Deutscher ESC-Vorentscheid: RTL ist offen für weitere Zusammenarbeit mit der ARD

Inga Leschek, Stefan Raab, Christine Strobl – Foto: Raab ENTERTAINMENT/ Willi Weber

Der private Fernsehsender RTL ist offen dafür, die Kooperation mit der ARD bezüglich des deutschen Vorentscheids zum Eurovision Song Contest fortzuführen. Das hat die RTL-Programmdirektorin Inga Leschek jetzt gegenüber dem Branchendienst DWDL geäußert. Die ARD hat allerdings bereits im Januar verlauten lassen, die Zusammenarbeit nur fortführen zu wollen, wenn Deutschland den ESC 2025 in Basel gewinnt.

In dem Interview hat die RTL-Programmdirektorin erklärt, dass der Sender offen dafür wäre, die Partnerschaft mit der ARD weiterzuführen. In diesem Jahr hatten sich ARD, RTL und Stefan Raab zusammengetan, um den deutschen Act für den ESC in Basel zu finden. Herausgekommen ist dabei die Show Chefsache ESC 2025. In der vierteiligen Show sind Abor & Tynna zum deutschen ESC-Act 2025 gewählt worden. Sie werden Deutschland am Samstag beim großen ESC-Finale in Basel mit dem Lied „Baller“ vertreten.

Laut RTL-Programmdirektorin Inga Leschek hat diese bereits mit ARD-Programmdirektorin Christine Strobl über eine mögliche weitere Zusammenarbeit gesprochen. Allerdings hatte diese sich im Januar deutlich zu einer möglichen Weiterführung der Zusammenarbeit geäußert. Christine Strobl machte klar, dass die Zusammenarbeit von ARD und RTL nur bestehen bleiben soll, wenn Deutschland den ESC am kommenden Samstag gewinnt. Laut ihr würde nichts weniger als der Sieg eine weitere Zusammenarbeit rechtfertigen.

Im Gegensatz dazu hat sich RTL-Programmdirektorin Inga Leschek jetzt in dem Interview mit DWDL folgendermaßen geäußert:

„Ich denke schon, aber jetzt warten wir erstmal ab, wie Abor und Tynna sich schlagen. Mit Christine Strobl bin ich bereits im Austausch über die weitere Zukunft unserer Zusammenarbeit, unabhängig von der Platzierung beim ESC, denn es war eine tolle Partnerschaft auf Augenhöhe. Apropos: Partnerschaft ist, wenn beide Seiten wollen – wenn nur einer will, heißt das anders, da wo ich herkomme. If you know, you know.“

Dabei gerät sie über die Zusammenarbeit der beiden Sender ins Schwärmen:

„Zuerst einmal finde ich es immer noch spektakulär, dass uns die Zusammenarbeit bei diesem Projekt so gut gelungen ist. Eine Partnerschaft zwischen der ARD und RTL mit so einer überragenden Marke wie dem Eurovision Song Contest hatte uns niemand zugetraut oder auf seinem Bingo-Zettel für 2025. Ein ganz großer Dank geht an Christine Strobl, mit der ich mich im Vorfeld dazu ausgetauscht habe und natürlich an Mr. ESC, Andreas Gerling, der so wie ich immer schon gehofft hatte, dass Stefan Raab es noch einmal machen würde. Dann ging alles Hand in Hand durch unseren Deal mit Stefan und natürlich in aller erster Linie, weil er Lust auf die nächste Etappe seiner persönlichen ESC-Reise hatte.“

Egal, ob es zu einer weiteren Kooperation von ARD und RTL kommt, steht bereits fest, dass nicht der NDR, sondern der SWR auf Seiten der ARD für den nächsten Vorentscheid verantwortlich sein wird. Seit Ende Januar ist klar, dass der NDR die Verantwortung für den deutschen Vorentscheid nach 30 Jahren abgibt und der SWR diese Aufgabe übernimmt.

Inga Leschek äußert sich auch bezüglich der deutschen Platzierung im ESC-Finale am kommenden Samstag optimistisch:

„Ich drücke die Daumen, dass wir es mit ‚Baller‘ in die Top 10 schaffen. Wenn die beiden abliefern, wird die ganze Arena durchdrehen – und das überträgt sich in die Wohnzimmer Europas. Das haben wir schon bei der ersten Performance im Vorentscheid erlebt. Anders als die Buchmacher habe ich ein gutes Gefühl. Aber der ESC bleibt unberechenbar.“

Wie unsere ESC-kompakt-Songchecker*innen die Chancen von Deutschland einschätzen, könnt Ihr Euch noch einmal in unserem Reaction-Video anschauen:

Wie wahrscheinlich ist es aus Deiner Sicht, dass die Zusammenarbeit von RTL und ARD auch weitergeht, wenn Deutschland am Samstag nicht den ESC gewinnt? Und was würdest Du davon halten, wenn die ARD und RTL auch im nächsten Jahr wieder gemeinsam den deutschen Vorentscheid ausrichten? Schreib uns Deine Meinung gerne in die Kommentare.



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89 Comments
Matty
Matty
1 Jahr zuvor

Ehrlich? Schön wäre es, aber abwarten!

