ESC-Songcheck kompakt 2022 (18) – Finnland: „Jezebel“ von The Rasmus

Foto: Instagram (@therasmusofficial)

Ihr Hit „In The Shadows“ dürfte jedem ein Begriff sein: Finnland schickt in diesem Jahr die bekannte Rockband The Rasmus zum ESC nach Turin. Mit ihrem Song „Jezebel“ konnten sie den nationalen Vorentscheid „Uuden Musiikin Kilpailu 2022“ für sich entscheiden.

Mit der Neubesetzung von The Rasmus startet die Band in diesem Jahr also wieder durch und wirbt in Europa und Australien für ihren Beitrag. Dabei geblieben ist natürlich Frontmann Lauri Ylönen ebenso wie auch Eero Heinonen (Bass) und Aki Hakala (Schlagzeug). Mit Emilia „Emppu“ Suhonen (Gitarre), die in diesem Jahr zu der Band gestoßen ist, hat The Rasmus auch erstmals eine Frau an Bord. Die Band existiert schon seit 1994 und hat seitdem bereits 9 Studioalben veröffentlicht und zahlreiche Touren gespielt.

Der Song

Geschrieben wurde Jezebel von Frontsänger Lauri Ylönen und Desmond Child. „Jezebel“ ist eine klassische nach The Rasmus klingende Rocknummer, die von einer selbstbewussten und starken Frau handelt, die eigenständig ihren Weg geht und sich ihre Entscheidungen von niemanden abnehmen lässt. Sänger Lauri hatte die Idee zu dem Song und holte sich Hilfe vom amerikanischen Produzenten Desmond Child, der unter anderem für Bon Jovi arbeitet.

Mit Bekanntgabe der Startreihenfolge der beiden Halbfinals Ende März steht nun fest, dass Finnland das zweite Halbfinale eröffnen wird und The Rasmus uns einen flotten und temporeichen Einstieg in die Show liefern sollen.

Der Check

Song: 4/5 Punkten

Stimme: 3/5 Punkten

Darbietung: 2/5 Punkten

Instant Appeal: 4/5 Punkten

Benny: Was für ein Hit! Ist seit der Veröffentlichung auf meiner Playlist und kommt da so schnell auch nicht mehr runter. Ich finde den Refrain absolut stark und den Orchesterpart zwischen Refrain und Strophen genial. Jetzt hoffe ich nur noch auf eine besser Live-Performance in Turin als im finnischen Finale. 12 Punkte.

Berenike: The Rasmus präsentieren also Rock in radiotauglich. Ich kann das gut hören, aber für einen Rocksong ist das extrem brav. Was sicherlich nicht die schlechteste Entscheidung ist, damit können sie wohl auch viele an Radiomainstream gewöhnte Ohren erreichen, mir persönlich fehlen aber die Ecken und Kanten. Weil es ich trotzdem ganz gerne höre, noch 6 Punkte.

Douze Points: Der Hunger treibt’s rein, heißt es ja so schön. Oder unter den Blinden ist der Einäugige König. Nicht wirklich notwendiges Comeback der finnischen Rocker. Glattgebügelter Pop-Rock in bester Jon-Bon-Jovi-Manier. Da macht man sich noch schnell eine Bierflache mit dem Backenzahn auf und fühlt sich als richtiger Kerl im Meer der Männerballaden und Frauen-Singer-Songwriter-Nummern. Frei nach dem Motto „Schau/hör dir die kleinen Dinge an und mach sie groß“ gibt’s 7 Punkte.

Flo: „Jezebel“ ist keine Neuerfindung von The Rasmus, bringt aber die Komponenten zusammen, die die Band zum großen Erfolg geführt haben. Insofern ist „Jezebel“ eine gute Nummer, die als Studio- und Liveversion funktioniert. Im Vergleich zum Auftritt in der Vorentscheidung sollte die Band in Turin noch etwas zulegen, bei der Erfahrung sollte das aber machbar sein. 7 Punkte.

Manu: Es ist schon schwierig als – zumindest international gesehen – One-Hit-Wonder beim ESC ein großes Comeback zu starten. Und rückblickend wirkt es aufgrund der guten Konkurrenz auch fast etwas unfair, dass The Rasmus den Vorentscheid in Finnland gewinnen konnten. Trotzdem: „Jezebel“ hört sich ganz gut weg, ohne dabei anzuecken. Ist glatt genug, um auch im Radio gespielt werden zu können, besitzt dabei aber trotzdem ein paar gute Harmonien, um mir Spaß zu machen. 7 Punkte.

