Eesti Laul 2022: Das sind die fünf Halbfinalisten aus dem zweiten Viertelfinale in Estland

Sobald die anderen offiziellen Videos verfügbar sind, werden wir sie hier noch nachtragen.

Heute Abend lief das zweite Viertelfinale der estnischen ESC-Vorentscheidung „Eesti Laul 2022“. Unseren Live-Blog zur Show könnt Ihr hier nachlesen. Die zweiten zehn der insgesamt 40 am Wettbewerb teilnehmenden Acts waren mit ihren Musikvideos in der Show zu sehen, fünf davon haben sich für die Halbfinal-Runde qualifiziert. Abstimmen durfte sowohl das Publikum vor den Fernsehern als auch eine Jury: Drei der fünf Halbfinalisten wurden durch das Televoting weitergewählt, zwei durch die Jurorinnen und Juroren.

Diese drei Acts haben sich dank der Fernsehzuschauerinnen und Fernsehzuschauer für das Halbfinale qualifiziert:

  • Triin Niitoja & Frants Tikerpuu – Laululind (Geschrieben von Frants Tikerpuu)
  • Helen – Vaata minu poole (Geschrieben von Karl Killing, Gevin Niglas, Merili Käsper und Helen Randmets)
  • Andrei Zevakin feat. Grete Paia – Mis nüüd saab (Geschrieben von Andrei Zevakin, Henry Orlov und Grete Paia)

 

Diese zwei Acts haben sich dank der Jurorinnen und Juroren für das Halbfinale qualifiziert:

  • Jyrise (Aufmacherfoto) – Plaksuta (Geschrieben von Rauno Jürise, Tuomas Lehtinen, Mairo Virolainen und Sander Valge)
  • Kaia-Liisa Kesler – Vaikus (Geschrieben von Kaarel Orumägi und Kaia-Liisa Kesler)

Damit sind folgende Acts leider bereits im Viertelfinale ausgeschieden:

  • An-Marlen – Lõpuks muutub (Geschrieben von Ingel Marlen Mikk, Sander Sadam und Alvar Antson)
  • Desiree – Siiani (Geschrieben von Hannes Agur Vellend, Desiree Mumm und Kretel Kopra)
  • Meisterjaan – Vahel lihtsalt (Geschrieben von Jaan Tätte juunior)
  • Silver Jusilo – Elu rüpes (Geschrieben von Silver Jusilo)
  • Wiiralt – Kuradile (Geschrieben von Hendrik Sal-Saller und Martin Saaremägi)

Die Halbfinalisten aus dem ersten Viertelfinale findet ihr hier.

Die estnische Vorentscheidung für den Eurovision Song Contest 2022 in Turin besteht aus insgesamt sieben Shows: Vier Viertelfinals, zwei Halbfinals und einem großen Finale. In allen Viertelfinals treten jeweils zehn Acts an, von denen sich jeweils fünf für das Halbfinale qualifizieren. Von den jeweils zehn Acts in jedem Halbfinale schaffen es dann wiederum fünf ins Finale. Alle Informationen zum genauen Ablauf und die Daten der weiteren Shows haben wir bereits an anderer Stelle veröffentlicht.

Das dritte Viertelfinale von „Eesti Laul 2022“ findet am kommenden Samstag, den 4. Dezember, um 20:35 Uhr statt. Für die Show bieten wir hier auf ESC kompakt wieder einen Live-Blog an.


22 Kommentare

  1. tja,da haben die esten aber ganz schon in’s klo gegriffen!
    die einzige nummer,die zumindest sehr juryfreundlich gewesen wäre,schmeissen die mal eben raus – selber schuld.
    zum trösten,die einzige nummer,die den „lasse ESC TÜV“ bestanden hat. 🥰
    aber da haben wir dann auch eine interessante nummer für den SCC 2022.
    lasse hat sie zuerst gesehen!🙃

    • Dem schließe ich mich gerne an. Jyrise wäre echt cool in Turin ! Bislang zusammen mit Maian vom ersten Viertelfinale mein Favorit. Kaia-Liisa mag ich aber auch.

      Ansonsten fand ich es sehr angenehm, diesmal ausschließlich Songs in Estnisch hören zu dürfen.