Last edited 1 Jahr zuvor by Matty
Piepmatz
Piepmatz
1 Jahr zuvor

Allein aufgrund der größeren Aufmerksamkeit für den ESC halte ich es für sehr sinnvoll die Zusammenarbeit fortzusetzen.
Über das „wie“ könnten die zwei aber vielleicht nochmal sprechen.

jofan2602
jofan2602
1 Jahr zuvor

Ich fand die Aussage von der ARD-Programmdirektorin als suboptimal. Ein Sieg beim ESC kann man nicht per Order del Mufti einfach so anordnen. Unabhängig davon welche Platzierung Abor & Tynna erreichen werden, bin ich dafür das die ARD mit RTL die Zusammenarbeit fortführt. Natürlich kann man am Format noch feilen.

  1. Die Zuschauer dürfen von der ersten Sendung mitentscheiden
  2. Die Sendung sollte noch mehr ESC-Bezug haben. Entweder singen die Kandidaten gleich ihren ESC-Song oder covern in den ersten Sendungen andere ESC-Songs ihrer Wahl.
  3. Ich würde mir noch mehr Diversität von Musikgenres wünschen. Von Rap bis Rock sollte alles dabei sein. Und ja auch Schlager, das gehört nämlich auch zur deutschen Musikszene. Vor allen Dingen sollte man darauf achten, das die Kandidaten zumindest Deutsch sprechen können.
sam
sam
1 Jahr zuvor
Reply to  jofan2602

Also Rap und Rock war ja dabei, aber Schlager hat tatsächlich gefehlt.

Last edited 1 Jahr zuvor by sam
jofan2602
jofan2602
1 Jahr zuvor
Reply to  sam

Vielleicht war Rap in teilen dabei, aber ein 100% Rapsong ist mir nicht aufgefallen. Meinen letzten Satz möchte ich noch genauer ergänzen: Es geht mir nicht darum, das die Kandidaten die deutsche Staatsbürgerschaft haben müssen, sondern das sie zumindest deutsch unfallfrei sprechen können und ein Bezug zum Land und zur Musikszene haben.

4porcelli - Help the 🦦 save his people United24k
4porcelli - Help the 🦦 save his people United24k
1 Jahr zuvor
Reply to  sam

Wo war denn Rap?

Malge1985
Malge1985
1 Jahr zuvor

Bei Rambo Zambo? Vielleicht? 🤷‍♂️

Hieronymus
Hieronymus
1 Jahr zuvor

Nirgends

4porcelli - Help the 🦦 save his people United24k
4porcelli - Help the 🦦 save his people United24k
1 Jahr zuvor
Reply to  Hieronymus

Dafür gibt’s ja Dark Pop wie Malta. Die Einordnungen hier sind immer wieder haarsträubend.

Mantaplatte
Mantaplatte
1 Jahr zuvor

Ich fände es auch toll. Stefan Raab hat das dieses Jahr einfach fantastisch gemacht. Er ist und bleibt einfach unsere ESC- Legende.
Ich würde mir wünschen, dass man Elton dann noch mehr einbezieht im kommenden Jahr. Er hat so viel Leidenschaft für den ESC wie kaum ein Anderer und zeitgleich so ein krasses Musikverständnis. Das ist ein großer Schatz, auf den wir nicht verzichten können.

Last edited 1 Jahr zuvor by Mantaplatte
Franny
Franny
1 Jahr zuvor
Reply to  Mantaplatte

Trollolol ist wieder da.

Traffy🧡sauniert
Traffy🧡sauniert
1 Jahr zuvor
Reply to  Mantaplatte

Ja, total, Elton hat soviel Leidenschaft für den ESC, warum schicken wir ihn nicht direkt nächstes Jahr als Deutschen Kandidaten. Damit Gewinnen wir 1000%.
*Ironie off*

Mantaplatte
Mantaplatte
1 Jahr zuvor

Elton zum ESC!!! Sofort! 😍 Fände ich eine tolle Idee. Ich verfolge seine Karriere schon seit Kindheitsragen an. Er wäre ein würdiger Repräsentant des Vaterlandes.

Yoshi
Yoshi
1 Jahr zuvor
Reply to  Mantaplatte

Man sollte Ironie schon kennzeichnen, sonst nimmt das noch jemand ernst 😂

Malge1985
Malge1985
1 Jahr zuvor
Reply to  Mantaplatte

Hahaha. Ich brauche Stefan Raab nicht mehr.

Festivalknüller
Festivalknüller
1 Jahr zuvor

Mir scheint eher, RTL sucht krampfhaft nach erfolgreichen Sendemodellen.😐

Lola
Lola
1 Jahr zuvor

Supertalent ist abgesetzt, da sind doch jetzt genügend Freitag? Samstag? Abende frei für ausgiebige ESC Shows………

Feunik
Feunik
1 Jahr zuvor

Wenn sie das erfolgreich mit dem ESC verbinden können, warum nicht?

Gaby
Gaby
1 Jahr zuvor

Bin mal gespannt, wie der SWR das „Projekt ESC“ angehen wird. Finde es auf der einen Seite gut, dass der NDR immer mal wieder neue Wege beschritten hat, unseren Act für den ESC zu finden. Aber ein Konzept gleich wieder „über den Haufen zu werfen“, weil das Ergebnis nicht wie gewünscht ausfällt, halte ich nicht für zielführend. Würde mir ein bisschen mehr Kontinuität vom Nachfolger wünschen, dass man nicht gleich die Flinte ins Korn wirft, falls auch die Quote nicht wie gewünscht ausfällt. Man könnte ja das Konzept gegebenenfalls immer wieder verfeinern, aber es braucht manchmal eine gewisse Zeit, bis sich so eine „Marke“ etabliert hat. Eins muss man RTL lassen: Sie verstehen ihr Produkt zu bewerben, auch das ist ja wichtig, und hat der NDR leider zu wenig gemacht. Denn gerade Privatsender sind ja noch mehr darauf angewiesen, dass die Quote stimmt. Also muss man auch offensiv die Werbetrommel rühren.

jofan2602
jofan2602
1 Jahr zuvor
Reply to  Gaby

Andere Länder ändern ja auch nicht jedes Jahr ihr VE-Konzept nur weil das aktuelle Ergebnis nicht so gut war. Zum Beispiel Norwegen, sie bleiben beim Melodi Grand Prix, mal mehr oder weniger aufwendig. Ich hoffe das der SWR die ausgestreckte Hand von RTL annimmt. Natürlich kann man weiter am Format feilen.

