Deutschland: „Sister“ macht als Feminismus-Hymne von sich reden

© NDR/Rolf Klatt

Bereits in meinem Stück über die Frage, ob Hatari gleichzeitig den ESC 2019 und die Welt retten können, habe ich auf auf den (sehr empfehlenswerten) Blog der Kollegin dudepoints verwiesen. Gestern hat sie dort ein Stück mit dem Titel „Germany – Sister, or why I actually like the feminist message of this entry“ veröffentlicht, das sich mit dem deutschen ESC-Beitrag „Sister“ von S!sters beschäftigt und wirklich interessant zu lesen ist.

Fazit des Artikels: „Sister“ ist der einzige Beitrag im Wettbewerb, der das Feminismus-Label guten Gewissens tragen kann. S!sters verkörpern in den Augen der Autorin eine Generation von Frauen, die in dem Glauben aufgewachsen sind, alle Möglichkeiten zu haben. Dann müssen sie aber irgendwann feststellen, dass heute selbstverständlich Frauen in den Vorstandsetagen sitzen, aber eben nicht 50%, sondern eine oder zwei „Alibi-Frauen“. „Tokenismus“ nennt man das.

Davon, diese Tatsache nicht mehr hinzunehmen und vor allem andere Frauen nicht als Konkurrentinnen um den einen Platz zu sehen, sondern als Verbündete im Kampf um 50% der Plätze, Chancen und Jobs, handelt „Sister“. Damit hat der Song eine sehr realitätsnahe Botschaft, im Gegensatz zu den stark vereinfachten und idealisierten Texten der Beiträge aus Nord-Mazedonien und Armenien (ebenfalls von dudepoints hier und hier beschrieben).

„When you said you wanted the world
I said you couldn’t too
You were walking right beside me
But I left no room for you

Calling you my enemy
But my enemy’s right here
It was my mistake to try and break
That power that I feared“

– aus „Sister“

Vielleicht ist es nicht verwunderlich, dass all dies nun in einem Text formuliert wird, der von einer Frau kommt. Schon kurz nach dem Sieg von S!sters bei „Unser Lied für Israel“ sagte ein Freund zu mir, dass dafür doch bestimmt die Frauen gesorgt hätten. Kann sein, aber Frauen machen eben auch beim ESC ~50% der potenziellen Televotingstimmen aus, insofern muss das auch unter dem Erfolgsaspekt kein Nachteil sein. Und das Thema hat durchaus auch in der ESC-Fancommunity Relevanz, was dadurch deutlich wird, dass ein paar weibliche Fans den Beitrag von Dudepoints auf Twitter weitergeteilt haben – mit Verweis auf ihren Sonderstatus unter den vielen männlichen Fans.

Die deutsche Delegation will und wird dieses Thema in den kommenden Wochen noch ausführlicher spielen, daran ließ auch NDR-Unterhaltungschef Thomas Schreiber im Interview mit uns keinen Zweifel:

„Female Empowerment ist das Stichwort zur längst überfälligen aktuellen, gesellschaftspolitischen Diskussion.“

Es würde dem Song nur unglaublich helfen, wenn diese richtige und wichtige Message in Tel Aviv auch tatsächlich auf der Bühne zu sehen wäre. Denn auch dieser Aspekt wird in dem Beitrag von dudepoints angesprochen: Die Botschaft wurde durch die Performance bei „Unser Lied für Israel“ nur sehr eingeschränkt transportiert. Aber um das zu korrigieren, ist die Zeit zwischen der Vorentscheidung und dem ESC ja schließlich da, oder?



62 Kommentare

  1. Die beiden Mädels können eine feministische Message leider nicht glaubwürdig transportieren. Außerdem klingt der Song musikalisch auch nicht danach. Also ob das was helfen wird…..?

