ESC-Songcheck kompakt 2022 (12) – Griechenland: „Die Together“ von Amanda Tenfjord

Foto: eurovision.tv

Griechenland entschied sich in diesem Jahr per internem Auswahlverfahren für die Sängerin Amanda Tenfjord als Vertreterin für den ESC. „Die Together“ wurde aus etwa 40 eingereichten Beiträgen für den Wettbewerb ausgewählt. Nach Stefania setzt das Land damit erneut auf eine Sängerin mit griechischen Wurzeln, die jedoch im Ausland lebt, denn Amanda Tenfjord hat ihren Lebensmittelpunkt inzwischen in Norwegen.

Amanda Tenfjord ist 25 Jahre alt, wurde als Amanda Klara Georgiadis geboren und lebt derzeit in Norwegen. Sie ist die Tochter eines Griechen und einer Norwegerin, wurde in Griechenland geboren und verbrachte dort ihre ersten drei Lebensjahre. Ihr Künstlername Amanda Tenfjord lässt sich auf den Ort Tennfjord in Norwegen zurückführen, wohin sie in jungen Jahren mit ihrer Familie zog. Während ihres Medizinstudiums in Trondheim wurde sie von einer Plattenfirma entdeckt und unter Vertrag genommen. Ihr Song „Troubled Water“ wurde zudem als Soundtrack in der Netflix-Serie Spinning Out verwendet.

Der Song

Bei ihrem ESC-Beitrag „Die Together“ handelt es sich um eine sehr getragene Ballade, die streckenweise – vor allem am Anfang – sehr sparsam instrumentiert ist. Die erste Strophe und der erste Refrain sind sogar nahezu a cappella. Dafür kommt im weiteren Verlauf dann eine umso opulentere Orchesterbegleitung dazu. Geschrieben wurde „Die Together“ von Amanda Tenfjord selbst und Bjørn Helge Gammelsæter. Das Musikvideo zeigt Amanda Tenfjord auf einem Boot vor einer griechischen Küstenlandschaft. Die verschiedenen Szenen und Kameraeinstellungen lassen sie als sehr nachdenklich und emotional erscheinen. Der Song handelt von einer Beziehung, die eigentlich in die Brüche geht; Amanda will sie aber retten, um mit ihrem Partner für den Rest ihres Lebens zusammen zu sein.

Der Check

Song: 3/5 Punkten

Stimme: 4/5 Punkten

Darbietung: 3/5 Punkten

Instant Appeal: 4/5 Punkten

Benny: Eine Mischung aus Skandinavien und Griechenland klingt für den ESC eigentlich vielversprechend. Allerdings lässt mich der Song total kalt. Das Intro sticht noch heraus, aber ob das auch gut auf der Bühne funktioniert, wird sich zeigen müssen. 5 Punkte.

Berenike: Zumindest zur Studioversion von „Die Together“ finde ich keinen Zugang. Der Song ist schwermütig, ohne mich emotional zu berühren. Irgendwie wirkt er sehr steril auf mich. Dazu gefällt mir der Vocoder-Effekt nicht. Und die Message ist auch etwas fragwürdig. 3 Punkte.

Douze Points: Tiefe Fjorde treffen mediterrane Insellandschaft. Das geht musikalisch zumindest einigermaßen auf. Leider macht mich der fast instrumentenfreie erste Teil des Songs ziemlich nervös. Und so schön Amandas Stimme auch ist, stellt sich kein angenehmes Gefühl ein. Das ändert sich dann nach anderthalb (!) Minuten. Dann entwickelt sich so etwas wie ein Lied, das durchaus tiefgründig ist und zu fesseln versteht. Leider etwas zu spät. 6 Punkte.

Flo: Fangen wir mit dem Positiven an. „Die Together“ hat eine gefällige Melodie, die sich wie aus dem Lehrbuch dramaturgisch schön aufbaut. Bei der Produktion merkt man durchaus, dass dort erfolgreiche Komponisten am Werk waren. Amanda hat eine schöne Stimme, was mich gleichzeitig schon zur Kritik bringt – ich finde es etwas schade, dass ein so großer Teil des Songs unter Einsatz von Vocoder-Effekten ihre Stimme unnatürlich klingen lässt. Insgesamt ein solider Song, der mit einem etwas anderem Arrangement vielleicht noch besser hätte werden können. 6 Punkte.