Max: Klar, „Jezebel“ hat vielleicht nicht den Rumms, den für mich „Dark Side“ im vergangenen Jahr hatte, ich feiere das Lied trotzdem sehr. Der Refrain ist eben sehr eingängig und The Rasmus haben so einen nostalgischen Faktor, den man nicht unterschätzen darf. Für den großen Wurf wird es sicherlich nicht reichen, eine gute Platzierung für Finnland sehe ich trotzdem – allem voran aufgrund des Bekanntheitsgrads. 10 Punkte.

Peter: Bonnie Tyler, Engelbert, The Rasmus – der ESC ist auch immer wieder eine Aneinanderreihung von „Has Beens“. Was nichts Schlechtes ist. Schließlich gewöhnt man sich so schnell an das Schöne. Und hier hat Spin-Doctor Desmond Child Regie geführt, der für die besten „Rock goes dancefloor“ Crossover-Hits der späten 80er und frühen 90er verantwortlich zeichnete („Livin‘ On A Prayer“, „Poison“, „Keep The Faith“ u.v.a.). Ich vergesse nie, wie ich euphorisiert wurde, als Kiss FM NYC plötzlich „Livin'“ von Bon Jovi in heavy rotation nahm und zwischen „Yo No Se“ von Pajama Party und irgendwas von Shalamar spielte. Genau diese Zeitreise löst „Jezebel“ bei mir aus, wobei der schlichte Gefällig-Rocksong eigentlich nicht mehr als „more of the same“ von The Rasmus ist. Dennoch 12 Punkte für being there again.

Rick: Als The Rasmus als Teilnehmer des finnischen Vorentscheids bekannt gegeben wurden, war ich total geflasht. Umso weniger geflasht hat mich jedoch „Jezebel“, weil mir einfach etwas in dem Song gefehlt hat. Nach der Live-Performance wusste ich auch, was: das Unperfekte, das „dreckige“ und Wiedererkennbare. Genau das hat Lauri dem Song in der Live-Version zum Glück gegeben. Aus einem braven, vorhersehbaren Rocksong wurde etwas Besonderes und ich hoffe, damit überzeugen sie auch in Turin. 8 Punkte!

Gesamtpunktzahl: 69/96 Punkten.

Beim ESC-kompakt-Index landet „Jezebel“ auf Platz 13 von 40.

Wie schneidet der finnische Beitrag "Jezebel" von The Rasmus ab?

  • Platz 11-15 (36%, 186 Votes)
  • Platz 6-10 (23%, 117 Votes)
  • Platz 16-20 (21%, 107 Votes)
  • Top 5 (9%, 45 Votes)
  • Bleibt im Halbfinale hängen (6%, 29 Votes)
  • Platz 21-25 (5%, 27 Votes)

Total Voters: 511

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Bisher erschienene Songchecks:

Erste Hälfte des ersten Semis

(1) Albanien: „Sekret“ von Ronela Hajati
(2) Bulgarien: „Intention“ von Intelligent Music Project
(3) Lettland: „Eat Your Salad“ von Citi Zēni
(4) Litauen: „Sentimentai“ von Monika Liu
(5) Moldau: „Trenuleţul“ von Zdob şi Zdub & Fraţii Advahov
(6) Niederlande: „De Diepte“ von S10
(7) Schweiz: „Boys Do Cry“ von Marius Bear
(8) Slowenien: „Disko“ von LPS
(9) Ukraine: „Stefania“ von Kalush Orchestra

Zweite Hälfte des ersten Semis

(10) Armenien: „SNAP“ von Rosa Linn
(11) Dänemark: „The Show“ von REDDI
(12) Griechenland: „Die Together“ von Amanda Tenfjord
(13) Island: „Með Hækkandi Sól“ von Systur
(14) Kroatien: „Guilty Pleasure“ von Mia Dimšić
(15) Norwegen: „Give That Wolf A Banana“ von Subwoolfer
(16) Österreich: „Halo“ von LUM!X und Pia Maria
(17) Portugal: „saudade, saudade“ von MARO


47 Kommentare

  1. Ich glaube, es wird so rund um Platz 10 landen. Wird auch bei den Streamingzahlen nach dem ESC ganz gut abschneiden, denke ich.

