bilder der Blogger*innen
- (2) Mein erster Eurovision Song Contest vor Ort
- (3) Wie war Wien als Gastgeberstadt 2026?
- (4) Das „Eurovision at 70“-All-Star-Medley beim ESC 2026 in Wien – ein neuer Klassiker
- (5) ESC 2026 in Wien: All My Life for a Night Like
- (6) Tagebuch ESC 2026: Mini-Storys aus meiner Zeit in Wien
- (7) Bevor wir heimgehen … Sechs Nächte im Euroclub
- (8) Zero points – Wie nah dran Sarah Engels, Essyla und UK an Televotingpunkten waren
- (9) Machen die neuen Jury-Regeln das ESC-Endergebnis unvorhersehbar?
- (10) Zu viel Drama, zu wenig Bangaranga? Warum die Favoriten 2026 scheiterten
- (11) So haben sich Juryvoting und Televoting beim ESC 2026 unterschieden
- (12) Eigentlich nur ESC – Ein Reisebericht zu meinem ersten ESC vor Ort
- (13) Deutschlands erstes ESC-Jahr unter Federführung des SWR – Die ultimative Bilanz
- (14) Absturz beim ESC 2026: Was ist mit Schweden passiert? Und wie geht es weiter?
- (15) Nicht im Finale, aber längst in unseren Herzen
- (16) Wie eine Inszenierung einen Song verändern kann – Die Magie hinter dem Staging von „Bangaranga“
- (17) Sarah Engels im Wonderland: In die ESC-Bubble gekommen, um zu bleiben?
- (18) Producers Curse? Diese Sache mit den Startplätzen beim ESC
- (19) All aboard – Die Eurofan Cruises auf der Donau
- (20) Die Bedeutung von Fanblogs für den ESC – die Diskussion, die niemand hören und sehen wollte
- (21) Die Dancefloor-Hits vom ESC 2026 – Die Wettbewerbssongs aus diesem Jahr
- (22) Die Dancefloor-Hits vom ESC 2026 – Die Vorentscheidssongs aus diesem Jahr
- (23) Der ESC 2026 in Memes: Momente vom Teppich und Co.
- (24) Werden Public Viewings in der ESC-Gastgeberstadt immer wichtiger?
- (25) Songs in Landessprache gewinnen den Eurovision Song Contest nicht mehr
- (26) Das waren die Fan Favourite Fails und Dark Horses des ESC 2026
- (27) So sähe das Ergebnis des ESC 2026 bei einer Wertung nach Platzierungen aus
- (28) Highlights der ESC-kompakt-LIVE-Youtube-Saison 2026
- (29) Musical Acts beim ESC – Wann stirbt der Trend denn wieder?
- (30) Das war die deutsche Jury beim Eurovision Song Contest 2026 in Wien
- (31) Die Moderation von Victoria Swarovski und Michael Ostrowski beim ESC 2026
- (32) 2015 vs. 2026 – Der Eurovision Song Contest als Volunteer und als Blogger
- (33) Kino statt Fernsehen? Wie der ESC 2026 mit neuen Kameras inszeniert wurde
- (34) Was ist das Wort der ESC-Saison 2026?
- (35) Comebacks, Favoriten und Überraschungen: Was die Zuschauerzahlen des ESC 2026 verraten
- (36) Nach dem ESC-2026-Ergebnis: Ist eine weitere Anpassung der Voting-Regeln notwendig?
- (37) Michelle und Sarah Engels: Meine ESC-Berlin-Weekender mit Benny und „Tanzschein“
- (38) Ein ESC ohne Spanien – doch nur vorübergehend?
- (39) Was ESC-Fans wirklich in Stimmung bringt? Der ESC. That’s it.
- (40) Warum „Bangaranga“ eigentlich der Sommer-Hit des Jahres hätte werden müssen
- (41) Die Qualifikations-Chancen nach dem ESC 2026
Diese Rückblickserien auf die letzten fünf Ausgaben des Eurovision Song Contest sind bereits erschienen:
- Bye Bye Basel: Unser Rückblick auf den ESC 2025
- Malmö Memories: Unser Rückblick auf den ESC 2024
- Leaving Liverpool: Unser Rückblick auf den ESC 2023
- Torniamo a Torino: Unser Rückblick auf den ESC 2022
- Replay Rotterdam: Unser Rückblick auf den ESC 2021
- Talking Tel Aviv: Unser Rückblick auf den ESC 2019
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Wettanbieter kochen auch nur mit Wasser und lagen schon oft daneben. Gut, daß es sowas beim JESC nicht gibt.