Manu: Mit „Die Together“ sendet Griechenland auch dieses Jahr wieder ein Lied, dass so gar nicht nach griechischer Popmusik beim ESC klingt. Zudem beginnt Amanda Tenfjords Beitrag auch musikalisch durchaus spannend und kantig, um sich nach stimmverzerrtem A-cappella-Gesang langsam steigern. Leider haut mich der generische Refrain dann aber doch etwas aus der aufgebauten Atmosphäre. Trotzdem bleiben bei mir noch knappe 8 Punkte.

Max: An „Die Together“ schätze ich vor allem die Qualität. Es ist guter Mainstream-Pop, der in dieser Form sicherlich etwas neues für Griechenland ist. Die hohen Platzierungen in den Fan-Rankings oder in den Wettquoten kann ich jedoch nicht ganz nachvollziehen. Dafür fehlt mir etwas Würze oder etwas Besonderes. Dennoch kein schlechtes Lied, das sich in meinem persönlichen Ranking so im Mittelfeld bewegt. 5 Punkte.

Peter: Wieder so ein Middle-of-the-road-Radio-Song, der irgendwo zwischen Schweden und Los Angeles entstanden seinkönnte. An Griechenland erinnert nur die Segelbootstour an der wunderschönen griechischen Küste. Und der Partner von Amanda im Video sieht gigantisch gut aus, wie Amanda übrigens hier. Was hier hervorsticht, ist der starke Text. Ich mag den Bittersweet-Mood sehr. 8 Punkte.

Rick: Als ich hörte, dass die Griechen sich 2022 für eine Ballade entschieden haben, habe ich Kitsch und Drama erwartet. Stattdessen ein super produzierter Song, der durch minimalistische Stilmittel absolut zeitgemäß und international klingt. Vor allem die schlichten Elektro-Einflüsse in den Vocals stechen direkt heraus und ich denke, mit der richtigen Inszenierung kann Griechenland damit in den Top 5 landen. Zudem ein toller Text – ich kann nicht anders: 12 Punkte!

Gesamtpunktzahl: 53/96 Punkten.

Beim ESC-kompakt-Index landet „Die Together“ auf Platz 15 von 38.

Wie schneidet der griechische Beitrag "Die Together" von Amanda Tenfjord ab?

  • Platz 11-15 (29%, 137 Votes)
  • Platz 6-10 (25%, 116 Votes)
  • Top 5 (20%, 93 Votes)
  • Platz 16-20 (13%, 62 Votes)
  • Bleibt im Halbfinale hängen (9%, 42 Votes)
  • Platz 21-25 (4%, 20 Votes)

Total Voters: 470

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Bisher erschienene Songchecks:

Erste Hälfte des ersten Semis

(1) Albanien: „Sekret“ von Ronela Hajati
(2) Bulgarien: „Intention“ von Intelligent Music Project
(3) Lettland: „Eat Your Salad“ von Citi Zēni
(4) Litauen: „Sentimentai“ von Monika Liu
(5) Moldau: „Trenuleţul“ von Zdob şi Zdub & Fraţii Advahov
(6) Niederlande: „De Diepte“ von S10
(7) Schweiz: „Boys Do Cry“ von Marius Bear
(8) Slowenien: „Disko“ von LPS
(9) Ukraine: „Stefania“ von Kalush Orchestra

Zweite Hälfte des ersten Semis

(10) Armenien: „SNAP“ von Rosa Linn
(11) Dänemark: „The Show“ von REDDI


70 Kommentare

  1. Der Song plätschert irgendwie an mir von bei. Absolut nichts Besonderes. Denke aber schon, dass Griechenland das Finale erreichen wird, ich denke schon, dass „Die Together“ genug Fans hat. Kann mir aber nicht vorstellen, dass der Song in die TOP 10 kommt.

  2. Langweilig. Die Erwartung der Buchmacher wird Griechenland damit sicher nicht erfüllen. Im Televoting wird für diese Schlafnummer eher nicht so viel herausspringen. Finalplatzierung irgendwo im hinteren Mittelfeld. 3/10

  3. Kann dem Schwelgen in emotionalem Schmerz nichts abgewinnen. Befürchte, der am Mischpult zusammengeschusterte Klang wird live auf der Bühne nicht wirken. Eigentlich Halbfinalaus, aber da Griechenland höchstwahrscheinlich weiter, um im Finale entgültig unterzugehen.

