
Auch für die Beiträge im zweiten Halbfinale wird es nach dem Auftakt am vergangenen Dienstag nun ernst: Heute Abend läuft das zweite Halbfinale des Eurovision Song Contest 2025 live aus der St. Jakobshalle in Basel. 16 Acts gehen heute mit ihren Beiträgen an den Start – nur zehn davon werden am Ende das Finale erreichen.
Neben den teilnehmenden Acts an diesem Halbfinale werden wir auch das erste Mal die bereits für das Finale gesetzten Beiträge aus Deutschland, Frankreich und dem Vereinigten Königreich in voller Länge auf der Bühne sehen. Diese Länder sind daher im heutigen Semifinale auch stimmberechtigt. Das ist nicht ganz unwichtig: Nur die Televoter*innen entscheiden, welche 10 Acts sich für das Finale qualifizieren; es gibt kein Jury-Voting.
Das ist die offizielle Startreihenfolge – inklusive Big-5-Länder – für den heutigen Abend:
1. Australien: Go-Jo – Milkshake Man
2. Montenegro: Nina Žižić – Dobrodošli
3. Irland: EMMY – Laika Party
4. Lettland: Tautumeitas – Bur man laimi
5. Armenien: PARG – Survivor
6. Österreich: JJ – Wasted Love
» Großbritannien: Remember Monday – What The Hell Just Happened?
7. Griechenland: Klavdia – Asteromáta
8. Litauen: Katarsis – Tavo Akys
9. Malta: Miriana Conte – SERVING
10. Georgien: Mariam Shengelia – Freedom
» Frankreich: Louane – maman
11. Dänemark: Sissal – Hallucination
12. Tschechien: ADONXS – Kiss Kiss Goodbye
13. Luxemburg: Laura Thorn – La Poupée Monte Le Son
14. Israel: Yuval Raphael – New Day Will Rise
» Deutschland: Abor & Tynna – Baller
15. Serbien: Princ – Mila
16. Finnland: Erika Vikman – Ich komme
Aus dem deutschsprachigen Raum sind heute also JJ aus Österreich (Aufmacherbild), Laura Thorn aus Luxemburg und natürlich Abor & Tynna aus Deutschland an der Reihe – wir drücken die Daumen.
Auch dieses Halbfinale wird wieder von Hazel Brugger und Sandra Studer moderiert. Neben den Acts aus dem Jahrgang 2025 dürfen wir uns auch auf Intervall-Acts bis zur Verkündigung der Qualifikanten freuen: Die litauische Band The Roop, Efendi aus Aserbaidschan, Gjon’s Tears aus der Schweiz und Destiny aus Malta dürfen auftreten – alle vier waren Teil des Corona-Jahrgangs 2020.
Falls Ihr Euch einstimmen beziehungsweise spoilern lassen möchtet, haben wir gestern bereits die erste Durchlaufprobe sowie die Evening Show (zweite Durchlaufprobe) verfolgt.
Ihr kennt das Spiel: Ab 19:00 Uhr stimmen wir Euch mit unserer ESC kompakt LIVE Preshow auf den Abend ein.
Das zweite Halbfinale des Eurovision Song Contest 2025 wird heute ab 21 Uhr auf ONE, ORF 1, SRF 1 sowie auf YouTube übertragen. Wir begleiten die Show an dieser Stelle mit einem Live-Blog. Vor, während und nach der Sendung könnt Ihr die Ereignisse unter diesem Beitrag kommentieren.
God aften aus Aalborg und liebe Grüße raus in die Welt und natürlich nach Basel. This is Laureen (für Peter Loreen) calling mit dem Live-Blog zum zweiten Semifinale des Eurovision Song Contest 2025! Ich bin leider in diesem Jahr nicht in Basel, da ich in 2 Wochen meine Masterarbeit abgeben muss, aber habe es mir hier trotzdem mit Aperol und Käseplatte schön gemacht. Ich schaue dieses Semi gemeinsam mit Bogi. Bogi ist aus Ungarn und studiert mit mir in Aalborg – die Welt ist ein Dorf.
Dementsprechend geben wir jeweils 1-10 Punkte für die Auftritte und die werde ich euch hier auch immer mitteilen.
Seid gerne in den Kommentaren dabei, bepunktet mit und lasst uns einen richtig schönen ESC-Abend haben 🙂
Und da startet auch schon der Livestream und „We will rave“ spielt in der Arena. Bogi sagt: „Banger“.