  2. Ich würde the rasmus ganz gute chancen geben. Sie haben sicher noch eine grosse fan-base von früher und die nordische allianz würde ich nicht ausser acht lassen. Ansonsten nichts für staub-allergiker

  3. Merkwürdig, ich wollte abstimmen, und es wird mir schon angezeigt, dass ich angeklickt hätte, „bleibt im Halbfinale hängen“, dabei habe ich ja noch gar nicht abgestimmt…. komisch.

    Mir gefällt der Song gut, läßt sich angenehm hören, und angesichts der schwachen Konkurrenz im 2. Semi denke ich schon, dass Finnland damit ins Finale einziehen wird. Dort rechne ich allerdings eher mit einer Platzierung im Mittelfeld.

  4. Finnland hatte wieder einmal eine kleine aber saugute VE. Ich glaube Finnland hätte mit den meisten der anderen Songs auch einen Finalplatz so gut wie sicher. Für mich war der Song, mutmaßlich über eine böse Königin des Alten Testaments die als Hundefutter endete, nicht unbedingt die beste Wahl aber okay

    • Ich hoffe Finnland kommt aus der Rock-Schleife irgendwann in naher Zukunft raus. Wie schon im letzten Jahr gefällt mir der Song überhaupt nicht: rockig aber irgendwie dann doch zu weich für Rock und zu hart für Pop und dazu noch super repititiv. Schaut man sich mal den Text an, dann sieht man schon, dass es einer der kürzesten Texte in diesem Jahr ist und das trotz schnellem Song. 2 Punkte von mir, Platz 35.

  5. Der Song gefällt mir gut. Merkwürdigerweise vergesse ich immer Finnland und bei den zahlreichen Durchläufen die es im Net gibt stelle ich fest, ach die Finnen sind ja auch dabei. Obwohl die Nummer solide produziert ist. Aber das hätte so auch schon vor 20 Jahren dabeisein können.

  6. Desmond Child hatte schon mal einen Song für Ricky Martin geschrieben, der auch „Jezabel“ hieß, und
    „Believe in me“ von Bonnie Tyler, aber auch die großen Hits für Bon Jovi („Livin‘ on a prayer“) und KISS (I was made for lovin‘ you). Aus dieser Zeit (80/90er) könnte auch „Jezebel“ von The Rasmus sein.
    Gefälliger Rock, zahm und altbacken. Dabei hatte die finnische VE so viele bessere songs.

    Bei mir nur an Platz 15 im 2. Semi, gesamt Platz 30 von 40. Jedoch werden sie sicher das Finale erreichen, aber ich bezweifle, dass sie ähnlich gut wie Blind Channel abschneiden, eher zwischen 11 und 15.

  7. Läuft hier in Bayern fast täglich auf Rock Antenne im Radio
    I like und der Song wird im Finale in die Top 10 kommen.

  8. Kein No Angels Comeback-Fiasco aber auch nicht genial, immerhin keine Castingshow-Gewinner Ballade, Mittelfeld mit Tendenz nach oben.

  9. Ja, „Jezebel“ mag vielleicht für echte Rockfans zu brav sein und ehrlich gesagt sind mir The Rasmus nicht allzu sehr bekannt. Aber trotzdem knüpft das nahezu nahtlos an Dark Side an. Einmal mehr fühle ich mich musikalisch in die erste Hälfte der 2000er-Jahre zurückversetzt, was absolut positiv gemeint ist. Und kein einziger Mann in dieser Band fühlt sich aus meiner Sicht mehr wie ein richtiger Kerl als Michael Ben David, der direkt danach kommen wird.
    Es gibt zwar mehr als zehn Kandidaten für die Top 10, weswegen manche logischerweise leer ausgehen werden, aber The Rasmus hätten es in jedem Fall verdient.

  10. Rock ist nicht meins. Wenn ich mir aber die diesjährigen Rockstücke anhöre, finde ich Bulgarien am besten. Selbst die E-Gitarren-Solos der Moldawier sind fetziger. Das finnische Stück finde ich völlig überbewertet.

  11. Eine Rocknummer wie man sie von The Rasmus und Finnland nicht anders erwartet. Daher fehlt hier für mich das spektakulär Auffällige, was eine Spitzenplatzierung schwierig erscheinen lässt.