    • Hat denn noch jemand seine eigene Startreihenfolge zusammengestellt? Bin gespannt, wie nah ich am Ergebnis bin… Letztes Jahr hatte ich 3 Treffer 🙂

      • Die für das erste Semi schon:
        01 🇸🇮 LPS – Disko
        02 🇦🇱 Ronela Hajati – Sekret
        03 🇱🇻 Citi Zēni – Eat Your Salad
        04 🇨🇭 Marius Bear – Boys Do Cry
        05 🇺🇦 Kalush Orchestra – Stefania
        06 🇱🇹 Monika Liu – Sentimentai
        07 🇧🇬 Intelligent Music Project – Intention
        08 🇳🇱 S10 – De diepte
        09 🇲🇩 Zdob și Zdub & Frații Advahov – Trenulețul
        10 🇭🇷 Mia Dimšić – Guilty Pleasure
        11 🇩🇰 REDDI – The Show
        12 🇵🇹 MARO – Saudade, Saudade
        13 🇦🇲 Rosa Linn – Snap
        14 🇳🇴 Subwoolfer – Give That Wolf A Banana
        15 🇬🇷 Amanda Georgiadi Tenfjord – Die Together
        16 🇦🇹 LUM!X feat. Pia Maria – Halo
        17 🇮🇸 Systur – Með Hækkandi Sól

  4. Kann das so oft hören wie ich will.
    Aber die Melodie will einfach nicht hängenbleiben.
    Wird am ehesten noch die Jurys ansprechen.
    Kann von Platz 6- Platz 22 überall landen.
    Rechne schon mit einen Finaleinzug.

  5. Finde den Song mit seinem Selbstmordthema geschmacklos, fehlt nur noch die Zeile „Im a girl who cuts herself.“ in der Musikbranche nicht selten, unsäglich.

  6. Wirklich sehr öde und dürfte eigentlich komplett überhört werden. Auch wenn es Griechenland ist, tippe ich auf ein Aus im Semifinale.

  7. In meinem Ranking liegt Griechenland auf Platz 5. Mit dem ersten Liveauftritt gibt es aber sicher noch eine Korrektur. Ich kann mir noch nicht vorstellen, wie das Lied live gesungen funktioniert.

    Normalerweise mag ich solch verzerrte Stimmen überhaupt. Aus irgendeinem Grund gefällt mir das hier aber richtig gut.

    • Ich finde das noch den besten Einsatz von Stimmmanipulation, wenn der Singstimme eine eigene Harmonie (bzw Disharmonie so ganz weiß man das ja nie) hinterlegt wird. Das ist ehrlich und hätte auch im alten System mit einem Backing gesungen werden können.

      • „Das ist ehrlich“ … ja, das stimmt wohl! Ich hoffe sehr, sie bekommt es live hin.

  8. Ich bin ehrlich gesagt überrascht, dass der Song sowohl bei den Bloggern als auch bei den Kommentatoren so schlecht abschneidet. Ich bin da voll bei Rick – „Die TOGETHER“ (nicht ALONE, lieber Flo 😉 ) wird definitiv auf Platz 5 bis 8 landen. Und die Griechen haben großes Inszenierungstalent bewiesen. Das wird bestimmt ne tolle Show werden 🙂

  9. „Die Together“ gehört definitiv zu den besseren Beiträgen in diesem Jahr, auch wenn es schon eine gewisse Zeit bis zur Explosion braucht. Aber der Refrain ist schon stark. Es ist tatsächlich Middle of the road pop, aber der deutlich besseren Sorte.
    Zurecht ein Geheimfavorit.

  10. Mein 2. Platz mit Tendenz nach oben.
    Vor allem ab dem zweiten Ref. absolute Gänsehaut!
    Auch der reduzierte Start, nur ihre Stimme – das gibt es selten und wird ein Moment werden, der in Erinnerung bleibt.
    Auch mit dem Wasserfall auf der Bühne könnte man einiges erreichen in terms of staging..
    Hoffe dass Griechenland endlich mal ein gutes Staging gibt.
    Wenn das live super klingt und ein hammer Staging hat, wird sie evtl gewinnen.
    Griechenland, ganz stark, von mir 12 Punkte