By the way gilt es noch zu erwähnen, daß Lettlands diesjährige ESC-Teilnehmerin Atvara beim Clubtreffen des EC GERMANY auftreten wird:
https://www.instagram.com/p/Dci-9u0MEF9/?igsi=MW95Nmc1bWxjMmxzag==
Ebenfalls dabei sind Elisabeth Andreassen und KEIINO.
Bulgarien und Rumänien konnte man im Vorfeld wohl schwerer oder nur negativer einschätzen. Die (Semi-)Final-Performance hat es bei Bulgarien dann gerissen.
Das Finnland so abgeschmiert war, lag wohl auch daran, dass man den Künstlern nicht nahe kam. Es wirkte perfekt aber etwas steril.
Ich rede jetzt nur für mich. Aber wie allseits bekannt lag ich in der Vergangenheit mit meinen Prognosen bezugnehmend eines ESC-Sieges von Nemo (Schweiz) und JJ (Österreich) komplett richtig. 😀
Dieses Jahr hingegen hatte ich einen leichten Durchhänger. Dennoch nehme ich es jetzt mal für mich in Anspruch, dass ich mit meiner Prognose – was einen ESC-Sieg von Italien betrifft und dem tatsächlich eingetretenen Platz fünf – ich ebenfalls gar nicht mal so schlecht lag. 😀
Aber nun gilt es den Blick nach vorne, konkret zum ESC 2027 nach Burgas, zu richten bzw. wer denn dann bei diesem ESC als Sieger (m/w/d) hervorgeht.
Und hier prognostiziere ich glasklar:
ESC 2028 in Málaga – dank Pablo Alborán oder Quique Niza ! 😀
Ich beschreibe mal – ach was sage ich denn ich prognostiziere hiermit – wie der ESC 2028 in Málaga mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit ablaufen wird. 😀
ESC-Moderatoren (m/w/d): Antonio Banderas, Marc Clotet, Ruth Lorenzo und
Max (Blogger)
Opening-Act: Ein Gitarrist (m) mit einem spanischem Flamenco-Tänzer (m)
Intervall-Act vor der Punktevergabe: Anabel Conde, Melody und Mocedades
Aber Spanien wäre nicht Spanien, wenn es beim ESC 2028 in Málaga kein Drama mit Happy-End geben würde. 😀
Denn bei der Punktevergabe kam es, als die Punkteverkündung von Österreich mit Philipp Hansa an der Reihe war, zu einer zeitlichen Verzögerung, die das Ende des ESC über fünf Stunden nach hinten hinaus verschob.
Grund hierfür war ein Heiratsantrag Philipp Hansas an den ESC kompakt Forist Timo1986, den Philipp Hansa aber sich über mehrere Stunden nicht traute öffentlich mitzuteilen. Als nach ca. fünf Stunden jener in Rede stehende Heiratsantrag an Timo1986 gerichtet wurde, brach in der ESC-Halle ein spontaner Jubel voller Freude und Begeisterung aus. 😀
Eine Fortsetzung der Punktevergabe wurde folglich völlig vergessen. Ruth Lorenzo entschloss sich daher in ihrer bekannt zupackenden Art spontan dazu das für Österreich teilnehmende Duo Pizzaro & Jaus zum ESC-Sieger 2027 in Málaga zu erklären. 😀
Der ESC-Chef-Supervisor Martin Green – möglicherweise sein Nachfolger (m/w/d) – erklärte sich begeistert damit einverstanden. 😀
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Also ich finde diese Prognose / Vision zum Träumen schön. 😀
Ja, genau so ist es nämlich. 😀
Aww! Nostalgie! 🙂
Kam leider nicht an die anderen beiden Wind-Beiträge ran.
Bei allem Respekt, aber ich frage mich echt wie man auf so einen Quatsch kommt. 🤣
Hab‘ noch kein Glas Campari-Orange getrunken, aber heute Nachmittag drei Espressi. Vielleicht lliegt’s ja daran. 😀
Wahrscheinlich mit nem Schuss Amaretto.
An die Zubereitung der drei Espressi kann ich mich irgendwie nicht mehr erinnern. 😀
Hat jemand von euch schon den orangenen Jägermeister probiert?
