Erste Probe beim ESC 2022: The Rasmus mit „Jezebel“ für Finnland

Bild: EBU / NATHAN REINDS

The Rasmus ist wahrscheinlich die bekannteste Band, die in diesem Jahr beim Eurovision Song Contest 2022 antritt. Ihr Hit „In The Shadows“ dürfte jedem ein Begriff sein. Alter Ruhm und lange Bühnenerfahrung ändern aber nichts daran, dass die Gruppe beweisen muss, die Zuschauer in Europa mit ihren ESC-Beitrag „Jezebel“ innerhalb von drei Minuten auf der großen ESC-Bühne überzeugen zu können. Wie gut sich die vier in der ersten Probe schlagen werden, erfahren wir – zumindest ansatzweise – heute. Um 10:00 Uhr beginnt der erste Probendurchlauf, das Meet & Greet steht für 12:00 Uhr im Plan. Wer sich die Wartezeit auf die ersten Informationen noch etwas verkürzen möchte, kann hier gerne noch einmal unser Interview mit der Band beim Pressenachmittag vor Eurovision in Concert in Amsterdam nachlesen.

The Rasmus – Foto: Instagram @uudenmusiikinkilpailu

Wie vorgestern und gestern beim Probenauftakt des ersten Halbfinals des Eurovision Song Contest 2022 dürfen wir auch heute die ersten Proben nicht im Pressecenter oder per Onlinestream verfolgen und sind so auf die Informationen, Bilder und Videos angewiesen, die über die offiziellen Kanäle von eurovision.tv zur Verfügung gestellt werden – und natürlich auf die Meet & Greets, die jeweils zwei Stunden nach Beginn der jeweiligen Probe stattfinden. Entsprechend werden auch unsere Probenblogs keinen abgeschlossenen Artikel sein, sondern immer weiter wachsen. Mit den ersten Fotos ist meist ein bis zwei Stunden nach Probenbeginn zu rechnen, die TikTok-Videos brauchen noch etwas länger, manchmal bis zu vier Stunden. Wenn Ihr zusätzliche Informationen im Internet zu den einzelnen Proben findet, freuen wir uns natürlich über Hinweise in den Kommentaren.

Einen Überblick über alle Proben des heutigen Tages findet ihr hier.

Infos zur ersten Probe: 

Auf Instagram hat die Band vor zwei Tagen ein Probenvideo (noch aus Finnland) veröffentlicht, in dem man einen ersten Eindruck vom Outfit erhalten kann.

Es ist wahr, was The Rasmus in unserem Interview angekündigt hat: Die Band hat wirklich Luftballons mitgebracht. Natürlich passend zum Stil der Gruppe keine bunten, die Bühne ist mit riesigen schwebenden schwarzen Ballons ausgefüllt.

Foto: EBU / NATHAN REINDS

Als Outfit haben sich die Mitglieder von The Rasmus für auffällige gelbe Regenkleidung entschieden. Wahrscheinlich wurde hier der Style aus dem Vorentscheid grundsätzlich beibehalten.

Foto: EBU / NATHAN REINDS

Das Gelb-Thema setzt sich auch in der Beleuchtung fort: gelbes Licht verleiht dem Auftritt den nötigen Druck.

Foto: EBU / NATHAN REINDS
Foto: EBU / NATHAN REINDS

Auf der Bühne wirken die vier selbstbewusst. Kein Wunder, sie sind ja „alte Hasen“. Oder – laut eurovision.tv – „ein Schwarm Rockbienen“.

Foto: EBU / NATHAN REINDS

Keine Überraschung. Natürlich setzen The Rasmus als Rockband Pyro ein. Beim letzten Refrain wird ein Feuerwerk abgefeuert und Rauchsäulen steigen in die Luft.

Foto: EBU / NATHAN REINDS

Infos aus dem Meet & Greet: 

Schon letzten Sommer, als der Leadsänger Lauri Ylönen die Demoversion von Jezebel geschrieben hat, kam die Idee auf sich beim ESC zu bewerben.

Sie freuen sich nach der Covid-19-Zeit wieder auf einer großen Bühnen zu stehen und die Aufregung zu spüren.

Sie erzählen viel, aber nicht viel über die Proben oder ihren Song.

Jezebel ist eine biblische Figur, eine grausame, aber attraktive Königin. Die im Song beschriebene Jezebel ist jedoch eine moderne Frau, die rebellisch ist und sich nicht unterkriegen lässt.