Welcome to Basel und Welcome Home – mit einem kurzen Trailer mit Szenen aus Basel werden wir zu diesem Semifinale begrüßt. Dann geht es auch schon in die Halle und ein Herz mit dem Plus der Schweizerflagge wird in das ESC Logo eingelassen. Bogi sagt „uff“ (beeindruckt).
Es geht direkt mit Hazel und Sandra weiter. Recycling von Outfits? Hazel trägt das von den Brüdern von VAEB – Scherz.
Nun werden alle 16 Acts des heutigen Abends eingeblendet. Ich drücke hier Sissal die Daumen, aber auch Klavdia und Katarsis. Insgesamt finde ich dieses Semi aber total schwierig vorherzusagen. Und ihr?
„Let the Eurovision Song Contest begin“
Und zwar geht es direkt down under mit Go-Jo und dem Milkshake Man. Ich bevorzuge ja meinen Aperol 🙂
Australien: Go-Jo – Milkshake Man
Jetzt weiß ich auch, was Heidi meinte als sie von einem Verkäufer sprach. Die TV-Bilder lassen es zunächst wie eine Verkaufsshow wirken. Dann geht Go-Jo natürlich in den Mixer und hat – tada – weniger an. Auch die Tänzerinnen/Schauspielerinnen wechseln in bunte Outfits durch den Mixer und am Ende ist es farbenfroh und partymäßig auf der Bühne.
Wir singen hier auch „yum yum“ und schwupps zeigt Go-Jo seinen Gym-Körper. Da war Proteinpulver im Milkshake.
Das sind unsere Punkte:
Bogi: 6
Laureen: 5
Insgesamt: 11/20
Montenegro: Nina Žižić – Dobrodošli
Direkt in der ersten „lauteren“ Sekunde nimmt Nina perfekt auf die Musik getimed die Augenbinde ab. Nina steht in einem Lichtkegel und es gibt ganz viel Bodennebel. Stimmlich fand ich es die ersten Sekunden minimal und dann hatte sie sich, aber ich glaube ein Ton war daneben (ich kann aber selber nicht singen, also who am I). Finde es aber natürlich insgesamt stimmlich super stark. Das Spiel mit der Kamera, die Dramatik – das passt.
Und auch das Abfallen der großen Kapuze und das Ende waren pure Dramatik. Das Ende fand Bogi abrupt.
Bogi: 4 Punkte
Lauree: 4 Punkte (ich finde es so toll, aber es will mich nicht erreichen)
Insgesamt: 8/20 Punkten
Irland: Emmy – Laika Party
Da sind also Emmy, Erland und die marschierenden Katzen – äh Hunde. Der Bodennebel bleibt hier und Emmy steht auf einer silbernen Space-Bühne. Davor Erland. Alle tragen Silber und die 4 Tänzerinnen geben ihr Bestes und können auch ganz wunderbar zum Takt laufen. Überall jetzt die Space-Hunde und Feuerwerk. Das wird jetzt wieder ein Ohrwurm – mist.
Bogi: 5 Punkte
Laureen: 4 Punkte
Insgesamt: 9/20 Punkten
Hazel ist kurz im Publikum, damit der lettische Vorhang aufgehängt werden kann.
Lettland: Tautumeitas – Bur man laimi
Mystisch, magisch, Lettland. Diesen Beitrag finde ich mit dieser Inszenierung echt immer stärker. Die 6 Sängerinnen bewegen sich zunächst vor und im Vorhang und harmonieren wunderbar miteinander und mit der Bühne. Dann wachsen ihnen Tierschwänze und am Ende haben wir richtig tolle Bühnen-Standbilder. Auch hier sind die Farben eher in Silber gehalten – das zieht sich bisher so durch die Beiträge. Bogi findet es „captivating“ und dass die Bühne toll genutzt wird.
Bogi: 8 Punkte
Laureen: 6 Punkte
Insgesamt: 14/20 Punkten
Armenien: Parg – Survivor
Parg präsentiert uns sein Workout und das ist überraschend gut. Tolle Bühnenpräsenz und Parg bewegt sich stark und kraftvoll auf der Mittelbühne und dem Laufband. Dazu viel Pryo, Auf-die-Brust-schlagen und Fäuste recken, aber gar nicht cringe, sondern echt eindrucksvoll.