  11. But if we die together now
    We will always have each other
    I won’t lose you for another

    …ich weiss nicht…. Das wird aber oft von Männer gedacht, gesagt und …. gemacht.
    Tolle Musik, tolle Produktion, beschiessene Botschaft (wenn auch gut oder metaphorisch gemeint)
    ,

  12. Das Hotel Aliki auf der Insel Symi, die im Video eine Hauptrolle spielt, ist eines meiner Lieblingsreiseziele. 😎

    Für mich klingt das Lied leider sehr gewollt, aber ich überrasche den Refrain immer wieder dabei, wie er sich in meinem Gehirn tummelt, obwohl ich das Lied erst 2 x gehört habe. Das bleibt also hängen. Auch wenn ich den griechischen Beitrag nicht im Finale brauche, tippe ich dennoch auf Platz 6 bis 10. Viel Glück!

  13. Gehört zu meinen absoluten Favoriten in diesem Jahr. Ich würde mich freuen, wenn Griechenland in den Top 10 landet, weil es bisher noch keine Liveperformance gibt, habe ich aber erstmal Platz 11 bis 15 getippt.

  14. Das Vocoder-Intro ist ja nun wirklich ein alter Hut und selbst beim ESC bestenfalls in dieser Länge noch nicht vorgekommen. Wie Jabo72 schon anmerkte, hat Imogen Heap das schon vor bald zwanzig Jahren gemacht, nur ist Hide and Seek (viele werden es eher von der Jason Derulo Verwurstung kennen) für mich einfach viel berührender als Die Together, das ja offenbar auch andere nicht so erreicht …

  15. Der Song ist nicht auf meiner Wellenlänge. Von meinem Empfinden her erinnert mich der Song irgendwie daran als ich Ende der 90er von Him zum ersten Mal „join me“ gehört habe. Die Melodie fand ich durchaus interessant. Aber für solch einen Text habe ich einfach eine zu optimistische Grundhaltung. Mich persönlich schreckt es eher ab, wenn im Zusammenhang mit einer Liebesbeziehung mit dem gemeinsamen Weg in den Tod verdeutlicht wird.

    So empfand ich es damals bei Him mit „join me“ und genau so empfinde ist es auch bei dem Song aus Griechenland. Eine Liebesbeziehung ist etwas Schönes und sollte eine solche tatsächlich zu Ende gehen dann sollte bei aller Traurigkeit jede Person nach Wege suchen erst Mal diese Traurigkeit auszuleben, um danach in der Lage sein zu können, sich aus diesem emotional traurigem Gefühl zu befreien.

    Vielleicht bin ich da einfach zu spießig. Aber sorry Griechenland im Zusammenhang mit dieser Melodie schreckt mich die metapherische Liebeserklärung für eine Person den Tod sterben zu wollen definitiv ab.

    Aber ich glaube trotzdem, dass Griechenland ins Finale kommt, weil meine Ansicht wohl eher eine Mindermeinung darstellt.

  16. Habe mir nun zum ersten Mal das Lied angehört.
    Mir gefallen die griechischen Beiträge nur sehr selten, in diesem Jahr bin ich aber positiv überrascht. Der Song besteht eigentlich aus zwei Teilen, wovon der erste schon hart an der Grenze zur Langeweile verläuft. Dann allerdings kommt eine unglaubliche Steigerung hin zu einem kraftvollen Refrain mit Gänsehautfaktor. Herrlich melodramatisch-sentimental.
    Somit einer der wenigen guten Titel im extrem schwachen Angebot 2022. Mit Griechenland ist wohl wieder in den Top 5 zu rechnen.

  17. Ich habe gerade die Premieren von den Runnig Orders der Semifinals erlebt. Ist eine interessante Mischung. Lettland und Israel sind auf den „toten Plätzen“. Ich frage mich ob The Rasmus den Coup schaffen, von der Startnummer 1 an, viele Stimmen zu holen.

  18. Ich stimme hier Max zu, die hohe Platzierung in den Wettquoten kann ich nicht wirklich nachvollziehen.

    Bis zum ersten Refrain gefällt es mir gar nicht, finde diese verfremdete Stimme ganz schlimm. Danach wird es besser und man hört ihre Stimme besser die mir auch wirklich gut gefällt. Der Song ist aber leider auch nur eine nette Popballade, kann man sich gut nebenbei anhören, ist aber schnell wieder vergessen.