  2. Hmm, hab grade leicht zeitversetzt geschaut. Den Silberbuben fand ich einen Hauch weniger langweilig als die anderen, Andrei und Greta zumindest nett und Meisterjaan hat sich imerhin bemüht, trashig zu sein (nun gut, das Ergebnis war – ähem – bemüht).

    Aber für keinen der 10 würde ich auch nur im entferntesten auf die Idee kommen, irgendwo anzurufen. Von daher ist mir das Ergebnis auch herzlich egal, leider.

    Schade, dass in der Sendung auschließlich estnisch vorkam fand ich eigentlich sehr schön, nur leider müssen dann halt auch die Songs stimmen. Hab langsam wenig Hoffnung, dass das bei den beiden weiteren Sendungen besser wird…

    P.S.: Ich hab den Faden zur Sendung nicht verfolgt, tippe aber mal, dass da die Erdbeerkauer (der letzte Beitrag) gut ankamen!?!

  3. Ich gehe jede Wette ein, daß bei noch zwei ausstehenden Viertelfinalshows die üblichen Verdächteigen Koit Toome und Laura wieder aufschlagen werden! Sensationell wäre aber eine Rückkehr von Rolf Roosalu, der als Rolf Junior, der immerhin schon viermal beim Eesti Laul antrat. Mick Pedaja wäre aber auch mal wieder an der Reihe genauso wie Getter Jaani.

  4. Heute waren die 10 im Vergleich der 10 von der letzten Woche nur ein Hauch besser. Also nach oben ist noch gewaltig viel Luft.

    • Sorry. Egal wie sehr sich Pauline bemüht. Der Song ist einfach zu schlecht. Ich bleibe dabei, dass sie damit um die letzten Plätze sing. 🙁

  5. Okay. Dieses Viertelfinale hat nichts an meiner Einschätzung geändert. Die Esten sollten Waterfall schicken, ne einigermassen gute Nostalgie-Bühnenshow hinlegen, den ABBA-Bonus abzapfen und damit dann sicher ins Finale in Turin segeln.

  6. Oh Estland .

    Die Enttäuschung pur.
    Bei Grete Paia hatte ich die meiste Hoffnung , aber im Duett geht es gar nicht.

    Ihren Beitrag vor Jahren fand ich hervorragend gut.

    An diesem Abend gefiel mir nur Desiree , und die wurde rausgewählt ..tja schade.

  7. Diese Musikvideos gibt es jetzt auch auf den Youtube-Kanälen der Sänger/innen selber:

    Triin Niitoja & Frants Tikerpuu – Laululind :

    https://www.youtube.com/watch?v=cUCjMEq-dV0

    Helen – Vaata minu poole:

    https://www.youtube.com/watch?v=ri9S3Ny9N1Q

    Andrei Zevakin feat. Grete Paia – Mis nüüd saab:

    https://www.youtube.com/watch?v=poDKVlLBVV0

    Kaia-Liisa Kesler hat ihren Song ,,Vaikus“ leider noch nicht auf ihrem eigenen Youtube-Kanal veröffentlicht. Warum auch immer.

  8. Die Esten scheinen mir sehr nach Namen zu wählen. Zum Glück hat die Jury die beste Ballade und Jyrise gerettet, den finde ich nämlich richtig gut und er wäre nach zehn musikalisch eher konservativen Jahren für Estland beim ESC mal schöner frischer Wind, nur gewinnt der nie und nimmer.
    Insgesamt war die Vorrunde etwas stärker als letzte Woche, aber der ein oder andere Hit sollte schon noch kommen, wenn man nächstes Jahr was reißen will.

  9. Ich bin sehr traurig, dass An-Marlen es nicht ins Halbfinale geschafft hat. Das war meiner Meinung nach das modernste und innovativste Lied, weswegen es mir auch am besten gefallen hat. Ich habe auch überhaupt gar nicht erwartet, dass “Vaata minu poole” und “Laululind” ins Finale kommen, ich fand beide Lieder zu banal und Laululind fand ich genauso kitschig und eintönig wie einige Lieder aus dem ersten Viertelfinale.
    Das zweite Viertelfinale war an sich eine große Verbesserung zum ersten Viertelfinale, aber es ist noch viel Luft nach oben.