Bogi: 7 Punkte
Laureen: 5 Punkte
Insgesamt: 12/20 Punkten
Österreich: JJ- Wasted Love
Zunächst JJ eingemummelt in der Decke, dann zum ersten Refrain auf den Kisten bzw. dem Boot. Alles ist in schwarz-weiß. JJ richtet sich auf, greift nach der Lampe und hält sich am Mast fest. Das Boot „bewegt“ sich, Sturm zieht auf. Hier war das Bloggen gerade schwer, weil so viel passiert ist. Am Ende tauchen jedenfalls ganz viele Leuchtürme auf und JJ präsentiert uns das große Finale. Am TV-Bild war das MEGA. Ich frage mich noch, ob die Performance und JJ aber nahbar sind. Das war ja eher ein Film.
Bogi: 9 Punkte
Laureen: 10 Punkte
Insgesamt: 19/20 Punkten
Werbung für die Ü60 Party mit Hazel…denn JJ’s Boot muss weg, damit es Platz für den griechischen FELSEN (!!!) gibt. Ups, UK vergessen. (oder verdrängt)
Vereinigtes Königreich: Remember Monday – What the Hell Just Happened?
Nein, einfach Nein. Jetzt versuchen sie uns zu animieren. Nein. Das Stadttheater Bad Salzuflen lässt grüßen. Da wurde versucht, das Musikvideo auf die Bühne zu bringen (inklusive Pool auf dem Boden-Screen). Und die 3 sind ja sogar befreundet, aber warum wirkt es so gespielt? Hatte ich die Pastell-Kleider schon erwähnt? Sie tragen pastell und lachen uns am Ende aus einem Herz an.
Uff.
Bogi: 2 Punkte
Laureen: 1 Punkt
Insgesamt: 3/20 Punkten
Jetzt aber Griechenland, juhu.
Griechenland: Klavdia – Asteromata
Vorweg: Ich liebe den Song. Klavdia startet auf einem Pier und geht dann auf den Fels zu. Auf den Screens passiert viel: Feuer, Vulkan, das ganze Spektrum. Zu Füßen des Felsens ist eine Tänzerin, die mit Klavdia interagiert. Auf den Screens dann modernere Bilder – sieht KI generiert aus. Klavdia’s Stimme ist mega – höre ich da Zwischenapplaus? KLEIDERWEHCSEL? Am Ende eine weiße Bühne und Klavdia im weißen Kleid (zuvor blau-schwarz).
Bogi: 8 Punkte
Laureen: 8 Punkte
Insgesamt: 16/20 Punkten
Litauen: Katarsis – Tavo Akys
TAVO TAVO
Das mag ich sehr gerne und wünsche es mir im Finale. Die Inszenierung ist ähnlich zu der im litauischen Vorentscheid. Auch die Outfits sind geblieben. Am Ende flackert das Licht kurz zum „Tavo“ – dann viel Licht. Der Sänger hat einen wirklich stechenden Blick und insgesamt zieht der Auftritt mich sehr in einen Bann.
Bogi: 8 Punkte
Laureen: 8 Punkte (ich war echt hin und weg)
Insgesamt: 16/20 Punkten – das muss sich doch wohl qualifizieren
Malta: Miriana Conte – Serving
Miriana startet in Gelb zwischen 2 Lippen, die einen Diskoball tragen. Miriana wechselt dann das Outfit und trägt nun rot und den Catsuit, den wir schon kennen. Miriana inszeniert sich voll und ganz als Diva und von gespreizten Beinen, Leoparden und Gymnastikbällen ist hier alles dabei. Vielleicht zu viel? Stimmlich fand ich es super und der Song macht schon Spaß, aber die Performance beim maltesischen Vorentscheid wirkte auf mich stimmiger und weniger gewollt. Aber: Diva not down.
Bogi: 8 Punkte („guilty pleasure“)
Laureen: 6 Punkte
Insgesamt: 14 Punkte
Georgien: Mariam Shengelia – Freedom
Weiße Flaggen -Georgien gibt den Finaleinzug auf.
So eine ähnliche Show mit Tänzern läuft auch immer in der ostwestfälischen-Provinz. Mariam ist eine tolle Sängerin und macht das natürlich super, aber dieser Beitrag und diese Performance gibt mir so gar nichts. Mariam nutzt die Bühne, bewegt sich nach vorne und wird begleitet von georgischen Folktänzen. Gut gemacht, aber putzt den Song nicht raus.