  12. Der Song als solcher haut mich nicht vom Hocker, ist mir zu brav für Rock und nicht so mitreißend wie Dark Side letzes Jahr. Im Gesamtgefüge dieses ESC Jahres ist der Beitrag aber wohltuend in mitten all der Balladen, so dass ich ganz stark davon ausgehe, dass er ins Finale kommt. Das Staging hat mir gut gefallen und wenn der Gesang sauber rüber kommt, wird das echt eine coole Eröffnung für das zweite Semi.

  13. The Rasmus erfinden natürlich das Rad nicht neu, sondern lassen jenes Rad weiterrollen, das sie seit vielen Jahren vorantreibt. Ich finde das Lied i. O., und da ich die Farbe Gelb liebe, gefällt mir die Präsentation natürlich auch. Leider war die Gesangsleistung beim Vorentscheid ausbaufähig. Viel Glück!

  14. Wie kommt man nur auf die Idee Rock dürfe nicht brav sein. Vielleicht weil das Genre heute meist mit Metall und anderem lauten Zeuchs gleichgesetzt wird, dabei lebt es in vielen bunten Nischen munter weiter.
    ich sehe die Finnen ganz weit vorne, im Zuschauervotum Top-3.
    Gründe gibt es hierfür mehrere, einmal der beste Refrain im Feld, da kann man schon beim zweiten Mal Jezebel mitgröhlen weil man das Gefühl hat, das Lied schon lange zu kennen. Kann man gut auf den Reaktionen bei Youtube sehen, fast alle tun das.
    Dann hat eine große Gruppe unter den Zuschauern eine schöne Erinnerung an The Rasmus, vielleicht schon etwas nostalgisch verklärt an eine Zeit, als alles noch viel einfacher schien. Natürlich ist auch die Show nicht schlecht, einfach aber wirkungsvoll. Und dass Rock beim ESC immer noch zieht, hat man in den letzten Jahren immer wieder gesehen, ok in der Blase eher nicht, aber das ist ja nicht relevant.
    Ich mags und denke, ich bin da nicht alleine.

    Dafür klappt das Kommentieren mit Firefox immer noch nicht, cache ist gelöscht und cockies werden akzeptiert, was kann es denn noch sein?

  15. Bin Rockfan und ich war großer Fan von Blind Channel letztes Jahr gewesen. Aber Rasmus will mich nicht recht gefallen. Keine Ahnung wieso, aber San Marino gefällt mir irgendwie mehr als Finnland. Im Finale bräuchte ich es nicht, aber aller Voraussicht wird es wohl Finnland schaffen und ich persönlich bin schon froh, wenn ich auf 7 Länder komme, die ich weiter sehen will.

    3Punkte von mir.

  16. Ich traue immer noch Ram Pam Pam nach… meine absolute Nummer 4 der Saison

    Mit Jezebel kann ich nicht so viel anfangen….

  17. Ist halt ein Spätwerk, aber als solches ganz nett. Tippe mal auf einen soliden 11.–13. Platz, mit dem alle Beteiligten ganz zufrieden sein können.

  18. Von den rocklastigen Songs des Jahres ist es mit Abstand der beste. Also erfüllen die Finnen mal wieder ihre Kernkompetenz. Leider bedeutet das Beste des Jahres im Vergleich zum Vorjahr aber auch deutlich schwächer als Blind Channel oder Måneskin.
    Dennoch werden The Rasmus mit „Jezebel“ ein kleines Comeback feiern können. Es ist eingängig, Lauri singt toll und der Text ist auch ganz gut. Allein…das Ganze ist mir ein bisschen zu glatt. Es reicht aber für 7,5 von 10 Punkten und insgesamt Platz 16. Im zweiten Semi liegt der Song auf Platz 7 und hat natürlich auch in der Realität gute Chancen für Finnland den zweiten Finaleinzug in Folge zu erspielen. Im Finale tippe ich dann auf Mittelfeld zwischen 12 und 18.

  19. Ich finde den Song sehr gut. Das gesamte Paket finde ich großartig. Und ich habe das Gefühl der Song wird derzeit sehr unterschätzt. Ich glaube der Song wird beim Jury Voting gut abschneiden und beim Televoting sehr weit vorne landen. Ich schätze Top 5 als sehr sicher und Top 3 als möglich.