  2. Klingt jetzt ziemlich an den Haaren herbeigezogen bei der Musical-Nummer, zumal das Thema ja letztes Jahr schon – vorgeblich – von Netta aufgegriffen wurde. Und die hatte wohl eher wegen Song und Performance als wegen Message.

  3. Ich muss ehrlich sagen, dass es mich freut, dass Deutschland einen Song über das Thema Feminismus nach Tel Aviv bringt. Traurig, dass man das im Jahr 2019 noch so sehr braucht. Aber für mich ist es nun wirklich nicht DER Feminismus Song des Jahres. Den Platz hat eindeutig Mazedonien für mich inne, da es einfach glaubhafter wirkt, wenn eine Mutter einen solchen Song ihrer Tochter widmet, statt zwei Frauen, die sich zuvor noch nie gesehen haben. Auch die Lyrics sind für mich schlicht besser. Authentizität ist leider etwas, dass bei keinem anderen Beitrag so fehlend ist, wie bei S!sters.

  4. Wenn man über Feminismus spricht, darf man den gesellschaftlich-kulturellen Kontext nicht außer acht lassen. Es ist doch vollkommen absurd anzunehmen, dass armenischer oder nordmazedonischer Feminismus (Vokabular, Strategien etc.) identisch mit deutschem (oder skandinavischem oder anglo-amerikanischem) Feminismus sein könnten. Ich habe jahrelang feninistische Literaturtheorie an der Uni unterrichtet, und ich finde das hier vorgetragene wertende Argument schlichtweg lächerlich … und sehr herablassend.

    • Ich wusste gar nicht, das in Armenien sowas wie Feminismus überhaupt bekannt ist. Gibts dafür überhaupt ein Wort im Armenischen?

  5. Ich dachte die Textzeile “ I am Tired of Competing “ und „I am tired in always losing“ wäre eine selbstironische Note, die der Schreiber in den Text reinschreiben ließ. Toll das endlich mal was positives zu unserem schönen Beitrag kommt.

  6. Ist die frage, wie s!sters dieses thema glaubwürdig auf die bühne bringen wollen. Die drehende bühne ist auf jeden fall ein schuss in den ofen und das gegenseitige anschreien ist m.m.n. auch nicht das wahre.
    Da bleiben eigentlich nur noch schöne frauen-projektionen. Ich könnte mir die beiden zum beispiel auch gut auf aufeinander zuführende robin bengtsson-laufbänder vorstellen.

  7. Es ist gut, dass man sich mit der Message des Textes auseinandersetzt. Aber es ist erforderlich, dass dies auch außerhalb der Bubble geschieht.

    Und es muss Schluss damit sein, die Nummer schlechtzureden, denn das springt auch auf die beiden Künstlerinnen über. Es ist nicht fair, zwei jungen Frauen so runterzumachen (und sei es nur indirekt über Kritik am Song) und geradezu verlogen, im selben Atemzug die Benachteiligung von Frauen zu kritisieren.

  8. Meinte Schreiber nicht aus, dass es in der ARD wieder ein Duell zwischen den Interpreten aus Deutschland und Österreich geben wird? So wie in den vergangenen beiden Jahren. Weiß jemand wann genau das stattfinden wird?

  9. Alles schönreden, totschweigen, kritisieren macht diesen Song leider nicht besser…Man kann irgendwelche Geschichten rund um diesen Song kreieren, das wird alles nichts helfen. Der deutsche Beitrag ist dieses Jahr leider kein Top10 Material…

  10. Die Autorin hat sich klar geäußert, wie das Lied gemeint ist, keine Ahnung, warum hier einige so tun, also ob es um Freundschaft unter Schwestern gehen würde. Andererseits gibt es Themen, da ist es besser als Mann einfach mal nichts zu sagen, noch besser zu zuhören. Ich weiß, für einige ist das sehr schwer.