Bogi: 4 Punkte („at least she can sing“)
Laureen: 2 Punkte
Insgesamt: 6/20 Punkten
Ich vergesse hier immer die Big 5 – großes Entschuldigung an der Stelle.
Aber ist ja fasst Dänemark jetzt – SAAAAAAND.
Frankreich: Louane – Maman
Louane liegt zunächst mit Sanduhr im Sand. Saaahaaahand. Dann regnet es Sand und Louane spielt elegant damit. Unter dem Sand ist ein Spiegel, in dem Louane sich anschaut. Es sieht cool aus, aber die hat ja jetzt überall Sand 🙁
Zum Finale regnet es Sand in Strömen und dann kommt auch noch Wind dazu. Louane fühlt es und wir irgendwie auch. Aber die Story ist leider schnell auserzählt – da kann Louane allerdings nichgts führ. Stimmlich TOLL
Bogi: 5 Punkte
Laureen: 6 Punkte
Insgesamt: 11 Punkte
Jetzt aber: Go Sissal. Aber vorher machen Sandra und Hazel die Bühne sauber.
Dänemark: Sissal – Hallucination
Sissal started in schwarz und weiß und dann sieht sie Farben (so der Text) und dann haben wir auch die blau-lila Optik. Sissal performt in einem Vorhang und bricht zum zweiten Refrain „aus“. Och man, hätte Sissal doch nur einen besseren Song bekommen. Sissal singt toll, trägt ihren ikonischen Bodysuit (in knalligem Blau), dazu Stiefel und alles ist irgendwie „windiger“. Der Wind kommt aber nicht aus allen erdenklichen Richtungen. God kamp Sissal! Ob das fürs Finale reicht?
Bogi: 9 Punkte („kinda biased“)
Laureen: 7 Punkte
Insgesamt: 16 Punkte
Tschechien: Adonxs – Kiss Kiss Goodbye
Und nun Sissals ESC-Crush: Adonxs. Hier verlässt man sich ganz auf die Ausstrahlung von Adonxs. Dieser wird immer wieder mit der Kamera eingefangen. Mit ihm auf der Bühne 4 Tänzer. Alle in weiß gekleidet.
Zum Dancebreak wird es rot auf der Bühne – diesen Tanz muss ich auch noch lernen. Aber den Dancebreak finde ich noch immer unnötig. Stimmlich top und Adonxs kann super tanzen – sticht aber nicht heraus, oder?
Bogi: 7 Punkte
Laureen: 6 Punkte
Insgesamt: 13 Punkte
Luxemburg: Laura Thorn – La poupée monte le son
Der Anfang stark: Laura in einem Puppenhaus, liegt aber eigentlich auf der Bühne. Super gut gemacht. Hier hat man auf den Aufrtitt vom Vorentscheid nochmal ordentlich draufgelegt. Zum „Break“ geht es raus aus der Puppenoptik in ein kurzes Silberkleid. Laura singt jetzt auf der Mittelbühne. Da hat die Inszenierung ganz viel rausgeholt.
Bogi: 5 Punkte („cool Staging but didn’t save the song“)
Laureen: 5 Punkte
Insgesamt: 10/20 Punkten
Israel: Yuval Raphael – New Day Will Rise
Yuval im schwarzen Kleid geht auf die Treppenkonstellation zu und umrundet sie zunächst. Dann der Aufstieg auf die oberste Empore. Im Backdrop Wasserfälle. Yuval guckt ernst, emotional und öffnet zum hebräischen Teil die Arme am Standmikro. Dann Funkenregen und Applaus in der Halle. Stimmlich MEGA. Ein Lächeln am Ende. Jubelt die Halle oder ist das „Boo“?. Doch ja, Applaus. Merci, hat mir besser gefallen als in der Studioversion. Schöne Bühnenballade.
Bogi: 4 Punkte
Laureen: 4 Punkte
Insgesamt: 8/20 Punkten
Deutschland: Abor & Tynna – Baller
Die Performance kennt ihr alle, oder? Der Vorhang fällt und da ist Tynna.
Abor am Cello.