Gaby
Gaby
1 Jahr zuvor
Reply to  jofan2602

Ja, bitte dringend mehr Fokus auf die Songs legen. Die Künstler:innen waren schon zum größten Teil schon talentiert, daran bestand (zumindest für mich) keinen Zweifel. Leider war die Songauswahl doch meistens etwas enttäuschend. Dann sollte man diesen „Schmarrn“ mit den Coversongs lassen, die Wettbewerbssong möglichst von Anfang an mit ins Spiel bringen. Das Publikum sollte von Anfang an ein Mitspracherecht haben (50% Jury/50% Televoting).

jofan2602
jofan2602
1 Jahr zuvor
Reply to  Gaby

Und vor allen Dingen wenn sich ein Act wie Tim Bendzko schon bewirbt, den dann bitte auch in die VE lassen. Ich habe bis heute nicht verstanden warum man diese Chance hat verstreichen lassen.

Last edited 1 Jahr zuvor by jofan2602
Gaby
Gaby
1 Jahr zuvor
Reply to  jofan2602

Der Song von Tim Bendzko war aber mMn nicht stark genug. Ein bekannter Name allein reicht nicht aus. Gerne kann er es noch einmal versuchen, dann aber bitte mit einer wirklich starken mitreissenden Melodie.

PeterX
PeterX
1 Jahr zuvor
Reply to  Gaby

man sollte zumindest anfangen die Songs vor dem Vorentscheid auf Tauglichkeit, Live-Ability und Staging-Konzept zu checken. das hat man ja dieses mal (wieder) vermasselt.

Es gibt eine „13 Fragen“ Folge mit Isaak, Lou, Jendrik, Sam Dylen und FreshTorge, wo das sogar eingefordert wird.

AndiTR
AndiTR
1 Jahr zuvor

Alleine wegen der größeren Reichweite, würde ich eine Zusammenarbeit gut finden.
Coversongs/Coverrunden brauche ich nicht mehr. Bei der Auswahl der potentiellen ESC Songs, müsste eine Schippe draufgelegt werden, gerade wenn man einen Sieg anpeilt.

Biobanänli
Biobanänli
1 Jahr zuvor

Wir sollten mal das Pro und Contra nüchtern betrachten. Gut war auf jeden Fall der VE zu einer besseren Sendezeit als dickstes Contra sehe ich die doch altbackene und zu lange Show von Raab und vor allem seine Vorstellung von Publikumsentscheidung. Wenn man das wirklich ignorieren will, dann bitte ehrlich und es ohne Abstimmung bzw. nur mit Jury machen.

Schorschiborsch
Schorschiborsch
1 Jahr zuvor

Prinzipiell fände ich eine Zusammenarbeit gut, aber ich könnte mir vorstellen, dass der SWR es erstmal alleine versuchen will, wenn er die ganze Nummer schon übernimmt. Wenn ich mich nicht täusche, kam die seinerzeitige ARD-Zusammenarbeit mit Pro7 und jetzt mit RTL ja eigentlich auch nur durch eine gewisse „Not“ zustande, weil man konzeptionell und platzierungsmäßig irgendwie nicht weiterkam und gleichzeitig Stefan Raab angeklopft hat.

Malge1985
Malge1985
1 Jahr zuvor

Ich nehme alles OHNE CHEFFE! 🫣🫣🫣

Hieronymus
Hieronymus
1 Jahr zuvor
Reply to  Malge1985

👍🥰

Geri
Geri
1 Jahr zuvor

Sehr peinlich die gestrige show
Raab in eigener Blase macht sich lustig über zB Moldau
Obwohl Österreicher aber sorry Baller
ist nichts

Hieronymus
Hieronymus
1 Jahr zuvor
Reply to  Geri

👍👍👍

Michel
Michel
1 Jahr zuvor
Reply to  Geri

Also ich fand die Show einfach super und Lustig. War fast so wie damals in Istanbul. Sowas kann man gern öfters machen.

Matti Meikäläinen
Matti Meikäläinen
1 Jahr zuvor
Reply to  Michel

Wo war das denn lustig?
Ich war eher peinlich berührt.