Wir haben den and der Tanke. Mich reizt der schon ziemlich. Vielleicht mal so ne Miniflasche besorgen.
Mit Jägermeister kannst du mich jagen. Ist so ein „Kurzer“, bei dem ich am nächsten Tag auch wahnsinnige Kopfschmerzen bekommen.
Aber kennst du den „Kurzen“ namens Apfelstrudel ?
Der besteht aus Licor 43 (2 cl), 2 cl Apfelsaft oben drauf und dann mit einer Prise Zimt bestreuen. 😀
Sehr lecker. 😀
Ich hab eine Zimtallergie. Also lieber nicht. 😛
Der Rest klingt aber lecker.
Mmmh. Milchreis mit Zimt. Das könnte ich am liebsten jeden Tag essen. 😋😋😋 Zum Glück habe ich dagegen keine Allergie.
Den Apfelstrudel gibt es auf der Mein Schiff-Flotte auch, werde im Juli 2027 nen probieren wenn ich da bin.
Licor 43 habe ich auf Gran Canaria probiert, war ganz ok, sehr vanillig halt.
Bis vor ca. drei oder vier Jahren habe ich Licor 43 noch nie probiert gehabt. 😀
Hab dann aber mal zufällig in einer Bar einen Londrink getrunken, der aus drei oder vier cl Licor 43, Maracujasaft und einem Schuss Wodka besteht. 😀
Anstatt dem Maracujasaft kannst du auch Prosecco nehmen, dann aber den Wodka weglassen. 😀
Das kann ich ebenfalls sehr empfehlen. 😀
Du bringst mich auf eine Idee, den trinke ich gleich:
1/4 Jägermeister Orange (aus sizilianischen Orangen) und 3/4 Tonic Water, meine Mischung.
Ja genau! 😀
Ach so: Cheers! 😉
Mir hat ja der Song von Anfang an gefallen.
Hötte DARA aber nicht den Jurysieg zugetraut.
Frankreich + Finnland im positiven Sinne.
OT:
Ja, morgen steht also die große Sommerparty der Giovanni Zarrella Show auf dem Mainzer Lerchenberg an. Normalerweise findet dort der ZDF Fernsehgarten statt. Um 20:15 Uhr startet sie morgen im ZDF. Also einschalten.
Und hier der Offizielle Text dazu:
,,Vor mittlerweile fünf Jahren ging „Die Giovanni Zarrella Show“ erstmals auf Sendung. Sie nahm damals den freigewordenen Platz von „Willkommen bei Carmen Nebel“ ein und kam auf Anhieb deutlich moderner und zeitgemäßer als das Vorgängerformat daher. Das fünfjährige Jubiläum der genreverbindenden Musikshow wird am kommenden Samstag, den 29. August, mit einer großen Open-Air-Sommerparty gefeiert. Giovanni Zarrella meldet sich ab 20:15 Uhr im ZDF direkt vom Gelände des „ZDF-Fernsehgarten“ auf dem Mainzer Lerchenberg. Wie gewohnt präsentiert der Gastgeber eine bunte Mischung aus nationalen und internationalen Stars aus Pop und Schlager.
Rund 4.700 Besucher erleben vor Ort den besonderen musikalischen Sommerabend unter freiem Himmel mit. Hoher Besuch erwartet die Zuschauer aus den USA: Glamrocker Adam Lambert beehrt das deutsche Fernsehen und „Die Giovanni Zarrella Show“. Seit 2009 ist er als Solosänger aktiv und seit 2012 ist er zudem als Leadsänger bei der legendären Rockband Queen tätig. Als Queen + Adam Lambert gingen sie mehrfach auf Welttournee.
Internationalen Glanz verleiht der Show außerdem die britische Sopranistin Sarah Brightman, die vor 30 Jahren mit Andrea Bocelli die Hymne „Time To Say Goodbye“ veröffentlichte, die drei Monate lang auf Platz 1 der deutschen Charts verweilte. Einmal mehr gibt sich der ehemalige Smokie-Frontsänger Chris Norman die Ehre, der sich mit Hits wie „Midnight Lady“ und „Stumblin’ In“ ein Denkmal gesetzt hat.