Der Treppenabstieg hat was von Hera Björk. Die Clubszene fanden wir mega und auch Abor am Cello wirkt total. Tynna ist sehr charismatisch und spielt mit der Kamera und dem Publikum und wirft den Rock weg. Dann die explodierende Boom-Box. Ich meine Applaus zu hören! Damit kann man sich doch sehen lassen. Sie rief nicht „Eurovision“. GUT
Bogi: 6 Punkte
Laureen: 7 Punkte
Insgesamt: 13 Punkte
Serbien: Princ – Mila
Also, Princ singt toll und das obwohl um ihn herum wirklich eine komische Inszenierung passiert. Ích verstehe noch immer nicht, warum sie ihn über den Boden ziehen. Da vermisse ich fast die Rosen und den Mond. Ich möchte den Song mögen, aber es funktioniert nicht und der rote Anzug, die Tänzer – das hilft nicht.
Bogi: 3 Punkte
Laureen: 2 Punkte
Insgesamt: 5 von 20 Punkten
Finnland: Erika Vikman – Ich komme
Erika in Lack und Leder mit ihrem Mikrofon-Tanz. Wunderbar. Sie bewegt sich auf dem Steg auf und ab und liefert ein richtiges Konzert auch für die Halle. Am Ende natürlich Erika auf dem großen Mikro und „ICH KOMME“ im Backdrop – wie beim UMK. Die Halle bebt. Was für ein Abschluss.
Bogi: 8 Punkte
Laureen: 8 Punkte
Insgesamt: 16 Punkte
Puh, durchatmen, ich kam kaum zum Käse essen. Was sind eure Snacks?
Voting beginnt nun…
Und der erste Schnelli.
Bogi rüft für Lettland und Litauen an. Ich bin mir noch unschlüssig.Fand Griechenland, Litauen, Finnland und Österreich toll. Aber das ist schwierig.
Jetzt erstmal eine Präsi über die Schweiz. Das ist ein Fiebertraum.
Nun in den Green Room, der wenig Green und weniger Room ist.
Sandra darf die Brille von Klavdia tragen. Und ja, sie ist echt.
Noch ein Schnelli.
Und schon ist das Voting vorbei. Dann dürfen jetzt Kameras positioniert werden, 3er Gruppen gebildet werden und pipapo.
Jetzt werden Fans gezeigt, die so ESC verrückt sind wie wir. Ach, süß.
Nun zu den ESC Acts von 2020. Die Acts berichten, wie es ihnen bei der Absage ging.
Gjon’s Tears startet am Piano mit „Répondez-moi“, seine Ärmel brennen. Huch. Nutsa? Hilfe!
Nun The Roop mit dem ikonischen „On Fire“ und ihrem Tanz, den ich übrigens auch kann, hehe.
Efendi mit „Cleopatra“ ist auch dabei.
Die Halle scheint die Intervall-Acts zu feiern. Tatsächlich waren die ja aber alle 2021 dabei. Genau wie Destiny und „All my love“.
Nun schalten wir zu Hazel und in den Green Room – wunderbar. Und Hazel bespricht mit Erika ihre Bettgeschichten – auf deutsch. Und sie essen Käse-Fondue.
Ab zu den Ergebnissen – ich werde versuchen hier mitzukommen. Habe in der Pause schnell Käse gefuttert.
Gruppe 1: Luxemburg, Australien, Litauen – es ist…Litauen!
Israel, Tschechien oder Montenegro – Israel!
Armenian, Serbien, Malta – und es ist …. Armenien!
Dänemark, Irland oder Lettland – SISSAL!!!!!
Malta, Österreich oder Griechenland – JJ ist weiter!
Irland, Serbien oder Luxemburg – Laura Thorn aus Luxemburg!
Finnland, Tschechien oder Georgien – Finnland
Lettland, Australien oder Griechenland – es ist….Lettland!
Malta, Georgien oder Montenegro – Malta is serving Finale! Diva not down.
Ohhh spannend…
Und der letzte Finalist: Griechenland. JUHUUUU
Okay, krass. Das war jetzt spannend. Habt ihr damit gerechnet? Wie zufrieden seid ihr? Ich bin ganz durch den dänischen Wind.
Vielen Dank für den Abend. Ach wow und jetzt singt auch noch Sandra.
Entdecke mehr von ESC kompakt
Melde dich für ein Abonnement an, um die neuesten Beiträge per E-Mail zu erhalten.



Schade, dass Georgien, Go-Jo und ADONXS raus sind.
Aber: Litauen, Armenien, Lettland und Israel im Finale – top! 😀
Flop: Malta und Luxemburg. Mit Finnland kann ich irgendwie leben.
Hab 8 von 10 richtig getippt, hatte Litauen und Armenien nicht mit drin. Wobei der Armenier sich das ja mal richtig hart erarbeitet hat auf der Bühne…
Der Rausschmeißer könnte Standard werden, einfach schöner mit Musik aufzuhören.