Funi_Cula
Mitglied
Funi_Cula
1 Jahr zuvor

Ich fände es ja schön, wenn der deutsche Vorentscheid größer wird als eine einzelne Sendung am Spätabend. Und wenn dazu Vorrunden oder Semifinals bei RTL laufen, bin ich fein damit. Wenn es dann dazu noch richtige Inszenierungen geben würde, wie es international Standard ist, wäre ich glücklich.
Was es definitiv nicht braucht ist dieses altbackene Konzept, mit dem Chefsache ESC dieses Jahr gelaufen ist.
Und ob es einen Stefan Raab braucht? War denn das FInalniveau in diesem Jahr wirklich soviel besser als in den Vorjahren? Klar, es gab mehr Bewerbungen, was man sicherlich auf den großen Namen zurückführen kann. Aber sonst? Allein schon die 20 Minuten, die ich gestern seine Liveshow ausgehalten habe, sagt mir, dass Raab nicht mehr auf der Höhe der Zeit ist.

mauve
mauve
1 Jahr zuvor
Reply to  Funi_Cula

Ich finde auch eine Zusammenarbeit mit RTL gut, aber auf Raab kann ich gerne verzichten. Er hat zwar wirklich interessante Kandidaten dabei gehabt wie z:B. einen Moss oder eine Cage (beide tolle Stimmen und tolle Ausstrahlung), aber schlicht und einfach mit dem falschen Beitrag. Da hätte Raab als „Chef“ eher eingreifen müssen und ihnen einen ESC-tauglichen Song geben müssen.
Den zweien (Moss und Cage) trauere ich sehr nach, denn sie hätten wenigstens Jury-Punkte gebracht.
Brauchen wir wirklich noch einen Raab? Eher nicht.

Anmey
Anmey
1 Jahr zuvor

„If you know, you know“ ist ja auch eine sehr spezielle Aussage in so einem Interview. Von mir aus kann man die Kooperation ruhig fortsetzen, aber nur, wenn man das VE-Konzept komplett überarbeitet.

ESC2026
ESC2026
1 Jahr zuvor

Bitte nicht noch einmal einen dermaßen schlechten Vorentscheid. Aus über 3000 Bewerbern wurden teils Künstler ausgesucht die nicht singen konnten. Es wurde nicht ein Titel eines Komponisten vorgestellt, der von einem anderen Künstler gesungen wurde, was theoretisch und praktisch möglich gewesen wäre, stattdessen Coversongs. Was sollte das? Ich denke, es gab richtig gute Songs, die einfach ignoriert wurden. Also, bitte ein anderes Konzept und nicht einen Herrn Raab, der seine Wunschliste vorstellt und dann, die im Vorentscheidung teilnehmenden Künstler als nicht tauglich ansieht. Warum hat er sie dann eingeladen? Er behauptet, nach 10 sec. könne er ein Talent erkennen, schade um die Arbeit, die sich die Künstler für eine Bewerbung gemacht haben, um dann so unprofessionell abgeschmettert zu werden. Auch die „Jury“ wurde fraglich ausgewählt. Bitte mehr Leute aus verschiedenen Stilrichtungen. Andere Länder nehmen sich viel mehr Zeit und Raum gute Künstler und Songs zu finden.

byJannik
byJannik
1 Jahr zuvor

Das Chefsache Spezial gestern war quotentechnisch übrigens eher Schwach unterwegs, gegen die Konkurrenz von Aktenzeichen XY und Joko & Klaas hatte Raab bei RTL keine Chance:

Deutlich hinter Joko & Klaas: Auch Raabs ESC-Ausblick ist bei RTL kein Straßenfeger (DWDL)

Weil sich Raab direkt aus Basel meldete, kam die Show in einer spürbar anderen Optik daher als üblich. Von einem möglichen ESC-Hype war allerdings nicht zu spüren. Raab verzeichnete mit „Chefsache ESC 2025 – Live aus Basel“ insgesamt nur 730.000 Zuschauerinnen und Zuschauer, für „Du gewinnst hier nicht die Million“ lief es in den zurückliegenden Wochen auf diesem Sendeplatz nur ein einziges Mal schlechter. Bei den 14- bis 49-Jährigen reichten 380.000 Zuschauer immerhin zu 9,1 Prozent.

Lola
Lola
1 Jahr zuvor
Reply to  byJannik

Aktenzeichen XY ist Pflicht, was juckt mit da Raab’s Gelatsche? 😅

Matty
Matty
1 Jahr zuvor
Reply to  Lola

Früher kam Aktenzeichen XY immer freitags im Wechsel mit den Serien „Derrick“ und „Der Alte“. Eduard Zimmermann bleibt unvergessen.

Rainer Knuth
Rainer Knuth
1 Jahr zuvor

2 Sender haben halt den Vorteil das die Kosten auch geteilt werden können und wir somit bei geringeren Kosten pro Sender doch insgesamt uns mehr geboten werden kann.

Nils
Nils
1 Jahr zuvor

Die Frage wäre ja zunächst, ob Raab denn überhaupt wieder Bock hätte. Nach Max‘ 8. Platz hat er ja erstmal geschmollt, weil er das Ergebnis als zu schlecht empfand.

Ich persönlich bin mir nicht sicher, ob es eine Fortführung braucht. Die Aufmerksamkeit mit drei Shows um 20:15 war natürlich super. Der Ablauf des Vorentscheids allerdings ganz und gar nicht. Und das fing auch schon bei der Auswahl der Künstler an – bis auf Abor & Tynna hatte niemand ein international konkurrenzfähiges Lied am Start. Und bei denen selbst war’s ja offenbar auch nur Glück, dass es in letzter Minute auf „Baller“ hinauslief.

