Ergebnis OGAE Video Contest 2020: Welches Land hat gewonnen und wie hat Johannes Oerding abgeschnitten?

Der OGAE Video Contest ist wie der OGAE Song Contest und der OGAE Second Chance Contest ein Wettbewerb der ESC-Fanclubs, die im OGAE-Netzwerk organisiert sind. Gesucht wird alljährlich das beste Musikvideo, das im vergangenen Jahr in einem der teilnehmenden Länder veröffentlicht wurde. Nun steht das Ergebnis für den 2020er-Contest fest, der wegen MARUVs Sieg im vergangenen Jahr von OGAE Ukraine in Kiew ausgetragen wurde.

Für Deutschland ist in diesem Jahr Johannes Oerding mit dem Video zu seinem Song „An guten Tagen“ angetreten. Der Sänger hatte bereits beim OGAE Video Contest 2018 mit „Kreise“ einen sehr guten 4. Platz belegt. Ob er dieses Ergebnis 2020 noch toppen konnte?

Wenn Ihr den Sieger oder die Siegerin des diesjährigen Contests noch nicht wissen wollt, solltet Ihr an dieser Stelle nicht weiterlesen, sondern Euch zunächst das folgende Video des Finales ansehen. So könnt Ihr die Spannung aufrecht erhalten und ein bisschen ESC-Punktevergabe-Feeling aufkommen lassen. Abgestimmt haben die Mitglieder der teilnehmenden OGAE-Clubs. Mit 32 Minuten hat die Show auch ein sehr handliches Format.


Für alle, die es nicht abwarten können, kommt hier ohne weitere Umschweife des amtliche Endergebnis des OGAE Video Contest 2020:

  1. Schweden: Agnes – Fingers Crossed (157 Punkte)
  2. Belgien: Angèle – Oui ou non (150)
  3. Ukraine: Onuka – Zenit (119)
  4. Deutschland: Johannes Oerding – An guten Tagen (115)
  5. Usbekistan (Rest of the World): Lola Yuldasheva – Sevgingni Menga Ayt (105)
  6. Frankreich: Vitaa & Slimane – Avant toi (95)
  7. Russland: IC3PEAK – Marsh (91)
  8. Italien: Diodato – Non ti amo più (78)
  9. Estland: Elina Nechayeva – La voce dell’alba (67)
  10. Portugal: Cristóvam – Andrà Tutto Bene (54)
  11. Bulgarien: VICTORIA – alright. (47)
  12. Zypern: Ivi Adamou feat. Konnie Metaxa – Pao (44)
  13. Australien: Lime Cordiale – Robbery (39)
  14. Nordmazedonien: Vasil – Patuvam (36)
  15. Ungarn: Hien – Boy (34)
  16. Griechenland: Eleonora Zouganeli – Kapu Seho Ksanadi (32)
  17. Kroatien: Tara – Experimentalno (30)
  18. Tschechien: Klára Vytisková feat. Lake Malawi – Gold (23)
  19. Türkei: Can Bonomo – Sen Bunları Duyma (23)
  20. Serbien: S.A.R.S. – Veruj mi (23)
  21. Lettland: Jānis Stībelis – Izglāb mani (13)
  22. Vereinigtes Königreich: Declan McKenna – Daniel, You’re Still a Child (12)
  23. Malta: Claudia Faniello – Say (4)
  24. Polen: sanah – Szampan (1)

Herzlichen Glückwunsch an Agnes und den Melodifestivalklubben (OGAE Sweden), der den OGAE Video Contest zum ersten Mal gewonnen hat. Agnes hat 2009 mit „Love Love Love“ am Melodifestivalen teilgenommen und hatte ein Jahr vorher mit „Release Me“ einen großen Hit auch im deutschsprachigen Raum. Herzlichen Glückwunsch natürlich auch an Johannes Oerding, der für die deutschen Fanclubs nun schon zum zweiten Mal auf dem 4. Platz gelandet ist.