      • Und ich bin kein Fan, dass Männer meinen, sie müssten bei Diskussionen zum Thema Feminismus immer ihren Senf abgeben Denn jeder, der sich etwas mit unserer Gesellschaft auseinander gesetzt hat, dem ist klar, dass so Diskussionen selbst zu diesem Thema immer männlich geprägt sind. Und wenn dir das nicht klar ist, dann solltest du dir mal vorstellen, bei schwulen Themen würden zu 80% Heteros ihre Meinung sagen.

      • Na ja, meist werden doch Männer vielmehr dafür kritisiert, dass sie sich z.B. zu der #Metoo-Debatte herausgehalten haben und nicht bereit sind, sich einzubringen. Mein Eindruck ist, dass Widerspruch und Gegenrede bei solchen Themen einfach nicht erwünscht sind. Leider kein Zeugnis für einer lebendige Diskussionskultur.

        Zum Song: ich finde den gut und auch die Message gefällt mir. Es ist auch ein Song, der Female-Empowering anspricht und nicht so krampfhaft kritisch und empörend rüberkommt. Von daher hat er eine auch eher positive und ermutigende Botschaft.

      • GEF, ganz ehrlich, wie sollen sich Männer bei #metoo einbringen? Die Stärke der Bewegung lag doch darin, dass viele Frauen sich wagten offen über sexualisierte Gewalt in ihrem Leben zu sprechen. Klar haben sich auch Männer eingemischt, denn natürlich gibt es auch Gewalt gegen Männer, man denke nur an den größten Star, der durch diese Bewegung zu Fall gebracht wurde. Ich wollte mit meiner Kritik auch nur anregen, dass sich einige bei Themen, die sie nicht wirklich betreffen, etwas zurück halten. es gibt schon einen Grund, warum Frauen das Internet anders als Männer benutzen, und hier und in anderen Foren wenig auftauchen.

  11. Wir haben zwei junge Frauen, die das in keinster Weise personifizieren, eine Komposition, die überhaupt nicht als Trigger taugt und wir haben ein aufgesetztes Thema, das vom Zuschauer Köder durchschaut wird. Artikel und Argumentation haben etwas von Dialektik der Krümelsuche.

    Viel mehr würde mich aktuell das Armenien-Videogate, bzw. der Algorithmus hinter der Generierung der views interessieren – aktuell 3,2 Mio(!). Und wieso bekam zuletzt Srbuk quasi immer als nächstes Video angeboten? Nein, liegt nicht an meinen Klickgewohnheiten und gemeint ist auch nicht der auf dieser Basis erstellte „empfohlenes Video“-Link.

    • Ein armenischer User hat auf ET geposted, dass Srbuk selbst eine Untersuchung der auffälligen Klickzahlen angestoßen hat.

      • @togravus: Gelesen habe ich das Statement auch, offene Kommunikation ist immer gut. Aber die Klickexklusivität war derart offensichtlich. Fragt sich, wo und von wem da am YT-Algorithmus geschraubt wurde. Sogar nach AZE wurde mir ARM als nächstes angeboten. Nur bei Sisters kam zunächst der Recap aller Songs, vor … rate mal …

      • Der Recap vor Armenien??? Da sind die armen Sisters auf YT wohl ganz unten in der Nahrungskette … 😉
        Na ja, mal abwarten, ob da noch was kommt. Avat wird uns hoffentlich auf dem Laufenden halten.

    • Wir haben von diesen beiden Frauen einen Auftritt gesehen. Da würde ich mich noch nicht so weit aus dem Fenster lehnen.Vor zwei/drei Jahren wären wir froh gewesen,der NDR hätte ein Lied, das Emotionen auslöst gefunden. Bei Youtube lohnt es ich immer wieder den Cache zu löschen, damit nicht immer die gleichen Videos vorgeschlagen werden. Und natürlich kommen in der Vorschlagsliste immer die erfolgreicheren Videos weiter oben (wenn es wenigstens die passenden wären), bei mir ist es beispielsweise bei Sisters Malta, was ja auch schon 2,6 Mio Klicks hat. Ich kann mir aber auch gut vorstellen dass Armenien erfolgreich wird, weniger in der Bubble eher bei anrufwütigen Mädchen von 14-17.