Anna01
Anna01
1 Jahr zuvor

Bin immer noch für Böhmermann

Letschi
Letschi
1 Jahr zuvor

Ich bin mir sicher, dass sich die Zusammenarbeit schon aufgrund des Resultats am Sonntag erledigt haben wird. Vielleeeeicht hätte der NDR trotz allem noch weitergemacht, aber in der ARD gibt es nun mal den Senderwechsel. Und warum sollte der SWR gleich im allerersten Jahr mehr oder weniger die komplette Creative Control an Raab und RTL abgeben, vor allem, wenns auch keine besseren Ergebnisse bringt…

Abgesehen davon brauche ich das so mit Raab auch nicht mehr. Ja es ist schön, dass mal wieder ein paar mehr Leute den ESC-Vorentscheid geguckt haben. Und komplett hat er sein Gefühl auch nicht verloren, weil Abor und Tynna echt ein cooles Duo sind. ABER: der Vorentscheid war einfach richtig schlecht. Meiner Meinung nach, wenn man einen Vorentscheid macht, MUSS man jeden Song auch auf der ESC Bühne sehen können. Man wird unweigerlich seinen Favoriten haben, das ist auch ok, aber irgendwelchen Künstlern im Finale zu sagen, wie schlecht der Song ist oder die Regeln verändern, um doch noch irgendwen zu verhindern ist ein absolutes No-Go.

Deshalb denke ich, auch wenn ich es als Vorentscheid-Fan mit weinendem Auge tun, sollte der SWR es intern versuchen. Es gibt offenbar diese Bereitschaft oder die Ressourcen nicht, mit mehreren Acts ein gutes Konzept und Songs auszuarbeiten.

jofan2602
jofan2602
1 Jahr zuvor
Reply to  Letschi

KEINE INTERNE NOMINIERUNG. Das ist ein Offenbarungseid.

mauve
mauve
1 Jahr zuvor
Reply to  jofan2602

Na ja, mal von 2021 abgesehen, Ben Dolic war nicht verkehrt. Wie er live gesanglich gewesen wäre, steht natürlich auf einem anderen Blatt!

Letschi
Letschi
1 Jahr zuvor
Reply to  jofan2602

Offenbarungseid wofür?
Ein Vorentscheid macht einfach keinen Sinn. Wir schaffen ja nicht mal einen einzigen (!) ESC würdigen Beitrag auf die Bühne zu stellen, und das seit Jahren. Wozu sucht man dann 10 oder noch mehr?

Horst
Horst
1 Jahr zuvor

Finde es im Grunde genommen gut, wenn RTL und ARD kooperieren. Allerdings sollte an dem Format gearbeitet werden. Meine Kritik: Diese ganzen Coverversionen um „Neulinge“ vorzustellen waren in diesem Jahr total überbewertet und einfach zuviel. Ich hätte auch gerne die eingereichten Lieder der ausgeschiedenen Bewerber gehört. Denn darum geht es doch eigentlich. Wir suchen das beste Lied für den Wettbewerb und das hat nun mal nichts mit Cover zu tun. Stefan Raab ist da bei seinen alten Mustern geblieben und hat da weiter gemacht wo er 2011 ausgeschieden ist und sich leider nicht weiterentwickelt. Im Grunde genommen hätte es in diesem Jahr gereicht wenn Stefan Raab ein Finale mit 5 Teilnehmern präsentiert hätte und vorher schon alles andere ausgesiebt hat. Dann wäre der Frust und fade Beigeschmak bei den Feuerschwanz-Fans auch nicht gegeben. Wenn schon so viele Bewerbungen da sind und man mehrere TV-Shows (was ich natürlich begrüße) machen will, dann bitte mit den eingereichten Beiträgen und nicht diesem „Covergedöns“ das im Grunde keinen interessiert. Zudem steckt ja eine Menge Vorbereitung in den Cover-Versionen, die man dann besser in die Feinjustierung der eingereichten Songs gesteckt hätte. Zudem brauchen wir auch mal neue Gesichter in der Moderation. Da ist Deutschland in den letzten Jahren so gut wie nichts passiert. Junge, unbekümmerte Talente, auch wenn mal Fehler machen…

mauve
mauve
1 Jahr zuvor

Übrigens würde ich auch durchaus eine interne Wahl gutheißen (wir vergessen einfach 2021). Und ich hoffe, dass wir nächstes Jahr auch wieder mehr an die Juries denken, heißt, überzeugende Stimme. Natürlich wäre es fast schöner, wenn man die Televoters hinter sich bringen kann, aber das schaffen wir, glaube ich, momentan nicht. Da liegen wir um Jahre zurück. Leider.

jofan2602
jofan2602
1 Jahr zuvor
Reply to  mauve

Mit einer Internen Nominierung gewinnt man keinen Blumentopf in Deutschland. Gibt genügend Beispiele.

mauve
mauve
1 Jahr zuvor
Reply to  jofan2602

Hatte dir gerade oben geschrieben, aber Ben Dolic hätte was reißen können. Und außerdem … man sieht ja, was bei uns bisher bei VE rausgekommen ist. Viel war es nicht, daher mal neue Wege beschreiten?

jofan2602
jofan2602
1 Jahr zuvor
Reply to  mauve

Nach seinem Liveauftritt damals bei der Ersatzveranstaltung bezweifle ich das doch sehr, das er was gerissen hätte. Ansonsten war außer 1994 jede interne Nominierung aus Deutschland seit dem, eine absolute Pleite. Wobei sehr viele VE-Gewinner in Deutschland sehr gut abgeschnitten haben.