Jetzt hängt mein Stream. Schade, denn jetzt erfahren wir ein bisschen über die neue Gitarristin Emilia Shonen.

Sie sind neugierig, ob es einen Einfluss hat, dass sie in vielen Länder 2004 einen Nummer-1-Hit hatten.

Eurovision ist eine neue Erfahrung für alle, alle sind Neulinge. Das macht es Emilia einfacher. Wenn sie zuerst zusammen auf Tour gegangen wäre, wäre für sie alles neu gewesen, während die anderen schon große Erfahrung gehabt hätten.

Offizielles TikTok-Video: 

@eurovision

@therasmusofficial ROCK OUT during their first rehearsal for Finland 🎸🎈 #Eurovision2022 #EurovisionTikTok #Eurovision

♬ original sound – Eurovision

Über die erste finnische Probe sprechen wir heute genauso wie über die anderen Proben des Tages ausführlich in unserem ESC Kompakt LIVE auf YouTube, das in der ersten Probenwoche täglich um 20 Uhr stattfindet.

 


20 Kommentare

      • Nett triffts eigentlich ganz gut wenn man unbedingt über den finnischen Beitrag was sagen müsste.
        Ja okay… „Jezebel“ wird sich natürlich qualifizieren aber der Reißer ist es jetzt ( muss man ehrlich sein ) auch nicht wenngleich ich nichts desto trotz das Bühnenbild schon toll finde!

  1. Aha man hat also den Bibo (großer Vogel in der Sesamstrasse) Gedächtnismantel gegen einen Friesennerz getauscht. Oweia wenn sie im Regen stehen bleiben werden sie wenigstens nicht nass.

      • Bei dem Wasserfall muss ich immer an Oslo 1996 denken. Das war für mich ein sehr schöner Contest.

  2. Der Song ist nett, aber packt mich einfach nicht. Hätte auch schon vor 20 Jahren in Tallinn dabei sein können. Wahrscheinlich stört mich das. Obwohl das wie immer für viele Beiträge zutrifft.

  3. Die Ballons sehen super aus und der Rest der Performance ist wie erwartet gut und dynamisch. Finale ist sicher gebucht.

  4. Sieht sehr gut aus (was aber zu erwarten war) und die Regenjackegefällt mir wesentlich besser als der Pelzmantel. Nun muss es nur stimmlich noch ein bisschen kräftiger werden und der Hase läuft; jedenfalls ins Finale, wo es dann ein solider Mittelfeldplatz werden dürfte.

  5. Ich finde es sehr sympathisch, dass auch so alte Hasen noch aufgeregt sind.Freue mich auf den Auftritt, auf jeden Fall Finale.

  6. Alle Nostalgiker (m/w/d) der anfänglichen 2000er-Jahre kommen bei The Rasmus voll auf ihre Kosten.

    Ich freu mich einfach nur auf ihre beiden Auftritte. Ich unterstell jetzt einfach mal, dass eine Qualifizierung für’s Finale in trockenen Tüchern ist.

    Bei The Rasmus ist es auch egal mit welcher Platzierung sie am Ende abschneiden. Weder würde eine sehr gute Platzierung ihrer Karriere zu einem weiteren Sprung nach vorne verhelfen noch würde eine schlechte Platzierung ein Karriere-Ende bedeuten.

  7. „Jezebel“ co-written by Desmond Child (68 Jahre) , der auch die großen Hits für Bon Jovi schrieb in den 80/90er Jahre, oder auch für Aerosmith, Kiss (1979, das geile „I was made for lovin‘ you),
    aber auch den ESC-Beitrag für Bonnie Tyler 2013, der auch schon so angestaubt klang.

    Die Generation 50+ wird „Jezebel“ feiern, aber echte Rockfans sicher nicht. Dabei waren so gute Songs bei UMK, aber man wählte den Namen, nicht den Song. Wo ist eigentlich der comic strip auf der LED-Wand
    geblieben ? War ganz nice. Finale o.k., aber Top 10 bezweifle ist. Ein Karriere-Schub oder comeback, oder europaweiten Hit auch nicht. Genauso wie bei Bonnie Tyler oder Blue.

    Höre gerade „Jezabel“ von Ricky Martin, Latin-Pop aus dem Jahre 2000, komponiert auch von Desmond Child.

  8. @Andi: Den ESC 1996 gibts bei mir nicht mehr. Deutschland war ja nicht mit dabei. Zumindest nicht im Finale.

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