      • Zu ARM: Stimmt schon, war auch nur meine persönliche Anekdote zu der ominös steilen Klickkurve des Videos. Also vermutet YT hinter mir ein 14-17jähriges Mädchen aus Singapur (Proxy-IP), das 14x hintereinander Srbuk in Dauerschleife sehen will? Aber man freut sich ja, jünger geschätzt zu werden. 🙂

    • Hör mir auf dem Typen…… Wenn es so weitergeht, wird er noch der Totengräber für den ESC hierzulande und er merkt es nicht einmal.

  12. Jetzt wird der Rohrkreprierer auch noch zur Feminismus-Hymne hochgeschrieben… Platz 25 ist das maximal zu erreichende mit diesem musikalischen und performerischen Nichts.

  13. OmG, was man in einen solchen Song so alles reinprojezieren kann. Da kommt man sich vor wie auf einer Vernissage, bei der die Farbklekse eines durchschnittlichen Malers mit den blumigsten Worten und Attitüden schönvergestiguliert werden. Die magere Botschaft des Songs war zumindest in der deutschen Vorentscheidung kaum als Feminismushymne auszumachen. 🙈

  14. @ MS

    Irgendwas muß man ja darüber schreibern, wenn gar nichts mehr geht.

    Ich wage aber zu bezweifeln, daß für dieses Liedchen aus der Retorte deswegen auf einmal großes Interesse besteht. Klappt selbst in der Fanbubble nicht….

  15. Da sieht man, was solche artikel auslösen können. Mir hats diese nacht geträumt, das alice schwarzer und angie m. sisters singen.

  16. Dann hier auchmal:
    Das weltweite Releasedatum für die Single Sister ist laut Carlottas letztem Video übrigens morgen, am 22.03.
    Könnte also gut sein, dass morgen noch ein neues Musikvideo auftaucht…

  17. Hier ist übrigens ganz frisch Ann-Sophies Beitrag zur Debatte, sie geht textlich aber eher Nettas Weg und ein bisschen Bilal ist auch dabei 😉 :

  18. Aha, interessant….Aber ehrlich gesagt wird das Thema Songtexte beim ESC doch arg überstrapaziert. Ich sehe vor meinem geistigen Auge die Millionen von Menschen am ESC Abend europaweit vor ihrem TV sitzen, essen, trinken, quatschen, lästern, tanzen, singen, Spaß haben, wen interessiert denn der Songtext? Ok, die Jurys werden sich das vielleicht mal anschauen. Wobei ich bei manchen Jurywertungen bezweifele das sich jemand dafür interessiert….

    • In der Tat – meines Erachtens ist das mit „Text verstehen wollen“ auch total überbewertet. Es sollte sowieso besser in Landessprache gesungen werden und der jeweilige Kommentator kann dann kurz erzählen, worum es in den Songs geht.

      • Zum Thema Kommentar:
        Ich habe mir vor kurzem auf Youtube die ESCs ’76 und ’77 mit dem deutschen Kommentar von Tagesschau-Sprecher Werner Veigel angesehen und muss sagen: Genau so sollte es sein! Ein paar kurze Bemerkungen zur Vorstellung des Künstlers, den Inhalt des Songs in 2-3 Sätzen zusammengefasst und dazu meist eine wörtliche Übersetzung des Refrains. Keine mäßig lustigen Kalauer und vor allem keine Verhaspler in jedem zweiten Satz! Peter Urban hat es zu Beginn mal ähnlich gemacht, inzwischen sagt er zu den Songs selbst meistens leider gar nichts mehr.
        Ich kann nur jedem empfehlen, dort mal reinzuhören.