Letschi
Letschi
1 Jahr zuvor
Reply to  jofan2602

Die, die die interne Wahl treffen, sind am Ende die gleichen, die auch den Vorentscheid zusammenstellen. Wenn die keinen Geschmack haben oder es nicht können, verliert man in beiden Szenarien. Alexandra Wolflast hat mit Jendrik ins Klo gegriffen, aber die von ihr zusammengestellten Vorentscheide (hust radiotauglich hust) haben es genauso wenig gebracht.
Nächstes Jahr übernimmt beim SWR ein völlig neues Team mit neuem HoD. Da kann man wieder mal einen neuerlichen Vertrauensvorschuss geben.

Lola
Lola
1 Jahr zuvor

Wenn es soweit kommt, erwarte ich DEUTLICH bessere Vorentscheide. Weniger sinnlos-Jury blabla, mehr Abgucken bei anderen Ländern, moderner, frischer. WEG MIT DER COUCH!!! 😀
Verbesserte Informationskultur für interessierte Acts (Bewerbung sollte im frühen Herbst starten!). Sich überwinden und mal WIRKLICH mehr Bandbreite zulassen an Genre. Etc pp.

Nodin
Nodin
1 Jahr zuvor

Ich fand es nicht so schlecht, wie hier von vielen getan wird und warte erst mal ab, was denn dann tatsächlich rum herum kommt am Samstag… was für die meisten hier natürlich eh schon eingetütet ist…

roxy
roxy
1 Jahr zuvor

Wir haben ja schon gehört, dass Tynna den Song auch in Basel nicht richtig gut singen kann. Meiner Meinung nach ist der Song einfach sehr schwer live zu singen. Daher ist für mich ein gutes Abschneiden sehr unwahrscheinlich geworden und damit auch die Chance auf ein weiteres Engagement von Stefan Raab gering.

Nodin
Nodin
1 Jahr zuvor
Reply to  roxy

Die goldene Stimmgabel gewinnt sie sicher nicht. Aber was man von gestern an TV-Bild sehen kann, sieht einfach richtig cool und zeitgemäß aus. Ich denke, bei den (ganz) jungen Zuschauern wird es große Beachtung finden.

roxy
roxy
1 Jahr zuvor
Reply to  Nodin

Ich habe jetzt die TV-Version gesehen und da klingt Tynna eigentlich ganz gut. Sie wirkt aber noch schaumgebremst. Bis zum Finale muss sie lockerer werden.

Biobanänli
Biobanänli
1 Jahr zuvor
Reply to  Nodin

Ich denke auch, dass dieses Jahr Inszinierung und Gesang eher Nebensache sind, die Hoffnung liegt alleine auf dem modernen Song, der unter dem ganzen Retro- und Spaßgedöns schon einen Alleinstellungsmerkmal hat.
Die Boombox hat für mich eher Cascada.Vibes, aber es soll ja noch was darin passieren.

Nodin
Nodin
1 Jahr zuvor
Reply to  Biobanänli

Ist in diesem Jahr der modernste Beitrag.

Franny
Franny
1 Jahr zuvor

RTL ist mir egal. Raab brauch ich seit seinem Comeback nicht mehr.

Malge1985
Malge1985
1 Jahr zuvor
Reply to  Franny

Stefan Raab erinnert mich an meinen noch Ami-Chef. Also brauche ich ihn nicht.

Delta
Mitglied
Delta
1 Jahr zuvor

Hmmm. Einerseits ja, andererseits auch nein.

An „Chefsache ESC“ war wieder viel ausbaufähig. Da wäre mir der zu große Jury-Einfluss, unverhältnismäßig Coverrunden & generell die Frage nach dem Zuschauereinfluss.

That being said, fand ich die letzten NDR VEs aber noch schlimmer. Auf so etwas wie IWZESC, Radiojuries oder die Couch wurde ja jetzt zumindest verzichtet. Wenn das also das ist was wir stattdessen bekommen, dann kann die Kooperation auch bitte fortgesetzt werden…

4porcelli - Help the 🦦 save his people United24k
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1 Jahr zuvor

Man merkt mal wieder, RTl braucht Formate. Das Erfolgsrezept war ja ursprünglich amerikanische (Explosiv=Inside Edition, Meiser = Donahue, Gerichtszeug) oder UK Formate (Millionär, DSDS) zu adaptieren. Die einzig originellen Sachen, die sie hatten, waren ne Zeitlang gute Comedies wie Atze und Rita. War glaub ich zur selben Zeit wie die guten Sketch-Comedy-Sendungen auf SAT1. Aber die Kurve zu den Netflix-Style Long Format Serien kriegen sie nicht hin. Gilt aber für alle Sender hier. Keine Ahnung, woran das liegt. Am Budget kann’s ja nicht liegen, zB Dänemark und Island kriegen das super hin.

Gaby
Gaby
1 Jahr zuvor

Bin auch kein Fan von RTL & Co. Die einzige Sendung, die wir immer noch regelmässig schauen ist GZSZ (obwohl ich mich auch schon über die Realitätsferne dieser Sendung aufgeregt habe, aber irgendwie möchte man ja doch wissen, wie es weiter geht – komisch😉).
Von den Comedyformaten fand ich „Das Amt“ eigentlich ganz witzig.

4porcelli - Help the 🦦 save his people United24k
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1 Jahr zuvor
Reply to  Gaby

Es ist immer schlimmer geworden, jetzt gibt’s ja auch diese ganzen ASI-Reality Formate. Ich guck im deutschen TV eigentlich nur noch News, Fußball, ESC und Dokus. Phoenix ist da echt gut, die zeigen dann auch mal 3 -4 Dokus hintereinander. Ist ganz spannend, weil es ja viele NaturFokus mit 1 Folge pro Jahreszeit gibt, kriegt man dann alles mit.