Finde ich auch
Direkt nochmal Totos Auftritt von damals angeschaut.
8/10 Ich freue mich aber sogar über die beiden Qualifikanten, die ich nicht getippt habe. Katarsis und Parg. Glückwunsch! Dafür sind GoJo und ADONXS raus. GoJo kann ich verkraften, ADONXS fällt mir schon schwerer.
8 von 10 malta hatte ich nicht und Dänemark auch nicht
Bin super zufrieden. Schade mit Irland, aber wir kriegen das Kind schon getröstet. Sie mag ja schließlich auch das Saunalied.
Ich fand die Split Screens heute deutlich besser als Dienstag, aber es ist echt teilweise vorhersehbar.
Whatever, Kant Ich Komme…Burman Burman Burman
Gute Nacht!!! ❤️
Schweden und Irland ist auch bei meinem Sohn ganz hoch im Kurs. Genau wie Estland. 😃
Hehe, Kinder mögen halt Quatschsongs 😉
Meine Kinder halten zur Mama, stehen auf Litauen, wie sich das gehört
Sind aber auch schon über 20🤓
Wohl nicht nur Kinder. 🙂
Ja fand ich auch, es haben bis auf das letzte immer meine Lieder gewonnen. Daher nicht wirklich spannend-
Nur mit Luxemburg, Litauen und Lettland war ich komplett zufrieden
Glaube heute das erste mal. dass meine Anrufe alle weiter gekommen sind, ok früher war das meist Georgien ohne jede Chance.
Und auch das 2. Semi aus Basel hat mich bestens unterhalten, inklusive der Wertung.
Ein schöner Abend geht zu Ende. Euch allen eine gute Nacht. 🙂
15 Jahre Lena Satellite Lovely Lena –
Absolut keine Guckempfehlung… Schrecklich
Das möge bitte jeder für sich entscheiden!
Mimimi
Wenigstens was mit ESC-Bezug 🤷♀️
ich finde es immer gut wenn sich die liveblogger hin und wieder auch mal in die livekommentare einmischen – vielen dank für den chat. 🙂
Finde ich auch und man bedankt sich zuwenig, weil wir den Blog enfach als Möglichkeit sehen, unsere eigene meist doch dumme Meinung zu verbreiten.
Das machen wir gerne 🙂
Ich bin gebrochen. „Milkshake Man“ lief bei mir laut iTunes dieses Jahr schon 300 Mal und jetzt
Heute Abend sind Deutschland, Frankreich und das Vereinigte Königreich mit ihren Songs aufgetreten und aus Letzterem gibt es Neuigkeiten. Punktesprecherin ist nun die Sängerin Sophie Ellis Bextor:
https://eurovoix.com/2025/05/15/united-kingdom-sophie-ellis-bextor-replaces-ncuti-gatwa-as-spokesperson-for-eurovision-2025/
Sie ersetzt Ncuti Gatwar, der laut BBC aus unvorhergesehenen Umständen diese Aufgabe nicht erfüllen wird. Sophie Ellis-Bextor hatte vor 24 Jahren mit „Murder on the Dancefloor“ und „Groovejet“ zwei erfolgreiche Hits gehabt.
Ich finde ja „Love Is a Camera“ toll von ihr.
Gerade noch rasch Laureens Live-Blog (ich schaue ja traditionell immer allein) nachgelesen: Sehr unterhaltsam. Fein. 🙂
Grüße an Bogi (es ist aber nicht die ungarische Bogi, oder??
Habe Grüße ausgerichtet 🙂 Ist die ungarische Bogi, aber beim ESC war meine Bogi nicht 😀
Ich freue mich, dass Lettland weiter ist, denn das war nicht zu erwarten.
Alle skandinavischen Länder sind dabei und aus Balkan nur Albanien – die nordischen Punkte werden verteilt, die Balkan stimmen könnten sich auf Albanien konzentrieren. Albanien wird vermutlich besser abschneiden als die Prognosen es sagen und Schweden… schwierig zu prognostizieren. Alle gehen von einem Sieg aus. Finnland könnte da noch paar stimmen „klauen“, die anderen werden keine große Konkurrenz sein – aber dennoch werden sich die Stimmen nicht auf Schweden konzentrieren.
Gehört Griechenland nicht eigentlich auch zum Balkan?