Für beste Partystimmung sorgen darüber hinaus die Schlagerstars Andrea Berg, Vanessa Mai, Andreas Gabalier, Kerstin Ott, Semino Rossi, Tim Peters und Vincent Gross. Außerdem treten die befreundeten Sängerinnen Linda Hesse und Julia Lindholm wieder als Duo 2theMoonbeats auf.
Ihr Debüt in der „Giovanni Zarrella Show“ geben außerdem der deutsche Popsänger Pohlmann sowie das Duo Frida Gold. Für besondere Momente sorgen auch Italo-Schlager-Sänger Pietro Basile sowie Joey Heindle, der sein deutschsprachiges Cover des 1980er-Jahre-Hits „Words“ präsentieren wird – und zwar erstmals zusammen mit dem Originalinterpreten: Auch der französische Sänger F. R. David steht auf der Gästeliste.
Vor fünf Jahren begann nicht nur „Die Giovanni Zarrella Show“, sondern auch die Karriere des Duos Neonlicht mit Nadine Ellrich und Julian Fiege, die als Sieger aus einem Nachwuchswettbewerb innerhalb des „ZDF-Fernsehgarten“ hervorgingen. Ihren ersten großen Auftritt hatten sie bei der Premiere der „Giovanni Zarrella Show“ – und nun feiern sie ihr Jubiläum genau dort, wo alles begann.
Von Anfang an war Giovanni Zarrella das Vereinen verschiedener Musikgenres auf einer gemeinsamen Bühne wichtig. Ein Ansatz, der sich erfreulicherweise auch quotentechnisch bezahlt gemacht hat – rund drei Millionen Zuschauer schalten im Schnitt ein. Für musikalische Unterstützung sorgt wie immer Christoph Papendieck mit seiner Band. Im Gegensatz zu den meisten Ausgaben der „Giovanni Zarrella Show“ wird die große Sommerparty nicht live gesendet. Die Aufzeichnung der Show fand bereits am 8. August statt, die TV-Ausstrahlung erfolgt nun drei Wochen später.“
Lieber Gott, verschone uns von dieser Plage!
Zarella und Fernsehgarten in einem….😱
Da schaue ich mir lieber alle deutschen Vorentscheide mit Babsi in Dauerschleife an.🤭
Finde es gut, dass mal ein Land gewonnen hat, dass noch nie siegen konnte. Auch, dass sich die Wetten mal irren, finde ich sehr gut (das hält die Spannung aufrecht. DARA hat hochverdient gewonnen, der Song macht Spaß und sie ist eine echte Sympathieträgerin, aber zu oft darf ich mir „Bangaranga“ auch nicht anhören, dann fängt er an, mich ein bisschen zu nerven.😉
Ich muss schärfsten Protest gegen die Aussage „die Leser*innen liegen eher daneben“ anmelden. Die Welt liegt daneben. Albanien war auf Platz 4 genau richtig.
Ich sage nur „#Tampere2027🇫🇮“, da lag ich daneben. Trotzdem bin ich relativ zufrieden mit der Top 10 dieses Jahr und freue mich besonders für Bulgarien! 😊
Aber mal ehrlich…außer Netta hätte doch wirklich niemand #Burgas2027🇧🇬 vorhergesagt. 😅
Wie gesagt, „Bangaranga“ war die ganze Zelt bei mit bei Platz 5-7, aber als Gewinner hätte ich es nie gesehen. 🤣
Das Thema hat 3 Monate & 12 Tage nach dem ESC eindeutig Verwesungserscheinungen.
Nach dem ESC beginnt bekanntlich die wichtigste Disziplin: die nachträgliche Analyse.
Blogger, Experten, Reaktionsvideos, Umfragen und Tabellen werden bemüht. Alles wird analysiert – und plötzlich wissen erstaunlich viele, warum es genau so kommen musste.
„Das hätte ich nie erwartet!“
„Ich wusste es eigentlich schon vorher!“
Natürlich. Nachher ist der ESC immer wunderbar vorhersehbar.
Und dann der Klassiker:
„Den Song habe ich noch nie im Radio gehört.“
Kein Problem. Ich tippe dir den Song auf der Schreibmaschine ab, schicke ihn dir per Fax, damit du ihn anschließend im Radio streamen kannst.
Danach müssen wir natürlich irgendwo unsere wertvolle Meinung schriftlich dokumentieren, sie mit einem sorgfältig ausgewählten Publikum teilen und damit ein paar Menschen ein wenig ärgern – schließlich soll die ganze Analyse ja nicht umsonst gewesen sein.