Hier zum Schluss noch einmal die Punktetafel im Überblick:

Was sagt Ihr zu dem Ergebnis, seid Ihr mit der Wahl einverstanden?



23 Kommentare

  1. Glückwunsch an Agnes und Schweden. Das Video ist in der Tat gut gemacht, der Song gefällt mir weniger.
    Aber auch für Johannes Oerding ist der 4. Platz ein tolles Ergebnis. Cooles Video. Ich bin nicht der große Fan von seiner Musik, aber „An guten Tagen“ ist einer seiner besseren Titel.🙂

  2. Also das Siegervideo empfinde ich als ziemlich durchschnittlich, wahrscheinlich hat sich da die OGAE-Fangemeinde vom drübergespielten Lied ein wenig hinreißen lassen.
    Bei der Zweitplatzierter Belgierin dagegen find ich das Video ziemlich kreativ.

  3. „An guten Tagen“ ist tatsächlich einer der wenigen Songs des deutschen Genres „Mann mit Sprechgesang und rauher Stimme“, der mir gefällt – hat ’n gutes Tempo, auch beim Training gut (wenn man irgendwann mal wieder ins Gym kann).
    Vitaaa & Slimane finde ich beide gut; sie waren auch Teil des Teams für die französische Version von „Bella ciao“; sehr interessante Kombi an SängerInnen:

  4. Ich habe mir das Video auch angesehen und der französische Beitrag ist der einzige, der im Durchlauf gemutet (tonlos gestellt) wurde. Besonders mutig fand ich das Video aus Ungarn, daß ein schwules Paar zeigt (auch im italienischen Video ist Homosexualität thematisiert). Ungarn ist ja wie Polen ein Staat, in dem die LGBTIQ-Rechte mit Füßen getreten werden.

    Die Punktevergabe fand ich etwas ungewöhnlich. Es wurden sonst immer die Punkte von eins bis zehn eingeblendet und dann die 12 Punkte verkündet. In diesem Jahr hat man nur letzteres getan und die anderen Punkte kumuliert pro Wettbewerbsteilnehmer verkündet. Ich hoffe, daß sowas beim richtigen ESC nicht eingeführt wird!

    • Ich behaupte mal, das lag auch am kreativen Video. Aber grundsätzlich gebe ich Dir recht, wenn die Melodie eingängig genug ist und es passend auf der Bühne umgesetzt wird, kann eiin deutschsprachiger Song durchaus international punkten.🙂

  5. Mal wieder Schweden. War zu erwarten. Langweilig. Wenn Schweden nicht gewinnt, dann Norwegen oder Dänemark. Wenn die nicht gewinnen, dann Schweden. Wenn Schweden nicht gewinnt, dann Norwegen oder Dänemark. Wenn die nicht gewinnen, dann Schweden. Wenn Schweden nicht gewinnt, dann Norwegen oder Dänemark. Wenn die nicht gewinnen, dann Schweden. Wenn Schweden nicht gewinnt, dann Norwegen oder Dänemark. Wenn die nicht gewinnen, dann Schweden usw. usw. usw.
    Alles nur oberflächlicher Skandinavien-Pop.

  6. Wenn ich mir YouTube-Aufrufe anschaue, dann hat der erste Platz hier, also Agnes ca. 643 Tausend Aufrufe und der letzte Platz, also Sanah über 50 Milionen Aufrufe. Das zum Vergleich 🙂

  7. Irgendwie schade: es gab so viele Länder mit Liedern in Landessprache und dann muss ausgerechnet Schweden (und ich habe wirklich nichts gegen Schweden) mit einem Englisch sprachigen Lied gewinnen.

    Aber ich bin froh, wieder die eine oder andere Entdeckung gemacht zu haben. 🥰🥰
    Und darum geht es für mich vornehmlich!
    Den musikalischen Horizont erweitern. ☺

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