Gaby
Gaby
1 Jahr zuvor

Dokus schaue ich mir auch gerne an, dann über die Mediatheken, suche ich mir selbst aus, was mich interessiert. Hatten bei arte mal ein interessantes Format, „Zu Tisch“, da ging es um verschiedene Länder und/oder Regionen, und ihre kulinarischen Spezialitäten.

4porcelli - Help the 🦦 save his people United24k
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1 Jahr zuvor
Reply to  Gaby

YouTube hat auch viele gute. Ich Schenk Dir einfach mal den Link zu BBC-Ottern:
https://youtu.be/pEynSy_Yyw0?si=qVmpCq7TXHkleSv8

AlexESC
AlexESC
1 Jahr zuvor

Ich habe mich ja in den letzten Wochen immer wieder für eine weitere Zusammenarbeit ausgesprochen! Der ESC-Vorentscheid hat aufgrund der Zusammenarbeit zwischen ARD, RTL und „Raab Entertainment“ wieder größere Aufmerksamkeit, inklusive Primetime-Platz und mehrere Sendungen, bekommen. Außerdem kann man aus den Fehlern der ersten Staffel „Chefsache“ bzw. der ersten Zusammenarbeit -vor allem die, für viele, nicht richtig kommunizierte Tatsache, dass die Jury auch im Finale noch eine Vorauswahl trifft- lernen.

Camilla
Camilla
1 Jahr zuvor

Wie frech dass die ARD überhaupt noch Ansprüche stellt man hat doch selbst Electric Callboy abgelehnt und hat kollektiv DE sabotiert

Nodin
Nodin
1 Jahr zuvor

Sorry. Aber sieht leider sehr cool aus.

https://www.facebook.com/reel/1846684936186135

funtasticc
Mitglied
funtasticc
1 Jahr zuvor
Reply to  Nodin

Ich bin nicht bei Facebook, was sieht denn cool aus?

Nodin
Nodin
1 Jahr zuvor
Reply to  funtasticc

TV-Bild Deutschland

funtasticc
Mitglied
funtasticc
1 Jahr zuvor
Reply to  Nodin

Kann man das auch irgendwo anders sehen?

funtasticc
Mitglied
funtasticc
1 Jahr zuvor

Wenn RTL eines richtig gut drauf hat, ist es, Werbung für ihre eigenen Sendungen zu machen.
Da wird Wochen vorher schon Werbung im eigenen Sender, auf Plakatflächen und in Berichten gemacht… und Trommeln gehört zum Handwerk.
Dieses Jahr war die Vorentscheidung eine wesentlich größere Sache als in all den Jahren zuvor und das war richtig gut.

Das Staging konnte sich meiner Meinung nach sehen lassen im Vergleich zu den vorherigen Jahren… klar, alles ist ausbaufähig, aber da muss man realistisch sein und die Kosten für so etwas bedenken. Und eine ungefähre Vorstellung konnte man meiner Meinung nach schon bekommen, wie es später beim ESC aussehen könnte.
Was will man mehr als vier Sendungen zur Primetime (okay, 10 Sendungen 😉), gute Acts und vor allem gute Songs?

ABER: RTL hat zwar eine große Reichweite, nur leider kaum gute Moderatoren für diesen Zweck. Ich war überrascht, wie gut das Babsi dieses Jahr gemacht hat, denn sie hat endlich mal die Künstler in den Vordergrund gestellt und nicht sich selbst, das könnte von mir aus so bleiben… sie ist nun mal ein großes Zugpferd in der deutschen Fernsehlandschaft. Wünschen tu ich mir trotzdem mal jemand anderen… nach 15! Jahren Babsi sollte auch jemand anderes mal dran.

Aber es muss auch jemand eine größere Rolle spielen, der in der Musikbranche bekannt ist und sich auskennt. Ad hoc fällt mir da leider gerade niemand ein, aber das gibt’s bestimmt jemanden, den ich gerade nicht auf dem Schirm habe (Kein Bohlen, kein Silbereisen, kein Mozzarella!!!).

An der „Chefsache“ (bislang der dümmste Titel einer deutschen VE) müsste aber noch ziemlich gefeilt werden. Der Chef selbst darf gern weg, Stefan Raab spielt sich zu sehr als Talentfinder und Macher auf, das ist schon unangenehm.

Weg mit der Liveband, weg mit den Covern, hin zu mehr Song und Performance-Fähigkeit in der Auswahl.
Und entweder nur Profis oder nur Newcomer, nichts gemischtes, das sorgt nur für Ärger.

Ich hoffe, dass eine zukünftige Auswahl der Acts und Songs von Profis übernommen wird, die wissen, worauf es beim ESC ankommt.
Die diesjährigen Teilnehmer waren bis auf wenige Ausnahmen gut bis sehr gut, aber die Songs dazu? Naja. Da hörten sich zwar einige sehr nach ESC an (Moss Kena oder Lyza), aber in dieser Sparte gibt es immer bessere im internationalen Vergleich.

Deutschland muss extrem im Teilnehmerfeld auffallen, um überhaupt wahrgenommen zu werden, deshalb sollte man weiterhin mit unterschiedlichen Genres arbeiten. Das zumindest wird im Ausland positiv registriert, während das Ausland inzwischen selbst Schweden abstraft, wenn von dort der ewig glattgebügelte Mainstream geschickt wird (und deshalb KAJ dieses Jahr auch so gehypt werden).