    Wird es wohl ins Finale schaffen, dort aber maximal irgendwo zwischen Platz 11-15 landen, ein schlechteres Ergebnis würde mich aber auch nicht überraschen.

  19. Mein Tipp: Platz 6-10 ist durchaus realistisch.

    Siehe da, die Hellenen überzeugen mich mal einem „internationalen“ Act, ist zumindest nichts von Kontopoulos & Co. „Die together“ hat einen interessanten Aufbau: Beginnt als A-capella-Stück, dann setzt das Mischpult ein und mündet in einem hymnischen Refrain, das schreit regelrecht nach ESC. Zudem wirkt Frau Tjenford sehr professionell.

    Auf einen halbwegs griechisch Somg müssen wir dennoch dieses Jahr bekanntlich nicht verzichten.

    Meine Bewertung für Griechenland ist 9,5 von 12 und derzeit auf Platz 9 in meiner Liste.

  20. Niederlande 12/12
    Ukraine 11/12
    Litauen 9,5/12
    Griechenland 9/12
    Moldau 8/12
    Armenien 7,5/12
    Slowenien 6/12
    Lettland 5/12
    Albanien 4/12
    Schweiz 3/12
    Dänemark 2/12
    Bulgarien 1,5/12

  21. Eigentlich müsste ich diesen Song ja mögen, allerdings lässt er mich total kalt. Verstehe auch nicht warum das so hoch bei den Fans ist. Niederlande und Island gefallen mir deutlich besser.

  22. Gefällt mir schon, guter Refrain, bleibt sofort im Ohr hängen, guter Songaufbau, Vocodereffekte stören mich im Jahr 2022 nicht mehr, Platz 11 bis 15 in einem Jahrgang, wo spektakulär gute Refrains fehlen, die man aber zumeist für einen ESC-Sieg braucht

  23. Damit stünden nach der Einschätzung bereits fünf von sieben Ausscheidern fest: Bulgarien, Lettland. Schweiz, Armenien und Dänemark. Die besten Chancen haben wohl Niederlande, Ukraine und Griechenland…..

    • Armenien und die Schweiz würde ich noch nicht abschreiben. Da müssen wir mMn die Probenberichte abwarten.

      • Armenien würde ich als „eher Q“ tippen, Schweiz sehe ich ganz knapp draußen. Ich bezog mich lediglich auf die Länder, die schon im Songcheck behandelt wurden.

  24. Aktuell mein Platz 39 (ich meine Griechenland und keines der Länder, die in den Kommentaren direkt drüber stehen 🙂 )

  25. Langweilige Ballade, zu langsamer Aufbau, immerhin ist der letzte Refrain packend, aber was zT hat der Song mit Griechenland zu tun? Das waren meiner ersten Assoziationen nach der Veröffentlichung.
    Nachdem ich mich aber davon frei gemacht habe, in jedem Beitrag das Land aus dem es kommt heraushören zu müssen, ist „Die together“ für mich der bislang größte Grower des Jahres.
    Inzwischen finde ich den langsamen Aufbau toll, den Refrain und vor allem auch die Bridge sehr packend. Am meisten beeindruckt mich aber der Text. Jeder, der solche Situationen mitgemacht hat, wenn das erste große Flattern in der Beziehung vorbei ist und man nicht weiß wohin es führt (bzw. Weiß, dass es zu Ende geht) hatte dann schon mal den Wunsch, die Zeit einfach einzufrieren. Daher interpretiere ich den Text nicht in Richtung erweiterter Selbstmord, sondern auch eher als Sehnsucht weiterhin eine starke Beziehung zu führen, das Ganze berührt mich sehr. Ich vergebe 8,5 von 10 Punkten und setze Amanda auf Platz 5.
    Finale sollte auch wirklich kein Problem sein, dort dann mindestens vorderes Mittelfeld oder Top 10. Der Song bietet aber auch die Möglichkeit ihn toll zu inszenieren und wenn das klappt, dann könnte sogar eine Top 5 – Platzierung drin sein.

  26. Ich mag es gar nicht. Musikalisch ist es eine schlechtes und unkonsequentes „Hide and Seek“ (Imogen Heap weiß, wie man Harmonizer/Vocoder großartig nutzt). Die Attitude von Song und Interpretin ist auch eher nichts für mich…

  27. Song, Stimme, Darbietung: Strg+C und Strg+V. Ansprechend, nur zu wenig Kraft in der Stimme. Miau.

    Instant Appeal: Doch.