Semi 2 – ESC 2025 (hier ist es vermutlich on-topicker)
Wieder einmal bestens unterhalten fühlte ich mich beim zweiten Semi aus Basel, Sandra Studer und Hazel Brugger mag ich sehr gern. Das ergänzt sich gut. Ein wenig bang ist mir vor Samstag, was wird Hazel dann für ein Outfit haben? Schön der Beginn mit dem hereingetragenen Herz, wie überhaupt die Fans sehr angenehm in die Rahmenhandlung eingebaut wurden. Die Sammlerin aus Malta: unfassbar. Sandra Studer mit Insieme – übrigens auch unfassbar – toll zum Abschluss. Sehr unprätentiös von ihr, hier nicht ihr eigenes Canzone anzustimmen, sondern diese Europa-Hymne. Fein gemacht.
Der Intervall-Act mit den 2020-Beiträgen zeigte mir noch einmal, wie stark dieses Jahr wohl als „echter“ ESC gewesen wäre. Ein wenig schade, dass Künstler auftraten, die ja im Jahr darauf sehr wohl eine größere Bühne gehabt hatten.
Dieser bunte Luftbildtanz in rot-blau-gelb-grün war ebenfalls hübsch anzuschauen und erinnerte mich ein wenig an ein kreatives Mensch-ärgere-dich-nicht-Spielbrett.
Go-Jo machte Werbung für den australischen Thermo-Mix. Ich verlor zwischendurch den roten Faden und wäre tatsächlich überrascht gewesen, hätte es Borat ins Finale geschafft.
Zweiter Versuch für Nina aus Montenegro: leider wieder nicht. Ja, große Ballade, toll gestanden. So schaut es also aus, wenn jemand im Stehen im Bett schläft, das hatte aber auch etwas von diesen Kinderbildern von Anne Geddes, wo die Kleinen immer aus den Blumenkohlköpfen schauen.
Like a party is over. Irland’s Moonraker war für mich gleichzeitig zu sehr und zu wenig Kinderlied. Ich empfand den coolen Bruder irgendwie als störend; aber so cool müssen Brüder in 2025 wohl auftreten.
Dann der Auftritt der lettischen Sechslinge, der mich in seiner Schlichtheit gestern zum ersten Mal richtig packte. Dieser Fadenvorhang, diese höchst kreativen Kopfbedeckungen und Kleider, dazu noch dieses mystische Rumschleichen: das war alles sehr schön und harmonisch. Fein.
Gerade noch in der Kohlengrube in Erewan und jetzt rennt er wie ein Irrwisch über die Bühne in Basel. Parg rannte um sein Überleben und trug diesen textlich interessanten Beitrag mit seiner olympiareifen Darbietung – für mich ein wenig überraschend – ins Finale.
Dann schaltete Österreich auf schwarz-weiß-TV um. JJ’s hohe Stimme ist noch immer nichts für mich, aber dieser Beitrag kommt auf der Bühne einfach fantastisch. Ich schwanke (haha) beim Schauen immer zwischen Käptn Ahab und einer Live-Doku vom Hamburger Hochwasser.
Sehr fies danach die drei Damen vom Grell (das e ist Absicht) auftreten zu lassen. Das ist ja komplett chaotisch – dagegen würde ich Flying the flag und Jemini als strukturierte Nummern bezeichnen. Remember Saturday: glaub ich nicht daran. Wer soll für UK im Finale anrufen?
Wie es geht, zeigte uns Klavdia von Apollo-Optik: Griechenland kann ESC, wenn es will. Sie haben schon oft auch aus dünnen Gesängen etwas gemacht und heuer kommt noch die tolle Stimme dazu. Sehr schön anzuschauen. Ich bin hin und weg und würde den Beitrag für Samstag inzwischen deutlich über die TOP 10 heben.
Dann meine Lieblinge aus Litauen, die ziehen ihr Ding von Anfang bis Ende durch. Das ist ohne Schnörkel. So geht grau, Levina! Tavoooo!
Ja, was soll ich schreiben: ich mag Miriana Conte’s Serving einfach. Die Melodie ist sehr hübsch und sicher ist es drüber und zwischendrin dachte ich auch, es wird wieder von Malta – wie oft schon – zuge-acted. Too much auf der Bühne: das hat Vertigo und Vodka … auch schon geschadet. Aber hier passt es. Ich freu mich, dass Malta im Finale ist.