  10. Soderle, zweites Viertelfinale – und ich bin weiterhin positiv überrascht von Estland. Gerade im Vergleich zum ersten Halbfinale, wo mit Stig, Evelin, Traffic und Jaagup wohl die etwas größeren Namen auftraten (dieses Wochenende stach für mich namentlich nur Grete heraus), waren die Songs deutlich besser. Meine Top Vier der heutigen Show schaffen es allesamt vor meine Favoriten von Little Mess von vorheriger Woche; das möchte einiges heißen. Tatsächlich sehe ich auch schon deutlich mehr Songs mit Chancen in Turin. Aktueller Favorit der bisherigen Teilnehmer dürfte wohl das Duo von Andrei und Grete sein. Natürlich dürften beide auch von ihren Namen profitiert haben, aber der Refrain des modern produzierten Songs ist so eingängig, dass ich mir gut vorstellen kann, dass das in Estland die Charts stürmen und im Recap eines eventuellen ESC-Finals herausstechen könnte. Auch Jyrise könnte mit einer modernen Inszenierung weit vorne landen (wenngleich es überhaupt nicht meine Musik ist), wobei ich da zwischen Mikolas Josef und „völlig verfehlt“ die Spanne des Möglichen als deutlich größer erachte. Und nicht zu vergessen sind die drei klassischen Beiträge des Abends, von denen es mit dem Duett von Frants und Triin sowie Kaia-Liisa gleich zwei Songs ins Semifinale geschafft haben, wenn auch meine Favoritin Kaia-Liisa nur denkbar knapp. Beide Beiträge könnten von dem zu erwartenden Rocküberhang 2022 profitieren und mit ruhigen, harmonischen Klängen ihrer klassischen (Frants und Triin) bzw. hymnischen (Kaia-Liisa) Balladen gerade bei den Jurys, aber auch bei von den lauten Tönen genervten Televotern überzeugen. Desiree hätte ähnliche Chancen gehabt, vielleicht sogar noch bessere als zumindest Kaia-Liisa, weil ich Desirees Song auf der Bühne für einfacher umsetzbar halte – leider wollten es die Televoter und Jurys anders. Doch mit ihrem Aus hatte ich nach dem starken Starterfeld schon gerechnet, stattdessen hätte ich Meisterjaans Weiterkommen befürchtet, mit dessen Song ich in diesem Jahr so gar nichts anfangen kann, der aber live mit Sicherheit wieder auffällig inszeniert worden wäre. Glücklicherweise waren die Esten meiner Meinung, und so durfte am Ende Helen überraschen, mit deren Einzug ins Halbfinale ich nicht gerechnet hätte. Ein netter Uptemposong mit Schlagerhang, der beim ESC aber – gerade auf estnisch – nicht viel Land sehen dürfte. Estland wäre gut beraten, sich nicht für Helen zu entscheiden. Da wäre Silver Jusilo schon eine bessere Wahl gewesen; ich konnte mir Silver mit Gitarre in der Hand auf der Bühne vorstellen, doch der Song war insgesamt zu schnell vergessen, als dass da eine gute Platzierung mit verschenkt wurde. An-Marlen kann ich platzierungstechnisch am wenigsten einschätzen; „Lõpuks muutub“ gehörte zu den modernsten Komposititionen des Abends, für eine Platzierung auf der linken Seite des Finaltableaus hätte aber wohl eine atemberaubende Performance hergemusst. Wäre vermutlich ein Jurykandidat gewesen, wenn es Jyrise oder Kaia-Liisa statt Helen direkt geschafft hätte. Bleibt noch Wiiralt – und dazu muss ich hoffentlich nicht allzu viel sagen, der Song war grauselig und ich war froh, dass schnell absehbar war, dass Wiiralt es in diesem starken Viertelfinale nicht schaffen würden, in die Liveshows einzuziehen, nachdem im ersten Semi bereits das deutlich stärkere Traffic gescheitert war. Glücklicherweise aber die Ausnahme – und ich bin schon mal gespannt (a) wie sich die nun qualifizierten Songs dann in ein paar Monaten live präsentieren und (b) welche weiteren Eesti-Laul-Teilnehmer heute bekanntgegeben werden. Nachdem Estland uns bereits dieses Wochenende gelehrt hat, dass die zweite Show (von vieren in einer Runde) nicht immer schwächer sein muss als die erste, blicke ich frohen Mutes gen Samstag.

  11. Also von den fünf ist Jyrise mein haushoher Favorit. Aber ganz allgemein bin ich vom diesjährigen Eesti Laul noch nicht so überzeugt.

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