Meine Hoffnung liegt beim SWR, allein ich glaube nicht daran, dass es großartige Änderungen geben wird, es ist und bleibt ein Sender der ARD und der investiert lieber viel Geld in die Bundesliga als in einen deutschen Vorentscheid.

Deshalb: Eine Kooperation mit RTL ja, aber nur mit Änderungen am Konzept.

Hieronymus
Hieronymus
1 Jahr zuvor

Wie wahrscheinlich ist es aus Deiner Sicht, dass die Zusammenarbeit von RTL und ARD auch weitergeht, wenn Deutschland am Samstag nicht den ESC gewinnt?

Null Prozent

Und was würdest Du davon halten, wenn die ARD und RTL auch im nächsten Jahr wieder gemeinsam den deutschen Vorentscheid ausrichten?

Die Vorstellung ist grauenhaft. Die VE war schrecklich. Kein einziges Lied dabei dass auch nur annähernd eine Chance hätte in den Top 5 zu landen. Das ist mir ja im Grunde egal, aber nicht dieses Gemauschel und Gefuddel. Was hier u. a. mit Feuerschwanz (nicht meine Musik, trotzdem) abgezogen wurde ist widerlich.
Die neue federführende Sendeanstalt soll das alleine machen und gut ist.
NIE WIEDER Raab und seine Entourage.

Nodin
Nodin
1 Jahr zuvor
Reply to  Hieronymus

Das liest sich alles durchaus sehr verbittert. Ich hoffe es geht Dir bald wieder besser.

Hieronymus
Hieronymus
1 Jahr zuvor
Reply to  Nodin

HDF, Troll. 🧌

Nodin
Nodin
1 Jahr zuvor
Reply to  Hieronymus

HDF soll „Halt die Fresse“ heißen 😍

Hieronymus
Hieronymus
1 Jahr zuvor
Reply to  Nodin

Was du immer unterstellst … 🥰🥰🥰

Martin della Berenike
Martin della Berenike
1 Jahr zuvor

Persönlich finde ich Raab und wie er Unterhaltung macht schon sehr lange sehr unsympathisch und langweilig. Gut passend zu RTL. Von daher kann es gern ohne diese geschehen und man läßt den SWR erstmal machen.

Flo
Flo
1 Jahr zuvor

Auch wenn der Vorentscheid in diesem Jahr sicher alles andere als perfekt war, so wäre eine längerfristige Kooperation mit RTL dennoch ein großer Gewinn. Mehr Budget, mehr Aufmerksamkeit, mehr Anreize für Künstler*innen sich zu bewerben. Hoffentlich ist die ARD auch dafür.

Feunik
Feunik
1 Jahr zuvor

Laut ihr würde nichts weniger als der Sieg eine weitere Zusammenarbeit rechtfertigen.

Wie ich diese Selbstgefälligkeit der ARD hasse. Solche Ansprüche kann man aufstellen, wenn man in den letzten Jahren konstant in den Top 5 gelandet wäre. Stattdessen (seit 2015): 27., 26., 25., 4., 25., 25., 25., 26., 12. Platz.
Wobei Michael Schulte mit dem 4. und Isaak mit dem 12. Platz auch nur Glücksgriffe waren – der NDR und die ARD haben aktiv NICHTS für eine gute Platzierung unternommen.

Dennoch tritt die ARD mit einer solchen Arroganz gegenüber RTL auf. Es ist geradezu fremdschämend. Immerhin lässt sich dem Ganzen eine gute Sache abgewinnen: So stürmisch die Zeiten in Deutschland auch sein mögen, dank der Ignoranz der ARD bleibt wenigstens die Positionierung auf eine der letzten Plätze konstant.

Danke für nichts.

Michel
Michel
1 Jahr zuvor

Das muss mit Raab einfach weiter gemacht werden. Nur der Vorentscheid muss aufgebaut werden wie ein Mello Festival oder wie in Sanremo. Die Auftritte müssen schon ein Endprodukt sein wie man es beim ESC sehen würde.

Last edited 1 Jahr zuvor by Michel
Matti Meikäläinen
Matti Meikäläinen
1 Jahr zuvor

RTL kann gern mitmischen. Heißt ja nicht automatisch, dass Raab dabei sein muss.

dirtsa
dirtsa
1 Jahr zuvor

Am Format „Chefsache“ müsste aber noch gefeilt werden!
Die Coversongs weglassen,
Spätestens ab Halbfinale Publikumsvoting mit einbeziehen
Größere Jury, die aus unterschiedlichen musikalischen Hintergründen kommt, also nicht nur Pop!
Mehr Transparenz im Vorfeld! Die nicht angekündigte Aussortierrunde im Finale stößt mir noch immer unangenehm auf!

Malge1985
Malge1985
1 Jahr zuvor

Übrigens läuft heute Abend ab 22:35 die Raab Pokernacht bei RTL. Sehr sinnvoll gegen das 2.Halbfinale so eine Sendung zu machen, wo auch noch Deutschland auftritt.

Thomas M. (mit Punkt)
Thomas M. (mit Punkt)
1 Jahr zuvor

„Deutscher ESC-Vorentscheid: RTL ist offen für weitere Zusammenarbeit mit der ARD“
Bitte, bitte nicht!!!

♫ Henry ♫
♫ Henry ♫
1 Jahr zuvor

Da sieht wohl jemand seine Felle davonschwimmen. Und die Dame von RTL hat in Sachen ESC bereits eindeutig zu viel Zeit in der Echokammer hinter Raabs Mond verbracht. Himmel hilf…