    Finale: ja.
    Gewinner: nein.

  28. Ich bin überrascht, dass „Die Together“ relativ schlecht in deutschen Foren ankommt. Meiner Meinung nach ist dieser Song wunderschön: Text, Video und Aufbau. Es ist mit Italien mein persönlicher Favorit auf den Sieg.

    • Wundert dich das? Sogar der deutsche Kommentator des ESC’s Peter Urban hat im Internet einen Shitstorm erlebt, weil er immer nur den deutschen Beitrag lobt und dieser landet meist in den letzten 5 Plätzen.
      Und jetzt zum Mitschreiben für alle dumme: Die Message des Songs ist nicht der „gemeinsame Tod“ oder irgendetwas anderes deprimierendes, sondern Stärke, Zusammenhalt, Treue und dass man sich (bis in den Tod) mag also eine Art metapher (?) deswegen bleibt der song auch nicht acapella sondern wird im Refrain eine schnelle Popnummer. Man sollte sich bei Eurovisionsongs auch nicht so extrem auf den Text festbeißen, die singen doch oft über Quatsch was keinen Sinn macht oder sogar in Sprachen die es so nicht gibt. Also wenn ich ein Lied höre, dann ist mir der Text sogar völlig schnuppe, ich höre den Beat und das ist das ausschlag gebende, ob ich einen Song mag oder nicht.

  29. Bin ebenfalls überrascht, dass es hier relativ schlecht wegkommt. Ich kann die Kritik aber ein Stück weit nachvollziehen, das kommt am Anfang kaum aus dem Quark, entwickelt sich aber dann. Keine Neuerfindung, aber ein sehr solider Beitrag, den die Hellenen schicken. Ich bin recht optimistisch, dass sie es auch auf die Bühne bringen kann und sie eine anständige Performance aus dem Hut zaubern, und dann könnte das doch ordentlich weit kommen.

    Prognose: Halbfinale 5/17 (80%) -> Finale 6-10
    Meinung: Platz 15/40 (8 Punkte) (Im direkten Vergleich berührt mich der niederländische Beitrag aber mehr)

  30. Griechenland:
    – sehr berührender Beitrag mit epischen „larger-than-life“-Vibes
    – 8 von 10 Punkten
    – Platz 11 von 40
    – für mich ganz klares Siegerpotenzial <3

  31. Absolut packender Song, bei dem ich gegen Schluss, wenn der Amanda so richtig aufdreht, immer wieder eine Gänsehaut bekomme. Der Text lässt sich in verschiedene Richtungen interpretieren, bin diesbezüglich auch eher der Meinung von Gerd Geomax. Dass muss und wird im Finale sein😇

    • Ach Gott, was ist mit den Griechen los? Sonst Garant für krachende gute Laune oder zumindest bombastischer Balladen nun auch im Depri-Loch vergraben? Selbst während der Finanzkrise war da mehr Hoffnung, nun will man nur noch zusammen sterben. Da kann ich nur sagen, Alkohol is free, rise up und opa!!

  32. Ich habe mir gestern den Song nach zweiwöchiger Pause angehört und diesmal ohne den Videoclip.

    Fazit: Funktioniert so gar nicht, berührt mich leider wenig. Zudem merke ich jetzt auch den morbiden Hintergrund (Reiß Dir das Herz heraus)

    5 von 12 Punkten

  33. Griechenland ist eines meiner Lieblingsländer beim ESC, da es jedes Jahr Qualität pur schickt. Auch in diesem Jahr sendet Griechenland einen recht starken Song. Anfangs war mir „Die Together“ etwas zu zurückhaltend, mittlerweile hat sich der Song fest in meine Gehörgänge eingefräst. Eine schöne Ballade, die in Turin einen Platz am Ende des linken / am Anfang des rechten Scoarboards einnehmen könnte. 7 Punkte von mir, damit aktuell Platz 14.

  34. Ich glaube gar nicht mal, dass ihre Stimme am Anfang sooo stark durch den Vocoder gezogen wurde, sondern eher mehrere Stimmen (auch die eigene?) gedoppelt wurden. Und das kann man dann natürlich auch gut mit einem Backgroundchor live bringen…

    Nun hat sie heute auch ein Video mit einem Chor veröffentlicht, wo das schon sehr ähnlich zum Audio klingt (tolle Version übrigens):

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