  19. Nur so als Gegengewicht hier noch eine Stimme für diesen Beitrag, allen Ernstes einer meiner diesjährigen Favoriten. Dass sich in diesen Kreisen so abfällig darüber geäussert wird, ist bedauerlich, mir aber immer noch lieber als ein überzogener Hype (vgl. NLD, CHE).

    Den Vorwurf „Retorten-Song“ finde ich im ESC-Context allerdings etwas albern.

  20. @ floppy

    Ich liebe den ESC aus dieser Zeit, ich wurde damit „sozialisiert“. Im neuen Jahrtausend wäre es mir extrem schwer gefallen oder es wäre sogar ausgeschlossen gewesen, „davon“ Fan zu werden. Denn die schlimmsten Jahrgänge sind für mich leider allesamt in der jüngeren Vergangenheit zu finden.

  21. Wochenende und etwas Zeit für YouTube. Ich habe mir ein paar Reaction-Videos zu Sisters angesehen und bin positiv überrascht, wie gut der Song ankommt. Nein, eigentlich bin ich nicht überrascht, weil ich den Song ja auch gleich mochte. Einige Male wird gesagt „Okay, eine Ballade“ und dann spürt man, wie klug der Aufbau des Songs tatsächlich ist und wie die Zuschauer im Laufe des Songs mitgenommen werden. Das Zusammenspiel der beiden wird ebenfalls positiv bewertet und einiges mehr.
    Das wird jetzt natürlich niemanden hier überzeugen, der mit dem Song nicht viel anfangen kann, aber nehmt euch vielleicht mal die Viertelstunde und schaut euch ein paar der Videos an. Sisters werden besser ankommen, als viele es erwarten oder es sich leider sogar zu wünschen scheinen.

  22. Mir ist aufgefallen das am 10. April Tag der Geschwister ist. Vielleicht kommt da das von Laurita angekündigte Musikvideo.

  23. Gerade läuft im Fernsehen der Song „Freaks“ der Kölner Band Queerbeat. So etwas aus dieser Richtung demnächst mal für Deutschland und ich wäre einer der größten Fans des deutschen Beitrags….

  24. Ein paar alte weiße Männer – @NDR angeführt von Unterhaltungschef Thomas Schreiber bestellen sich zwei Mädels, die dich vorher nicht mal kannten, kaufen denen einen Song, verpassen Ihnen den Namen „Sister“ und das soll dann die Feminismus Hymne in Tel Aviv sein?
    Konstruierter geht nicht! Und: Fans lassen sich nicht für dumm verkaufen
    Sehr merkwürdig auch: in den ersten Tagen nach Ausstrahlung hatte das Sister Video über 10.000 dislikes zu 6400 likes. Und auf einmal sind daraus doppelt so viele geworden …. @NDR die Leute sind nicht doof: wenn das team und Lied Fans hätte, dann gäbe es auf Social Media und auch hier positive Kommentare. Die sind aber nur sehr vereinzelt zu finden. Schaut mal unter die Videos von @Alyryanmusic, dann lieber @NDR seht ihr, wie ein beliebter Song kommentiert wird.

    • Nur ein Hinweis zu den Videos: Es gibt zwei Videos mit ähnlich hohen Aufrufen. Das Video des deutschen ESC-Kanals hat weiterhin das schlechte Like/Dislike-Verhältnis und negative Kommentare. Das Video des internationalen Kanals zeigt das gegenteilige Verhältnis. Dort finden sich auch sehr viele positive Kommentare. Diese stammen aus ganz Europa und nicht von Herrn Schreiber oder dem NDR.

      • @DerKai interessant, das wusste ich nicht! Aber leider – und das finde ich als ESC Fan richtig schade – stößt dieser konstruierte Beitrag ja auch und gerade europaweit auf wenig Begeisterung. Überall in den Fan Blogs landen wir auf den hinteren Plätzen oder habe ich da etwas übersehen, wird Deutschland irgendwo eine Favoritenrolle gegeben?