  20. Mir gefällt der Song von The Rasmus. The Rasmus werden auch ohne Mühe und Komplikationen im Finale landen.

    Als The Rasmus damals Anfang der 2000-er mit „In the shadows“ europaweit die Charts eroberten, war das so gerade mehr oder weniger die Zeit, in welcher ich mein Studium abgeschlossen hatte und meinen ersten Arbeitsvertrag in der Tasche hatte. Dieses wahnsinnig optimistische Gefühl ist für mich daher untrennbar mit „In the shadows“ verbunden.

    Ich glaube daher, dass dies vielen Leute so gehen wird, die so ungefähr im meinem Jahrgang sind oder ein paar Jahre jünger. Nostalgiegründe werden zu Telefonanrufe führen und Telefonanrufe führen erstens sicher ins Finale und zweitens zu einer gar nicht mal so schlechten Endplatzierung.

    Mit „Jezebel“ kann man sich perfekt in die Zeit um die Jahrtausendwende zurück beamen. .

    • Überschätze das mal nicht. Sicher, The Rasmus haben europaweit eine eingefleischte Fangemeinde (die hatte Cascada letztlich aber auch); ich denke allerdings nicht dass jetzt nennenswert Leute für Finnland abstimmen werden, nur weil sie vor 20 Jahren „In the Shadows“ mal gut fanden, gerade weil im direkten Vergleich „Jezebel“ dann doch noch ein gutes Stück abfällt.
      Das „hatte vor x Jahren mal einen Hit“ hat in der Vergangenheit ja nie so recht gezogen.

  21. Habe heute mit Aserbaidschan gerechnet, aber anscheinend geht es in Semi 2 jetzt nach der Startreihenfolge, soll mir auch recht sein.

    Kann mich noch an die Zeit erinnern als The Rasmus mit „In the Shadows“ weit oben in den Charts waren, danach habe ich nicht mehr viel von ihnen mitbekommen obwohl sie laut Wikipedia noch einige andere Songs in den Charts hatten.

    Der Song hätte finde ich auch 2003 veröffentlicht werden können, er ist jetzt nicht schlecht aber auch nicht wirklich aufregend, nach einer Minute wusste ich irgendwie wie der Song enden würde.

    Sie werden es aufgrund der Nostalgie-Votes schon denke ich ins Finale schaffen, dort aber nicht den Erfolg von Blind Channel anknüpfen können und irgendwo zwischen Platz 11-15 landen.

  22. The Rasmus sind in meiner Gesamtrankingliste noch immer auf Platz 10 und ich höre den Song wirklich gerne. Kann mir im Finale einen Platz zwischen 11 und 15 vorstellen.

  23. Top16 bis 20, meine Töchter wollen dafür anrufen, obwohl ich Rock mag ist das aber nicht mein Ding
    .
    Hab glaub ich mittlerweile schon 10 Songs in der Top 16 bis 20😎

  24. „Bonnie Tyler, Engelbert, The Rasmus“ – diese Reihung von Peter finde ich sehr passend und wenn Rasmussens ins Finale kommen (was für mich nicht 100%ig sicher ist) werden die auch eine Platzierung wie die genannten Haudegen einnehmen. Für die romantischen Balladenliebhaber ist das zu igitt und für die Hardrocker zu chichi. Also irgendwo in der Mitte – nur nicht in der goldenen…

  25. Wenn dieser Song Rockliebhabern zu glatt ist, müsste es mir gefallen und so ist es auch tatsächlich😂 Ich höre The Rasmus und ihr Jezebel sehr gerne und mochte damals auch „in the shadows“ – Wird sicherlich ins Finale kommen und dort auf den Plätzen 10-15 landen.

  26. Wenn ich „es mir gefallen“ zu „ich es erträglich finden“ umändere, kann ich ESCforETERNITYs ersten Satz voll unterschreiben 😉 Die Melodie ist wirklich ok, ich mag‘ aber die Stimme des Sängers nicht besonders, wobei sie sicher noch angenehmer ist als manche der Brüll- und Grölstimmen, die man bei Rock bisweilen zu hören bekommt (duck und weg).

  27. Auch ich halte Platz 11-15 für realistisch, vielleicht sogar noch etwas höher.

    Ich hatte vor einem Jahrzehnt den Wunsch, The Rasmus beim ESC zusehen und da will ich mich gar nicht beschweren.