Aber vielleicht sollten wir von diesem ESC etwas lernen:
Das Unerwartete ist viel spannender als das Erwartete.
Vielleicht ist genau das der Zauber des ESC.
Wie im Leben: Wir können aus Erfahrungen lernen, aber wir werden trotzdem wieder Fehler machen – hoffentlich nur neue.
Also: Tabelle zu. Laptop zu. Handy weg. Tablet aus. Computer runterfahren. Fernseher aus. Kopfhörer ab. Raus an die frische Luft.
Das Ergebnis können wir nicht ändern. Die verlorene Lebenszeit holen wir auch nicht wieder nach.
Nächstes Jahr gibt es wieder einen Wettbewerb. Neue Songs, neue Favoriten, neue Überraschungen – und natürlich neue Experten, die uns schon vorher ganz genau erklären werden, was passieren wird.
Und wir werden wieder zuhören…
Wir werden wieder danebenliegen…
Und wenn Bangaranga v2.0 kommt, wissen wir natürlich alle sofort:
„Das war doch klar!“
Haftungsausschluss: Dieser Beitrag enthält Spuren von Ironie, Übertreibung und möglicherweise unbeabsichtigter Vernunft. Bitte nicht ernst nehmen – schon gar nicht statistisch auswerten.
Ich hab nirgendwo mitgetippt oder gewettet, deshalb kann ich eigentlich nichts dazu sagen.
Allerdings hatte ich, nachdem alle Veröffentlichungen vorlagen, alle durchgehört bzw. auch die Videos durchgeschaut und da ist mir Bangaranga schon aufgefallen, weil es mit nur wenig anderen aus der Reihe tanzte. Auf den vordersten Platz hätte ich sie allerdings auch nicht gesetzt, das bestehende Video war nicht gut und der Song wurde nervig. Wer konnte damals ahnen, dass eine Performance einen Song dermaßen aufwerten kann?
Allerdings landete Bangaranga auch nicht in meiner Favorite-Playlist… wenn man ihn nur hört, ist er wieder nervig.
Und Finnland? Ich hab den Hype vorher nicht verstanden und verstehe ihn immer noch nicht. Das wäre ein Gewinnersong wie in den letzten beiden Jahren gewesen: gehört, gesehen und vergessen. Ich weiß jetzt schon den Songnamen, die Melodie und auch die Künstlernamen nicht mehr… und ich glaube, dasselbe wäre auch bei einem Sieg der beiden genauso.
Blond, Geige, Feuer, Beichtstuhl sind die Sachen, die mir in Erinnerung geblieben sind.
Rumäniens Beitrag hat mich von Anfang an merkwürdigerweise an Nina Hagen erinnert, deshalb ist der Song mir aufgefallen und hängen geblieben.
Und Deltas Video hatte mir gefallen mit dem Piano-Break… den ich im Video allerdings auch wesentlich stärker fand als beim Auftritt. Hier konnte man sehen, wie man eine Inszenierung auch verhunzen kann (und bei vielen anderen übrigens auch).
Alles in allem konnte man eigentlich vorher schon ahnen, dass es eine enge Kiste wird, weil es keinen wirklichen Favoriten gab. Es war halt, sorry, ein echt schlechter Jahrgang (meine Meinung!).
Es ist allerdings sehr schön, dass die Wettquoten in vielen Fällen ebenfalls ganz weit daneben lagen und es eine Überraschungssiegerin gab. Das brauchts öfter. Vielleicht ist es ganz gut, dass Bulgarien seine Performance wirklich erst zum zweiten Halbfinale veröffentlicht hat und somit einen Überraschungsmoment kreiert hat.
Da sollte man eventuell überlegen, ob das nicht alle Teilnehmer so machen sollten… würde die Spannung auf jeden Fall erhöhen. Und die Geduldsfäden einiger Fans auf Schärfste strapazieren. 😉
Aber ich kann mir vorstellen, dass es im nächsten Jahr bei einigen Teilnehmern genau so werden wird, denn der ausschlaggebende Punkt für den Sieg war der Überraschungsmoment. Da können bekannte Stagings wie Schweden, Dänemark oder Montenegro einpacken oder verwirrte und überladene Acts wie Griechenland einpacken.
Was hat das alles mit den Quoten zu tun? Eigentlich nichts mehr. Ich wollte es nur noch mal gesagt haben. 😁