In letzter Sekunde ist Georgia auf den ESC-Zug aufgesprungen. Herr Trump wird sich gefragt haben, wann Florida auftritt, wenn er gestern beim Zappen kurz bei One vorbeigeschaltet hat. Die Fahnenschläger, der Kleiderwechsel – alle Register wurden verzweifelt gezogen. Eigentlich wartete ich drei Minuten auf den Beitrag aus Frankreich.
Leise rieselt der Sand bei Louane: großes Kino auf der Bühne. Frankreich beeindruckte mit der Ode an den Muttertag. Ich mag sie einfach gerne sehen und hören, da verzeih ich auch das einfache Lied und das Sand-Motiv war schon sehr passen. Darauf freue ich mich am Samstag auch. Eigentlich hatte ich ja dann erwartet, dass Hazel ihre Förmchen für den Sandkasten mitgebracht hat, aber wie sie und Sandra als so eine Art Ghostbusters die Bühne saugten: witzig und eine gute Gelegenheit an das Bühnenpersonal zu denken. Was für ein Knochenjob!
Die Färöer mit ihrem 2. ESC-Auftritt. Schön, dass diese typischen ESC-Nordland-Nummern neben mir auch immer noch weitere Fans hat. Die Finalqualifikation für Sissal und Dänemark hat mich sehr froh gemacht. Ein toller Moment, als sie es erfuhr (und gestern habe ich dann auch meinen Frieden mit der Final-Verkündung gemacht: braucht es nicht, aber wenn es solche Bilder liefert: auch gut).
Dann der große Dunkle mit dem schwarzen Cape für Tschechien. Für mich passt der alberne Titel überhaupt nicht zu dem ernsthaften Lied. Ja, er hat mal Tänzer gelernt, aber hätte er auf der Basler Bühne auch gefühlt eine Minute gebacken, wenn er gelernter Bäcker gewesen wäre. Diese Tanzunterbrechung hatte für mich keinen Sinn ergeben. Das Lied in einer ruhigeren Variante – im Duncan-Laurence-Stil – das wäre es gewesen. Ich war aber trotzdem überrascht über die Nicht-Qualifikation.
Dagegen brachte Laura Thorn für Luxemburg ihre verspielte Nummer gut durch. Wer immer auf die Idee mit dem Puppenhaus (wobei eigentlich naheliegend beim Titel) kam: großer Respekt. Das hat das Liedchen auf eine andere Ebene transportiert. Sie hat das auch fein gesungen und die Tänzer fand ich richtig klasse eingebunden. Und hier war ich dann trotzdem überrascht über den Finaleinzug. Aber ich freu mich, auch weil France Gall noch einmal im TV zu sehen sein wird.
Der Turmbau zu Basel. Große Gesten, tolle Stimme, sehr ansprechende Inszenierung. Israel mit der Ballade des Abends. Mir schien die Stimmung in der Halle auch wohlwollend, aber ich bekomme auch nicht immer alles mit. Klar und auch verdient im Finale.
Ich habe mir ja die Spannung auf den deutschen Beitrag erhalten wollen und extra keine Artikel darüber in den letzten Tagen hier gelesen. Ich bin mehr als positiv überrascht, das Lied ist gut inszeniert. So anders als die übrigen Beiträge. Tynna spielt ihre Stärken aus, und da haben wir auch wieder den coolen Bruder. Mal schauen, was es wird am Samstag, aber DÖF scheint zu funktionieren
.
Der Princ von Serbien schien mir noch immer ein wenig in seiner Jesus-Christ-Superstar-Rolle verhaftet und ließ sich von seinen Jüngern umtanzen, die ihn dann auch noch abschleppten. Mila wurde von ihm im typischen Ljubav-Zeljko-Style sicher und gut gesungen: das war okay – aber als vorletzter Beitrag mit dem nachfolgenden – dafür war das zu wenig.
Finnland im dritten Jahr in Folge mit einer Over-Acting-Nummer. Frau Vikman hatte die Halle im Griff. Ich verstehe den Sinn des Liedes nicht und kann auch mit dem deutschen Titel in dem Zusammenhang nichts anfangen, aber die Show – zum Schluss der funkensprühende Mikroständer (was für eine Idee?) – war schon beeindruckend und ein sensationeller Abschluss.
Fazit: Auf die auserwählten Finalisten freue ich mich am Samstag, das ist eine sehr gelungene Mischung mit den übrigen 16 Beiträgen.
Princ hast Du sehr schön beschrieben, hihihi…