    „Jezebel“ ist zwar nicht sonderlich innovativ, aber eingängig und dürfte auch denjenigen gefallen, die mit Rockmusik nichts am Hut haben. Zudem hat Lauri eine super Bühnenpräsenz.

    Ich werte 8 von 12 Punkten für Suomi (war früher eines meiner Lieblingsländer). In Sachen Vorentscheid hat man dort echt geliefert. Gratulation !

  28. Ich rechne immernoch mit einem Top 5 Ergebnis – jedenfalls im Televote. Die Jurys sind für mich nicht einzuschätzen. Für mich der mit weitem Abstand beste Rocksong im diesjährigen Feld. Und viele Rocksongs haben beim ESC solide bis gut abgeschnitten. Dazu kommt, dass The Rasmus einer der bekannteren Acts des Contests sind, sodass es in ganz Europa Menschen geben dürfte, die allein aufgrund des Wiedererkenntfaktors anrufen.
    Ich finde den Song sehr solide und da er meinen musialischen Geschmack am besten trifft wird er meine Stimme erhalten.
    Die Esc-Bubble ist im allgemeinen eher weniger rockaffin sodass die Erfolgchancen von Rockacts eher unterschätzt werden. Den ganz großen Wurf sehe ich zwar mitlerweile auch nicht mehr (auch aufgrund der politische Dimension des ESC) aber Top 10 sollte es sicher werden mit Chancen nach weiter oben – auch mangels qulitativ guter Konkurenz im Genre. Die anderen Rockacts sind leider eher schwach und könnte im Halbfinale scheitern.

    Ich drücke The Rasmus die Daumen und freue mich, dass Finnland meinen musikalischen Geschmack regelmäßig mindestens streift 🙂

  29. ‚Jezebel‘ hat leider mit ‚In The Shadows‘ so rein gar nichts zu tun, ausser, dass es das gleiche Genre ist und von The Rasmus dargebracht wird. Hege die Befürchtung, dass der Leadsänger live nicht oberes Niveau bringen wird können. Die finnische Rockmusik, wenn halbwegs gut dargebracht, sollte aber zumindest für den Finaleinzug reichen. Von mir gibt es keinen Vote. I mog’s net.

  30. Von den zwei schon etwas abgehangenen Rockbands die Attraktiveren. Und auch die mit dem besseren Song. Gefällt mir auch besser als der letztjährige Finnische.
    Bei mir insgesamt im Mittelfeld. Kommt ins Finale und landet dann ebenda.

  31. Eigentlich hatte man in diesem Jahr mit einer Rock-Song-Flut gerechnet, die ist aber erstaunlicherweise ausgeblieben. Die wie auch immer Callboys hätten für Deutschland da wirklich was reißen können. Ob „Jezebel“ aber die Hard-Rock-Fans wie letztes Jahr massenweise zum Anrufen bewegen kann, möchte ich bezweifeln. Dazu ist der Song dann doch etwas zu weichgespült.

  32. Na, was eine Überraschung, dass sich The Rasmus trotz schwacher Performance in einem starken Feld durchsetzen konnten. 😉 WIe einige schon geschrieben haben, knüpft es mit leichten Abstrichen an „In The Shadows“ und man fühlt sich in das Jahr 2003 zurückversetzt. Ich finde es nett, aber mir fehlt da irgendwie immer was.

    Prognose: Halbfinale 8/18 (60%)* -> Finale 16-20 (*mittlerweile würde ich von 70%, also ziemlich sicher, ausgehen)
    Meinung: Platz 28/40 (5 Punkte) (mittlerweile wohl 6 Punkte…meine Listen müssen wohl wieder aktualisiert werden…)

  33. Ich muss zugeben, „The Rasmus“ waren bei mir ein weißer Fleck auf der Landkarte. Wahrscheinlich werde ich wirklich langsam alt. Anyway, der Song ist okay, aber nicht mehr. Ich hör ihn mir gern an, ohne dass er indes bei mir in der absoluten Spitze mitspielt. Ich rechne mit einer Mittelfeldplatzierung im Finale.

  34. Song, Stimme, Darbietung: Perfekt. Mainstream Rock, bleibt hängen.

    Instant Appeal: Nur wenn diesen Auftritt auch in Turin so gemacht wird.

    Finale: ja.
    Gewinner: nein. (aber es wäre schön wenn doch)

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