        Das ist do schade, weil wir in Deutschlabd und auch beim Casting gute Leute hatten. Warum hat der @NDR und Herr Schreiber alles dran gesetzt, seinen ACT durchzuboxen? Die Quittung bekommen wir im Mai. Hoffentlich wird der NDR dann endlich Konsequenzen ziehen und Herrn Schreiber, der seit Jahren in der Kritik steht, absetzen. Es müssen endlich mal junge kreative Köpfe da ran!

      • Moin! Nein, ich glaube nicht, dass Du da was übersehen hast. Wir liegen bei den Buchmachern und in Umfragen so um Platz 25. Es gibt auf YouTube auch eine Auswertung der persönlichen Ranglisten, in der die Sisters auf 27 landen. Trotzdem bleibe ich zuversichtlich, dass sich das mit den Proben in Israel ändern wird. Carlotta war bekanntlich beim Auftritt erkältet. Laurita hat für meine Ohren bereits perfekt gesungen. Carlotta wird da nachziehen. Ich glaube auch, dass sie die drehende Bühne besser nutzen können und den gewünschten Effekt erzielen werden. Wir fliegen mit dem Beitrag im Moment unter dem Radar, aber die Reaction-Videos auf YouTube stimmen mich optimistisch. Die meisten sind sehr positiv bis begeistert. Sogar die Message wird verstanden und den meisten ist klar, dass es nicht um Schwestern im Sinne familiärer Bindung geht.
        Zum Auswahlverfahren möchte ich nicht mehr viel sagen. Mich hat an diesem Abend der Auftritt der Sisters am meisten überzeugt und ich habe für sie gestimmt. Das haben viele andere auch getan. Deshalb haben die Mädels gewonnen. Ich hätte auch für z. B. Aly angerufen, wenn der Auftritt gut gewesen wäre. War er leider nicht. Lilly hat von mir auch Anrufe bekommen, weil ich den Beitrag sehr spannend fand.
        Jetzt kommen erst einmal die ESC-Partys. Mal schauen, wie die Stimmung dort ist. Ich drücke den beiden auf jeden Fall die Daumen. Es ist nicht unbedingt eine dankbare Aufgabe, D beim ESC zu vertreten, wenn man so wenig Rückhalt spürt. Falls Ihr doch mal mitlest, Carlotta und Laurita: Ich finde Euch und den Titel Sisters klasse!

  25. Es muss aus dem Schrott hslt irgendwas gemacht werden. Schlechter Song, durchschnittliche Stimmen. Baut bitte an einer Bühnenshow mit Message. Damit man vielleicht Platz19 als Ziel ansetzen kann.

  26. @derkai keine Sorge, die schwestern lesen nicht mit, der &NDR hat Ihnen ja empholen, nicht ins Netz zu schauen. Prima Rat von Thomas Schreiber & Co. die alten Männer haben ja nicht mal Twitter oder Instagram – und was hier im Netz zu lesen ist, kann sie ja auch nur frustrierten. Das Urteil der Fans geht doch in eine ziemlich klare Richtung: konstruierter Sing, konstruiertes Team. Authentizität : Null ! Die haben ja nicht mal ihren Sing selbst geschrieben. Ob Eibe von beiden erkältet war spielt keine Rolle: Ihr gesangstalent stellt doch niemand in frage.
    Aber richtig: die Entscheidung fällt im Mai. Sollte Deutschland dann wieder ganz unten landen sollten Schreiber und Co das tun, was nötig ist: endlich abtreten,

  27. Nach Rückfrage bei Eurovision.de wird es kein offizielles Musikvideo von Sister geben – das passt auch zu dem Content, dass das Video bei Facebook von „National Final Perfomance“ auf „Official Video“ geändert wurde… schade eigentlich 🙁

Kommentar verfassen

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.